Linus Geschke : Die Akte Zodiac

Linus Geschke hat „Die Akte Zodiac“ geschrieben.

Zodiac, der Maskenmann, ist ein Serienmörder, der nie gefasst wurde.
Linus Geschke ist Journalist. Seine Begeisterung für ungeklärte Kriminalfälle besteht schon lange.

Der Zodiac war ein Serienkiller, der im Raum San Francisco sein Unwesen trieb. 5 Menschen hat er getötet, 2 seiner Opfer haben überlebt.
Das Besondere am Zodiac war, dass er die Ermittler auf Trab hielt, indem er Briefe an Lokalzeitungen schrieb, Briefe mit Hinweisen.
Viele Hinweise waren kryptisch, verschlüsselte Nachrichten mit z.t. mittelalterlichen Zeichen. Bis heute ist es nicht gelungen alle zu entschlüsseln.

Und genau Zodiac nimmt der Serienmörder, der in „Die Akte Zodiac“ sein Unwesen treibt, als Vorbild für seine Taten.

Zunächst wird ein Paar in der Eifel ermordet, weiter geht es in Köln und Umfeld. Die Presse spricht vom Liebespaar-Killer“.

Eva Lendt, ist seit 17 Jahren Polizistin. Sie arbeitet seit 6 Jahren als Krimininalhauptkommissarin in Köln und ist für Tötungsdelikte zuständig.
Sie arbeitet mit ihrem Kollegen Oliver Lamprecht zusammen, mit dem sie sich ein Büro teilt.
Zunächst hat sie nur mit einem Mordfall in Hürth zu tuen und verdächtigt den Ehemann der Toten. Sie weiss noch nichts von dem Fall in der Eifel.
Die Zeitungen melden schon eine Mordserie. Eva schwant nichts Gutes.

Marco Brock, der Fallanalytiker beim LKA in Düsseldorf war, hat die Überschrift in der Zeitung auch gelesen.
Die Ermittlungen in einem solchen Fall würden ihn reizen.
Er bietet dem Polizeipräsidenten seine Hilfe an und schon ist er im Rennen.

Eva und Marco arbeiten zusammen, erkennen Zusammenhänge zwischen einzelnen Morden und stossen auf Parallelen zu den Taten von Zodiac.
Aber nicht nur sie, sondern auch die „Sons of Sam“ stossen auf die Zusammenhänge.

Mehr wird nicht verraten.
Es ist ein spannender Krimi, der teils die Taten des Zodiac, teils die Gegenwart mit den Taten des Nachahmers und den Ermittlungen schildert.
Der Autor lässt uns Anteil haben an den Gedankengängen der Ermittler. Auch am Privatleben von Eva und Marco können wir teilhaben.

Aus meiner Sicht ist „Die Akte Zodiac“ ein gut gemachter Krimi.
Es lohnt sich ihn zu lesen, wenn man diese Art des Krimis mag, mit vielen Seitenwegen über die Psychologie des Täters und der Schilderung der Ermittler als Mensch.

Was ich für völlig überflüssig halte und als störend, ist die Aufteilung in 4 ebooks mit 72 – 81 Seiten.
Da hätte ein Buch auch gereicht, zumal es sinnlos ist, ein Buch isoliert zu lesen.
Ich habe das Buch vom Verlag als Leseexemplar erhalten. Nie wäre ich auf die Idee gekommen 4 kleine ebooks zu kaufen.
ISBN: 9783955308186, 9783955308193, 9783955308209, 9783955308216

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Rudolf Jagusch : Eifelmonster

Rudolf Jagusch gehört zu den Autoren, deren Bücher ich sehr mag. Sie spielen in der Eifel.

Die Eifel ist eine Gegend, die ich liebe und Rudolf Jagusch hat es auch dieses Mal wieder geschafft, dieses fast Mystische was die Eifel ausmacht, die wundervolle Landschaft und die knorrigen Menschen für die Handlung des Krimis einzusetzen.

Jan Welscher muss seine erste Liebe zu Grabe tragen. Nein, keine Angst, nicht seine Freundin, sondern seinen alten Fiesta.
Dies setzt Rudolf Jagusch theatralisch in Szene „Es kam ihm vor, als hätte er ein Todesurteil gesprochen. Wie ein römischer Kaiser Kaiser, der mit dem gesenkten Daumen gnadenlos über den unterlegenen Gladiator richtet.“

Und genau in diesem bewegenden Moment ruft Hotte Fischbach an, der Kollege von Jan.
Es muss wichtig sein, denn er sollte nur in Notfällen anrufen.
Jan Welscher ist Kriminaloberkommissar, denn selbst in der sonst eher beschaulichen Eifel gibt es Verbrechen.
Jan muss los. Eine Leiche wurde aufgefunden.

Rudolf Jagusch beschreibt die Szene so, dass man sich als Leser mitten im Geschehen fühlt.

Fischbachs Harley steht bereits in der Einfahrt.
Jan geht in die Ausstellungshalle des Autohauses. Die Halle ist voll mit Oldtimern.
Der Tote ist Peer Clerk, er ist der Besitzer des Autohauses.
Ein edel gekleideter Mann mit einer Breitling am Handgelenk, der erschossen wurde. Offensichtlich war der Täter ein Scharfschütze.

Peer Clerk und Frank Lux, der Angestellte von Clerk, sind im Organisationsteam der „Eifel-Klassik“, einer Oldtimer-Tour durch die Eifel.
Ein niederländischer Geschäftsmann, der in Bad Münstereifel lebt, als Mordopfer.
Jan und Hotte können sich keinen Reim darauf machen.

So, mehr verrate ich nicht.
Es wird spannend.

Die Polizei ermittelt im Umfeld des Peer Clerk. Ein Kriminalkommissar a.D. kommt ins Spiel.
Die Oldtimerrallye spielt eine Rolle.
Die Jagd nach dem Mörder nimmt dramatische Züge an.

Rudolf Jagusch lässt uns Leser abtauchen in die Welt der Ermittlungen und des Verbrechens.
Wir lernen die Hintergründe kennen und die Ermittler lieben. Auch das Privatleben der Kommissare wird einbezogen.

Ein Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend und lesenswert ist.

Danke an den Autor, dass ich das Buch als Eifelkrimifan vorab lesen konnte.

Quelle : Emons-Verlag

Quelle : Emons-Verlag

ISBN 978-3-95451-778-7
Bestellen könne Sie das Buch hier.

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