Entscheidung im Wattenmeer: Die Geschichte einer Liebe in einer knallharten Geschäftswelt Broschiert – von Karl Hemeyer (Autor)

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Karl Hemeyer, der ursprünglich im Marketingbereich tätig war und die Welt des großen Business kennt, schreibt mittlerweile auch Bücher und ist als Schauspieler tätig.

In diesem Buch vereint er Eindrücke aus der Business-Welt mit einer Liebesgeschichte.
Der Autor schreibt so mitreissend und anschaulich, dass man als Leser eintauchen kann in die Geschichte von Dr.Dr.Joachim Breiter und man das Gefühl hat ihn zu begleiten.

Dr.Dr.Breiter, Chemiker und Mediziner, ist als Wissenschaftler und Unternehmer in Hamburg tätig.
Er ist Anfang 40, Junggeselle und fühlt sich wohl in seinem Leben. Ja genau bis zu dem Zeitpunkt, an dem seine Welt aus den Fugen gerät.
Die BOAR Corporation übernimmt das Unternehmen.

An solch eine Möglichkeit hatte DocDoc, wie er von seinem Mitstreiter Dr.Gernot Fink (Doc), liebevoll genannt wird, nicht gedacht.
Neben Intrigen, Spionage und vielen anderen unschönen Begebenheiten, mit denen Jo Breiter zu kämpfen hat, überlegt er sich wie er dieser Aktion begegnen kann.

Er besucht seinen Vater auf Sylt, will zur Ruhe kommen und nachdenken. Von da aus führt ihn der Weg nach Neuwerk zu seinem Cousin.
Er erkennt wie wundervoll die Natur ist, das Wattenmeer in seiner Einzigartigkeit, aber auch wie schnell es zum Zusammenbruch eines Menschen kommt.

Danach nimmt er den Kampf gegen den Giganten BOAR auf. Seine Reisen, auf der Suche nach einer Lösung, führen ihn in die Schweiz, nach Mallorca, usw.

Er lernt Janina kennen und sein Leben erfährt eine Wende. Jo merkt, dass es auch ein Leben neben dem Job gibt.

Im Wattenmeer fällt dann eine ganz wichtige Entscheidung, die seinem beruflichen und privaten Weg eine Wende bringt.

Mehr verrate ich nicht.

Mein Fazit: Ein sehr lesenswertes Buch, das ich kaum weglegen konnte. Ein Buch das hochaktuelle Themen, wie Heuschrecken, Genmanipulation und viele andere vereint mit einer Wende im Leben eines Mannes und einer Liebesgeschichte.


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Weber’s Wintergrillen: Die besten Rezepte (GU Weber Grillen) Gebundene Ausgabe – 29. September 2014 von Jamie Purviance (Autor)

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Jamie Purviance hat wieder eine neue „Grillbibel“ geschrieben.
Diesmal zum Thema Wintergrillen.
Die Rezepte sind für den Kugelgrill gedacht, zumindest für einen Holzkohlegrill.
Aber keine Sorge auch ohne den geht es und die Gerichte schmecken super.

Nach einigen Hinweisen zum Wintergrillen geht es an die Rezepte.

Von Flammkuchen und ähnlichen Leckereien geht es weiter über Suppen und Eintöpfe, Fleisch, Fisch, Gemüse hin zu Beilagen, Salaten und Saucen. Desserts und Getränke fehlen auch nicht.
Die Fotos sind so toll, dass an am liebsten gleich alles machen möchte.

Losgelegt haben wir mit dem Rinderbraten, der ist auch bei uns im Backofen mit Grill toll geworden.
Der Nudelauflauf ist auch so super und klappt auch im Backofen.
Wir haben einen Umluftofen mit Grill und haben mit den Gerichten, die wir bislang probiert haben,darin genauso tolle Ergebnisse, wie bei den Sachen, die in unserem Elektrogrill gemacht wurden den kann man auch zumachen).

Die Rezepte lassen sich leicht abwandeln, sodass sie für jede Zubereitungsart tauglich sind.
Ausserdem habe ich aus dem Buch ganz viele Ideen zu tollen Saucen, die man mit anderen Gerichten kombinieren kann.
Den Stollen werde ich auch bald ausprobieren, bin so gespannt.

Die Rezepte haben, wie man es von der Buchreihe gewohnt ist, sehr gute Zutatenlisten, toll erklärte Zubereitungsanweisungen und „Gelinggarantie“.

Mein Fazit: Dieses Grillbuch eignet sich nicht nur für Grillgerichte. Man muss nur den Mut haben, die Gerichte auch im Backofen, usw. auszuprobieren.
Tolle Geerichte, die nicht exotisch sind, sondern meist eher bodenständig. Ich bin absolut begeistert und die Speisen schmecken toll. Eine gute Grundlage für ein leckeres Essen.


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Weihnachtsmann ohne Weihnachtsgeschenk von Ake Edwardson (Autor), Hubertus Gertzen (Erzähler)

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Kommissar Erik Winter von der Polzei in Göteborg bekommt kurz vor Heiligabend eine ungewöhnliche Weihnachtskarte. Der Text lautet -„Schau was ich habe…“
Auf das Lösen von Rätseln hat Erik Winter so gar keine Lust.

Er hat als begeisterter Hobbykoch Lust darauf für Weihnachten zu kochen und einige Tage Ruhe zu geniessen.

Diese Ruhe ist ihm nicht vergönnt. Es folgen weitere Karten. Der Kommissar und seine Kollegen sind beunruhigt.
Spannend bis zur letzten Minute des Hörbuchs belibt die Frage : Was soll das bedeuten?
Das werde ich ja nun nicht verraten.

Ein sehr schönes Hörbuch, gut erzählt versetzt es einen als Hörer nach Schweden. In die Weihnachtszeit kann man eintauchen, man spürt schon den Duft aus der Küche, so mitreissend ist das Buch.

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Torgeier Berge,Berit Helberg: Tinni und Sniffer – Eine abenteuerliche Freundschaft

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Berit Helberg (Autorin) und Torgeir Berge (Fotograf) haben ein wundervolles Buch geschrieben über die  Freundschaft zwischen Torgeiers Schäferhündin Tinni und Sniffer dem kleinen Fuchs.

Nachdem ich den Film
https://www.youtube.com/watch?v=UsonkMMiErg
über diese beiden wundervollen Tiere gesehen hatte, musste ich auch das Buch lesen.

Es ist genauso wundervoll wie der Film.
Auf einem Waldspaziergang begegnen Torgeir und Tinni einem kleinen lebendigen Bündel, das sich als Fuchswelpe entpuppt.

Immer wieder begegnen die beiden dem jungen Fuchs. Torgeir legt dem Fuchs, der offensichtlich alleine ist, Futter aus, um sein Überleben zu gewährleisten.
Tinni und der kleine „Sniffer“ wie Torgeir ihn benennt, kommen sich immer näher.
Es entwickert sich eine wundervolle Freundschaft.
Dieses Buch beschreibt ganz viele Episoden aus dem gemeinsamen Weg von Tinni und Sniffer so, als die hätten diese das Buch geschrieben.

Dieser gemeinsame Weg dauert etwa ein Jahr, dann trifft man sich seltener und Sniffer, der ja ein Wildtier ist, geht seinen eigenen Weg.
Ergänzt wird die Geschichte mit einem Kapitel über das was Füchse ausmacht, was sie wirklich sind, eben keine Haustiere.

Eine Geschichte über eine Tierfreundschaft mit wundervollen Tierfotos.
Genau richtig für alle, die Tiere lieben und auch für Kinder, denen man die Thematik nahebringen will.

http://www.unimedica.de/Tinni-Sniffer-Torgeir-Berge-Berit-Helberg/b16751

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Mug Cakes: Trendige Tassenkuchen in 5 Minuten Lene Knudsen (Autor)

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Lene Knudsen hat ein tolles Buch mit kleinen Tassenkuchen geschrieben. Die Fotos sind toll, sie laden zum Nachbacken ein.

Nicht alle Zutaten hat man immer zuhause, darum lohnt sich zuerst ins Blick ins Buch und dann in den Vorratsschrank.
Die vorgegebenen Zeiten sind wohl bei einer 800-Watt-Mirkowelle gültig, wir haben eine mit maximal 600 W, da muss man ein wenig experimentieren mit der richtigen Zeit.

Leider hat die Autorin, zumindest bei dem von  mir zuerst erprobten Rezept, dem Mug Cake Schoko mit weichem Kern, zwar angegeben, dass man die Butter schmelzen lassen soll, aber sie dann in dem Rezept nicht mehr erwähnt. Ihc habe sie untergerührt und das Ergebnis zeigte, dass dies wohl richtig war.
In anderen Rezepten steht das Unterrühren der Butter drin, darum war ich zunächst verunsichert.

Von klassichen Mug Cakes mit Vanille, Zitrone, über welche mit Marshmallow, Schokolade und Früchten erstrecken sich die Rezepte.
Auch findet man Rezepte für Soßen und Glasuren.

Men Fazit: ein nettes kleines Buch, das Lust darauf macht, mal schnell einen kleinen Tassenkuchen zu backen. Leider wurde aber wohl nicht jedes Rezept in Hinsicht auf kleine Fehler überprüft.

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Geheimobjekt Pullach: Von der NS-Mustersiedlung zur Zentrale des BND Gebundene Ausgabe – von Bodo Hechelhammer (Autor), Susanne Meinl (Autor)

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Dr.Susanne Meinl ist Historikerin und hat u.a.am NS-Dokumentationszentrum in München gearbeitet. Sie wurde im Herbst 2011 gefragt, ob sie nicht die Recherche über die Bewohner der „Reichssiedlung Rudolf Heß“ übernehmen wolle.
Im Verlauf der Recherche kam es zu einem Austausch mit dem BND, dem jetzigen Hausherrn in Pullach. Auch dort beschäftigt man sich mit der Geschichte der Siedlung.
Daher rührte auch der Kontakt zu Dr.Bodo Hechelhammer, der Mitarbeiter des BND ist und dort seit 2010 die Forschungs-und Arbeitsgruppe „Geschichte des BND“ leitet.

Dieses tolle Buch verdanken wir Leser diesen beiden engagierten Forschern und Autoren.

Der Untertitel des Buches „Von der NS-Mustersiedlung zur Zentrale des BND“ zeigt schon wie weit sich der Bogen im Buch spannt.
Ich hatte das grosse Glück, dass ich auf der Buchmesse in Frankfurt der Präsentation des Buches durch die Autoren und Zeitzeugen teilnehmen dürfte. Das geballte Wissen der Autoren hat mich nachhaltig beeindruckt, sodass ich das Buch einfach lesen musste.

Das Buch beginnt mit der Idee der Siedlung Sonnenwinkel in Pullach, die unter der Leitung von Martin Bormann verwirklicht wurde.
Es ist angereichert mit vielen Originaldokumenten. Die Autorin schildert eindrucksvoll die ganze Brutalität mit der Bormann und seine Leute ihre Idee verwirklichen.
Ebenso lernt man als Leser das Leben hinter den Mauern der NS-Siedlung kennen. Viele Hintergründe werden geschildert.
Die extrem gute Recherche fördert Fotos zutage, die uns sonst sicher verschlossen geblieben wären.
Auch bekommt man Einblick in die Familien der NS-Leute.
Noch gibt es Zeitzeugen, die Frau Meinl mit ihrem Input helfen konnten.

1945 wird der Sonnenwinkel als Kriegsgefangenenlager genutzt.
Ab etwa Mai 1945, und hier beginnt der Part von Dr.Hecehlhammer, übernehmen die Amerikaner diese Siedlung.
Anfang 1947 ziehen dort amerikanische und deutsche Geheimdienstmitarbeiter der Organisation Gehlen ein.

1956 entsteht aus der Organisation der Bundesnachrichtendienst, dessen Hauptsitz auch heute noch dort ist.
Der Autor arbeitet sehr exakt und interessant die Geschichte der Organisation Gehlen und deren Weg zum BND, wie er heute ist, auf.
Auch die unangenehmen Seiten der Geschichte werden nicht verschwiegen.

Der Präsident des BND bewohnt die Villa von Martin Bormann.
Da der BND das Gelände ja immer unter Verschluß hielt, gab es sicher auch mehr Gerüchte als nötig.
Diese Siedlung in Pullach wird immer den „Geruch“ des Nationalsozialismus haben.

Auch im Teil von Herrn Hechelhammer finden sich wieder viele Dokumente der Zeitgeschichte, Fotos, etc.
Auch dieser Teil ist extrem gut recherchiert und trägt auch dazu bei, dass das Mysterium BND ein wenig entmystifiziert wird.

Am Schluß des Buches gibt es unendlich viele Quellenangaben für alle, die weiterlesen wollen.

Mein Fazit: Dieses Buch dokumentiert einen grossen Teil deutscher Zeitgeschichte. Den Autoren ist es gelungen diese schwierige Materie sehr informativ und gut bebildert aufzuarbeiten.
Danke für dieses Buch, das mich enorm beeindruckt hat. Und der grosse Geschichtsfan bin ich in der Familie nicht.

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Sweet Florida Keys: Abenteuerroman Broschiert – von Klaus Barski (Autor)

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Klaus Barski, der, ohne jeden Schulabschluß, sein Leben in die Hand nahm, er ging den Weg vom Sozialhilfeempfänger bis hin zum Millionär, hat ein Buch mit einem autobiographischen Touch geschrieben.

Der Protagonist des Romans, Peter, wächst auf in Norddeutschland. Sein Vater ist Amerikaner. Peter wächst auf in der Zeit von Vico Torriani, des Kleinbürgertums, der harten Arbeit an der Küste.
In der Schule liebt er Meta. Ihr will er immer folgen.
Er heiratet Meta, glücklich werden sie nicht.
Job reiht sich an Job nicht immer die besten, aber man muss überleben.

Es zieht ihn in die USA, wo er in der Heimat seines Vaters auf Familiengeheimnisse stösst.
Peter übernimmt ein Motel.
Und er geht seinen Weg, macht seine Erfahrungen und Geld.
Sein Leben ist wirklich ein Abenteuer.
Darum ist es gerechtfertigt, dass das Buch als Abenteuerroman bezeichnet wird.

Barski schreibt in einer deutlichen Sprache, ab und an auch etwas derb.
Das Buch liest sich gut und man muss auch schon mal schmunzeln.

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Die letzte Schlacht: Hitlers Ende [Kindle Edition] Guido Knopp (Autor)

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Prof.Guido Knopp ist ja als grosser Kenner gerade der deutschen Geschichte bekannt.
Dieses, wie bei ihm gewohnt, sehr gut verständliche und interessante Buch berichtet über die letzten 12 Tage von Hitler in Berlin.

Es wird das Schicksal der Soldaten und der Zivilbevölkerung erzählt, die leiden mussten oder sogar verstarben.
Hitler schickte seine Soldaten und auch Kinder in einen sinnlosen Kampf. Sie sollten Berlin verteidigen.

Die Übermacht der anderen Streitmächte war aber zu groß.
Die Zivilbevölkerung litt unter Wasser- und Nahrungsmangel.
Die meiste Zeit mussten die Menschen in Kellern verbringen, um nicht erschossen zu werden.
Leider wurden viele Frauen von den Russen vergewaltigt.

Auch nach Kriegsende wurden viele Soldaten gefangen genommen und verurteilt.

Dieses Buch ist sehr lesenswert und empfehlenswert für alle, die sich mit der Geschichte dieser Zeit und den Gräueltaten Hitlers auseinandersetzen wollen.

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Dolfi und Marilyn: Roman Broschiert – von François Saintonge (Autor), Olaf Roth (Übersetzer)

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Der Autor Francois Saintonge lässt sein Buch im Jahre 2060 in Paris spielen.
Der Geschichtsprofessor Mercier ist alleinerziehend. Er bekommt von seiner Exfrau einen Tombolagewinn zugestellt.

Der Gewinn ist ein Klon, eigentlich ein 10-jähriger, aber im Erwachsenenzustand.
Das alleine wäre noch ok, obwohl wollte Mercier einen Klon?? Die Nachbarn haben Marilyn (Monroe).
Was bekommt er? A.H.6, ohne Bärtchen. Hitler als Klon, undenkbar und auch mittlerweile verboten.

Was soll er tuen? Zurücknehmen will ihn niemand.

Merciers Sohn findet den Klon ok, er hat einen Kameraden für seine Computerspiele.
Der Klon ist ganz anders als das Original es war. Er ist sehr bescheiden, befolgt alle Anweisungen.

Nach langen, eher langweiligen, Passagen, kommt dann auch Marilyn in den Haushalt.
Es gibt Verwicklungen.

Dieses Buch behandelt ein interessantes Thema. Wer kann uns sagen, ob es irgendwann Realität wird.
Nur leider ist dieses Buch zu langatmig. Es fehlt die Spannung, die einen Leser ein Buch begeistert lesen lässt.

Ich kann nicht beurteilen, ob es nur für uns als Deutsche ein Problem ist, dass es ein Hitler-Klon ist. Der Autor ist ja Franzose.
Zumindest kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum man ausgerechnet diese Person auswählt und finde es auch unpassend.

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Alexander Horn: Die Logik der Tat

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Alexander Horn, Leiter der Dienststelle für Operative Fallanalyse (OFA) bei der bayerischen Polizei, beschreibt in diesem Buch seine Arbeit.
Der Untertitel des Buches „Erkenntnisse eines Profilers“ ist nicht korrekt.
Der Autor erklärt den Unterschied zwischen Profiler und Fallanalytiker und dass er kein Profiler ist.

Als Fallanalytiker berät er Sonderkomissionen bei der Suche nach Tätern.
Alexander Horn und seine Kollegen sind nicht weisungsbefugt. Das dies ein Problem sein kann, erfahren Sie als Leser des Buches. Sie sind nur beratend tätig.
Fallanalytiker kümmern sich um die Ergründung des Gesamtzusammenhangs. Sie helfen den oder die Täter zu finden.
Horn schildert wie er vorgeht bei seiner Arbeit.

Die Fallanalytiker sind weltweit vernetzt. In Deutschland ist dieser Bereich der Kripo noch im Aufbau und mittlerweile ein separater Ausbildungsweg, der zusätzlich erfolgen kann.
Fallanalytiker lernen aus verschiedenen Bereichen, wie Forensische Psychiatrie, Gerichtsmedizin, Spurenauswertung, usw.
Sie arbeiten im Bereich der Sexualdelikte, besonders, wenn es sich um Serientaten handelt, im Bereich von schwerwiegender Kriminalität und Serientaten.

Alexander Horn beschreibt an 2 Fällen, die ihn lange beschäftigt haben, wie man als Fallanalytiker vorgeht.
Lange Jahre hat er den „Maskenmann“ gesucht, der etliche Sexualdelikte begangen hat.
Ein weiterer Fall waren die NSU-Morde, allerdings lange bevor diese der NSU zugerechnet wurden.

Der Autor beschreibt aber auch, wie belastend sein Beruf ist, welche Auswirkungen es auf das Privatleben gibt, welche auf die Psyche.
Sehr offen wird dem Leser vor Augen geführt, wie schwer es für Alexander Horn immer noch ist, dass er im Fall der NSU-Morde nicht mehr erreichen konnte, da eine Soko seiner Einschätzung nicht gefolgt ist.

Auch wird im Buch deutlich, dass dies eine Teamarbeit ist. Alleine ist man in dem Bereich nicht in der Lage die Zusammenhänge alle objektiv zu bewerten und die umfassende Arbeit zu leisten.
Das Buch räumt auch auf mit dem was man im Fernsehen vorgesetzt bekommt, in Bezug auf die Arbeit dieser hochqualifizierten Polizisten.

Mein Fazit: Dieses Buch schildert eindrucksvoll die Tätigkeit eines Fallanalytikers, die so gar nichts mit dem zu tuen hat, was man aus Krimis so kennt.
Gleichzeitig wird aber auch klar was dieser Beruf mit einem Menschen macht. Man kann nicht mit dem Verlassen des Arbeitsplatzes die Belastungen, die der Beruf mit sich bringt, abschütteln.
Ein tolles Buch für alle, die sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen wollen, kein Krimi, kein Unterhaltungsbuch.

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