Papst Franzikus : Wage zu träumen

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Papst Franzikus hat mit Austen Ivereigh sehr offen gesprochen.
Diese Gespräche findet man im Buch “ Wage zu träumen „.

Gleich der erste Satz des Vorwortes zeigt wie offen der Papst ausgesprochen hat was er denkt.
„Ich sehe diese Zeit als eine Stunde der Wahrheit.“ Er spricht von einer Zeit der Prüfungen.
2020 ist aus Sicht des Papstes ein Jahr der Krise und auch des Wandels und sicher nicht nur für ihn.

Er berichtet über Covid-19 und Sichtweise zur Krise. Auch mit seiner Meinung zu den Folgen der Corona-Zeit, wie „Social Distancing“ und die Auswirkung auf die Menschen, etc. beschreibt er sehr offen und deutlich.
Die tiefen menschlichen Bedürfnisse, wie Berührungen beim in den Arm nehmen, dem Händeschütteln, etc. fallen Corona zum Opfer. Menschen können seelischen Schaden nehmen.

Er schildert seine 3 Covids. Diese sind seine Krankheit, Deutschland und Córdoba“.
Bereits mit 21 war es so krank, dass man um sein Leben bangte. Überlebt hat er, weil sich eine Schwester was die Dosierung anging, über die Anordnung der Ärzte hinwegsetzte.
1990-92 war sein Covid „Cordoba`“, für ihn war die Zeit im Jesuitenkolleg eine Zeit er Läuterung.
1986 war er in Deutschland, sein Covid das er mit Deutschland assoziiert ist die Vertreibung. In Deutschland war er zum einen um sein Deutsch zu verbessern und zum anderen, um Material für seine Doktorarbeit zu sammeln.

Im Buch bezieht der Papst Stellung zu verschiedenen Abschnitten seines Lebens und auch zu vielen Themen.
Bequem ist dieser Papst nicht für die katholische Kirche. Teils ist er ein Rebell.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Offenheit mit der Papst seine Meinung sagt weit ab von „alten Zöpfen“, die man oft von der katholischen Kirche gewohnt ist.
Ein lesenswertes Buch nicht nur für Katholiken geeignet.

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J.R.Dos Santos : Vaticanum

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José Rodrigues dos Santos, der Autor des Buches “ Vaticanum “ ist Kriegsberichterstatter, TV-Moderator, Nachrichtensprecher in Portugal und Dozent für Journalistik.

In Vaticanum hat es der Autor geschafft aus Fakten rund um den Vatikan und einem guten Schuß Fiktion, einen spannenden Krimi zu schreiben.

Papst Franziskus beauftragt Prof.Tomás Noronha, einen angesehenen Historiker, damit, das Petrusgrab mit der archäologischen Bezeichnung Feld P zu erforschen und zu bestätigen, dass es sich im das Grab von Petrus handelt.
Der Papst bestellt Tomás zu einem vertraulichen Gespräch.
Er geht davon aus, dass sich alte Prophezeiungen erfüllen werden und er der letzte Papst ist.

Tomás und Catherine Rauch, Wirtschaftsprüferin, die die Machenschaften im Vatikan, der Vatikanbank und vieles mehr, untersucht, beginnen ihre Informationen auszutauschen.
Dann wird der Papst entführt. Verantwortlich zeichnet der Islamische Staat. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Nichts ist wie es scheint. Viele werden verdächtigt.
Wo ist der Papst? Gelingt es den Papst zu retten?

Dos Santos ist es gelungen in diesem spannenden Buch viele Geschehnisse im Vatikan, vom Tod des 33-Tage-Papstes, den Machenschaften der Vatikanbank und vieles mehr akribisch zu recherchieren und dies mit einer spannenden, nur an wenigen Stellen fiktiven, Handlung zu verquicken.

Das Buch ist aus meiner Sicht sehr lesenswert.

ISBN: 978-3946621041

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Peter Seewald :Benedikt XVI- Letzte Gespräche

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„Benedikt XVI-letzte Gespräche“, ein Buch über den Ex-Papst wurde von Peter Seewald geschrieben.

Peter Seewald, arbeitete als Journalist für Spiegel,Stern und das Magazin der Süddeutschen Zeitung.
Mittlerweile ist er einer der erfolgreichsten Autoren im Bereich religiöser Bücher.
Bemerkenswert finde ich, dass der Autor es in Kathpedia geschafft hat, das katholische Äquivalent zu Wikipedia. Dort wir dann auch sofort von seinem Kirchenaustritt berichtet.

Peter Seewald hat mehrere Bücher über Benedikt XVI. geschrieben, er kam dem Ex-Papst sehr nahe, kennt ihn gut.

In „Benedikt XVI.-letzte Gespräche“ geht es um die Gespräche, die Seewald mit Benedikt XVI. kurz vor und nach seinem Rücktritt geführt hat.
Man erfährt als Leser viel über den Werdegang von Benedikt XVI., seine Jugend, streng katholisch geprägt, die enge Verbundenheit mit seinen Geschwistern,seine Jahre als Professor.

Benedikt XVI. gibt offen zu, dass er immer im Lehrbetrieb bleiben wollte. 25 Jahre war er dort tätig.
Die Berufung zum Erzbischof von München und Freising durch Papst Paul VI. gefiel ihm gar nicht.
Benedikt XVI., Joseph Ratzinger, wird aber ein Bischof, der verehrt wird.

Lange hatte er sich schon ins Konzil eingemischt, Papst Paul II. holt ihn dann nach Rom.
Das Buch gewährt Eindrücke in das Wirken von Benedikt XVI. unter Paul II. ebenso wie als Papst.
Benedikt XVI. deckt Missstände im Vatikan auf, viele begonnene Dinge führt Papst Franziskus heute fort.

Das Buch ist streckenweise geprägt von den Vorlieben Benedikts XVI. für gewisse Wegbegleiter, Strömungen in der katholischen Kirche, etc. Diesen Teil finde ich persönlich nicht so interessant. Aber das ist Ansichtssache. Ich muss allerdings feststellen, dass auch in diesen Punkten Benedikt XVI. sehr ehrlich ist. Auch aus Abneigungen gewissen Personen gegenüber macht er keinen Hehl.

Mich persönlich haben am meisten die Passagen, und die überwiegen, beeindruckt, in denen man den Menschen Joseph Ratzinger kennenlernt. Den Menschen hinter verschiedenen Ämtern.
Auch die Wandlung vom Lehrenden zum Oberhaupt der katholischen Kirche.

Das Buch ist geprägt vom Vertrauen das Benedikt XVI. zum Autor Peter Seewald hat. Er erzählt sehr offen.

Aus meiner Sicht ist es ein lesenswertes Buch, wenn man den Menschen Benedikt XVI. kennenlernen möchte.

Quelle: Droemer Knaur

Quelle: Droemer Knaur

ISBN: 9783426276952
Bestellen können Sie das Buch hier.

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