Michael E. Vieten : Christine Bernard – Das Mädchen aus einer anderen Welt

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„Christine Bernard Das Mädchen aus einer anderen Welt“ ist der neue Krimi von Michael E.Vieten.

Das Thema des Krimis ist aktuell und wichtig – Missbrauch.

Christine Bernard arbeitet der Krimninalpolizei in Trier.
Ihr zur Seite steht die Praktikantin Rita Lange.

Christine und ihre Kollegen sind ein eingespieltes Team.
Ihr neuester Fall ist der von Lina Ahlers. Lina behauptet jemanden getötet zu haben, sie hätten sie geholt, Namen kenne sie nicht.
Der Polizeistreife fiel sie auff, weil sie blutverschmiert über die Straße lief, barfuß und leicht bekleidet.

Als Christine bei Lina ist, flüstert diese „Sie haben sie mitgenommen.“ Auf die Frage warum sie flüstert, sagt Lina „Man kann sie nicht sehen, aber sie sind trotzdem da. Sie beobachten uns.“
Es seien Wesen, die würden sie mitnehmen in ein Schiff und sie untersuchen, sie seien aus einer anderen besseren Welt, können Raumschiffe bauen.
Die Rede ist von einem Eiskratzer, die Untersuchung tut weh, sie schlafen dabei fast. Lauter wirres Zeug erzählt Lina.
Christine fragt nach dem Aussehen. Große Augen, keinen Mund, keine Haare, das weiß Lina.

Lina behauptet Jemanden getötet zu haben, die Polzeipsychologin kommt mit ins Team.
Die Suche nach Linas Eltern geht los. In der Wohnung des Vaters findet man einen Schrumpfkopf.
Es gibt einen Bruder, man muss etwas über Lina und ihre Fantasien erfahren.

Mehr verrate ich nicht.

Die Handlung ist spannend allerdings teilweise auch ausschweifend.

Was mich am Buch sehr gestört hat, ist die Art des Autors zu schreiben, stets stehen bei den Polizisten die Titel dabei wie Oberkommissar, Kommissarin, etc. das finde ich völlig überflüssig und störend, einal reicht.
Und auch so manche Abschweifung z.B. lesbische Tendenzen bei der Praktikantin in Bezug auf Christine haben mit der Handlung nichts zu tuen und kommen mir vor wie „Füllmaterial“.

Mein Fazit: ein wichtiges Thema, eine gute Story aber die Umsetzung durch den Autor gefällt mir nicht so gut.

ISBN : 978-3862827398

Quelle :Acabus

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Nicole Makarewicz : Dein Fleisch und Blut

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Nicole Makarewicz sagte mir gar nichts als Autorin, als ich das Buch „Dein Fleisch und Blut“ in die Hand nahm.
Mittlerweile, googlen geht ja schnell, weiß ich, dass sie „Am 1.April 1976 in Wien geboren, habe ich nach dem Gymnasium Publizistik, Soziologie und Psychologie studiert.“.
Ich suche immer erst nach dem Lesen welcher Mensch hinter dem Autor, der Autorin steckt, wenn ich die Autoren nicht kenne.
Bei diesem Buch erklärt sich vieles aus dem Buch, nachdem ich recherchiert habe wer Nicole Makarewicz ist.

Schon mal vorweg, ich warte auf das nächste Buch der Autorin.
„Dein Fleisch und Blut“ ist nah an der Realität, es hat mich stellenweise geschockt hinterlassen, da es so realitätsnah ist, wie schlimm Menschen sein können.

Leah Sebelia ist selbstständige Journalistin. Leah liebt ihren Beruf. Liiert ist sie mit Max.
Ihr letzter Auftrag war hart. Aussuchen kann Leah die Aufträge aber nicht, sie braucht das Geld.
Für ein Nachrichtenmagazin hat sie vor 1 Jahr eine Reportage zum Thema Pädophilie geschrieben. Sie bekam dafür einen Preis.

Leah musste für die Reportage tief in die Materie eintauchen und war entsetzt was es in dem Bereich Pädophilie und Kinderpornographie gibt und wie wenig diese Täter bestraft werden.
Sie verspürt den Drang das Thema aufzurollen, Täter zu finden und ein Buch darüber zu schreiben.

Leah wird ein Brief zugeschickt, anonym, mit Zugangsdaten und Link für ein Pädophilenforum.
Als sie dort recherchiert, wird sie mit Perversionen konfrontiert, an denen sie fast zerbricht.
Sie recherchiert immer tiefer, bekommt mehr Informationen aus der Szene und auch durch Peter Geer vom BKA, den sie seit der Recherche zur Reportage kennt.

Sie entdeckt, dass ihr Vater viel länger gelebt hat, als es aus den Erzählungen der Mutter bekannt war.
Leah wird tief verstrickt in die Welt der Pädophilie, ihre Beziehung zerbricht an den Recherchen und vieles mehr.

Diese Geschichte wirkt als sei sie wahr und weit weg von der Wahrheit ist sie sicher nicht.
Dieser Krimi ist spannend und erschütternd zugleich.
Der Autorin ist es gelungen uns Leser tief in die Gedankengänge, die Welt und Emotionen der Journalistin Leah, der Polizisten Geer und vieler der handelnden Personen, blicken zu lassen.

Mir hat es sehr gefallen wie es Nicole Makarewicz gelungen ist über einen Krimi als Medium auf ein so wichtiges Thema aufmerksam zu machen.

ISBN 978-3-902980-74-8

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