Tom Barbash : Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens

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Tom Barbash, der Autor des Romans „Mein Vater, John Lennon und das beste Jahr unseres Lebens“ ,ist Autor, Pädagoge und Kritiker.
Der vorliegende Roman ist so geschrieben, dass man denkt, es sei Anton Winter selber, der das Buch geschrieben hätte.

Die Story fängt in der 70ern an.
Die Familie lebt im „Dakota Building“ ein Haus in dem nur die Schönen und Reichen von New York leben.
Die Mutter Emily, ehemalige Schauspielerin, ist mit Joan Kennedy befreundet, man hat natürlich Edward Kennedy im Wahlkampf unterstützt.
Anton war 4 als sie ins Dakota gezogen sind in eine riesengroße Wohnung.
Anton Winter ist der Sohn des berühmten Showmasters Buddy Winter. Buddy brach in der Show  zusammen, ein Nervenzusammenbruch.
Ein Showmaster dessen beste Jahre längst vorbei sind und der noch von Ruhm und Glamour träumt.

Paul Mc Cartney war bei der Einreise nach Japan verhaftet worden und hatte Drogen dabei. Das brachte ihm 9 Tage Gefängnis ein.
Anton versteht sich gut mit John Lennon und Yoko, die Nachbarn der Familie Winter.

Anton war in Afrika, in Gabun mit dem Peace Corps und kommt im Januar 1980 zurück nach New York.
Er hatte geholfen in Gabun. Sie wollten die Ernährung der Bevölkerung verbessern, für Trinkwasser sorgen, usw. Er hat dort Malaria bekommen.
In Afrika hat er so einige Dinge aus seinem Leben kapiert, weit weg von Buddy, dem alterenden Showmaster, weg von der Glimmerwelt in der er aufgewachsen ist.
Zu der Zeit ist die Welt bis in die Grundfeste erschüttert – Afghanistan, Revolutionen in Südkorea, etc.

Als Anton zurück kommt, sind die Eltern erschrocken, er, der 183 cm groß ist, wiegt nur noch 65 kg.
Er wird auch auf andere Tropenkrankheiten getestet, hat Albträume, Chloroquin hatte er abgesetzt, dabei braucht er er gegen die Malaria.

Antons Freund Alex ist Schauspieler, aber noch nicht wirklich erfolgreich.

Buddy denkt über ein Comeback nach. Er stellt es sich einfach vor, muss dann aber erfahren, dass er eben nur der alte Ex- Showmaster ist.
Er bittet Anton um Hilfe was bei der angespannten Vater-Sohn-Beziehung schon verwunderlich ist.
Der Vater denkt die Zeit sei stehen geblieben, versteht nicht, dass das Showgeschäft heute ganz anders läuft.

Der Roman ist die Geschichte einer viel zu reichen Familie, die erleben muss was passiert, wenn der prominete Vater, der jede Menge Geld verdient hat, nicht mehr im Business ist.
Der Vater-Sohn-Konflikt ist geschickt eingearbeitet.

Und ein gehöriger Schuß Beatles ist auch im Buch eingebaut.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist excellent geschrieben, dass man denken könnte, es sei eine Dokumentation.

ISBN : 978-3462053111

Quelle: KiWi

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The New York Hot Bread Kitchen Project

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Die „Hot Bread Kitchen“ ist keine Bäckerei im üblichen Sinne, sondern ein soziales Projekt, das Frauen mit geringem Einkommen unabhängig von der Abstammung und bisheriger Ausbildung, ermöglicht, eine Ausbildung in der Bäckerei zu machen.
Die Frauen lernen nicht nur backen, sondern auch wie man in einem Unternehmen arbeitet, sie erhalten das Wissen, um auch Führungspositionen zu übernehmen oder sich selbstständig zu machen.

Im Buch findet man nicht nur jede Menge tolle Brotrezepte, sondern auch andere Rezepte, um genau zu sein, 130 Rezepte, sondern lernt auch 20 Frauen aus 15 Nationen kennen, die in diesem Projekt stecken.
Ebenso kann man den beeindruckenden Aufstieg dieses sozialen Unternehmens verfolgen.

Das Buch „The New York Hot Bread Kitchen Project“ beginnt mit vielen Brotbacktipps, man kann also auch als Anfänger mit diesem Buch starten und selbst gebackene Brote und andere Leckereien genießen.
Zubehör und Zutaten lernt man kennen.

Und dann findet man 130 Rezepte in verschiedenen Kategorien.
– Ursprüngliches Brot, ungesäuerte Fladenbrote
– Leicht erhöht, gesäuerte Fladenbrote
– Masa y Mas, Tortillas und mehr
– Dunkle, knusprige Brotlaibe, luftige Brote und Brötchen
– Challah und mehr, angereicherte Brote und Brötchen
– Gefüllte Teige aus aller Welt
– Kurz und süß, schnelle Brote und Feiertagsbrote
– Resteverwertung.

Am Schluß des Buches findet man Bezugsquellen für die Zutaten.

Einige Rezepte habe ich schon ausprobiert und bin begeistert: M’smen, Eier Kichel, Knoblauch-Naan, Olivenöl-Focaccia, Ciabatta, Roggen-Körnerbrot, Schoko-Conchas, Käsedreiecke,Kokosnussbrötchen.
Alles hat gut geschmeckt.

Ein empfehlenswertes Buch und ein Projekt von dem man nur hoffen kann, dass sich diese Art auch in Ländern durchsetzt.

ISBN: 9783959612746

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