Dora Heldt : Wir sind die Guten

Nach „Böse Leute„, dem ersten Sylt-Krimi von Dora Heldt, ist nun der neue Krimi „Wir sind die Guten“ da.

Dora Heldt lässt wieder Maren Thiele, Polizeiobermeisterin, ihrem nicht gerade beliebten Chef Runge  auch Anna von der Kripo Flensburg mitspielen.
Und, na klar, auch die „Rentner-Ermittler“ sind dabei, allen voran Karl Sönnigsen. Er war lange Kriminalhauptkommissar und der Vorgänger von Runge.
Onno Thiele, der Vater von Maren, der mit Helga angebandelt hat, gehört dazu. Zur Rentnergang gehören auch noch Charlotte und Inge. Man kennt sich vom Chor.
Inge ist mit Walter verheiratet und ihr Bruder Walter mit Charlotte.
Sie sehen es bleibt in der Familie.

Dann ist da noch Rike, Marens beste Freundin und Robert, Marens Freund, der 10 Jahre jünger ist als sie und in Hamburg lebt.

Inge und Charlotte haben eine Putzhilfe, Sabine Schäfer. Davon dürfen ihre Männer nichts wissen. Sabine wohnt im Keller von Wilma und die Wohnung ist nicht angemeldet.
Eines Tages wird Sabine vermisst. Wilma will nicht auffliegen wegen der illegalen Wohnung und bittet Helga, dass diese Karl und Onno um Hilfe bittet bei der Ermittlung.

Und was ist mit Corinna, die tot sein soll?
Eine Leiche am Roten Kliff in Kampen spielt eine Rolle. Ebenso die Freunde Kai Kruse, der ein Haus auf Sylt hat, Dirk Nowak und Alexander von der Heyde.

Ein Toter, eine Vermisste, ganz schön viel auf einmal denkt sich die Truppe um Karl.
Maren ermittelt im Fall des Leichenfundes.

Die Truppe um Karl ermittelt auch, aber anders als die Polizei dies kann und in beiden Fällen.

Ein rätselhaftes Foto einer jungen Frau sorgt für Aufsehens. Wie ist die Gärtnerei Tiedemann darin verwickelt? Diese ist in Altmannshausen Nähe Oldesloe.
Welche Rolle spielt Wolf Bertram?

Diese Fragen werden Sie sich stellen, wenn Sie dieses spannende und zugleich amüsante Buch lesen.
Verraten werde ich es nicht.
Nur soviel, es erwarten Sie 506 Seiten im Buch und eine Story, die es sich zu lesen lohnt.

Dora Heldt ist es gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben, in dem vieles anders scheint als es ist.
Werden da etwa Tote lebendig?
Auch hat Dora Heldt es verstanden, viel Sylter Lebensart einzubauen, man merkt, dass die Autorin ihre Heimat liebt.
Die Personen sind herrlich beschrieben mit ihren Macken und ihren liebenswerten Seiten.
Man fühlt sich als Leser als sei man Teil der Handlung.

Eintauchen in die Geschichte lohnt sich.

ISBN: 9783423261494
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Jutta Profijt: Unter Fremden

Die ersten Krimis von Jutta Profijt habe ich verschlungen. Dann kamen welche, die mir so gar nicht gefallen haben und ich bin froh, dass ich diesen neuen Krimi von Jutta Profijt gelesen habe.
Er ist ganz anders als die alten Krimis der Autorin, ein tolles Buch.

Jutta Profijt hat in diesem Kriminalroman, der, aus meiner Sicht, gar nicht so richtig in die dieses Genre passt, ein Meisterwerk geschrieben.
Krimi ist zu wenig für dieses hervorragende Buch.

Jutta Profijt stellt Madiha in den Mittelpunkt der Story. Madiha ist eine junge syrische Frau, die geflohen ist vor den Gräueltaten in ihrer Heimat.
Madiha hat die Flucht geschafft und überlebt mit der Hilfe von Harun. Harun ist auch Flüchtling wie sie und ihr Lebensretter.
Madiha lebt in einer Flüchtlingsunterkunft. Sie kann nicht schreiben und nicht lesen, aber sie spricht Deutsch.
Madiha ist die einzigste der 437 Flüchtlinge, die Deutsch spricht. Amelie, eine der Helferinnen braucht sie ständig als Dolmetscherin, ebenso die Flüchtlinge.
Auf Madihas Bedürfnisse nimmt niemand Rücksicht.

Dabei ist Harun, ihr Retter, verschwunden.
Madiha hat den Schlüssel von Haruns Spind, er hat ihr diesen anvertraut für den Fall, dass Harun weg ist.
Die Jagd auf Haruns Hab und Gut beginnt. Rafiq bedroht Mahida. Das beeindruckt sie wenig, sie will Harun finden.

Jutta Profijt lässt uns Leser teilhaben an den Nöten und Ängsten von Madiha, aber auch an ihrem Willen Harun zu finden.
Eine junge Frau, die unfreiwillig noch einen kleinen Jungen im Schlepptau hat, konfrontiert wird mit Dingen, denen sie entfliehen wollte, ihren Onkel kennenlernt und vieles mehr.
Jutta Profijt hat es verstanden den Lesern ihres Buches die Welt der Flüchtlinge mit ihrer Vergangenheit nahe zu bringen. Das Ganze verpackt in einen Kriminalfall, der zur Nebensache wird.

Das Buch kann ich nur empfehlen.

ISBN: 9783423261654
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Dora Heldt: Im Grunde ist alles ganz einfach

Dora Heldt schreibt alle 2 Wochen eine Kolumne in der „Für Sie“.
Was lag näher als diese Kolumnen auch in einem Buch zusammenzufassen.

Dora Heldt beschäftigt sich in ihren Kolumnen mit „Alltagsfragen“ von Frauen, nicht immer ganz ernst gemeint und einfach herrlich zu lesen.
Fragen wie „Warum macht Smalltalk auf Partys eigentlich immer so langsam im Kopf?“, die berühmte Suche nach der richtigen Handtasche, wie schmeckt Kindheit?, aber auch der Stress im Urlaub, usw., sind Themen, die Dora Heldt beschäftigen.

Dieses Buch ist herrlich zum Entspannen. Es hat mich auf einer langen Zugfahrt begleitet und unterhalten.
Und wieder erkannt habe ich mich auch, bei „Vorbereitung ist alles“, ich schaue mir vor wichtigen Terminen auch den Fahrweg, die Zeiten, etc, genau an, habe Stress beim Koffer packen, etc.
In vielen Kolumnen im Buch wird sich die Leserin wiedererkennen. Es sind Alltagsgeschichten, oft geschrieben mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Humor.

Das Buch kann ich empfehlen, wenn man mal wieder etwas lesen möchte, bei dem man abschalten kann, sich ab und an oder auch öfter wiedererkennen will und erkennen mag, dass es anderen genauso geht.
Herzhaft lachen erwünscht und erlaubt.

ISBN: 9783423216449
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Dora Heldt : Böse Leute

Dora Heldt kann auch Krimis schreiben, das beweist sie mit „Böse Leute“.
Da ich Sylt liebe, lese ich die Bücher von Dora Heldt sehr gerne. Sie schafft es immer ins Buch auch eine gehörige Portion Inselflair einzubauen.

Nach etlichen Büchern, die auf Sylt spielen und eher Familiengeschichten sind, hat Dora Heldt nun einen Krimi geschrieben.
Im vorderen Einband schreibt sie, dass sie mal „böse Leute“ in der Geschichte haben wollte.
Und diese gibt es in „Böse Leute“ genug.

Karl Sönnigsen war lange Kriminalhauptkommissar, er ist nur berentet. Leicht fällt ihm dieses süße Nichtstuen nicht.
Seine Frau ist nach einer Operation in Reha. Gut, dass es seinen Freund Onno Thiele gibt, dessen Frau verstorben ist.
Zum Rentnerquartett gehören noch Charlotte und Inge. Man kennt sich vom Chor.

Maren Thiele, Onnos Tochter, die Polizeiobermeisterin ist, kommt nach 20 Jahren zurück auf die Insel.
Sie hat sich frisch von Henry getrennt, will zurück auf die Insel und zu Rike, ihrer besten Freundin.
Maren hat auf Sylt gleich alle Hände zu tuen.

Dora Heldt lässt Maren keine Zeit dafür erst einmal richtig anzukommen, nein sie muss gleich arbeiten. Ihr Chef Funke, Karls Nachfolger, ist kein Sympathieträger.

Auf der Insel gibt es eine Einbruchsserie, Jutta Holler stirbt und vieles mehr.
Mehr verrate ich nicht, ausser, dass nicht nur die Polizei ermittelt, sondern auch das Quartett um Karl ist im Undercover-Einsatz.
Wer ist der Mörder? Ist der Mörder auch der Einbrecher? Was hat es mit gut aussehenden jungen Herren auf sich? Welches Familiengeheimnis wird gelüftet?
Lesen Sie selbst.

Dora Heldt hat es geschafft einen spannenden Krimi zu schreiben, mit ganz viel Syltflair, herrlichen Beschreibungen der einzelnen Charaktere und oft auch einem Augenzwinkern.

Ich finde das Buch sehr gelungen und freue mich auf Krimi Nr.2 der Autorin. Dora Heldt ist ihrem Anspruch Unterhaltungsliteratur zu schreiben, mal wieder gerecht geworden.
„Böse Leute“ ist ein Buch das der Entspannung dient.

ISBN: 9783423216777
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John Strelecky : Das Leben gestalten mit den Big Five for Life

John Strelecky hat mit „Das Leben gestalten mit den Big Five for Live“ ein Buch für Führungskräfte, aber auch für jederman geschrieben.

Joe hat seinen besten Freund und Mentor verloren. Thomas Derale ist gestorben und hinterlässt eine grosse Lücke in Joes Leben.
Es ist die Witwe von Thomas, die Joe zu neuem Lebensmut verhilft.
Sie vermittelt den Kontakt zu Jacques, einem Unternehmer, der darauf setzt, dass sein Erfolg und der Erfolg seines Unternehmens durch seine Mitarbeiter gewährleistet wird.

Joe lernt ein völlig neues Konzept der Unternehmensführung kennen.
Wenn man das Buch liest, denkt man es sei Fiktion. Ein so mitarbeiterfreundliches Unternehmen kann es doch gar nicht geben.
Es ist aber Realität. DLGL, ein kanadisches Unternehmen lebt dieses Prinzip. Wie oft hört man Dinge wie „nur zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter“ gelebt wird es selten.
Bei DLGL wird es gelebt.

Und genau diese Atmosphäre, dieses Vertrauen, ist es, dass Joe wieder Lebensmut gibt.

Bei DLGL wurden z.B. die Außenanlagen von den Mitarbeitern gestaltet, das Material bezahlte die Firma.
Wenn jemand Hilfe braucht, bekommt er sie. Ein Beispiel, ein Mitarbeiter, der ohnehin den Kopf nicht frei hatte, hat sich 3 Moante um seine krebskranke Frau gekümmert und dann wieder gearbeitet. Es ist doch klar, dass er dann umso engagierter arbeitet.
Eins ist oberstes Prinzip beim Unternehmen, Vertrauen gegenüber dem Mitarbeiter.

Das lernt Joe bei Jacques. Man muss den Bedürfnissen der Angestellten wie auch der Kunden gleichermaßen gerecht werden, um erfolgreich zu sein.

Beeindruckt hat mich ein Satz des Firmenchefs „Nichts was die Lebensqualität unserer Leute gefährdet wird toleriert.“ Das würde man sich im eigenen Unternehmen auch wünschen.

Joe kann nun wieder gestärkt sein Leben leben, die Big Five leben.
Die Big Five for Life findet man hier.
Aus meiner Sicht ist das Buch von Strelecky allen Führunsgkräften, Personalverantwortlichen, etc. zu empfehlen. Und es sei es nur, dass sie einen Denkanstoß bekommen, dass sie lernen Vertrauen zu ihren Mitarbeitern zu haben. Leider ist das ja heute eher selten. Und für alle anderen Interessierten kann ich es auch nur empfehlen.

ISBN: 9783423261142
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Sháá Wasmund : Do Less, Get More

Sháá Wasmund hat ein Buch geschrieben, das ein Arbeitsbuch ist. „Do Less, Get More – Warum weniger mehr ist“, heisst das Buch der Autorin.
Sháá Wasmund ist Absolventin der London School of Economics, sie ist heute eine bekannte Vortragsrednerin.

Wer zu diesem Buch greift, kennt das Problem, man steht unter Druck. Zeitdruck und Leistungsdruck belasten einen, man kommt sich vor wie ein Dampfdrucktopf bei dem der Deckel sich nicht öffnen lässt.
Gesund ist das nicht. Dem Privatleben schadet diese Situation, die viele von uns kennen, auch.
Stress komplett vermeiden, das ist eine Illusion. Ihn aber in die richtigen Bahnen lenken, steuerbar machen, dazu ermutigt Sháá Wasmund in ihrem Buch. Sie gibt Anleitungen, verdeutlicht wo das Problem liegt.

Selber kam die Autorin ans Denken, als ihr Lebensgefährte starb und sie den Verlust verdrängte, indem sie immer mehr arbeitete.
Der Satz ihres Sohnes „Mama, immer hast du so viel zu tuen.“ machte Sháá Wasmund bewusst was ablief. Sie begann nachzudenken was wirklich wichtig ist im Leben.

Das Buch soll ein Weckruf sein, dass jeder sein Lebensglück selber gestalten kann und muss.
Die Autorin nennt es die Weniger-ist-mehr-Haltung, diese Haltung, die den Unterschied macht, der Weg zum glücklicheren Leben.

Im Buch ermutigt sie dazu diesen Weg zu gehen. Die Werkzeuge dazu, Filtern, Zurückschneiden, Prioritäten setzen und Fokussieren, liefert Wasmund. Es in unserem Alltag umsetzen müssen wir selber.

Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt:
– Wann ist das Leben nur so kompliziert geworden?
– Worum es wirklich geht
– Ein Weniger-ist mehr-Leben
– Weniger tun, mehr erreichen.

Ein Zitat von Da Vinci, das ich im Buch gefunden habe, sagt alles „Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung“.

Das Buch liefert zum einen Denkanstösse, aber auch klare Anweisungen wie man etwas ändern kann. Dabei helfen Listen, Fragen, Tipps, Übungen und sehr gut verständliche Texte. Dazu findet der Leser Buchempfehlungen, wenn man tiefer in die Materie eintauchen möchte.
Auch optisch ist das Buch gut gemacht, wichtige Dinge, werden hervorgehoben, man findet die Übungen sofort.
Tipps für Apps, die das Leben vereinfachen, findet man im Buch.

Der Autorin ist es gelungen, mich als Leser zum Nachdenken anzuregen. Oft habe ich, mit einem Block bewaffnet, da gesessen und ihre Fragen beantwortet, mir Notizen gemacht, usw.
Häufig genug habe ich gehört, dass Glaubenssätze mich daran hindern mich zu entfalten. Aber man muss sich das immer wieder selber bewusst machen und umsetzen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der „Unter Dampf“ steht und etwas dagegen tuen will. Hier bekommt man klare Handlungsanweisungen, die einen weiter bringen auf dem Weg Dampf abzulassen.

ISBN: 9783423261531
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Matschnig : Die Macht der Wirkung

Monika Matschnig ist Expertin für Körpersprache. Matschnig ist Diplom-Psycholgin und Universitätsdozentin.
Aufgewachsen ist sie in Graz, sie nahm den Weg über den Leistungssport hin zu ihrem Studium der Prsychologie. Danach liessen sich ganz viele Stationen und Begegnungen aufzählen, die das Leben der Autorin prägten, schauen Sie hier und Sie werden feststellen, es ist ein bewegtes Leben.
Monika Matschnig hat viele, auch bedeutende, Menschen getroffen und nicht zuletzt aus diesen Begegnungen rekrutiert sie ihren grossen Erfahrungsschatz in Sachen Körpersprache.

Kennen Sie das auch? Sie begegnen einem Menschen, egal ob im Fernsehen oder real und wissen einfach der hat was. Ich kenne das sehr gut.
Ein für mich leuchtendes Beispiel ist das Ehepaar Obama, jeder für sich eine faszinierende Persönlichkeit.

Warum wirken solche Menschen?
Das erklärt die Autorin in ihrem Buch.
Kann ich auch wirken?
Wie kommt man nun zu dieser Wirkungskompetenz?
Zu Beginn ihres Buches stellt die Autorin die These auf „Nur wer wirkt, wird gehört, gesehen, verstanden“.
Wie wahr.
Beruflich habe ich täglich mit den unterschiedlichsten Menschen zu tuen. Es gibt darunter tolle, ausgesprochen intelligente Menschen und Wissenschaftler, der eine macht was draus, der andere wurschtelt vor sich hin.

Monika Matschnig hat ihr Buch, in dem sie den Lesern Tipps und Anleitungen gibt, wie man zu Wirkungskompetenz kommt, in mehrere Kapitel unterteilt:
– Wirkung als Kompetenz
– Überzeugungsmacht – Wirkung in der Politik
– Anziehungsmacht – Wirkung in Entertainment und Mode
– Führungsmacht – Wirkung im Business
– Faszinationsmacht – Wirkung im Sport
– Lernen von den Meistern der Selbstinszenierung.

Anhand allseits bekannter Persönlichkeit verdeutlicht Monika Matschnig das was sie meint.
Wer kennt nicht die Merkel – Raute?
Die Beckhams leben von Selbstinszenierung. Wie funktioniert es bei Ihnen.
Putin wirkt immer eiskalt.
George Clooney ist Charisma in Perfektion.

Die Autorin schildert uns Lesern sehr unterschiedliche Menschen und beschreibt warum diese wirken. Meist gibt es dann ein „Auf den Punkt gebracht“ und immer einen rosa Kasten “ Wirkung à la…- was lernen wir?“
Darin bekommen wir Leser stichpunktartig die Highlights der Wirkungskompetenz des jeweiligen Menschen, so quasi als Spickzettel, an die Hand.

Monika Matschnig liefert die Rezepte, kochen = an uns arbeiten, müssen wir selber, wenn wir weiterkommen wollen.

Es gibt zum Buch eine Seite des Verlages mit Videos auf denen zu manchen Personen gezeigt wird wie sie wirken. Dort finden Sie auch eine Leseprobe.

Mein Fazit: Charisma kann jeder, wenn er nur will. Monika Matschnig erklärt genau wie man daran arbeiten kann und was das Charisma eines Menschen ausmacht. Das Buch ist sehr verständlich und spannend geschrieben. Es lohnt sich es zu lesen.

Quelle : dtv

ISBN: 9783423261135
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Günter Ogger : Die Diktatur der Moral

Günter Ogger ist Wirtschaftsjournalist und Schriftsteller.

Sein neues Buch handelt von der „Diktatur der Moral“. Der Untertitel „Wie „das Gute“ unsere Gesellschaft blockiert“ verrät schon um was es geht.
Die Moral steht uns halt oft im Weg.
Schon im Vorwort zieht der Autor Vergleiche von der heutigen Zeit zu vergangenen „Der Shitstorm ersetzt das Femegericht im Mittelalter. Und wie damals werden Kreuzzüge geführt gegen Modemarken, die ihre Klamotten in Billiglohnländern nähen lassen…..“

Er führt vor deutlich vor Augen wie weit wir mit der oft übertriebenen Moral gekommen sind, was man dadurch verliert.

Ein Beispiel, das Günter Ogger anführt ist die Tatsache, dass Otto Beisheim 2005 dem Gymnasium eine sehr großzügige Spende zukommen lassen wollte, dafür sollte das Gymnasium seinen Namen trage.
Diese Spende in Höhe von 10 Mill. Euro kam nie zustande. Beisheim war in jungen Jahren (bei Kriegsende war er 21), Mitglied der Waffen-SS. Das führte dazu, dass die Schulgemeinschaft eine genaue Darlegung des potenziellen Spenders forderte was er genau bei der Waffen-SS gemacht habe.
Die Folge, Beisheim zog das Angebot zurück, der Schule kamen die 10 Mill. Euro nicht zugute.
Da fragt man sich schon, ob das verhältnismässig ist. Was hätte eine Schule alles mit dieser Summe für die Schüler erreichen können.

Ebenso endlose Diskussion über Themen wie den Sarotti-Mohr, der jetzt weiß ist. Den Mohrenkopf, den man in Deutschland besser so nicht nennt. Ich war gerade in Basel auf einem Kongress, da gab es Mohrenköpfe und ich schreibe das, weil es als Name drauf stand. Und, wenn man dann Menschen anderer Hautfarbe fragt, ob sie die Bezeichnung stört, erntet man nicht selten nur Lacher.

Und ich bin gerne Fußgänger, muss nicht Fußgängerin sein, haben die Gender-Vertreter keine anderen Probleme als Ampelmännchen, etc.

Ogger nimmt auch ganz zu Recht das Thema Wulff, dass von einem Zeitungsredakteur hoch gekocht wurde, unter die Lupe.
Zur Anklage hat es nicht gereicht, ausser in einem Fall. Aber vorverutreilt war Christian Wulff ja schon.
Das die ganze rechtliche Aufklärung über 2 Mill. Euro gekostet hat, interessiert niemanden.

Der Hype um die vegane Küche oder vegetarische Kost ist ungebremst, meist aus moralischen Gründen. Aber der ökologische Schden durch die Sojagewinnung zählt da nicht. In Brasilien sind über 1 Mill. Hektar Regenwald abgeholzt worden.

Noch so ein Beispiel des Autors ist die moderne Überwachungstechnik. Sie zahlen noch mit Bargeld, geht gar nicht, man kann ja ihr Profil nicht ständig nachvollziehen. Ich schalte das Handy, wenn ich nicht beruflich unterwegs meist aus. Ich bin nicht zu orten.

Doppelte Moral in der Politik, Wowereit tritt lange nicht zurück, obwohl er maßgeblich am Debakel über den Berliner Flughafen beteiligt war.
Man misst mit zweierlei Maß.

Günter Ogger legt in ganz vielen Bereichen unseres Lebens den Finger in die Wunde.
Exakte Recherche und Belege, das ist die Grundlage für dieses Buch.

Nach dem Lesen sieht man noch klarer wo Geld verschwendet wird, wie die Heuchelei unser Leben und den Staat beeinflussen.
Wie Medien manipulieren. Welche Macht hat die Moral heute??? Das ist die zentrale Frage des Buches und die Auswirkungen dieser Macht.
Ich kann das Buch nur empfehlen.

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