Markus Wäger : Affinity Photo

Markus Wäger hat das Buch „Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild“ geschrieben.
Von Markus Wäger habe ich schon mehrere Bücher zuhause. Ich schätze den Autor für seine strukturierte und gut verständliche Art der Erklärungen.

Genervt vom Zwang des Abos bei Photoshop, bin ich dabei auf Affinity Photo umzusteigen.
Ohne Handbuch ist das nicht so einfach und auch zu zeitraubend. Es lag nahe dieses Buch zu nehmen aufgrund der guten Erfahrungen mit den anderen Büchern.

Das Buch enttäuscht mich nicht.
Der Autor behandelt beide Versionen von Affinity, die für Windows und die für den Mac. Man findet immer die entsprechenden Angaben für beide Betriebssysteme, wenn es einen Unterschied gibt.
Los geht es damit, dass man sich Beispielfotos zum Üben, parallel zum Durcharbeiten des Buches, laden kann. Auf die entsprechenden Fotos wird im Text hingewiesen.

Markus Wäger weist in seinem Vorwort darauf hin, dass man mit Hilfe des Buches nicht gleich zum perfekten Bild kommt. Das ist auch viel zu aufwendig. Aber richtig gute Bilder, das schafft man mit der Anleitung.
Da es ständig Updates zum Programm gibt, da kann das Buch nicht aktuell sein, findet man auch einen Link zum Blog des Autors, dort werden  entsprechende Veränderungen dargestellt und Hilfe gibt es auch. Auch Tutorials findet man dort.
Danke für diesen Service. Ich habe es mir angesehen und bin begeistert.

Das Buch kann auf alle Fälle eins, dafür sorgen, dass man den Umstieg von Photoshop auf Affinity Photo schafft. Affintiy ist, was das Thema RAW angeht, nicht so stark, da kann man sich ja behelfen mit Lightroom oder anderen RAW-Konvertern und dann mit Affintity weiterarbeiten.

Markus Wäger hat seine Anleitung in mehrere Kapitel unterteilt:
– Arbeitsbereich und Grundlagen
– Auflösung und Dateiformat
– Helligkeits – und Kontrastanpassungen
– Farbkorrekturen
– Färben und Kolorieren
– Schwarzweiß und kreative Looks
– Bildbearbeitung für Fotografen
– Retusche
– Beauty-Retusche
– Freisteller und Montagen
– Text, Effekt und Automatisierung.

Die Anleitungen bestehen generell aus allgemein verständlichem Text, das Aussehen des Programms bei dem jeweiligen Schritt, teilweise auch die Histogramme, Speicherorte, etc. wo dies nötig ist.
Beispielbilder mit Vorher und Nachher zeigen was eine beschriebene Aktion bewirken kann.

Die Schwierigkeitsgrade der Arbeitsschritte werden angezeigt durch
1 – grün für Einsteiger
2 – orange für Aufsteiger
3 – rot für Überflieger.

Noch bin ich weit davon entfernt das Programm zu beherrschen, aber das Buch liegt auf dem Schreibtisch und so nach und nach arbeite ich mich ein. Ich nutze es sicher noch lange als Nachschlagewerk. Dank des detaillierten Registers findet man schnell genau das was man gerade sucht.

Mein Fazit: ein hilfreiches, gut verständliches, Handbuch für Affinity-Einsteiger und Photoshop-Umsteiger.

ISBN: 9783836245906
Bestellen können sie das Buch über amazon hier.

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Thomas Pyczak : Tell me! – Wie Sie mit Storytelling überzeugen

Thomas Pyczak hat mit „Tell me“ ein Buch zum Thema Storytelling geschrieben.
Der Autor ist Journalist, war Chefredakteur bei CHIP, später Geschäftsführer und CEO. 2014 ging er dann andere Wege und ist seitdem als Autor und Storyteller tätig.

Storytelling ist schon seit einiger Zeit en vogue. Es gibt viele Bücher zum Thema.
Das Buch von Thomas Pyczak hat mich bereits durch das Cover angesprochen. Luftballon und Kaktus, die sollten sich besser nicht zu nahe kommen, ein passendes Symbol.
Der Autor schreibt sehr sachlich und allgemein verständlich. Es ist kein Buch über Storytelling, das mit „verschwurbelten“ Phrasen daher kommt, sondern ein Buch aus der Praxis und für die Praxis.

„Wie nutze ich die Magie von Storytelling, um andere zu überzeugen, sie mitzunehmen?“, dieses Zitat findet man auf der Homepage des Autors zum Ziel des Buches.
Der Autor beschreibt in der Einleitung was bei ihm der Punkt war, an dem der Schalter umgelegt wurde.
1991 sein erster Job als Journalist. 2 Jahre bekommt er jeden Artikel von seinem Chef zurück, der ihn auf dem harten Weg zum besseren Schreiben begleitete.
Dann wandelt Pyczak seinen Stil und hat Erfolg mit Storytelling.
„So weit die Fakten, aber welche Geschichte wollen wir erzählen?“ wird einer der Lieblingssätze von Thomas Pyczak in seiner Zeit als Chefredakteur.

Storytelling hilft nicht nur Journalisten, es hilft jedermann.
Storytelling ist heute eine anerkannte Methode Psychotherapie. Aber auch bei Präsentationen hilft es ungemein. Im Schulunterricht wäre es ein gutes Mittel, usw.

Ich bin oft auf medizinischen Fortbildungen oder Tagungen auf denen Marketingleute präsentieren.
Sie kennen es sicher auch, es gibt Redner, die sie mitreissen und welche bei denen Sie nur auf die Uhr schauen und sich fragen, wann ist endlich Pause?
Immer wieder stelle ich fest, dass selbst die trockensten wissenschaftlichen Daten als Story mitreißend präsentiert werden können.

Im Buch „Tell me“ macht uns Thomas Pyczak sehr strukturiert und mit einer gehörigen Portion Witz, oft schon in den Überschriften, vertraut mit der Methode.

Um an einem Beispiel zu zeigen was ich meine, nehme ich „Cinde-f***ing-rella – Das Gehirn mag Mustervorlagen“ als Grundlage.
Los geht es mit dieser Überschrift, die aus dem Film „Pretty Woman“ stammt. Der Autor schildert kurz um was im Film geht.
Cinderella ist die Mustervorlage für den Plot des Films mit Richard Gere und Julia Roberts.
Im Text findet der Leser einen Verweis auf ein YouTube-Video Cinderella 2.0, einfach herrlich anzusehen.
Es folgt die Erklärung warum und wie Mustervorlagen funktionieren, der Leser bekommt jede Menge Hilfestellungen an die Hand, wie man Mustervorlagen verwendet.

Ein Beispiel wie toll der Autor uns verdeutlicht was er meint, wie man vorgeht, ist auf s.28 die Umsetzung von Einsteins Formel für die allgemeine Relativitätstheorie.
Die Formel wird zur Geschichte
„Der Esel (e)
fährt Ski (=)
zu der kleinen Maus (m),
um dort einen Cognac zu trinken (c).
Danach sehen sie alles doppelt (^2).

Das ganze Buch ist so aufgebaut, Beispiele, Erläuterungen, Handlungsanweisungen und immer wieder, grün unterlegt, Mersätze, Highlights und Take-aways.
Für alle Situationen findet man allgemeinverständliche Kapitel im Buch, aus denen man lernen kann wie man vorgeht.

Besonders hat mich begeistert, dass stets gleich auf der Seite, auf der etwas steht, eine Quelle angegeben ist und auch Links zu weiterführender Litertur, etc.
Der Autor hat so viele ergänzende Links ins Buch eingebaut, dass ich überfordert gewesen wäre, wenn ich diese im Anhang hätte suchen müssen.
So wie Thomas Pyczak es gestaltet hat, hat man immer einzelne Kapitel, die man als Arbeitvorlage nehmen kann incl. der Links zu weiterführenden Texten, Videos, etc.

ISBN: 9783836245609
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Melanie Derks: Google Nik Collection

„Google Nik Collection – Kreative Bildlooks mit den Nik-Filtern“ wurde von Melanie Derks geschrieben. Sie ist Fotografin und Dozentin für Fotografie.

Die Google Nik Collection ist mittlerweile kostenlos zu erhalten. Die Nik Collection wird als Plugin genutzt.
Ich habe bereits eine CD zu Google Nik Collection vom Rheinwerk-Verlag, die sehr hilfreich ist, denn nicht alle Funktionen der Software sind selbsterklärend.
Ich arbeite sehr gerne mit Büchern, die kann ich beim Arbeiten neben den Bildschirm legen und immer wieder nachschauen.

Melanie Derks hat ihr Buch, in Anlehnung an die Bestandteile der Nik Collection, unterteilt in mehrere Kapitel.
– Einführung, hier erklärt sie wie man das Plugin aufspielt und die grundlegende Nutzung, bei mir läuft es hervorragend in Photoshop Lightroom, auch Tastaturkürzel findet man hier
– DFine – zuständig für das Thema Rauschen
– Viveza 2
– HDR Effex Pro 2
– Analog Efex Pro 2
– Color Efex Pro 4 – hier geht es um Nutzung von Filtern
– Silver Efex Pro 2 – ermöglicht Schwarz-Weiß-Bilder
– Sharpener Pro 3.

Die Autorin bietet in den Kapiteln Beispielbilder, Screenshots und Erläuterungen. Im Allgemeinen ist alles gut verständlich erklärt, allerdings habe ich teilweise Probleme bei ihren Erklärungen was einzelne Bilder angeht.Derks erklärt, aus meiner Sicht, nicht immer komplett nachvollziehbar bei Vorher-Nachher-Bildern wie sie zum Nachher kommt. Das fiel mir an mehreren Stellen auf.

Wer sich zunächst einmal anschauen möchte, ob ihm die Art wie das Buch gemacht ist gefällt, kann in die Leseprobe auf der Verlagsseite schauen.

Mein Fazit: ein sehr hilfreiches Buch zum Thema Google Nik Collection,in dem bei den Beschreibungen der Schritte an manchen Stellen die Erläuterung deutlicher hätte sein können.
ISBN: 9783836243995
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Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie – Rheinwerk-Verlag

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist ein neues Buch aus der Reihe „Die Fotoschule in Bildern“ des Rheinwerk-Verlages.

Die Fotoschule zur Tierfotografie ist von 3 Fotografen geschrieben worden. Da ja jeder Fotograf andere Schwerpunkte hat und anders arbeitet, finde ich dieses Konzept sehr hilfreich für den Leser.
Die Autoren sind:
Julia Poker ist von Beruf Mediengestalterin, seit vielen Jahren ist ihre Leidenschaft die Haustierfotografie
Lambert Heil ist Zoopädagoge in Hellabrunn/München und Veranstalter von Natur- und Fotoreisen, er fotografiert im Zoo und Wildlife
und
Joachim Wimmer ist Umweltingenieur und begeisterter Naturfotograf.

Alleine die Auswahl der Fotografen zeigt schon, wie auch das Titelbild des Buches, dass das Buch eine große Spannbreite der Tierfotografie abdeckt. Egal ob nun Haustiere wie Hund, Katze, Pferde, Wildtiere, Zoofotografie, Vögel, man findet Tipps und wundervolle Beispeilfotos im Buch.

Das Buch zur Tierfotografie ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Im Gehege oder Zoo
– Wild und ungezähmt
– In der Dämmerung und Nacht
– Klein und flink
– In der Kinderstube
– Action!
– Beste Freunde
– Abstraktionen
– Exkurse.

In den Exkursen bekommt man als Leser jedes Mal eine kompakte, sehr detaillierte und strukturierte Anleitung zu einem Thema. Exemplarisch möchte ich dies an der Schwarz-Weiss-Fotografie erklären.
Lambert Heil erklärt uns Lesern welche Bilder aus seiner Sicht für S/W geeignet sind und warum. Beispiele verdeutlichen dies. Das beste Beispiel findet man schon vor dem Exkurs auf Seite 21. Der Ausdruck des Affen im S/W ist dermassen aussagekräftig, da hätte die Farbe die Aussagekraft des Fotos nur verwässern können.
Im Exkurs findet man ganz viele Tipps, z.B. farbig fotografieren und dann digital S/W entwickeln, arbeiten mit Farbkanälen, etc.
In dieser Art und Weise sind alle Exkurse gestaltet, kurz, knapp und knackig.

Die einzelnen Kapitel bieten viele Tipps für das reine Fotografieren, aber auch Dinge wie welches Equipment in welcher Situation.  Zeit für den Objektivwechsel hat man in der Tierfotografie normalerweise nicht. Da bleibt nur vorher überlegen welches Obejktiv richtig ist oder mit 2 Kameras arbeiten, dieses Thema kommt zur Sprache, ebenso wie packe ich richtig für eine längere Tour, was bewirken Blende, Brennweite, was kann ich mit Beschnitt am PC erreichen. Wie verschwinden Zäune, wie fotografiere ich durch Glas? und viele andere Themen.

Was mir am Buch besonders gefällt, ist, dass die Autoren uns Lesern und Betrachtern auch die jeweiligen Tiere und ihre Verhaltensweisen nahe bringen.
Wenn ich weiß wie das jeweilige Fotoobjekt tickt kann ich entsprechend planen, um ein möglichst gelungenes Foto zu bekommen.
Es gibt Wildtiere, die bekommt man nur ganz früh vor die Linse, andere in der Dämmerung. Zootier ist etwas anderes als Wildlife oder Haustier.
Je eher ich es schaffe vorherzusehen wie das Verhalten sein könnte, je besser wird mein Foto, weil z.B. mein Standort richtig ist, etc.
Sich bei der Fütterung im Zoo in die Meute der Wartenden zu stellen, wenn ich keine Chance auf die erste Reihe habe, sinnlos.
Oder, wie ich es erlebt habe, im Bayerischen Wald bei der Wolfsfütterung zufällig vorbei kommen, wenn schon etliche Fotografen ewig warten, sinnlos.

Im Kapitel „In der Dämmerung und Nacht“ habe ich viele Anregungen bekommen wie lohnenswert es sein kann, einfach mal zu ungewohnten Zeiten zum Fotografieren aufzubrechen.
Bei den Fotos findet man die Aufnahmedaten, so kann man sich durchaus auch an Hand dieser an ähnliche Situationen herantasten.

Falls Sie sich erst einmal einen Eindruck vom Buch verschaffen wollen, so finden Sie das ausführliche Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe hier.

Sollten  Sie für unterwegs auch das e-book bevorzugen, so können Sie dies für 5 € nachträglich bekommen. Alle Infos dazu gibt es im Buch. Wie ich finde, eine tolle Möglichkeit. Oft habe ich im Urlaub die Zeit mal wieder ein Thema genauer anzugehen, aber das Buch will ich nicht mitnehmen, da ist top ein e-book zusätzlich zu haben.

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist schon für Einsteiger ins Thema geeignet, aber auch jemand, der schon länger Tiere fotografiert, profitiert vom Buch.

ISBN: 9783836242509
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Katja Seidel : Astrofotografie

Katja Seidel hat mit „Astrofotografie – Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung“ ein Buch geschrieben, das sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene beim Thema Astrofotografie geeignet ist.
Katja Seidel ist hauptberuflich als IT – Beraterin tätig. Da sie dem Beruf am Tage nachgeht, steht dieser ihrer Leidenschaft, der Astrofotografie, nichts im Wege.

Astrofotografie verbinde ich mit aufwendigem Equipment. Nachdem ich dieses Buch zum Thema gelesen habe, sehe ich das anders.
Wobei die Autorin das Thema Astrofotografie weit fasst. Auch die blaue Stunde nimmt einen großen Raum ein, was mich sehr gefreut hat. Ich habe hierzu viele Tipps schon ausprobiert.

Zunächst beschreibt Katja Seidel was sie mit ihrem Buch möchte, welchen Fragestellungen man sich bei der Astrofotografie stellen muss, welchen Herausforderungen, für die die Autorin Hilfestellungen gibt. Es sind viele Faktoren, die ein Foto beeinflussen, angefangen von der Bildkomposition, die Uhrzeit, die Jahreszeit, Standort, Lichtsmog, usw.

Die Autorin stellt auch jede Menge Zusatzmaterial und Übungen zur Verfügung, die Downloadmöglichkeit findet man auf Seite 16 des Buches.

Angesprochen haben mich die vielen Tipps im Buch, z.B. eine Tabelle welches Equipment ich in welchem Monat für welches Projekt benötige und es überhaupt möglich ist. Ein Beispiel Deep Sky Anfang des Jahres eingeschränkt möglich, ab August sehr gut.

Dann geht es los mit den Kapiteln:- Auf zu den Sternen
Teil I Grundkurs Astrofotografie
– Die richtige Ausrüstung
– Astronomie für Fotografen
– Fototechniken für das Fotografieren bei Nacht
Teil II Fotografische Projekte
– Blaue Stunde
– Leuchtende Nachtwolken
– Mond
– Milchstraße
– Polarlichter
– Startrails
– Meteore
– Mondfinsternis
– Zeitrafferfotografie
Teil III
– weiterführendes Equipment
– Internationale Raumstation ISS
– Deep-Sky-Fotografie
– Kometen

Sie können schon an den Überschriften sehen wie vielfältig das Buch ist.
Sollten Sie nun das detaillierte Inhaltsverzeichnis suchen oder erst einmal schauen wollen, ob Ihnen Katja Seidels Art zu schreiben liegt, so können Sie hier beim Verlag die Leseprobe finden.

Alleine das Anschauen der Fotos macht schon grossen Spaß. Katja Seidel hat stets Brennweite, Blende, Belichtungszeit, ISO, Aufnahmedatum und Uhrzeit dazu notiert, sodass man selber überlegen kann, wie man eine ähnliche Aufnahmesituation plant.
Sie gibt ganz viele „Bastelanleitungen“, z.B. Heizelemente für das Objektiv, um ein Beschlagen zu verhindern, etc.
Im Buch findet man dazu nützliche Links zu Wetterseiten und anderen ergänzende Seiten, dazu Apps, Tipps für Lampen, damit man nicht im Dunkeln steht und die Einstellungen an der Kamera nicht vornehmen kann, Software – Empfehlungen, und  ganz viele Hinweise, um zu gelungenen Aufnahmen zu kommen. Auch Buchtipps gibt es von der Autorin.

Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich in das Thema Astrofotografie einarbeiten will und nicht erst grosse Anschaffungen tätigen möchte.
Mich wird es in den nächsten Urlaub begleiten. Da habe ich viel Zeit zum Ausprobieren.

ISBN: 9783836242523
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Bastian Werner : Fotografieren mit Wind und Wetter

Bastian Werner hat mit „Fotografieren mit Wind und Wetter – Wetter verstehen und spektakulär fotografieren!“ ein Handbuch für die Wetterfotografie geschrieben.

Bastian Werner fotografiert schon lange und gerne. Bei der Ausbildung zum Segelflugpiloten hat er auch viel über Meteorologie gelernt. Das Thema ließ ihn, der immer schon gerne auch Gewitter, etc. fotografiert, nicht los. Schon als Kind faszinierten ihn Wind und Wetter.
Der Autor hat sich intensiv mit der Meteorologie auseinandergesetzt und auch ausprobiert wie man die Kenntnisse über das Wetter, die Wettervorhersagen, etc. für die Fotografie nutzen kann.

Ich mag zwar Fotos mit Blitzen, Wolken, usw., gezielt habe ich diese bislang aber nie fotografiert. Und wenn, dann war es ein Glücksfall, wenn es ein gutes Foto war.
Mit „Fotografieren mit Wind und Wetter“ ist dem Autor ein Handbuch zum Thema gelungen, das uns Leser ein – und hinführt zum Thema.
Nie wäre ich auf die Idee gekommen mich für ein Foto so intensiv mit Wettervorhersagen zu beschäftigen. Was hätte ich auch daraus ablesen sollen?

Werner beginnt nach der Einleitung, in der er erklärt was Wetterfotografie ist, sein Buch mit einem grossen Kapitel, in dem er dem Leser erst einmal erklärt was das Wetter beeinflusst, wie man Wetterkarten liest, wo man das aktuelle Wetter findet und vieles mehr.
Keine leichte Kost, die uns der Autor da präsentiert, aber er erklärt sehr gut und mit Hilfe der Bilder, die enthalten sind und der vielen Links zu Websites mit Bewertungen, kann man sich Stück für Stück ins Thema einarbeiten.
Nie hätte ich für möglich gehalten was alles beim Fotografieren beachtet werden muss, um zum einem gelungenen Wetterfoto zu kommen, einem Foto in dem man Wetter für sich nutzt.

Danach hat der Autor die durch das Wetter beeinflusste Wirkung des Fotos in mehrere Kapitel unterteilt:
– Einführung in die Wettervorhersage ( habe ich oben beschrieben)
– Das Motiv und das Wetter
– Abendrot und Morgenrot
– Blaue Stunde
– Milchstrasse und Sternenhimmel
– Sternschnuppen
– Leuchtende Nachtwolken
– Polarlichter
– Sonne und Mond
– Eis und Schnee
– Nebel
– Raureif
– Gewitter
– Ein Wetter kommt selten allein.

In die Kapitel fliessen ein  Tipps zur Arbeitsroutine, die passende Ausrüstung, die Gefahren des Wetters, auch Theorie zur Wetterentstehung ist dabei, Tipps wie man für die Wettervorhersage zu seinen eigenen Standort  und vieles mehr.

Der Autor schreibt verständlich, zeigt tolle Beispielbilder mit EXIF-Daten, beschäftigt sich mit dem Thema Bildbearbeitung und gibt so nebenbei ganz viele hilfreiche Hinweise.

Ich habe das Buch jetzt einmal komplett gelesen und finde es gut erst einmal einen Überblick zu haben, nun geht es nach und nach an das Probieren.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch etwas für Sie ist, dann finden Sie hier das detaillierte Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Am Ende des Buches findet man einen Code. Der Rheinwerk-Verlag ermöglicht damit, zusätzlich recht günstig das ebook zu erwerben. Wie ich finde, ein toller Service.

ISBN: 9783836242226
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Harald Franzen : Die Fotoschule in Bildern Bildgestaltung

Harald Franzen hat „Die Fotoschule in Bildern Bildgestaltung“ nun bereits in der 2.und aktualisierten Auflage vorgelegt.

Harald Franzen ist Journalist.
Am 11.9.2011 war er in New York am Ground Zero und hat fotografiert. Er weiß nicht warum er fotografierte. Auf alle Fälle waren diese Fotos so beeindruckend, dass Fotoagenturen auf ihn aufmerksam.
Seitdem gehört Harald Franzen nicht nur zu schreibenden Kunst, sondern er fotografiert auch.

Wie ist es heute, wenn man anfängt zu Fotografieren? Es gibt jede Menge Kameras, vollmundige Werbeversprechen gaukeln dem Einsteiger vor, dass die „tolle“ Kamera auch supergute Fotos macht.
Sie ziehen los, füllen die Speicherkarte mit vielen Fotos, schauen sich diese zuhause am Bildschirm an und es folgt der Frust. So ist oft der Weg.

Die Kamera macht nicht das tolle Foto, sondern der Fotograf. Da hat sich durch die digitalen Möglichkeiten nichts dran geändert.
Und was braucht man dazu? Grundwissen.
Und genau dabei hilft dieses Buch.

Ein Zitat von Harald Franzen sagt für mein Gefühl ganz viel aus „Spannende Motive gibt es überall – wichtig ist, sie zu entdecken und zu gestalten.“
Neben den technischen Feinheiten, die man zur Not mit dem Automatikprogramm erst einmal zur Seite lassen kann, ist das A und O eines guten Fotos, das sie begeistert, die Bildgestaltung.
Und genau diese steht im Mittelpunkt des Buches.

Harald Franzen hat in diesem Buch die Bildgestaltung anhand von vielen Beispielfotos, hilfreichen Grafiken, den Aufnahmedaten (ISO, Blende, etc.), der Bearbeitung und dem Aufnahmeort, eine Fotoschule geschaffen, die es dem Leser und Betrachter ermöglicht, sich Schritt-für-Schritt ganz systematisch in die Bildgestaltung einzuarbeiten.

Der Autor hat das Thema Bildgestaltung in verschiedene Kapitel, dir erst einmal beschreiben, warum ein Bild geplant werden sollte und was die Bildgestaltung ausmacht, unterteilt:
– 10 Gründe für Bildgestaltung
– Motive sehen
– Motive inszenieren
– Punkte und Linien
– Formen, Muster und Strukturen
– Alles im Rahmen
– Raum
– Licht
– Farbe
– Schwarzweiß
– Zeit
– Regeln brechen
– Im digitalen Labor
– Exkurse.

Harald Franzen nimmt Sie im übertragenen Sinne an die Hand und hilft Ihnen Ihre Fotos besser zu gestalten.

Ist das Buch etwas für mich? Bin ich damit überfordert, ich fange doch erst an? Das fragen Sie sich vielleicht jetzt. So viele Themen, soviel zu beachten.
Ist es graue Theorie oder verstehe ich was im Buch steht?
Berechtigte Fragen, deshalb bietet Ihnen der Verlag hier das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Unterpunkten und eine Leseprobe.
Schauen Sie sich doch erst einmal an, ob Ihnen das Buch gefällt.

Aus meiner Sicht ist das Buch gut verständlich geschrieben und für Anfänger geeignet.

Quelle: Rheinwerk-Verlag


ISBN: 9783836244633
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Die Fotoschule in Bildern – Makrofotografie

„Die Fotoschule in Bildern – Makrofotografie“ aus dem Rheinwerk – Verlag wurde von mehreren Autoren geschrieben.

Eileen Hafke beschäftigt sich hauptsächlich mit Makrofotografie und der, auch kreativen, Bildbearbeitung.
Manfred Huszar hat einen Fotoblog, macht Makro – Workshops und war als Lehrgangsleiter im Bereich der Berufsfotografie tätig.
Sandra Malz ist Naturfotografin und hat ihren Schwerpunkt in der Makrofotografie.

Drei Autoren, das verspricht eine Vielfalt an Ideen. Denn, wie immer in der Fotografie, jeder macht andere Fotos, setzt andere Schwerpunkte.
In diesem Buch findet man eine ganze Menge wundervolle Makrofotos.

Zu jedem Foto hat der jeweilige Fotograf einen Text mit Tipps geschrieben. Egal, ob es um den besten Aufnahmezeitpunkt geht, das Equipment, spezielle Tipps für das jeweilige Aufnahmeobjekt, etc. quasi „wie mache ein Foto, das dem gezeigten nahe kommt ?“ es wird detailliert beschrieben.
Dazu findet man dann immer die technischen Daten: Kamera, Brennweite, Blende, ISO, Belichtungszeit, wurde ein Stativ verwendet?.
Unter Bearbeitung erfährt man was gemacht wurde und auch der Fotograf wird genannt.

Man findet im Buch bewegte und statische Objekte. Für die bewegten braucht man schon etwas Erfahrung, für Anfänger sind statische einfacher.
Ebenso gibt es Outdoor – und Indoor – Fotografie.

Aufgeteilt ist das Buch in die Kapitel:
– Im eigenen Garten
– Auf der Wiese
– Im Wald
– Am und im Wasser
– Im Schmetterlingshaus
– In den Morgenstunden
– In der Abenddämmerung
– Makromotive im Winter
– Im Heimstudio
– Exkurse.

Wer sich nun das ausführliche Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe anschauen möchte, findet diese hier.

Das Buch ist aus meiner Sicht für Einsteiger ins Thema sehr gut geeignet.
Fortgeschrittene können Ideen mitnehmen, tolle Fotos anschauen oder auch weiterführende Tipps bekommen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN : 9783836242844
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Jürgen Wolf : Photoshop Elements 15 Das umfassende Handbuch

Jürgen Wolf ist Digitalfotograf und Autor.
Er hat bereits mehrere Bücher, besonders zum Thema Bildbearbeitungsprogramme, geschrieben.
Mit dem Programm „Photoshop Elements“ beschäftigt er sich bereits seit mehreren Programmversionen intensiv, auch in seinen Büchern.

Im Rheinwerk-Verlag hat er gerade das neue Buch zu Photoshop Elements „Photoshop Elements 15 – Das umfassende Handbuch“ herausgegeben.
Und umfassend ist dieses Buch in der Tat.
Photoshop Elements wird immer umfangreicher. Es ist bei Adobe zwar immer noch das Einstiegsprogramm in die Bildbearbeitung, aber es kommen von Version zu Version mehr Funktionen dazu, die bedient werden wollen.

Das Buch über Photoshop Elements 15 hat 1061 Seiten, es ist damit noch umfangreicher geworden wie das Buch zu PSE 14,  und dazu hat man die Möglichkeit jede Menge Material Beispielbilder und Zusatzmaterial zu laden.
Ein Icon signalisiert im ganzen Buch, wann es Zusatzinhalte gibt.

Die Kapitel sind:
– Der Fotoeditor – u.a. schnelle Bildkorrekturen, Experte – Modus
– Der Organizer – Arbeitsfläche, organsieren und verwalten
– Bildkorrektur – mit Farbkorrektur, Tiefen und Lichter, etc.
– Farbe, Farbveränderungen und Schwarzweiß
– Schärfen und Weichzeichnen
– Freistellen und Ausrichten
– Auswahlen – einfache Auswahl und komplexe Auswahl
– Ebenen – das Prinzip, das Bedienfeld, etc.
– RAW und (H)DRI
– Reparieren und Retuschieren
– Mit Text und Formen arbeiten
– Präsentieren und Teilen
– Anhang mit Tastaturkürzeln und vielem mehr

Sie sehen schon anhand dieser Kapitel, dass das Buch keine Fragen zum Programm offen lässt. Man muss es nicht abarbeiten, sondern kann auch stets da einsteigen, wo man Bedarf hat.
Für Neulinge bei Photoshop Elements ist es toll, dass man wirklich ab dem ersten Öffnen des Programms begleitet wird und dieses mittlerweile sehr umfangreiche Programm Schritt-für-Schritt kennenlernen kann.
Alle, die schon mal die Grundzüge von PSE kennen, können gezielt via Inhaltsverzeichnis oder Index einsteigen an dem Punkt, an dem sie Hilfe brauchen oder Fragen haben.

Wenn man dann mal in die einzelnen Kapitel hereinschaut, eröffnet sich ein Quell von Tipps und Tricks. Egal, ob man alte Fotos restaurieren will, wer hat nicht welche aus Kindheitstagen, die mit verblassten Farben einhergehen oder gar leichte kaputte Fotos, die restauriert werden wollen. Oder man will kreativ werden, Karten gestalten, Schriftzüge einbauen. Im Buch findet man Hilfe.

Der Autor hat es verstanden Text und Workshop zu den verschiedenen Themen zu verknüpfen, so findet sich auf für jeden Lerntyp etwas.
Der Text wird stets erklärt durch Screenshots, man sieht also genau wie der eigene Bildschirm aussehen muss, damit man auch an dem Schritt ist, den der Autor erklärt.
Viele Grafiken und Fotos ergänzen den Text.

Jürgen Wolf hat sein Fachwissen didaktisch sehr gut aufgearbeitet.

Und, wenn Sie nun neugierig sind erst einmal schauen was das Buch alles bietet, so finden Sie das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe hier.
Das Buch kann ich Einsteigern und Fortgeschrittenen ins Programm nur empfehlen.

Quelle . Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836243308
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Hans-Peter Schaub : Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie

Hans-Peter Schaub ist Biologe und Fotograf. Er ist schon mehrere Jahre Chefredakteur von „Naturfoto“.
Schaub fotografiert schon sehr lange, Fotografie ist seine Leidenschaft, die er irgendwann einmal zum Beruf machte.
Beim Thema Landschaftsfotografie ist ja auch das Biologiestudium nicht gerade hinderlich. Die Flora begegnet einem Landschaftsfotografen ständig, die Fauna auch immer wieder.

Landschaftsfotografie ist ein Thema, bei dem man, aus meiner Sicht, immer vom Betrachten toller Fotos, Fotos, die einem gut gefallen, profitieren kann.
Jeder Fotograf ist anders strukturiert, setzt andere Schwerpunkte.
Kleinigkeiten entscheiden gerade in der Landschaftsfotografie sehr stark über die Bildwirkung.

Im Buch „Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie“ ist es dem Autor gelungen, uns Lesern und Betrachtern das Thema sehr gut aufgearbeitet nahezubringen bzw. uns neue Inspirationen zu liefern, Denkanstösse mitzugeben.
Der Anfänger in der Landschaftsfotografie und auch in der Fotografie generell profitiert davon, dass grundlegende Themen behandelt werden, die es in der Fotografie zu beachten gilt.
Der Fortgeschrittene profitiert davon, dass Schaub die unterschiedliche Wirkung z.B. Lichteinfluss zu unterschiedlichen Tageszeiten, etc. in Fotos gegenüberstellt.
Bei den Fotos sind Beschreibungen der Aufnahmesituation, die Daten der Aufnahme unter der Überschrift Technik, was wurde bearbeitet und der Ort der Aufnahme.
All dies sind Faktoren, die die Bildwirkung beeinflussen und man daraus erkennen was man selber mal anders machen möchte als gewohnt oder wo man unbedingt hin will zum Fotografieren.

Ich habe viele Ideen mitgenommen und mir schon eine Liste geschrieben was ich ausprobieren will.
Wenn man länger fotografiert, sind viele Dinge selbstverständlich und Selbstverständlichkeiten, die sich eingeschlichen haben, verhindern oft, ein sich Weiterentwickeln.

Ganz glücklich war ich, dass Hans-Peter Schaub, gerade in der Landschaftsfotografie, auch das Hochformat als Stilmittel schätzt.
Das geht mir genauso und man wollte es mir ausreden, das würden nur Handyknipser machen.
Gerade in diesem Buch wird ganz deutlich gezeigt welchen Einfluss das Bildformat auf die Wirkung des Bildes hat.

Hans-Peter Schaub hat sein Buch in mehrere Kapitel aufgeteilt:
– Facetten des Lichts
– Grafik der Leidenschaft
– Farbstimmungen
– Das Spiel mit der Schärfe
– Landschaft in Bewegung
– Bergwelten
– Waldbilder
– Am Meer
– Bewegtes Wasser
– „Schlechtes“ Wetter
– Von abends bis morgens
– Kulturlandschaften
– Stadtlandschaften
– Extrabreit und extrahoch
– Kontraste bewältigen
– Farblose Spannung
– Subjektive Objektive

Im Kapitel Exkurse findet man grundsätzliche Hinweisezu Themen wie RAW-Format, Bilder verwalten, Sternspuren aufnehmen, Sensorgröße, usw.

Alleine die Kapitelüberschriften zeigen schon wie groß das Spektrum ist, dass der Autor unter dem Thema Landschaftsfotografie abbildet.
Vom Berg über Wasser bis in die Stadt spannt sich der Bogen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch für Sie richtig ist, empfehle ich einen Blick in die Leseprobe und ins detaillierte Inhaltsverzeichnis hier.

Ich finde das Buch sehr empfehlenswert für Anfänger und auch für Fortgeschrittene, die sich mal wieder grundsätzlichen Themen auseinandersetzen möchten und Denkstösse bekommen wollen.

Quelle : Rheinwerk – Verlag

ISBN: 9783836236737
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