Cettina Vicenzino : Italia

„Italia“ ist mehr als Kochbuch. Erstellt hat dieses Buch Cettina Vicenzino, die auf Sizilien geboren wurde, dann mit ihrer Familie nach Köln kam.
Am Herd im elterlichen Restaurant hat sie gerne Gerichte ausprobiert.

Mittlerweile lebt sie in Bayern und auf Sizilien und arbeitet u.A. als Fotografin und Autorin.

Für „Italia“ hat sich die Autorin auf eine Reise durch ihr Heimatland begeben. 20 Provinzen galt es zu erkunden.
Ihre Reisemitbringsel sind tolle Fotos, für die jeweilige Provinz typische Rezepte und ein Eintauchen in die jeweilige Gegend mit Hilfe der locker geschrieben Texte.

Die Autorin lässt uns teilhaben an ihrer Reise, auch daran, dass Mütter manchmal auch um erwachsene Kinder besorgt sind.
Wir Leser lernen die Frauen von Aosta kennen, die im Aostatal oft in eher ärmlichen Verhältnissen leben.
Sie nimmt uns mit auf den Berg bei Eis und Schnee, ebenso nach Venedig und an den Strand.

Viele Rezepte gilt es zu entdecken.
Der Fenchelsalat ist von den Rezepten, die ich bislang ausprobiert habe, gerade mein Favorit.

Mit dem Buch „Italia“ hat Cettina Vicenzino es geschafft eine Art Reiseführer, Reisebericht, Bildband und Kochbuch zu vereinen.
Über 100 Rezepte aus den 20 italienischen Provinzen, Gerichte wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, findet man im Buch.
Und mehr als 600 Fotos nehmen uns mit auf die Reise. Man lernt Land und Leute kennen.
Italien ganz ursprünglich, meist abseits der Touristenströme, hat die Autorin eingefangen in Wort und Bild.

Dem Anspruch „La Cucina Vera – Das Beste aus allen Regionen“ wird das Buch gerecht.

Das Buch „Italia“ ist sehr schön aufgemacht, es eignet sich auch hervorragend als Geschenk für alle Italienfans und für alle, die gerne Kochen und mal andere Inspirationen suchen als die üblichen Rezepte.
ISBN: 9783862447619

Quelle: Christian Verlag

Quelle: Christian Verlag

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Guerrieri Gonzage : Meine italienische Küche

Marchesa Violante Guerrieri Gonzaga, im Folgenden Violante, lebt in Rom, im Herzen der Stadt, im Palazzo Taverna.
Das Palazzo Taverna ist eine Familienresidenz aus der Familie mütterlicherseits. Auf Violantes Homepage kann dieses wundervolle Gebäude ansehen.

Volante hat an der Kunstakademie „Accademia die Belle Arti“ studiert und danach eine ganze Reihe Kochschulen besucht.
Wenn ich dieses liebevoll gestaltete Buch so sehe, muss ich sagen, es hat sich gelohnt.
Volante hat Rezepte und Eindrücke von ihren vielen Reisen mitgebracht.
Heute gibt sie ihre Liebe zur traditionellen italienischen Küche, der „cucina casalinga“ im Rahmen von Kochkursen in ihrer Kochschule weiter.

Zunächst stellt sich Violante vor, für die beginnt das Kochen bereits mit dem Einkauf möglichst frischer Zutaten.
Die Fotografien für das Buch wurden liebevoll ausgesucht und gemacht. Ein Teil der Fotograafien stammt vom Weingut ihrer Familie.
Als Leser begleitet man Violante auf den Markt, zum Tischdecken, in den Gemüsegarten des Weinguts, sammelt tolle Eindrücke von Rom, lernt Violantes Art der Speisenpräsentation kennen und vieles mehr. Allein dafür lohnt es sich dieses Buch zu lesen.

Die Rezepte, der Hauptinhalt des Buches, sind unterteilt in mehrere Kapitel:
– Antipasti
– Primi piatti
– Secondi piatti
– Dolci.

Ein Register macht das Auffinden einzelner Rezepte leichter.

Bei mir ist nun das Buch voll mit Klebefähnchen und ich weiß gar nicht in welcher Reihenfolge ich die Speisen zubereiten soll, sie sind alle so appetitanregend.

Die Rezepte tragen immer den italienischen Namen der Speise, die deutsche Übersetzung ist auch dabei.
Es ist genau angegeben wie groß die Menge ist, z.B. 40 Stück oder für 6-8 Portionen.
Die Zutaten sind leicht verfügbar im allgemeinen.
Die Beschreibung der Zubereitung ist leicht verständlich.
Manche Arbeitsschritte werden in Fotos gezeigt.

Als erstes habe ich die Schinkenhörnchen probiert, das geht flott mit fertigem Blätterteig. Sie schmecken super.
Die Farfalle mit Zitronensauce auch nur himmlisch.

Violante hat in diesem Buch Rezepte zusammengefasst, die größtenteils, vom Aufwand her, in den Alltag passen. Die wenigen aufwendigeren kann man ja am Wochenende machen.

Mein Fazit: Ein Buch für alle Liebhaber der italienischen Küche und für Italienliebhaber. Ein Augen – und nach dem Kochen auch Gaumenschmaus. Und eine Auszeit vom Alltag beim Betrachten der Fotos ist inklusive.

ISBN: 9783944628769

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Quelle: Tre Torri Verlag

Quelle: Tre Torri Verlag

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Richard Mackenrodt : Die kleine Insel am Ende der Welt

Das Buch von Richard Mackenrodt soll laut Untertitel ein Sommermärchen sein.
So ganz kann ich das nicht nachvollziehen.

Das Titelbild von „Die kleine Insel am Ende der Welt“ ist ein Sommermärchen, verlorene Blumensträuße an einem wundervollen Strand.
Der Inhalt erinnert oft eher an einen Krimi als ein Märchen.

Lisas beste Freundin und Teilhaberin Chiara will auf der kleinen Insel Linosa in Italien heiraten.
Und natürlich will sie ihre beste Freundin Lisa als Trauzeugin dabei haben.
Lisa hat die Messebaufirma B&B. Einer Ihrer Kunden ist die Firma Nero Black Enterprises (NBE), ein Hersteller von Computergames, Tablets, Konsolen.

Der Chef von NBE ist Nero Black, der mit bürgerlichem Namen Phillip Emanuel Schwarz heisst, 31 Jahre alt ist,in München seine Firma hat und unbekannt bleiben will.
Lisa muss zu Chiaras Hochzeit was Nero Black so gar nicht gefällt.

Auf dem Flug trifft sie Torsten den Freund von Lucas, Chiaras zukünftiger Mann. Ja und dann steigt noch Phillip ein.
Er erscheint etwas mysteriös.

Lisa will Chiaras Hochzeit verhindern oder nicht Trauzeugin sein.
Es gibt viele Irrungen und Wirrungen.

Wie es ausgeht müssen Sie schon selber lesen.

Das Buch ist nach den ersten Seiten, die ich eher verwirrt haben, nett geschrieben.
Es ist viel Phantasie in die Geschichte eingeflossen.
Was mich gewaltig am Buch gestört hat und auch fast dazu geführt hätte, dass ich es nicht zu Ende gelesen hätte, ist die Tatsache, dass Lisas Vision in einer anderen Schriftart mit ständig grösser werdender Schrift gedruckt sind. Mich hat das genervt.

Die Handlung ist nett, oft klischeehaft. Die Personen werden gut beschrieben, man kann sich in sie hinein versetzen.

Mein Fazit: ein netter Roman. Laut Ankündigung und Kommentaren auf der Rückseite extrem witzig, das kann ich nicht ganz nachvollziehen, vielleicht bin ich dafür auch zu sehr Realist.

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Werner Stanzl: Hinrichtung

Der Krimi von Werner Stanzl ist mein erstes Buch dieses Autors. Er arbeitet wohl überwiegend als Journalist.

Das Buch beginnt mit einer Steinigung auf die ein Glockenläuten aufmerksam macht.
Alles spielt in Italien. Commissario Vossi agiert in seinem Heimatland mit dem Charme eines Südländers. Er kennt die Menschen, mit denen er zu tuen hat, genau, weiß um deren Charakter.

Aber so wirklich begreifen kann er die Geschehnisse nicht.
Was sollen die Botschaften, die aus dem Koran stammen. Die Suren sagen ihm nichts.

Hat es mit dem anstehenden Papstbesuch zu tuen? Stecken Islamisten dahinter? Drohen Attentate? Ihm und seinem Team gehen viele Gedanken durch den Kopf.

Die Lösung werde ich nicht verraten.

Dieses Buch ist kein Krimi im eigentlichen Sinne.
Der Autor verpackt in eine Krimihandlung viele aktuelle Themen, wie den Islam, aber auch fanatische Islamisten. Begründete und unbegründete Ängste.
Auch die Katholiken kommen nicht zu kurz.
Dazu italienische Lebensart, Charaktere, die ihresgleichen suchen. Ein Kripoteam, das hervorragend zusammenarbeitet und vieles mehr.

Ab und an verwirren die unterschiedlichen Fakten, und man muss als Leser erst einmal überlegen was wie zusammenhängt. Aus meiner Sicht ein Buch, das man nicht mal so eben zur Entspannung nebenher lesen kann.

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