Mörder weinen: Ein Sylt-Krimi [Taschenbuch] Eva Ehley (Autor)

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Dies ist mein erstes Buch von Eva Ehley, aber ganz sicher nicht mein letztes.

„Mörder weinen“ spielt auf Sylt und wer Sylt kennt und liebt, weiß genau in welchen Ecken die Geschichte gerade spielt.
Ganz exakt beschreibt die Autorin, mit ganz viel Ortskenntnis, die Szenerie.

Die Ermittler der Sylter Kriminalpolizei Sven Winterberg, Silja Blanck und Bastian Kreuzer haben alle Hände voll zu tuen.

Zwei Morde in zwölf Stunden. Das ist viel für die beschauliche Insel.
Der Galerist Specht wird ermordet mit einem Kunstwerk???? Oder doch nicht.
Ein Toter auf dem Friedhof bei St.Severin. Zufall oder Plan? Gibt es einen Zusammenhang?

Minutiös verfolgt Eva Ehley die Wege der Ermittler. Und erschwert wird das Ganze noch durch die persönliche Beziehung zwischen Silja Blanck und Bastian Kreuzer, die im Laufe der Ermittlungen einen Riss bekommt.
Bastian lässt sich mit Siljas Freundin Judith ein, zumindest lässt das was Silja sieht darauf schliessen.

Das passt nun aber gar nicht in die Ermittlungsarbeit.
Sven Winterberg hat viel zu tuen, seine Kollegen zu motivieren sich dem Fall zu widmen, eine private Überraschung zu verkraften und die Fäden der Ermittlungsarbeiten in der Hand zu halten.

Die Ermittler stoßen darauf, dass die beiden Mordopfer sich kannten. Und in ihrem Umfeld gab es doch schon einen Unfall. Ist das alles Zufall??

Ich will nicht zuviel verraten. Nur so viel, dieses Buch fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Es nimmt einen mit in die Handlung, die Ermittlungsarbeiten und auf die zauberhafte Insel.

Meine absolute Leseempfehlung.

Angereichert wird der Krimi noch durch eine Leseprobe des neuen Krimis. Wie toll.


 

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Elke Schwab : Blutige Mondscheinsonate. Ein Baccus-Borg-Krimi

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Elke Schwab hat einen neuen, total spannenden, Saarland-Krimi geschrieben.

Geschildert wird die Handlung dieses Mal aus der Sicht des Lesers, der die Handlung verfolgt und auch aus Sicht des Täters. Eine völlig neue Sichtweise. Ungewohnt aber es hat was.

Die bislang gewohnten Ermittler Lukas Baccus und Theo Borg sind im Innendienst gelandet.
Nun sollen Monika und Andrea ermitteln. Können die „Mädels“ den bewährten Krminalisten das Wasser reichen?

Lukas und Theo kümmern sich um den Fall Hartmann. Langweilig finden sie das.

Im Deutsch-Französischen-Garten (DFG) werden nach und nach mehrere weibliche Leichen aufgefunden. Gibt es einen Zusammenhang?
Es scheint sich um religiös motivierte Taten zu handeln. Zumindest tippt die Profilerin darauf.

Susanne, die Journalistin, ist auch gerade im DFG tätig. Sie soll einen Artikel über den Garten schreiben, der hilft den Tourismus anzukurbeln.
Ihrer Auftraggeberin, der Chefin des DFG, passt es nun gar nicht, dass Susanne auch über die Morde schreiben will.

Da Susanne aber ganz enge Beziehungen zu Baccus und Borg hat, und den Beiden im Innendienst ja auch die Hände gebunden sind, kann Susanne nicht anders als Augen und Ohren aufzuhalten.
Irgendwann hält es Lukas und Theo nicht mehr, sie sammeln Informationen zu den Fällen, da die beiden Kolleginnen nicht wirklich erfolgreich ermitteln.
Auffallend ist, dass die meisten Opfer in irgendeiner Verbindung zu Baumaßnahmen im DFG stehen. Liegt hier der Schlüssel?

Ich werde es sicher nicht verraten.

Baccus und Borg schaffen es dann doch verdeckte Ermittlungen im DFG aufzunehmen. Sie arbeiten als Gärtner.
Dabei lernen Sie die deutschen und die französischen Gärtner kennen. Plötzlich kommt auch noch Staatsanwalt Renske ins Spiel.

Die Mondscheinsonate spielt eine Rolle bei den Ritualmorden.

Nach bewährt spannender Manier von Elke Schwabs Krimis werden die Fälle gelöst und der Täter Phönix wird entlarvt.
Um zu erfahren wer Phönix ist müssen Sie aber das Buch lesen, das spannend ist von der ersten bis zur letzten Seite.

Weiter so, ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall.


 

 

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Die Beschützerin: Thriller [Broschiert] Susanne Kliem (Autor)

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Susanne Kliem, die als Pressereferentin beim Fernsehen gearbeitet hat, hat sich aufs Schreiben von Krimi spezialisiert.

„Die Beschützerin“ ist spannend von der ersten bis zur letzten Zeile. Ein Psychothriller, der reale Themen wie Arbeitsplatzangst, Mobbing, Machtmissbrauch, Beziehungkrise und vieles mehr in sich vereint.

Janne Amelung ist Event-Managerin und Abteilungsgleiterin bei einem Privatsender in Berlin. Sie ist erfolgreich und hat zu ihren Kollegen einen fast freundschaftlichen Kontakt. Ihr Freund Gregor ist Handwerker. Sie liebt das Segeln mit dem Boot ihres Vaters. Eine Idylle wie sie im Buche steht.

Bis, ja bis die Unternehmensberatung Bloomsdale ins Haus kommt. Es muss gespart werden. Das kennt sicher mancher Leser.
Vanessa Ott, die Beraterin von Bloomsdale versucht eine private Beziehung zu Janne aufzubauen. Daran erscheint Janne manches seltsam. Aber sie will Vanessa auch nicht vor den Kopf stossen, denn ihren Job möchte Janne auch behalten.

Dan passieren seltsame Dinge, man könnte meinen es spukt. Fenster stehen auf, obwohl Janne sie geschlossen hatte, Gregor scheint ein Verhältnis mit Vanessa zu haben.
Das passt doch alles nicht. Janne bekommt Angst und verkriecht sich bei ihrer Freundin.

So, nun genug verraten, Sie müssen schon selber abtauchen in die Welt der Janne.
Susanne Kliem nimmt den Leser mit in das Leben der handelnden Personen, man fühlt sich mittendrin, so mitreissend beschreibt sie die Menschen, die Handlungen, die Gefühle und überhaupt alles. Man wird Zuschauer der Handlung, die sich langsam entwickelt und absolut spannend ist.
So realitätsnah, dass sie wirklich passiert sein könnte, beschreibt die Autorin die Situation.

Es lohnt sich das Buch zu lesen.

Benennen Sie Ihren Link
 

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Schwarzer Mittwoch: Thriller – Ein neuer Fall für Frieda Klein Bd.3 [Broschiert] Nicci French (Autor), Birgit Moosmüller (Übersetzer)

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Das Buch des Autorenduos Nicci Gerrard und Seon French = Nicci French hat mich ein wenig enttäuscht.

Nach den guten Bewertungen der ersten beiden Bände mit Frieda Klein, die ich nicht gelesen habe, hatte ich mehr erwartet.

Zum einen fand ich es streckenweise schwierig manche Dinge einzuordnen, da ich dazu Vorwissen aus Band und Band 2 benötigt hätte, zum anderen enthält das Buch längere entbehrliche Stecken. Hier hätte eine kürzere Handlung, dafür spannender, geholfen.

Doro, ein junges Mädchen findet ihre Mutter Ruth Lennox tot auf. Die Polizisten Karlsson und seine Kollegin ermitteln. Aber so richtig erfolgreich sind sie nicht. Karlsson holt sich Hilfe bei Frieda Klein der Psychotherapeutin, die zur Zeit nicht arbeitsfähig nicht. Es hilft nichts, sie will ihren Kollegen nicht hängen lassen und wird immer stärker in die Ermittlungen verstrickt.

Zusammen mit einem Journalisten ermittelt sie. Abgründe tuen sich auf.
War Ruths Ehe wirklich so intakt wie es scheint? Vieles passt nicht zusammen.
Frieda und Fearby, der Journalist, bringen Licht ins Dunkel.

Ich will nicht zuviel verraten.
Ein noch guter Krimi, der aber oft etwas langatmig geschrieben ist. Mir scheint es so, als wolle das Autorenpaar unbedingt die mehreren angekündigten Bände füllen, obwohl der Stoff für weniger ausreicht.
Die Handlung an sich ist allerdings spannend und Frieda ist eine faszinierende Person.


 

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Königserbe [Broschiert] Dieter Stiewi (Autor)

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Ein neuer Aachen-Krimi, das hat mich neugierig gemacht.

Bislang kenne ich aus der Ecke, die ich sehr liebe, die hervorragenden Krimis von Kurt Lehmkuhl. Dieter Stiewi war für mich ein neuer Autor.
Ein Krimi zum Karlsjahr, das ließ mich auf Spannung und Lokalkolorit hoffen.

Leider wurde ich enttäuscht.
Die Krimihandlung ist sehr spannend. Aber sie macht nur etwas die Hälfte des Buches aus.
Da die Ursprünge der Handlung zurück führen in die Zeit der Sachsenkriege, an denen Karl der Große ja Anteil hatte, ist die andere Hälfte des Buches Geschichten aus dieser Zeit.

Sehr schade, wenn ich einen regionalen Krimi lese, so erwarte ich einen Krimi und nicht einen Mix aus Krimi und Geschichtsunterricht.

Im Krimiteil erwartet den Leser die spannende Handlung um den Mord am zukünftigen Karlspreisträger. Die Ermittlerin Aurelie Nieuwmann muss entdecken, dass es Zusammenhänge mit ihrem Lebensgefährten Lennard Claßen gibt. Auch kommt noch eine andere Frau ins Spiel.

Mein Fazit: Hätte der Autor die historischen Anteile kürzer gehalten und sie in die Krimihandlung einfliessen lassen, wäre dies ein guter Krimi. So nervt es zeitweise und ich habe ab etwa der Mitte die historischen Kapitel überschlagen.

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Uwe Krüger : Frankfurter Fische

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Der Autor Uwe Krüger hat in Frankfurt gelebt, er hat dort Zoologie, Hydrologie, Mikrobiologie und Botanik studiert und in einem Zierfischgroßhandel gearbeitet.

Dieser Hintergrund erklärt warum es dem Autor in seinem ersten Krimi gelungen ist, ein Buch zu schreiben, das ganz viel Lokalkolorit mit einem enormen Fachwissen vereint.
Mich hat der Krimi begeistert, er spielt in einem ungewohnten Milieu. Mit Zierfischen und ähnlichen Fachgebieten werde ich sonst eher nicht konfrontiert.

Leider sind dem Autor einige Fehler unterlaufen, aber dazu später.

Eine der Hauptpersonen im Buch ist Hanna, die aus Ägypten kommt und deren Vater Deutscher ist. Sie arbeitet bei Aquafutur, einem Zierfischgroßhandel. Der unsympatische Hemke hat sie eingestellt.
Für ein Schmunzeln wird auch gesorgt vom Autor. Die Ratte Ritze von Hannas Freundin Lia ist ein Lakritz-Junkie.
Diese Kleinigkeiten, die der Autor eingebaut hat, machen den Krimi sehr lebendig.

Hanna forschte bei Aquafutur an genetisch veränderten Fischen zusammen mit Prof. Dammler.
Dort arbeitet auch Dr.Frank Litos. Nur ein harmloser Kollege oder mehr?

Auch werden genau an den richtigen Stellen des Krimis Songs, wie „I shot the sheriff“ und alte Fernsehfiguren wie Dr.Kimble wiederbelebt. Das lässt Erinnerungen beim Leser hochkommen.

Prof.Bloomfeld vom Senckenberg-Museum, wer kennt das nicht, wenn man, wie ich, im Rhein-Main-Gebiet wohnt, spielt eine Rolle, ebenso wie der Kommissar Sebald, der familiäre Verbindungen ins Frankfurter Rotlichtmilieu hat.

In dem Zusammenhang kommt dann auch ein Fehler vor, Peepshows sind doch mittlerweile verboten, aber im Buch gibt es sie noch.
Auch verlegt der Autor das BKA mal kurzerhand von Wiesbaden nach Frankfurt.
Schöpferische Freiheit oder Fehler, das bleibt die Frage.
Dem aufmerksamen Leser wird dies nicht entgehen und es wäre schön, wenn Uwe Krüger bei den kommenden Büchern darauf achten würde.

Aber zurück zur Handlung. Diese ist sehr spannend, wenn auch ab und an, durch die vielen handelnden Personen und Kleinigkeiten, etwas verwirrend.
Da findet sich eine Leiche ohne Penis, Skorpione kommen ins Spiel. Man findet alle Teile der Leiche nur den Penis nicht.
Die Geliebte des Kommissars Sebald wird tot aufgefunden. Alles Einzelereignisse oder gibt es einen Zusammenhang?

Auch der Frankfurter Zoo spielt eine Rolle. Dort findet man Martin Paschke im Krokodilbecken. Zufall? Unfall? Mord? Ich werde es nicht verraten.
Wissen Sie was ein TAK – Gesicht ist? Ich weiß es nach dem Lesen des Krimis.

Isis und Osiris kommen ins Spiel bei den Ermittlungen. Auch Karl May hat einen Part. Einen Goldesel gibt es auch.

Mein Fazit: ein lesenswerter Debütkrimi, besonders für alle, die auch Bücher mögen, deren Handlung etwas abseits des Normalen liegt, die entführt in eine Welt, die man meist nicht kennt.
Leider hat das Buch als Erstlingswerk noch einige Schwächen in Form von ab und an etwas verwirrenden Beschreibungen und einigen Fehlern.

Auf alle Fälle hat der Autor aus meiner Sicht das Potenzial noch tolle Krimis zu schreiben.

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Claudia Schmid : Mannheimer Todesmess

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Die Mannheimer Komissarin Melanie Härter, die von der badischen Bergstrasse stammt und Winzertochter ist, und ihr Kollege Jörg Kenner werden zu einem Toten auf der „Mannheimer Mess“ gerufen.

Ausgerechnet am Stand ihrer Schwester, die das elterliche Weingut übernommen hat, wird der Tote aufgefunden.
Angenagelt ist er ähnlich wie Jesus am Kreuz hing. Und gefunden hat den Toten Felix der 16-jährige Sohn von Melanie.

Die Komissarin macht dieser Fall auch persönlich sehr betroffen, denn im Zuge der Ermittlungen hat sie damit zu kämpfen, dass ihr Sohn verschwunden ist. Sie muss im heimischen Umfeld ermitteln, an der badischen Bergstrasse, hier wo Jeder Jeden kennt. Alte Erinnerungen kommen hoch, Erinnerungen an Freunde aber auch sehr unangehme Erinnerungen, die Melanie längst verdrängt hatte.
Ebenso gibt es Ermittlungen in Mannheim. Auch die Mentalität dieser Menschen werden sehr gut geschildert.

Dazu kommt auch noch ein gut aussehender Staatsanwalt ins Spiel.

Ich will nicht viel verraten, ausser dass der Krimi spannend ist von der ersten bis zur letzten Seite. Claudia Schmid ist es gelungen den Leser mitzunehmen in die Handlung, ihn die Charaktere erleben zu lassen so als wäre man dabei. Sie schildert die Personen mit ihren Empfindungen sehr einfühlsam, besonders die Hauptakteurin Melanie Härter. Man glaubt fast sie persönlich zu kennen.
Als Leser kann man eintauchen in die Ermittlungen und mitfiebern.

Ich warte auf das nächste Buch.

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Herzversagen: Ein neuer Fall für Alice Allevi Band 2 [Broschiert] Alessia Gazzola (Autor), Sylvia Spatz (Übersetzer)

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Die Autorin Alessia Gazolla ist Chirurgin und Rechtsmedizinerin. Ihre berufliche Erfahrung lässt sie in ihren neuesten Roman einfliessen.

Alice Allevi, angehende Rechtsmedizinerin, wird in einen Kriminalfall verwickelt.

Die junge Medizinerin, die den Sohn ihres Chefs liebt und eine Fernbeziehung führt, ist ein wenig chaotisch.Sie möchte unbedingt ausgesucht werden als Institutsbeste, denn das würde eine Fortbildung in Paris bedeuten und dort lebt ihr Freund Arthur, ein Reisejournalist. Leider klappt das nicht, ihre grösste Konkurrentin wird ausgewählt. Gerade die Kollegin, die ein Verhältnis mit Alices direktem Vorgesetzten Conforti hatte. Und Arthur jettet durch die Welt und möchte, dass Alice ihn nach Afrika begleitet.

Alice wird zu einer Begutachtung geschickt. Der bekannte Schriftsteller Azais soll auf Antrag seiner Söhne entmündigt werden.
Bei der Untersuchung fallen Alice einige Ungereimtheiten auf. Auch sieht die Tochter, bei der Azais lebt, ihren Vater ganz anders als die Brüder, die die Entmündigung wollen. Und Clara die Enkelin liebt den Opa sehr.Klar er ist etwas kauzig, aber geistig verwirrt?? Das kann Alice nicht glauben.

Kurz danach wird Azais von Clara tot aufgefunden. Selbstmord heisst es, ein Abschiedsbrief wird vorgefunden. Alice zweifelt daran und beginnt mit der Polizei zusammen zu ermitteln.
Sie entdecken Irrungen und Wirrungen der Familie Azais. Eine alte Liebe spielt eine Rolle.

Zu allen beruflichen Wirrungen lässt sich Alice auch noch auf einen One – Night – Stand mit ihrem Vorgesetzten ein, das trägt nicht gerade dazu bei, dass es beruflich und privater zur Entspannung kommt.

Mehr verrate ich nicht. Lesen Sie diesen netten Roman, der humorvoll geschrieben ist. Leider er manchmal etwas in die Länge gezogen, darum auch nur 4 Sterne.

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Herzversagen

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Kurt Lehmkuhl : Printenprinz

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Böhnke ermittelt mal wieder, der leicht kauzige pensionierte Kommissar Böhnke sorgt wie immer für Spannung. Kurt Lehmkuhl hat auch dieses Mal wieder einen Krimi geschrieben, der genau die richtige Mischung hat aus einzigartigen Charakteren, Lokalkolorit und auch Aktualität.

Ein Aachener Printenproduzent will Karnevalsprinz in Köln werden und auch gleich das komplette Dreigestirn stellen und noch Programmpunkte mitbringen.
Geht doch gar nicht oder? Was will eine „Aachener Printe“ in Köln? Und dazu noch als Prinz? Was steckt dahinter? Mit rechten Dingen kann es doch nicht zugehen, denkt sich Böhnke.
Und dann stirbt der zukünftige Prinz durch einen Steinwurf von einer Autobahnbrücke. Alles nur Zufall? Ein Unfall wie er immer mal wieder vorkommt?

Vorher wurde Böhnke schon gebeten die Vertretung für den Seniorchef der Printenfabrik zu übernehmen während dieser eine grosse Segeltour unternimmt. Er war also schon im Unternehmen eingebunden.
Und siehe da der Chef des Wrksschutzes ist ein alter Kollege, da gibt es viel zu erzählen.

So mehr verrate ich nun nicht. Lassen Sie sich beim Lesen von Kurt Lehmkuhl entführen in die zauberhafte Eifel zwischen Aachen und dem Simmerather Umfeld, lernen Sie Kommissar Böhnke kennen, wenn Sie nicht ohnehin schon, wie ich, ein Fan von ihm sind, und fiebern Sie mit was wohl rauskommt.

Ich kann das Buch nur empfehlen.

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=printenprinz&sprefix=printenp%2Caps&rh=i%3Aaps%2Ck%3Aprintenprinz

Printenprinz

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Ahnenfluch: Palzkis neunter Fall [Broschiert] Harald Schneider

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Passend zur Wittelsbacher – Ausstellung in Mannheim ermittelt Palzki mal wieder auserhalb seiner eigentlichen Heimat Schifferstadt. Ups ein anderes Bundesland auch noch.
Der neunte Palzki kommt hochmodern daher mit QR – Codes, aber keine Sorge, Sie können die Infos zu denen die Codes führen auch am Rechner einsehen.
Eine nette Idee mit den QR – Codes, allerdings war es mir beim lesen zu lästig diese anzuschauen. Ich habe mir die immer mal wieder am Rechner angeschaut.

Harald Schneider ist einmal mehr ein hervorragend recherchierter Krimi gelungen. Der typisch kauzige Pfälzer Kommissar Palzki wird wieder konfrontiert mit seinem Chef KPD, Dr.Metzger muss eingreifen, Jutta kocht Herztod.
Sie kennen keinen Herztod den man kochen muss, dann müssen Sie das Buch lesen.

Nach Mannheim kommt Palzki im Laufe der Ermittlungen, da auf ihn ein Attentat mit einer alten Armbrust verübt wird. Er kommt ins Schloß nach Mannheim, eine alte Gruft und ein bislang unentdeckter Gang spielen eine Rolle. Eine Informantin wird ermordet, ebenso der Kunsthistoriker, der Palzki helfen soll. Arg viele Leichen in seinem Umfeld.
Was haben Frau Professor Stadelbauer und ihre Studenten mit dem Fall zu tuen? was die Wittelsbacher?
Und Palzkis Tochter will schon sein Erbe antreten. Das ist aber viel zu früh oder? Ich möchte jedenfalls noch viele Palzki – Krimis lesen. Krimis, die hervorragend recherchiert sind, immer genau die Art der Pfälzer treffen, skurille Personen und Persönlichkeiten leben lassen und auch meist ganz hochaktuelle Ereignisse einbauen.
Zuviel will ich nicht vorweg nehmen, nur soviel, dieses Buch kann man kaum aus der Hand legen.

Danke an Harald Schneider für einen sehr spannenden Krimi, durch den man auch gleichzeitig Lust bekommt sich die Ausstellung und das Mannheimer Schloß anzusehen.

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Ahnenfluch
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