Schestag : Das Affinity Photo Praxisbuch

Rüdiger Schestag hat dieses neue Buch zum Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo geschrieben, „Das Affinity Photo Praxisbuch – Von den Grundlagen bis zur professionellen Bildbearbeitung“.
Affinity Photo entwickelt sich zur ernsthaften Photopshop – Konkurrenz, was sicherlich nicht zuletzt der Politik von Adobe geschuldet ist, dass man Photoshop nur noch im Abo haben kann.
Für mich war das der Grund zum Umstieg auf Affinity Photo.

Der Autor ist Berufsfotograf und Dozent für Fotografie.
Im Vorwort des Buches schreibt er „Ein komplexes Programm wie Affinity Photo muss vielen Anforderungen gerecht werden.“
Wie wahr, ein User will eher im grafischen Bereich arbeiten, ein anderer Fotos verbessern, retuschieren, Bildmontagen erstellen und vieles mehr.
Man kann nicht alles ohne Anleitung.
Dieses Buch ist eine sehr gute Anleitung zu Affinity Photo und zwar für alle Bedürfnisse. Im Vorwort wird schon auf die Unterschiede in der MacOs- und der Windows-Version hingewiesen.

Rüdiger Schestag hat das Praxisbuch in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel unterteilt.
– Einführung mit den Grundlagen der Bildbearbeitung, wichtig für Leser, die sich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt haben, und der Arbeitsoberfläche von Affinity Photo
– Develop Persona – die RAW-Entwicklung findet hier statt
– Photo Persona mit Grundlagen, Werkzeugen, erstellen von Auswahlen, anpassen von diversen Parametern, Ebenen, Filter, Formen und Farben
– Die übrigen Module : Liquify Persona, Tone Mapping Persona, Exportieren von Dateien und „Export Persona“
– Projekte – vom Kolorieren der Schwarz-Weiß-Fotos über HDR, Panorama, Stacking, Retusche, restaurieren alter Fotos , Text einbauen bis zu Makros und Stapelverarbeitung.

Mir gefällt die Art wie der Autor das Buch gestaltet hat sehr gut.
In gelblichen Kästen findet man das Fazit, in grünen Erklärungen, Tipps, Statements, Exkurse oder auch Wichtiges.
Da wo nötig, wird unterschieden zwischen MacOs und Windows.

Der Text ist sehr gut verständlich und mit vielen Fotos, Bildschirmansichten (wo finde ich was, wie sieht es aus), ergänzenden Grafiken, usw. angereichert.
Oft ergänzen mehrere Beispiele das geschriebene Wort und verdeutlichen welche Auswirkung ein bestimmter Arbeitsschritt hat.

Geschrieben ist das Buch für Einsteiger in Affinity Photo.

Ich habe bereits ein anderes Buch zu Affinity Photo eines anderen Autors und profitiere gerade sehr davon, dass beide eine unterschiedliche Herangehensweise ans Programm haben und unterschiedliche Schwerpunkte.

Aus den von mir gemachten Erfahrungen heraus, kann ich das Buch für Affinity Photo – Einsteiger empfehlen.

ISBN: 9783864904592

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Chris Marquardt: Weitwinkelfotografie

Chris Marquardt, der Autor des Buches „Weitwinkelfotografie“, ist Fotograf und Videoproduzent, ausserdem macht er viele Workshops im Bereich der Fotografie.

Weitwinkel nutze ich nicht so oft. Aber ich bin immer fasziniert von Fotos, die die Effekte der Weitwinkelobjektive nutzen.
Der Untertitel des Buches „Weite und Nähe erfassen mit kurzen Brennweiten…“ trifft genau das was ich mir erarbeiten will, darum habe ich mir das Buch „Weitwinkelfotografie“ vorgenommen.
Ich bin nicht enttäuscht worden, das schon mal vorweg.

Chris Marquardt hat im Buch das Thema Schritt-für-Schritt behandelt. Sehr systematisch ist das Buch aufgebaut, fast wie ein Kurs, der in Buchform vorliegt.
Sehr gute Beispielfotos, die Übungshappen – ein herrlicher Begriff für kleine eingestreute Übungen, die, in der praktischen Anwendung, verdeutlichen was der Autor geschrieben hat, und viele erklärende Grafiken, lockern die Texte auf und helfen beim Verständnis, frei nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.
Mir gefällt die didaktische Aufbereitung des Themas Weitwinkel sehr gut.
Ich habe viele Anregungen mitgenommen. Das Buch wird mich beim Üben der Weitwinkelfotografie begleiten.

Der Autor hat das Buch in mehrere Kapitel unterteilt:
– Ein paar Dinge vorweg – quasi mit der Gebrauchsanleitung für das Buch
– Erste Schritte mit dem Weitwinkel – hier werden u.A. Themen wie Tiefe, Winkel und Kontrast, Verzerrung, Bildrand, etc. behandelt
– Was ist Weitwinkel überhaupt? – von Normalbrennweite über Crop-Faktor, Bildwinkel, welche Weitwinkel gibt es, usw.
– Die gestalterische Herausforderung – der Bogen erstreckt sich von Weite über Freistellung, Nähe, Tiefe bis zur Übertreibung
– Weitwinkel in der Praxis – mit Landschaft, Architektur, Street und Porträt
– Weitwinkel technisch betrachtet – hier kommen Themen wie Vignettierung, chromatische Aberrationen, Verzerrung, usw. ins Spiel
– Tilt/Shift – Grundlagen
– Tilt/Shift – Anwendungen
und im Anhang einige sinnvolle Tabellen.

Als Leser erhält man im Buch auch Tipps z.B. zum Objektivkauf und anderen praktische Dingen.

Das Buch ist sehr gut verständlich geschrieben und aus meiner Sicht vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen für jeden geeignet, der sich näher mit dem Thema Weitwinkelfotografie näher beschäftigen möchte.

ISBN: 9783864903892

Quelle:dpunkt.verlag

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Botzek/Brehe: Abenteuer Naturfotografie

Markus Botzek ist schon viele Jahre im Bereich der Naturfotografie tätig. Er hat schon einige Bücher und Artikel zum Thema Naturfotografie geschrieben. Seine Heimat ist das Ruhrgebiet.
Frank Brehe ist ebenso Naturfotograf und in Mecklenburg-Vorpommern zuhause.

Im „Abenteuer Naturfotografie“ nehmen die beiden Autoren uns Leser mit auf Fotopirsch. Sie führen uns durch ihre jeweilige Heimat und quer durch Deutschland.
Egal ob Darß, Elbsandsteingebirge, Müritz, Kaiserstuhl, Bayerwald und viele andere Ecken, es lassen sich im Buch viele Ecken für Fototouren entdecken.
Selbst im Ruhrgebiet, der Heimat von Markus Botzek, gibt es tolle Ecken für Naturfotografen.

Das Buch „Abenteuer Naturfotografie“ ist nicht nur eine Anleitung wie man bessere Naturfotos macht, sondern auch eine Art Reiseführer.
Man lernt eine ganze Reihe lohnende Fotoziele in Deutschland kennen.
Ebenso sensibiliert das Buch uns Leseraber auch auf Motive zu achten, an denen man manchmal im Alltag vorbeigeht.
Daneben kommt die Technik und auch Tipps und Tricks zum Thema Naturfotografie nicht zu knapp.

In jedem Kapitel gibt es eine Bildkritik, die viele Tipps parat hat.

Ich habe beim Lesen des Buches soviel Ideen geliefert bekommen, z.B. S.54 unten, das Bild des Waldes, der vom Sturm verwüstet zu sein scheint und doch ein tolles Motiv ist, auf den Ausschnitt kommt es an. Auch so einige Motive im Ruhrgebiet, laden dazu ein mal hinzufahren.
Die Autoren schreiben auch viel zu der jeweiligen Gegend und man bekommt im Text, teils ohne Fotos, noch neue Tipps wo man hinfahren sollte.
Selbst Chemiewerke haben ihren Reiz, wenn sie als Hintergrund dienen.
Die Kreuzotter auf dem Bahndamm bei Kamp ist so toll getroffen. Man läuft sicher oft vorbei an solchen Motiven.

Bei jedem Foto stehen die Aufnahmedaten, man kann also für eigene Fotos profitieren, wenn man sich diese anschaut.

Schon die Titel der Kapitel verraten wie vielfältig dieses Buch das Thema Naturfotografie abbildet:
– Auf dem Darß – wo sich Land und Meer berühren
– Lebendige Bilder im „toten“ Wald
– Im Bann des Moores
– Am weißen Fluss
– Auf Felsen, in Tälern und im Regen
– Mitten auf dem Meer
– Auf Tour mit dem Ranger
– Wo der Himmel längst nicht mehr verraucht..
– Zugvögel über Uhlenhorst
– Zwischen Schloten und Kopfweiden
– Im Land der tausend Seen
– Heißes Pflaster!

Mir gefällt dieses praxisnahe Buch, das uns Lesern sowohl die Naturfotografie als auch die verschiedenen Gegenden, nahebringt, sehr gut.

ISBN: 9783836245920

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Mertens : Der kreative Fotograf

Heidi und Robert Mertens haben eine neue, überarbeitete Ausgabe des Buches „Der kreative Fotograf“ geschrieben.
2011 erschien das erste Buch der Autoren, in dieses Buch sind viele neue Impulse eingeflossen, wie die Autoren schreiben.

Heidi und Robert Mertens sind Fotografen und leiten auch viele Workshops zum Thema Fotografie. In 6 Jahren entwickelt man sich da weiter und lernt neue Ideen kennen und muss sich weiteren Herausforderungen stellen.
Da ist richtig mal wieder ein „Update“ herauszugeben.

Auf dem Cover steht ein Satz, der viel sagt zum Konzept der Fotografen: „Anders sehen. Quer denken. Kreativ fotografieren.“

Zunächst schildern die Mertens ihr Konzept, man darf Fehler machen, soll es sogar. Ideen suchen soll man, sich fragen, ob man kreativ ist, usw. Selbstreflexion ist wichtig.

Und 2 Sätze sind aus meiner Sicht ganz wichtig:
S.14 „Auf Sie kommt allerdings noch ein zusätzlicher Aufwand zu, denn Sie müssen die Denkansätze und Workshops noch auf Ihre eigene fotografische Arbeit und Persönlichkeit übertragen. Nur eine solche Vorgehensweise – in der Sie aktiv mitdenken und mitarbeiten – wird Ihnen langfristig den gewünschten kreativen Erfolg bringen.“
Diese Sätze zeigen, dass die Autoren kein Lesebuch, sondern ein Mitmachbuch für den Fotografen geschrieben haben.
Das Buch ist die Grundlage, vermittelt Denkanstösse, zeigt Beispiele, lässt uns Workshops erleben, wenn wir sie dann auch mitmachen.

Wichtig ist den Mertens, dass man eine Standortbestimmung und eine Zielbestimmung macht. Sie zeigen auch auf warum, es ist ja auch logisch, aber bewusst macht man es sich im fotografischen Alltag nicht.

Das Buch liefert soviel Denkanstösse in Wort und Bild, dass ich Zeit brauche, um die Ideen umzusetzen.
Ich habe das Buch erst einmal gelesen mit „Fähnchen“ markiert was ich ausprobieren oder nochmals lesen will und nun geht es ans Ausprobieren.

Begeistert bin auf S.27 von roten Liegestühlen vor einer Bergkulisse, S.38 der alten Elektroinstallation und der gemalten Glühbirne, dies ist auch auf dem Cover. Die Land-Art fasziniert mich und vieles mehr.
Toll auch das Beispiel auf S.239, ein Foto durch Farbverschiebung in der Bildbearbeitung zu ganz viel unterschiedlichen Bildern gemacht.

Wichtig für mich sind überhaupt die ganzen Überlegungen zum Thema Farbe. Welche Farbe entspricht welcher Denkweise? und die seriellen Farbtafeln.

Jetzt höre ich mal auf zu schwärmen.

Mein Fazit: dieses Buch ist empfehlenswert für alle Fotografen, die andere Wege in der Fotografie gehen wollen, neue Ideen suchen und sich auf eine andere Denke einlassen können.

ISBN: 9783836245166

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Hoffmann: Fotografieren von A bis Z

„Fotografieren von A bis Z“ trägt den Untertitel „Das ganze Fotowissen – vollständig, übersichtlich und verständlich“.
Ein hoher Anspruch, dem die Autoren Simone und Rainer Hoffmann da gerecht werden müssen.

Schon mal vorweg, sie haben es geschafft.
Die Autoren sind Fotografen und Fototrainer, sie machen Workshops zum Thema Fotografie und wissen genau wo der Schuh drückt.

Wer mit dem Fotografieren anfängt steht vor einem Berg und weiß nicht wie er diesen erklimmen soll. Das erlebe ich oft in Fotogruppen und -foren.
Man ist konfrontiert mit Begriffen, die einem nichts sagen, sieht tolle Fotos und fragt sich, wie man das schaffen soll?, zumindest wenn man nach den ersten, meist gescheiterten Versuchen, feststellt, dass die gute Kamera nicht zwangsläufig gute Bilder macht.

Den Autoren ist es, aus meiner Sicht, gelungen  Anfänger ins Thema Fotografieren strukturiert und gut verständlich einzuführen.
In mehreren Portionen, Kapiteln, führt der Weg durch die Welt der Fotografie:
– Faszination Fotografie – von der Bedienung einer Kamera, über Motiv, Licht, usw. geht es hier und „Kreativität ist wichtiger als Technik“
– Grundlagen der Fotografie – was macht der Sensor? Belichtung, Blende, etc. Grundbegriffe werden dem Leser nahe gebracht
– Richtig belichten – hier geht es schon ein wenig in die Tiefe, Histogramm, automatisch belichten , Belichtungskorrektur sind u.A. die Themen
– Richtig scharfstellen – Autofokus oder manuell fokussieren, eine Frage, die einen immer wieder begleitet
– Objektive und wichtiges Zubehör – Brennweite, Fisheye,Stabi, Hilfe was ist das? das werden Sie nach dem Lesen nicht mehr fragen
– Motive sehen und gestalten
– Farbe und Schwarzweiß
– Licht
– Blitzen
– Menschen fotografieren
– Landschaften fotografieren
– Nahaufnahmen und Objektfotografie
– Tiere fotografieren
– Fotografieren auf Reisen
– Sport und Action
– Nachtaufnahmen
– Bilder präsentieren und veröffentlichen.

Die Autoren erklären in den Kapiteln die Grundlagen sehr gut , es gibt auch immer unter dem Stichwort „Praxis“ detaillierte Anleitungen wie man etwas genau macht.
Da die Texte mit vielen Bildern und Screenshots angereichert sind, ist den Autoren ein Buch gelungen, das den Einsteiger ins Thema Fotografieren quasi an die Hand nimmt und ihn systematisch auf dem Weg zu den ersten eigenen Bildern begleitet.

Die Autoren sind dem Anspruch, der aus dem Buchtitel ensteht, voll umfänglich gerecht geworden.

ISBN: 9783842102309

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Schaub : Naturfotografie – Die große Fotoschule

Hans-Peter Schaub hat eine neue Ausgabe seines Buches „Naturfotografie-Die große Fotoschule“ erstellt.
Vor 4 Jahren kam die erste Fotoschule des Autors zum Thema Naturfotografie heraus.

Die Technik der Kameras, die Programme für die Bildbearbeitung und auch „altgediente“ Fotografen wie Hans-Peter Schaub entwickeln sich weiter.
Das merkt man auch am vorliegenden Buch.
Naturfotografie ist ein weites und beliebtes Feld in der Fotografie. Der Autor ist Biologe und Fotograf und dazu auch Chefredakteur der Zeitschrift „Naturfoto“.
Er ist, und das merkt man beim Lesen des Buches, immer auf dem neuesten Stand was die Naturfotografie angeht.

Bereits das Cover zeigt wie vielfältig das Thema Naturfotografie ist.
Landschaftsfotografie, Tiere, Natur im eigenen Umfeld und auch in fernen Ländern, Makrofotografie, Zoofotografie, all das ist ist im weitesten Sinne Naturfotografie.
Im ersten Kapitel beschreibt der Autor dann auch folgerichtig was alles zur Naturfotografie gehört und auch, dass viele Naturfotografen sich dem Naturschutz verbunden fühlen.
Zwangsläufig beschäftigt man sich ja auch mit dem was man fotografiert.

Hans-Peter Schaub hat eine richtige Fotoschule geschrieben.
Sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene können, aus meiner Sicht, vom Buch nur profitieren.
Anfänger bekommen jede Menge Tipps und Hilfestellungen, Fortgeschrittene profitieren von neuen Ideen, die sie bekommen.

Oft sieht man in Fotobüchern/Fotoschulen beim Fotos die EXIF-Daten. Hans-Peter Schaub geht noch darüber hinaus, indem er auch dazu schreibt, wenn ein Stativ verwendet wurde, der Stabi zum Einsatz kommt, ein Filter und welcher verwendet wurde, Aufhellblitz, etc.
Ich habe dabei schon so manche Anregung bekommen, wie ich bessere Bilder machen kann.

angetan hat es mir das Porträt des Orang-Utans, einfach mal direkt nur einen kleinen Ausschnitt fotografieren.
Toll ist es auch im direkten Vergleich 2 Fotos nebeneinander zu sehen, mit und ohne Polfilter, und dann für sich selber zu entscheiden was finde ich besser.
Ich bin ehrlich auf Seite 138 gefällt mir persönlich das obere Foto ohne Polfilter besser.

Ich schätze es sehr, wenn ich in einem Fotobuch viele Fotos betrachten kann, auch mal verschiedene Varianten und dann für mich, jeder hat einen anderen Geschmack, auch mal entscheiden kann, was mich persönlich mehr anspricht. Gleichzeitig ist aber der Anreiz da, genau diese Varianten selber zu probieren.

Hans-Peter Schaub hat die Fotoschule zum Thema Naturfotografie in mehrere Kapitel unterteilt:
– Dem Licht auf der Spur
– Die digitale Fototechnik
– Landschaft und Natur
– Im Nah- und Makrobereich
– Tiere in Wildnis und Zoo.

Zu vielen Themen gibt es in den Kapiteln Exkurse.
Als Leser bekommt man Tipps zu vielen Themen, egal ob Zwischenringe, Industrielandschaft, HDR-Bild, künstliches Licht und vieles mehr.

Falls Sie genau schauen wollen, welche Themen der Naturfotografie der Autor im Buch behandelt und ob seine Art zu schreiben, Ihnen gefällt, dann können Sie auf dieser Verlagsseite eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis finden. (Werbung)

Für mein Empfinden ist dieses Buch sehr empfehlenswert für jeden, der sich mit dem Thema Naturfotografie beschäftigen möchte.

ISBN: 9783836259101

Bestellen können Sie das Buch bei amazon gleich hier. (Werbung)

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Jürgen Wolf : Photoshop Elements 2018 – Das umfassende Handbuch

Photoshop Elements 2018 ist erschienen und Jürgen Wolf, den ich für seine Handbücher zu diversen Programmen u.A.  im Bereich der Bildbearbeitung sehr schätze, hat sich auch dieses neue Programm vorgenommen.
„Jürgen Wolf : Photoshop Elements 2018 – Das umfassende Handbuch“ lautet der Titel dieses Wälzers. Umfassend ist das Handbuch wirklich.

Auf 1048 Seiten, wenn man das Register nicht mitzählt, hat der Autor alles nur Erdenkliche zu Photoshop Elements 2018 zusammengefasst. Das Buch ist nicht nur vom physischen Gewicht her ein Schwergewicht.

An diesem, wie auch an anderen Büchern des Autors, schätze ich, dass sowohl Anfänger wie auch Fortgeschrittene vom Buch profitieren.
Übrigens kann man das Buch auch für ältere PSE – Versionen nutzen. Es ändern sich ja immer nur Kleinigkeiten. Neu ist in dieser Version die „Geschlossene Augen“- Funktion. Ansonsten kennt man viele Dinge schon aus den Vorversionen.
Da ich auch das Buch zur PSE 15 – Version habe, konnte ich gut vergleichen.
Für mein Gefühl wird dieses Handbuch von Version zu Version in so manch einem Punkt besser.

Wie gewohnt von Jürgen Wolf führt er den Nutzer des Buches sehr strukturiert durch die Möglichkeiten des Programms.
Photoshop Elements hat sich im Laufe der Jahre gemausert und ist längst nicht mehr nur Anfänger geeignet.

Im Buch findet man, in mehrere Kapitel unterteilt, die Funktionen:
– Der Fotoeditor
– Der Organizer
– Bildkorrektur
– Farbe, Farbveränderungen und Schwarzweiß
– Schärfen und Weichzeichnen
– Freistellen und Ausrichten
– Auswählen
– Ebenen
– RAW und (H)DRI
– Reparieren und Retuschieren
– Mit Text und Formen arbeiten
– Präsentieren und Teilen.

Sowohl für die Windows- wie auch für die Mac-Versionen kann man das Buch nutzen. Unterschiede sind gekennzeichnet.

Screenshots zeigen genau wo man welchen Schritt in Photoshop Elements machen muss. Die Tasturkürzel sind auch angegeben und auch noch mal tabellarisch am Ende des Buches aufgeführt.

Egal ob man nun Fotomontagen, Panoramafotos, Visitenkarten machen oder sonstige Texte einfügen will, im Buch findet man die Anleitung.
Dazu kann man auf der Verlagsseite Zusatzkapitel und Beispiele laden.

Wer sich nun nicht sicher ist, ob ihm die Art in der der Autor das Buch gestaltet hat, gefällt, der findet eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis hier.
Aus meiner Sicht ist das Buch allgemein verständlich geschrieben.

ISBN: 9783836258975

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Giogoli / Hausel : Bildgestaltung

André Giogoli und Katharina Hausel haben das Buch „Bildgestaltung – Die große Fotoschule“ geschrieben.
Giogoli ist Fotograf und Lehrer an der Schule für Design Letteverein in Berlin. Dr.Katharina Hausel ist Fotohistorikerin und auch Lehrerin beim Letteverein u.A. für Fotografie und Bildgestaltung.

Jeder hat andere Ideen zum Thema Bildgestaltung, darum lese ich sehr gerne neue Bücher zum Thema, um Anregungen zu bekommen.

Dieses Buch heisst nicht umsonst „die große Fotoschule“. Die Autoren haben das Thema Bildgestaltung von Anfang an aufgebaut.
Los geht es mit der Frage „Wozu und für wen fotografieren wir?“ Diese Frage stellt man sich zu selten.

Es werden verschiedene Bildsprachen aufgezeigt, man kann dokumentarische Fotos machen oder kreative. Und schon gibt es Unterschiede in der Bildgestaltung.
Das macht man mit der Zeit automatisch, bewusst bin ich mir dessen nicht immer.
Und Anfänger wissen das ohnehin nicht.
Aus meiner Sicht ist dieses strukturierte Vorgehen der Autoren sehr gut. Dadurch eignet sich das Buch für Anfänger und Fortgeschrittene.
Anfänger bekommen jede Menge grundlegende Informationen in Kapitel 2 zum Thema Ausrüstung und Technik. Manches davon wird der Fortgeschrittene überblättern.

Es folgen mehrere Kapitel, die sich mit den gestalterischen Elementen beschäftigen, die die Aussage des Bildes ausmachen und beeinflussen:
– Motive sehen und inszenieren
– Rahmen und Raum
– Punkte, Linien und Flächen
– Farbe und Licht
– Schwarzweiss
– Bildgestaltung im digitalen Labor
– Den fotografischen Blick trainieren
– Regeln brechen.
Zum Abschluß dann noch das Kapitel „Zeigen Sie ihre Werke“.

Am Ende eines jeden Kapitels findet man unter der Überschrift „Inspiration“ spezielle Themen, z.B. „Architektur-Mila Hacke“, usw.

Den Autoren ist aus meiner Sicht ein Buch gelungen, das zum einen Grundlagen zum Thema Bildgestaltung liefert, zum anderen auch inspiriert Neues zu probieren, aber auch Bewährtes zu vertiefen.
Viele Beispielfotos dienen der Inspiration.
Giogoli und Hausel schreiben sehr verständlich. Die Texte sind strukturiert aufgebaut, man merkt, dass beide im Lehrbetrieb sind und gewohnt sind ihr Wissen zu vermitteln.
Mir gefällt das Kapitel zur Bildgestaltung mittels Bildbearbeitung und die Beispiele darin sehr gut. In Zukunft werde ich mit diesem „Stilmittel“ noch mehr spielen.

Mein Fazit: ein empfehlenswertes Buch für Fotoanfänger und auch für Fotgeschrittene, die neue Ideen suchen.

ISBN: 9783836239400

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Schoonhoven (Hrsg.): Praxisbuch Kreative Naturfotografie

Das „Praxisbuch kreative Naturfotografie“ wurde nun als deutsche Übersetzung herausgegeben.
Geschrieben wurde es von dem niederländischen Fotografenkollektiv nederpix.

Als Herausgeber fungiert Daan Schoonhoven. Neben ihm sind für das Buch verantwortlich aber auch die folgenden Fotografen: Bob Luijks, Marijn Heuts, Anja Zwanenburg, Johan van de Watering, Heike Odermatt, Roeselien Raimond, Johan van der Wielen, Kees Siebesma, Jan van der Greef, Nico van Kappel, Wilco Dragt, Jaap Schelvis, Theo Bosboom, Andrea Gulickx, Gerard Leeuw und Chris van Rijswijk.
Alleine die Menge an beteiligten Fotografen macht schon klar, dass dieses Buch nicht durchgehend von gleicher Qualität ist.
Jeder hat andere Ansichten, eine andere Art zu fotografieren, setzt andere Schwerpunkte.
Diese Vielfalt ist genau das was den Reiz des Buches ausmacht.

Die Autoren haben das Buch in verschiedene thematische Kapitel unterteilt, in denen darum geht „Naturmotive mit anderen Augen sehen und fotografieren“ wie es der Untertitel des Buches schon sagt.
Die Kapitel sind:
– Sehweise
– Komposition
– Abstraktion
– Bewegung
– Licht
– Equipment.

Als Leser und Betrachter bekommt man Einblicke in unterschiedliche Arbeitsweisen und Umsetzungen des jeweiligen Themas.

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass es Fotos gibt, die mir gar nicht gefallen und auch Favoriten. Die Geschmäcker sind verschieden.
Meine persönliche Nr. 1 ist auf Seite 140 und gar nichts anfangen kann ich mit den Fotos auf S.20 und 23.

Aus meiner Sicht ist ein gutes Buch das viele Impulse setzt. Man bekommt die unterschiedlichsten Ideen und Denkanstösse, man muss sich nur darauf einlassen.
Und ja, es gibt auch schwächere Teile im Buch, hängt sicher davon ab wer es jeweils geschrieben hat.

ISBN: 9783864904615
Über amazon können Sie das Buch gleich hier bestellen.

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Kürschner/Haas: Fotografieren in den Alpen

„Fotografieren in den Alpen“ von Iris Kürschner und Dieter Haas, ist eine andere Art des Fotobuchs oder soll ich lieber des Reiseführers schreiben?
Das Buch läuft in der Rubrik Foto-Reiseführer, da gehört es auch hin.

Unten Auf dem Cover erfährt man was das Buch bietet:
„Der Foto-Reiseführer für Wanderer, Naturfreunde und ambitionierte Fototouristen ..“

Die Autoren verbringen viel Zeit in den Alpen. Iris Kürschner ist begeisterte Fotografin, Dieter Haas Alpinist und zuständig für technischen Belange, wie die Bildbearbeitung.
Die beiden suchen den richtigen Blickwinkel, das passende Licht und sie lieben die Alpen.

Die Alpen erobern und dabei fotografieren, das ist der Lebensinhalt der beiden und dies vermitteln sie im Buch.
Als Leser und Betrachter lernt man zuerst die Ausrüstung kennen, die Iris Kürschner zum Fotografieren mitnimmt, sie teilt mit uns ihre grundsätzlichen Überlegungen zu Themen wie Fototasche oder -rucksack, gibt Tipps welches Equiqment sie mitnimmt, was es zu beachten gilt.

Danach geht es los, bergauf und bergab in mehreren Regionen:
– Ammergauer Alpen
– Werdenfelser Land
– Berchtesgadener Land
– Tennengebirge
– Nationalpark Hohe Tauern
– Salzkammergut
– Nationalpark Gesäuse
– Karwendel
– Vierwaldstättersee
– Berner Oberland
– Wallis
– Graubünden
– Tessin
– Südtirol.

Alleine an dieser Aufzählung können Sie erkennen wie breit gefächert das Angebot dieses Buches ist.
Man kann in Fotos schwelgen, in den Texten viel erfahren über die jeweilige Gegend.
Die Autoren fotografieren gerne, aber übernachten müssen sie auch, an ihren Übernachtungsmöglichkeiten von der Selbstversorgerhütte bis zum Hotel, lassen sie uns ebenso teilhaben wie sie komplette Tourenvorschläge liefern, Anreisetipps, Parkplätze, Einkehrmöglichkeiten, Fotostützpunkte, aber auch praktische Tipps für ein Biwak oder ähnliche Dinge.

Bei den Fotos findet man die Aufnahmedaten, so kann man sich nach und nach einarbeiten ins Thema „Fotografieren in den Alpen“ und auch allgemein, nicht alle Fotos kann man nur in den Alpen machen.
Geschichte, Geologie, Natur, usw. kommen auch nicht zu kurz.

Zum Thema Fotografieren gibt es viele allgemein gültige Tipps, z.B. Kamera und Kälte, Brennweite und Bildaussage, Fotografieren im Schnee, Skifotos, Reportagefotografie und vieles mehr.

Mit Ausnahme zweier Fotos (s.15 unten und S.27, die Fotos sind mir zu flau, zu hell – ist das dem Druck geschuldet oder ist das Foto so?) gefallen mir alle Fotos sehr gut.

Meine Favoritenfotos sind auf S.22, 49, 202.121.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der die Alpen mag und gerne fotografiert und auch allen Alpentouristen, die einen Gesamtüberblick bekommen möchten.

ISBN: 9783836234962
Bestellen können Sie das Buch über amazon hier.

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