Petra Pfeifer : Auf Schnupperkurs Mit dem Hund unterwegs in Hoch- und Maintaunus

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Die Autorin Petra Pfeifer, Jahrgang 1967, ist in Frankfurt am Main aufgewachsen. Sie kennt die Gegend über die sie schreibt ganz genau.
Das merkt man diesem tollen Führer auf jeder Seite an.

Die Autorin ist Journalistin, unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sie lebt nebst ihrem Hund Merlin im Hochtaunus.

Dieses Buch ist laut Autorin ein „Gassi-Führer“, für mich ist es mehr. Es ist ein ganz tolles Buch für Hundeleute, das mit ganz viel Liebe zum Hund und zur Gegend geschrieben wurde.
In den Beschreibungen von Petra Pfeifer merkt man, dass es bei den Spaziergängen in Hoch- und Maintaunus um das gemeinsame Erleben mit Merlin geht.
Dem Hund soll es gut gehen und nicht Frauchen sucht sich eine schicke Location, wie man es in manch anderem Führer findet.

Dies erklärt wahrscheinlich auch warum dieses Buch mehr ist als eine Aneinanderreihung einzelner Wege.
Es bietet einen „kleinen Knigge“, in dem die Autorin aus ihrer Sicht Tipps zu einem Spaziergang mit Hundebegegnungen, Feldern, Teichen,Naturschutzgebieten, etc, gibt.
Sie nimmt Stellung zum Thema Chip beim Hund. Bietet Adressen von Tierärzten, Tierpensionen und Tierheimen in der Gegend und noch einige andere nützliche Dinge.

Den Hauptteil des Buches nehmen sehr detailliert beschriebene Wanderungen und Spaziergänge ein.
Detailliert dahingehend, dass man den Ausgangspunkt gut auffindbar beschrieben bekommt, unter den „Fakten im Überblick“ die Kategorien „kurz und knapp“ stichwortartige Infos zur Beschaffenheit des Weges bietet, unter Wasserlauf erfährt man, ob einer da ist und welche Art, unter Spielkameraden die Hundedichte, die man erwarten kann und unter „Begegnung der anderen Art“ andere mögliche Tierarten.

Petra Pfeifer lässt bei den Schilderungen auch nicht ihre Erfahrungen aus, in welcher Richtung ein Weg besser zu gehen ist, wo Hunde auf jeden Fall anzuleinen sind, wo man parken kann, usw.
Auch erprobte Einkehrmöglichkeiten fehlen nicht.

Wir haben eine ganze Menge Tipps bekommen, die wir ausprobieren werden.
Das Format des Buches ist auch absolut rucksacktauglich.

Mien Fazit: ein lohnenswertes Buches für jeden Hundehalter im Hochtaunus und Rhein-Main-Gebiet, der mal neue Ecken erkunden möchte.

Auf Schnupperkurs | Frankfurter Allgemeiner Buch

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Totengruft: Norma Tanns fünfter Fall [Broschiert] Susanne Kronenberg (Autor)

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Susanne Kronenberg ist mit diesem Norma Tann – Krimi ein Buch gelungen, das einen spannenden Kriminalfall mit einer Person der Wiesbadener Geschichte und einem gehörigen Schuß Wiesbadener oder genauer Biebricher Lokalkolorit vereint.

Die Expolizistin und Privatdetektivin Norma Tann, will sich nun endlich um sich selber kümmern.
Sie möchte Ihre Probleme aufarbeiten, die ihr ihren Polizeijob unmöglich machen.
Deshalb begibt sie sich bei der Psychotherapeutin Marlies Hebisch in Behandlung.

Marlies Hebisch und Grit Blancke haben zusammen ein Frauenhaus gegründet, das, nach Grits Großvater, Dr.-Halbrock-Haus benannt wurde.

Norma kommt ins Haus und erlebt den Trubel um die Sanierung.
Es kommt wie es kommen musste, ein Kriminalfall kommt ins Spiel.
Im Haus wird hinter einer Wandverkleidung eine mumifizierte Leiche entdeckt.

Grit zieht Norma, in deren Eigenschaft als Privatermittlerin, zum Fall hinzu. Sie möchte nicht, dass die Polizei zuviel Wirbel macht.
Das könnte schlecht sein für das Image des neuen Frauenhauses.

Norma ermittelt und trifft auf ihre alten Kollegen. Sie helfen sich gegenseitig, es ist fast wie früher.
Auch Timon, den Gerichtsmediziner, trifft sie wieder. Timon, der Norma nicht nur als Kollegin mochte, den sie aber immer abwies.
Wird mehr daraus?

Im Laufe der Ermittlungen trifft Norma auf Toni Sender, die einzige Person in diesem Buch, die real existiert hat.
Und damit trifft sie auf ein Stück Wiesbadener und deutscher Geschichte.

Toni Sender, die eigentlich Sidonie Zippora Sender hieß, wurde 1888 in Biebrich geboren.
Sie war Jüdin, setzte schon in frühen Jahren ihren Kopf durch und machte eine Ausbildung in Frankfurt gegen den Willen der Eltern.
Toni Sender kämpfte für den Frieden, arbeitete als Journalistin. Sie war SPD-Mitglied und Mitglied des Deutschen Reichstags.
Sie flieht in die USA und arbeitet für die Vereinten Nationen.

Diese mutige Frau spielt eine Rolle bei den Ermittlungen, die ins Jahr 1918 führen.

Susanne Kronenberg ist mal wieder ein Krimi gelungen, der mehr ist als Fiktion.
Das Einbinden von Toni Sender und die Geschichte dieser Frau lassen dieses Buch auch einen Teil deutscher Geschichte ins Visier des Lesers kommen.
Man wird aufmerksam auf Dinge, die man sonst nicht so beachtet.

Ein Krimi, der spannend ist bis zur letzten Seite./>



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Bergisches Land – die kühne Gegend: 66 Lieblingsplätze und 11 Promis Broschiert – 12. März 2014 von Martin Beils (Autor), Kristina Hellwig (Autor)

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Die Autoren Martin Beils und Kristina Hellwig sind beide Journalisten und kennen das Bergische Land sehr gut.

Dieses Buch geht um 66 Lieblingsplätze und 11 Promis.

Es ist witzig zu erfahren wer alles aus dem Bergischen Land stammt und wo die Wurzeln liegen.
Von Veronica Ferres über „Alberich“ aus dem Münsteraner Tatort, usw. ranken sich die kurzen Einblicke in die Kindheit der Promis bis zur heutigen Zeit.

Den Hauptteil des Buches nehmen aber die sehr detaillierten Schilderungen der 66 Lieblingsplätze ein.
Man merkt, dass die Autoren die Plätze wirklich sehr gerne mögen, sie gut kennen.
Vom langen Lulatsch, dem Zuckerhut, ist der nicht in Rio?, über das Christkind geht die Reise.

In Kindertagen war ich mehrfach in der Gegend, aber ich habe ganz viel neue Ideen bekommen, die man für Ausflüge nutzen kann oder auch für einen Kurzurlaub.

Die Reise erstreckt sich in mehreren Kapiteln vom

–  bergischen Städtedreieck über
– das Niederbergische
– Rhein-Berg und Leverkusen
– das Oberbergische bis zum
– Bergischer Rhein-Sieg-Kreis.

Man findet als Leser bekannte Ziele wie das Neandertal mit seiner Geschichte, die Wuppertaler Schwebebahn ebenso wie eine Pferdemetzgerei, einen Skulpturenpark, Denkmäler, die Römer, Wandermöglichkeiten und vieles mehr.

Es ist erstaunlich was dieser Landstrich alles zu bieten hat.

Fotos gibt es auch zu fast jedem Teil, teils mit Links und konkreten Anschriften.

Einen Wermutstropfen, gegenüber manch anderen Büchern aus dieser Reihe, gibt es aber auch.
Es sind sehr schöne Fotos enthalten, aber leider auch einige, die zwar ein schönes Motiv zeigen, aber schlecht bearbeitet oder fotografiert wurden.
Ich finde das sehr schade, da die Motive es verdient hätten besser fotografiert zu werden.

http://www.amazon.de/gp/product/3839215501/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3839215501&linkCode=as2&tag=httpbinesbuec-21&linkId=RJUZFDFE4TONOON7

Bergisches Land - die kühne Gegend

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Haltung mehrerer Hunde: Martin Rütters Hundeschule Taschenbuch – 7. Juli 2014 von Andrea Buisman (Autor), Martin Rütter (Autor)

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Das Buch wurde von Martin Rütter und Andreas Buisman geschrieben.

Martin Rütter kennt man in der Hundeszene, Andrea Buisman arbeitet bei D.O.G.S (also bei Martin Rütter) und ist für die Ausbildung der Trainer und die Betreuung der Filialen zuständig.

Man sollte als Leser also erwarten können, dass genug Erfahrungen vorhanden sein sollten zum Thema, die man auch weitergibt.

Ich finde, dass man beim Thema auch erwarten kann, dass das Rudel auch aus mehr als 2 Hunden bestehen kann.
Ich sehe zumindest oft Halter mit 3 oder 4 Hunden.
Auch hätte ich erwartet, dass das Buch geeignet ist für alle Mehrhundehalter, also für die, die den zweiten Hund anschaffen wollen und ebenso für die, die schon 2 oder mehr Hunde haben.

Leider wurde ich da enttäuscht.
Die Zielgruppe liegt wohl bei dem Hundehalter, der vor der Entscheidung steht einen 2.Hund anzuschaffen.
Ausgiebig werden die Themen behandelt, die diese Zielgruppe betreffen

– vom Einzelhund zum Rudel
– Partnerwahl
– Weichenstellung
– Erziehung & Beschäftigung.

Für einen Hundehalter, der einen 2. Hund anschaffen möchte alles wichtige Themen und gute Tipps.
Allerdings oft auch Selbstverständlichkeiten für Halter, die sich ganz bewusst mit dem Thema beschäftigen und vielleicht auch schon mit verantwortungsvollen Züchtern gesprochen haben.
Es gibt Denkanstösse für Gedanken, die man sich vielleicht selbst noch nicht gemacht hat.

Für alle anderen Mehrhundehalter ist das Buch nicht geeignet, denn die angegebenen Schritte sind ja schon gelaufen. Und mehr als 2 Hunde kommen auch kaum vor im Buch.

Schade, man hätte das Buch ja auch anders nennen können.

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Regine Kölpin : Wer mordet schon am Wattenmeer? 11 Krimis und 125 Freizeittipps

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Die Autorin Regine Kölpin lebt in Friesland. Sie schreibt Kinderbücher genauso wie Krimis.
Nebenher veranstaltet sie in der Gegend um Jever historisch-kriminelle Stadführungen.

Dieses Buch nennt sich im Untertitel „Der kriminelle Freizeitplaner“. Was ist das denn? habe ich mich gefragt.
Es ist die Verquickung aus Kurzkrimis mit einem gleichwertigen Anteil Reiseführer.

Der Autorin ist es gelungen spannende Kurzkrimis mit sehenswerten Orten und Ecken im Bereich des Wattenmeeres und seiner Umgebung zu verbinden.
Die Krimis ranken sich um die später beschriebenen Orte und Sehenswürdigkeiten, die im Text mit Zahlen markiert sind, sodass man sie im darauf folgenden touristischen Teil leicht wiederfindet.

Als Leser merkt man, dass Regine Kölpin ihr Buch mit ganz viel Kenntnisse der Gegend und mit Liebe zu ihrer Heimat geschrieben hat.
Es werden nicht nur touristische Highlights der Gegend  beschrieben sondern auch z.B. Paddelmöglichkeiten.

Ich bin nicht so der Kurzkrimifan, aber diese Krimis sind in sich sehr geschlossen und doch durch die Gegend verbunden. Ich mag sie alle sehr.

Man kann auch dieses Buch mit in Urlaub nehmen, wenn man diesen in der Gegend um Jever, etc, macht und dann jeden Tag einen Krimi lesen und sich dazu die Freizeittipps der Autorin anschauen.
Eine tolle Verbindung von Lesevergnügen und Nutzen für den Urlaub.

Einheimische werden sich sicher auch über die Krimis freuen und noch das ein oder andere Kleinod entdecken.

http://www.gmeiner-verlag.de/kriminelle-freizeitplaner/titel/1004-wer-mordet-schon-am-wattenmeer.html

Wer mordet schon am Wattenmeer?

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Wolf – Hund – Mensch Kurt Kotrschal Die Geschichte einer jahrtausendealten Beziehung

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Kurt Kotrschal ist Professor für Verhaltensbiologie an der Universität Wien.
Er und sein Team forschen im Wolfsforschungszentrum in Ernstbrunn.
Er ist ausgewiesener Wolfsliebhaber und -experte.

Der Autor beschäftigt sich in dem vorliegenden Buch mit dem Wolf, dem Mythos um dieses wundervolle Tier. Wer kennt den Wolf nicht aus den Märchen seiner Kindheitstage?
Den „bösen Wolf“, aber ist er wirklich böse?
Oder ist er ein Freund des Menschen?

Dies hat Kurt Kotrschal erforscht. Er und sein Team sind keine Theoretiker, nein sie leben mit den Wölfen.
Er räumt in diesem, wissenschaftlich fundierten und sehr verständlich geschriebenen, Buch auf mit den alten Mythen, den Vorurteilen, die den Wolf betreffen, der zum Freund des Menschen werden kann.
Ausserdem zieht der Autor Parallelen zum Hund und vergleicht was hat der Wolf mit dem Hund zu tuen.
Ist der Wolf wirklich der Urvater der Hunde?

Was können wir aus dem Wolfsverhalten lernen für den Umgang mit unserem Hund?

Das Buch ist sehr gut strukturiert, es behandelt die Biologie des Wolfes und deren Zusammenhang mit Mensch und Hunde genauso wie das Verhalten des Wolfes innerhalb des Rudels und auch zwischen Mensch und Wolf, den Ursprung der Wolfsforschung lässt er ebenso wenig aus wie den Weg vom Wolf zum Hund.

Dieses Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Vor allem merkt man dem gesamten Buch diese Liebe des Autors zum Wolf an. Kurt Kotrschal schildert den Wolf und seine Erfahrungen so eindrucksvoll und einfühlsam, dass man als Leser Lust bekommt sich weiter mit dem Thema Wolf zu beschäftigen.

Angereichert wird es durch wundervolle Fotos. Fotos, die Tierliebhaber dahinschmelzen lassen.
Gibt es treuere Augen als die eines Wolfes?
Im Anhang findet sich weiterführende Literatur zu den Themen.

Mein Fazit: Ein Buch für alle Wolfsliebhaber, für die ist es ein Muss, mehr Kompetenz geht wohl kaum.
Ebenso für alle Hundehalter, die sich mit dem Verhalten ihres Hundes auseinandersetzen wollen, ihn verstehen wollen, für Hundetrainer und für alle Menschen, die sich für Tiere interessieren und etwas mehr erfahren wollen über deren Verhalten.


http://www.piper.de/buecher/wolf-hund-mensch-isbn-978-3-492-30443-6

Wolf - Hund - Mensch

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Du sollst nicht töten: Mein Traum vom Frieden Gebundene Ausgabe – 2. September 2013 von Jürgen Todenhöfer (Autor)

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Der Autor Dr.Jürgen Todenhöfer, Jahrgang 1940, ist Jurist.

Er war und ist in verschiedenen Bereichen tätig, als Politiker für die CDU lange Jahre im Bundestag, als Richter in Kaiserslautern, als Vorstand im Burda-Konzern und als Journalist.
Durch seine Tätigkeit im Rüstungsausschuß war er auch mit der Thematik Krieg und Frieden befasst.

Sein Buch will wachrütteln, der Autor will verdeutlichen, dass viele Dinge, die wir tagtäglich lesen, nicht stimmen.

Es beginnt mit frühen Erinnerungen zum Thema Krieg, mit der Zerstörung Hanaus 1945. Todenhöfers erste Begegnung mit dem Krieg.

Eine Passage, die eindrücklich zeigt, wie dies das Kind Jürgen Todenhöfer geprägt hat möchte ich hier zitieren
„…Von meinen Großeltern und meiner Mutter wusste ich, dass die Amerikaner schon in wenigen Tagen in Hanau einmarschieren würden. Dann wäre der schreckliche Irrsinn, wie meine Mutter den Krieg nannte, endlich vorbei.“
Der Autor ist aufgewachsen in den letzten Jahren des 2.Weltkrieges und den Nachkriegsjahren, mit den Lügen um den Krieg.

Dieses Buch ist Abdul Latif gewidmet, einem Gefährten, der den Autor bei seinen Reisen im Mittleren Osten (2011 bis 2013) begleitet hat und dabei getötet wurde.
Anfang 2011 beginnen die Einwohner der Länder im Mittleren Osten gegen ihre Regierungen aufzustehen und sie zu bekämpfen.

Sehr bewusst ist Dr.Todenhöfer mit Zeugen zusammen gereist. Begleitern, die Protokoll geführt, fotografiert haben, usw..
Ihm war klar, dass er Zeugen und Dokumente brauchen würde, dass man dementieren würde auch von Seiten der Regierungen. Es kann nicht sein was nicht sein darf.

Der Autor untertitelt sein Buch mit „Mein Traum vom Frieden“. Ob dieser Traum jemals in Erfüllung geht???

Er bereist Länder wie Ägypten, Syrien, Lybien, Afghanistan, Irak und Iran und auch den Gaza-Streifen.
Todenhöfer schildert ganz beeindruckend und detailgetreu seine Erfahrungen bei den insgesamt 7 Monate dauernden Reisen.

Er schägt sich auf keine Seite sondern beschreibt die Vergehen der Rebellen und der Staatsführungen gleichermaßen.
Dies erfolgt mit soviel Detailtreue, dass ich das Buch oft nicht weiterlesen konnte. Ich musste es häufiger zur Seite legen, Pause machen ob der Gräueltaten von beiden Seiten.
Für mich ist es sehr bedrückend zu lesen zu welchen entsetzlichen Taten Menschen fähig sind.

Und zwar nicht nur die Terroristen sondern auch Soldaten im Namen ihres jeweiligen Landes.
Auch Oberst Klein wird nicht ausgespart und auch nicht was aus ihm wurde, nicht etwa ein Entlassung aus der Bundeswehr, sondern eine Beförderung.

Ausgehend von den Ereignissen des 9.September beginnt der Krieg der USA und der westlichen Welt gegen die Terroristen.
Ein grosses Kapitel befasst sich mit den Kriegen des George W.Bush. Kriege, die sich gegen Terroristen richten sollen, aber das Volk treffen.
Bin Laden und andere Terroristen sollen sterben, koste es was es wolle und seien es Menschenleben.

Schonungslos, und in dem Bewusstsein, dass er sich dadurch selbst gefährdet, schreibt Todenhöfer gegen die Regierungen der westlichen Welt, gegen den „Krieg gegen den Terror“, der nur Muslime zu Schuldigen erklärt und klärt auf warum es wirklich geht, nämlich um Ressourcen dieser Länder, wie Bodenschätze, man denke an das Öl, Macht,usw.

Dr.Todenhöfer plädiert für eine friedliche Welt ohne Tote, eine Welt, die Konflikte verbal löst. Man kann sich auch den Verhandlungstisch setzen.
Er plädiert auch dafür, dass der mündige Bürger sich auf allen Seiten Informationen einholt. Da wir ja nicht in der Lage sind, dies persönlich zu tuen, bleiben uns nur Bücher wie dieses.

Das Buch ist mit beeindruckenden und bedrückenden Fotos bestückt und mit einem sehr ausführlichen Quellen- und Anmerkungsverzeichnis.

Ich bin sehr traurig, dass ich aus terminlichen Gründen nicht nahc Frankfurt zu seiner Lesung fahren konnte und hoffe diesen mutigen an anderer Stelle einmal erleben zu können.

Mein Fazit: Dr.Jürgen Todenhöfer ist ein Buch gelungen, dass auf alle Fälle eines beim Leser erreicht, es rüttelt wach. Das Buch sensilbilisiert den Leser nicht alles zu glauben was man so hört und sieht in den Medien.
Aber Achtung es ist harte Kost, nichts für ganz sensible Wesen, es ist so schonungslos geschrieben, wie auch Kriege schonungslos sind.
Danke an den Autor

http://www.amazon.de/gp/product/3570101827/ref=cm_cr_mts_prod_img


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Spurensuche: K9-Mantrailer im Einsatz Taschenbuch – 3. April 2014 von Alexandra Grunow (Autor), Rovena Langkau (Autor)

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Die beiden Autorinnen Alexandra Grunow und Rovena Langkau, die 2003 das K9-Suchhundezentrum gegründet haben, sind die Profis schlechthin was das Mantrailen angeht in Deutschland und angrenzenden Ländern.

Sie arbeiten sowohl im professionellen wie auch im Hobbybereich. Auch findet eine Zusammenarbeit mit der Polizei in verschiedenen Bereichen statt.
Mittlerweile gibt es auch mehrere K9-Standorte.

Dieses spannende und gleichsam informative Buch beschreibt im ersten Teil die Arbeit der Mantrailer durch Fälle aus der Praxis.

Der 2. Teil bringt dann die Theorie, die dahinter steckt, dem Leser mit ganz viel Kompetenz nahe.
Auch wenn der Teil mit Theorie überschrieben ist, ist es ganz und gar keine trockene Materie sondern total spannend.
Man lernt die verschiedenen Einsatzbereiche der Suchhunde kennen, von der Forensik über die Rettungshundearbeit, vom Trailen mit einem Hund bis zum Trailen mit einer ganzen Staffel.

Auch Einsatzberichte der Polizei gibt es im Buch, die auch die Nützlichkeit dieser Arbeit zeigen.

Als Leser darf man eintauchen in einen Bereich der Hundearbeit oder auch -beschäftigung, der sich als Hobby und Beruf ausüben lässt.
Vor allem aber in einen Bereich, der den Hund artgerecht auslastet und fordert.
Den Autorinnen kommt es auch darauf an, dass der Hund dies aus seinem „Hundsein“ heraus macht, es macht ihm Spaß, auch wenn es uns als Arbeit vorkommt.

Das Buch ist für mein Epmpfinden für Profis in dem Bereich genauso geignet wie für Hundehalter, die sich mit dem Gebiet beschäftigen wollen, weil sie überlegen ob es für ihren Hund geeignet wäre.
Und auch ein Buch für alle, die einfach nur Interesse am Thema haben.

http://www.amazon.de/gp/product/B00J2JB72A/ref=cm_cr_mts_prod_img

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Tote Beete: Palzkis zehnter Fall [Broschiert] Harald Schneider (Autor)

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Harald Schneider hat bereits zum 10.Mal seinen Ermittler Palzki auf Vebrecherjagd geschickt.

Familie Palzki ist privat auf der Landesgartenschau in Landau unterwegs.
Palzki und Familienausflug, geht das?

Anscheinend eher nicht. Es gibt einen ohrenbetäubenden Knall, der die Idylle stört.
Der Ausflug ist beendet für den Ermittler.

Er findet einen Toten. Der Gärtner ist durch eine Bombenexplosion gestorben, die auch den Knall erklärt.

Da Reiner Palzki Ohrenzeuge war und als erster am Tatort, soll er mal wieder ausserhalb seines Bezirks ermitteln.

Klar fehlen auch dieses Mal seine „Begleiter“ Jutta, Jürgen, Dr.Metzger, Becker und KPD nicht.

Mehr zum Verlauf der Handlung will ich nicht verraten, das müssen Sie schon selber lesen.
Nur soviel eine Salatfabrik spielt eine Rolle und es gibt am Ende einen Palzki-Salat.

Harald Schneider hat mal wieder mit ganz viel Sachverstand und nach exakter Recherche, die man als Leser dem Buch anmerkt, einen mitreissenden Krimi geschrieben.
Ein Krimi mit einer spannenden Handlung, die den Leser eintauchen lässt in die Welt der Ermittlungen und mit ganz viel Witz angereichert ist.

http://www.amazon.de/gp/product/3839215382/ref=cm_cr_mts_prod_img

 Tote Beete

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Macho oder Mimose: So erkennen Sie die Persönlichkeit Ihres Hundes und schaffen eine innige Bindung (GU Tier – Spezial) [Gebundene Ausgabe]

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Immanuel Birmelin ist ein Autor den wohl jeder engagierte Hundemensch zumindest dem Namen nach kennt.

Er ist Verhaltensforscher. Man kennt ihn aus Filmen, die er mit Volker Arzt zusammen gedreht hat, wie „wenn Tiere reden könnten“.
Und er ist ein ganz begeisterter Hundehalter.

Das Buch „Macho oder Mimose“ ist kein Hundebuch, das sich in die Reihe der vielen Bücher der leichteren Art einreiht.
Das würde auch zum Autor nicht passen.
Es ist ein Buch, das sich mit Hundeverhalten beschäftigt.

Wer kennt das nicht? Man holt sich eine neue Fellnase in die Familie und bemerkt schon bei den Welpenbesuchen beim Züchter, dass die Geschwister
nicht nur unterschiedlich aussehen, sondern auch ganz unterschiedlich „ticken“.

Auch alle Mehrhundehalter weden es tagtäglich beobachten können, dass ihre Hunde ganz unterschiedlich sind.
Dabei werden sie in einer Familie erzogen.

Es muss also mehr dahinter stecken als die reinen Umweltfaktoren.
Und genau darum dreht sich u.a. das Buch von Immanuel Birmelin. Jeder Hund ist anders.
Es gibt die Angsthasen, die Draufgänger, eben Macho und Mimose.

Wenn ich als Hundehalter nun weiß zu welchem Typ Hund mein Hund passt, fällt es mir leichter ihn zu erziehen, ihm gerecht zu werden.
Das postuliert der Autor.

Er gibt in seinem Buch dazu ganz viel Hilfestellungen und er schlägt die Brücke von der Theorie zur Praxis.
Birmelin hat in seinem Buch Tests veröffentlicht, die helfen den Hund einzuschätzen. Dazu bekommt der Leser Übungen an die Hand, um manche Veranlagung zu stärken.
Übungen, die aber auch Mensch und Hund Spaß machen.

Toll sind auch die Rubriken „Wissen kompakt“ mit sehr guten und prägnanten Informationen zum jeweiligen Thema.

Angereichert ist die Theorie mit Anekdoten aus dem Leben der Familie Birmelin, dem Leben mit ihren Hunden, die auch ganz unterschiedlich sind und waren.
Diese Erzählungen verdeutlichen auch was der Autor meint. Er beschreibt die Hunde und die Situationen so anschaulich, dass man sich fühlt als sein man dabei gewesen, wenn sich drauf einlässt.

Mein Fazit: Das Buch von Immanuel Birmelin ist ein Buch, das Theorie und Praxis miteinander verbindet. Wissenschaftlich fundiert liefert der Autor Hilfestellungen zum Umgang mit unterschiedlichen Hundetypen.
Sicher kein Buch für Leser, die nur schnelle „Kochrezepte“ suchen für den Umgang mit dem Vierbeiner, aber genau das richtige für alle, die sich mit dem Thema Hund auseinandersetzen wollen und bereit sind auch gut verständliche Theorieteile zu lesen.


Macho oder Mimose

 

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