Karin Büchel : Das Wäldchen

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„Das Wäldchen“ heißt der neue Krimi von Karin Büchel.
Der Titel lässt ja nicht auf einen spannenden Krimi hoffen.
Der Inhalt schon.

Ort der Handlung ist Bonn, genauer gesagt Bonn-Beuel.
Die Schwestern Nora und Jenny haben den Bus verpasst, klar ist, sie werden zu spät kommen und die Mutter wird sauer sein.
Der Maskenmann sucht seine Opfer und die Mutter hat verboten, dass sie durch den Wald gehen.
Jenny will nur zügig heim und entscheidet sich trotzdem dafür den kurzen Weg durch den Wald zu nehmen, Nora geht den offiziellen Weg zur Bushaltestelle.
Jenny kommt heil zuhause an, von Nora fehlt jede Spur.

27 Jahre später wird das Team umKriminalhauptkommissar Willi Wipperfürth mit einem Knochenfund konfrontiert.
Neben Wipperfürth gehört noch Timm Berger zum Team und Frau Schröder.
Ein Hund findet Knochen, Meier-Rettich, der Rechtsmediziner, stellt fest, dass es Menschenknochen sind, Menschenknochen, die schon lange liegen.

Die Ermittlungen gehen los. Es gilt alte Vermisstenfälle zu durchforsten.
Im Laufe der Ermittlungen lernen wir die Polizeibeamten, Jenny und viele andere Handelnde näher kennen.
Immer wieder gibt es Rückblicke in die Zeit des Verschwindens von Nora, in Jennys Leben früher und heute, in das Privatleben von Wipperfürth, usw.
Ohne Verquickungen von Privatleben und Job wäre die Suche nach dem Täter möglicherweise erfolglos geblieben.

Mein Fazit:
Ein spannender Fall, der zeigt, dass man auch nach fast 3 Jahrzehnten noch Morde aufklären kann. Etwas viele Verquickungen aus meiner Sicht und durch Schilderungen des Privatlebens der Polzisten, die nicht zum Fall gehören, etc. teils langatmig.
Alles in allem lesenswert.

ISBN: 978-3960582946

Quelle: Edition Lempertz

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Karin Büchel : Die Toten vom Ennert

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Mira Jäger, ist Kriminalhauptkommissarin in Bonn. Sie wohnt in Bonn-Beuel.
Gerade ist Mira in einer Krise, Gerd ihr Ehemann nervt, sie hat sich getrennt vom Noch-Ehemann, der nicht sie, sondern seine ständig wechselnden Liebschaften im Kopf hat.

Eine kurze Auszeit an der Nordsee hat Mira sich gegönnt.
Sie sitzt in einer Sandkuhle und denkt nach, nach einem heftigen Abend in der Kneipe „Zappel“.
Dann fasst Mira den Entschluß wieder nach Hause zu fahren, ab auf die Fähre und dann heim.

Mira macht zuhause noch einige Tage Urlaub, mal ausschlafen, das wird ihr gut tuen. Das denkt sie.
Weit gefehlt, es klingelt, Gerd, sie macht nicht auf.

Am 17.10. geht sie wieder ins Büro und bringt eine Yucca-Palme mit. Langsam alles nach dem Urlaub angehen lassen, das ist der Plan.
Ihr Kollege Hansen kommt rein. Ein Toter wurde am Fuße des Ennert gefunden. Ende mit Ruhe
Die Ermittlungen gehen los. Mira kennt den Toten, es ist Utz Bracker Saxofonist. Sie war eine Zeit lang seine Muse.

Mira und Hansen, unterstützt durch den Kollegen Offergeld und Knebel von der Gerichtsmedizin, ermitteln.
Todesursache: Utz wurde erschossen.

Sie ermitteln und es gibt neue Tote.
Ein Massenmörder am Ennert???? Da ist der Dornheckensee, ein alter Steinbruch und sonst nichts, ausser …

Mehr verrate ich nicht.
In diesem spannenden Krimi geht es heftig zu. Mira wird mehr in den Fall verstrickt als ihr lieb ist. Kollege Offergeld, Kategorie Schlaftablette, ist keine große Hilfe.
Es spielen einige Bekannte eine Rolle, immer wieder nervt der Ex Gerd seine Mira.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es lebt von der Ortskenntnis der Autorin, die sie auf Mira überträgt.
Ebenso lebt die Geschichte von den zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den handelnden Personen.
Ein gelungener Beueler Krimi.

ISBN: 9783870622817

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