Meike Bosch : Bäume am Blatt erkennen

„Bäume am Blatt erkennen“ wurde von Meike Bosch geschrieben.
Meike Bosch hat Biologie mit dem Schwerpunkt Botanik studiert. Vorher war sie Schreinerin. Holz und somit also auch Bäume standen schon immer Mittelpunkt ihres Interesses.

Im vorliegenden Buch über die Bäume und wie man sie am Blatt erkennt, findet man 64 Laub- und Nadelbäume.
Das Buch ist nicht, wie der Titel vermuten lässt, ein reines Buch zur Bestimmung welchen Baum ich nun vor mir habe, es ist viel mehr.
Zunächst gibt die Autorin eine allgemeine Einführung zu den Bäumen, die uns so im Umfeld begegnen.
Erst danach findet man, unterteilt in Laubbäume und Nadelbäume, die64  Bäume, die beschrieben werden.

Die Blätter werden in Originalgrösse gezeigt, ich finde das toll. Oft hat man ein Blatt in der Hand, aber zu welchem Baum es gehört, ist ein Fragezeichen im Kopf, ich bin keine Botanikerin.
Da es ja bei Laubbäumen grosse und kleine Blätter gibt, hat die Autorin diese nochmals unterteilt nach der Größe ihrer Blätter: kleiner als 10 cm, 10-15 cm und größer als 15 cm.
Schnell hat man die richtige Kategorie, kann das Blatt neben das Buch legen und durch die Übereinstimmung den Baum identifizieren.

Zum jeweiligen Baum erfährt man etwas über die Früchte, die Blätter, Besonderheiten der Baum ist als Zeichnung abgebildet. Eine Rundum-Kurzinfo zu 64 Bäumen bietet dieses kleine Buch.

Ich betone bewusst dieses „kleine“. Das Format des Buches ist so, dass man in einer Tasche oder im Rucksack mitnehmen kann auf einer Wanderung oder auch, wie es bei mir passiert, auf einer Fototour.

Ich bin begeistert von diesem Handbuch im „Mitnahmeformat“
Es ist geeignet für alle Naturliebhaber, Naturfotografen, Lehrer und Erzieher,für Familien, einfach für alle, die ein Herz für unsere Natur haben und mehr wollen als nur schauen.

ISBN: 9783440152645
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Peter Wohlleben: Der Wald

Ich lese die Bücher von Peter Wohlleben sehr gerne, zumindest bisher. „Der Wald – eine Entdeckungsreise“ klang in meinen Augen vielsprechend. Ich habe wohl zuviel erwartet.
Leider ist dieses Buch nicht nur ein Buch über den Wald, das hatte ich erwartet, sondern auch eine Art Autobiographie des Autors und das hatte ich nicht erwartet.

Erst einmal schildert Peter Wohlleben seinen Werdegang, wie er nach Hümmel kam, der Frust mit seiner Tätigkeit als Förster im öffentlichen Dienst, über seinen Burn-Out, usw.
Nett zu lesen für die, die es interessiert, aber, aus meiner Sicht, bei einem Buch mit dem Titel „Der Wald“, hätte unter einer Deutscharbeit nun Thema verfehlt gestanden, zumindest für einen Großteil des Buches.

Richtig interessant wird es, als der Autor dann endlich doch über den Wald berichtet. Als Leser lernt man viele Zusammenhänge der Forstwirtschaft, der Waldpflege, des Naturschutzes, des Ökosystems Wald kennen.
Die Abrechnung, oder wie man es auch immer nennen will, mit den Jägern ist aus meiner Sicht in dem Zusammenhang auch nicht zielführend.

Was mir auch aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die anderen Bücher es Autors in einer anderen Art zu schreiben, geschrieben sind, mitreißend sind diese.
Dieses Buch ist zwar in Ordnung vom Schreibstil her, aber nicht mitreißend.

Mein Fazit: ein Buch das in Ordnung ist, das aber oft am Thema vorbei geht. Ich hätte es begrüsst, wenn der Autor sich ans Thema gehalten hätte oder der Titel des Buches eindeutiger wäre.
Auch konnte ich dieses Buch nicht „in einem Rutsch“ lesen wie die anderen Bücher des Autors, die ich gelesen habe, da es nicht so mitreißend geschrieben ist.

ISBN: 9783453615083
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Derek Meister: Blutebbe

Derek Meister ist mit „Blutebbe“ wieder ein sehr spannender Krimi mit dem Ermittlerteam Knut Jansen und Helen Henning aus Valandsiel gelungen.
Nach dem Jungfrauenmacher und der Sandwitwe musste ich auch diesen Krimi lesen, keine Frage.

Knut Jansen ist Polizeichef in Valandsiel, einem beschaulichen Ort an der Nordsseküste. Helen Henning war Profilerin in den USA. Man lernt die beiden im „Jungfrauenmacher“ kennen.
Helen hat ein Restaurant, aber es ist ihr nicht vergönnt dies in Ruhe zu führen.
Knut ist seinem Vater Thor auf den Platz im Valandsieler Polizeirevier als Revierleiter gefolgt.
Knuts Begleiter ist Butch, sein Labrador.

Knut macht Musik im Dock-5 und spielt Klassiker wir Suzanne, My Secret Love, usw.
Dieses Mal ist Veith, sein Kollege dabei.
Nur aus dem Gig wird nichts, das Handy meldet sich, Jörn Werth meldet, dass ein Geisterschiff gesichtet wurde.

Knut rast zu Jörn und findet ihn auf der Tischplatte, Bauch und Brust geöffnet.
Auf dem Geisterschiff finden sich zwei Frauenleichen, die auch so zugerichtet sind und dazu aufgehangen wurden, wie man Fische zum Räuchern aufhängt.
Das Schlimmste für Knut ist es, seinen Gefährten Butch in seinem Blut liegend aufzufinden, auch dieser wurde aufgeschnitten.
Drei Runen wurden auf die Wohnzimmerscheibe geschrieben mit Butchs Blut. In einer Schachtel iegt Butchs Lunge und darunter ein Zettel mit einer Botschaft.

Knut und seiner Mannschaft ist klar, hier haben sie es mit einem brutalen Mörder zu tuen.
Immer mehr Leichen werden gefunden. Ein Trittbrettfahrer? Thor erinnert sich an alte Fälle, die auch wie Ritualmorde waren.

Mehr verrate ich nicht.

Dieses spannend geschriebene Buch „Blutebbe“, durch das sich die Blutspur wie ein roter Faden zieht, ist lesenswert.
Für mein persönliches Empfinden werden die Bücher von Derek Meister mit jedem neuen Krimi noch spannender.
Die Charaktere sind exzellent beschrieben, man fiebert und leidet mit den Ermittlern, aber man begleitet sie auch im Privatleben.

Wie geht es mit Helen und Knut weiter? ist die Frage, die auch dieses Mal unbeantwortet bleibt.
Das lässt mich auf eine Fortsetzung hoffen.
Eine Krimi-Reihe mit Suchtfaktor ist dem Autor gelungen.

ISBN: 9783734104787
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The young European Collective : Wer, wenn nicht wir?

„Wer, wenn nicht wir? Vier Dinge, die wir jetzt für Europa tun können“ ist ein Appell von 12 jungen Autoren/innen, die aus 11 verschiedenen Ländern kommen und zwischen 22 und 31 Jahren alt sind.
Es ist an Appell, nicht nur an die junge Generation, endlich mal wieder zusammen zu stehen. „Pulse of Europe“ ist ja gerade eine Initiative, die in mehreren Städten friedlich demonstriert.

Auf dem Rückeinband steht ein Satz, der an und für sich alles sagt:
„Stellt euch vor, ihr wacht eines Morgens auf und die Welt ist eine andere, Rechte, Freiheiten und Sicherheiten, die selbstverständlich erschienen, gibt es nicht mehr. Und das Schlimmste daran ist, ihr hättet nie gedacht, dass es einmal so weit kommen könnte.“

Leider sind wir genau an diesem Punkt und die jungen AutorInnen nehmen die Leser mit auf eine Reise in ihre Gedankenwelt.
Wie schaffen wir es, dass die junge Generation noch eine Zukunft hat, Jobs hat, ein Leben führen kann, dass lebenswert ist?

Zunächst stellt sich die Initiative „Who, if Not Us?“ vor, dann werden die Schritte beschrieben, die nötig sind, um gemeinsam europaweit weiterzukommen.
4 Schritte, nur 4 sind nötig:
– Sei kritisch
– Überwinde deine Ängste
– Entdecke deine Macht
– Verbünde dich

Zum Abschluss lernt man einige der Aktivisten näher kennen und bekommt Kontaktmöglichkeiten angeboten.

Als ich das Buch gelesen habe, kam mir viel aus meinem eigenen Leben in den Sinn. Große und kleine Schritte, die meine Generation gemacht hat und die zum Erfolg geführt haben oder auch nicht.
Zwar noch recht jung, aber ich habe die 68er mitbekommen. Gebracht haben die Aktivitäten viel.
Wir sind gegen den Nato-Doppelbeschluss auf die Straße gegangen, für bessere Bedingungen beim Studium, später für und mit den Erzieherinnen in der KiTa der Kinder, gegen den Ausbau des Frankfurter Flughafens und gegen den Fluglärm, etc.

Kämpfen (ohne Gewalt), auf die Strasse gehen für seine Bedürfnisse, ist ein Bürgerrecht, das vermittelt dieses Buch.
Und wahrlich, wenn ich die Generation meines Sohnes erlebe, ist diese meist leider viel zurückhaltender in dieser Richtung, als wir es waren.
Heute heißt es nicht mehr Deutschland sondern Europa, denn wir sind abhängig von den anderen Ländern Europas.

Das Buch rüttelt auf und sicher nicht nur die junge Generation, die die Zielgruppe ist, sondern jeden, der diesen Appell an sich heran lässt.
Ich könnte es mir auch gut für die Besprechung im Unterricht vorstellen.

ISBN3: 9783426789469
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Klio Verigou : 99 x Aachen und die Euregio

“ 99 x Aachen und die Euregio – wie Sie sie noch nicht kennen“ das verspricht der Titel des Buches von Klio Verigou.
Die Autorin hat eine Leidenschaft : das Reisen. Nach ihrem Studium der Kommunikationswissenschaften und Informatik hat sie die Leidenschaft zum Beruf gemacht und arbeitet als Reisejournalistin.
Ihre Heimat ist Aachen, kein Wunder, dass sie Aachen und die Umgebung gut kennt.

Im vorderen Einband geht es gleich mit einer Übersichtskarte los, in die die 99 zu entdeckenden Orte eingezeichnet sind.
Das Gebiet, das es zu entdecken gilt, erstreckt sich von Maastricht im Westen bis Jülich und dem Nationalpark Eifel im Osten und von der Provinz Limburg/Belgien im Norden bis Monschau im Süden.
Eine herrliche Gegend, die viel bietet. Ihc war oft dort und schätze auch heute noch Besuche und Urlaube in der Ecke.
Im Kartenausschnitt findet man dann zur räumlichen Orientierung alle Punkte in Aachen.

Der Reiseführer ist unterteilt in mehrere Kapitel:
Aachen
– die Innenstadt
– der Nordosten
– der Südwesten

– Städteregion Aachen mit der Eifel, Monschau, dem Nationalpark
– Provinz Limburg/Niederlande u.A. mit Maastricht
– Provinz Limburg/Belgien
– Provinz Lüttich/Belgien
– Deutschsprachige Gemeinschaft/Belgien.

Sie lernen den Aachener Printen Gin kennen, Printen kennt man ja meist, den Elisenbrunnen, Reisfladen (obwohl mein Lieblingscafé für Fladen ein anderes ist), den Ostfriedhof, Vlaai, das Wormtal, die Toscana – ich habe mich nicht verschrieben, und auch mein Lieblingsort in Maastricht fehlt nicht, der „Boekhandel Dominicanen“.

Im Buch finden Sie Einkehrtipps, Shoppingtipps, Ecken zum Wandern, um Kunst zu besichtigen, Besichtigungstipps und vieles mehr. Auch ich habe noch neue Dinge entdeckt, die es im nächsten Urlaub zu erorbern gilt.

Aus meiner Sicht ein empfehlenswerter Reiseführer. Geschrieben mit viel Liebe zur Gegend und grosser Ortskenntnis.

ISBN: 9783734306884
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Thomas Pyczak : Tell me! – Wie Sie mit Storytelling überzeugen

Thomas Pyczak hat mit „Tell me“ ein Buch zum Thema Storytelling geschrieben.
Der Autor ist Journalist, war Chefredakteur bei CHIP, später Geschäftsführer und CEO. 2014 ging er dann andere Wege und ist seitdem als Autor und Storyteller tätig.

Storytelling ist schon seit einiger Zeit en vogue. Es gibt viele Bücher zum Thema.
Das Buch von Thomas Pyczak hat mich bereits durch das Cover angesprochen. Luftballon und Kaktus, die sollten sich besser nicht zu nahe kommen, ein passendes Symbol.
Der Autor schreibt sehr sachlich und allgemein verständlich. Es ist kein Buch über Storytelling, das mit „verschwurbelten“ Phrasen daher kommt, sondern ein Buch aus der Praxis und für die Praxis.

„Wie nutze ich die Magie von Storytelling, um andere zu überzeugen, sie mitzunehmen?“, dieses Zitat findet man auf der Homepage des Autors zum Ziel des Buches.
Der Autor beschreibt in der Einleitung was bei ihm der Punkt war, an dem der Schalter umgelegt wurde.
1991 sein erster Job als Journalist. 2 Jahre bekommt er jeden Artikel von seinem Chef zurück, der ihn auf dem harten Weg zum besseren Schreiben begleitete.
Dann wandelt Pyczak seinen Stil und hat Erfolg mit Storytelling.
„So weit die Fakten, aber welche Geschichte wollen wir erzählen?“ wird einer der Lieblingssätze von Thomas Pyczak in seiner Zeit als Chefredakteur.

Storytelling hilft nicht nur Journalisten, es hilft jedermann.
Storytelling ist heute eine anerkannte Methode Psychotherapie. Aber auch bei Präsentationen hilft es ungemein. Im Schulunterricht wäre es ein gutes Mittel, usw.

Ich bin oft auf medizinischen Fortbildungen oder Tagungen auf denen Marketingleute präsentieren.
Sie kennen es sicher auch, es gibt Redner, die sie mitreissen und welche bei denen Sie nur auf die Uhr schauen und sich fragen, wann ist endlich Pause?
Immer wieder stelle ich fest, dass selbst die trockensten wissenschaftlichen Daten als Story mitreißend präsentiert werden können.

Im Buch „Tell me“ macht uns Thomas Pyczak sehr strukturiert und mit einer gehörigen Portion Witz, oft schon in den Überschriften, vertraut mit der Methode.

Um an einem Beispiel zu zeigen was ich meine, nehme ich „Cinde-f***ing-rella – Das Gehirn mag Mustervorlagen“ als Grundlage.
Los geht es mit dieser Überschrift, die aus dem Film „Pretty Woman“ stammt. Der Autor schildert kurz um was im Film geht.
Cinderella ist die Mustervorlage für den Plot des Films mit Richard Gere und Julia Roberts.
Im Text findet der Leser einen Verweis auf ein YouTube-Video Cinderella 2.0, einfach herrlich anzusehen.
Es folgt die Erklärung warum und wie Mustervorlagen funktionieren, der Leser bekommt jede Menge Hilfestellungen an die Hand, wie man Mustervorlagen verwendet.

Ein Beispiel wie toll der Autor uns verdeutlicht was er meint, wie man vorgeht, ist auf s.28 die Umsetzung von Einsteins Formel für die allgemeine Relativitätstheorie.
Die Formel wird zur Geschichte
„Der Esel (e)
fährt Ski (=)
zu der kleinen Maus (m),
um dort einen Cognac zu trinken (c).
Danach sehen sie alles doppelt (^2).

Das ganze Buch ist so aufgebaut, Beispiele, Erläuterungen, Handlungsanweisungen und immer wieder, grün unterlegt, Mersätze, Highlights und Take-aways.
Für alle Situationen findet man allgemeinverständliche Kapitel im Buch, aus denen man lernen kann wie man vorgeht.

Besonders hat mich begeistert, dass stets gleich auf der Seite, auf der etwas steht, eine Quelle angegeben ist und auch Links zu weiterführender Litertur, etc.
Der Autor hat so viele ergänzende Links ins Buch eingebaut, dass ich überfordert gewesen wäre, wenn ich diese im Anhang hätte suchen müssen.
So wie Thomas Pyczak es gestaltet hat, hat man immer einzelne Kapitel, die man als Arbeitvorlage nehmen kann incl. der Links zu weiterführenden Texten, Videos, etc.

ISBN: 9783836245609
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Marco Polo Rheingau Wiesbaden

„Marco Polo Rheingau Wiesbaden“ ist ein kompakter Reiseführer. Er passt in den Rucksack, aber auch in eine grössere Handtasche und auch in die Jackentasche.

Was ich hilfreich finde, ist die Tatsache, dass die Marco Polos nun eine Touren-App haben, die zu den Erlebnis-Touren die Offline-Karten hat und die Navigation ermöglicht.
Es werden auch die empfohlenen Aktivitäten, Genuß-, Kultur – und Shoppingtipps auf dem Weg der Tour angezeigt.
Der Online-Update-Service bietet zusätzlich zum Buch nicht nur Termine und Updates, sondern auch Änderungen von Öffnungszeiten, etc.
Auch dies herunterladbar oder als PDF zum Ausdrucken. Ein toller zusätzlicher Service.

Den Marco Polo Reiseführer wurde von Birgit Müller-Wöbcke geschrieben.
Sie ist Reisejournalistin und gebürtige Rheingauerin.

Im Einband geht es los mit den Marco Polo Highlights.

Die Insider-Tipps,Best of.. mit „Tolle Orte zum Nulltarif“, Typisch Rheingau, den Regenwetteraktivitäten bieten einen ersten Überblick und Entspannung ist auch angesagt..
Danach geht es weiter mit „Entdecken Sie den Rheingau!“, man erfährt dies und das über den Rheingau von Geschichte über Kultur bis hin zum Wein.

Ergänzt wird der Text durch schöne Fotos.

Unterteilt ist der neue Marco Polo Reiseführer in die Kapitel:
– Insider-Tipps
– Best Of
– Auftakt
– Im Trend
– Fakten, Menschen, News
– Essen und Trinken
– Einkaufen
– Wiesbaden
– Östlicher Rheingau von Eltville bis Oestrich-Winkel
– Westlicher Rheingau von Geisenheim bis Rüsselsheim
– Taunus
– Erlebnistouren
– Sport & Wellness
– Mit Kindern unterwegs
– Events, Feste & Mehr
– Links, Blogs, Apps &; Co. – eine tolle Rubrik mit weiterführenden Tipps, auch super für die Vorbereitung.
– Praktische Hinweise
– Reise-Atlas
– Bloss Nicht! – diese Seite kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, die Tipps sind wirklich gut.

Im Buch finden Sie, wie Sie sehen, so ziemlich alles was man für Reisevorbereitung und vor Ort braucht.
Man hat alles zusammen Shoppingtipps, Restaurants, Übernachtungstipps, Museen, Stadtbesichtigungen und vieles mehr.

Toll ist der separate Plan zum Mitnehmen, der den Cityplan von Wiesbaden und die Karte vom Rheingau und Umgebung enthält.
Da ich im Untertaunus und Wiesbaden gewohnt habe, teilweise im Rheingau gearbeitet habe, kenne ich die Gegend gut. Ich konnte neue Ideen mitnehmen und alt bekannte Orte finden.

Alles in allem muss ich sagen, ich schätze Marco Polo-Reiseführer im Allgemeinen sehr.
Dieser ist aus meiner Sicht sehr gelungen.

ISBN: 9783829728775
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Marie Matisek : Mirabellensommer

Marie Matisek lässt und Leser in „Mirabellensommer“ in die Provence reisen. Die Autorin lässt uns Leser das Leben der Familien Verbier, de Lafleur und Babajou eine Zeitlang begleiten.
in Mirabellensommer erlebt man die Provence so, als sei man dort in Urlaub. Die Autorin hat eine sehr bildhafte Sprache und man sieht die Gegend vor dem geistigen Auge und kann die Gerüche erahnen.

Die Babajous, Babette und Aristide sind vor ca. 30 Jahren von der Elfenbeinküste nach Nizza gezogen.
Die Verbiers, Ségolène und Gilbert leben schon länger schon dort.

Die Domaine de Lafleur ist die Heimat von Lucien Lafleur und seiner Frau Marita.
Marita war vor vielen Jahren auf die Domaine gekommen. Sie stammt von der Insel Amrum, auf der ihre Eltern, Hans und Inge, noch leben. Marita kam als Pflegerin für Georges Lafleur auf die Domaine Lafleur, die von Jasmin- und Rosenfeldern umgeben ist. Essenzen für die Parfümherstellung werden dort hergestellt.

Aristide hat ein Obst- und Gemüsegeschäft. Babette ist stundenweise Pflegerin des reichen Alexandre.

Die 3 Familien sind befreundet.
Ségolènes Enkelin Julie verliebt sich in Rachid, den Sohn der Babajous. Babette hat Bedenken.

Ich will nicht zuviel vorwegnehmen von der mitreißenden und fesselnden Familiengeschichte.
Lesen Sie selber, lassen Sie sich verzaubern vom Flair der Provence, den Charakteren und der Story selber.

ISBN: 9783426517406
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Isabel Blumenthal: Mach’s in Frankfurt

„Mach’s in Frankfurt“ von Isabel Blumenthal ist eine andere Art des Reiseführers.
Laut Aufkleber auf dem Cover „Spiel mit Deiner Stadt“. Mir hätte das Cover schon zu denken geben müssen. Es erinnert mich an Bild aus Kinderhand.
Mittlerweile habe ich mal gesucht was der Verlag zu dieser Art des Reiseführers sagt und bin fündig geworden:
„Wer sich auf diesen Do-it-yourself-Cityguide einlässt, erlebt Frankfurt ganz neu und entdeckt vielleicht Ecken, die er zuvor nicht kannte. Oder man verliebt sich neu in alte Lieblingsplätze. Zum Beispiel in den Goetheplatz, auf dem man unter anderem zählen soll, wie viele Damen mit Pelzmantel und wie viele Starbucks Becher man sieht.“

Ja Do-i-yourself ist es wirklich. Die Autorin studiert Kunst und hat sich ausgetobt im Stadtführer mit jeder Menge Zeichnungen.
Sie fordert die Leser auf ihr auf Instagram zu folgen, dafür nimmt sie eine Seite in Anspruch. Man kann einen Bembel anmalen, etc. Das erinnert mich eher an ein Ausmalbuch für Kinder.

Nachdem ich das Buch von vorne hinten angeschaut habe, bin ich zwar um wenige Tipps weiter, aber auch um die Erkenntnis, dass dieser Cityguide, aus meiner Sicht, maximal für die Teeniegeneration geeignet ist.
Ich bin offensichtlich zu alt dafür.
Von einem Cityguide erwarte ich Informationen zur Stadt und kein Malbuch.

Von Marco Polo hätte ich etwas anderes erwartet. Die stehen sonst für qualitativ gute Reiseführer.

ISBN: 9783829735568
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Hundehotel Bergfried, Rötz Juni 2017, Hotel – Erfahrungen, Ausflugstipps und mehr

Im Juni 2017 waren wir 5 Tage im Hundehotel Bergfried in Rötz.

Das Hundehotel wirbt damit das es hundefreundlich ist.
Und das ist es auch. Es gilt ein grosses Gelände zu entdecken, das umzäunt ist. Die Hunde können dort frei laufen. Klar muss man aufpassen, da es immer mal wieder Hunde gibt, die sicht so gar nicht mögen. Da aber das Gelände in 3 Teile unterteilt ist, mit Törchen dazwischen, kann man, Hund, sich aus dem Weg gehen.
Der Badeteich lädt zum planschen und zum Wasserapport ein. Anjo sah das skeptisch, nasse Pfoten reichen doch oder??

Anjos Higlight: der Outdoor – Parcour, da kann Hund sich nach Herzenslust austoben.

Unsere Erfahrungen mit dem Aufenthalt im Hotel:
– die Lage ist super, gleich am Wald mit Blick auf Rötz.
– das Zimmer war geräumig, praktisch eingerichtet und sauber. Wir hatten ein Erdgeschosszimmer mit eigener Terrasse, das hatte den Vorteil, dass wir im Schatten sitzen konnten, in Ruhe lesen konnten und
uns erholen. Am Badeteich gibt es zwar Sitz – und Liegemöglichkeiten, die nett sind, aber uns war es zu heiß dort. Während unseres Aufenthaltes waren es immer 30 Grad Celsius.
Man findet aber auch so einzelne schattige Ecken.
– die Terrasse am Restaurant ist nett, wenn man etwas trinken oder essen will. Der Kuchen ist ok, aber nicht super.
– das Essen besteht aus 4 Gängen und schmeckt meist gut. Die Portionen nicht besonders groß.
– das Frühstück würden wir mittelmässig einordnen, die Auswahl ist ok, aber sie könnte besser sein. Der Scheibenkäse war an den Kanten schon trocken. Als Obst gab es nur Obstsalat, so dass man
als Apfelallergiker keine Chance hatte sich mit Obst zu versorgen.
Am Feiertag gab es aufgebackene Brötchen, die nicht wirklich gut schmeckten, hier wäre eine Brotauswahl aus unserer Sicht besser gewesen.
– was uns gestört hat, sind die extrem harten Matratzen. Wer Rückenprobleme hat, fährt mit Rückenschmerzen heim.

Der Wald rund um das Hotel lädt zu kurzen Spaziergängen ein oder auch längeren Wanderungen.

Aus unserer Sicht, neben den vielen Wandermöglichkeiten im Umkreis, lohnende Ausflüge führten uns nach:

Cham
Marktplatz mit einer tollen Pizzeria/Eisdiele – empfehlenswert und hundefreundlich, wenn das Wetter schön ist, kann man auf dem Marktplatz sitzen und genießen und das zu vernünftigen Preisen.


in Cham lohnt es sich die Kirche St.Jakob zu besichtigen.

Der Eixendorfer See ist, wie viele andere Seen, nicht weit vom Hotel entfernt.

Für Naturliebhaber und an heißen Tagen kann ich das Naturschutzgebiet Kulzer Moos empfehlen. Unberührte Natur und Ruhe geniessen sind dort garantiert.

2 Tipps für Süßnasen
in Neunburg, dass nicht allzu weit ist, gibt es 2 Werksverkäufe, die einen Besuch wert sind:
Trolli
Lorenz Bahlsen

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