Schaub : Naturfotografie – Die große Fotoschule

Hans-Peter Schaub hat eine neue Ausgabe seines Buches „Naturfotografie-Die große Fotoschule“ erstellt.
Vor 4 Jahren kam die erste Fotoschule des Autors zum Thema Naturfotografie heraus.

Die Technik der Kameras, die Programme für die Bildbearbeitung und auch „altgediente“ Fotografen wie Hans-Peter Schaub entwickeln sich weiter.
Das merkt man auch am vorliegenden Buch.
Naturfotografie ist ein weites und beliebtes Feld in der Fotografie. Der Autor ist Biologe und Fotograf und dazu auch Chefredakteur der Zeitschrift „Naturfoto“.
Er ist, und das merkt man beim Lesen des Buches, immer auf dem neuesten Stand was die Naturfotografie angeht.

Bereits das Cover zeigt wie vielfältig das Thema Naturfotografie ist.
Landschaftsfotografie, Tiere, Natur im eigenen Umfeld und auch in fernen Ländern, Makrofotografie, Zoofotografie, all das ist ist im weitesten Sinne Naturfotografie.
Im ersten Kapitel beschreibt der Autor dann auch folgerichtig was alles zur Naturfotografie gehört und auch, dass viele Naturfotografen sich dem Naturschutz verbunden fühlen.
Zwangsläufig beschäftigt man sich ja auch mit dem was man fotografiert.

Hans-Peter Schaub hat eine richtige Fotoschule geschrieben.
Sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene können, aus meiner Sicht, vom Buch nur profitieren.
Anfänger bekommen jede Menge Tipps und Hilfestellungen, Fortgeschrittene profitieren von neuen Ideen, die sie bekommen.

Oft sieht man in Fotobüchern/Fotoschulen beim Fotos die EXIF-Daten. Hans-Peter Schaub geht noch darüber hinaus, indem er auch dazu schreibt, wenn ein Stativ verwendet wurde, der Stabi zum Einsatz kommt, ein Filter und welcher verwendet wurde, Aufhellblitz, etc.
Ich habe dabei schon so manche Anregung bekommen, wie ich bessere Bilder machen kann.

angetan hat es mir das Porträt des Orang-Utans, einfach mal direkt nur einen kleinen Ausschnitt fotografieren.
Toll ist es auch im direkten Vergleich 2 Fotos nebeneinander zu sehen, mit und ohne Polfilter, und dann für sich selber zu entscheiden was finde ich besser.
Ich bin ehrlich auf Seite 138 gefällt mir persönlich das obere Foto ohne Polfilter besser.

Ich schätze es sehr, wenn ich in einem Fotobuch viele Fotos betrachten kann, auch mal verschiedene Varianten und dann für mich, jeder hat einen anderen Geschmack, auch mal entscheiden kann, was mich persönlich mehr anspricht. Gleichzeitig ist aber der Anreiz da, genau diese Varianten selber zu probieren.

Hans-Peter Schaub hat die Fotoschule zum Thema Naturfotografie in mehrere Kapitel unterteilt:
– Dem Licht auf der Spur
– Die digitale Fototechnik
– Landschaft und Natur
– Im Nah- und Makrobereich
– Tiere in Wildnis und Zoo.

Zu vielen Themen gibt es in den Kapiteln Exkurse.
Als Leser bekommt man Tipps zu vielen Themen, egal ob Zwischenringe, Industrielandschaft, HDR-Bild, künstliches Licht und vieles mehr.

Falls Sie genau schauen wollen, welche Themen der Naturfotografie der Autor im Buch behandelt und ob seine Art zu schreiben, Ihnen gefällt, dann können Sie auf dieser Verlagsseite eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis finden. (Werbung)

Für mein Empfinden ist dieses Buch sehr empfehlenswert für jeden, der sich mit dem Thema Naturfotografie beschäftigen möchte.

ISBN: 9783836259101

Bestellen können Sie das Buch bei amazon gleich hier. (Werbung)

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Jürgen Wolf : Photoshop Elements 2018 – Das umfassende Handbuch

Photoshop Elements 2018 ist erschienen und Jürgen Wolf, den ich für seine Handbücher zu diversen Programmen u.A.  im Bereich der Bildbearbeitung sehr schätze, hat sich auch dieses neue Programm vorgenommen.
„Jürgen Wolf : Photoshop Elements 2018 – Das umfassende Handbuch“ lautet der Titel dieses Wälzers. Umfassend ist das Handbuch wirklich.

Auf 1048 Seiten, wenn man das Register nicht mitzählt, hat der Autor alles nur Erdenkliche zu Photoshop Elements 2018 zusammengefasst. Das Buch ist nicht nur vom physischen Gewicht her ein Schwergewicht.

An diesem, wie auch an anderen Büchern des Autors, schätze ich, dass sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene vom Buch profitieren.
Übrigens kann man das Buch auch für ältere PSE – Versionen nutzen. Es ändern sich ja immer nur Kleinigkeiten. Neu ist in dieser Version die „Geschlossene Augen“- Funktion. Ansonsten kennt man viele Dinge schon aus den Vorversionen.
Da ich auch das Buch zur PSE 15 – Version habe, konnte ich gut vergleichen.
Für mein Gefühl wird dieses Handbuch von Version zu Version in so manch einem Punkt besser.

Wie gewohnt von Jürgen Wolf führt er den Nutzer des Buches sehr strukturiert durch die Möglichkeiten des Programms.
Photoshop Elements hat sich im Laufe der Jahre gemausert und ist längst nicht mehr nur Anfänger geeignet.

Im Buch findet man, in mehrere Kapitel unterteilt, die Funktionen:
– Der Fotoeditor
– Der Organizer
– Bildkorrektur
– Farbe, Farbveränderungen und Schwarzweiß
– Schärfen und Weichzeichnen
– Freistellen und Ausrichten
– Auswählen
– Ebenen
– RAW und (H)DRI
– Reparieren und Retuschieren
– Mit Text und Formen arbeiten
– Präsentieren und Teilen.

Sowohl für die Windows- wie auch für die Mac-Versionen kann man das Buch nutzen. Unterschiede sind gekennzeichnet.

Screenshots zeigen genau wo man welchen Schritt in Photoshop Elements machen muss. Die Tasturkürzel sind auch angegeben und auch noch mal tabellarisch am Ende des Buches aufgeführt.

Egal ob man nun Fotomontagen, Panoramafotos, Visitenkarten machen oder sonstige Texte einfügen will, im Buch findet man die Anleitung.
Dazu kann man auf der Verlagsseite Zusatzkapitel und Beispiele laden.

Wer sich nun nicht sicher ist, ob ihm die Art in der der Autor das Buch gestaltet hat, gefällt, der findet eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis hier.
Aus meiner Sicht ist das Buch allgemein verständlich geschrieben.

ISBN: 9783836258975

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Philipp Barth : Von der Kunst einfach anzufangen

„Von der Kunst einfach anzufangen“ heisst das neue Buch von Philipp Barth.
Anfangen, ja das muss man selber. Aufschieben ist aber oft der erste Reflex, oder??

Der Reflex überkommt mich immer beim Thema bügeln. Ich hasse es einfach zu Bügeln und schon geht es los mit der Aufschieberitis, wie Philipp Barth die Prokrastination liebevoll nennt.
Herrlich das Statements des Autors:“Kurz gesagt: Die Aufschieberitis ist eine Krankheit, mit der wir Menschen auf die Welt kommen.“
Man könnte sich jetzt gemütlich zurücklehnen, es hinnehmen und dann?
Leider hilft es ja nichts. Auch unliebsame Dinge müssen erledigt werden.

Barth hat eine Anleitung geschrieben, wie man die Aufschieberitis besiegen kann. Anfangen müssen Sie aber trotzdem selber. Und zwar damit dieses Buch zu lesen.
Philipp Barth hat eine gut lesbare Anleitung geschrieben, es gibt immer was zum Schmunzeln, vor allem, wenn man sich ertappt fühlt, also gefühlt alle paar Seiten.
Da steht dann mal dick geschrieben auf einer Seite „Wie früher ein Häftling seine schwere Eisenkugel hinter sich herziehen musste, so haben wir uns mit der ständigen Aufschieberitis abzumühen.“
Barth arbeitet mit solchen Bildern und schon sieht man ein, dass er Recht hat. Es hilft ja nichts,also loslegen ist die Devise.

In mehreren Kapiteln begleitet uns der Autor auf dem Weg den Teufel Aufschieberitis zu besiegen:
– Aufschieberitis ist heilbar – juhu es besteht Hoffnung
– Das Ziel klar vor den Augen
– Der Weg zum Ziel- Eigenmotivation ist alles
– Das Ende der Ablenkung – ich darf keinen Umweg nehmen
– Hinein ins Vergnügen – ob ich mich daran gewöhne Bügeln als Vergüngen zu sehen weiß ich noch nicht
– Ausgetrickst – ok, ich schiebe die Aufschieberitis aufs Abstellgleis
– Keine Angst vor der Angst
– In 10 Schritten zum Ziel
– Dranbleiben und auch wieder aufhören.

Das Buch ist in erster Linie für alle kreativ Tätigen geschrieben. Aber Sie schaffen schon die Transferleistung es auch für sich zu nutzen.
Man muss ja nur das leere Blatt vor dem man sitzt, ersetzen durch das eigene Problem.
Zeitmanagement heisst das Zauberwort und sich selber motivieren, die Tipps dazu sind im Buch.
Es gibt jede Menge praktische Tipps für hilfreiche Apps, etc.
Und die Merksätze sind so plakativ, dass sie hängenbleiben im Gedächtnis.

Mir gefällt die Art des Autors zu schreiben sehr gut. Er erklärt sehr gut mit einem gehörigen Schuß Humor.
Ein empfehlenswertes Buch für alle, die den Kampf gegen die Aufschieberitis aufnehmen wollen.

ISBN: 9783836255967

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Giogoli / Hausel : Bildgestaltung

André Giogoli und Katharina Hausel haben das Buch „Bildgestaltung – Die große Fotoschule“ geschrieben.
Giogoli ist Fotograf und Lehrer an der Schule für Design Letteverein in Berlin. Dr.Katharina Hausel ist Fotohistorikerin und auch Lehrerin beim Letteverein u.A. für Fotografie und Bildgestaltung.

Jeder hat andere Ideen zum Thema Bildgestaltung, darum lese ich sehr gerne neue Bücher zum Thema, um Anregungen zu bekommen.

Dieses Buch heisst nicht umsonst „die große Fotoschule“. Die Autoren haben das Thema Bildgestaltung von Anfang an aufgebaut.
Los geht es mit der Frage „Wozu und für wen fotografieren wir?“ Diese Frage stellt man sich zu selten.

Es werden verschiedene Bildsprachen aufgezeigt, man kann dokumentarische Fotos machen oder kreative. Und schon gibt es Unterschiede in der Bildgestaltung.
Das macht man mit der Zeit automatisch, bewusst bin ich mir dessen nicht immer.
Und Anfänger wissen das ohnehin nicht.
Aus meiner Sicht ist dieses strukturierte Vorgehen der Autoren sehr gut. Dadurch eignet sich das Buch für Anfänger und Fortgeschrittene.
Anfänger bekommen jede Menge grundlegende Informationen in Kapitel 2 zum Thema Ausrüstung und Technik. Manches davon wird der Fortgeschrittene überblättern.

Es folgen mehrere Kapitel, die sich mit den gestalterischen Elementen beschäftigen, die die Aussage des Bildes ausmachen und beeinflussen:
– Motive sehen und inszenieren
– Rahmen und Raum
– Punkte, Linien und Flächen
– Farbe und Licht
– Schwarzweiss
– Bildgestaltung im digitalen Labor
– Den fotografischen Blick trainieren
– Regeln brechen.
Zum Abschluß dann noch das Kapitel „Zeigen Sie ihre Werke“.

Am Ende eines jeden Kapitels findet man unter der Überschrift „Inspiration“ spezielle Themen, z.B. „Architektur-Mila Hacke“, usw.

Den Autoren ist aus meiner Sicht ein Buch gelungen, das zum einen Grundlagen zum Thema Bildgestaltung liefert, zum anderen auch inspiriert Neues zu probieren, aber auch Bewährtes zu vertiefen.
Viele Beispielfotos dienen der Inspiration.
Giogoli und Hausel schreiben sehr verständlich. Die Texte sind strukturiert aufgebaut, man merkt, dass beide im Lehrbetrieb sind und gewohnt sind ihr Wissen zu vermitteln.
Mir gefällt das Kapitel zur Bildgestaltung mittels Bildbearbeitung und die Beispiele darin sehr gut. In Zukunft werde ich mit diesem „Stilmittel“ noch mehr spielen.

Mein Fazit: ein empfehlenswertes Buch für Fotoanfänger und auch für Fotgeschrittene, die neue Ideen suchen.

ISBN: 9783836239400

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Kürschner/Haas: Fotografieren in den Alpen

„Fotografieren in den Alpen“ von Iris Kürschner und Dieter Haas, ist eine andere Art des Fotobuchs oder soll ich lieber des Reiseführers schreiben?
Das Buch läuft in der Rubrik Foto-Reiseführer, da gehört es auch hin.

Unten Auf dem Cover erfährt man was das Buch bietet:
„Der Foto-Reiseführer für Wanderer, Naturfreunde und ambitionierte Fototouristen ..“

Die Autoren verbringen viel Zeit in den Alpen. Iris Kürschner ist begeisterte Fotografin, Dieter Haas Alpinist und zuständig für technischen Belange, wie die Bildbearbeitung.
Die beiden suchen den richtigen Blickwinkel, das passende Licht und sie lieben die Alpen.

Die Alpen erobern und dabei fotografieren, das ist der Lebensinhalt der beiden und dies vermitteln sie im Buch.
Als Leser und Betrachter lernt man zuerst die Ausrüstung kennen, die Iris Kürschner zum Fotografieren mitnimmt, sie teilt mit uns ihre grundsätzlichen Überlegungen zu Themen wie Fototasche oder -rucksack, gibt Tipps welches Equiqment sie mitnimmt, was es zu beachten gilt.

Danach geht es los, bergauf und bergab in mehreren Regionen:
– Ammergauer Alpen
– Werdenfelser Land
– Berchtesgadener Land
– Tennengebirge
– Nationalpark Hohe Tauern
– Salzkammergut
– Nationalpark Gesäuse
– Karwendel
– Vierwaldstättersee
– Berner Oberland
– Wallis
– Graubünden
– Tessin
– Südtirol.

Alleine an dieser Aufzählung können Sie erkennen wie breit gefächert das Angebot dieses Buches ist.
Man kann in Fotos schwelgen, in den Texten viel erfahren über die jeweilige Gegend.
Die Autoren fotografieren gerne, aber übernachten müssen sie auch, an ihren Übernachtungsmöglichkeiten von der Selbstversorgerhütte bis zum Hotel, lassen sie uns ebenso teilhaben wie sie komplette Tourenvorschläge liefern, Anreisetipps, Parkplätze, Einkehrmöglichkeiten, Fotostützpunkte, aber auch praktische Tipps für ein Biwak oder ähnliche Dinge.

Bei den Fotos findet man die Aufnahmedaten, so kann man sich nach und nach einarbeiten ins Thema „Fotografieren in den Alpen“ und auch allgemein, nicht alle Fotos kann man nur in den Alpen machen.
Geschichte, Geologie, Natur, usw. kommen auch nicht zu kurz.

Zum Thema Fotografieren gibt es viele allgemein gültige Tipps, z.B. Kamera und Kälte, Brennweite und Bildaussage, Fotografieren im Schnee, Skifotos, Reportagefotografie und vieles mehr.

Mit Ausnahme zweier Fotos (s.15 unten und S.27, die Fotos sind mir zu flau, zu hell – ist das dem Druck geschuldet oder ist das Foto so?) gefallen mir alle Fotos sehr gut.

Meine Favoritenfotos sind auf S.22, 49, 202.121.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der die Alpen mag und gerne fotografiert und auch allen Alpentouristen, die einen Gesamtüberblick bekommen möchten.

ISBN: 9783836234962
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Sänger : Makrofotografie Die große Fotoschule

Kyra und Christian Sänger haben das neue Buch „Makrofotografie Die Große Fotoschule“ erstellt.
Ich kenne eine ganze Reihe Bücher zum Thema Makrofotografie, u.A. auch das Buch der Autoren aus 2014, dass bei Vierfarben erschienen ist.
Das gefiel mir schon sehr gut und ich war gespannt, ob man es noch toppen kann.
Sängers können es auf alle Fälle.

Bei Makrofotografie denkt man ja zuerst an Blumen, aber Makrofotografie ist viel mehr.
Die Autoren haben es geschafft im vorliegenden Buch die ganze Bandbreite der Makrofotografie abzudecken.

Schon mal vorweg, das Buch ist für Anfänger genauso geeignet wie für Fortgeschrittene.
Kyra und Christian Sänger geben sehr viele praxisnahe Tipps zum Thema Equipment, oft schreiben sie was sie selber nutzen und welche kostengünstigere Variante es gibt (nicht alle Leser sind Profis und benötigen das Top-Equipment). Das gefällt mir sehr gut. Ich bin nicht so tief drin im Thema, dass ich nun gewusst hätte wie sehr mir welcher Einstellschlitten helfen kann.

Nach der Lektüre des Buches,  gibt es ein neues Utensil in meiner Fototasche, wenn Makrofotografie angesagt ist. Eine kleine Schere nehme ich dann mit, um störende Halme abzuschneiden. Diese kleinen Praxistipps machen den Unterschied.

Das Buch ist sehr strukturiert aufgebaut und in thematische Kapitel unterteilt, sodass man, wie ich es gemacht habe, vom Anfang bis zum Ende lesen kann – das lohnt sich auf alle Fälle, es gibt soviel hilfreiche Tipps, oder auch gezielt ein Thema aussuchen kann.
– Fototechnik für die Welt der Kleinen
– Ausrüstung: Was Sie wirklich brauchen
– Nahaufnahmen kreativ gestalten
– Pflanzen, Pilze und Flechten
– Insekten und andere Tiere
– Zoo, Aquarium und Park
– Makrofotografie im Heimstudio
– Abstrakte Makrofotografie
– Ungewöhnliche Orte
– Makropanoramen und Makro-HDR.

Wer das detaillierte Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe sucht, findet dies hier beim Verlag. Man kann erst einmal reinschnuppern, ob einem die Aufmachung des Buches liegt.

Natürlich findet man im Buch  inspirierende Fotos. Auch nützliche Tabellen , Übungen, Anleitungen zu bestimmten Themen und ganz viele Ideen bieten die Autoren zum Thema Makrofotografie.

Aus meiner Sicht ein sehr hilfreiches Buch.

ISBN: 9783836245425
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Markus Wäger : Affinity Photo

Markus Wäger hat das Buch „Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild“ geschrieben.
Von Markus Wäger habe ich schon mehrere Bücher zuhause. Ich schätze den Autor für seine strukturierte und gut verständliche Art der Erklärungen.

Genervt vom Zwang des Abos bei Photoshop, bin ich dabei auf Affinity Photo umzusteigen.
Ohne Handbuch ist das nicht so einfach und auch zu zeitraubend. Es lag nahe dieses Buch zu nehmen aufgrund der guten Erfahrungen mit den anderen Büchern.

Das Buch enttäuscht mich nicht.
Der Autor behandelt beide Versionen von Affinity, die für Windows und die für den Mac. Man findet immer die entsprechenden Angaben für beide Betriebssysteme, wenn es einen Unterschied gibt.
Los geht es damit, dass man sich Beispielfotos zum Üben, parallel zum Durcharbeiten des Buches, laden kann. Auf die entsprechenden Fotos wird im Text hingewiesen.

Markus Wäger weist in seinem Vorwort darauf hin, dass man mit Hilfe des Buches nicht gleich zum perfekten Bild kommt. Das ist auch viel zu aufwendig. Aber richtig gute Bilder, das schafft man mit der Anleitung.
Da es ständig Updates zum Programm gibt, da kann das Buch nicht aktuell sein, findet man auch einen Link zum Blog des Autors, dort werden  entsprechende Veränderungen dargestellt und Hilfe gibt es auch. Auch Tutorials findet man dort.
Danke für diesen Service. Ich habe es mir angesehen und bin begeistert.

Das Buch kann auf alle Fälle eins, dafür sorgen, dass man den Umstieg von Photoshop auf Affinity Photo schafft. Affintiy ist, was das Thema RAW angeht, nicht so stark, da kann man sich ja behelfen mit Lightroom oder anderen RAW-Konvertern und dann mit Affintity weiterarbeiten.

Markus Wäger hat seine Anleitung in mehrere Kapitel unterteilt:
– Arbeitsbereich und Grundlagen
– Auflösung und Dateiformat
– Helligkeits – und Kontrastanpassungen
– Farbkorrekturen
– Färben und Kolorieren
– Schwarzweiß und kreative Looks
– Bildbearbeitung für Fotografen
– Retusche
– Beauty-Retusche
– Freisteller und Montagen
– Text, Effekt und Automatisierung.

Die Anleitungen bestehen generell aus allgemein verständlichem Text, das Aussehen des Programms bei dem jeweiligen Schritt, teilweise auch die Histogramme, Speicherorte, etc. wo dies nötig ist.
Beispielbilder mit Vorher und Nachher zeigen was eine beschriebene Aktion bewirken kann.

Die Schwierigkeitsgrade der Arbeitsschritte werden angezeigt durch
1 – grün für Einsteiger
2 – orange für Aufsteiger
3 – rot für Überflieger.

Noch bin ich weit davon entfernt das Programm zu beherrschen, aber das Buch liegt auf dem Schreibtisch und so nach und nach arbeite ich mich ein. Ich nutze es sicher noch lange als Nachschlagewerk. Dank des detaillierten Registers findet man schnell genau das was man gerade sucht.

Mein Fazit: ein hilfreiches, gut verständliches, Handbuch für Affinity-Einsteiger und Photoshop-Umsteiger.

ISBN: 9783836245906
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Thomas Pyczak : Tell me! – Wie Sie mit Storytelling überzeugen

Thomas Pyczak hat mit „Tell me“ ein Buch zum Thema Storytelling geschrieben.
Der Autor ist Journalist, war Chefredakteur bei CHIP, später Geschäftsführer und CEO. 2014 ging er dann andere Wege und ist seitdem als Autor und Storyteller tätig.

Storytelling ist schon seit einiger Zeit en vogue. Es gibt viele Bücher zum Thema.
Das Buch von Thomas Pyczak hat mich bereits durch das Cover angesprochen. Luftballon und Kaktus, die sollten sich besser nicht zu nahe kommen, ein passendes Symbol.
Der Autor schreibt sehr sachlich und allgemein verständlich. Es ist kein Buch über Storytelling, das mit „verschwurbelten“ Phrasen daher kommt, sondern ein Buch aus der Praxis und für die Praxis.

„Wie nutze ich die Magie von Storytelling, um andere zu überzeugen, sie mitzunehmen?“, dieses Zitat findet man auf der Homepage des Autors zum Ziel des Buches.
Der Autor beschreibt in der Einleitung was bei ihm der Punkt war, an dem der Schalter umgelegt wurde.
1991 sein erster Job als Journalist. 2 Jahre bekommt er jeden Artikel von seinem Chef zurück, der ihn auf dem harten Weg zum besseren Schreiben begleitete.
Dann wandelt Pyczak seinen Stil und hat Erfolg mit Storytelling.
„So weit die Fakten, aber welche Geschichte wollen wir erzählen?“ wird einer der Lieblingssätze von Thomas Pyczak in seiner Zeit als Chefredakteur.

Storytelling hilft nicht nur Journalisten, es hilft jedermann.
Storytelling ist heute eine anerkannte Methode Psychotherapie. Aber auch bei Präsentationen hilft es ungemein. Im Schulunterricht wäre es ein gutes Mittel, usw.

Ich bin oft auf medizinischen Fortbildungen oder Tagungen auf denen Marketingleute präsentieren.
Sie kennen es sicher auch, es gibt Redner, die sie mitreissen und welche bei denen Sie nur auf die Uhr schauen und sich fragen, wann ist endlich Pause?
Immer wieder stelle ich fest, dass selbst die trockensten wissenschaftlichen Daten als Story mitreißend präsentiert werden können.

Im Buch „Tell me“ macht uns Thomas Pyczak sehr strukturiert und mit einer gehörigen Portion Witz, oft schon in den Überschriften, vertraut mit der Methode.

Um an einem Beispiel zu zeigen was ich meine, nehme ich „Cinde-f***ing-rella – Das Gehirn mag Mustervorlagen“ als Grundlage.
Los geht es mit dieser Überschrift, die aus dem Film „Pretty Woman“ stammt. Der Autor schildert kurz um was im Film geht.
Cinderella ist die Mustervorlage für den Plot des Films mit Richard Gere und Julia Roberts.
Im Text findet der Leser einen Verweis auf ein YouTube-Video Cinderella 2.0, einfach herrlich anzusehen.
Es folgt die Erklärung warum und wie Mustervorlagen funktionieren, der Leser bekommt jede Menge Hilfestellungen an die Hand, wie man Mustervorlagen verwendet.

Ein Beispiel wie toll der Autor uns verdeutlicht was er meint, wie man vorgeht, ist auf s.28 die Umsetzung von Einsteins Formel für die allgemeine Relativitätstheorie.
Die Formel wird zur Geschichte
„Der Esel (e)
fährt Ski (=)
zu der kleinen Maus (m),
um dort einen Cognac zu trinken (c).
Danach sehen sie alles doppelt (^2).

Das ganze Buch ist so aufgebaut, Beispiele, Erläuterungen, Handlungsanweisungen und immer wieder, grün unterlegt, Mersätze, Highlights und Take-aways.
Für alle Situationen findet man allgemeinverständliche Kapitel im Buch, aus denen man lernen kann wie man vorgeht.

Besonders hat mich begeistert, dass stets gleich auf der Seite, auf der etwas steht, eine Quelle angegeben ist und auch Links zu weiterführender Litertur, etc.
Der Autor hat so viele ergänzende Links ins Buch eingebaut, dass ich überfordert gewesen wäre, wenn ich diese im Anhang hätte suchen müssen.
So wie Thomas Pyczak es gestaltet hat, hat man immer einzelne Kapitel, die man als Arbeitvorlage nehmen kann incl. der Links zu weiterführenden Texten, Videos, etc.

ISBN: 9783836245609
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Melanie Derks: Google Nik Collection

„Google Nik Collection – Kreative Bildlooks mit den Nik-Filtern“ wurde von Melanie Derks geschrieben. Sie ist Fotografin und Dozentin für Fotografie.

Die Google Nik Collection ist mittlerweile kostenlos zu erhalten. Die Nik Collection wird als Plugin genutzt.
Ich habe bereits eine CD zu Google Nik Collection vom Rheinwerk-Verlag, die sehr hilfreich ist, denn nicht alle Funktionen der Software sind selbsterklärend.
Ich arbeite sehr gerne mit Büchern, die kann ich beim Arbeiten neben den Bildschirm legen und immer wieder nachschauen.

Melanie Derks hat ihr Buch, in Anlehnung an die Bestandteile der Nik Collection, unterteilt in mehrere Kapitel.
– Einführung, hier erklärt sie wie man das Plugin aufspielt und die grundlegende Nutzung, bei mir läuft es hervorragend in Photoshop Lightroom, auch Tastaturkürzel findet man hier
– DFine – zuständig für das Thema Rauschen
– Viveza 2
– HDR Effex Pro 2
– Analog Efex Pro 2
– Color Efex Pro 4 – hier geht es um Nutzung von Filtern
– Silver Efex Pro 2 – ermöglicht Schwarz-Weiß-Bilder
– Sharpener Pro 3.

Die Autorin bietet in den Kapiteln Beispielbilder, Screenshots und Erläuterungen. Im Allgemeinen ist alles gut verständlich erklärt, allerdings habe ich teilweise Probleme bei ihren Erklärungen was einzelne Bilder angeht.Derks erklärt, aus meiner Sicht, nicht immer komplett nachvollziehbar bei Vorher-Nachher-Bildern wie sie zum Nachher kommt. Das fiel mir an mehreren Stellen auf.

Wer sich zunächst einmal anschauen möchte, ob ihm die Art wie das Buch gemacht ist gefällt, kann in die Leseprobe auf der Verlagsseite schauen.

Mein Fazit: ein sehr hilfreiches Buch zum Thema Google Nik Collection,in dem bei den Beschreibungen der Schritte an manchen Stellen die Erläuterung deutlicher hätte sein können.
ISBN: 9783836243995
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Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie – Rheinwerk-Verlag

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist ein neues Buch aus der Reihe „Die Fotoschule in Bildern“ des Rheinwerk-Verlages.

Die Fotoschule zur Tierfotografie ist von 3 Fotografen geschrieben worden. Da ja jeder Fotograf andere Schwerpunkte hat und anders arbeitet, finde ich dieses Konzept sehr hilfreich für den Leser.
Die Autoren sind:
Julia Poker ist von Beruf Mediengestalterin, seit vielen Jahren ist ihre Leidenschaft die Haustierfotografie
Lambert Heil ist Zoopädagoge in Hellabrunn/München und Veranstalter von Natur- und Fotoreisen, er fotografiert im Zoo und Wildlife
und
Joachim Wimmer ist Umweltingenieur und begeisterter Naturfotograf.

Alleine die Auswahl der Fotografen zeigt schon, wie auch das Titelbild des Buches, dass das Buch eine große Spannbreite der Tierfotografie abdeckt. Egal ob nun Haustiere wie Hund, Katze, Pferde, Wildtiere, Zoofotografie, Vögel, man findet Tipps und wundervolle Beispeilfotos im Buch.

Das Buch zur Tierfotografie ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Im Gehege oder Zoo
– Wild und ungezähmt
– In der Dämmerung und Nacht
– Klein und flink
– In der Kinderstube
– Action!
– Beste Freunde
– Abstraktionen
– Exkurse.

In den Exkursen bekommt man als Leser jedes Mal eine kompakte, sehr detaillierte und strukturierte Anleitung zu einem Thema. Exemplarisch möchte ich dies an der Schwarz-Weiss-Fotografie erklären.
Lambert Heil erklärt uns Lesern welche Bilder aus seiner Sicht für S/W geeignet sind und warum. Beispiele verdeutlichen dies. Das beste Beispiel findet man schon vor dem Exkurs auf Seite 21. Der Ausdruck des Affen im S/W ist dermassen aussagekräftig, da hätte die Farbe die Aussagekraft des Fotos nur verwässern können.
Im Exkurs findet man ganz viele Tipps, z.B. farbig fotografieren und dann digital S/W entwickeln, arbeiten mit Farbkanälen, etc.
In dieser Art und Weise sind alle Exkurse gestaltet, kurz, knapp und knackig.

Die einzelnen Kapitel bieten viele Tipps für das reine Fotografieren, aber auch Dinge wie welches Equipment in welcher Situation.  Zeit für den Objektivwechsel hat man in der Tierfotografie normalerweise nicht. Da bleibt nur vorher überlegen welches Obejktiv richtig ist oder mit 2 Kameras arbeiten, dieses Thema kommt zur Sprache, ebenso wie packe ich richtig für eine längere Tour, was bewirken Blende, Brennweite, was kann ich mit Beschnitt am PC erreichen. Wie verschwinden Zäune, wie fotografiere ich durch Glas? und viele andere Themen.

Was mir am Buch besonders gefällt, ist, dass die Autoren uns Lesern und Betrachtern auch die jeweiligen Tiere und ihre Verhaltensweisen nahe bringen.
Wenn ich weiß wie das jeweilige Fotoobjekt tickt kann ich entsprechend planen, um ein möglichst gelungenes Foto zu bekommen.
Es gibt Wildtiere, die bekommt man nur ganz früh vor die Linse, andere in der Dämmerung. Zootier ist etwas anderes als Wildlife oder Haustier.
Je eher ich es schaffe vorherzusehen wie das Verhalten sein könnte, je besser wird mein Foto, weil z.B. mein Standort richtig ist, etc.
Sich bei der Fütterung im Zoo in die Meute der Wartenden zu stellen, wenn ich keine Chance auf die erste Reihe habe, sinnlos.
Oder, wie ich es erlebt habe, im Bayerischen Wald bei der Wolfsfütterung zufällig vorbei kommen, wenn schon etliche Fotografen ewig warten, sinnlos.

Im Kapitel „In der Dämmerung und Nacht“ habe ich viele Anregungen bekommen wie lohnenswert es sein kann, einfach mal zu ungewohnten Zeiten zum Fotografieren aufzubrechen.
Bei den Fotos findet man die Aufnahmedaten, so kann man sich durchaus auch an Hand dieser an ähnliche Situationen herantasten.

Falls Sie sich erst einmal einen Eindruck vom Buch verschaffen wollen, so finden Sie das ausführliche Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe hier.

Sollten  Sie für unterwegs auch das e-book bevorzugen, so können Sie dies für 5 € nachträglich bekommen. Alle Infos dazu gibt es im Buch. Wie ich finde, eine tolle Möglichkeit. Oft habe ich im Urlaub die Zeit mal wieder ein Thema genauer anzugehen, aber das Buch will ich nicht mitnehmen, da ist top ein e-book zusätzlich zu haben.

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist schon für Einsteiger ins Thema geeignet, aber auch jemand, der schon länger Tiere fotografiert, profitiert vom Buch.

ISBN: 9783836242509
Bestellen können Sie das Buch hier.

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