Vogelsang und die Dreiborner Hochfläche: Zu Fuß und per Rad durch den Nationalpark Eifel und seine Region [Broschiert] Maria A. Pfeifer (Autor)


Dieses kleine Buch eignet sich sehr gut, wenn man die Rureifel näher erkunden möchte. Es ist eins von dreien, die Wege rundum den Rursee beschreiben und auch die Gegend dort beleuchten.

Die Autorin kennt sich dort bestens aus, das merkt man auf jeder Seite des Buches. So erfährt der Leser was es mit der Beschilderung auf sich hat, man kann sich so besser orientieren.

Es werden Fuß – und Radwege mit unterschiedlichen Längen beschrieben und auch in Karten gezeigt, die GPS – Daten dazu kann man downloaden. Auch eine Schifffahrt über den wunderschönen Rursee fehlt nicht.

Zu jeder Route gibt es

– die Längen

– Ausgangspunkt incl. Anreise per ÖPNV oder Auto (mit Naviadresse)

– Hinweise zu den Touren

– Einkehrmöglichkeiten

– eine Karte mit eingezeichneter Tour

und dann vor allem eine ganz ausführliche Streckenbeschreibung.

Angereichert wird das Ganze mit sehr schönen und aussagekräftigen Fotos.

In diesem Band erfährt man auch ganz viel über „Vogelsang“  und seine Geschichte. Vogelsang nahm den Weg von der Ordensburg über einen Truppenübungsplatz bis es dann ab 2006 zu besichtigen ist. Ein Stück Zeitgeschichte, die im Buch sehr ausführlich beschrieben wird.

Ein rundum gelungenes Heft für alle, die im Gebiet der Rureifel Wandern oder Radwandern wollen und für alle Naturliebhaber sowieso.
Vogelsang und die Dreiborner Hochfläche 
 http://www.bachem.de/verlag/buecher/entdeckertouren/vogelsang-und-die-dreiborner-hochflache/?searchterm=
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Nadin Matthews : Wir müssen reden … über das Erstgespräch in der Mensch-Hund-Beratung


Nadin Matthews ist Hundetrainerin, kynologische Dozentin und bildet Hundetrainer aus.

Sie hat mit „dogument“ eine Ausbildungseinrichtung für HundeerziehungsberaterInnen gegründet.

Im Buch geht es um erste Gespräch eines Hundeerziehungsberaters mit einem Kunden.

Zunächst geht die Autorin darauf ein was Beratung und gerade die Verhaltensberatung überhaupt bedeutet. Welchen Kunden begegnet man, sowohl 2- wie auch 4 – beinig. Wer hat das Problem der Hund oder der Halter?

Wichtig ist auch die Selbstreflexion, die beleuchtet wird, ohne sich selbst zu kennen kann man kaum anderen helfen.

Danach folgen klare Anleitungen aus der Praxis für die Praxis, angefangen von der telefonischen Terminvereinbarung, mir war gar nicht klar wieviele Fehler man da schon machen kann, über den persönlichen Kontakt.

Nadin Matthews geht hier auf vielfältige Situationen ein, die die Mensch – Hund- Beziehung stören können von der familiären Situation, der Paarsituation, was ist bei Beratungsfehlern.

Jede Phase des Erstgesprächs wird genau beschrieben und mit klaren Handlungsanleitungen versehen. Immer gibt es Auswahlmöglichkeiten. Es sind keine „Kochrezepte“, sondern ein ganzer Strauß von Möglichkeiten, sodass sich jeder Hundetrainer/ – berater das für ihn passende heraussuchen kann.

Viele tabellarische Hilfen ergänzen den Text und das Bonbon, das dem ganzen Buch den letzten Schliff gibt, sind die überaus passenden Illustrationen von Claudia Fries.

Aus meiner Sicht und ich bin nur Hundehalterin, ein absolut gelungenes Buch und zwar nicht nur für Hundetrainer, -erziehungsberater, Tierärzte , sondern auch durchaus für Vertriebsleute, wie mich, die sich mal Ideen in anderen Bereichen holen wollen.

 http://www.amazon.de/Wir-m%C3%BCssen-reden-SPF-Sonderedition-Beratung/dp/3840420164/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1367169593&sr=8-1&keywords=wir+m%C3%BCssen+reden
http://localhost/wordpress1/wp-content/uploads/2013/04/fj2013_wir_muessen_reden_titel-213x300.jpg
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Hundesprache: Mimik und Körpersprache richtig deuten [Broschiert] Barbara Schöning (Autor), Kerstin Röhrs (Autor)

Das Buch wurde von 2 auf Verhaltenskunde spezialisierten Autorinnen geschrieben. Das merkt man.

Es bietet geballte Kompetenz zum Thema Hundesprache.
Als Leser findet man zu verschiedenen Themenbereichen
– Kommunikation
– Leben in sozialen Gruppen
– Grundlagen für Verhalten
– Ausdrucksverhalten
– Verhaltensgruppen

viele Tipps um die Mimik und Körpersprache seines Hundes zu deuten.
Angereichert ist das Ganze mit sehr anschaulichen Bildern. So wichtige Themen wie Agression ja oder nein? Stress, Demut, etc. werden behandelt und bildlich dargestellt.
Ich habe schon einige Bücher zum Thema gelesen und mehrere Vorträge gehört und trotzdem empfinde ich das Buch als sehr nützlich. Es fasst sehr gut die wichtigsten Körpersprache – Themen zusammen, oft auch tabellarisch gegenübergestellt, was bedeutet was. Auch machen die Autorinnen darauf aufmerksam das eine bestimmte Mimik z.B. verschiedene Dinge bedeuten kann.

Beim Lesen fällt auf, dass die Autorinnen wissen wovon sie schreiben, es ist ihr Alltagsgeschäft.

Ein besonders empfehlenswertes Buch sicher auch für Ersthundebesitzer geeignet.








http://www.amazon.de/Hundesprache-Mimik-K%C3%B6rpersprache-richtig-deuten/dp/3440122115/ref=cm_cr-mr-img

Cover für Hundesprache

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Karin Baron Tote essen kein Fast Food

Fanny, 16 Jahre alt, voll Teenie, soll mit ihrem Vater im Urlaub nach Sylt. Dort geht es ins Haus der verstorbenen Tante.
Sylt ist für Fanny nur ätzend, Schicki – Micki – Welt und andere Klischees schwirren in ihrem Kopf herum.

Und dann kommt noch die Freundin des Vaters dazu, Svea, schlimmer geht gar nicht mehr. Der Urlaub kann nur entsetzlich werden.
Aber das Blatt wendet sich, da Fanny ungewollt die Sylter Unterwelt (Bunkerwelt) kennen lernt. Sie trifft auch noch Jan am Strand und erlebt auf der Suche nach einem vermissten Mädchen jede Menge. Sie interessiert sich plötzlich für Bunker, macht Bekanntschaft mit einem Rattenmädchen und vieles mehr.

Und sie geniesst den Urlaub, der voller Abenteuer und etwas Liebe ist, plötzlich. Und mit ihrer Hilfe gibt es auch keine Toten.

Der Krimi ist lesenswert für Jugendliche, die sehen, dass Urlaub an ungeliebten Orten und dazu mit den Eltern, ganz lustig sein kann, ebenso für Erwachsene, die sich noch ein Stück Jugend in ihrem Denken bewahrt haben und für Syltliebhaber sowieso.

Cover für Tote essen kein Fast Food

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Birgit Poppe / Klaus Silla : Op Jück am Niederrhein

Die Bücher der Reihe „Lieblingsplätze“ aus dem Gmeiner-Verlag sind, was Reiseführer angeht, zu meinen Lieblingsbüchern geworden.

Gewohnt bin ich aus der Reihe „Reiselesebücher“, die von Einheimischen geschrieben werden, die sie mit ganz viel Liebe zur Heimat und Herzblut schreiben. Bücher, die Tipps ausserhalb der ausgetretenen Touristenpfade bieten, die einem Informationen geben, die ich nicht auf jeder Internetseite finde und angereichert mit tollen Fotos.

Der Niederrhein ist eine sehr liebenswerte Gegend, die Hanns Dieter Hüsch einmal ganz treffend beschrieben hat : „Der Niederrhein will angeguckt werden. Und dann beginnt die große Liebe. Dat is dat Geheimnis des Niederrheins. Un wer einmal am Niederrhein war, der kommt wieder.“

Als gebürtige Niederrheinerin, ich habe 24 Jahre in Mönchengladbach gelebt, habe ich ganz gespannt dieses Buch erwartet. Und nun bin ich masslos enttäuscht. Dieses Buch ist lieblos geschrieben, oft kommt es mir so vor als hätten die Autoren aus dem Internet oder aus Prospekten abgeschrieben. Die Bilder sind schlecht fotografiert, immer von unten nach oben hoch an den Gebäuden, absolut nichtssagend und dann gibt es noch eine Reihe von Fauxpas und Fehlern.

Ich will es mal exemplarisch an Mönchengladbach festmachen meine Heimatstadt, in der ich immer noch regelmässig bin, kenne ich am Besten.
Da wird Mönchengladbach ( 257208 Einwohner ) einsortiert unter „Viersen und Umgebung“, Krefeld (234396 Einwohner ) findet sich im Kapitel „die grossen Städte“. Das ist schon mal peinlich an   sich.
Dazu kommt, dass es durchaus mehr in Mönchengladbach zu sehen gibt, z.B. Schloß Rheydt und Schloß Wickrath. Diese sind durchaus sehenswert und gehören zu Mönchengladbach. Vom Wasserturm und von der Kaiser – Friedrich – Halle kann man nun wirklich bessere und aussagekräftigere Fotos machen.
Und dann auch ein Fehler bzgl. des Skulpturengartens. Der Garten wurde nicht erst 2002 zu EUROGA angelegt und eröffnet, sondern bereits von Hans Hollein mit dem Museum Abteiberg geplant und angelegt, es kamen lediglich 2002 im Rahmen der Euroga noch neue Kunstwerke hinzu.

Düsseldorf gehört nun wirklich nicht zum Niederrhein.

Sowohl in der Karte auf Seite 186 als auch Text wird immer von Holland gesprochen, Holland ist aber nur eine Provinz der Niederlande und noch nicht einmal die, die an den Niederrhein angrenzt, denn das ist die Provinz Limburg. Ich empfinde dies als sehr unhöflich unserem Nachbarland gegenüber.

Die Stadt Nijmwegen wird im Text als Nimwegen bezeichnet in oben genannter Karte als Nijmegen. Ich finde Eigennamen sollte man doch korrekt schreiben.

Auffallend ist, dass zu Duisburg sehr viel geschrieben wurde, die Heimat einer der beiden Autoren, dort kennt sich Klaus Silla aus.

Scchade, dass sich Birgit Poppe und Klaus Silla nicht die Mühe gemacht die Gegend erst richtig kennenzulernen bevor sie ein Buch darüber geschrieben haben. Sie hätten sich an den Satz von Hüsch, den sie auch im Buch haben, halten sollen. Der Niederrhein hätte es verdient und die Reihe „LIeblingsplätze“ auch.

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Wild auf Feuer: Grillen und Barbeque mit Wild – die besten Rezepte und Tipps [Gebundene Ausgabe] Elmar B. Fetscher

Dank Tischgrill grillen wir immer mehr. Nur Wild habe ich bislang immer gebraten oder als Braten oder Gulasch gemacht. Darum war ich ganz neugierig darauf wie Wild in gegrilltem Zustand schmeckt.

Es lohnt sich das Grillen von Wild zu probieren und das Buch hat jede Menge Tipps parat.
Die Unterteilung finde ich sehr praktisch.

Die Rezepte werden zunächst unterteilt in die verschiedenen Wildarten
Rotwild
Rehwild
Schwarzwild
Feldhase
Stockente
auch ganze Menüs werden vorgestellt.

Toll bebilderte Rezepte, die sehr gut erklärt werden, machen Lust gleich loszulegen und ich kann nur sagen, da ich nicht auf besseres Wetter warten konnte, es schmeckt auch aus dem Ofen, wenn der einen Grill hat.
Ergänzt werden die Rezepte teilweise noch durch die Tipps, die das Zubereiten erleichtern.

Unter der Rubrik „Kleine Kreationen – großer Genuss“ gibt es dann Rezepte für z.B. Reh – Buletten, selbst gemachte Würstchen, etc. Hier werden all die fündig, die nicht soviel Fleisch wollen und auch Beilagen findet man hier.

In den nächsten Kapiteln geht es um grundsätzliche Dinge wie die verschiedenen Grilltypen, Grillrost, Zubehör oder auch wie man ein ganzes Tier grillt.

Sehr hilfreich find eich persönlich auch die Rubrik „Frisch auf den Tisch“ , da man hier Tipps bekommt zum Zerlegen des Fleisches, zum beizen und marinieren mit tollen Rezepten und wie man selber die Wurst herstellt.
Vor allem kann man die Saucen, etc. auch gut für andere Gerichte brauchen.

Und zum Schluß Einkaufstipps und Links mit Einkaufsmöglichkeiten für Wild.


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Die Buchenwälder des Kermeters: Zu Fuß und per Rad durch den Nationalpark Eifel und seine Region [Broschiert] Maria A. Pfeifer (Autor)

Ich kenne die Rureifel von Kindesbeinen an und liebe die Gegend. Dieses kleine, aber sehr feine Buch regt mal wieder zu einem Besuch auf dem Kermeter an.

Die Autorin kennt sich dort bestens aus, das merkt man auf jeder Seite des Buches. So erfährt der Leser was es mit der Beschilderung auf sich hat, man kann sich so besser orientieren.
Es werden Fuß – und Radwege mit unterschiedlichen Längen beschrieben und auch in Karten gezeigt, die GPS – Daten dazu kann man downloaden. Auch eine Abkürzung per Schiff über den wunderschönen Rursee fehlt nicht.

Zu jeder Route gibt es
– die Längen
– Ausgangspunkt incl. Anreise per ÖPNV oder Auto (mit Naviadresse)
– Hinweise zu den Touren
– Einkehrmöglichkeiten
– eine Karte mit eingezeichneter Tour
und dann vor allem eine ganz ausführliche Streckenbeschreibung incl. Erklärungen zu Sehenswürdigkeiten, Fauna und Flora.

Da fehlen Fotos von Spechten ebensowenig wie der Hinweise auf die legendäre Mariawalder Erbsensuppe.

Neben den Routen gibt es informative Seiten zu den Wäldern des Kermeters im Hinblick auf die Entwicklung, die Bewirtschaftung und auch die Natur des Waldes. Angereichert ist das Ganze mit sehr schönen und passenden Fotos.

Ein rundum gelungenes Heft für alle, die im Gebiet der Rureifel Wandern oder Radwandern wollen und für alle Naturliebhaber sowieso.

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Petra M. Klikovits : Inselsturm

Dieser Roman rund um Rosa, die Psychologin, ist einer der leichteren Art. Genau richtig, um ihn im Urlaub zu lesen oder um zu entspannen.
Das Buch ist gut geschrieben, lässt sich flüssig lesen.

Rosa in den 40ern hat die Nase voll von ihrem Dasein als Psychologin. Sie will raus aus dem ihr zu eng gewordenen Wien und flieht nach Ibiza.
Dort beginnt sie ein neues Leben. Sie jobt in einer Autovermietung, scheint schwanger zu sein, hat einen Lover und vieles Andere mehr. Irgendwie erinnert mich das an die Flower – Power – Zeit, die ganze Leichtigkeit mit der sie das Leben auf Ibiza geniesst.
Und es kommt, wie es kommen muss, es gehen so einige Dinge schief. Man muss halt auch Geld verdienen, um leben zu können. Freunde gehören dazu, Marti aus Finnland fehlt ihr und Rosa plant weitere Veränderungen.

Ein munterer Roman rund um die „Midlife – Crisis“ einer 40jährigen, die denkt im Leben etwas verpasst zu haben und die dann wieder in die Realität zurückkehrt.


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Maike Jarsetz : Photoshop Lightroom 4: Schritt für Schritt zu perfekten Fotos (Galileo Design) [Gebundene Ausgabe]

Maike Jarsetz hat mal wieder bewiesen, dass sie Bücher schreibt, die sehr gute Anleitungen sind und genau den Bedürfnissen des Käufers entsprechen.
Schritt für Schritt erklärt sie an Beispielen was in Lightroom zu tuen ist , um bei einem Digitalphoto den gewünschten Effekt zu erreichen.
Da alles gut bebildert ist, ist es ohne Mühe und ohne viel Zeitaufwand nachzuvollziehen.

Die Autorin schreibt sehr gut verständlich und vor allem sehr kompetent. Man merkt, dass sie selber aus der dem Bereich der Fotografie kommt und Anwenderin ist und nicht Programmentwicklerin.

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