Hans-Peter Schaub : Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie

Hans-Peter Schaub ist Biologe und Fotograf. Er ist schon mehrere Jahre Chefredakteur von “Naturfoto”.
Schaub fotografiert schon sehr lange, Fotografie ist seine Leidenschaft, die er irgendwann einmal zum Beruf machte.
Beim Thema Landschaftsfotografie ist ja auch das Biologiestudium nicht gerade hinderlich. Die Flora begegnet einem Landschaftsfotografen ständig, die Fauna auch immer wieder.

Landschaftsfotografie ist ein Thema, bei dem man, aus meiner Sicht, immer vom Betrachten toller Fotos, Fotos, die einem gut gefallen, profitieren kann.
Jeder Fotograf ist anders strukturiert, setzt andere Schwerpunkte.
Kleinigkeiten entscheiden gerade in der Landschaftsfotografie sehr stark über die Bildwirkung.

Im Buch “Die Fotoschule in Bildern Landschaftsfotografie” ist es dem Autor gelungen, uns Lesern und Betrachtern das Thema sehr gut aufgearbeitet nahezubringen bzw. uns neue Inspirationen zu liefern, Denkanstösse mitzugeben.
Der Anfänger in der Landschaftsfotografie und auch in der Fotografie generell profitiert davon, dass grundlegende Themen behandelt werden, die es in der Fotografie zu beachten gilt.
Der Fortgeschrittene profitiert davon, dass Schaub die unterschiedliche Wirkung z.B. Lichteinfluss zu unterschiedlichen Tageszeiten, etc. in Fotos gegenüberstellt.
Bei den Fotos sind Beschreibungen der Aufnahmesituation, die Daten der Aufnahme unter der Überschrift Technik, was wurde bearbeitet und der Ort der Aufnahme.
All dies sind Faktoren, die die Bildwirkung beeinflussen und man daraus erkennen was man selber mal anders machen möchte als gewohnt oder wo man unbedingt hin will zum Fotografieren.

Ich habe viele Ideen mitgenommen und mir schon eine Liste geschrieben was ich ausprobieren will.
Wenn man länger fotografiert, sind viele Dinge selbstverständlich und Selbstverständlichkeiten, die sich eingeschlichen haben, verhindern oft, ein sich Weiterentwickeln.

Ganz glücklich war ich, dass Hans-Peter Schaub, gerade in der Landschaftsfotografie, auch das Hochformat als Stilmittel schätzt.
Das geht mir genauso und man wollte es mir ausreden, das würden nur Handyknipser machen.
Gerade in diesem Buch wird ganz deutlich gezeigt welchen Einfluss das Bildformat auf die Wirkung des Bildes hat.

Hans-Peter Schaub hat sein Buch in mehrere Kapitel aufgeteilt:
– Facetten des Lichts
– Grafik der Leidenschaft
– Farbstimmungen
– Das Spiel mit der Schärfe
– Landschaft in Bewegung
– Bergwelten
– Waldbilder
– Am Meer
– Bewegtes Wasser
– “Schlechtes” Wetter
– Von abends bis morgens
– Kulturlandschaften
– Stadtlandschaften
– Extrabreit und extrahoch
– Kontraste bewältigen
– Farblose Spannung
– Subjektive Objektive

Im Kapitel Exkurse findet man grundsätzliche Hinweisezu Themen wie RAW-Format, Bilder verwalten, Sternspuren aufnehmen, Sensorgröße, usw.

Alleine die Kapitelüberschriften zeigen schon wie groß das Spektrum ist, dass der Autor unter dem Thema Landschaftsfotografie abbildet.
Vom Berg über Wasser bis in die Stadt spannt sich der Bogen.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch für Sie richtig ist, empfehle ich einen Blick in die Leseprobe und ins detaillierte Inhaltsverzeichnis hier.

Ich finde das Buch sehr empfehlenswert für Anfänger und auch für Fortgeschrittene, die sich mal wieder grundsätzlichen Themen auseinandersetzen möchten und Denkstösse bekommen wollen.

Quelle : Rheinwerk – Verlag

ISBN: 9783836236737
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Katharina Dielenhein : Fotografieren für Blogger

“Fotografieren für Blogger – So machst Du Fotos mit Klickfaktor” von Katharina Dielenhein, als Blogger quasi ein Muss, oder?
Bringt mir das Buch etwas, auch wenn ich schon lange fotografiere? Die Frage habe ich mir gestelllt.
Da mir beim ersten Durchblättern das Buch gut gefiel, musste es auch her.

Wer kennt es nicht? Man fotografiert schon lange, hat so seine Steckenpferde was die Themen angeht und dann fängt man an zu bloggen.
Bloggen zu Themen die nicht nur Fotos zeigen betreffen.
Blogger gibt es wie Sand am Meer. Wie soll man sich da abheben? wird manch einer denken.

Das Buch “Fotografieren für Blogger” hat eine Bloggerin geschrieben.
Katharina Dielenhein ist Journalistin, Fotomedienlaborantin, sie arbeitet im Marketing eines Theaters. Ihren Blog findet man unter huckleberry-fling .
Die Autorin nutzt auch Twitter und Instagram, man findet Katharina unter @kathriinah.

Die Autorin hat im Laufe ihrer Zeit als Bloggerin festgestellt, dass man sich irgendwie von der Masse der Blogger abheben muss.
Texte schreiben viele, teils richtig gute Texte, also was macht den Unterschied?
Bei vielen Themen sicher die Bilder.

Eins, was für mich ganz wichtig ist, habe ich im Buch gelernt, Instagram ist wichtig und Instagram geht nur mit Foto. Also ist  klar, ein Instagram – Account wird als nächstes angelegt.

Katharina Dielenhein hat ihr Buch in mehrere Kapitel unterteilt:
– Das einzelne Foto in der Bilderflut
– Wieso du deine Kamera verstehen solltest
– Was du über Licht und Belichtung wissen solltest
– Ein Foto gestalten
– Zehn Inspirationen für bessere Blogfotos
– Food & Kochen
– Fashion & Beauty
– Porträt & Familie
– Living & Lifestyle
– DIY & Design
– Reise & Erleben
– Ab ins Netz : Bereite deine Fotos für die Veröffentlichung vor.

Alleine diese Kapitel zeigen, dass Katharina an alles gedacht hat und das Buch auch durchaus für Fotoanfänger geeignet ist.

Sie behandelt auch Themen wie Bild und Recht, Kameratasche, geeignetes Zubehör, etc.
Gerade das Thema Recht am Bild, halte ich für sehr wichtig. Es wird sicher eine ganze Reihe Buchblogger geben, die ohne Genehmigung irgendwo her das Cover nehmen oder es selber fotografieren. Das kann ganz schnell zur Falle werden.
Hierzu erklärt die Autorin detailliert die rechtlichen Gegebenheiten, sie hat für Blogger alle Tipps parat, damit man sich rechtlich einwandfrei verhält.

Toll finde ich auch “Best Practice”, eine Rubrik, in der andere Blogger in Interviews Tipps geben zu bestimmten Themen.

Aus meiner Sicht ist es ein gelungenes Buch, das sowohl für Blogger als auch für Fotoanfänger geeignet ist.
Katharina schreibt gut verständlich und das Buch ist strukturiert aufgebaut.
Einsteiger in die Materie haben eine Schritt – Schritt – Anleitung für die Fotos und welche Kamera, etc., sie benötigen.
Und wer sich nun noch nicht sicher ist, ob das Buch etwas für ihn ist, der findet hier, das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Quelle : Rheinwerk-Verlag

Quelle : Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836242264
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Rheinwerk : Das authentische Porträt

“Das authentische Porträt” lautet der Titel des Buches.
Da habe mich erst einmal gefragt was ist ein authentisches Porträt?

Bereits das Vorwort der Lektorin zeigt, dass dies kein klar definierter Begriff ist. Man kann ihn unterschiedlich interpretieren.
Wie unterschiedlich die Porträts ausfallen können, sieht man schon beim Durchblättern des Buches.

9 Fotografen haben sich des Themas authentisches Porträt angenommen.
Felix Brokbals , der Multimedia – Design studiert hat und als Fotograf arbeitet
Michael Färber, der, aus der Natur – und Makrofotografie kommend, sich nun mit der Porträtfotografie beschäftigt
Moritz Fuchs, der Porträt – und Peoplefotograf ist
Sabrina Guthier , die vor der Kamera begonnen hat und nun hinter der Kamera arbeitet
Marina Kloess, die als Fotografin verschiedene Themenbereiche abdeckt
Corwin von Kuhwede, der sein Hobby Fotografie zum Beruf gemacht hat
Ute Mans ist auch als Fotografin in mehreren Bereichen tätig
Anton Rothmund ist fotografischer Autodidakt, er arbeitet nicht viel im Studio
Ronald Daedalus Vogel ist Porträtfotograf und bevorzugt ältere Menschen als Model

Wie man hier schon sehen kann und besonders, wenn man sie die Seiten der Fotografen, die ich verlinkt habe, ansieht, merkt man wie unterschiedlich die Fotografen sind.
Jeder Fotograf hat seine eigene Einstellung zur Porträtfotografie, sicher auch seine eigene Geschichte, die ihn veranlasst hat, Porträtfotograf zu werden.
Alleine daraus resultiert, dass man als Leser und Betrachter des Buches, ganz unterschiedliche Inspirationen für eigene Porträts bekommen.
Das Buch “Das authentische Porträt” zeichnet sich aus durch Fotos, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Und um das Ganze zu toppen, sind die Porträts auch noch in 10 Themenbereiche unterteilt.
10 Oberbegriffe bedeutet natürlich auch 10 Herausforderungen an die Fotografen, sich Gedanken darüber zu machen wie man nun ein Porträt erstellt, dass zum Thema passt.
Nachdem ich das Buch vom Anfang bis zu Ende gelesen und die Bilder angeschaut habe, kann ich nur sagen, toll, welche Ideen man mitnimmt, wieviel Tipps man bekommt.

Die 10 Themen sind:
– klassisch und seriös
– schön und zart
– verträumt und melancholisch
– entspannt und lässig
– kühl und unnahbar
– fröhlich und verrückt
– sanft und sinnlich
– sehnsüchtig und traurig
– wild und frei
– nachdenklich und ernst.

Faszinierend finde ich, dass je nach Kategorie, unterschiedlich viele Fotos zusammen gekommen sind.
18 Fotos bei “schön und zart” stehen da 10 bei “wild und frei” gegenüber.

Zu jedem Foto gibt es einen Titel, dann die Geschichte, die dahinter steht, die schildert wie es zu dem Foto kam, wie das Modell gefunden wurde, die jede Menge Hintergrundinformationen liefert.
Dazu gibt Fototipps und die Aufnahmedaten wie Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.

Aus meiner Sicht ist dies ein ungewöhnliches und rundum gelungenes Buch zum Thema Porträtfotografie.
Ich habe es erst einmal nur angeschaut, dann gelesen und werde es sicher oft zur Hand nehmen, um Ideen zu bekommen oder auch nur um tolle Fotos zu sehen als Inspiration.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836243254
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Expeditionen ins Licht Rheinwerk-Verlag

“Expeditionen ins Licht – Auf den Spuren außergewöhnlicher Bilder” ist ein ungewöhnliches Buch.
Ein Buch mit 2 Seiten, genauer mit 2 Titelseiten.

Ich war verdutzt als ich das Buch in Hand nahm, es sollten 6 Autoren sein und nur 3 standen drauf. Auf der Rückseite suchte ich nach weiteren Informationen.
Und siehe da, keine Rückseite, sondern eine weitere Vorderseite mit den anderen 3 Autoren.

Dieses Buch ist zwar aus der Rubrik Fotografie des Rheinwerk – Verlages, aber es ist keins der Lehrbücher, die man aus der Rubrik kennt.

Die meisten Fotografen haben eine Leidenschaft, ein Gebiet in der Fotografie, das ihnen besonders am Herzen liegt.
Für dieses Buch haben sich 6 Fotografen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zum Thema Licht zusammen geschlossen.
Andreas Drobny zeigt seine Tropfenfotografie.
Bernhard Rauscher liebt das Lightpainting.
Karl Deckart hat den Schwerpunkt Mikrofotografie.
Christian Westphalen lässt uns in die Ferne schauen mit Sternenfotografie.
Dennis Oswald liebt rauhe Zeiten Extremwetterfotografie.
Timo Lieber hebt ab mit Luftbildfotografie.

Die Autoren sind sehr unterschiedlich, das spiegelt sich in ihren Fotos wieder.

Andreas Drobny widmet sich der Highspeedfotografie und hier speziell der Tropfenfotografie, seine Werke kann man bei flickr bewundern ( auf den Namen klicken führt hin).
Karl E.Deckart ist Dipl.-Ing.der Elektrotechnik und begeistert Mikro- und Makrofotograf im technischen Bereich.
Timo Lieber hat sich auf Luftbild- und Landschaftsfotografie spezialisiert, seine großformatigen Bilder sind auch auf Ausstellungen zu finden.
Dennis Oswald präferiert die Extremwetter- und Landschaftsfotografie.
Bernhard Rauscher beschäftigt sich seit längerer Zeit mit Lightpainting.
Christian Westphalens Leidenschaft ist die Sternen- und Nachtfotografie. Er ist bekannt als Verfasser vieler Fotobücher.

Alleine die Schwerpunkte der Fotografen zeigen schon das breite Spektrum, das die Fotos im Buch abbilden.
Ich hatte mir bislang nicht bewusst gemacht welche unterschiedlichen Genre der Fotografie man unter dem Thema “Licht” zusammenfassen konnte.
Licht ließ mich eher an Portaitfotografie und richtige Beleuchtung denken, an Outdoorfotografie, Produktfotos, etc.

Das Buch “Expeditionen ins Licht” ist kein Lehrbuch. Das Buch ist , ich nenne es mal so, ein Inspirationsbuch. Ein passender Begriff fällt mir nicht ein.
Lernen kann man viel oder einfach nur tolle Fotos anschauen.
Jeder Autor erklärt worauf es ihm ankommt bei seinem bevorzugten Gebiet.
Zu den Fotos, die immer eine Seite umfassen, sind die Aufnahmedaten notiert, also welche Art der Kamera, Brennweite, Blende, Belichtungszeit und ISO.
So hat einige Daten an der Hand, um selber zu üben, wenn einem die Art eines Fotos besonders gut gefällt.

Mich hat an dem Buch fasziniert wieviel Inspirationen man bekommen kann, wenn 6 ganz unterschiedliche Fotografen sich eines Themas annehmen.

Wer sich erst einmal selber ein Bild machen will, der kann sich hier eine Leseprobe anschauen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN:9783836242240
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Robert Klaßen : Adobe Photoshop CC

Photoshop ist ein hilfreiches Programm, aber auch immer wieder eine Herausforderung.
Robert Klaßen habe ich für seine Fachbücher schätzen gelernt.
Als ich nun die Chance bekam die neueste überarbeitete Ausgabe (3.Auflage) als Rezensionsexemplar zu lesen, habe ich diese sehr gerne ergriffen.
Ältere Auflagen kenne ich schon und konnte nun gut vergleichen.

Da Adobe immer mal wieder etwas an Photoshop ändert, muss auch ein Buch dazu ergänzt und aktualisiert werden.
In diesem Buch sind auch noch neue Aspekte hinzu gekommen.

Der Untertitel des Buches lautet ” Der professionelle Einstieg”. Man kann mit Hilfe des Buches von Robert Klaßen hervorragend mit PS CC arbeiten und sich ins Programm einarbeiten.
Da ich ja nicht ständig mit Photoshop arbeite, fehlen mir immer wieder bestimmte Arbeitsvorgänge und ich muss nachschlagen. Dazu eignet sich das vorliegende Buch sehr gut.
Die Kapitel sind gut unterteilt, man findet auf fast alle Fragen eine Antwort.

Das Buch ist in „handliche“ Kapitel unterteilt:
– die Arbeitsumgebung
– Dateiverwaltung mit Bridge
– Malen, auswählen, freistellen – Photoshop-Basiswissen
– Ebenen
– Licht und Schatten korrigieren
– Farbkorrekturen
– Retusche und Reparatur
– Montage
– Camera Raw
– Text, Texteffekte und Pfade
– Dateien ausgeben – für Web und Druck
– Fachkunde.

Die Erklärungen sind mit besonderen Tipps ergänzt, Screenshots verdeutlichen den Text. Selbst Anfänger sollten, aus meiner Sicht, mit dem Buch in Photoshop klarkommen.
Als Ergänzung zum Buch gibt es noch Beispielbilder zum Üben und Videolektionen im Internet zu laden.

Eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis finden auf der Verlagsseite hier. Machen Sie sich selber ein Bild, ob Sie mit dieser Art der Darstellung zufrieden sind.

Ich kann dieses kompakte Buch nur empfehlen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN 9783836242622
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Mark Robertz : Deutschlands Landschaften fotografieren

Mark Robertz ist Landschaftsfotograf.
Auf seiner Homepage kann man tolle Fotos entdecken.
Nun hat dieses sehens- und lesenswerte Buch “Deutschlands Landschaften fotografieren” geschrieben.
Es trägt den Untertitel “Vom Wattenmeer über das Elbsandsteingebirge bis zum Berchtesgardener Land”.

Mark Robertz hat es in diesem Buch geschafft zwei Dinge zu vereinen. Er bringt dem Leser die deutschen Nationalparks nahe in ihrer ganzen Schönheit.
Und ganz ehrlich wieviele Fotografen reisen rund um die Welt, um tolle Landschaften zu entdecken und kennen die deutschen Nationalparks nicht.
So frei nach dem Motto “Sieh das Gute liegt so nah” lohnt es sich auf Entdeckungsreise zu gehen quer durch deutsche Landschaften.
An den Beispielen aus den deutschen Nationalparks lässt uns Mark Robertz teilhaben an seinem grossen Erfahrungsschatz.

Die Tipps von Mark Robertz sind vielfältig. Um mal Beispiele zu nennen, es gibt blau hinterlegte Kästchen mit speziellen Tipps, wie z.B. was man machen sollte, damit am Strand kein Flugsand beim Wechseln des Objektives ins Gehäuse kommt. Aber auch Tipps zum Einsatz von Filtern, etc. gibt es. Dies zieht sich durch das ganze Buch.

Bei jedem Foto findet man die Brennweite, die Belichtungszeit, ISO, WB, welcher Filter, wenn einer verwendet wurde.
So hat man schon mal das erste Rüstzeug.
Im Verlaufe des Buches, ich habe einmal komplett gelesen und werde mir dann nach und nach, je nach Situation, wieder einzelne Dinge vornehmen, bekommt man sehr viele hilfreiche Tipps.
Auch URLs zu weiterführenden Informationen sind dabei.

Um es an einem Beispiel zu vertiefen. Mark Robertz gibt den Tipp einer Kutschenfahrt im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer.
Dabei findet man im Text sogar Hinweise zur Sitzwahl auf der Kutsche, um die optimale Position für tolle Fotos zu haben.

Ich hoffe an diesen Beispielen kann man erkennen, dass der Autor nicht nur technische Hinweise parat hat, die man in vielen Büchern findet, sondern quasi den Leser an der Location an die Hand nimmt und ihm Hilfestellung gibt.

Da ich in einigen Nationalparks schon war und auch fotografiert habe und mir der Nationalpark Eifel besonders vertraut ist, kann ich nur sagen, Mark Robertz hat sich die Locations intensiv angeschaut und gut ausgesucht.
Der Kermeter ist immer eine Tour wert, mein persönlicher Tipp.

Man kann sich auch, um einen ersten Eindruck zu bekommen, wie der Fotograf arbeitet, einen Podcast anschauen.
Eine Leseprobe des Buches und das Inhaltsverzeichnis sind hier zu finden.

Und eins darf ich nicht vergessen, die Fotos sind alle sehenswert. Die Stimmung ist toll eingefangen, man will einfach nur los.

Mein Fazit: wer ein Buch sucht, das ihm die wundervollen Nationalparks Deutschlands nahebringt und gleichzeitig jede Menge Tipps für die Landschaftsfotografie parat hat, der ist hier richtig.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN: 9783836241670
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Kyra und Christian Sänger : Canon EOS 760D/750D

Canon EOS 760D und 750D, die beiden Schwestermodelle unterscheiden sich nur minimal.
Kyra und Christian Sänger, die ja für Bücher im Bereich der Fotografie bekannt sind, haben darum ein Buch für beide Modelle geschrieben.

Zusätzlich zum Buch kann man kostenlos ein ebook laden. Das ebook steht nur als PDF zur Verfügung.

Die Autoren, die ich schon anderen Büchern her kenne, haben mal wieder ein Buch herausgebracht, in dem sie dem Einsteiger und dem Fortgeschritten gut verständlich erklären, wie man mit der Kamera ansehnliche Bilder machen kann.

Da die beiden Kameras eher dem Einsteigersegment der digitalen Spiegelreflexkameras zuzuordnen sind, ist folgerichtig auch dieses Buch so geschrieben, dass der Einsteiger in die Spiegelreflexfotografie erst einmal Grundlagen kennenlernt, z.B. warum benötigt man Kontakte am Bajonett. Der Fortgeschrittene kann dies locker überblättern.
Selbst auf die Lösung bei einzelnen Fehlermeldung, die schnell durch Fehlbedienung auftauchen können, wird eingegangen.
Jedes Bedienteil wird auf den Bildern gezeigt, nummeriert und erklärt.

Screenshots zeigen wie man Kameraeinstellungen findet, wie man alles einstellt, usw.
Die Autoren geben Tipps was sinnvolle Einstellungen an den Canon – Kameras sind aus ihrer Sicht.
Da die Kameramenüs viele Möglichkeiten bieten, gehen die Autoren diese Schritt-für-Schritt durch.
Wie fotografiere ich im Livebild-Modus? warum und wann macht das Sinn? Wie bediene ich den Touchscreen? All das wird erklärt.

Danach geht es ans Fotografieren, von der Speicherkarte über RAW und JPEG, die unterschiedlichen Bildqualitäten werden allgemeinverständlich dargelegt.
Und so geht es durch die grundlegenden Themen weiter.

Autofokus und Schärfentiefe werden beleuchtet, ebenso wie Porträt, Natur, usw.
Zu allen wichtigen Themen vom Fotografieren im Automatikmodus hin zu den Kreativmodi geht der Weg im Buch.
Auch die Möglichkeiten der Videoaufnahme werden erklärt, WLAN und Bildbearbeitung ist Raum eingeräumt.
Selbst die Canon-Software, die beiliegt und zunächst für die Bildbearbeitung ausreicht, wird erklärt.

Das alles ist wirklich richtig gut.

Leider gibt es aber auch Negativpunkte.
Eine ganze Reihe Fotos sind in sehr flauen Farben abgedruckt, man nehme nur das erste 2-seitige Foto vom See, auf Seite 33 die Tulpe, usw. In meinen Augen machen diese Fotos keine Lust die Kamera zu schnappen und loszuziehen. Wenn ich Einsteiger wäre, würde ich mich fragen, ob ich die falsche Kamera gekauft hätte, ich käme wohl eher nicht auf die Idee, das der Druck nicht so gut ist.

Das 2.Manko ist das ebook, ich kann es nur laden, wenn ich mich registriere mit email-Adresse, Namen, Adresse, etc. Wo bleibt da der Datenschutz. Es gibt da bei anderen Verlagen deutlich bessere Möglichkeiten. Vor allem finde ich es bedenklich, dass die Seite auf der man sich registrieren muss, dem Verlag des Buches gehört und dieser so die Leserdaten erhält.

Was mich auch beim Lesen gestört ist, ist die Tatsache, dass im Text immer schwarze und blaue Schrift abwechseln, der Sinn ist mir schon klar, aber mich persönlich stört es im Lesefluss.

Mein Fazit: das Buch ist inhaltlich sehr hilfreich und von den Autoren gut geschrieben. Leider ist die Druckumsetzung und das Handling bzgl. des ebooks nicht so gut. Schade.
Ich habe für Bücher zu Kameras und zur Fotografie einen Lieblingsverlag, bei dem die Qualität bislang immer einwandfrei war. Ich bin da wohl verwöhnt. Und preisgünstiger ist dieses Buch nicht.
Und die Datenschutzproblematik beim ebook muss auch jeder sich selber bedenken.

Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten, ich teste dann noch genauer als bei gekauften.

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Eib Eibelshäuser : Licht

Fotos gestalten mit Licht? Klar werden Sie sagen, ist wichtig das Thema.
Welche Arten von Licht gibt es und wie beeinflussen sie das Foto? Da wird es schon schwerer, zumindest ging mir das so.
Bis ins Detail wusste ich das nicht und lernen kann man immer noch etwas und über neue Ideen freue ich mich sowieso.

Das Buch von Eib Eibelshäuser mit dem Titel ” Licht – die große Fotoschule ” hat mich schon vom Titelbild her angezogen.
Ungewöhnliche Fotos habe ich dort gesehen.
Ein Blick auf die Homepage des Autors ließ mich noch mehr Fotos entdecken, die eher ungewöhnlich sind, mir aber sehr gut gefallen.
Fotos, die eher einfach strukturiert sind, aber durch die Einbindung des Lichts wirken. Klar war ich nach dem Buchtitel auch für das Thema Licht sensibilisiert.

Ich habe dann mal weiter gestöbert was ich zum Autor finde.
Er ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrbereich Fotografie an der FH Düsseldorf. Dort hat er Design studiert.
Und wie er selber im Vorwort des Buches schreibt, kommt sein Verständnis für das Licht eher aus der Malerei.

Und seine Einstellung zum Thema Fotografie “Gemäß meiner Sicht der Dinge konnte und kann sich ein guter Fotograf lediglich durch eine besondere Lichtkomposition von allen anderen Fotografen unterscheiden.”
Je länger ich darüber nachgedacht habe und sein Buch komplett gelesen habe, umso mehr muss ich ihm Recht geben.

Und ganz logisch beginnt dann auch das Buch mit dem Thema “Das gemalte Licht”.
Beispiele von Bildern mehrerer Maler, er vergleicht ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren mit einem Bild von Giovanni Battista Moroni, verdeutlichen wie man Licht in ein Gemälde bringt. Explizit beschreibt Eibelshäuser wo die Unterschiede sind, warum das 2.Bild realistischer wird. Auch weitere Gemälde dienen der Erläuterung.
Und so nach kann man als Leser die Wirkung des Lichts auf die Stimmung eines Gemäldes nachvollziehen.
Der Autor ermutigt den Leser doch mal ein Gemälde nachzustellen und dann genau zu beobachten wie die Wirkung des Lichtes ist.

Im Buch arbeitet Eibelshäuser mit vielen Beispielen. Er zeigt auch mal, durch eingefügte Kommentare, was wo zu sehen ist an Lichtwirkung und wie sie zustande kommt.
Auch zeigt er an Beispielen wie man, z.B. in einer RAW-Datei den Helligkeitsspielraum nutzen kann.

Beim Lesen dieses Buches habe ich immer wieder festgestellt, dass man oft etwas macht, ohne nun exakt zu beachten was sich dadurch ändert.
Sicher habe ich schon ganz viele Chancen vergeben durch das Licht ein Foto ausdrucksstärker zu machen.

Auch das Thema Licht und Schatten wird reich bebildert genau erklärt.
Es folgen Kapitel zum fotografierten Licht, zum Licht in der Landschaft, zu Porträts im Freien, die blaue Stunde lernen wir Leser näher kennen, man lernt viel über Langzeitbelichtungen, wird ermutigt das Available Light auszunutzen, die Möglichkeiten und Grenzen des Studiolichts werden aufgezeigt, Lichtformer und ihre Wirkung besprochen , die Blitzlichtfotografie hat ihren Platz ebenso wie Lightpainting, Infrarotfotografie und Computer Generated Imagery.

Wie Sie schon sehen, ein grosser Strauß an Wissen, Tipps, Anregungen, erklärenden Fotos und vieles mehr wartet auf den Leser.

Mein Buch ist jetzt voll von Klebezetteln und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu Probieren.
Eins weiß ich aber ganz sicher, einmal lesen reicht mir nicht.

Das Buch ist ein Arbeitsbuch.

Wer das Inhaltsverzeichnis in allen Details lesen will oder auch eine Leseprobe sucht, bitte hier schauen.

Copyright:Rheinwerk-Verlag

Copyright:Rheinwerk-Verlag

417 Seiten, 2015, gebunden, in Farbe
ISBN 978-3-8362-3068-1

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Markus Wäger : Adobe Photoshop CC

Markus Wäger ist Photoshop – Profi.
Dieses Buch zu Adobe Photoshop CC mit dem Untertitel “Schritt für Schritt zum perfekten Bild” beschränkt sich darauf Fotografen Photoshop CC nahezubringen.
Photoshop ist ein mächtiges Werkzeug und nicht alle Möglichkeiten des Programms benötigt man für die Bildbearbeitung.

Das Buch ist so aufgebaut, dass sowohl Einsteiger (Niveau 1), Fortgeschrittene (Niveau 2) als auch Profis (Niveau 3) damit arbeiten können. Bei den Workshops findet man diese Unterteilung und man kann sich den passenden Workshop aussuchen. Man achte dazu auf die Icons oben links in der Ecke.
Da diese auch von den Farben her unterschiedlich sind, hat man auch bei der schnellen Durchsicht, ohne langes Suchen, die richtige Kategorie flott gefunden.

Ich arbeite mehr mit Lightroom bislang, Photoshop ist doch recht anspruchsvoll. Mit diesem Buch bekommt man Schritt-für-Schritt-Anleitungen an die Hand, um auch nur einzelne Dinge zu probieren und sich einzuarbeiten.
Ich finde selbst gestaltete Glückwunschkarten sehr schön, hatte bislang aber nicht die Muße mich mit Sprechblasen zu beschäftigen.
Der Autor erklärt mit Screenshots und einfach verständlichem Text so gut wie das geht, das auch ich es nun schaffe.

Das Buch ist systematisch aufgebaut und auch für Photoshop-Einsteiger geeignet.
Unterteilt ist es in mehrere grosse Kapitel, die wiederum in kleine Unterkapitel geteilt sind. Man findet über das Inhaltsverzeichnis also schnell wo etwas steht.

Die Kapitel sind:
– Grundlagen und Arbeitsbereiche, hier werden die Einrichtung von Photoshop CC und die Grundlagen des Arbeitens mit dem Programm erklärt, quasi das Rüstzeug
– Bildgröße und Auflösung, zum Druck muss das Format nun einmal anders sein als für den Webauftritt
– Filter und Effekte
– Helligkeit und Kontrast
– Farbanpasung – und -korrektur
– Ausbessern und Retuschieren, ein altes Foto wieder ansehnlich machen, kein Problem
– Gesichts- und Beauty-Retusche – gelbe Zähne, rote Augen verschwinden lassen
– Freistellen
– Montage und Collage, sie wollen künstlerisch tätig werden, das Handwerkszeug gibt es hier
– Malen, färben und kolorieren
– Photoshop für Fotografen, was bringt mir RAW? , Makro und Tiefenschärfe und vieles mehr finden Sie in diesem Kapitel
– Text und Schrift, toll für meine Glückwunschkarten

Alleine die Vielfalt der Kapitel zeigt Ihnen schon, was dieses Buch bietet.
Sie wollen detailliert sehen was Sie erwartet und vielleicht auch in eine Leseprobe reinlesen. Das ist hier möglich.

Zum Buch gibt es Beispielfotos zum Üben und 1 Stunde Videos, die man downloaden kann.
Manchmal hilft es ja zu sehen wie etwas gemacht wird oder Sie sind der visuelle Typ.

Markus Wäger hat alles im Buch sehr detailliert erklärt, Bilder und Screenshots verdeutlichen das geschriebene Wort.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Buch und werde noch viele Stunden damit verbringen mich einzuarbeiten in die Teilbereiche von Photoshop CC.

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Harold Davis : Kreativ Fotografieren

Harold Davis ist bekannt dafür, dass er nicht müde wird, für Kreativität in der Fotografie zu kämpfen.

Zu dem Thema “Kreativ Fotografieren” hat er ein neues Buch geschrieben mit dem Untertitel “Entfalten Sie Ihr fotografisches Potenzial”.

Übersetzt wurde das Buch von Jacqueline Essen, also von einem Fotoprofi. Das sorgt auch dafür, dass wir in der deutschen Ausgabe auch wirklich lesen können, was der Autor ausdrücken will.
Wer kennt das nicht? Gerade im Fach- und Sachbuchsektor liest man durchaus auch Bücher, bei denen man sich fragt, ob der Übersetzer auch nur einen Hauch von Ahnung von der Thematik hat.

Der Einband des Buches, die Fotos von Harold Davis, hat mich angezogen.
6 Bilder wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Egal ob Schwarz-Weiß oder Farbe, ob scharf oder gewollt unscharf, einfach schöne Fotos.

Das Buch selber hat Harold Davis so aufgebaut, dass es quasi einen Workshop bei ihm, an dem wir nun mal nicht alle teilnehmen können, ersetzen soll.
Der Autor lässt uns teilhaben an seinen Gedanken zur kreativen Fotografie. Und er beschert uns auch einen Arbeitsteil, der eng mit dem ersten Teil verknüpft ist.

Das Buch beginnt mit der Frage : “Hatten Sie schon mal das Gefühl, dass Sie nicht der Fotograf sind, der Sie eigentlich sein könnten? Dass Sie nicht diese wirklich tollen Fotos machen, die Sie eigentlich machen wollen?”
Von mir ein klares Ja.
Und ich gehe davon aus, dass alle, die Bücher zum Thema Fotografie lesen auch ja sagen werden, sonst würde man sich ja gar nicht mit diesem Thema beschäftigen.

Harold Davis hat das Buch in verschiedene Kapitel unterteilt:
– Starten Sie jetzt
– Der Anfang
– Entfesseln Sie Ihre Fantasie
– Werden Sie ein kreativerer Fotograf
– Technik und Techniken sind wichtig
– Vom Foto in die Welt
– Entfalten Sie Ihr Fotografisches Potenzial : Die Übungen

Der Autor hat eine lockere Art zu schreiben. Er schreibt sehr strukturiert, man kann als Leser seine Gedankengänge gut nachvollziehen.
Ergänzt wird der Text oft durch Grafiken, die diesen gut ergänzen und natürlich von Beispielfotos und Fotos, die einfach zum Thema passen.

Viele Dinge macht Davis deutlich, indem er sie an einem konkreten Foto klar beschreibt, z.B. auf Seite 21 was eine Langzeitbelichtung bewirken können. Das Bild ähnelt einem Gemälde.
Eigentlich technische Kleinigkeiten, aber eine grosse Wirkung. Nicht immer mache ich mir das bewusst.
Auch ermuntert er dazu die eigenen Bilder zu bewerten.
Die Schritte, die dazu nötig sind, sind detailliert aufgelistet und auch grafisch dargestellt.
Eine Übung gibt es dazu auch.

Im Text wird stets auf die passende Übung verwiesen, man kann also durchaus springen zwischen Text und Übung oder, wie ich es gemacht habe, erst alles lesen und dann an die Übungen.
Auch bei den Übungen finden sich die Verweise auf die Textseiten.

Mein Fazit: ein Buch, das einen ganz anderen Weg geht. Es regt zum Nachdenken über das eigene Tuen, gibt Tipps und Raum dafür selber Lösungen zu finden. Das Buch ist ein Quell von Ideen gepaart mit Übungen, die das Gelesene einüben lassen.

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