Florian Schwiecker , Michael Tsokos : Die 7. Zeugin

twitterrss
twitter

Florian Schwiecker und Michael Tsokos haben mit “ Die 7.Zeugin „einen Krimi geschrieben, der so spannend ist, dass er mich einige Stunden Schlaf gekostet hat, da ich ihn nicht weglegen konnte.

Nikolas Nölting fährt mit dem Fahrrad zur Bäckerei etwas zum Frühstück holen. Er schaut noch zurück zu seiner Tochter Lily, die ihm zuwinkt.
Er grüßt den Bezirkspolizisten vor der Bäckerei, man kennt sich in Berlin-Charlottenburg.
Dann stellt er sein Rad ab, dreht abrupt rum und schlägt den Polizisten nieder.
Die Waffe des Polizisten nimmt er mit in die Bäckerei und schießt 4 Mal.
Die Verkäuferin wird am rechten Oberarm getroffen, dann Schüsse auf den Mann im blauen Anzug, der zusammensackt und die 4.Kugel trifft einen älteren, in der Schlange stehenden Mann.
Alles läuft nach Plan. Alles ist in kürzester Zeit geschehen.

In der ausbrechenden Panik kniet Nölting  sich auf den Boden, die Waffe lässt er fallen.
Er wird von der eintreffenden Polizistin festgenommen.

Nölting wird angeklagt, seine Verteidigung übernimmt Rocco Eberhardt, ein bekannter Strafverteidiger.
Eberhardt kann sich das Ganze nicht erklären und recherchiert.
Dabei taucht er tiefer in die Geschehnisse ein als es gut für ihn ist.

Die toten Männer, was haben die miteinander zu tuen?
Warum hat Nölting den Polizisten angeschossen?
Welche Motivation hatte Nölting eine solche Tat zu begehen?

Im Laufe des Krimis lernen wir Leute aus dem organisierten Verbrechen kennen, die Tochter von Nölting wird eine Rolle spielen, Geldgier und Korruption ebenso.
Dr.Justus Jarmer vom Institut für Rechtsmedizin wird eine große Stütze für den Rechtsanwalt.
Die Schwester von Rocco Eberhardt wird in den Fall hineingezogen und entkommt knapp dem Tod.

Genug geschwärmt???

Wer richtig gute Krimis schätzt, in denen man nicht schon auf den ersten 10 Seiten weiß wie es weitergeht, der ist hier richtig.

ISBN: 978-3-426-52755-9

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Peter Beck : Die Spur des Geldes

twitterrss
twitter

„Die Spur des Geldes“ ist der neue Thriller von Peter Beck.
Es ist wahrhaftig ein Thriller, spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Winter, ehemaliger Einsatzleiter einer Polizeisondereinheit und heute Sicherheitschef einer Privatbank, nutzt die Mittagspause zum Schwimmen in der Aare. Ein wenig abschalten ist angesagt.
Wieder im Büro angekommen, ist es vorbei mit dem Abschalten. Er muss zu von Tobler, Leonie hat eine SMS geschickt, dass er dringend zu vT soll, dem Chef.
Es gibt eine Leiche in Berlin, eine Anfrage des BKA liegt vor.
Die Fedpol, das Schweizer Pendant zum BKA, hat die Anfrage weitergeleitet. Nähere Informationen hat der Chefjurist Hodel.

Das BKA benötigt dringend die Unterlagen zu Otto Harnischs Konto. Gefunden wurde Otto Harnisch in einem Schacht am Tegeler See auf dem Betriebsgelände der Berliner Wasserwerke, Todesursache unklar.
23000 € sind auf seinem Konto bei der Bank.
Winter geht zu Schütz dem Kundenberater, um Informationen zu besorgen. Das Geld stammt zum grössten Teil von einer Stiftung aus Lichtenstein, der ZKT.
Es gab eine Kontoeröffnung und dann die Zahlung von der ZKT, sonst keine Kontobewegungen. Nichts ist auffällig, ausser, dass sich auf dem Konto nichts tat.

Winter weiß nicht wer die ZKT ist und beginnt zu ermitteln. Der Instinkt des ehemaligen Polizisten kommt durch.
Immer tiefer wird er verstrickt in die Ermittlungen.
Aus einem eigentlich unbedeutend erscheinenden Routinefall wird ein ganz grosser Fall.

Die Reise führt Winter hinter die Kulissen der ZKT, zu verschiedenen Wasserwerken, in die Kanalisation und zu Anika.
Alte Verbindungen in der Ermittlerszene werden genutzt und Winter wird immer tiefer in kriminelle Machenschaften hereingezogen. Alte Kontakte sind hilfreich.

Mafiöse Strukturen werden aufgedeckt.
Er rettet viele Menschen durch einen Weg in die Kanalisation.

Ich werde nicht zuviel verraten, lesen müssen sie diesen spannenden Krimi schon selber.
Es ist Peter Beck mal wieder gelungen einen Thriller zu schreiben, der einen als Leser fesselt.

Extrem gut recherchiert hat er die Hintergründe, die Szenarien, die Realität sein könnten.
Bedrohliche Szenarien, Ängste, Gefühle, wissenschaftlicher Hintergrund, alles ist gut verständlich beschrieben und hat mich als Leserin mitfiebern lassen.

ISBN: 9783740804992

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Volker C.Dützer : Tödliche Heimkehr

twitterrss
twitter

Dieser Krimi spielt im Westerwald, genauer gesagt in Hachenburg.
Der Autor betont, dass Übereinstimmungen mit lebenden und verstorbenen rein zufällig sind. Aber die Gegend um Hachenburg und Hachenburg, die bietet schon eine tolle Klisse für einen Krimi. Da der Autor in der Gegend lebt, ist vieles wirklich vorhanden.
Das Nachwort des Autors ist wohl wichtig.

Volker C.Dützer schreibt so authentisch, dass man denken könnte alles sei Realität.
Als Leser merkt man, dass der Autor jeden Winkel in der Gegend kennt und auch die Mentalität der Westerwälder ihm sehr vertraut ist.

Dirk Lieven, der junge Anwalt vertritt Gudrun Holt in einem Prozess. Ihr Chef Victor Kronberg, Besitzer des Bankhauses von Hachenburg beschuldigt Gudrun der Körperverletzung.
Gudrun bestreitet dies. Kronberg soll sie vergewaltigt haben und sie habe aus Notwehr gehandelt.
Beweisen kann Gudrun holt das ebenso wenig wie ihr Anwalt.
Kronberg wird freigesprochen. Auf der Herrentoilette hört Dirk Lieven ein Gespräch mit, dass die Wahrheit ans Licht bringt. Aber beweisen kann er nichts.

Gudrun Holt wird von einem Journalisten kontaktiert, der ihre Hilfe benötigt bei der Aufklärung vermeintlicher Korruption in Hachenburg.

Shadi Seeger, die lange aus Hachenburg weg ist, bekommt einen Anruf von Gudrun Holt, ihrer Freundin. Leider landet dieser Anruf auf dem Anrufbeantworter und dieser besorgniserregende Hilferuf erreicht sie zu spät.
Als Shadi Hachenburg erreicht, ist Gudrun bereits tot. Selbstmord, wie es scheint. Die Heimkehr von Shadi steht unter einem schlechten Stern.
Ermordet wurde Gudrun wohl von den 5 Männern ,die auch dafür verantwortlich sind dafür, dass Shadi aus Hachenburg geflohen ist.
Shadi wurde von ihnen vergewaltigt.

Nach und nach passieren mehrere Morde. Die Opfer sind die Vergewaltiger.
Niemand traut sich so richtig die Ursachen der Morde aufzuklären, es handelt sich schließlich um die Stadtprominenz.
Neben den Leichen wird immer eine Engelfigur gefunden.

Dirk Lieven ermittelt. Er kommt dem Geheimnis auf die Spur.

So, nun müssen Sie selber lesen.
Das Buch ist sehr spannend und mitreißend geschrieben. Ich kann diesen Krimi nur empfehlen.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird