Markus Wäger : Affinity Photo

Markus Wäger hat das Buch „Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild“ geschrieben.
Von Markus Wäger habe ich schon mehrere Bücher zuhause. Ich schätze den Autor für seine strukturierte und gut verständliche Art der Erklärungen.

Genervt vom Zwang des Abos bei Photoshop, bin ich dabei auf Affinity Photo umzusteigen.
Ohne Handbuch ist das nicht so einfach und auch zu zeitraubend. Es lag nahe dieses Buch zu nehmen aufgrund der guten Erfahrungen mit den anderen Büchern.

Das Buch enttäuscht mich nicht.
Der Autor behandelt beide Versionen von Affinity, die für Windows und die für den Mac. Man findet immer die entsprechenden Angaben für beide Betriebssysteme, wenn es einen Unterschied gibt.
Los geht es damit, dass man sich Beispielfotos zum Üben, parallel zum Durcharbeiten des Buches, laden kann. Auf die entsprechenden Fotos wird im Text hingewiesen.

Markus Wäger weist in seinem Vorwort darauf hin, dass man mit Hilfe des Buches nicht gleich zum perfekten Bild kommt. Das ist auch viel zu aufwendig. Aber richtig gute Bilder, das schafft man mit der Anleitung.
Da es ständig Updates zum Programm gibt, da kann das Buch nicht aktuell sein, findet man auch einen Link zum Blog des Autors, dort werden  entsprechende Veränderungen dargestellt und Hilfe gibt es auch. Auch Tutorials findet man dort.
Danke für diesen Service. Ich habe es mir angesehen und bin begeistert.

Das Buch kann auf alle Fälle eins, dafür sorgen, dass man den Umstieg von Photoshop auf Affinity Photo schafft. Affintiy ist, was das Thema RAW angeht, nicht so stark, da kann man sich ja behelfen mit Lightroom oder anderen RAW-Konvertern und dann mit Affintity weiterarbeiten.

Markus Wäger hat seine Anleitung in mehrere Kapitel unterteilt:
– Arbeitsbereich und Grundlagen
– Auflösung und Dateiformat
– Helligkeits – und Kontrastanpassungen
– Farbkorrekturen
– Färben und Kolorieren
– Schwarzweiß und kreative Looks
– Bildbearbeitung für Fotografen
– Retusche
– Beauty-Retusche
– Freisteller und Montagen
– Text, Effekt und Automatisierung.

Die Anleitungen bestehen generell aus allgemein verständlichem Text, das Aussehen des Programms bei dem jeweiligen Schritt, teilweise auch die Histogramme, Speicherorte, etc. wo dies nötig ist.
Beispielbilder mit Vorher und Nachher zeigen was eine beschriebene Aktion bewirken kann.

Die Schwierigkeitsgrade der Arbeitsschritte werden angezeigt durch
1 – grün für Einsteiger
2 – orange für Aufsteiger
3 – rot für Überflieger.

Noch bin ich weit davon entfernt das Programm zu beherrschen, aber das Buch liegt auf dem Schreibtisch und so nach und nach arbeite ich mich ein. Ich nutze es sicher noch lange als Nachschlagewerk. Dank des detaillierten Registers findet man schnell genau das was man gerade sucht.

Mein Fazit: ein hilfreiches, gut verständliches, Handbuch für Affinity-Einsteiger und Photoshop-Umsteiger.

ISBN: 9783836245906
Bestellen können sie das Buch über amazon hier.

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Markus Wäger : Adobe Photoshop CC

Markus Wäger ist Photoshop – Profi.
Dieses Buch zu Adobe Photoshop CC mit dem Untertitel „Schritt für Schritt zum perfekten Bild“ beschränkt sich darauf Fotografen Photoshop CC nahezubringen.
Photoshop ist ein mächtiges Werkzeug und nicht alle Möglichkeiten des Programms benötigt man für die Bildbearbeitung.

Das Buch ist so aufgebaut, dass sowohl Einsteiger (Niveau 1), Fortgeschrittene (Niveau 2) als auch Profis (Niveau 3) damit arbeiten können. Bei den Workshops findet man diese Unterteilung und man kann sich den passenden Workshop aussuchen. Man achte dazu auf die Icons oben links in der Ecke.
Da diese auch von den Farben her unterschiedlich sind, hat man auch bei der schnellen Durchsicht, ohne langes Suchen, die richtige Kategorie flott gefunden.

Ich arbeite mehr mit Lightroom bislang, Photoshop ist doch recht anspruchsvoll. Mit diesem Buch bekommt man Schritt-für-Schritt-Anleitungen an die Hand, um auch nur einzelne Dinge zu probieren und sich einzuarbeiten.
Ich finde selbst gestaltete Glückwunschkarten sehr schön, hatte bislang aber nicht die Muße mich mit Sprechblasen zu beschäftigen.
Der Autor erklärt mit Screenshots und einfach verständlichem Text so gut wie das geht, das auch ich es nun schaffe.

Das Buch ist systematisch aufgebaut und auch für Photoshop-Einsteiger geeignet.
Unterteilt ist es in mehrere grosse Kapitel, die wiederum in kleine Unterkapitel geteilt sind. Man findet über das Inhaltsverzeichnis also schnell wo etwas steht.

Die Kapitel sind:
– Grundlagen und Arbeitsbereiche, hier werden die Einrichtung von Photoshop CC und die Grundlagen des Arbeitens mit dem Programm erklärt, quasi das Rüstzeug
– Bildgröße und Auflösung, zum Druck muss das Format nun einmal anders sein als für den Webauftritt
– Filter und Effekte
– Helligkeit und Kontrast
– Farbanpasung – und -korrektur
– Ausbessern und Retuschieren, ein altes Foto wieder ansehnlich machen, kein Problem
– Gesichts- und Beauty-Retusche – gelbe Zähne, rote Augen verschwinden lassen
– Freistellen
– Montage und Collage, sie wollen künstlerisch tätig werden, das Handwerkszeug gibt es hier
– Malen, färben und kolorieren
– Photoshop für Fotografen, was bringt mir RAW? , Makro und Tiefenschärfe und vieles mehr finden Sie in diesem Kapitel
– Text und Schrift, toll für meine Glückwunschkarten

Alleine die Vielfalt der Kapitel zeigt Ihnen schon, was dieses Buch bietet.
Sie wollen detailliert sehen was Sie erwartet und vielleicht auch in eine Leseprobe reinlesen. Das ist hier möglich.

Zum Buch gibt es Beispielfotos zum Üben und 1 Stunde Videos, die man downloaden kann.
Manchmal hilft es ja zu sehen wie etwas gemacht wird oder Sie sind der visuelle Typ.

Markus Wäger hat alles im Buch sehr detailliert erklärt, Bilder und Screenshots verdeutlichen das geschriebene Wort.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und werde noch viele Stunden damit verbringen mich einzuarbeiten in die Teilbereiche von Photoshop CC.

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Markus Wäger : Die kreative Fotoschule

Markus Wäger ist Fotograf, Designer und Autor. Er arbeitet als Dozent für Photoshop.

Das Buch von Markus Wäger fiel mir auf, da es von Rheinwerk (ehemals Galileo Press) herausgegeben wird, man das aber nicht gleich sieht.
Ich mag die Bücher des Verlages sehr, habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Der Einband ist völlig anders als die der Bücher, die man aus dem Verlag kennt.
Er ist hell und frisch gestaltet.

Ja und nicht nur das Äußere ist anders als andere Fotolehrbücher, nein auch der Inhalt.
Dieses Buch hat der Autor geschrieben, weil er ein Fotolehrbuch vermisste, das den Spagat schafft zwischen Bildgestaltung und Fototechnik.
Markus Wäger hat in diesem Buch beides hervorragend verbunden.

Das Buch richtet sich zwar an Anfänger, der Untertitel lautet schließlich „Fotografieren lernen mit Markus Wäger“, aber es bietet auch ganz viele Ideen für fortgeschrittenere Anwender.
Diese Fotoschule bietet tolle Erklärungen zu, gerade für Anfänger, komplexen Themen, wie welche Brennweite für welches Motiv und warum.
Ich finde die Tabelle toll, in der die verschiedenen Formatfaktoren (DX, Canon APS-C, Faveon, MFT,CX, 2/3″, 1/1.7″ und 1/2/03) und die Umrechnungen welche Brennweite sich ergibt zu gängigen Brennweiten von 13 – 200 mm aufgeführt sind. Und auch die 2. Tabelle mit der Umrechnung der Werte auf von KB-Format auf das eigene ist toll.
Wie oft kommt es vor, dass man mit mehreren Fotobegeisterten unterwegs ist, jeder hat eine andere Kamera und eine Brennweite wird bei unterschiedlichen Motiven genutzt. Ich hab ehäufiger erlebt, dass gerade noch nicht so fortgeschrittene Nutzer dies nicht nachvollziehen können.

Markus Wäger versucht bei allen Themen, die er behandelt, so vorzugehen, dass auch der Anfänger versteht was er meint.
Auch bietet er total praktische Tipps, wie den Hinweis auf eine App zur Crop-Faktorberechnung, um bei dem obigen Beispiel zu bleiben.

Zum Thema Fokus gibt er pro Punkt, den er abhandelt genau an wie die jeweilige Einstellung bei den gängigen Kameraherstellern heisst. So kann der Leser bei seiner Kamera auch genau nachvollziehen welche Einstellung er nehmen soll.

Es geht um Fokusspeicherung ebenso wie um den Schärfenindikator.
Jeder Fortgeschrittene kennt das, aber nutzt man es immer? Ich nicht, mir sind viele Dinge, die man weiß aber nicht intuitiv nutzt wieder bewusst geworden.

Tolle Grafiken und Bildbeispiele machen das Lesen des Buches und das Verstehen leicht.Sehr viele Tipps zum Thema Bildgestaltung, immer mit passenden Fotos liefern tolle Ideen für Fotos, auch Ideen mal übliche Wege zu verlassen, habe ich bekommen.

Auch haben mich die Beispiele inspiriert einbfach mal neue Motive durch die Linse zu sehen.

Ein rundum gelungenes Buch, das sehr verständlich geschrieben ist.

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