Guido Cantz Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse 14.10.2015

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Danke an den Verlag Bastei Lübbe und an Guido Cantz, die mir auf der Buchmesse das Gespräch mit Guido Cantz ermöglicht haben.

Ursprung für meinen Wunsch mit Guido Cantz war sein neues Buch „Wo ist der Witz“ , das ich bereits gelesen und rezensiert habe. Mehr finden Sie hier.

Auf der Buchmesse habe ich den Künstler und Autor zweimal erlebt, zunächst am Stand von Bastei Lübbe im Gespräch mit Klaus Reichert und auch im persönlichen Gespräch. Um Wiederholungen zu vermeiden, fasse ich aus beiden Gesprächen zusammen.
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Beim Gespräch mit Klaus Reichert wird schnell klar, dass Guido Cantz nicht lange überlegen muss, um witzig zu sein, sondern es einfach aus ihm heraussprudelt.
„Deutsche galten als korrekt, das hat sich geändert nach den manipulierten Abgaswerten“
„Im Alltag versteckt sich viel Humor, den man nur erkennen muss“ sind nur wenige Beispiele, die fallen.

Befragt danach wer mehr Humor hat, Männer oder Frauen, sagt Guido er glaube Männer haben einfach einen anderen Humor als Frauen, bei Männern gehöre Humor in den Bereich des Imponiergehabes. Darüber habe ich auf dem Heimweg nachgedacht und es passt bei so manch einem Beispiel das mir einfiel.

Besonders gut eignen sich seiner Meinung nach für Witze als Berufsgruppen Ärzte und Polizisten.

Da ich das Buch bereits gelesen hatte, aber darüber schon viel geschrieben wurde, haben mich zunächst einige persönliche Dinge interessiert.

Wie passt das BWL-Studium zu der heutigen Tätigkeit des Comedian??
Eigentlich gar nicht, vor allem die Mathematik nicht, das war mit ein Grund sich nach anderen Berufsmöglichkeiten umzuschauen und eine Ausbildung zum staatl. gepr.kaufmännschen Medienassistenten am Joseph-Dumont-Berufskolleg zu machen.

Durch die vielfältigen Karnevalsauftritte kam Guido Cantz zu seinem heutigen Beruf.

Auf seiner Homepage im Steckbrief habe ich erfahren, dass Guido Cantz als Sprachen angibt : Englisch, Sächisch Kölsch, Bayrisch.
Auf Nachfrage habe ich dann erfahren, dass Sächsich und Bayrisch gerne nachmacht. Erklären konnte ich mir diese Sprachen nämlich nicht.

Guido Cantz hat durch die Sendung „Vorfahren gesucht“ auf den Spuren seiner Ahnen wandeln können.
Das war ihm wichtig. Auch der Besuch in der Heimat der Ahnen hat ihm gut gefallen.
Über seinen Vorfahr Kaspar Kantz ist er verwandt mit Theodor Heuss, dessen Enkel Ludwig ist ein Cousin und über den Vorfahren Carl Maier, der nach Amerika ausgewandert ist, ergibt sich, dass Fürst Albert von Monaco ein Neffe von Guido Cantz ist. Eine illustre Verwandschaft.

Das erste „Arsch huh“ -Konzert 2012 hat er auf dem Chlodwigplatz miterlebt, ist auch mit T-Shirt rumgelaufen, um ein Zeichen zu setzen.
Guido Cantz hält solche Aktionen gerade in der heutigen Zeit für wichtig.

Er spielt auch Fußball und begrüsst es wie der Sport Menschen verschiedener Nationen verbindet. Die freundliche Aufnahme von Menschen aus anderen Kulturen und Ländern ist sehr wichtig.

Für seinen Sohn Paul wünscht er sich, dass er in einer Welt aufwachsen und leben darf, „die nicht so wahnsinnig weiter geht wie jetzt“.

Guido Cantz engagiert sich auch auf sozialem Gebiet unter anderem für die Kinderklinik Porz und für die Bethanien Kinderdörfer.
Ein Engagement für Kinder, denen es nicht so gut geht wie dem eigenen Sohn.

Ich habe Guido Cantz als einen Menschen erlebt, der sicher den Schalk im Nacken hat, aber auch ernst sein kann. Ein rundum sympathischer Mensch

Danke für ein angenehmes Gespräch und für die Zeit, die Du Dir genommen hast.

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