Glücklich sterben?: Mit dem Gespräch mit Anne Will Gebundene Ausgabe – von Hans Küng (Autor), Anne Will

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Hans Küng, der als Professor für ökumenische Theologie an der Universität Tübingen tätig war, ist schon länger für seine Einstellung zum Thema bekannt.
Ich bin kein „Küng-Fan“, aber das Thema interessiert mich sehr.

Provokativ fragt der Autor in seiner Einleitung „Kann Sterben glücklich sein?“. Sterben und Glück, eins oder schließt es sich aus?
Das hängt sicher von der Situation des betroffenen Menschen ab.
Ich habe sterben im nahen Umfeld als Qual erlebt, aber auch das Glück, dass der Wunsch „umfallen und tot sein“, Realität wurde.

Leider ist aber immer wieder das Sterben eher eine Qual, sei es, weil der Betroffene körperlich schwer krank ist, dement ist und nicht mehr er selbst oder aufgrund psychischer Erkrankungen.
Bis heute ist in Deutschland der Umgang mit dem Thema Sterbehilfe sehr schwierig, egal ob aktive oder passive Sterbehilfe.
Hochaktuell ist das Thema gerade, da auch politisch Bewegung reinkommt.

Hans Küng und sein, mittlerweile verstorbener, Mitkämpfer Walter Jens, wollten nicht unter Qualen sterben.
 Nicht unerträgliche Schmerzen durchleben müssen oder dement vor sich hin vegetieren, das war das Ziel der Beiden.

Dieses Buch besteht zum einen aus einer Abschrift eines Gespräches zwischen Anne Will und Hans Küng und zum anderen aus einem Teil, in dem Hans Küng seine Meinung zum Thema aufgeschrieben hat.
Beeindruckt hat mich, dass Küng als Theologe nicht die Meinung der Kirche vertritt, sondern seine eigene.
Er fordert, dass jeder Mensch das Recht auf einen glücklichen Tod haben soll, wenn er das möchte.
Glücklich sterben nicht nur durch Selbsttötung sondern auch durch Sterbehilfe.

Nicht jeder ist am Ende seiner Tage in der Lage seinem Leben selbst ein Ende zu setzen. Manch einer benötigt zur Erfüllung dieses Herzenswunschs Hilfe.
Dies sollte aber kein Geschäft sein.

Dieses Buch ist ein Plädoyer für ein Sterben, das menschenwürdig ist.
Ein Buch das wachrüttelt, nie polemisch ist. Es lohnt sich das Buch zu lesen.

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Der Wolf am Fenster: Eine Weihnachtsgeschichte Gebundene Ausgabe – von Elli H. Radinger (Autor) ISBN 978-3-352-00685-2 Verlag: Rütten & Loening

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Elli H.Radinger, mir bislang eher für Ihre Wolfsforschung bekannt, hat einen Roman geschrieben, der die Seele anspricht.
Und wie könnte es anders sein, auch Wölfe kommen darin vor.

Lindsay, die Journalistin aus New York, wollte Weihnachten mit ihrem Freund Dan bei dessen Eltern verbringen.
Dies sollte ihr „Antrittsbesuch“ bei den zukünftigen Schwiegereltern werden.

Kurz vor der Abreise sagt Dan die Verlobung ab. Warum das werde ich hier nicht verraten, Sie müssen dieses wundervolle Buch schon selber lesen.

Da Lindsay früher oft mit ihren Eltern in den Bergen und auf dem Land war, zieht es sie in die Berge. Mitten in der Wildnis von Montana will sie ganz alleine, nur begleitet von ihren Tagebüchern und ihrem Manuskript, die Weihnachtstage verbringen. Sie muss sich ja erst einmal zurechtfinden in ihrem neuen Leben, einem Leben ohne Dan.

Der Ranger Brian bringt sie zu der Hütte. Eine Hütte in der es weder Internet noch Mobilfunkempfang gibt, weit ab der Zivilisation.

Dort leben auch 2 Wölfe, der schwarze und eine weiße Timber-Wölfin.
Der schwarze Wolf hat auch schon eine nicht so schöne Vergangenheit hinter sich, auch die werde ich nicht verraten.
Ebenso müssen Sie selber lesen wie es Brian in seinem Leben vor der Zeit in diesem Buch gegangen ist.

Irgendwann kommt es zu einer wundervollen Begegnung zwischen Lindasy und dem schwarzen Wolf.
Lindsay hilft den Wölfen und Brian wird ein Teil der Geschichte.

Wer ist Onkel Claus? Ein Onkel, den Brian gar nicht kennt.

Ich hoffe ich habe Sie neugierig gemacht auf ein wundervolles Buch.
Dieses Buch lebt zum einen von den enormen Kenntnissen, die Elli H.Radinger rund um die Wölfe hat, zum anderen von einer Geschichte, wie sie im Märchen nicht schöner sein könnte.

Einer Geschichte rund um Menschen und Wölfe, eine Geschichte, die die Liebe der Menschen untereinander und auch zu den Tieren vereint.

Mein Fazit: Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der auch mal etwas zum Träumen lesen möchte und dabei den Bezug zur Realität nicht ganz verlieren mag. Aber auch nur zum Träumen ist das Buch hervorragend geeignet.
Es ist ganz wundervoll geschrieben. Weglegen konnte ich es kaum. Die Autorin hat die Geschichte sehr anrührend und fesselnd geschrieben.

Ein Wehrmutstropfen bleibt: wie geht es weiter?
Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

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 Der Wolf am Fenster

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Entenjäger und Dummyträger: Retriever Geschichten Gebundene Ausgabe – von Verena Begemann (Autor), Carsten Schröder (Autor)

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Carsten Schröder und Verena Begemann ist ein wundervolles Buch mit Retrievergeschichten gelungen.

Carsten Schröder ist als DRC-Richter und kennt genügend Retriever-Besitzer.
Nun hat er bereits das 2.Buch zu Gunsten von Vita Assistenzhunde e.V. ermöglicht, in dem er Geschichten bei Retrieverbesitzern gesammelt hat.

Tolle Fotos wurden von den Fotografen kostenlos zur Verfügung gestellt für diese Aktion.
Man findet Geschichten vom Chesapeak Bay Retriever über den Golden Retriever, den Labrador, dem Curly-Coated-Retriever und dem Toller. Es spannt sich der Bogen vom Welpen bis zum Senior, sowohl in den Geschichten wie auch in den Fotos.

Wenn man selber Retriever oder auch andere Hunde hat, findet man seine eigenen Vierbeiner in den Geschichten wieder.
Vom Wildfang bis zur Schmusebacke reicht das Spektrum.

Das Buch ist geeignet für jeden Retriever-Besitzer, jeden Hunde – und Fotoliebhaber und als Geschenk sowieso.

Es ist sehr liebevoll gestaltet.
Und ganz nebenbei wird auch noch der Verein Vita unterstützt, der Assistenzhunde für körperlich behinderte Menschen ausbildet.

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Welcher Stern ist das?: Sterne und Planeten entdecken und beobachten Gebundene Ausgabe – von Joachim Herrmann (Autor)

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Das Buch ist ein toller Ratgeber für alle, die sich für Sterne, Sternbilder und Planeten interessieren.
Unser Sohn hat das Thema für sich entdeckt und uns angesteckt.

Oft fragt man sich was man gerade am Himmel sieht.
In diesem Buch findet man die Antwort.
Es ist sehr gut verständlich geschrieben.
Der Autor fängt zunächst einmal mit einer Art Gebrauchsanleitung für das Buch an.
Dann geht es los mit der Himmelskunde. Wie orientiert man sich am Himmel? Welche Planeten gibt es? Genauere Information über Sonne und Mond bekommt man. Die Sterne lernt man kennen.
Es gibt Tipps zu Fernrohr und Fernglas.

Dann folgen Sternkarten und Sternbilder.
Himmelsereignisse bis 2026 sind im Buch erfasst, man hat lange Freude an dem Buch.
Uns macht es nun noch mehr Spaß durchs Teleskop zu schauen oder auch so die Sterne zu beobachten.

Für jeden Monat gibt es Beschreibungen was man sehen kann.

Angereichert ist der Text, der sehr hilfreich ist, mit tollen Fotos und Zeichnungen.
Auch bekommt man eine Art Packliste, wenn man losziehen will zur Himmelsbeobachtung.

Und wer nun nach dem Lesen des Buches vom „Himmelsfieber“ befallen ist, der findet auch Adressen von Planetarien, etc. und Tipps zum Weiterlesen.

Es ist ein Buch für die ganze Familie.

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Genießen in Saar-Lor-Lux: 66 Lieblingsplätze und 11 Genusstipps Broschiert – von Angelika Lauriel (Autor)

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Angelika Lauriel lebt im Saarland. Man merkt dem Buch an, daß sie ihre Heimat liebt.
Liebevoll beschreibt die Autorin ihre Lieblingsplätze und gibt auch Genußtipps.

Bislang hatte ich das Saarland und die Gegend drumherum immer verknüpft mit Hütte, „Maloche“, etc, irgendwie unattraktiv.
Nachdem ich nun auch beruflich in die Gegend komme, habe ich diesen Führer gelesen.
Ich mag nicht immer nur ohne weitere Ortskenntnisse irgendwo hinfahren.

Ja und gut war es das Buch zu lesen.
Ich habe entdeckt, dass die Gegend Saar-Lor-Lux auch mal für einen Urlaub geeignet wäre.
Liebevoll schildert die Autorin sowohl die Städte, wie Saarbrücken, Dillingen, Merzig, Saarlouis, etc, als auch die Industriekultur, die historischen Stätten und vieles mehr.

Einige Dinge habe ich mir schon angeschaut, tolle Tipps habe ich bekommen.
Auch Dinge, die man mal eben neben der Arbeit anschauen kann. Es muss ja nicht immer gleich ein kompletter Ausflug sein.
Es gibt im Buch auch Tipps für die z.B. Mittagsrast.

Schöne Fotos bereichern das Buch, das mehr ist als ein reiner Reiseführer. Man lernt so ganz nebenbei die Menschen in der Gegend mit ihren Eigenheiten und Gewohnheiten kennen.
Es gibt neue Ecken in Deutschland zu entdecken.

Das Buch eignet sich sehr gut um einen Urlaub oder Kurzurlaub in der Gegend zu planen.

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Genießen in Saar-Lor-Lux

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Hier bin ich Mensch: Geschichten, die vom Leben erzählen Gebundene Ausgabe – von Horst Lichter (Autor), Michael Wissing (Fotograf)

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Das neue Buch von Horst Lichter ist einfach ein Buch, das schön ist, aber auch nachdenklich macht.
„Hier bin ich Mensch“, ein Titel, bei dem man nicht so recht weiß was sich hinter dem Buch verbirgt.
Man kann es schnell erfahren, wenn man dieses wundervolle Buch liest.

Horst Lichter stellt Gasthäuser, Restaurants und auch eine Bäckerei vor, in denen man sich wohl fühlen kann, wo man als Mensch wahrgenommen wird.
Nicht nur Kunde ist man dort. Orte mit Seele in Form der Inhaber und der Mitarbeiter.

Das Buch hatte ich schon angefangen zu lesen, bevor ich ihn dazu auf der Buchmesse in einem Gespräch mit Kester Schlenz erleben dürfte.
Auch in dem Gespräch sprach er mir aus der Seele.
Horst Lichter berichtet im Buch davon, dass er viel unterwegs ist und dann nicht zuhause essen kann.
Er beschreibt Orte an denen man sich dann wohlfühlt, als Mensch angenommen.

Wie gut kenne ich das, anonyme Hotels mit einer Abfertigung beim Essen.
Ich kann so gut verstehen was Horst Lichter sagen will.

In seiner unnachahmlichen, herzlichen Art schreibt er über die Lokale, etc.
Er hat sich mit den Inhabern unterhalten, erzählt oft die Geschichte der Lokale, der jetzigen Inhaber, begleitet sie beim Einkaufen, schaut in die Küche.
Als Leser fühlt man sich, als sei man dabei gewesen.

Selbst, wenn man nie in diese Lokale kommen sollte, so lohnt es sich dieses Buch zu lesen, die wundervollen Fotos zu betrachten, die die Atmosphäre so schön einfangen.
Man lernt dabei ganz viel über den Menschen Horst Lichter, aber auch darüber, wie herzlich es auch heute noch in der Gastronomie zugehen kann.

Ganz toll auch das Kapitel über die Sterne-Gastronomie, Stichwort Molekularküche. Obwohl, die Ausführungen auf der Buchmesse waren noch besser, der Autor wird wissen was ich meine, wenn ich sage, Teller abgewischt.

Mein Fazit: dieses Buch ist absolut lesenswert, für Fans von Horst Lichter ein Muss. Auch eins schönes Geschenk, da es sehr schön aufgemacht ist mit tollen Fotos.

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Frankfurter Buchmesse 2014, 2.Tag 10.10.2014

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Am Freitag ging es früh los nach Frankfurt, es sollte ein langer und ereignisreicher Tag werden.
Viele Termine waren im Kalender.

Ein Treffen bei Randomhouse mit Autoren machte den Anfang. Dort war es recht voll, die Gespräche fielen kurz aus.

Dann Vorstellung des neuen Buches „Tod und Tofu“ beim kbv-Verlag.
Präsentiert wurde das Buch von Elke Pistor als Herausgeberin, einigen Ihrer Mitautoren und Ralf Kramp vom Verlag.

„Tod und Tofu“ ist ein recht provokativer Titel für einen Krimi. Elke Pistor erklärte wie es dazu kam.
Nicht etwa, dass nur die Bio-Fraktion geschrieben hat oder diese verunglimpft werden soll. Nein und die Fleischesser, Vegetarier und Veganer sollen auch nicht angegriffen werden.
Der Hintergrund ist, dass wir alle „kompostierbar“ sind nach unserem Ableben.

Humorvoll hat Elke Pistor das Buch vorgestellt und dann noch „brav“ die Fragen  von Ralf Kramp beantwortet.
Und es gab, na klar, auch Tofu als Häppchen. Chemisch sah es aus oder Elke :-))))??
Danke auch an Elke Pistor und Ralf Kramp für das nette Gespräch.

Ich freue mich auf das Buch, die Rezension folgt auf diesem Blog.

Dann schnell zu Sutton, wo ich mit Elke Schwab verabredet war.
Leider hatten wir nur kurz Zeit für ein Gespräch, da Elke Verspätung hatte, die Franzosen hatten schuld :-)))))
Nett war es Deinen neuen Krimi „Pleiten,Pech und Leichen“ kennenzulernen. Das Lesen kommt noch und die Rezension.

Der nächste Termin in meinem Kalender war bei Droemer Knaur die Buchpräsentation von
Alexander Horn.
Im Interview mit Margarete v,on Schwarzkopf berichtete Alexander Horn, der Leiter der Abteilung operative Fallanalyse bei  der Kriminalpolizei ist und z.B. an den Ermittlungen in der NSU-Fällen beteiligt war über seine Beweggründe dieses  Buch zu schreiben und über seine Arbeit, die mit den einschlägigen Fernsehserien so gar nichts gemein hat.
Alexander Horn hat das Buch „Die Logik der Tat“ geschrieben.
Ich bin sehr gespannt, es wartet darauf gelesen zu werden. 
Meine Rezension dann auch auf diesem Blog.

Beim Vielflieger-Stand war ich mit Petra Samani von http://buchblinzler.blogspot.de/
verabredet. Es war nett. Der Messe-Mayer kam auch dazu

Zum Abschluß Happy Hour bei Randomhouse mit Horst Lichter, mein Lieblingskoch.

Er stellte im Gespräch mit Kester Schlenz (Stern) sein Buch , erschienen bei Mosaik,
„Hier bin ich Mensch, Geschichten, die vom Leben erzählen“ vor.

Launig wie immer, ging es um die Intention, die zum Buch führte.
Er erzählte von den Besuchen in Gaststätten, Restaurants, etc. bei der Recherche zum Buch.

Auch seine Erfahrungen zum Thema 3-Sterne-Restaurant und/oder Molekularküche, hat er seinen Zuhörern nicht vorenthalten.

Als Horst Lichter das erste Mal in dem 3 Sterne Restaurant essen war und die Vorspeise gebracht wurde, dachte er es sei nur der Teller dafür und dieser sei nicht ordentlich gespült. Also wurde flugs der Klecks am Tellerrand mit der Serviette weg geputzt.
Es kam wie es kommen musste, die Vorspeise war in der Serviette  anstatt im Magen.
Ich hätte Horst Lichter stundenlang zuhören kann.

Das Buch habe ich gerade gelesen, es ist herrlich, die Rezension ist zu finden unter
http://localhost/wordpress1/?p=141.

Auch immer wieder beeindruckend, dass Horst Lichter Mensch geblieben ist. Er verschenkte nach dem Interview das erste seiner Bücher an ein kleines Mädchen, dem er ganz liebevoll die Scheu nahm zur Bühne zu kommen.

Danke Horst für den Tagesabschluß.

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Frankfurt Buchmesse 2014, mein erster Tag am 9.10.14

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Nachdem ich 2013 nur die Chance hatte am Samstag die Buchmesse zu besuchen und völlig geschafft war, als ich heimkam, habe ich dieses Jahr gleich 2 Tage eingeplant.
Zunächst ging es los mit einer Buchvorstellung, die ich eingeplant hatte.
Um 10 Uhr im Lesezelt das Pressegespräch des Ch.Links Verlages, vorgestellt wurde das Buch 
Geheimprojekt Pullach ; Von der NS-Mustersiedlung zur Zentrale des BND
Auf dem Podium die beiden Autoren Susanne Meinl, Bodo Hechlhammer, als Moderator Dr.Christoph Links und als Zeitzeugen Rainer Schulte Strathaus und      Hans-Henning Crome.

Das Buch handelt der BND-Zentrale in Pullach, die zuerst NS-Mustersiedlung war. Ist das unvorstellbar?? Hätte ich vermutet, nachdem ich aber diesem Gespräch folgen konnte, ist Vieles klarer.
Eigentlich bin ich gar nicht so an Geschichte interessiert,aber diese Veranstaltung mit den eindrucksvollen Schilderungen von Herrn Schulte Strathaus, dessen Vater Kulturreferent bei Rudolf Heß war, und der in Pullach aufgewachsen ist, und den Ausführungen von Herrn Crome vom BND, der mit der Aufdeckung der Zusammenhänge der „Organistaion Gehlen“ mit der NS, etc. beauftragt war.
Diese beiden Zeitzeugen haben so mitreißend berichtet, dass ich dieses Buch nun lesen werde. Eine Rezension folgt.
Dann folgte ein Gang durch die Hallen.
Nette Gespräche an den Ständen haben sich ergeben mit Verlagsmitarbeitern und anderen Bloggern.
Auf der Gourmet Gallery habe ich  mir zeitweise die Vorstellung von Johann Lafers neuem Buch angeschaut.

Der Lachs hat gut geschmeckt. Es war nett gemacht. Es mag an mir liegen, aber Johann Lafer ist von seiner Art her nun mal nicht mein Favorit unter den Köchen.
Das hat aber nichts mit dem Buch zu tuen.
Das kenne ich nicht.
Danach ab zum Aufbau-Verlag, wo Elli H.Radinger anzutreffen war, um ihr neues Buch
„Der Wolf am Fenster, eine Weihnachtsgeschichte“ zu signieren.
Danke Elli für das nette Gespräch. Es war schön zu erleben wie Du für die Wölfe und auch Deine Bücher „brennst“.
Die Bücher sind irgendwie oft die „Babys“ der Autoren.

Irgendwann ging es dann heim, um mich für den Freitag zu erholen, der folgte dann mit vielen Terminen.

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Schokolade – Ein süßes Stück vom Glück: Pralinen, Gebäck & Getränke Gebundene Ausgabe – von Rafael Pranschke (Autor)

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Rafael Pranschke ist gelernter Koch. Heute arbeitet er als Fotograf.
Diese beiden Berufe oder besser Berufungen haben zu einem ganz tollen Buch zum Thema „Schokolade“ geführt.

Schokolade besteht aus dem „Geschenk der Götter“ (= Kakao) und Zucker und vielleicht noch einigen Gewürzen.
Wenn man schon alleine die Fotos dieses Buches betrachtet, weiss man warum ein „Geschenk der Götter“ beteiligt ist.
Man will gleich in die Küche rennen, Einkaufslisten schreiben, ab in den Laden zum Einkaufen und loslegen.

Das Buch ist untertitelt mit „Geschenke zum Dahinschmelzen“, aber man darf sich ja auch selber Geschenke machen. Es sind einfach nur Leckereien zum Genießen.
Und als Geschenk eignen sich die fertigen Produkte allemal.

Nach den Grundlagen, die der Autor hervorragend bebildert erklärt, wie notwendige Küchenausstattung, Zutaten, der richtige Umgang mit den Zutaten, usw., geht es an die Produktion.

Haben Sie schon mal Schoko-Lollis mit Salz gemacht? Nein, ich vor dem Buch auch nicht, aber es schmeckt himmlich.
Von Tafelschokolade, Trüffel, Pralinen über Minigebäck hin zu Torten, Tartes und Kuchen, Soßen, Desserts und Eis spannt sich der Bogen der Leckereien.
Man kann schnell etwas machen, wie die Schokowaffeln, aber auch aufwändiger wie eine Meringuetorte, die ich noch nicht gemacht habe.

Auch eine selbst hergestellte Backmischung als Geschenk fehlt nicht.
Alle Rezepte sind sehr exakt beschrieben, zum einen was die Zutatenliste angeht, zum anderen auch die Zubereitung.
Bei vielen Rezepten gibt es auch noch leckere Varianten.

Das Buch ist eine Art Rundum-Sorglos-Anleitung für tolle Geschenke. Weihnachten kann kommen.

Auch eignet sich das Buch selber sehr gut als Geschenk, es ist liebevoll gestaltet.

http://www.amazon.de/gp/product/3440144054/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3440144054&linkCode=as2&tag=httpbinesbuec-21&linkId=WPQRZNPZO4CJYLP2


Rafael Pranschke
Schokolade – Kleine Geschenke
zum Dahinschmelzen
144 Seiten, Integralband
101 Farbfotos
€/D 14,99 / €/A 15,50 / sFr 21,90
ISBN 978-3-440-14405-3

Kosmos Verlag, Stuttgart

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Der Kaiser schickt Soldaten aus: Ein Sarajevo-Roman Gebundene Ausgabe – von Janko Ferk

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Janko Ferg, ein Habsburg-Experte, hat ein Buch verfasst über die Zeit von Frank Ferdinand und seinem Mörder.
Das Attentat löste ja den 1. Weltkrieg aus.

Es ist ein Roman, der aber ganz eng an der Geschichte ist. Der Autor hat Originalquellen herangezogen.

Das Buch beginnt sehr spannend, leider kippt dies so etwa in der Mitte des Buches. Das Lesen wird quälend. Die ganze Handlung zieht sich in die Länge. Es erscheint als wollte der Autor Seiten füllen. Leider. Er hätte doch auch weiter das Geschehen spannend schildern können.

Fraglich ist auch, ob in einen Roman, es ist ja kein minutiöser Tatsachenbericht, recht vulgäre Szenen gehören, besonders, wenn der Autor, diese extrem ausweitet.

Ich finde es sehr schade, dass das Buch teilweise nichts mehr mit einer Schilderung der Tatsachen gemeinsam hat.
Ein wichtiges Thema wird dadurch leider nicht adäquat dargestellt.

http://www.styriabooks.at/article/4843

Der Kaiser schickt Soldaten aus

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