Kanzler, Krise, Kapital: Wie Politik funktioniert [Gebundene Ausgabe] Marietta Slomka (Autor)

Marietta Slomka, die ich bislang nur als Frontfrau des heute – journals kannte, hat es geschafft eine Art Politik – Nachschlagewerk zu schreiben.
Die Diplom – Volkswirtin und politische Journalistin bringt jede Menge Fachwissen mit durch ihre Tätigkeit beim ZDF. Das alleine ist aber kein Garant dafür, dass Leser dieses Wissen auch nachvollziehen können. Entsprechend skeptisch ging ich an dieses Buch heran. Ich hatte bislang meist die Erfahrung gemacht, dass man nach dem Lesen von „Politik“ – büchern auch nicht schlauer ist.

Das ist bei diesem Buch von Marietta Slomka total anders. Sie schreibt in einem sehr gut lesbaren Stil und veranschaulicht alles so, dass dieses Buch auch gut für Jugendliche geeignet ist. Mein Sohn ist dieses Jahr Erstwähler und gerade diese Gruppe hat ja jede Menge Fragen zu Politik. Hier finden sie ganz viel Erklärungen und Anregungen.

Dazu ist das Buch auch noch so hochaktuell, dass es trotz Erscheinungsdatum im August noch Ereignisse aus dem Juni 2013 beinhaltet. Selten habe ich eine solche Aktualität erlebt.
Zunächst befasst sich die Autorin mit der deutschen Politik und erklärt dabei auch so Begriffe wie Ausgleichs – und Überhangmandat, die bald wieder ganz aktuell sind. Der Hammelsprung kommt auch nicht zu kurz. Ebenso die Bedeutung von Kanzler, Bundespräsident, Staatssekretären, usw.
Weiter geht es über die Europapolitik, warum Behörden in verschiedenen Ländern, welche Funktionen mit welcher Bedeutung und Entscheidungsvollmacht. Erklärt wird auch die ganze Euro – Problematik und warum wir den Euro stützen, die Rolle der Banken dabei, usw.
Dann kommt noch die Weltpolitik an die Reihe. Dies beinhaltet dann auch UNO und Institutionen, die zur Politik beitragen.
Marietta Slomka hat es verstanden alle Themen sehr exakt und auch mitreißend zu beschreiben.

Das Buch ist in meinen Augen ein Muss für alle politisch Interessierten, für Wahlmüde, für Lehrer, die in ihren Fächern Jugendlichen Politik nahebringen wollen und müssen und sicher auch für Jugendliche und deren Eltern. Besser kann man Politik in meinen Augen nicht beschreiben und auch nicht besser Lust machen sich auch mit politischen zu beschäftigen.
Danke an die Autorin.

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Marietta  Slomka - Kanzler, Krise, Kapital

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Biokiste vegetarisch: Neue Rezepte aus der Gemüseküche [Gebundene Ausgabe] Cornelia Schinharl (Autor)

Vorausschicken muss ich, daß ich mich nicht vegetarisch ernähre, aber durchaus auch gerne vegetarische Gerichte in den Speiseplan einbaue.

Dieses Buch ist genau wie das andere Biokisten – Buch eine absolute Bereicherung für das Repertoire an Rezepten im Haushalt.
Das Buch bietet ganz viele Rezepte mit Gemüse, die absolut nicht alltäglich sind.

Aufgeteilt sind die Rezepte nach den Jahreszeiten, sodass man sich daran bei der Rezeptsuche orientieren kann. Ein Saisonkalender, deer via QR – Code auch aufs Smartphone oder Tablet geladen werden oder auch im Internet heruntergeladen werden kann und als Ausdruck die Küche bereichern kann, hilft auch bei der Planung.

Schade, daß die Spargelsaison schon vorbei ist, als erstes Rezept reizte mich „Gebratener Spargel mit Erdbeeren und Mozarella“, darauf muß ich nun warten.

Die Zucchini – Rezepte haben wir probiert, teils als Komplettmenü teils als Beilage und alles schmeckt sehr gut.

Man findet aber auch Rezepte zum Thema „Sommergemüse auf Vorrat“ mit Rezepten, die es dem Leser ermöglichen noch länger z.B. etwas von ihren Tomaten zu haben. Meist ist ja das Problem, daß das Gemüse auf einmal reif ist und man Tomate und Co in allen Variationen gegessen hat und sie nicht mehr sehen kann.

Wie alle Bücher aus der Kosmos – Reihe ist auch dieses Buch wieder sehr schön gestaltet, es sind tolle allgemeine Hinweise zum Thema enthalten. Sehr gut erklärte Rezepte mit Tipps an manchen Stellen, Zutatenlisten, die perfekt sind und auch appetitanregende Fotos. Zu vielen Gerichten sind auch Varianten angegeben.

Ich kann dieses Buch guten Gewissens empfehlen für Vegetarier, aber auch für alle, die einfach tolle Gemüserezepte suchen.

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Sony DSC-RX100M2 Cyber-shot Digitalkamera (20 Megapixel, 3,6-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD, bildstabilisiert, NFC, WiFi) schwarz

Die Sony DSC-RX100M2 ist eine Kompaktkamera der oberen Preisklasse.
Dafür bietet sie ein robustes Aluminiumgehäuse, das natürlich robuster ist als die Kunststoffgehäuse der günstigeren Kompaktkameras.

Das Objektiv ist ein Zeiss Vario Sonar 1.8 – 4.9 / 28 – 100 mm wie auch schon beim Vorgängermodell. Neu ist der 1“ große CMOS – Sensor mit 20 Mill. Pixel was ungewöhnlich für die Klasse ist. Laut Sony soll dieser für bessere Aufnahmen in der Nacht sorgen. Die Kamera hat einen 3,6 – fachen optischen Zoom.
Der ISO – Bereich in dem Kamera arbeitet erstreckt sich von 160 – 12800 ISO im Automatikmodus.

Auch ermöglicht die Kamera das Erstellen von Videos.

Ein Zubehörschuh erlaubt eine Erweiterung mit z.B. elektronischem Sucher, Blitz oder Mikrofon.

Ergänzt wird die Kamera um WiFi, sodass man die Aufnahmen gleich auf z.B. dem Handy anschauen kann und auch die Kamera über das Smartphone steuern kann was die Funktionen deutlich erweitert. Dies kann praktisch sein bei allen Aufnahmen, bei denen man sonst einen Fernauslöser nutzen würde.

Die Kamera erlaubt Makroaufnahmen, die man gut über das in einer vertikalen Achse klappbaren Display machen kann, ab einer Naheinstellgrenze von 5 cm.
Das Display ( 7,5“ ) ist nach oben und unten klappbar aber nicht seitlich was oft praktisch wäre. Nach unten lässt es sich sehr leicht klappen bis zu einem Winkel von 47 Grad, was sich im Alltag als nicht gerade viel erwies, nach oben muss man eine Art Nut überwinden was mich persönlich stört. In der Preisklasse hätte ich da eine andere Verarbeitung erwartet. Praktisch ist, dass man die Helligkeit des Displays anpassen kann.

Die Aufnahmemodi sind :
– Intelligente Automatik
– Überlegene Automatik
– Programmautomatik
– Zeitpriorität
– Blendenpriorität
– Manuelle Belichtung
– Film
– Szenenwahl

Sie ermöglicht Aufnahmen in folgenden Bildformaten : JPEG, RAW und RAW + JPEG

So nun aber zu den Dingen, die ich beim Testen beobachtet habe:

– Die Kamera ist klein und handlich – „Hosentaschenformat“ – was sehr praktisch ist für        
  unterwegs, aber auch Probleme mit sich bringt.
  Ich habe es mehrfach geschafft die Kamera so anzupacken, dass der eingebaute Blitz
  nicht in Funktion treten konnte. Der Blitz ist oben links angebracht, da wo ich so eine
  kleine Kamera nun mal festhalte.
  Die Movie – Taste ist rechts auf der Rückseite oben auch da bin ich mehrfach  
  draufgekommen ohne es zu merken.
  Der Anschaltknopf ist sehr klein und reagiert nicht immer direkt.

– viele Einstellmöglichkeiten kann man über den Einstellring am Objektiv erledigen, das ist
  wohl für Leute mit größeren Fingern die deutlich bessere Lösung

– Der Autofocus ist schnell und „sitzt“ im Allgemeinen auch.

– Das Objektiv ist sehr lichtstark. Das erlaubt auch ein Fotografieren ohne Blitz in
  dunkleren  Räumen, etc.

– Die Kamera soll eine Alternative zu DSLR darstellen, das kann sie nicht ganz leisten. An
  eine DSLR reicht die Bildqualität nicht ganz ran. Man hat keine Möglichkeit Objektive zu     
  wechseln und ist gebunden an die 28 – 100 mm Brennweite. Außerdem fehlt die
  Möglichkeit des Freistellens.

– praktisch ist die Steuerung per Smartphone

– das Menü der Kamera ist übersichtlich und führt eine gut durch die Bedienung

– der automatische Weißabgleich funktioniert einwandfrei

– intelligente Automatik stellt die Aufnahmeparameter zuverlässig ein, siehe auch
  Beispielbilder

das vorstehende Foto wurde aufgenommen mit Zeitpriorität , passt nicht so ganz

die nachstehenden sind mit der intelligenten Automatik aufgenommen, bewusst als Testbilder mit verschiedenen Lichtsituationen und Kontrasten

– im Display sind Gitterlinien einschaltbar was ich ausgesprochen hilfreich finde

– es gibt verschiedene Motivprogramme, Gesichtserkennung, Lächelerkennung , etc falls
  man dies nutzen möchte, was ich nicht mache

– man kann verschiedene Speicherkartentypen nutzen

– äußerst lästig finde ich, dass man den Akku nur in der Kamera laden kann, bei der
  Preisklasse erwarte ich, dass ein externes Ladegerät beiliegt

– das Gewicht ist akzeptabel ( ca 213 g Gehäuse , mit Akku und Speicherkarte ca 240 g)

– Serienaufnahme mit etwa 10 Bilder/sec ist sehr gut für diese Klasse.

– die beiliegende Bedienungsanleitung ist in mehreren Sprachen dient aber eigentlich nur
  für die allerersten Schritte, hier hilft die Anleitung, die man auf der Sony –Website findet,
  doch sehr.

– rein intuitiv ist die Kamera zwar nutzbar aber man wird nicht alle Möglichkeiten
  ausschöpfen können, dafür benötigt man Einarbeitungszeit.

Mein persönliches Fazit :

Die Sony Cybershot RX100M2 ist eine gute Kompaktkamera deren Möglichkeiten über die einer normalen Kompaktkamera hinausgehen. Einer DSLR kann sie das Wasser nicht reichen.

Für mein Empfinden ist sie auch zu teuer.

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Kerstin Hohlfeld : Winterwünsche

Gespannt habe ich auf das neue Buch von Kerstin Hohlfeld gewartet, auf die neue Geschichte rund um die Schneiderin Rosa Redlich.

Auch dieses Buch ist wieder einmal erfrischend und nicht nur  lockere und leichte Unterhaltung sondern auch angefüllt mit tiefgründigem Inhalt, der es lesenswert macht.
Rosa Redlich, die mit ihrer Freundin Vicki in einer Art WG lebt, ist auf den Hund gekommen. Bonzo, der Vicki quasi zugelaufen ist, entpuppt sich als Princess. Die Landseer Hundedame bringt Schwung ins Leben von Rosa und wird zur tierischen Freundin. Princess muss man einfach lieben.

Nach einer Auszeit von Rosa als Kostümbildnerin bei einem Musical, kehrt sie zurück in die Schneiderwerkstatt von Margret ihrer mütterlichen Freundin und zu deren Hilfe Jola. Die beiden drängen Sie an einem Modewettbewerb teilzunehmen. Dies überlegt Rosa lange, sie will doch Margret helfen, die ihr Arbeit gegeben hat.
Sie bekommt einen Auftrag das Hochzeitskleid einer 80 – jährigen Gräfin zu nähen und diese Adelige erzählt Rosa ihre Lebensgeschichte. Eine Geschichte, die mit der deutschen Geschichte verknüpft ist, mit Mauerbau und Wiedervereinigung.

Auch die schwangere Vicki erlebt wieder so einige Dinge, die ihr Leben durcheinander bringen. Ein alter Jugendfreund taucht auf. Ein Mann, dem alle Frauen zu Füssen liegen. Vicki etwa auch??
Dann gibt es noch Marlene, die Frau, die Rosa mit Fug und Recht als Feindin ansieht. Und Marlene will Rosa als Freundin haben, geht doch gar nicht oder??

Letztendlich will Marlene auch noch Rosas Freundin werden. Beide Frauen nehmen an dem Modewettbewerb teil was auch noch viel Verwirrung sorgen wird.

Ich will ja nun nichts verraten, ausser daß ich das Buch in 2 Tagen lesen musste. Pause habe ich nur gemacht, weil ich müde war. Es ist absolut fesselnd und doch mit grosser Leichtigkeit geschrieben obwohl es ganz schön Tiefgang hat.

Lesenswert sind die Winterwünsche das ganze Jahr.

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Winterwünsche

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Unser empathisches Gehirn: Warum wir verstehen, was andere fühlen [Gebundene Ausgabe] Christian Keysers (Autor), Hainer Kober (Übersetzer)

Christian Keysers, Jahrgang 1973, in Belgien geboren hat Psychologie und Biologie in den USA und in Deutschland studiert. Er forscht in Groningen mit seiner Frau Valeria Gozzola. Die beiden gründeten das Social Brain Lab besonders im Bereich der Spiegelneuronen.

Spiegelneuronen wurden in den frühen 90ern von italienischen Forschern entdeckt. Sie erlauben es unserem Gehirn die Gefühle anderer Individuen nachzuempfinden.
Diese hochkomplexe Materie der Nervenzellen hat Keysers in diesem Buch fundiert und doch verständlich zusammengefasst.
Spiegelneuronen ermöglichen nicht nur die Empathie , also das Mitfühlen und Einfühlen in andere, sondern auch Teile der Sprachentwicklung und anderer lebenswichtiger Bereiche der Gehirnentwicklung.

Eindrucksvoll schildert der Autor den Zusammenhang zwischen Spiegelneuronen und Hirnschädigungen, z.B. nach einem Schlaganfall, und daraus resultierenden Ausfallerscheinungen.
Auch am Autismus sind Spiegelneuronen beteiligt.

Nach dem Lesen dieses Buches sind mir viele Zusammenhänge bezüglich Verhalten, Aktion und Reaktion, Empathie und Gefühlskälte des Menschen aber auch bei Tieren viel klarer geworden.

Dieses Buch ist ein Quell von fundiertem Wissen zum Thema Spiegelneuronen. Hochkomplexe Wissenschaft so verständlich rüberbringen kann nicht jeder.
Und im Anhang gibt es jede Menge Literaturstellen zum Weiterlesen.

Meine absolute Leseempfehlung für alle, die sich interessieren für Gefühle, das Miteinander von Menschen, Wissenschaft, Psychologen und alle Berufsgruppen, die mit Menschen als fühlenden Lebewesen zu tuen haben und auch für Menschen, die mit Tieren zu tuen haben. Ich denke da z.B. an Hundetrainer, Menschen, die Therapiehunde ausbilden, etc.

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Wahlschlacht [Broschiert] Markus Matzner

Der Krimi von Markus Matzner ist ein sehr lesenswertes Buch des Autors.
Da Matzner selber im TV – Business tätig ist, profitiert die Krimihandlung von seinem Insiderwissen und als Leser bekommt man Einblicke in einen Fernsehsender und das Vorgehen dort, die sicher auf Deutschland übertragbar sind.

Geplant ist eine große Wahlsendung zu den nationalen Parlamentswahlen. Dies braucht eine ganze Menge Vorbereitung aller Beteiligten. Na klar will sich der Moderator der Livesendung profilieren und er neigt ohnehin schon zu einer gewissen Profilneurose. Auch ist er der Damenwelt nicht abgeneigt.

Kurz vor der Sendung werden 2 Leichen auf dem Gelände des Fernsehens gefunden, ein Obdachloser und eine Aufnahmeleiterin. Die Journalisten Nico und Mario werden entführt und der Polizist Trümpiu ist auch verschollen. Die Polizei steht vor scheinbar unlösbaren Aufgaben, so viele Fälle auf einmal. Und dazu noch die Schutzmassnahmen, die rund um die Fernsehsendung zu planen sind.
Im Laufe der Ermittlungen stößt dei Polizei auf Verbindungen zwischen den Fällen. Wo sind die Zusammenhänge?

Die Journalistin Hanni Pulver bangt um Nico und merkt, dass sie mehr für ihn empfindet als sie wusste.
Im Laufe der Sendung kommt es zu einer der Sendung durch Nationalisten, die eine Bombendrohung aussprechen. Alles scheint ausser Kontrolle zu sein.

Ich will Ihnen ja die Spannung nicht nehmen, sie müssen schon selber lesen. Aber dieser Krimi bietet eine spannende Handlung mit viel Augenzwinkern, Aufrütteln und einem guten Ende.
Taten wie diese sind durchaus denkbar.

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Wahlschlacht

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Vanguard Quovio 41 Equipment-Tasche für SLR-Kamera/Camcorder/Laptop schwarz von Vanguard

Die Vanguard Quovio 41 Tasche ist für Profis und engagierte Amateure im Foto – und Videobereich einfach super.

Sie ist sehr hochwertig verarbeitet und hat jede Menge Platz.
Die Aufteilung ist sehr gut duchdacht. Die Zwischeneinteilung im grossen Innenfach erfolgt mittels dicker Abtrennungen, die man flexibel einsetzen kann. Meine Canon EOS 7D mit angesetztem Canon EF 70 – 200 mm L f2.8 USM IS II passt ganz einfach rein. Dies ist nicht bei allen Taschen der Fall. Viele zusätzliche Fächer und Netztaschen ermöglichen ein gutes Verstauen des notwendigen Zubehörs, wie z.B. Akkus, Filter und Speicherkarten für die es ein extra Etui gibt. Das Speicherkartenetui ist lose und man kann es locker auch in die Hosentasche stecken für den schnellen Zugriff. Das Etui habe ich allerdings nicht getestet auf Tauglichkeit, da ich schon ein anderes Etui nutze.

Ein 14″ Laptop passt auch rein.

Der Tragegurt ist sehr gut gepolstert. Man kann damit die Tasche diagonal umhängen oder über die Schulter.
Mir ist die Tasche mit Inhalt auf Dauer aber zu schwer. Das Eigengewicht der Tasche beträgt schon 2,7 kg. Dies ist nicht gerade ein Leichtgewicht, aber bei der sehr guten Verarbeitung nicht verwunderlich. Es gibt wohl auch als Zubehör eine Art Rucksackgurt, den man zusätzlich befestigen kann. Da dieser aber nicht im Lieferumfang der Tasche enthalten ist, konnte ich ihn nicht testen.
Da ich meist im Bereich der Naturfotografie unterwegs bin und mein Equipment auf einem Beach – Rolly transportiere, spielt das Gewicht für mich keine Rolle. Für diese Transportart ist die Tasche ideal, da sie fest auf dem Transportwagen steht. Hier sind die seitlichen Tragegriffe eine große Hilfe.

Ausgesprochen praktisch finde ich, dass sich die Tasche von oben mittels einer Lasche mit beidseitigem Reißverschluß öffnen lässt. Der Zugriff auf die Ausrüstung ist damit schnell gewährleistet.
Was mich stört, gerade bei der Tierfotografie,ist, daß der Klettverschluß der Verschlußlasche sehr laut beim Öffnen ist. Hier bedarf es einer Vorplanung bzgl. des Öffnens um scheue Tiere nicht zu verscheuchen.
Eine Regenhülle für die Tasche ist auch dabei und der Boden der Tasche ist ohnehin aus feuchtigkeitsbeständigem Material, sodaß man keine Sorge um die Ausrüstung haben muss, wenn es mal regnet.

Das Stativ kann oben auf der Tasche oder seitlich angebracht werden, hierfür gibt es Haltegurte.
Auch ist eine Halterung für den Transport auf einem Trolley vorhanden.

Mein Fazit: der hohe Preis der Tasche, der zunächst einmal erschreckt, ist gerechtfertigt bei der tadellosen und durchdachten Verarbeitung. Die Tasche wird den Profi und engagierten Amateur nicht enttäuschen.

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Blutstern [Broschiert] Dieter Wölm (Autor)

Der Krimi von Dieter Wölm spielt in Aschaffenburg, einer Stadt, die sich bislang in der Krimiszene nicht besonders hervortat. Der Autor verbindet eine spannende Handlung mit viel Phantasieund einer gehörigen Portion Werbung für Aschaffenburg.
Da diese dezent verpackt ist mag man ihm, als Marketing – Experten, das nachsehen, er liebt die Stadt halt.

Genau auf Neujahr wird im Pompejanum eine nackte Frauenleiche gefunden. Die Leiche wird umringt von 6 toten Katzen mit deren Blut ein Pentagramm gezeichnet wurde. Der Leiche wurde ein Stern eingeritzt.

Bald findet man die zweite Leiche, die genauso zugerichtet wurde. Waren hier Satanisten am Werk? Alles deutet darauf hin.
Beide Toten waren irgendwie mit der Aschaffenburger Textilindustrie verbunden, was aber zunächst nicht weiter auffällt.

Komissar Rotfux vernimmt im Rahmen der Ermittlungen Thomas Drucker den Sohn der toten Ilona Drucker. Dieser junge Mann arbeitet in einem der Aschaffenburger Textilunternehmen und ist befreundet mit der Tochter eines Textilunternehmers. Die Textilindustrie spielt eine grosse Rolle in der Region um Aschaffenburg, dies merkt man auch im Krimi.
Nachdem Thomas Drucker dem Komissar hilfreich mit Informationen zur Seite steht, erwischt auch ihn ein Unglück. Unglück?? Na klar, es geschah ja in Afrika.

Die Handlung des Krimis ist sehr spannend und auf die Lösung kommt man als Leser wirklich erst am Ende.

Wer Krimis mit einem Lokalkolorit mag, ist hier richtig.

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Blutstern

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Knast [Taschenbuch] Joe Bausch (Autor)

Joe Bausch, der Mediziner und Schauspieler ist, berichtet über seinen Alltag als Gefängnisarzt in der JVA Werl. Werl zählt laut Aussage des Autors zu den JVAs der härteren Sorte.

Er beschriebt sich selber absolut treffend als „Ich bin der Hausarzt von Mördern, Totschlägern, Vergewaltigern, Kinderschändern, Erpressern, Betrügern und Dieben. Ich bin RAF-Terroristen begegnet, Wirtschaftskriminellen, Brandstiftern und Frauen, die ihr Baby umgebracht haben. Aber auch vielen Eierdieben.“ Dies beschreibt treffend die Patienten mit denen Joe Bausch zu tuen hat.

Joes Bausch lässt den Leser teilhaben an dem Leben hinter Gittern, das unterscheidet in Menschen mit und ohne Schlüssel. Eine für Aussenstehende kaum nachvollziehbare Welt, die ihre eigenen Gesetze hat. Der Autor versteht es, mit der ihm eigenen Deutlichkeit, die Denkweise vieler Insassen und auch des Personals, das System Justizvollzug, die Unterschiede zwischen den Kriminellen im sozialen Gefüge der JVA, aber auch seine eigenen Gefühle und Gedanken darzulegen. Auch der Einfluss seines Berufs auf seine Familie bleibt nicht aussen vor.

Joe Bausch beschreibt auch warum er nicht nur Gefängnisarzt ist, sondern eben auch Gerichtsmediziner im Kölner Tatort, warum er diese 2.Welt braucht. Er rüttelt wach was die Zustände in deutschen Gefängnissen angeht, prangert auch Missstände an und appeliert an die Verantwortlichen Änderungen zu beschliessen.

Bei jeder Zeile kann man nachemfinden, dass Joe Bausch nicht nur einen Job macht, sondern mit Leib und Seele seiner Berufung nachgeht. Als Leser taucht man tief ein in eine Welt, die man überhaupt nicht kennt. Durch seine direkte Art lernt man auch die Gefühle und Probleme der Gefangenen und auch des Personals kennen.

Meine absolute Leseempfehlung, für alle, die auch mal über den Tellerrand hinausschauen wollen, für alle, die auf politischer Ebene Entscheidungen treffen in Bezug auf den Strafvollzug und auch für Leute wie mich, die Joe Bausch als Schauspieler grossartig finden und etwas lesen möchten über seine 2. Seite des Lebens.

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Knast

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Kölner Luden: Sandmanns dritter Fall [Broschiert] Stefan Keller (Autor)

Stefan Keller ist mit seinem 3. Marius Sandmann – Krimi wieder einmal ein Volltreffer gelungen.

Der Krimi spielt diesmal im Kölner Rotlichtmilieu von heute und auch von gestern. Marius Sandmann bekommt von einem Waisenkind den Auftrag anhand eines Fotos von Chargesheimer, das „Unter Krahnenbäumen“ aufgenommen wurde, seinen vermeintlich leiblichen Vater zu finden.
Nicht so einfach, Chargesheimer wirkte ja schließlich in den Nachkriegsjahren. Wie soll er da an Informationen kommen?? Aber es gibt ja den kölschen Knüngel.

Der einigste wichtige Zeuge stirbt und der Detektiv gerät in den Verdacht ihn getötet zu haben. Die Freunde des Toten jagen ihn. Beteilgt an dem Fall sind Paula, die bei der Kripo abgeschoben wurde in eine neue Abteillung, die alte Fälle klären soll und ihre KollegInnen Franka und Scharenberg. Wieso benimmt sich Scharenberg manchmal so seltsam?? Das Geheimnis wird Paula mit viel Spürsinn lösen.
Überhaupt sorgt das Kripo – Trio für viel Verwirrung. Als Leser muss man oft schmunzeln wie geschickt die 3 Fälle lösen und auch noch ihr Privatleben „sortieren“.

Stefan Keller einen Krimi geschaffen der spannend ist bis zur letzten Zeile. Man merkt, dass er Köln und kölsche Lebensart kennt und liebt. Der Krimi lebt durch seine spannende Handlung und durch das kölsche Element.

Absolute Empfehlung für Krimiliebhaber und auch Kölnliebhaber.

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