Volker Dützer: Freier Fall

Nachdem ich vor Kurzem den Krimi „Der Schacht“ von Volker Dützer gelesen habe und begeistert war vom Ermittlerduo Funke und Stein, war es klar, dass der neue Krimi von Volker Dützer, mit dem Titel“Freier Fall“, flott auf meinen Bücherstapel musste.
Es ist mein 3.Krimi, den ich vom Autor lese und jedes Mal hat sich die Qualität mit dem neuen Krimi nochmals gesteigert.

Volker Dützer lebt und arbeitet im Westerwald und auch „Freier Fall“ spielt in der Gegend rund um Koblenz und dem Westerwald.

Helen Stein, Kriminalhauptkommissarin und Profilerin, ist immer noch traumatisiert von den Geschehnissen im letzten Fall, auch, wenn sie sich dies selber nicht eingesteht.
Ben Funke, eher knorrig und wortkarg, Polizist in Hachenburg im Westerwald hat seine Tochter mit Helens Hilfe gefunden, und sortiert sein Leben neu.

Funke hat wieder Freude am Leben gefunden, Nora, seine Tochter, die aufgrund der Dinge, die sie erlebt hat, einen Autismus hat, der Golden Retriever Joker, der nicht von Noras Seite weicht, sind sein Leben. Er hat keinen Tropfen Alkohol mehr getrunken. Ja selbst eine Geliebte hat Funke mittlerweile, Carola Wesseling, Ehefrau von Holger Wesseling, dem bekannten Politiker.
Langsam findet Funke wieder in sein altes Leben zurück.
Mit Carola trifft er sich immer im Ferienhaus der Wesselings am Dreifelder Weiher.

Auch jetzt freut er sich auf Carola, die ihn dringend sehen will.
Irgendwann erwacht Funke neben seiner toten Geliebten, die offensichtlich mit seiner Dienstwaffe erschossen wurde.

Ich werde nun nicht verraten wie es weitergeht, das müssen Sie selber lesen.
Auf alle Fälle erwartet den Leser ein Krimi, der sehr spannend ist, eine unvorhersehbare Handlung und mitreissende Szenen.

Volker Dützer hat es wieder einmal verstanden den handelnden Personen quasi Leben einzuhauchen. Die Personen im Krimi werden so genau beschreiben, besonders auch ihre Handlungen und deren Hintergründe, dass man sich völlig in sie hineinversetzen kann.
Auch die Art der Menschen im Menschen, manchmal etwas schroff, kommt nicht zu kurz.
Ein vor Arroganz triefender Ehemann Wesseling begegnet uns Lesern genauso wie empathische Ärztin Dr.Elenor Cox.

Geschehnisse in Afrika, ein Amulett, ein Krimiautor und seine Phantasien und ein arroganter Polizist namens Kain, spielen eine Rolle.

Was mir gar nicht gefällt ist die Tatsache, dass Volker Dützer noch nicht weiß, ob es einen dritten Krimi mit Ben und Helen gibt. Den muss es geben.

ISBN: 9783954413829
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Volker Dützer : Der Schacht

Koblenz ist der Startpunkt des Krimis „Der Schacht“ von Volker Dützer.
In Koblenz arbeitet Helen Stein. Sie ist Profilerin beim LKA und die jüngste Fallanalytikerin in Rheinland-Pfalz.

Georg Starbacher jagt mit seinem Team einen Serienmörder, den Maskenmann, wie ihn die Presse nennt.
Das Team um Starbacher herum, der seit 4 Jahren im Rollstuhl sitzt, besteht aus Ralf König, Heyrich und Bender. Helen ist auch an den Ermittlungen, an der Jagd des Triebtäters, beteiligt.
Der Täter tötet junge Frauen aus dem Drogenmilieu. Sein „Markenzeichen“ ist es dem Opfer eine Hand abzuhaken.

Helen hat einen Lockvogel gefunden, Mia, die bereits 2 Suizidversuche hinter sich hat. Eine vermeintlich sichere Falle wird dem Täter gestellt.
„Es kann überhaupt nichts schiefgehen!“ , so Helens Aussage. Ein SEK mit 20 Leuten ist unter der Führung von Karsten Engelhardt positioniert. Der Treffpunkt des Mädchens mit dem vermeintlichen Mörder ist übersichtlich.

Es kommt wie es kommen muss, dem Täter gelingt es, das Mädchen vor den Augen der Polizei zu entführen. Ein Modellauto spielt eine Rolle.
Helen verfolgt das Opfer und wird selber zum Opfer des Täters mit der Stiermaske. 36 Stunden ist sie in seiner Gewalt.
Danach taucht Helen traumatisiert auf.

Mehr verrate ich nicht, nur soviel, Funke, ein Bekannter von Starbacher und Chef der Polizei in Hachenburg, kommt ins Spiel. Helen wird nach Hachenburg versetzt und soll dort in Therapie.
Ein Golfhotel soll im Ort gebaut werden. Hängen die Morde damit zusammen?
Ist Funkes Tochter wirklich tot? Fragen über Fragen, deren Beantwortung im spannenden Buch zu finden ist.

Helen taucht in die Hachenburger Unterwelt ein.

Es ist Volker Dützer wieder einmal gelungen einen sehr spannenden Krimi mit einem lokalen Bezug zu schreiben.
Der Autor wohnt im Westerwald und kennt die Gegend wie seine Westentasche. Man sieht bei seinen Beschreibungen den Mühlstein, die alte Mühle, die knarrenden Äste, usw. vor seinem inneren Auge.
Mir hat es besonders gefallen, dass die handelnden Personen auch ein Leben neben der Handlung haben, an dem der Autor uns teilhaben lässt. Wir erleben als Leser die Ängste genauso wie Freude. Wie kommt Kunz vom Alkohol ab? Was wird aus Helen, kann sie die inneren Dämonen bekämpfen? Diese Fragen werden beantwortet.
Nun warte ich auf die Fortsetzung mit dem Duo Funke + Stein, die der Autor verspricht. Wer Krmis mag, die mit einem Schuß Lokalkolorit geschrieben sind und den Leser teilhaben lassen am Leben der Protagonisten, der ist hier genau richtig.

ISBN: 9783954413164
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Karl-Heinz Zuber : Koblenz erleben

Dr.Karl-Heinz Huber der Autor von „Koblenz erleben“ war Redaktionsleiter in verschiedenen Schulbuchverlagen. Er lebt seit 25 Jahren in der Nähe von Bonn.
Eine grosse Leidenschaft des Autors ist die Geschichte bedeutender Orte am Mittelrhein.
Nach einem Führer von Bonn war es naheliegend, dass er nun Koblenz ins Visier genommen hat.

Koblenz lohnt immer einen Besuch. Es ist eine Stadt mit vielen Facetten.

„Koblenz erleben-Die 25 schönsten Entdeckungen“ ist ein toller Führer.
Der Autor beginnt das Buch mit seinen Highlights: die Weinkneipen in der Altstadt, auf die Festung Ehrenbreitstein mit der Seilbahn, „Romanticum“ und „Rhein in Flammen“.
Alleine daran kann man als Leser schon erkennen wie vielseitig die Tipps von Karl-Heinz Huber sind.
Hier findet jeder etwas.
Im Einband ist dann eine Karte auf der die 25 Entdeckungen eingezeichnet und daneben kurz benannt sind. Damit kann man, je nachdem wieviel Zeit man hat, eine oder mehrere Touren planen.

Bei jeder Tour bekommt man zu Beginn gleich einen Überblick darüber, wie der Schwierigkeitsgrad ist, wie lang die Strecke in etwa ist und wie hoch der Zeitbedarf.
Es folgt der Tourencharakter, also z.B. barrierefrei, mit Kindern planbar…, dann der Ausgangs- und Endpunkt, die Anfahrt mit den Parkmöglichkeiten, Einkehrtipps und Hinweise auf ergänzende Informationsmöglichkeiten.

Anschließend kann es los gehen mit dem Ausflug. Die historischen Informationen sind sehr gut verständlich und lesbar. Da erwartet den Leser kein Fachchinesisch.
Oft ergänzen Karten und Zeichnungen den Text, auf alle Fälle sind tolle Fotos dabei.
Man kann schnell sehen was einen reizen würde, wohin man unbedingt muss.

Oft war ich in Koblenz, ich kenne auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, aber erst jetzt habe ich gelernt, dass das in Koblenz das grösste ist mit 14 Metern.
Man lernt so quasi nebenbei durch die anschaulichen Texte des Autors etwas Geschichte.

Egal ob Römerkastell, das deutsche Eck, der Rheinpark, das kurfürstliche Schloss, die Universität, Ehrenbreitstein und viele Orte mehr, man kann mit Hilfe dieses Führers die vielen verschiedenen Ecken von Koblenz bei kurzen Ausflügen entdecken.

Ein kurzweiliger Stadtführer, es macht Spaß ihn zu lesen und anzuschauen.

Quelle: Geranova Bruckmann

Quelle: Geranova Bruckmann

ISBN: 9783954006854
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