Kosmos Naturführer für unterwegs [Broschiert] Frank Hecker (Autor), Karin Hecker (Autor)

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Der Kosmos Naturführer für unterwegs ist der Naturführer schlechthin für alle, die noch Augen für ihre Umwelt haben.
Das Format ist absolut rucksacktauglich und vor allem durch den separaten Umschlag sehr gut geschützt und abwaschbar.

Da wir den Naturführer beim Wandern und auch Fotografieren dabei haben, ist es toll, dass er auch mal schmutzig werden darf von aussen und man ihn einfach mit einem feuchten Lappen abwischen kann.
Gerade auch beim Fotografieren ist es sehr hilfreich schnell schauen zu können was man vor sich hat.

Augteilt ist der Naturführer in die Kapitel:
– Lebensraum Wald
– Lebensraum Wiese und Feld
– Lebensraum Siedlung
– Lebensraum Gewässer
– Lebensraum Berge
– Lebensraum Küste

Im Extrateil am Schluss am des Buches gibt es jede Menge zusätzliche Inforamtionen zu essbaren Pflanzen, Spuren und Fährten, Giftpflanzen und Naturphänomenen.

Die Kapitel sind auch farblich differenziert, sodass man je nach Aufenthaltsort schnell den richtigen Lebensraum findet.
Ich bin auch ganz begeistert vom Lebensraum Siedlung, der kommt sonst in Naturführern zu kurz. Hier findet man von Pflanzen wie Bärenklau bis zur Kellerassel so ziemlich alles was kreutsch und fleucht und was wächst.

Die Autoren haben in jedem Lebensraum die wichtigsten Tiere und Pflanzen beschrieben und mit tollen Fotos ergänzt. Anhand der Merkmale und der Fotos kann man schnell identifizieren was man vor sich hat.

Da im Buch so ziemlich jede Pflanze erfasst ist, ist es auch eine tolle Hilfe für Pollenallergiker, die manch eine Pflanze so sehr gut herausfinden können und den näheren Kontakt vermeiden können.

Mein Fazit: ein ganz tolles Buch im genau richtigen Umfang für alle, die sich gerne etwas näher informieren wollen was sie gerade an Tier oder Pflanze vor sich haben.
http://www.amazon.de/gp/product/3440139115/ref=cm_cr_mts_prod_img
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Schlaue Tricks mit Physik [Broschiert] Bernhard Weingartner (Autor), Jürgen Schremser (Autor)

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Der Autor des kleinen Buches ist Physiker. Er möchte mit diesem Buch Kindern die Physik nahe bringen.

Die Physik ist ja eine eher trockene Materie und im Allgemeinen nicht das beliebste Schulfach.

In diesem Buch gibt es Physik zum Mitmachen.
In 23 Experimenten werden Kindern physikalische Grundlagen erklärt.
Von der Strohhalm-Tröte über den Elektromotor bis hin zu Lavalampen und vielem mehr, kann man die Welt der Physik entdecken.
Viele Dinge werden genauer erklärt unter der Rubrik „Der schlaue Fuchs erklärt“.
Auch sind jeweils Tipps dabei, wenn es mal nicht klappt.

Alles ganz unkomplizierte Experminente, die meisten benötigten Materialien hat man ohnehin im Haushalt.

Dieses Buch ist für alle Familien, die Spaß am experimenterieren haben, aber sicher auch für den Lehrer geeignet, die mit diesen Experimenten den Unterricht spannender gestalten wollen.

http://www.amazon.de/Schlaue-Tricks-Physik-Bernhard-Weingartner/dp/399006018X/ref=pd_rhf_ee_p_t_1_2AWJ

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Selbst gemacht & mitgebracht: Geschenke aus der Küche [Broschiert] Regine Stroner (Autor)

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Der Food-Journalistin Regine Stroner und der Fotografin Sabine Hans ist ein Buch gelungen, das Lust darauf macht sofort in die Küche zu gehen und mit der Produktion loszulegen.

Die Geschenke aus der Küche, die Regine Stroner vorstellt  sind so vielfältig von Konfitüre über Gewürze und Süssem bis hin zu Pikantem, dass man sicher für jeden ein passendes Geschenk findet.
Auch zum Eigengebrauch eignen sich diese Leckereien, man muss sich ja auch selbst etwas gönnen können.

Wie in dieser Buchreihe, die ich liebe, gewohnt, wird hier in einem qualitativ hochwertigem Buch, das sich selber als Geschenk eignet, tolle Rezepte mit originellen Verpackungsideen auf sehr schönen Fotos präsentiert.

Die Rezepte enthalten detaillierte Zutatenlisten, perfekte Zubereitungshinweise, oft auch noch Varianten.
Schon beim Lesen läuft einem das Wasser im Mund zusammen.

Die Rezepte, die ich bislang ausprobiert habe, haben zu sehr leckeren Ergebnissen geführt.

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerne selbst gemachte Geschenke mitbringt oder auch Ideen sucht, um für den eigenen Haushalt mal tolle Gewürzmischungen,Öle,Kekse, etc. herzustellen.

http://www.amazon.de/gp/product/3440140458/ref=cm_cr_mts_prod_img

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Uwe Krüger : Frankfurter Fische

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Der Autor Uwe Krüger hat in Frankfurt gelebt, er hat dort Zoologie, Hydrologie, Mikrobiologie und Botanik studiert und in einem Zierfischgroßhandel gearbeitet.

Dieser Hintergrund erklärt warum es dem Autor in seinem ersten Krimi gelungen ist, ein Buch zu schreiben, das ganz viel Lokalkolorit mit einem enormen Fachwissen vereint.
Mich hat der Krimi begeistert, er spielt in einem ungewohnten Milieu. Mit Zierfischen und ähnlichen Fachgebieten werde ich sonst eher nicht konfrontiert.

Leider sind dem Autor einige Fehler unterlaufen, aber dazu später.

Eine der Hauptpersonen im Buch ist Hanna, die aus Ägypten kommt und deren Vater Deutscher ist. Sie arbeitet bei Aquafutur, einem Zierfischgroßhandel. Der unsympatische Hemke hat sie eingestellt.
Für ein Schmunzeln wird auch gesorgt vom Autor. Die Ratte Ritze von Hannas Freundin Lia ist ein Lakritz-Junkie.
Diese Kleinigkeiten, die der Autor eingebaut hat, machen den Krimi sehr lebendig.

Hanna forschte bei Aquafutur an genetisch veränderten Fischen zusammen mit Prof. Dammler.
Dort arbeitet auch Dr.Frank Litos. Nur ein harmloser Kollege oder mehr?

Auch werden genau an den richtigen Stellen des Krimis Songs, wie „I shot the sheriff“ und alte Fernsehfiguren wie Dr.Kimble wiederbelebt. Das lässt Erinnerungen beim Leser hochkommen.

Prof.Bloomfeld vom Senckenberg-Museum, wer kennt das nicht, wenn man, wie ich, im Rhein-Main-Gebiet wohnt, spielt eine Rolle, ebenso wie der Kommissar Sebald, der familiäre Verbindungen ins Frankfurter Rotlichtmilieu hat.

In dem Zusammenhang kommt dann auch ein Fehler vor, Peepshows sind doch mittlerweile verboten, aber im Buch gibt es sie noch.
Auch verlegt der Autor das BKA mal kurzerhand von Wiesbaden nach Frankfurt.
Schöpferische Freiheit oder Fehler, das bleibt die Frage.
Dem aufmerksamen Leser wird dies nicht entgehen und es wäre schön, wenn Uwe Krüger bei den kommenden Büchern darauf achten würde.

Aber zurück zur Handlung. Diese ist sehr spannend, wenn auch ab und an, durch die vielen handelnden Personen und Kleinigkeiten, etwas verwirrend.
Da findet sich eine Leiche ohne Penis, Skorpione kommen ins Spiel. Man findet alle Teile der Leiche nur den Penis nicht.
Die Geliebte des Kommissars Sebald wird tot aufgefunden. Alles Einzelereignisse oder gibt es einen Zusammenhang?

Auch der Frankfurter Zoo spielt eine Rolle. Dort findet man Martin Paschke im Krokodilbecken. Zufall? Unfall? Mord? Ich werde es nicht verraten.
Wissen Sie was ein TAK – Gesicht ist? Ich weiß es nach dem Lesen des Krimis.

Isis und Osiris kommen ins Spiel bei den Ermittlungen. Auch Karl May hat einen Part. Einen Goldesel gibt es auch.

Mein Fazit: ein lesenswerter Debütkrimi, besonders für alle, die auch Bücher mögen, deren Handlung etwas abseits des Normalen liegt, die entführt in eine Welt, die man meist nicht kennt.
Leider hat das Buch als Erstlingswerk noch einige Schwächen in Form von ab und an etwas verwirrenden Beschreibungen und einigen Fehlern.

Auf alle Fälle hat der Autor aus meiner Sicht das Potenzial noch tolle Krimis zu schreiben.

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Das optimistische Gehirn: Warum wir nicht anders können, als positiv zu denken [Taschenbuch] Tali Sharot (Autor), Jorunn Wissmann (Übersetzer)

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Die Autorin Tali Sharot ist Psychologin und Neurowissenschaftlerin in London.
Sie forscht unter anderem zum Thema Optimismus.

Zunächst lässt der Titel des Buches ja trockene Wissenschaft vermuten.
Weit gefehlt, Tali Sharot ist es gelungen ein hochkomplexes Thema aus dem Bereich der Neurowissenschaften, für jeden Leser verständlich, in ihrem Buch darzulegen.

Dazu hat das Buch noch ein taschentaugliches Format. Ich habe häufiger Wartezeiten und begrüsse es, wenn ein Buch nicht zu groß und zu schwer ist.

„Das optimistische Gehirn“ und der Untertitel „warum wir nicht anders können, als positiv zu denken“ sind ja recht provokative Titel. Kann das Gehirn optimistisch sein?
Ich dachte immer es gibt optimistische Menschen. Dies habe ich dem Wesen eines Menschen zugeschrieben aber ganz bestimmt nicht seinem Gehirn.

Die Autorin führt den Leser in mehreren Kapiteln in diese komplexe Materie ein. Danach wissen Sie was Barack Obama und Shirley Temple eint, usw.

Ja und ich verstehe jetzt auch warum wir Optimismus zum Überleben brauchen.
Es ist Tali Sharot gelungen mich davon zu überzeugen, dass der Optimismus in jedem Menschen angelegt ist.

Lassen Sie sich mitnehmen in die Welt der Neurowissenschaften, der Ausflug auf, für die meisten Leser, ganz unbekanntes Terrain lohnt sich.
Ich verstehe jetzt viele Zusammenhänge und Gedankengänge, die man so hat, besser.
Meine Empfehlung eigentlich für jedermann,jederfrau, der bereit ist sich auch mit komplexeren Themen zu beschäftigen.

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Das Charisma-Geheimnis: Wie jeder die Kunst erlernen kann, andere Menschen in seinen Bann zu ziehen [Taschenbuch] Olivia Fox Cabane (Autor)

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Die Autorin Olivia Fox Cabane gibt vor, dass man mit Hilfe ihres Buches lernen kann Menschen zu faszinieren und Charisma zu bekommen.

So richtig überzeugt hat sie mich nicht. Ich bleibe meiner Einstellung, man hat Charisma oder man hat es nicht.
Klar man kann an der Ausstrahlung arbeiten, aber das ist für mich was ganz anderes.

Die Autorin zitiert jede Menge Quellen und gibt ihrem Buch damit einen wissenschaftlichen Anstrich.
Es ist auch gut und verständlich geschrieben.

Die Autorin gibt gute Tipps wie man zu mehr Ausstrahlung kommt in bestimmten Situationen. Sie gibt nützliche Anregungen, um z.B. bei einem Vortrag besser rüberzukommen.

Mein Fazit: Das Buch ist gut aber der Titel ist falsch.
Wer Hilfe sucht zu dem Thema Ausstrahlung ist hier richtig.

http://www.amazon.de/gp/product/3868824774/ref=cm_cr_mts_prod_img

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Kosmische Kultstätten der Welt: Von Stonehenge bis zu den Maya-Tempeln [Gebundene Ausgabe] Ken Taylor (Autor)

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Was haben Kultstätten wie Stonehenge oder Maya-Tempel mit dem Kosmos zu tuen?
Das habe ich mich gefragt bevor ich dieses Buch gelesen habe und das Buch entdeckte.

Mir war die Archäoastronomie nicht bekannt. Es ist das Studium der Astronomie alter Kulturen.

Auf dieses Buch wurde ich durch die darin anthaltenen wundervollen Fotos aufmerksam. Das Titelbild reizte mich das Buch zu lesen.

Ken Taylor hat es geschafft, dass ich mich mit einem Gebiet beschäftigt habe, das mich noch nie interessiert hat.
Der Autor hat mich entführt in eine Wissenschaft, die fasziniert.

Nach dem Lesen des Buches, das mich schon beim ersten Durchblättern angesprochen hat, weiss ich nun um die Zusammenhänge zwischen alten Kultstätten und der Astronomie.
Alte Kulturen haben Sonne, Mond und Sterne aufmerksam verfolgt und auch in ihre Mythologie eingebaut.
So wurden viele bekannte und unbekannte Kultstätten nach deren Lauf erbaut und ausgerichtet.

Das Buch ist aufgeteilt in die Kapitel
– Einleitung
– die Sonne-unser Lebenslicht
– der Mond-Spiegel unserer Seele
– Sterne und Planeten-unsterbliche Körper.

Etwa 50 Kultstätten sind diesen Kapiteln zugeordnet und zu jeder wird sehr gut verständlich warum sie genauso ausgerichtet wurde, wie sie nun da steht.
Als Leser erfährt man jede Menge über die Kultur, die die Kultstätte erbaut hat, über die dazugehörenden kosmischen Einflüsse und vieles mehr.
Veranschaulicht wird dies immer mit tollen Zeichnungen und faszinierenden Fotos. Die Mischung von Text, Fotos und Zeichnungen passt sehr gut.

Meine Empfehlung für alle Leser, die sich entweder schon für Themen dieser Art interessieren oder auch bereit sind sich von einem durch und durch faszinierenden Buch und einem tollen Thema in den Bann ziehen zu lassen.

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Was liest der Hund am Laternenpfahl?: 140 Fragen und Antworten rund um den Hund [Broschiert] Nicole Hoefs (Autor), Petra Führmann (Autor)

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Nicole Hoefs und Petra Führmann sind beide Hundeexpertinnen.

In diesem Buch geben Sie Antwort auf viele Fragen, die man so als Hundebesitzer manchmal hat.
Oder fragen Sie sich nicht mal warum Ihr Hund buddelt? Unter die Archäologen ist er ganz sicher nicht gegangen.

Angereichert wird das Ganze mit Zeichnungen des Cartoonisten Heinz Grundel, der es mal wieder verstanden hat mit Witz und Verstand den Text zu illustrieren.

Das Buch ist aufgeteilt in die Kapitel:

– Was liest der Hund am Laternenpfahl? – in dem es um die Fähigkeiten und die Intelligenz der Hunde geht
– Warum beißen Hunde so gerne ins Gras? – und mehr zu Ticks der Hunde
– Haben gähnende Hunde zu wenig Schlaf? – hier geht es um Ausdrucksverhalten
– Braucht mein Hund einen eigenen Freizeitparcours? – Fragen rund um das Thema Beschäftigung des Hundes
– Darf der Briefträger Hundebesitzern die Postzustellung verweigern? – hier sind die Themen Geschichte, juristische Belange, usw.
– Werden Hunde von Schokolade blind? – handelt Themen aus den Bereichen Ernährung und Gesundheit ab
– Sind Rassehunde eine gefährdete Tierart? – Mischling und Rassehund werden unter die Lupe genommen
– Wenn Hunde nicht alleine bleiben – Der ultimative Liebesbeweis? – Erziehung und Befindlichkeiten werden thematisiert
– Warum steckt der Wolf in so vielen Namen? – Fragen zum Hund und zum Wolf
– Warum können sich Nachbarshunde so oft nicht leiden? – Hunde und ihre Interaktionen
– Passt eine Dogge durch meine Wohnungstür? – Tipps zur Auswahl eines Hundes
– Service – Tipps und Adressen

All diese Themen werden in diesem Buch mal nicht rein sachlich abgehandelt sondern eher in einer Art, die an einen Roman erinnert.

Das Buch ist sehr gut lesbar und geeignet für jeden Ersthundebsitzer aber genauso für alle langjährigen Hundehalter.

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Als das Licht laufen lernte: Eine kleine Geschichte des Universums – Mit einem Vorwort von Harald Lesch [Gebundene Ausgabe] Daniela Leitner (Autor)

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Physik war in der Schule ein verhasstes Fach, wie sicher bei vielen anderen Lesern auch.Da ich nun aber schon entdeckt hatte, dass es Physik auch gut verständlich gibt, habe ich mich an dieses Buch herangetraut.

Die Autorin Daniela Leitner, Jahrgang 1985, hat Kommunikationsdesign studiert und arbeitet als Designerin. Das machte mich noch skeptischer. Designerin und Physik, Kunst und Naturwissenschaft, wie passt das denn?

Nachdem ich nun das Buch gelesen habe, muss ich alle Skepsis beiseite schieben und feststellen, es passt und wie es passt.

Harald Lesch, Astrophysiker, dessen Sendung die Autorin angeregt hat sich mit dem Thema Licht zu beschäftigen, schrieb über das Buch: „Eine höchst erquickliche, weil sehr vergnügliche und zugleich bemerkenswert geistreiche Reise durch das Land des expandierenden Kosmos.“.
Und ich kann ihm nur zustimmen, es macht Spaß das Buch zu lesen.

Daniela Leitner hat den Tagesablauf umgekehrt dargestellt, also vom Schlafengehen bis zum Aufstehen, und anhand dessen die Geschichte des Universums erklärt.
Licht als Weg vom hier und jetzt zurück zum Anfang des Lichts, dem Urknall.

Begleitet wird der Leser nicht von langweiligen und überhaupt nicht verständlichen Zeichnungen, wie man sie sonst aus der Physik kennt, sondern von Fotos und Zeichnungen aus dem Alltag.
Licht und Wellen, ja aber auch die Quietscheente in der Badewanne macht Wellen.
Was hat die Proton-Proton-Kette mit einer Obstschale gemeinsam, usw. Es ist faszinierend wie man mit Dingen aus dem Haushalt Physik erklären kann.

Dieses Buch bietet Physik „zum Anfassen“. So macht es Spaß sich auch mit schwierigeren Themen auseinander zu setzen.

 

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Das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber sprechen: Dunkle Wahrheiten über das Priesterseminar [Gebundene Ausgabe] Daniel Bühling (

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Daniel Bühling, Jahrgang 1978, beschloss mit Anfang 20 Priester zu werden. Aufgewachsen auf dem Dorf und mit seinem Heimatpfarrer als Vorbild.

Der Autor hat ein Buch mit dem Untertitel „Dunkle Wahrheiten über das Priesterseminar“ geschrieben. Ein Buch, das schonungslos seine 8 Jahre im Priesterseminar und im Bestreben Pfarrer zu werden schildert.
Was mir etwas seltsam vorkommt, dass er gar nichts gewusst haben will von den Vorgängen in der katholischen Kirche.

Ansonsten wird man in diesem Buch konfrontiert mit Erfahrungen ähnlich wie St.Pölten. Ansonsten erkennt der Autor im Seminar, dass er homosexuell ist.
Er will nicht seine Beziehung verschweigen, will wirklich im Zölibat leben.

Bühling erlebt Leute wie Bischof Mixa, die klar differenzieren zwischen Akademiker und Spätberufenen.
Er schildert das Mobbing zwischen einzelnen Gruppen in der Priesterausbildung. Zwischen konservativen Kandidaten und den eher liberalen, von den Strukturen der Kirche, den „Windmühlenflügeln“ gegen die man kämpfen muss.

Daniel Bühling schildert seine Zweifel an der Kirche, seiner Liebe zu einem Mann. Er beschliesst nicht Priester zu werden, sondern arbeitet als Freier Theologe.

Das Buch ist sehr gut lesbar geschrieben und regt zum Nachdenken an.

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