Expeditionen ins Licht Rheinwerk-Verlag

„Expeditionen ins Licht – Auf den Spuren außergewöhnlicher Bilder“ ist ein ungewöhnliches Buch.
Ein Buch mit 2 Seiten, genauer mit 2 Titelseiten.

Ich war verdutzt als ich das Buch in Hand nahm, es sollten 6 Autoren sein und nur 3 standen drauf. Auf der Rückseite suchte ich nach weiteren Informationen.
Und siehe da, keine Rückseite, sondern eine weitere Vorderseite mit den anderen 3 Autoren.

Dieses Buch ist zwar aus der Rubrik Fotografie des Rheinwerk – Verlages, aber es ist keins der Lehrbücher, die man aus der Rubrik kennt.

Die meisten Fotografen haben eine Leidenschaft, ein Gebiet in der Fotografie, das ihnen besonders am Herzen liegt.
Für dieses Buch haben sich 6 Fotografen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Thema Licht zusammen geschlossen.
Andreas Drobny zeigt seine Tropfenfotografie.
Bernhard Rauscher liebt das Lightpainting.
Karl Deckart hat den Schwerpunkt Mikrofotografie.
Christian Westphalen lässt uns in die Ferne schauen mit Sternenfotografie.
Dennis Oswald liebt rauhe Zeiten Extremwetterfotografie.
Timo Lieber hebt ab mit Luftbildfotografie.

Die Autoren sind sehr unterschiedlich, das spiegelt sich in ihren Fotos wieder.

Andreas Drobny widmet sich der Highspeedfotografie und hier speziell der Tropfenfotografie, seine Werke kann man bei flickr bewundern ( auf den Namen klicken führt hin).
Karl E.Deckart ist Dipl.-Ing.der Elektrotechnik und begeistert Mikro- und Makrofotograf im technischen Bereich.
Timo Lieber hat sich auf Luftbild- und Landschaftsfotografie spezialisiert, seine großformatigen Bilder sind auch auf Ausstellungen zu finden.
Dennis Oswald präferiert die Extremwetter- und Landschaftsfotografie.
Bernhard Rauscher beschäftigt sich seit längerer Zeit mit Lightpainting.
Christian Westphalens Leidenschaft ist die Sternen- und Nachtfotografie. Er ist bekannt als Verfasser vieler Fotobücher.

Alleine die Schwerpunkte der Fotografen zeigen schon das breite Spektrum, das die Fotos im Buch abbilden.
Ich hatte mir bislang nicht bewusst gemacht welche unterschiedlichen Genre der Fotografie man unter dem Thema „Licht“ zusammenfassen konnte.
Licht ließ mich eher an Portaitfotografie und richtige Beleuchtung denken, an Outdoorfotografie, Produktfotos, etc.

Das Buch „Expeditionen ins Licht“ ist kein Lehrbuch. Das Buch ist , ich nenne es mal so, ein Inspirationsbuch. Ein passender Begriff fällt mir nicht ein.
Lernen kann man viel oder einfach nur tolle Fotos anschauen.
Jeder Autor erklärt worauf es ihm ankommt bei seinem bevorzugten Gebiet.
Zu den Fotos, die immer eine Seite umfassen, sind die Aufnahmedaten notiert, also welche Art der Kamera, Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.
So hat einige Daten an der Hand, um selber zu üben, wenn einem die Art eines Fotos besonders gut gefällt.

Mich hat an dem Buch fasziniert wieviel Inspirationen man bekommen kann, wenn 6 ganz unterschiedliche Fotografen sich eines Themas annehmen.

Wer sich erst einmal selber ein Bild machen will, der kann sich hier eine Leseprobe anschauen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN:9783836242240
Kaufen können Sie das Buch hier.

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Robert Klaßen : Adobe Photoshop CC

Photoshop ist ein hilfreiches Programm, aber auch immer wieder eine Herausforderung.
Robert Klaßen habe ich für seine Fachbücher schätzen gelernt.
Als ich nun die Chance bekam die neueste überarbeitete Ausgabe (3.Auflage) als Rezensionsexemplar zu lesen, habe ich diese sehr gerne ergriffen.
Ältere Auflagen kenne ich schon und konnte nun gut vergleichen.

Da Adobe immer mal wieder etwas an Photoshop ändert, muss auch ein Buch dazu ergänzt und aktualisiert werden.
In diesem Buch sind auch noch neue Aspekte hinzu gekommen.

Der Untertitel des Buches lautet “ Der professionelle Einstieg“. Man kann mit Hilfe des Buches von Robert Klaßen hervorragend mit PS CC arbeiten und sich ins Programm einarbeiten.
Da ich ja nicht ständig mit Photoshop arbeite, fehlen mir immer wieder bestimmte Arbeitsvorgänge und ich muss nachschlagen. Dazu eignet sich das vorliegende Buch sehr gut.
Die Kapitel sind gut unterteilt, man findet auf fast alle Fragen eine Antwort.

Das Buch ist in „handliche“ Kapitel unterteilt:
– die Arbeitsumgebung
– Dateiverwaltung mit Bridge
– Malen, auswählen, freistellen – Photoshop-Basiswissen
– Ebenen
– Licht und Schatten korrigieren
– Farbkorrekturen
– Retusche und Reparatur
– Montage
– Camera Raw
– Text, Texteffekte und Pfade
– Dateien ausgeben – für Web und Druck
– Fachkunde.

Die Erklärungen sind mit besonderen Tipps ergänzt, Screenshots verdeutlichen den Text. Selbst Anfänger sollten, aus meiner Sicht, mit dem Buch in Photoshop klarkommen.
Als Ergänzung zum Buch gibt es noch Beispielbilder zum Üben und Videolektionen im Internet zu laden.

Eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis finden auf der Verlagsseite hier. Machen Sie sich selber ein Bild, ob Sie mit dieser Art der Darstellung zufrieden sind.

Ich kann dieses kompakte Buch nur empfehlen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN 9783836242622
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Mark Robertz : Deutschlands Landschaften fotografieren

Mark Robertz ist Landschaftsfotograf.
Auf seiner Homepage kann man tolle Fotos entdecken.
Nun hat dieses sehens- und lesenswerte Buch „Deutschlands Landschaften fotografieren“ geschrieben.
Es trägt den Untertitel „Vom Wattenmeer über das Elbsandsteingebirge bis zum Berchtesgardener Land“.

Mark Robertz hat es in diesem Buch geschafft zwei Dinge zu vereinen. Er bringt dem Leser die deutschen Nationalparks nahe in ihrer ganzen Schönheit.
Und ganz ehrlich wieviele Fotografen reisen rund um die Welt, um tolle Landschaften zu entdecken und kennen die deutschen Nationalparks nicht.
So frei nach dem Motto „Sieh das Gute liegt so nah“ lohnt es sich auf Entdeckungsreise zu gehen quer durch deutsche Landschaften.
An den Beispielen aus den deutschen Nationalparks lässt uns Mark Robertz teilhaben an seinem grossen Erfahrungsschatz.

Die Tipps von Mark Robertz sind vielfältig. Um mal Beispiele zu nennen, es gibt blau hinterlegte Kästchen mit speziellen Tipps, wie z.B. was man machen sollte, damit am Strand kein Flugsand beim Wechseln des Objektives ins Gehäuse kommt. Aber auch Tipps zum Einsatz von Filtern, etc. gibt es. Dies zieht sich durch das ganze Buch.

Bei jedem Foto findet man die Brennweite, die Belichtungszeit, ISO, WB, welcher Filter, wenn einer verwendet wurde.
So hat man schon mal das erste Rüstzeug.
Im Verlaufe des Buches, ich habe einmal komplett gelesen und werde mir dann nach und nach, je nach Situation, wieder einzelne Dinge vornehmen, bekommt man sehr viele hilfreiche Tipps.
Auch URLs zu weiterführenden Informationen sind dabei.

Um es an einem Beispiel zu vertiefen. Mark Robertz gibt den Tipp einer Kutschenfahrt im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.
Dabei findet man im Text sogar Hinweise zur Sitzwahl auf der Kutsche, um die optimale Position für tolle Fotos zu haben.

Ich hoffe an diesen Beispielen kann man erkennen, dass der Autor nicht nur technische Hinweise parat hat, die man in vielen Büchern findet, sondern quasi den Leser an der Location an die Hand nimmt und ihm Hilfestellung gibt.

Da ich in einigen Nationalparks schon war und auch fotografiert habe und mir der Nationalpark Eifel besonders vertraut ist, kann ich nur sagen, Mark Robertz hat sich die Locations intensiv angeschaut und gut ausgesucht.
Der Kermeter ist immer eine Tour wert, mein persönlicher Tipp.

Man kann sich auch, um einen ersten Eindruck zu bekommen, wie der Fotograf arbeitet, einen Podcast anschauen.
Eine Leseprobe des Buches und das Inhaltsverzeichnis sind hier zu finden.

Und eins darf ich nicht vergessen, die Fotos sind alle sehenswert. Die Stimmung ist toll eingefangen, man will einfach nur los.

Mein Fazit: wer ein Buch sucht, das ihm die wundervollen Nationalparks Deutschlands nahebringt und gleichzeitig jede Menge Tipps für die Landschaftsfotografie parat hat, der ist hier richtig.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836241670
Bestellen können Sie das Buch gleich hier.

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Kyra und Christian Sänger : Canon EOS 760D/750D

Canon EOS 760D und 750D, die beiden Schwestermodelle unterscheiden sich nur minimal.
Kyra und Christian Sänger, die ja für Bücher im Bereich der Fotografie bekannt sind, haben darum ein Buch für beide Modelle geschrieben.

Zusätzlich zum Buch kann man kostenlos ein ebook laden. Das ebook steht nur als PDF zur Verfügung.

Die Autoren, die ich schon anderen Büchern her kenne, haben mal wieder ein Buch herausgebracht, in dem sie dem Einsteiger und dem Fortgeschritten gut verständlich erklären, wie man mit der Kamera ansehnliche Bilder machen kann.

Da die beiden Kameras eher dem Einsteigersegment der digitalen Spiegelreflexkameras zuzuordnen sind, ist folgerichtig auch dieses Buch so geschrieben, dass der Einsteiger in die Spiegelreflexfotografie erst einmal Grundlagen kennenlernt, z.B. warum benötigt man Kontakte am Bajonett. Der Fortgeschrittene kann dies locker überblättern.
Selbst auf die Lösung bei einzelnen Fehlermeldung, die schnell durch Fehlbedienung auftauchen können, wird eingegangen.
Jedes Bedienteil wird auf den Bildern gezeigt, nummeriert und erklärt.

Screenshots zeigen wie man Kameraeinstellungen findet, wie man alles einstellt, usw.
Die Autoren geben Tipps was sinnvolle Einstellungen an den Canon – Kameras sind aus ihrer Sicht.
Da die Kameramenüs viele Möglichkeiten bieten, gehen die Autoren diese Schritt-für-Schritt durch.
Wie fotografiere ich im Livebild-Modus? warum und wann macht das Sinn? Wie bediene ich den Touchscreen? All das wird erklärt.

Danach geht es ans Fotografieren, von der Speicherkarte über RAW und JPEG, die unterschiedlichen Bildqualitäten werden allgemeinverständlich dargelegt.
Und so geht es durch die grundlegenden Themen weiter.

Autofokus und Schärfentiefe werden beleuchtet, ebenso wie Porträt, Natur, usw.
Zu allen wichtigen Themen vom Fotografieren im Automatikmodus hin zu den Kreativmodi geht der Weg im Buch.
Auch die Möglichkeiten der Videoaufnahme werden erklärt, WLAN und Bildbearbeitung ist Raum eingeräumt.
Selbst die Canon-Software, die beiliegt und zunächst für die Bildbearbeitung ausreicht, wird erklärt.

Das alles ist wirklich richtig gut.

Leider gibt es aber auch Negativpunkte.
Eine ganze Reihe Fotos sind in sehr flauen Farben abgedruckt, man nehme nur das erste 2-seitige Foto vom See, auf Seite 33 die Tulpe, usw. In meinen Augen machen diese Fotos keine Lust die Kamera zu schnappen und loszuziehen. Wenn ich Einsteiger wäre, würde ich mich fragen, ob ich die falsche Kamera gekauft hätte, ich käme wohl eher nicht auf die Idee, das der Druck nicht so gut ist.

Das 2.Manko ist das ebook, ich kann es nur laden, wenn ich mich registriere mit email-Adresse, Namen, Adresse, etc. Wo bleibt da der Datenschutz. Es gibt da bei anderen Verlagen deutlich bessere Möglichkeiten. Vor allem finde ich es bedenklich, dass die Seite auf der man sich registrieren muss, dem Verlag des Buches gehört und dieser so die Leserdaten erhält.

Was mich auch beim Lesen gestört ist, ist die Tatsache, dass im Text immer schwarze und blaue Schrift abwechseln, der Sinn ist mir schon klar, aber mich persönlich stört es im Lesefluss.

Mein Fazit: das Buch ist inhaltlich sehr hilfreich und von den Autoren gut geschrieben. Leider ist die Druckumsetzung und das Handling bzgl. des ebooks nicht so gut. Schade.
Ich habe für Bücher zu Kameras und zur Fotografie einen Lieblingsverlag, bei dem die Qualität bislang immer einwandfrei war. Ich bin da wohl verwöhnt. Und preisgünstiger ist dieses Buch nicht.
Und die Datenschutzproblematik beim ebook muss auch jeder sich selber bedenken.

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, ich teste dann noch genauer als bei gekauften.

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Eib Eibelshäuser : Licht

Fotos gestalten mit Licht? Klar werden Sie sagen, ist wichtig das Thema.
Welche Arten von Licht gibt es und wie beeinflussen sie das Foto? Da wird es schon schwerer, zumindest ging mir das so.
Bis ins Detail wusste ich das nicht und lernen kann man immer noch etwas und über neue Ideen freue ich mich sowieso.

Das Buch von Eib Eibelshäuser mit dem Titel “ Licht – die große Fotoschule “ hat mich schon vom Titelbild her angezogen.
Ungewöhnliche Fotos habe ich dort gesehen.
Ein Blick auf die Homepage des Autors ließ mich noch mehr Fotos entdecken, die eher ungewöhnlich sind, mir aber sehr gut gefallen.
Fotos, die eher einfach strukturiert sind, aber durch die Einbindung des Lichts wirken. Klar war ich nach dem Buchtitel auch für das Thema Licht sensibilisiert.

Ich habe dann mal weiter gestöbert was ich zum Autor finde.
Er ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrbereich Fotografie an der FH Düsseldorf. Dort hat er Design studiert.
Und wie er selber im Vorwort des Buches schreibt, kommt sein Verständnis für das Licht eher aus der Malerei.

Und seine Einstellung zum Thema Fotografie „Gemäß meiner Sicht der Dinge konnte und kann sich ein guter Fotograf lediglich durch eine besondere Lichtkomposition von allen anderen Fotografen unterscheiden.“
Je länger ich darüber nachgedacht habe und sein Buch komplett gelesen habe, umso mehr muss ich ihm Recht geben.

Und ganz logisch beginnt dann auch das Buch mit dem Thema „Das gemalte Licht“.
Beispiele von Bildern mehrerer Maler, er vergleicht ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren mit einem Bild von Giovanni Battista Moroni, verdeutlichen wie man Licht in ein Gemälde bringt. Explizit beschreibt Eibelshäuser wo die Unterschiede sind, warum das 2.Bild realistischer wird. Auch weitere Gemälde dienen der Erläuterung.
Und so nach kann man als Leser die Wirkung des Lichts auf die Stimmung eines Gemäldes nachvollziehen.
Der Autor ermutigt den Leser doch mal ein Gemälde nachzustellen und dann genau zu beobachten wie die Wirkung des Lichtes ist.

Im Buch arbeitet Eibelshäuser mit vielen Beispielen. Er zeigt auch mal, durch eingefügte Kommentare, was wo zu sehen ist an Lichtwirkung und wie sie zustande kommt.
Auch zeigt er an Beispielen wie man, z.B. in einer RAW-Datei den Helligkeitsspielraum nutzen kann.

Beim Lesen dieses Buches habe ich immer wieder festgestellt, dass man oft etwas macht, ohne nun exakt zu beachten was sich dadurch ändert.
Sicher habe ich schon ganz viele Chancen vergeben durch das Licht ein Foto ausdrucksstärker zu machen.

Auch das Thema Licht und Schatten wird reich bebildert genau erklärt.
Es folgen Kapitel zum fotografierten Licht, zum Licht in der Landschaft, zu Porträts im Freien, die blaue Stunde lernen wir Leser näher kennen, man lernt viel über Langzeitbelichtungen, wird ermutigt das Available Light auszunutzen, die Möglichkeiten und Grenzen des Studiolichts werden aufgezeigt, Lichtformer und ihre Wirkung besprochen , die Blitzlichtfotografie hat ihren Platz ebenso wie Lightpainting, Infrarotfotografie und Computer Generated Imagery.

Wie Sie schon sehen, ein grosser Strauß an Wissen, Tipps, Anregungen, erklärenden Fotos und vieles mehr wartet auf den Leser.

Mein Buch ist jetzt voll von Klebezetteln und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu Probieren.
Eins weiß ich aber ganz sicher, einmal lesen reicht mir nicht.

Das Buch ist ein Arbeitsbuch.

Wer das Inhaltsverzeichnis in allen Details lesen will oder auch eine Leseprobe sucht, bitte hier schauen.

Copyright:Rheinwerk-Verlag

Copyright:Rheinwerk-Verlag

417 Seiten, 2015, gebunden, in Farbe
ISBN 978-3-8362-3068-1

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Markus Wäger : Adobe Photoshop CC

Markus Wäger ist Photoshop – Profi.
Dieses Buch zu Adobe Photoshop CC mit dem Untertitel „Schritt für Schritt zum perfekten Bild“ beschränkt sich darauf Fotografen Photoshop CC nahezubringen.
Photoshop ist ein mächtiges Werkzeug und nicht alle Möglichkeiten des Programms benötigt man für die Bildbearbeitung.

Das Buch ist so aufgebaut, dass sowohl Einsteiger (Niveau 1), Fortgeschrittene (Niveau 2) als auch Profis (Niveau 3) damit arbeiten können. Bei den Workshops findet man diese Unterteilung und man kann sich den passenden Workshop aussuchen. Man achte dazu auf die Icons oben links in der Ecke.
Da diese auch von den Farben her unterschiedlich sind, hat man auch bei der schnellen Durchsicht, ohne langes Suchen, die richtige Kategorie flott gefunden.

Ich arbeite mehr mit Lightroom bislang, Photoshop ist doch recht anspruchsvoll. Mit diesem Buch bekommt man Schritt-für-Schritt-Anleitungen an die Hand, um auch nur einzelne Dinge zu probieren und sich einzuarbeiten.
Ich finde selbst gestaltete Glückwunschkarten sehr schön, hatte bislang aber nicht die Muße mich mit Sprechblasen zu beschäftigen.
Der Autor erklärt mit Screenshots und einfach verständlichem Text so gut wie das geht, das auch ich es nun schaffe.

Das Buch ist systematisch aufgebaut und auch für Photoshop-Einsteiger geeignet.
Unterteilt ist es in mehrere grosse Kapitel, die wiederum in kleine Unterkapitel geteilt sind. Man findet über das Inhaltsverzeichnis also schnell wo etwas steht.

Die Kapitel sind:
– Grundlagen und Arbeitsbereiche, hier werden die Einrichtung von Photoshop CC und die Grundlagen des Arbeitens mit dem Programm erklärt, quasi das Rüstzeug
– Bildgröße und Auflösung, zum Druck muss das Format nun einmal anders sein als für den Webauftritt
– Filter und Effekte
– Helligkeit und Kontrast
– Farbanpasung – und -korrektur
– Ausbessern und Retuschieren, ein altes Foto wieder ansehnlich machen, kein Problem
– Gesichts- und Beauty-Retusche – gelbe Zähne, rote Augen verschwinden lassen
– Freistellen
– Montage und Collage, sie wollen künstlerisch tätig werden, das Handwerkszeug gibt es hier
– Malen, färben und kolorieren
– Photoshop für Fotografen, was bringt mir RAW? , Makro und Tiefenschärfe und vieles mehr finden Sie in diesem Kapitel
– Text und Schrift, toll für meine Glückwunschkarten

Alleine die Vielfalt der Kapitel zeigt Ihnen schon, was dieses Buch bietet.
Sie wollen detailliert sehen was Sie erwartet und vielleicht auch in eine Leseprobe reinlesen. Das ist hier möglich.

Zum Buch gibt es Beispielfotos zum Üben und 1 Stunde Videos, die man downloaden kann.
Manchmal hilft es ja zu sehen wie etwas gemacht wird oder Sie sind der visuelle Typ.

Markus Wäger hat alles im Buch sehr detailliert erklärt, Bilder und Screenshots verdeutlichen das geschriebene Wort.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und werde noch viele Stunden damit verbringen mich einzuarbeiten in die Teilbereiche von Photoshop CC.

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Harold Davis : Kreativ Fotografieren

Harold Davis ist bekannt dafür, dass er nicht müde wird, für Kreativität in der Fotografie zu kämpfen.

Zu dem Thema „Kreativ Fotografieren“ hat er ein neues Buch geschrieben mit dem Untertitel „Entfalten Sie Ihr fotografisches Potenzial“.

Übersetzt wurde das Buch von Jacqueline Essen, also von einem Fotoprofi. Das sorgt auch dafür, dass wir in der deutschen Ausgabe auch wirklich lesen können, was der Autor ausdrücken will.
Wer kennt das nicht? Gerade im Fach- und Sachbuchsektor liest man durchaus auch Bücher, bei denen man sich fragt, ob der Übersetzer auch nur einen Hauch von Ahnung von der Thematik hat.

Der Einband des Buches, die Fotos von Harold Davis, hat mich angezogen.
6 Bilder wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Egal ob Schwarz-Weiß oder Farbe, ob scharf oder gewollt unscharf, einfach schöne Fotos.

Das Buch selber hat Harold Davis so aufgebaut, dass es quasi einen Workshop bei ihm, an dem wir nun mal nicht alle teilnehmen können, ersetzen soll.
Der Autor lässt uns teilhaben an seinen Gedanken zur kreativen Fotografie. Und er beschert uns auch einen Arbeitsteil, der eng mit dem ersten Teil verknüpft ist.

Das Buch beginnt mit der Frage : „Hatten Sie schon mal das Gefühl, dass Sie nicht der Fotograf sind, der Sie eigentlich sein könnten? Dass Sie nicht diese wirklich tollen Fotos machen, die Sie eigentlich machen wollen?“
Von mir ein klares Ja.
Und ich gehe davon aus, dass alle, die Bücher zum Thema Fotografie lesen auch ja sagen werden, sonst würde man sich ja gar nicht mit diesem Thema beschäftigen.

Harold Davis hat das Buch in verschiedene Kapitel unterteilt:
– Starten Sie jetzt
– Der Anfang
– Entfesseln Sie Ihre Fantasie
– Werden Sie ein kreativerer Fotograf
– Technik und Techniken sind wichtig
– Vom Foto in die Welt
– Entfalten Sie Ihr Fotografisches Potenzial : Die Übungen

Der Autor hat eine lockere Art zu schreiben. Er schreibt sehr strukturiert, man kann als Leser seine Gedankengänge gut nachvollziehen.
Ergänzt wird der Text oft durch Grafiken, die diesen gut ergänzen und natürlich von Beispielfotos und Fotos, die einfach zum Thema passen.

Viele Dinge macht Davis deutlich, indem er sie an einem konkreten Foto klar beschreibt, z.B. auf Seite 21 was eine Langzeitbelichtung bewirken können. Das Bild ähnelt einem Gemälde.
Eigentlich technische Kleinigkeiten, aber eine grosse Wirkung. Nicht immer mache ich mir das bewusst.
Auch ermuntert er dazu die eigenen Bilder zu bewerten.
Die Schritte, die dazu nötig sind, sind detailliert aufgelistet und auch grafisch dargestellt.
Eine Übung gibt es dazu auch.

Im Text wird stets auf die passende Übung verwiesen, man kann also durchaus springen zwischen Text und Übung oder, wie ich es gemacht habe, erst alles lesen und dann an die Übungen.
Auch bei den Übungen finden sich die Verweise auf die Textseiten.

Mein Fazit: ein Buch, das einen ganz anderen Weg geht. Es regt zum Nachdenken über das eigene Tuen, gibt Tipps und Raum dafür selber Lösungen zu finden. Das Buch ist ein Quell von Ideen gepaart mit Übungen, die das Gelesene einüben lassen.

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Scott Kelby : Lightroom 6 und CC für digitale Fotografie

Nachdem ich mit dem Buch zu Lightroom 5 die Bücher von Scott Kelby schätzen gelernt habe, musste na klar zu Lightroom 6 auch das passende Buch her.
Wie schon das Buch zur Vorgängerversion ist es bei Vierfarben erschienen.

Alleine der Umfang lässt vermuten, dass Kelby dieses Mal noch mehr Tipps für den Leser parat hat. Und so ist es.

Da Lightroom 6 und CC quasi identisch sind, reicht ja ein Buch für beide Programmvarianten.
Beim Buch zur 5er Version habe ich mir den einleitenden Teil, der laut Autor in diesem Buch eher für Einsteiger ist, geschenkt. Ich habe gezielt nach Themen gesucht, die ich benötigte.
Jetzt habe ich das Buch von der ersten bis zur letzten Seite durchgearbeitet und es hat sich gelohnt.

Einsteiger in Lightroom sollten das auf alle Fälle machen, wer das Programm kennt und die Zeit hat, sollte dies ruhig auch tuen.
Ich habe viele Denkanstösse bekommen. Bislang habe ich meine Fotos nach Jahr der Aufnahme abgespeichert. Dank Kelby werde ich das ändern. Auch habe ich angefangen mehr mit Metadaten zu arbeiten.
Der Autor erklärt seinen persönlichen Workflow vom Speichern über das Importieren genau. Und sein System hat was.

Viele Zusatzinfos findet der Leser auch, wenn er sich zusätzlich die Extras auf der Homepage des Autors anschaut. Es gibt viel Zusatzmaterial, zu dem man die Links im Buch findet.

Scott Kelby hat das Buch sehr gut strukturiert und in folgende Kapitel unterteilt:
– Importieren
– Bibliothek
– Anpassen
– Basics der Bildbearbeitung
– Lokale Korrekturen
– Spezialeffekte
– Lightroom für Mobilgeräte
– Problemfotos
– Bilder exportieren
– Der Sprung zu Photoshop
– Book of Love
– Diashow
– Das große Drucken
– Das Layout
– DSLR: Der Film
– Mein Workflow für Porträts.

Alle Kapitel sind aufgeteilt in kleine Sequenzen, man kann sich immer wieder genau das heraussuchen was man gerade braucht.
Und das Extrakapitel über den Workflow für Porträts hat mir sehr geholfen. Porträt ist nicht mein Lieblingsthema.

Klar gibt es auch Scott Kelbys Killertipps.
Die Texte sind immer ergänzt durch erklärende Bilder, zum einen Beispielbilder, zum anderen Screenshots, alle Schritte lassen sich ganz einfach nachvollziehen.

Mir ist nichts aufgefallen was fehlt im Buch.
Das Buch ist meine absolute Empfehlung für Lightroom – Einsteiger und – Fortgeschrittene.

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DomQuichotte : Die Bildlooks der Profis

Nachdem ich von der DVD „Perfekte Schönheit“ des Autors ganz begeistert bin, meine Rezension hier , musste das Buch zu den Bildlooks sein.

„Die Bildlooks der Profis-kreative Bildstile mit Photoshop und Lightroom“ lautet der Titel. So richtig wusste ich ja nicht was mich erwartet.
Schon mal vorab, ich bin begeistert und habe schon beim Lesen und ersten ausprobieren ganz viel gelernt.

Schon im Vorwort der Lektorin gibt es 2 sehr hilfreiche Informationen.
Zum einen den Hinweis auf die Homepage des Autors, die ich hier schon mal empfehlen möchte. Dort findet man tolle Tutorials und vieles mehr.
Der 2.Hinweis bezieht sich auf eine Ergänzung zum Buch in Form von Presets, Texturen, Effekten, etc. die Besitzer des Buches via Code auf der Verlagsseite laden können.
Achtung hierbei hat sich ein Zahlendreher eingeschlichen. Bitte im Link die 3873 durch 3837 ersetzen, dann klappt es.

Ein Zitat des Autors sagt alles zum Buch „Werden Sie 5-Sterne-Koch des Bildlooks. Kochen Sie Ihre Gerichte nicht auf gut Glück, sondern nach Rezept, bis Sie in der Lage sind, eigene Kompositionen zu kreieren.“

Genauso ist das Buch auch aufgebaut, man nehme eine RAW-Datei, dazu Lightroom oder Photoshop, folgende Grundeinstellungen, Gradationskurve,….und heraus kommt das perfekte Bild.

Aber halt, so schnell geht es ja nun auch nicht.

Nachdem man sich in die Grundlagen eingearbeitet hat, geht es erst an die Rezepte.
Wie ist das beim Backen? Man muß auch erst wissen was eine Butter-Zucker-Eier-Schaummasse ist, um mit dem Rezept einen leckeren Kuchen backen zu können.

Der Autor erklärt Schritt-für-Schritt warum man einen Bildlook benötigt, den Unterschied zwischen Bildlook und Bildstil, welche Elemente machen einen Bildlook aus. Es folgt die Farbenlehre, oft gehört oder gelesen und doch immer wieder nützlich.
Besonders gut hat mir dabei gefallen die „Bedeutung von Farben“.
Super gemacht immer auf einer Seite in der beschriebenen Farbe,
– Bedeutung und Anwendung
– Psychologie
– Politik und Religion
– Corporate Identity.

Nie habe ich mir Gedanken darüber gemacht was Farben mit Religion zu tuen haben oder mit Politik. Z.B. Magenta für Antirassismus. Mir ist erst beim Lesen bewusst geworden, was ein Farbtupfer, bunter Rahmen, etc. ohne jedes Nachdenken hinzufügt, für unterschiedliche Betrachter bedeuten kann, was unbewusst mitschwingen kann.

Nach dem quasi Grundrezept, kommen dann die Zutaten für unser Rezept, die globalen Techniken, das Handling der Programme. Dann selektive Techniken gefolgt von den letzten Schritten.
Dom Quichotte hat das Buch didaktisch so toll aufbereitet, dass man, wenn man es Schritt-für-Schritt durchgeht und die Schritte nachvollzieht an Übungsdateien (auch auf der Verlagsseite) zum Ergebnis kommen muss.

Ja und dann geht es ins Detail.
Die vorgestellten Fotos, teils richtige Kunstwerke, sind in folgende Kategorien unterteilt:
– Portrait und Beauty
– Fashion
– Lifestyle
– Vintage
– Erotik
– Effekte.

Zu jedem Bild gibt es ein Bild über die ganze Seite, man schauen, ob es einem gefällt, etc. und auf der gegenüberliegenden Seite dann das „Kochrezept“.
Erst eine Art Charakterisierung des Bildlooks, dann exakt alle Einstellungen.
Da fehlt nichts, von Farbtemperatur über Sättigung, Schärfen Radius, etc. Zu allen Reglern gibt es eine Angabe, Zahl einstellen und man hat das Bild genauso wie man es haben will.

Ich bin von dem Buch und dem was ich bislang schon gelernt habe total begeistert.

Dies ist in meinen Augen ein Buch, das einen ewig als Nachschlagewerk begleitet.
Danke an den Autor, toll gemacht.

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DomQuichotte : Perfekte Schönheit Video-Training

Das vorliegende Video-Training vom Rheinwerk-Verlag handelt nicht nur von High-End-Retusche, es ist für mein Gefühl auch ein High-End-Training.
DomQuichotte ist Profi durch und durch und durchaus sympathischer „Photoshop-Guru“.

Das Trainingsvideo gibt einem das Gefühl neben dem Autor zu stehen und ihm quasi über die Schulter zu schauen.
DomQuichotte hat das Training sehr systematisch aufgebaut.
Einen Trailer findet man beim Rheinwerk-Verlag.

Ganz ehrlich, das Interview mit dem Adobe-Mitarbeiter ist in meinen Augen entbehrlich. Aber die DVD ist so aufgebaut, dass man gleich an den nächsten Part gehen kann.

Die Videos sind im Einzelnen
– Auf dem Weg zum perfekten Porträt
– Von Kopf bis Fuß – Hier setzt Ihre Retusche an
– Basistechniken für die High-end-Retusche
– Das perfekte Beauty-Gesicht
– Schöne Körper und perfektes Styling
– Beautyporträt : Vom Shooting bis zum finalen Bild
– Fashion-Shoot unter freiem Himmel
– Editorial-Shoot von A-Z.

Dom Quichotte hat eine sehr gute Art zu erklären, einfach und auf den Punkt. Bislang hatte ich mich mit dem Thema Retusche noch nicht so intensiv auseinandergesetzt.
High-end-Retusche ist auch nicht mein Ziel im Moment, aber die vielen Tipps, die man bekommt, helfen auch dabei einfach die z.B. Porträts, die man macht, besser zu machen.

Die Interviews mit der Stylistin und der Make-Up-Artistin geben zum einen Einblick wieviel Arbeit hinter einem tollen Profifoto steckt und zum anderen ganz viel Denkanstösse und Ideen, wie man auch mit kleinen Tricks ganz viel erreichen kann.

Toll finde ich auch das Kapitel über die Anatomie. Mir war vorher nicht bewusst, weil ich nie darauf geachtet habe, warum manche retuschierte Fotos einfach gruselig aussehen. Jetzt weiß ich es.

Sehr hilfreich auch das Kapitel über die Arbeit mit dem Stiftetablett.
Toll ist für mich auch, dass DomQuichotte dazu auffordert „die Kirche im Dorf zu lassen“ und dass man es mit Retusche auch übertreiben kann. Dies zeigt er an Vergleichsbildern.
Man kann ja auch aus einem Menschen mit übertriebener Retusche eine Art Barbie-Puppe machen.

Egal ob man nun an den Zähnen, den Fingernägeln, den Haaren, oder wo auch immer, etwas machen will, im Training bekommt man Tipps, die immer gleich nachvollziehbar sind.
Tipps gibt es auch für Adobe Lightroom, es muss nicht immer gleich Photoshop sein.

Mich persönlich hat ein Kapitel besonders beeindruckt und zwar Kapitel 6 das Beautyporträt vom Set über Bearbeitung in Lightroom bis hin zu anderen Bildlooks.

Genug geschwärmt.
Ich kann dieses Video-Training nur jedem empfehlen, der Spaß daran hat, mehr aus seinen Bildern zu machen.

Und das Buch von DomQuichotte zum Thema „Die Bildlooks der Profis“ liegt auch schon hier, um gelesen zu werden.
Rezension folgt.

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