Markus Wäger : Affinity Photo

Markus Wäger hat das Buch „Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild“ geschrieben.
Von Markus Wäger habe ich schon mehrere Bücher zuhause. Ich schätze den Autor für seine strukturierte und gut verständliche Art der Erklärungen.

Genervt vom Zwang des Abos bei Photoshop, bin ich dabei auf Affinity Photo umzusteigen.
Ohne Handbuch ist das nicht so einfach und auch zu zeitraubend. Es lag nahe dieses Buch zu nehmen aufgrund der guten Erfahrungen mit den anderen Büchern.

Das Buch enttäuscht mich nicht.
Der Autor behandelt beide Versionen von Affinity, die für Windows und die für den Mac. Man findet immer die entsprechenden Angaben für beide Betriebssysteme, wenn es einen Unterschied gibt.
Los geht es damit, dass man sich Beispielfotos zum Üben, parallel zum Durcharbeiten des Buches, laden kann. Auf die entsprechenden Fotos wird im Text hingewiesen.

Markus Wäger weist in seinem Vorwort darauf hin, dass man mit Hilfe des Buches nicht gleich zum perfekten Bild kommt. Das ist auch viel zu aufwendig. Aber richtig gute Bilder, das schafft man mit der Anleitung.
Da es ständig Updates zum Programm gibt, da kann das Buch nicht aktuell sein, findet man auch einen Link zum Blog des Autors, dort werden  entsprechende Veränderungen dargestellt und Hilfe gibt es auch. Auch Tutorials findet man dort.
Danke für diesen Service. Ich habe es mir angesehen und bin begeistert.

Das Buch kann auf alle Fälle eins, dafür sorgen, dass man den Umstieg von Photoshop auf Affinity Photo schafft. Affintiy ist, was das Thema RAW angeht, nicht so stark, da kann man sich ja behelfen mit Lightroom oder anderen RAW-Konvertern und dann mit Affintity weiterarbeiten.

Markus Wäger hat seine Anleitung in mehrere Kapitel unterteilt:
– Arbeitsbereich und Grundlagen
– Auflösung und Dateiformat
– Helligkeits – und Kontrastanpassungen
– Farbkorrekturen
– Färben und Kolorieren
– Schwarzweiß und kreative Looks
– Bildbearbeitung für Fotografen
– Retusche
– Beauty-Retusche
– Freisteller und Montagen
– Text, Effekt und Automatisierung.

Die Anleitungen bestehen generell aus allgemein verständlichem Text, das Aussehen des Programms bei dem jeweiligen Schritt, teilweise auch die Histogramme, Speicherorte, etc. wo dies nötig ist.
Beispielbilder mit Vorher und Nachher zeigen was eine beschriebene Aktion bewirken kann.

Die Schwierigkeitsgrade der Arbeitsschritte werden angezeigt durch
1 – grün für Einsteiger
2 – orange für Aufsteiger
3 – rot für Überflieger.

Noch bin ich weit davon entfernt das Programm zu beherrschen, aber das Buch liegt auf dem Schreibtisch und so nach und nach arbeite ich mich ein. Ich nutze es sicher noch lange als Nachschlagewerk. Dank des detaillierten Registers findet man schnell genau das was man gerade sucht.

Mein Fazit: ein hilfreiches, gut verständliches, Handbuch für Affinity-Einsteiger und Photoshop-Umsteiger.

ISBN: 9783836245906
Bestellen können sie das Buch über amazon hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Wolfgang Rau: Recht für Fotografen

Fotorecht, kaum ein Thema wird so heiß diskutiert unter allen Fotografen.
Wolfgang Rau bringt mit der 3.Auflage seines Ratgebers „Recht für Fotografen – Der Ratgeber für den fotografischen Alltag“ Licht ins Dunkel.

Wolfgang Rau ist ehrenamtlich Präsident und Justitiar des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) und auch aktiv als Anwalt tätig.
Im Buch führt er uns Fotografen in allgemein verständlichen Kapiteln durch den Dschungel des Fotorecht.
Nicht umsonst wird dieses Buch auch vom Deutschen Verband für Fotografie e.V. empfohlen.
Dort kennt man die Fallstricke, die im Alltag lauern.

Welche Gesetze betreffen uns überhaupt? Was fällt unter Fotorecht? Es sind mehr Gesetze als ich dachte.
Klar spontan fällt einem das Urheberrecht ein, das ja auch gerne mal geändert wird.
Heute gibt es ja immer mehr Fotos, die mit Hilfe von Multicoptern entstehen. Auch dieses neue Rechtsfeld ist im Buch enthalten.

Der Autor hat seine Ausführungen in mehrere Kapitel unterteilt, die, aus meiner Sicht, gut strukturiert sind. Jeder hat andere Foto – Schwerpunkte und benötigt manche Dinge nicht, die kann man auslassen. Z.B. braucht ein reiner Architekturfotograf sich nicht mit Tierfotografie beschäftigen.

Es gibt folgende Kapitel, die alle nochmals unterteilt sind:
– Urheberrecht
– Natur, Architektur, Sachen und Tiere
– Menschen
– Foto- und Bildrecht im Internet
– Multicopter
– Rechte schützen
– Vertragsrecht
– Gewerblich fotografieren
– Foto – und Bildrecht in Österreich und der Schweiz.

Im Anhang findet man noch eine, aus meiner Sicht, sehr hilfreiche „Liste kritischer Motive“.

Als besonderen Service für die Leser des Buches hat der Autor auch zum Thema Fotorecht noch Links angegeben und zwar zu den aktuellsten Gesetzen und zu : Musterverträge, DB-Fotogenehmigung, BMVI-Flyer zur neuen Drohnenverordnung (danke für diesen Service).

Um die Orientierung im Text zu erleichtern, hat Wolfgang Rau einzelne Passagen mit Zeichen versehen, die signalisieren, dass hier ein Merksatz, ein Gesetz, ein Beispiel oder ein Tipp steht.

Um ein paar Beispiele zu geben wie praxisnah das Buch ist, möchte ich exemplarisch nennen, in der Kategorie Foto- und Bildrecht im Internet: Die Bedingungen von Flickr, Facebook, Instagram (mit dem Hinweis – „Tochter von Facebook“), Pinterest,YouTube, Google+, Twitter, LinkedIn. Die verschiedenen Formen von Lizensen und vieles mehr.

Für mich, ich fotografiere gerne in Zoos, sehr hilfreich, der Hinweis wo ich herausfinden kann,was fotografisch in welchem Zoo erlaubt ist.

Ich habe sehr viel gelernt beim Lesen des Buches und weiß nun genau, dass ich ein Nachschlagewerk im Regal habe, wenn ich mal wieder unsicher bin, was darf ich zeigen was nicht, was fotografieren was nicht.

Wer nun nicht weiß, ob das Buch etwas für ihn ist, ob alles drin ist was man sucht, kann auf dieser Verlagsseite schauen.
Man findet eine Leseprobe und ein komplettes Inhaltsverzeichnis.

Mein Fazit: als juristischer Laie konnte ich die Ausführungen des Autors sehr gut verstehen. Es ist ihm gelungen die sehr umfassenden Gebiete des Fotorechts gut verständlich zusammenzufassen.
Ein tolles Handbuch zum Fotorecht für Hobby- und Profifotografen.

ISBN: 9783836245272
Bestellen können Sie das Buch via amazon hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Melanie Derks: Google Nik Collection

„Google Nik Collection – Kreative Bildlooks mit den Nik-Filtern“ wurde von Melanie Derks geschrieben. Sie ist Fotografin und Dozentin für Fotografie.

Die Google Nik Collection ist mittlerweile kostenlos zu erhalten. Die Nik Collection wird als Plugin genutzt.
Ich habe bereits eine CD zu Google Nik Collection vom Rheinwerk-Verlag, die sehr hilfreich ist, denn nicht alle Funktionen der Software sind selbsterklärend.
Ich arbeite sehr gerne mit Büchern, die kann ich beim Arbeiten neben den Bildschirm legen und immer wieder nachschauen.

Melanie Derks hat ihr Buch, in Anlehnung an die Bestandteile der Nik Collection, unterteilt in mehrere Kapitel.
– Einführung, hier erklärt sie wie man das Plugin aufspielt und die grundlegende Nutzung, bei mir läuft es hervorragend in Photoshop Lightroom, auch Tastaturkürzel findet man hier
– DFine – zuständig für das Thema Rauschen
– Viveza 2
– HDR Effex Pro 2
– Analog Efex Pro 2
– Color Efex Pro 4 – hier geht es um Nutzung von Filtern
– Silver Efex Pro 2 – ermöglicht Schwarz-Weiß-Bilder
– Sharpener Pro 3.

Die Autorin bietet in den Kapiteln Beispielbilder, Screenshots und Erläuterungen. Im Allgemeinen ist alles gut verständlich erklärt, allerdings habe ich teilweise Probleme bei ihren Erklärungen was einzelne Bilder angeht.Derks erklärt, aus meiner Sicht, nicht immer komplett nachvollziehbar bei Vorher-Nachher-Bildern wie sie zum Nachher kommt. Das fiel mir an mehreren Stellen auf.

Wer sich zunächst einmal anschauen möchte, ob ihm die Art wie das Buch gemacht ist gefällt, kann in die Leseprobe auf der Verlagsseite schauen.

Mein Fazit: ein sehr hilfreiches Buch zum Thema Google Nik Collection,in dem bei den Beschreibungen der Schritte an manchen Stellen die Erläuterung deutlicher hätte sein können.
ISBN: 9783836243995
Bestellen können Sie das Buch hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie – Rheinwerk-Verlag

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist ein neues Buch aus der Reihe „Die Fotoschule in Bildern“ des Rheinwerk-Verlages.

Die Fotoschule zur Tierfotografie ist von 3 Fotografen geschrieben worden. Da ja jeder Fotograf andere Schwerpunkte hat und anders arbeitet, finde ich dieses Konzept sehr hilfreich für den Leser.
Die Autoren sind:
Julia Poker ist von Beruf Mediengestalterin, seit vielen Jahren ist ihre Leidenschaft die Haustierfotografie
Lambert Heil ist Zoopädagoge in Hellabrunn/München und Veranstalter von Natur- und Fotoreisen, er fotografiert im Zoo und Wildlife
und
Joachim Wimmer ist Umweltingenieur und begeisterter Naturfotograf.

Alleine die Auswahl der Fotografen zeigt schon, wie auch das Titelbild des Buches, dass das Buch eine große Spannbreite der Tierfotografie abdeckt. Egal ob nun Haustiere wie Hund, Katze, Pferde, Wildtiere, Zoofotografie, Vögel, man findet Tipps und wundervolle Beispeilfotos im Buch.

Das Buch zur Tierfotografie ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Im Gehege oder Zoo
– Wild und ungezähmt
– In der Dämmerung und Nacht
– Klein und flink
– In der Kinderstube
– Action!
– Beste Freunde
– Abstraktionen
– Exkurse.

In den Exkursen bekommt man als Leser jedes Mal eine kompakte, sehr detaillierte und strukturierte Anleitung zu einem Thema. Exemplarisch möchte ich dies an der Schwarz-Weiss-Fotografie erklären.
Lambert Heil erklärt uns Lesern welche Bilder aus seiner Sicht für S/W geeignet sind und warum. Beispiele verdeutlichen dies. Das beste Beispiel findet man schon vor dem Exkurs auf Seite 21. Der Ausdruck des Affen im S/W ist dermassen aussagekräftig, da hätte die Farbe die Aussagekraft des Fotos nur verwässern können.
Im Exkurs findet man ganz viele Tipps, z.B. farbig fotografieren und dann digital S/W entwickeln, arbeiten mit Farbkanälen, etc.
In dieser Art und Weise sind alle Exkurse gestaltet, kurz, knapp und knackig.

Die einzelnen Kapitel bieten viele Tipps für das reine Fotografieren, aber auch Dinge wie welches Equipment in welcher Situation.  Zeit für den Objektivwechsel hat man in der Tierfotografie normalerweise nicht. Da bleibt nur vorher überlegen welches Obejktiv richtig ist oder mit 2 Kameras arbeiten, dieses Thema kommt zur Sprache, ebenso wie packe ich richtig für eine längere Tour, was bewirken Blende, Brennweite, was kann ich mit Beschnitt am PC erreichen. Wie verschwinden Zäune, wie fotografiere ich durch Glas? und viele andere Themen.

Was mir am Buch besonders gefällt, ist, dass die Autoren uns Lesern und Betrachtern auch die jeweiligen Tiere und ihre Verhaltensweisen nahe bringen.
Wenn ich weiß wie das jeweilige Fotoobjekt tickt kann ich entsprechend planen, um ein möglichst gelungenes Foto zu bekommen.
Es gibt Wildtiere, die bekommt man nur ganz früh vor die Linse, andere in der Dämmerung. Zootier ist etwas anderes als Wildlife oder Haustier.
Je eher ich es schaffe vorherzusehen wie das Verhalten sein könnte, je besser wird mein Foto, weil z.B. mein Standort richtig ist, etc.
Sich bei der Fütterung im Zoo in die Meute der Wartenden zu stellen, wenn ich keine Chance auf die erste Reihe habe, sinnlos.
Oder, wie ich es erlebt habe, im Bayerischen Wald bei der Wolfsfütterung zufällig vorbei kommen, wenn schon etliche Fotografen ewig warten, sinnlos.

Im Kapitel „In der Dämmerung und Nacht“ habe ich viele Anregungen bekommen wie lohnenswert es sein kann, einfach mal zu ungewohnten Zeiten zum Fotografieren aufzubrechen.
Bei den Fotos findet man die Aufnahmedaten, so kann man sich durchaus auch an Hand dieser an ähnliche Situationen herantasten.

Falls Sie sich erst einmal einen Eindruck vom Buch verschaffen wollen, so finden Sie das ausführliche Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe hier.

Sollten  Sie für unterwegs auch das e-book bevorzugen, so können Sie dies für 5 € nachträglich bekommen. Alle Infos dazu gibt es im Buch. Wie ich finde, eine tolle Möglichkeit. Oft habe ich im Urlaub die Zeit mal wieder ein Thema genauer anzugehen, aber das Buch will ich nicht mitnehmen, da ist top ein e-book zusätzlich zu haben.

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist schon für Einsteiger ins Thema geeignet, aber auch jemand, der schon länger Tiere fotografiert, profitiert vom Buch.

ISBN: 9783836242509
Bestellen können Sie das Buch hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Charlie Dombrow : Fotografie Lost Places

Charlie Dombrow ist Fotograf im Bereich der Werbefotografie und Location Scout.

Auch Lost Places haben es ihm angetan, oft geben sie ja auch einen guten Hintergrund für Werbeaufnahmen ab. Tolle Fotos aus dem Bereich findet man auf der Homepage des Autors.

Das Buch „Fotografie Lost Places“ führt den Leser und Betrachter in oft verborgene Welten.
Der Autor schreibt bereits im Vorwort, dass er bei der Auswahl, der im Buch vorgestellten Locations, nicht alle tollen Lost Places aufführen kann. Viele davon kann man aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich machen, oft ist es verboten zu fotografieren.

Im Buch lässt uns der Autor teilhaben an seinen Gedanken zum Thema „Lost Places“. Wie wunderbar ist oft der Charme eines alten maroden Gebäudes und wie entsetzlich wäre ein Renovierung, besonders, wenn sie nicht richtig gemacht würde.

Dann geht es los in die verschiedenen Bereiche des Buches.

Es ist unterteilt in mehrere Kapitel:
– Vergessene Welten
– Begegnungen im No-Go-Land
– Lex Urbex
– Gut gerüstet ins Abenteuer
– Urbex Bootcamp
– Orte der Erinnerung
– Sagenwelten
– Vergessene orte
– Urbexexpeditionen
– Leben im Lost Place
– Das kleine Einmaleins
– HDR-Sandwiches
– Pixelpolitur
– Jäger der verlorenen Schätze.
Die Überschriften zeigen schon was man als Leser und Betrachter im Buch alles geboten bekommt.
Neben ganz vielen sehr guten und stimmungsvollen Fotos von Lost Places über das geeignete Equipment hin zu Bearbeitungsprogrammen, stürzenden Linien, wie finde ich beeindruckende Lost Places? oder auch alte Bäume, die als Kulisse für Shootings dienen könnten? bis hin zu vielen Links zu weiterführenden Seiten.

Im Buch habe ich ein Foto entdeckt, das ein altes Hotel zeigt. Ich hielt es zunächst für eine Postkarte aus alten Zeiten. Weit gefehlt, der Autor zeigt man Beispiel wie man aus einer normalen Aufnahme ein solches Foto macht. Er gibt im Buch ganz viel Denkanstösse zum Thema Lost Places, wie schaffe ich es auf Fotos den Charme des morbiden Baus rüber zu bringen, wie fange ich die Szene ein, wie kann ich in der Bildbearbeitung eine recht nichtssagende Aufnahme mit der Simulation z.B. einer Nachtaufnahme, zu einem wahren Kunstwerk machen.

Es fehlen im Buch auch nicht Tipps, dass man als Urbexer besser nicht alleine losgeht, da es immer Gefahren mit sich bringt, wenn man Lost Places betritt.

Das Buch von Charlie Dombrow zum Thema „Lost Places“ ist eine Augenweide und der Autor hat es im Buch geschafft neben den Fotos, die den Charme der Location abbilden, auch ganz viele Tipps (auch für Einsteiger verständlich) zu geben, von fotografischen bis hin zu rechtlichen.

ISBN: 9783645605144
Bestellen können Sie das Buch hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Katja Seidel : Astrofotografie

Katja Seidel hat mit „Astrofotografie – Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung“ ein Buch geschrieben, das sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene beim Thema Astrofotografie geeignet ist.
Katja Seidel ist hauptberuflich als IT – Beraterin tätig. Da sie dem Beruf am Tage nachgeht, steht dieser ihrer Leidenschaft, der Astrofotografie, nichts im Wege.

Astrofotografie verbinde ich mit aufwendigem Equipment. Nachdem ich dieses Buch zum Thema gelesen habe, sehe ich das anders.
Wobei die Autorin das Thema Astrofotografie weit fasst. Auch die blaue Stunde nimmt einen großen Raum ein, was mich sehr gefreut hat. Ich habe hierzu viele Tipps schon ausprobiert.

Zunächst beschreibt Katja Seidel was sie mit ihrem Buch möchte, welchen Fragestellungen man sich bei der Astrofotografie stellen muss, welchen Herausforderungen, für die die Autorin Hilfestellungen gibt. Es sind viele Faktoren, die ein Foto beeinflussen, angefangen von der Bildkomposition, die Uhrzeit, die Jahreszeit, Standort, Lichtsmog, usw.

Die Autorin stellt auch jede Menge Zusatzmaterial und Übungen zur Verfügung, die Downloadmöglichkeit findet man auf Seite 16 des Buches.

Angesprochen haben mich die vielen Tipps im Buch, z.B. eine Tabelle welches Equipment ich in welchem Monat für welches Projekt benötige und es überhaupt möglich ist. Ein Beispiel Deep Sky Anfang des Jahres eingeschränkt möglich, ab August sehr gut.

Dann geht es los mit den Kapiteln:- Auf zu den Sternen
Teil I Grundkurs Astrofotografie
– Die richtige Ausrüstung
– Astronomie für Fotografen
– Fototechniken für das Fotografieren bei Nacht
Teil II Fotografische Projekte
– Blaue Stunde
– Leuchtende Nachtwolken
– Mond
– Milchstraße
– Polarlichter
– Startrails
– Meteore
– Mondfinsternis
– Zeitrafferfotografie
Teil III
– weiterführendes Equipment
– Internationale Raumstation ISS
– Deep-Sky-Fotografie
– Kometen

Sie können schon an den Überschriften sehen wie vielfältig das Buch ist.
Sollten Sie nun das detaillierte Inhaltsverzeichnis suchen oder erst einmal schauen wollen, ob Ihnen Katja Seidels Art zu schreiben liegt, so können Sie hier beim Verlag die Leseprobe finden.

Alleine das Anschauen der Fotos macht schon grossen Spaß. Katja Seidel hat stets Brennweite, Blende, Belichtungszeit, ISO, Aufnahmedatum und Uhrzeit dazu notiert, sodass man selber überlegen kann, wie man eine ähnliche Aufnahmesituation plant.
Sie gibt ganz viele „Bastelanleitungen“, z.B. Heizelemente für das Objektiv, um ein Beschlagen zu verhindern, etc.
Im Buch findet man dazu nützliche Links zu Wetterseiten und anderen ergänzende Seiten, dazu Apps, Tipps für Lampen, damit man nicht im Dunkeln steht und die Einstellungen an der Kamera nicht vornehmen kann, Software – Empfehlungen, und  ganz viele Hinweise, um zu gelungenen Aufnahmen zu kommen. Auch Buchtipps gibt es von der Autorin.

Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich in das Thema Astrofotografie einarbeiten will und nicht erst grosse Anschaffungen tätigen möchte.
Mich wird es in den nächsten Urlaub begleiten. Da habe ich viel Zeit zum Ausprobieren.

ISBN: 9783836242523
Bestellen können Sie das Buch hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Bastian Werner : Fotografieren mit Wind und Wetter

Bastian Werner hat mit „Fotografieren mit Wind und Wetter – Wetter verstehen und spektakulär fotografieren!“ ein Handbuch für die Wetterfotografie geschrieben.

Bastian Werner fotografiert schon lange und gerne. Bei der Ausbildung zum Segelflugpiloten hat er auch viel über Meteorologie gelernt. Das Thema ließ ihn, der immer schon gerne auch Gewitter, etc. fotografiert, nicht los. Schon als Kind faszinierten ihn Wind und Wetter.
Der Autor hat sich intensiv mit der Meteorologie auseinandergesetzt und auch ausprobiert wie man die Kenntnisse über das Wetter, die Wettervorhersagen, etc. für die Fotografie nutzen kann.

Ich mag zwar Fotos mit Blitzen, Wolken, usw., gezielt habe ich diese bislang aber nie fotografiert. Und wenn, dann war es ein Glücksfall, wenn es ein gutes Foto war.
Mit „Fotografieren mit Wind und Wetter“ ist dem Autor ein Handbuch zum Thema gelungen, das uns Leser ein – und hinführt zum Thema.
Nie wäre ich auf die Idee gekommen mich für ein Foto so intensiv mit Wettervorhersagen zu beschäftigen. Was hätte ich auch daraus ablesen sollen?

Werner beginnt nach der Einleitung, in der er erklärt was Wetterfotografie ist, sein Buch mit einem grossen Kapitel, in dem er dem Leser erst einmal erklärt was das Wetter beeinflusst, wie man Wetterkarten liest, wo man das aktuelle Wetter findet und vieles mehr.
Keine leichte Kost, die uns der Autor da präsentiert, aber er erklärt sehr gut und mit Hilfe der Bilder, die enthalten sind und der vielen Links zu Websites mit Bewertungen, kann man sich Stück für Stück ins Thema einarbeiten.
Nie hätte ich für möglich gehalten was alles beim Fotografieren beachtet werden muss, um zum einem gelungenen Wetterfoto zu kommen, einem Foto in dem man Wetter für sich nutzt.

Danach hat der Autor die durch das Wetter beeinflusste Wirkung des Fotos in mehrere Kapitel unterteilt:
– Einführung in die Wettervorhersage ( habe ich oben beschrieben)
– Das Motiv und das Wetter
– Abendrot und Morgenrot
– Blaue Stunde
– Milchstrasse und Sternenhimmel
– Sternschnuppen
– Leuchtende Nachtwolken
– Polarlichter
– Sonne und Mond
– Eis und Schnee
– Nebel
– Raureif
– Gewitter
– Ein Wetter kommt selten allein.

In die Kapitel fliessen ein  Tipps zur Arbeitsroutine, die passende Ausrüstung, die Gefahren des Wetters, auch Theorie zur Wetterentstehung ist dabei, Tipps wie man für die Wettervorhersage zu seinen eigenen Standort  und vieles mehr.

Der Autor schreibt verständlich, zeigt tolle Beispielbilder mit EXIF-Daten, beschäftigt sich mit dem Thema Bildbearbeitung und gibt so nebenbei ganz viele hilfreiche Hinweise.

Ich habe das Buch jetzt einmal komplett gelesen und finde es gut erst einmal einen Überblick zu haben, nun geht es nach und nach an das Probieren.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Buch etwas für Sie ist, dann finden Sie hier das detaillierte Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Am Ende des Buches findet man einen Code. Der Rheinwerk-Verlag ermöglicht damit, zusätzlich recht günstig das ebook zu erwerben. Wie ich finde, ein toller Service.

ISBN: 9783836242226
Bestellen können Sie das Buch hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Regine Heuser : Zoo!

„Zoo! Die neue Fotoschule – Fotografieren im Zoo mal ganz anders“ ist von Regine Heuser, eine der bekanntesten Tierfotografen in Deutschland, geschrieben worden.

Regine Heuser und ihre Art zu fotografieren, habe ich durch ihre Hundefotos kennengelernt.
Fast täglich sehe ich, selber Hundebesitzerin, auf facebook tolle Fotos von der Autorin.

Da ich immer wieder mal selber noch Tipps für das Tüpfelchen auf dem i suche, was das Fotografieren im Zoo angeht, habe ich „Zoo!“ nun vom Anfang bis zum Ende gelesen und viele Dinge probiert, allerdings bislang nur Wildlife.

Schon mal vorweg: aus meiner Sicht ist das Buch sehr gut für Einsteiger in die Tierfotografie bzw. Zoofotografie geeignet.
Aber selbst, wenn man schon lange fotografiert, oft mit einem anderen Schwerpunkt, so wie ich, profitiert man vom Buch.

Fotografieren im Zoo ist eine Herausforderung. Es gilt Zäune optisch zu überwinden, man will durch Glasscheiben fotografieren, das Equipment sollte sich noch tragen lassen, Tiere bleiben nicht auf Kommando stehen, usw.

Regine Heuser hat, um den Leser quasi an die Hand zu nehmen, das Buch wie eine Art Zoofotografie – Workshop aufgebaut.
Sie ist nicht selber dabei, um einem über die Schulter zu schauen, aber das Buch kann durchaus auch ein Begleiter sein gerade für Einsteiger, die häufiger etwas nachschauen müssen.

Die Autorin hat ihr Buch zur Zoofotografie sehr strukturiert aufgebaut und in mehrere Kapitel unterteilt:
– Zootiere fotografieren – welche Kamera, Kamerapflege, Equipment
– Richtig belichten – weg von der Automatik, Histogramm, Belichtungsmessung und viele Tipps
– Richtig scharf stellen
– Blick für das Tier – wie finde ich meinen Stil, den richtigen Moment, ranzoomen, hin zur manuellen Einstellung, sind die Themen
– Besondere Lichtsituationen – Bildwirkung ist tageszeitabhängig, Licht und Schatten, usw.
– Tropenhaus und Voliere – wie fotografiert man durch Glas?
– Wildlife – Kurzausflug
– Schnelle Bildbearbeitung – hier stellt Regine Heuser ihren persönlichen Workflow vor ( incl. Monitorkalibrierung, Fotos für Web und Druck, zuschneiden, etc.)

Regine Heuser hat das Buch so aufgebaut, dass es immer Texte zum Thema gibt, Tipps oft hervorgehoben sind und Randbemerkungen in Schreibschrift sind. Screenshots, EXIF – Daten und häufig Beispiele für richtig und falsch ergänzen das Ganze.
Vor allem findet man jede Menge tolle Fotos, die Ideen liefern für eigene Tierfotos.

Als Einsteiger kann man sich also erst einmal mit den Einstellungen vertraut machen, die die Autorin benutzt und sich dann ran machen und ausprobieren was in der momentanen Situation gerade richtig ist und den gewünschten Effekt bringt.

Mein Fazit:
Aus meiner Sicht ist es Regine Heuser gelungen, im Buch den Leser, gerade auch den Einsteiger, an die Hand zu nehmen und ihn durch das Thema Zoofotografie hindurch zu führen.
Schritt-für-Schritt kann man sich und seine Fotos nun weiterentwickeln.
Ein tolles Buch.

ISBN: 9783645603874
Bestellen können Sie das Buch hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Harald Franzen : Die Fotoschule in Bildern Bildgestaltung

Harald Franzen hat „Die Fotoschule in Bildern Bildgestaltung“ nun bereits in der 2.und aktualisierten Auflage vorgelegt.

Harald Franzen ist Journalist.
Am 11.9.2011 war er in New York am Ground Zero und hat fotografiert. Er weiß nicht warum er fotografierte. Auf alle Fälle waren diese Fotos so beeindruckend, dass Fotoagenturen auf ihn aufmerksam.
Seitdem gehört Harald Franzen nicht nur zu schreibenden Kunst, sondern er fotografiert auch.

Wie ist es heute, wenn man anfängt zu Fotografieren? Es gibt jede Menge Kameras, vollmundige Werbeversprechen gaukeln dem Einsteiger vor, dass die „tolle“ Kamera auch supergute Fotos macht.
Sie ziehen los, füllen die Speicherkarte mit vielen Fotos, schauen sich diese zuhause am Bildschirm an und es folgt der Frust. So ist oft der Weg.

Die Kamera macht nicht das tolle Foto, sondern der Fotograf. Da hat sich durch die digitalen Möglichkeiten nichts dran geändert.
Und was braucht man dazu? Grundwissen.
Und genau dabei hilft dieses Buch.

Ein Zitat von Harald Franzen sagt für mein Gefühl ganz viel aus „Spannende Motive gibt es überall – wichtig ist, sie zu entdecken und zu gestalten.“
Neben den technischen Feinheiten, die man zur Not mit dem Automatikprogramm erst einmal zur Seite lassen kann, ist das A und O eines guten Fotos, das sie begeistert, die Bildgestaltung.
Und genau diese steht im Mittelpunkt des Buches.

Harald Franzen hat in diesem Buch die Bildgestaltung anhand von vielen Beispielfotos, hilfreichen Grafiken, den Aufnahmedaten (ISO, Blende, etc.), der Bearbeitung und dem Aufnahmeort, eine Fotoschule geschaffen, die es dem Leser und Betrachter ermöglicht, sich Schritt-für-Schritt ganz systematisch in die Bildgestaltung einzuarbeiten.

Der Autor hat das Thema Bildgestaltung in verschiedene Kapitel, dir erst einmal beschreiben, warum ein Bild geplant werden sollte und was die Bildgestaltung ausmacht, unterteilt:
– 10 Gründe für Bildgestaltung
– Motive sehen
– Motive inszenieren
– Punkte und Linien
– Formen, Muster und Strukturen
– Alles im Rahmen
– Raum
– Licht
– Farbe
– Schwarzweiß
– Zeit
– Regeln brechen
– Im digitalen Labor
– Exkurse.

Harald Franzen nimmt Sie im übertragenen Sinne an die Hand und hilft Ihnen Ihre Fotos besser zu gestalten.

Ist das Buch etwas für mich? Bin ich damit überfordert, ich fange doch erst an? Das fragen Sie sich vielleicht jetzt. So viele Themen, soviel zu beachten.
Ist es graue Theorie oder verstehe ich was im Buch steht?
Berechtigte Fragen, deshalb bietet Ihnen der Verlag hier das komplette Inhaltsverzeichnis mit allen Unterpunkten und eine Leseprobe.
Schauen Sie sich doch erst einmal an, ob Ihnen das Buch gefällt.

Aus meiner Sicht ist das Buch gut verständlich geschrieben und für Anfänger geeignet.

Quelle: Rheinwerk-Verlag


ISBN: 9783836244633
Bestellen können Sie das Buch hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird

Hoffmann : Der abstrakte Blick

Torsten Andreas Hoffmann ist Fotograf und Buchautor.
Er hat schon in vielen Ländern fotografiert und etliche Preise für seine Fotos bekommen.

Das Buch heisst zwar „Der abstrakte Blick“ und es ist laut Untertitel eine „Kompositionsschule für eine künstlerische Fotografie“, aber aus meiner Sicht hat der Autor es geschafft anhand künstlerischer Fotos die Begriffe der Bildkomposition zu verdeutlichen auch für die ganz normale Fotografie.

Interessant finde ich gleich zu Beginn die Definition des Autors zur abstrakten Fotografie :“Abstrakte Gedanken sind Gedanken, die ein Eigenleben entwickeln. Bei abstrakten Fotografen beginnt sich die Farb- und Formensprache vom Gegenständlichen zu lösen und entwickelt ebenfalls ein Eigenleben auf der Bildfläche.“
Dies sagt aus meiner Sicht ganz viel aus über die Art der Fotos, die den Betrachter und Leser im Buch erwartet.

Erst einmal habe ich mir die Fotos nur angeschaut. Oft habe ich mich bei dem Gedanken ertappt ob es noch Fotos sind.
Wo hört das Foto auf und wo beginnt das Bild? Falls man diese Trennung überhaupt noch vollziehen kann und möchte.

Der Autor hat mit seinem abstrakten Blick und der Kamera Kunstwerke geschaffen, die an Bilder im Museum oder einer Galerie erinnern.

Hoffmann erklärt gut verständlich und anhand vieler Beispiele wie man welchen Effekt erzielt, welche kompositorischen Regeln man beachten soll.
Das Buch „Der abstrakte Blick“ ist eine sehr gut strukturierte Kompositionsschule.

Gleich zu Beginn schildert der Autor seine Sicht der Abstraktion. Abstraktion nicht alleine in der Kunst sondern auch in der Fotografie.
Oft erinnert es an den Kubismus was man beachten muss bei der abstrakten Fotografie.

Danach führt Torsten Andreas Hoffmann uns Leser in mehreren Kapiteln durch alle Punkte, die die Komposition eines Fotos ausmachen:
– Formensprache – von den Grundformen über Kombination von Formen, Formmuster usw.
– Gestaltung mit Farbe – Farbe kann starke Akzente im Foto setzen
– Der abstrakte Blick in der Praxis
– Wege zur vollkommen Abstraktion.

Der Autor zieht in seinen Beschreibungen Parallelen z.B. zu Kandinsky und seiner Arbeit.
Wir lernen etwas zu der Reduktion von Formen und vieles mehr.
Man sieht Farben wie bei Yves Klein auf Fotos, die eine faszinierende Wirkung erzielen.

Kontraste und ihre Wirkung lernt man genauso bewusst kennen wie Ton in Ton.
Fasziniert hat mich „Prägnante Kompositionen im Genre Stadt verdichten“ – ich konnte entdecken, wie achtlos ich im Alltag an faszinierenden Motiven vorbei gehe.
Eigentlich dürfte ich, nachdem ich das Buch verschlungen habe, gar nicht mehr ohne Kamera aus dem Haus gehen.
Man kann soviel entdecken auf dem Weg, wenn man nur den Blick etwas ändert.

Ein tolles Buch für alle, die sich mit dem Thema Komposition in der Fotografie auseinandersetzen möchten und erst recht für diejenigen, die mal andere Wege Richtung Abstraktion beschreiten möchten. Sicher kein Buch für Anfänger.
Das komplette Inhaltsverzeichnis und Leseproben finden Sie hier.

Quelle: dpunkt.verlag

Schauen Sie rein, ob Sie genau fasziniert sind wie ich vom Buch.

Bestellen können Sie das Buch hier.

ich freue mich, wenn der Post geteilt wird