Chris Karlden : Der Totensucher

„Der Totensucher“ ist mein erstes Buch von Chris Karlden.
Karlden hat als Schauplatz für seinen Krimi Berlin gewählt. Der Autor ist hauptberuflich Jurist.

Bereits im Epilog erfährt man als Leser die tragische Geschichte, die im Krimi von Karlden eine Rolle, wenn nicht sogar die Hauptrolle, spielen wird.
Lucy, die Tochter von Kriminalhauptkommissar Adrian Speer, der bei der Drogenfahndung der Kriminalpolizei ist, wird wach. Sie hat ein Geräusch gehört. Ihre Mutter ist nicht zuhause, ihr Bruder Jonathan übernachtet bei einem Freund, aber Papa müsste ja reagieren.
Stille, keine Antwort, Lucy ruft den Vater an, der zu einem Einsatz musste und nun sofort kommt. Er beruhigt sie während der Fahrt via Handy.
Bis er zuhause ankommt, ist Lucy weg, entführt.

Adrian Speer erlebt schlimme Zeiten. Er geht davon aus, dass er Lucy nie mehr sehen wird, dass sie tot ist.

Nach 2 Jahren fängt er bei der 8.Mordkommission an, die von Robert Bogner geleitet wird. Zum Team gehört auch noch Oberkommissarin Tina Jeschke.

Fernanda Gomez ist Leiterin des Dezernats für Tötungsdelikte bei der Berliner Polizei.
Sie überträgt der neuen 8.Mordkommission einen besonders grausamen Fall. Gefunden wird die Leiche von Horst Rokov, einer Kiezgröße. Dieser wurde übel zugerichtet.

Im Laufe der Ermittlungen wird klar, dass ein Serienmörder mit einer besonders perfiden Handschrift am Werke ist.
Die 8.MK ermittelt in viele Richtungen.

Mehr nehme ich nicht vorweg, ausser, dass Karlden einen sehr spannenden Krimi geschrieben hat, der trotz der Brutalität der Taten, sehr gut lesbar, ist.
Die Charaktere sind hervorragend geschildert. Als Leser taucht man ein in die Gefühlswelt des Adrian Speer, aber man wird auch Zeuge eines pädophilen Netzwerks mit Mitgliedern, die man nicht erwartet hätte.
Alte Geschichten und Verletzungen spielen eine Rolle.

Der Psychothriller ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

ISBN: 9783746633428

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