Eib Eibelshäuser : Licht Die große Fotoschule 2. Auflage

“ Licht Die große Fotoschule “ nun in der 2. Auflage, die aktualisiert wurde.
Mich hat ja schon die erste Auflage begeistert, die ich verschenkt habe, weil sie jemanden so gut gefiel.

Fasziniert vom neuen Titelbild, dessen Foto in der 2.Reihe links ich toll finde, habe ich nun die neue Ausgabe gelesen.
Das Auffrischen des Themas finde ich gut.

Licht ist ein starkes Gestaltungselement in der Fotografie und ich nutze es immer noch nicht genug aus.
Aber wie heißt es so schön „Steter Tropfen..“

Der Autor ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Lehrbereich Fotografie an der FH Düsseldorf. Dort hat er Design studiert.
Sein Verständnis für das Licht kommt eher aus der Malerei.

Im Vorwort schreibt der Autor „Meine Mission mit diesem Buch ist es, Ihnen fünf wichtige Punkte auf dem Weg zu einer besseren Lichtgestaltung in der Fotografie ans Herz zu legen.“
Diese 5 Punkte sind, verkürzt dargestellt:
– die Notwendigkeit einer höheren Vorstellungskraft
– einen „Werkzeugkasten“ im Kopf anfüllen mit erlebten Lichtstimmungen
– in allen Lebenssituationen die Wahrnehmung für Licht schulen
– die dafür notwendige Erfahrung in der Fotografie sammeln
– „Seien Sie sich des Lichts bewusst!“
Der letzte Punkt ist sicher der Wichtigste.

Welche Arten von Licht gibt es und wie beeinflussen sie das Foto? Da wird es schon schwerer, zumindest ging mir das so.
Bis ins Detail wusste ich das nicht und lernen kann man immer noch etwas und über neue Ideen freue ich mich sowieso.

Und ganz logisch beginnt dann auch das Buch mit dem Thema „Das gemalte Licht“.
Beispiele von Bildern mehrerer Maler, Eibelshäuser vergleicht ein Bild von Lucas Cranach dem Älteren mit einem Bild von Giovanni Battista Moroni, verdeutlichen wie man Licht in ein Gemälde bringt. Explizit beschreibt er wo die Unterschiede sind, warum das 2.Bild realistischer wird. Auch weitere Gemälde dienen der Erläuterung.
Und so nach und nach kann man als Leser die Wirkung des Lichts auf die Stimmung eines Gemäldes nachvollziehen.

Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kapitel:
– Das gemalte Licht
– Das fotografierte Licht
– Das Licht in der Landschaft – mit Exkurs – Landschaftsfilterführer
– Porträts im Freien incl. Exkurs Lichtformer
– Die Blaue Stunde und das Mischlicht – Exkurs zu andere Lampen, andere Farben und „kein grünes Gras“
– Langzeitbelichtung
– Die Kunst des Available Light
– Porträts im Studio – von Lichtformern über direktes und indirektes Licht bis zu sonstigen Dingen, die man probieren kann
– Grosses Licht mit kleinen Blitzen
– Lightpainting mit LEDs und mehr
– Infrarotfotografie
– CGI – Computer generated imagery – HDR-Sphärenpanoramen, Rendering & Co.

Alleine an den Überschriften den Kapiteln können Sie schon sehen welch ein grosses Spektrum diese Fotoschule zum Licht abdeckt.

Im Buch arbeitet Eibelshäuser mit vielen Beispielen. Er zeigt auch mal, durch eingefügte Kommentare, was wo zu sehen ist an Lichtwirkung und wie sie zustande kommt.
Auch zeigt er an Beispielen wie man, z.B. in einer RAW-Datei den Helligkeitsspielraum nutzen kann.

Beim Lesen dieses Buches habe ich immer wieder festgestellt, dass man oft etwas macht, ohne nun exakt zu beachten was sich dadurch ändert.
Sicher habe ich schon ganz viele Chancen vergeben durch das Licht ein Foto ausdrucksstärker zu machen.

Wie Sie schon an den Kapiteln sehen, ein grosser Strauß an Wissen, Tipps, Anregungen, erklärenden Fotos und vieles mehr wartet auf den Leser.

Auch dieses Buch ist jetzt voll von Klebezetteln und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll zu Probieren.
Bereits mit dem ersten Buch habe ich angefangen das Thema Licht mehr wahrzunehmen, Licht bewusst einzusetzen. Die Beispiele in diesem Buch, die ja erweitert wurden, haben mir wieder neue Ideen gebracht.
Das Buch ist ein Arbeitsbuch, das ich immer wieder zu Rate ziehen  und nicht mehr abgeben werde.

ISBN: 9783836264181

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Streetfotografie made in Germany Rheinwerk

Das Buch „Streetfotografie made in Germany“ ist ein eher ungewöhnliches Fotobuch.
Der Untertitel lautet „Orte, Menschen und Momente – Ideen und Anleitungen für gute Straßenfotos“.

10 Fotografen waren am Werk, um dieses Buch zum Thema Streetfotografie zu erstellen.
Kay von Aspern, Mario Cuic, Siegfried Hansen, Torsten Köster, Marco Larousse, Christopher Reuter,
Fabian Schreyer, Max Sloboda, Nicole Struppert und Martin U. Waltz lassen uns teilhaben an der Entstehung ihrer Fotos.
Die Fotos zeigen die verschiedenen Facetten der Streetfotografie. Jeder geht ein Thema anders an.

Für mein Empfinden  findet man bei keinem anderen Thema so viele unterschiedliche Ansätze wie in der Streetfotografie. Zumindest fällt es mir in diesem Bereich besonders auf.
Im Buch geht man einen ungewohnten, aber, wie ich finde, interessanten Weg. Die Fotos sind eingeteilt in Schwerpunkte, die der jeweilige Fotograf hervorgehoben hat – Technik, Bildgestaltung, Idee, Nachbearbeitung. Im Register gibt es auch die Möglichkeit die Bilder zum jeweiligen Thema zu suchen.

Aufgeteilt wurden die Fotos in verschiedene Kapitel, von „Der entscheidende Moment“ über „Ich sehe doppelt“ bis „Alles so schön bunt hier“.
Auf der Verlagsseite finden Sie das vollständige Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.

Mir gefällt das Zitat von Robert Doisneau im Buch, das hervorragend zum Thema Streetfotografie passt „Die Wunder des täglichen Lebens sind aufregend, kein Filmregisseur kann das Unerwartete, das man auf der Strasse findet, arrangieren.“ Wie wahr, Streetfotografie ist immer Zufall, in gewisser Weise auch Abenteuer.

Das Buch anzuschauen und zu lesen ist auch eine Art Abenteuer.
Man sieht umstürzende Pappkartons genauso wie gelbe Regenschirme, Silhouetten, Alltagsbilder, perfekt entdeckte geometrische Objekte, usw.
Ich habe Favoriten unter den Fotos und Fotos, die mir persönlich gar nichts sagen. Da 10 Fotografen am Buch beteiligt sind, gibt es für jeden Betrachter sicher eine Richtung, die er eher nicht mag und eine andere, die einen inspiriert, die Ideen liefert für eigene Projekte.

Das für mich faszinierendste Kapitel im Buch ist „Geheimnisvolle Silhouetten“. Das ist aber Geschmackssache.

Toll finde ich auch das Kapitel zur Rechtsgrundlage bezogen auf Deutschland, denn es gibt ja immer wieder strittige Punkte gerade bei der Streetfotografie.

Dieses Buch ist nun keine reine Anleitung, so nach dem Motto, nimm Motiv xy, stelle folgende Parameter ein und Dein Bild gelingt.
Es ist ein Buch, das ganz viele Denkanstösse enthält, Ideen liefert und man kann lernen aus dem was der jeweilige Fotograf zur Entstehung des Fotos schreibt.
Es sind auch die EXIF-Daten bei den Fotos, nur wird man genau die Situation nicht unbedingt antreffen.
Auf alle Fälle ist dieses Buch eine Quelle für Ideen und man bekommt jede Menge Tipps zum Thema Streetfotografie.
Ich werde es sicher immer wieder zur Hand nehmen, um Ideen zu finden.

ISBN: 9783836261173

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Marion Hogl : Digitale Fotografie

“ Marion Hogl: Digitale Fotografie “ ist eine „Fotoschule für Technik, Bildgestaltung und Motive“.

Fotografie ist mehr als nur Knipsen und mancher Anfänger ist völlig frustriert und überfordert.
Im Internet sieht man tolle Fotos, alles scheint soooo einfach. Die Werbeversprechen der Smartphone – und Kamerahersteller suggerieren, dass man nur das nötige Equipment braucht und schon gelingen perfekte Fotos.

Aber, weit gefehlt. Ich erinnere mich immer wieder an den Spruch eines Workshopleiters, der nichts an Wahrheit eingebüsst hat, seit der Zeit der Analog – Kameras, mit denen ich die ersten Fotos gemacht habe: „Das Foto macht nicht die Kamera, sondern der Mensch dahinter“.

Und ohne Grundlagenwissen geht es aus meiner Sicht auch nicht.
Losziehen, Kamera kaufen, Akku laden und draufhalten, das ist sinnlos.
Zunächst muss man sich mal klar werden welche Kamera man benötigt. Und genau da steigt das Buch ein.

Im Vorwort „Lieber fotografieren als nur knipsen“, das die Autorin mit einem Zitat von Ansel Adams „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ beginnt, erklärt Marion Hogl grundlegende Dinge zur Fotografie. Und sie hilft auch dabei das Buch zu lesen.
Wie oft lese ich die Frage, was das ist, wenn ein Foto mit EXIF-Daten gepostet wird.
EXIF-Daten sind für Anfänger nun mal böhmische Dörfer, das vergisst man oft.
Diese werden im Infokasten auf Seite 21 gut verständlich erklärt.

Dann geht es im ersten Teil des Buches, dem Part „Technik“ mit „Die digitale Kamera“ los.
Ich finde dieses Kapitel bereits als Hilfe zur Kaufentscheidung wichtig und gut.
Im Kapitel werden grundlegende Unterscheidungsmerkmale erklärt wie
– Sucher oder Display
– Sensortypen, Sensorgröße und Cropfaktor, je nach Einsatzgebiet kann eine Berücksichtigung entscheidend sein für den Kauf der richtigen Kamera
– WLAN und NFC
– oder das Fotohandy? oder plus Handy mit passenden Apps
– Kompaktkamera
– Bridgekamera
– Systemkamera
– Spiegelreflexkamera
– Actionkamera
– Mittelformatkamera
Das ist jede Menge Wissen, das man durchaus schon vor dem Kauf der Kamera lesen sollte.

Danach folgen ganz viele Kapitel zur Fotografie. Von Zubehör über Objektive, Blitzen über Motive, Bildkomposition, Menschen oder Tiere fotografieren und ganz viel mehr.

Die Autorin führt den Leser von den ersten Schritten bis hin zur Actionfotografie.
Die Texte sind verständlich geschrieben, mit Fotos und Screenshots versehen und mit ganz vielen Tipps.
Die Kapitel bauen aufeinander auf und man kann sich auf seinem Weg zu tollen Fotos lange vom Buch begleiten lassen.

Wenn Sie nun detailliert wissen möchten, was Sie erwartet, schauen Sie auf die Seite des Verlages. Dort finden Sie eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis. Anhand dessen können Sie entscheiden, ob das Buch für Sie richtig ist.

ISBN: 9783842103245

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Daan Schoonhoven : Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie

Das “ Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie “ ist von Daan Schoonhoven vor Kurzem herausgegeben worden.
Ich schätze seine Bücher sehr, da die, die ich bislang kenne und auch dieses, Artikel verschiedener Fotografen enthalten.
Man bekommt also zum jeweiligen Thema Tipps aus verschiedenen Blickwinkeln.

Gleich vorweg, dies ist ein Buch zum Thema Naturfotografie, dessen Fotos mich größtenteils faszinieren.
Das Lesen war zunächst einmal zweitrangig, so toll sind die Fotos.
Mittlerweile habe ich das Buch komplett gelesen , viel gelernt und tolle Ideen bekommen.

Viele der Projekte, die in 73 Workshops gezeigt werden, werde ich nie realisieren können oder auch nicht realisieren wollen.
Trotzdem habe ich aus fast jedem Workshop, den der jeweilige Fotograf selber beschrieben hat, etwas für mich mitgenommen.
„The Wave“ oder das Polarlicht werde ich nicht fotografieren.
Die Zeit für die Fuchswelpen werde ich erst im Rentenalter haben,  aber Ideen habe ich jede Menge bekommen.
Auch Ideen, wenn es um die Realisation eines Projektes geht, die man auch für andere Projekte nutzen kann.

Dass ich dem Igel Katzenfutter auf einen Stamm oder etwas Ähnliches lege, um ihn an einen bestimmten Platz zu gewöhnen, Kamera griffbereit und dann warten, das kann ich im Garten.
Faszinierend die Pilze von Johan van der Wielen (Titelfoto), die an dunklen Tagen eher gut zu fotografieren sind mit einem Wassersprüher, der hilft die Milchstraße zu simulieren. Es sind oft die Kleinigkeiten, die den besonderen Reiz eines Fotos ausmachen.

Auch die „Kühe verkehrt herum“ eigentlich simpel, aber die Idee muss man erst mal haben.

Das Buch bietet jede Menge Ideen, die man nicht 1 : 1 nachstellen muss, aber man kann Teile daraus auch für andere Motive nutzen.
Die Fotografen haben sehr gut beschrieben wie ihre Gedankengänge waren, die zum Foto führten, welches Equipment man benötigt und vieles mehr.
Aus meiner Sicht ist es ein Buch, dass nicht so geschrieben ist, dass man Schritt-für-Schritt-Anleitungen bekommt, deshalb finde ich auch die Bezeichnung „Foto-Workshops“ eher irreführend, sondern  man begleitet quasi den Fotografen bei der Entstehung des Fotos von der Planung bis zum Endergebnis. Dabei lernt man u.A. etwas über die Gewohnheiten des fotografierten Tieres und ähnliche Dinge.

Mein Fazit: Wer ein Buch erwartet, dass er in die Hand nimmt, um eine genaue Anleitung zu erhalten, wie und wo er genau dieses Foto schießen kann, der ist hier falsch.
Wer aber Ideen bekommen möchte, um sich weiterzuentwickeln in der Naturfotografie was sein fotografisches Schaffen angeht, der bekommt jede Tipps.

ISBN: 9783864905346

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Sänger + Sänger : Fotografieren für Einsteiger

„Fotografieren für Einsteiger“, das neue Buch von Kyra und Christian Sänger, trägt den Untertitel „Alles zu Technik und Praxis. Einfach richtig gut fotografieren“.

Wenn man selber schon länger fotografiert, passiert es, dass man nach einem Einsteiger-Buch gefragt wird. So kam ich dazu mir dieses Buch vorzunehmen, weil ich darum gebeten wurde.
Ich finde es toll, wenn sich Einsteiger erst einmal mit den Grundlagen beschäftigen möchten und nicht wild mit dem Smartphone loslegen (wobei es auch gute Smartphonefotos gibt), fotografieren wie die Wilden, die Werke dann in Foren einstellen und sich als grossen Fotografen sehen.
Ohne Grundkenntnisse geht es nun mal beim Fotografieren nicht, wenn man sich ernsthaft damit beschäftigen will.

Da Kyra und Christian Sänger schon länger Bücher zum Thema Fotografieren schreiben, ich auch eine Reihe besitze und nutze, hatte ich nichts anders erwartet als ein sehr gut verständliches und strukturiertes Buch.
Geschrieben ist für alle die, die mit einer Digitalkamera fotografieren wollen. Behandelt werden Kompaktkamera, Systemkamera und DSLR.

Das Buch ist in mehrere große Kapitel unterteilt, die aufeinander aufbauen:
– Die Kamera verstehen
– Objektive einsetzen
– Richtig belichten
– Schärfe und Unschärfe gekonnt anwenden
– Perfekt blitzen
– Richtig gut fotografieren
– Bilder nachbearbeiten.

Das hört sich viel an, ja inhaltlich bietet das Buch jede Menge, aber keine Angst, es sind keine 600 Seiten, sondern unter 200 Seiten, die reicht bebildert sind.

Los geht es im Buch, was mich zunächst gewundert hat, aber für völlige Anfänger  wichtig ist, mit einer „Einführung ins Buch“.
Die Piktogramme werden erklärt und die 3 Schritte, die man geht, wenn man den Autoren durchs Buch folgt, nämlich Wissen, Praxis und Projekt. Auch die Details, die das Leben einfacher machen, wie Detailaufnahmen, Infokästen, Kameraeinstellungen und Ergebnisbilder werden erläutert.

Mir gefällt es sehr gut, dass angefangen von der Funktionsweise der Kamera für Systemkamera ( und damit auch Kompaktkamera) und Spiegelreflexkamera erklärt wird, wie das Bild ensteht, was Belichtung bedeutet und dann für Kompaktkamera, Systemkamera und Spiegelreflexkamera, ein Part Wissen folgt.
Dieser Part zeigt die Unterschiede auf und ist aus meiner Sicht schon vor dem Kauf einer Kamera nützlich, um zu überlegen „Welche Kamera brauche ich für meine Bedürfnisse“. Nicht jeder muss eine High-End-DSLR haben, mit der man überfordert ist und dann das Ergebnis nur Frust ist.

Dann geht es im Buch weiter, systematisch wird dem Einsteiger erklärt wie man zu guten Fotos kommt. Da fehlen auch so, vermeintliche, Nebensächlichkeiten wie die Haltung der Kamera nicht.
Im Praxisteil gibt es viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die anhand vieler Bilder zeigen was wie eingestellt wird, usw.

Was mir beim Buch aufgefallen ist, es hat einen festen Einband, untypisch für Vierfarben, aber praktisch für ein „Arbeitsbuch“, das ja auch mal in die Fototasche wandert, weil man Outdoor etwas probieren will und die Anleitung braucht.

Wer vor dem Kauf erst einmal ins Buch reinschnuppern möchte, dem empfehle ich mein Vorgehen bei Büchern aus diesem Verlag. Auf der Seite des Vierfarben – Verlages das Buch suchen, da findet man das detaillierte Inhaltsverzeichnis und ein Leseprobe. So kann man schauen, ob einem die Art wie die Sängers erklären liegt.

Mein Fazit: ich kann das Buch jedem Einsteiger in die Fotografie empfehlen. Man bekommt viel nützlichen Inhalt zu einem soliden Preis.

ISBN: 9783842103139

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Treichler : Affinity Photo – Das umfassende Handbuch

“ Affinity Photo – Das umfassende Handbuch “ von Frank Treichler ist ein gewichtiges Werk.
925 Seiten Tipps und Tricks zu Affinity Photo findet man im Handbuch.
Frank Treichler ist Trainer für das Thema Bildbearbeitung und auch für MS Office.

Dieses Handbuch ist sehr strukturiert aufgebaut und bietet für jeden, der auf Affinity Photo umsteigt oder der es als erstes Bildbearbeitungsprogramm hat, jede Menge Anleitungen zum Programm.
In der letzten Zeit sind ja viele ehemalige Photoshop – Nutzer, so auch ich, aufgrund der Adobe – Preispolitik auf Affinity Photo umgestiegen.
Das Programm ist recht umfangreich und sich ohne Handbuch einzuarbeiten ist schwierig.

Zu Beginn habe ich mir das Buch von Markus Wäger: „Affinity Photo“ aus dem Rheinwerk-Verlag gekauft und würde dies auch heute wieder machen. Es ist nicht ganz so mächtig wie dieses Handbuch und  für den Anfang sehr parktisch.

Das Handbuch von Frank Treichler ist viel ausführlicher und beleuchtet noch viel mehr Themen.
Das vorliegende Handbuch liefert jede Menge Schritt – für – Schritt – Anleitungen. Auch mit diesem Buch gelingt der Einstieg ins Programm sehr gut.
Jeder Autor geht anders an die Materie ran und ich schätze es bei solch umfangreichen Programmen, am Anfang mindestens 2 Bücher unterschiedlicher Autoren nutzen zu können.

Das Handbuch von Frank Treichler ist in mehrere große Kapitel unterteilt, die aufeinander aufbauen:
– Der Einstieg in Affinity Photo – mit Kennenlernen, Arbeitsoberfläche und Bedienung
– Grundlegende Techniken und der Umgang mit Daten – von Auswahl mit Werkzeugen über Freistellen bis Dateien anlegen, öffnen und speichern hin zur Bildgröße
– Grundlagen der digitalen Bildbearbeitung – Ebenen und Masken, Farbe, Helligkeit, Kontrast hin zu Schwarz-Weiß-Fotos, Retusche und dem Bearbeiten von Fotos
– RAW – Entwicklung
– Kreativ mit Affinity Photo – von Montage über das Arbeiten mit Effekten, usw.
– Bilder ausgeben und präsentieren
– Affinty Photo auf dem ipad
– Anhang – wie kann man Affinty Photo erweitern und Wissenwertes, u.A. auch Tastaturkürzel.

Es macht Spaß mit Hilfe des Handbuchs das Programm zu erkunden. Ich hatte mich bislang mit der Retusche kaum beschäftigt, Collagen in Affinity Photo waren kein Thema. Die Workshops und Anleitungen im Buch helfen sehr dabei, sich einzuarbeiten und zu entdecken was das Programm alles bietet.

Das umfassende Handbuch zu Affinity Photo is,t aus meiner Sicht, gut verständlich und strukturiert gestaltet. Fotos und jede Menge Screenshots verdeutlichen was man machen muss, um einen gewünschten Effekt zu erreichen.
Eine ganze Reihe an Möglichkeiten, besonders im Bereich der Fotomontage, hätte ich ohne das Buch höchstens mal zufällig entdeckt.

Als Hilfe zum Üben kann man Beispieldateien laden.

Dies Buch kann ich empfehlen für Einsteiger ins Programm, für Umsteiger von Photoshop und auch für alle, die sich systematisch in Affinity Photo einarbeiten wollen.
Aufgrund des Index hat man immer ein Nachschlagewerk an der Hand.
Wer sich nicht sicher ist, ob das Buch für ihn persönlich geeignet ist, dem kann ich empfehlen es so zu machen, wie ich beim Rheinwerk-Verlag mache.
Man findet auf der Verlagsseite das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe. Ich schaue immer, ob das Buch das bietet was ich suche.

ISBN: 9783836259408

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Daan Schoonhoven : Praxisbuch Makrofotografie

Das “ Praxisbuch Makrofotografie “ ist von Daan Schoonhoven vor Kurzem herausgegeben worden.
Ich schätze seine Bücher sehr, da die, die ich bislang kenne und auch dieses Artikel verschiedener Fotografen enthalten.
Man bekommt also zum jeweiligen Thema Tipps aus verschiedenen Blickwinkeln.

Gleich vorweg, dies ist ein Buch zum Thema Makrofotografie an dem ich nicht satt sehen kann.
Das Lesen war zuerst einmal zweitrangig, so toll sind die Fotos.
Mittlerweile habe ich das Buch komplett gelesen , viel gelernt und tolle Ideen bekommen.

In mehreren Kapiteln bringen uns die verschiedenen Autoren die Makrofotografie nahe und zwar sehr praxisnah.
– Ausrüstung – von Kamera über Objektive bis zu Zubehör
– Schärfe – die grundlegenden Überlegungen wie Schärfentiefe, Blende & Co werden genauso behandelt wie Kamerastandpunkt, Abstützen und Focus- Stacking
– Licht und Beleuchtung – natürliches Licht, Streiflicht, Gegenlicht, usw., hin zu Blitzlicht und anderen künstlichen Lichtquellen
– Freígestellte Bilder aus dem Freilandstudio – ein Kapitel das mich sehr fasziniert hat
– Bildkomposition
– Kreative Makrofotografie – von Abstraktion über Unschärfe bis Formen und Rahmen
– Vorbereitungen – hier findet man hilfreiche Apps
– Schmetterlinge
– Libellen
– Amphibien und Reptilien
– Flora
– Pilze
– Weitere Tiere
– Verantwortungsvolle Makrofotografie – ein Thema, das ich sehr wichtig finde, aber nie bewusst in einem Buch entdeckt habe
– diverse Fotokalender nach Jahreszeiten sortiert.

Es gibt im Buch auch hilfreiche Theorieteile, wie z.B. einen Vergleich der verschiedenen Makrofotografie – Methoden mit Vor- und Nachteilen.
So systematisch in Tabellenform habe ich das bislang nicht entdeckt.

Viele angesprochene Punkte im Buch werden toll verdeutlicht, ich nehme als Beispiel zum Thema „Freigestellte Bilder aus dem Freilandstudio“ mal die Schritt – für Schritt – Anleitung mit den detaillierten Grafiken zur Anordnung von Licht, Objekt und Kamera.

Egal ob Flora oder Fauna, im Buch findet man Tipps. Man nimmt einen Wassersprüher mit, um Effekte zu erzielen, und vieles mehr.
Das Buch verdient den Titel Praxisbuch zu Recht.

Ein sehr hilfreiches Buch für Freunde der Makrofotografie und auch für Einsteiger in die Makrofotografie.

ISBN: 9783864905605

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Schestag : Das Affinity Photo Praxisbuch

Rüdiger Schestag hat dieses neue Buch zum Bildbearbeitungsprogramm Affinity Photo geschrieben, „Das Affinity Photo Praxisbuch – Von den Grundlagen bis zur professionellen Bildbearbeitung“.
Affinity Photo entwickelt sich zur ernsthaften Photopshop – Konkurrenz, was sicherlich nicht zuletzt der Politik von Adobe geschuldet ist, dass man Photoshop nur noch im Abo haben kann.
Für mich war das der Grund zum Umstieg auf Affinity Photo.

Der Autor ist Berufsfotograf und Dozent für Fotografie.
Im Vorwort des Buches schreibt er „Ein komplexes Programm wie Affinity Photo muss vielen Anforderungen gerecht werden.“
Wie wahr, ein User will eher im grafischen Bereich arbeiten, ein anderer Fotos verbessern, retuschieren, Bildmontagen erstellen und vieles mehr.
Man kann nicht alles ohne Anleitung.
Dieses Buch ist eine sehr gute Anleitung zu Affinity Photo und zwar für alle Bedürfnisse. Im Vorwort wird schon auf die Unterschiede in der MacOs- und der Windows-Version hingewiesen.

Rüdiger Schestag hat das Praxisbuch in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel unterteilt.
– Einführung mit den Grundlagen der Bildbearbeitung, wichtig für Leser, die sich mit dem Thema noch gar nicht beschäftigt haben, und der Arbeitsoberfläche von Affinity Photo
– Develop Persona – die RAW-Entwicklung findet hier statt
– Photo Persona mit Grundlagen, Werkzeugen, erstellen von Auswahlen, anpassen von diversen Parametern, Ebenen, Filter, Formen und Farben
– Die übrigen Module : Liquify Persona, Tone Mapping Persona, Exportieren von Dateien und „Export Persona“
– Projekte – vom Kolorieren der Schwarz-Weiß-Fotos über HDR, Panorama, Stacking, Retusche, restaurieren alter Fotos , Text einbauen bis zu Makros und Stapelverarbeitung.

Mir gefällt die Art wie der Autor das Buch gestaltet hat sehr gut.
In gelblichen Kästen findet man das Fazit, in grünen Erklärungen, Tipps, Statements, Exkurse oder auch Wichtiges.
Da wo nötig, wird unterschieden zwischen MacOs und Windows.

Der Text ist sehr gut verständlich und mit vielen Fotos, Bildschirmansichten (wo finde ich was, wie sieht es aus), ergänzenden Grafiken, usw. angereichert.
Oft ergänzen mehrere Beispiele das geschriebene Wort und verdeutlichen welche Auswirkung ein bestimmter Arbeitsschritt hat.

Geschrieben ist das Buch für Einsteiger in Affinity Photo.

Ich habe bereits ein anderes Buch zu Affinity Photo eines anderen Autors und profitiere gerade sehr davon, dass beide eine unterschiedliche Herangehensweise ans Programm haben und unterschiedliche Schwerpunkte.

Aus den von mir gemachten Erfahrungen heraus, kann ich das Buch für Affinity Photo – Einsteiger empfehlen.

ISBN: 9783864904592

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Chris Marquardt: Weitwinkelfotografie

Chris Marquardt, der Autor des Buches „Weitwinkelfotografie“, ist Fotograf und Videoproduzent, ausserdem macht er viele Workshops im Bereich der Fotografie.

Weitwinkel nutze ich nicht so oft. Aber ich bin immer fasziniert von Fotos, die die Effekte der Weitwinkelobjektive nutzen.
Der Untertitel des Buches „Weite und Nähe erfassen mit kurzen Brennweiten…“ trifft genau das was ich mir erarbeiten will, darum habe ich mir das Buch „Weitwinkelfotografie“ vorgenommen.
Ich bin nicht enttäuscht worden, das schon mal vorweg.

Chris Marquardt hat im Buch das Thema Schritt-für-Schritt behandelt. Sehr systematisch ist das Buch aufgebaut, fast wie ein Kurs, der in Buchform vorliegt.
Sehr gute Beispielfotos, die Übungshappen – ein herrlicher Begriff für kleine eingestreute Übungen, die, in der praktischen Anwendung, verdeutlichen was der Autor geschrieben hat, und viele erklärende Grafiken, lockern die Texte auf und helfen beim Verständnis, frei nach dem Motto „ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“.
Mir gefällt die didaktische Aufbereitung des Themas Weitwinkel sehr gut.
Ich habe viele Anregungen mitgenommen. Das Buch wird mich beim Üben der Weitwinkelfotografie begleiten.

Der Autor hat das Buch in mehrere Kapitel unterteilt:
– Ein paar Dinge vorweg – quasi mit der Gebrauchsanleitung für das Buch
– Erste Schritte mit dem Weitwinkel – hier werden u.A. Themen wie Tiefe, Winkel und Kontrast, Verzerrung, Bildrand, etc. behandelt
– Was ist Weitwinkel überhaupt? – von Normalbrennweite über Crop-Faktor, Bildwinkel, welche Weitwinkel gibt es, usw.
– Die gestalterische Herausforderung – der Bogen erstreckt sich von Weite über Freistellung, Nähe, Tiefe bis zur Übertreibung
– Weitwinkel in der Praxis – mit Landschaft, Architektur, Street und Porträt
– Weitwinkel technisch betrachtet – hier kommen Themen wie Vignettierung, chromatische Aberrationen, Verzerrung, usw. ins Spiel
– Tilt/Shift – Grundlagen
– Tilt/Shift – Anwendungen
und im Anhang einige sinnvolle Tabellen.

Als Leser erhält man im Buch auch Tipps z.B. zum Objektivkauf und anderen praktische Dingen.

Das Buch ist sehr gut verständlich geschrieben und aus meiner Sicht vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen für jeden geeignet, der sich näher mit dem Thema Weitwinkelfotografie näher beschäftigen möchte.

ISBN: 9783864903892

Quelle:dpunkt.verlag

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Botzek/Brehe: Abenteuer Naturfotografie

Markus Botzek ist schon viele Jahre im Bereich der Naturfotografie tätig. Er hat schon einige Bücher und Artikel zum Thema Naturfotografie geschrieben. Seine Heimat ist das Ruhrgebiet.
Frank Brehe ist ebenso Naturfotograf und in Mecklenburg-Vorpommern zuhause.

Im „Abenteuer Naturfotografie“ nehmen die beiden Autoren uns Leser mit auf Fotopirsch. Sie führen uns durch ihre jeweilige Heimat und quer durch Deutschland.
Egal ob Darß, Elbsandsteingebirge, Müritz, Kaiserstuhl, Bayerwald und viele andere Ecken, es lassen sich im Buch viele Ecken für Fototouren entdecken.
Selbst im Ruhrgebiet, der Heimat von Markus Botzek, gibt es tolle Ecken für Naturfotografen.

Das Buch „Abenteuer Naturfotografie“ ist nicht nur eine Anleitung wie man bessere Naturfotos macht, sondern auch eine Art Reiseführer.
Man lernt eine ganze Reihe lohnende Fotoziele in Deutschland kennen.
Ebenso sensibiliert das Buch uns Leseraber auch auf Motive zu achten, an denen man manchmal im Alltag vorbeigeht.
Daneben kommt die Technik und auch Tipps und Tricks zum Thema Naturfotografie nicht zu knapp.

In jedem Kapitel gibt es eine Bildkritik, die viele Tipps parat hat.

Ich habe beim Lesen des Buches soviel Ideen geliefert bekommen, z.B. S.54 unten, das Bild des Waldes, der vom Sturm verwüstet zu sein scheint und doch ein tolles Motiv ist, auf den Ausschnitt kommt es an. Auch so einige Motive im Ruhrgebiet, laden dazu ein mal hinzufahren.
Die Autoren schreiben auch viel zu der jeweiligen Gegend und man bekommt im Text, teils ohne Fotos, noch neue Tipps wo man hinfahren sollte.
Selbst Chemiewerke haben ihren Reiz, wenn sie als Hintergrund dienen.
Die Kreuzotter auf dem Bahndamm bei Kamp ist so toll getroffen. Man läuft sicher oft vorbei an solchen Motiven.

Bei jedem Foto stehen die Aufnahmedaten, man kann also für eigene Fotos profitieren, wenn man sich diese anschaut.

Schon die Titel der Kapitel verraten wie vielfältig dieses Buch das Thema Naturfotografie abbildet:
– Auf dem Darß – wo sich Land und Meer berühren
– Lebendige Bilder im „toten“ Wald
– Im Bann des Moores
– Am weißen Fluss
– Auf Felsen, in Tälern und im Regen
– Mitten auf dem Meer
– Auf Tour mit dem Ranger
– Wo der Himmel längst nicht mehr verraucht..
– Zugvögel über Uhlenhorst
– Zwischen Schloten und Kopfweiden
– Im Land der tausend Seen
– Heißes Pflaster!

Mir gefällt dieses praxisnahe Buch, das uns Lesern sowohl die Naturfotografie als auch die verschiedenen Gegenden, nahebringt, sehr gut.

ISBN: 9783836245920

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