Schoonhoven (Hrsg.): Praxisbuch Kreative Naturfotografie

Das „Praxisbuch kreative Naturfotografie“ wurde nun als deutsche Übersetzung herausgegeben.
Geschrieben wurde es von dem niederländischen Fotografenkollektiv nederpix.

Als Herausgeber fungiert Daan Schoonhoven. Neben ihm sind für das Buch verantwortlich aber auch die folgenden Fotografen: Bob Luijks, Marijn Heuts, Anja Zwanenburg, Johan van de Watering, Heike Odermatt, Roeselien Raimond, Johan van der Wielen, Kees Siebesma, Jan van der Greef, Nico van Kappel, Wilco Dragt, Jaap Schelvis, Theo Bosboom, Andrea Gulickx, Gerard Leeuw und Chris van Rijswijk.
Alleine die Menge an beteiligten Fotografen macht schon klar, dass dieses Buch nicht durchgehend von gleicher Qualität ist.
Jeder hat andere Ansichten, eine andere Art zu fotografieren, setzt andere Schwerpunkte.
Diese Vielfalt ist genau das was den Reiz des Buches ausmacht.

Die Autoren haben das Buch in verschiedene thematische Kapitel unterteilt, in denen darum geht „Naturmotive mit anderen Augen sehen und fotografieren“ wie es der Untertitel des Buches schon sagt.
Die Kapitel sind:
– Sehweise
– Komposition
– Abstraktion
– Bewegung
– Licht
– Equipment.

Als Leser und Betrachter bekommt man Einblicke in unterschiedliche Arbeitsweisen und Umsetzungen des jeweiligen Themas.

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass es Fotos gibt, die mir gar nicht gefallen und auch Favoriten. Die Geschmäcker sind verschieden.
Meine persönliche Nr. 1 ist auf Seite 140 und gar nichts anfangen kann ich mit den Fotos auf S.20 und 23.

Aus meiner Sicht ist ein gutes Buch das viele Impulse setzt. Man bekommt die unterschiedlichsten Ideen und Denkanstösse, man muss sich nur darauf einlassen.
Und ja, es gibt auch schwächere Teile im Buch, hängt sicher davon ab wer es jeweils geschrieben hat.

ISBN: 9783864904615
Über amazon können Sie das Buch gleich hier bestellen.

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Tine Acke Ausstellung „Stärker als die Zeit“ Frankfurt 12.10.2017

Ich hatte das grosse Glück, dass ich am 12.10.2017 bei der Ausstellungseröffnung von Tine Acke mit der Präsentation des Bildbandes „Stärker als die Zeit “ dabei sein konnte.
Das Buch enthält tolle Fotos von 4 Jahren Stadiontouren mit Udo Lindenberg.
Tine Acke hat die Touren begleitet und eine Auswahl an Fotos im Buch veröffentlicht.
Udo Lindenberg war auf den ausgestellten Fotos, Tines Lieblingsfotos, in ganz unterschiedlichen Situationen zu sehen.

Danke an Tine Acke, die mir erlaubt hat einige Fotos (sorry nicht so gut abfotografiert) hier zu zeigen.
Der Fotografin ist es gelungen auf den Fotos Udo Lindenberg einzufangen als Menschen und als Star. Den Fotos sieht man an, dass dazwischen ein grosser Unterschied ist.

Die Ausstellung war perfekt organisiert, wenn wir auch viel länger draussen warten mussten als geplant, es hat sich gelohnt.
Danke an alle Beteiligten für die Organisation und an Tine Acke für diese tollen Fotos.
Wie voll es war sieht man hier:

Ein KLick auf die Fotos vergrössert diese

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Kürschner/Haas: Fotografieren in den Alpen

„Fotografieren in den Alpen“ von Iris Kürschner und Dieter Haas, ist eine andere Art des Fotobuchs oder soll ich lieber des Reiseführers schreiben?
Das Buch läuft in der Rubrik Foto-Reiseführer, da gehört es auch hin.

Unten Auf dem Cover erfährt man was das Buch bietet:
„Der Foto-Reiseführer für Wanderer, Naturfreunde und ambitionierte Fototouristen ..“

Die Autoren verbringen viel Zeit in den Alpen. Iris Kürschner ist begeisterte Fotografin, Dieter Haas Alpinist und zuständig für technischen Belange, wie die Bildbearbeitung.
Die beiden suchen den richtigen Blickwinkel, das passende Licht und sie lieben die Alpen.

Die Alpen erobern und dabei fotografieren, das ist der Lebensinhalt der beiden und dies vermitteln sie im Buch.
Als Leser und Betrachter lernt man zuerst die Ausrüstung kennen, die Iris Kürschner zum Fotografieren mitnimmt, sie teilt mit uns ihre grundsätzlichen Überlegungen zu Themen wie Fototasche oder -rucksack, gibt Tipps welches Equiqment sie mitnimmt, was es zu beachten gilt.

Danach geht es los, bergauf und bergab in mehreren Regionen:
– Ammergauer Alpen
– Werdenfelser Land
– Berchtesgadener Land
– Tennengebirge
– Nationalpark Hohe Tauern
– Salzkammergut
– Nationalpark Gesäuse
– Karwendel
– Vierwaldstättersee
– Berner Oberland
– Wallis
– Graubünden
– Tessin
– Südtirol.

Alleine an dieser Aufzählung können Sie erkennen wie breit gefächert das Angebot dieses Buches ist.
Man kann in Fotos schwelgen, in den Texten viel erfahren über die jeweilige Gegend.
Die Autoren fotografieren gerne, aber übernachten müssen sie auch, an ihren Übernachtungsmöglichkeiten von der Selbstversorgerhütte bis zum Hotel, lassen sie uns ebenso teilhaben wie sie komplette Tourenvorschläge liefern, Anreisetipps, Parkplätze, Einkehrmöglichkeiten, Fotostützpunkte, aber auch praktische Tipps für ein Biwak oder ähnliche Dinge.

Bei den Fotos findet man die Aufnahmedaten, so kann man sich nach und nach einarbeiten ins Thema „Fotografieren in den Alpen“ und auch allgemein, nicht alle Fotos kann man nur in den Alpen machen.
Geschichte, Geologie, Natur, usw. kommen auch nicht zu kurz.

Zum Thema Fotografieren gibt es viele allgemein gültige Tipps, z.B. Kamera und Kälte, Brennweite und Bildaussage, Fotografieren im Schnee, Skifotos, Reportagefotografie und vieles mehr.

Mit Ausnahme zweier Fotos (s.15 unten und S.27, die Fotos sind mir zu flau, zu hell – ist das dem Druck geschuldet oder ist das Foto so?) gefallen mir alle Fotos sehr gut.

Meine Favoritenfotos sind auf S.22, 49, 202.121.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der die Alpen mag und gerne fotografiert und auch allen Alpentouristen, die einen Gesamtüberblick bekommen möchten.

ISBN: 9783836234962
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Sänger : Makrofotografie Die große Fotoschule

Kyra und Christian Sänger haben das neue Buch „Makrofotografie Die Große Fotoschule“ erstellt.
Ich kenne eine ganze Reihe Bücher zum Thema Makrofotografie, u.A. auch das Buch der Autoren aus 2014, dass bei Vierfarben erschienen ist.
Das gefiel mir schon sehr gut und ich war gespannt, ob man es noch toppen kann.
Sängers können es auf alle Fälle.

Bei Makrofotografie denkt man ja zuerst an Blumen, aber Makrofotografie ist viel mehr.
Die Autoren haben es geschafft im vorliegenden Buch die ganze Bandbreite der Makrofotografie abzudecken.

Schon mal vorweg, das Buch ist für Anfänger genauso geeignet wie für Fortgeschrittene.
Kyra und Christian Sänger geben sehr viele praxisnahe Tipps zum Thema Equipment, oft schreiben sie was sie selber nutzen und welche kostengünstigere Variante es gibt (nicht alle Leser sind Profis und benötigen das Top-Equipment). Das gefällt mir sehr gut. Ich bin nicht so tief drin im Thema, dass ich nun gewusst hätte wie sehr mir welcher Einstellschlitten helfen kann.

Nach der Lektüre des Buches,  gibt es ein neues Utensil in meiner Fototasche, wenn Makrofotografie angesagt ist. Eine kleine Schere nehme ich dann mit, um störende Halme abzuschneiden. Diese kleinen Praxistipps machen den Unterschied.

Das Buch ist sehr strukturiert aufgebaut und in thematische Kapitel unterteilt, sodass man, wie ich es gemacht habe, vom Anfang bis zum Ende lesen kann – das lohnt sich auf alle Fälle, es gibt soviel hilfreiche Tipps, oder auch gezielt ein Thema aussuchen kann.
– Fototechnik für die Welt der Kleinen
– Ausrüstung: Was Sie wirklich brauchen
– Nahaufnahmen kreativ gestalten
– Pflanzen, Pilze und Flechten
– Insekten und andere Tiere
– Zoo, Aquarium und Park
– Makrofotografie im Heimstudio
– Abstrakte Makrofotografie
– Ungewöhnliche Orte
– Makropanoramen und Makro-HDR.

Wer das detaillierte Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe sucht, findet dies hier beim Verlag. Man kann erst einmal reinschnuppern, ob einem die Aufmachung des Buches liegt.

Natürlich findet man im Buch  inspirierende Fotos. Auch nützliche Tabellen , Übungen, Anleitungen zu bestimmten Themen und ganz viele Ideen bieten die Autoren zum Thema Makrofotografie.

Aus meiner Sicht ein sehr hilfreiches Buch.

ISBN: 9783836245425
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Markus Wäger : Affinity Photo

Markus Wäger hat das Buch „Affinity Photo – Schritt für Schritt zum perfekten Bild“ geschrieben.
Von Markus Wäger habe ich schon mehrere Bücher zuhause. Ich schätze den Autor für seine strukturierte und gut verständliche Art der Erklärungen.

Genervt vom Zwang des Abos bei Photoshop, bin ich dabei auf Affinity Photo umzusteigen.
Ohne Handbuch ist das nicht so einfach und auch zu zeitraubend. Es lag nahe dieses Buch zu nehmen aufgrund der guten Erfahrungen mit den anderen Büchern.

Das Buch enttäuscht mich nicht.
Der Autor behandelt beide Versionen von Affinity, die für Windows und die für den Mac. Man findet immer die entsprechenden Angaben für beide Betriebssysteme, wenn es einen Unterschied gibt.
Los geht es damit, dass man sich Beispielfotos zum Üben, parallel zum Durcharbeiten des Buches, laden kann. Auf die entsprechenden Fotos wird im Text hingewiesen.

Markus Wäger weist in seinem Vorwort darauf hin, dass man mit Hilfe des Buches nicht gleich zum perfekten Bild kommt. Das ist auch viel zu aufwendig. Aber richtig gute Bilder, das schafft man mit der Anleitung.
Da es ständig Updates zum Programm gibt, da kann das Buch nicht aktuell sein, findet man auch einen Link zum Blog des Autors, dort werden  entsprechende Veränderungen dargestellt und Hilfe gibt es auch. Auch Tutorials findet man dort.
Danke für diesen Service. Ich habe es mir angesehen und bin begeistert.

Das Buch kann auf alle Fälle eins, dafür sorgen, dass man den Umstieg von Photoshop auf Affinity Photo schafft. Affintiy ist, was das Thema RAW angeht, nicht so stark, da kann man sich ja behelfen mit Lightroom oder anderen RAW-Konvertern und dann mit Affintity weiterarbeiten.

Markus Wäger hat seine Anleitung in mehrere Kapitel unterteilt:
– Arbeitsbereich und Grundlagen
– Auflösung und Dateiformat
– Helligkeits – und Kontrastanpassungen
– Farbkorrekturen
– Färben und Kolorieren
– Schwarzweiß und kreative Looks
– Bildbearbeitung für Fotografen
– Retusche
– Beauty-Retusche
– Freisteller und Montagen
– Text, Effekt und Automatisierung.

Die Anleitungen bestehen generell aus allgemein verständlichem Text, das Aussehen des Programms bei dem jeweiligen Schritt, teilweise auch die Histogramme, Speicherorte, etc. wo dies nötig ist.
Beispielbilder mit Vorher und Nachher zeigen was eine beschriebene Aktion bewirken kann.

Die Schwierigkeitsgrade der Arbeitsschritte werden angezeigt durch
1 – grün für Einsteiger
2 – orange für Aufsteiger
3 – rot für Überflieger.

Noch bin ich weit davon entfernt das Programm zu beherrschen, aber das Buch liegt auf dem Schreibtisch und so nach und nach arbeite ich mich ein. Ich nutze es sicher noch lange als Nachschlagewerk. Dank des detaillierten Registers findet man schnell genau das was man gerade sucht.

Mein Fazit: ein hilfreiches, gut verständliches, Handbuch für Affinity-Einsteiger und Photoshop-Umsteiger.

ISBN: 9783836245906
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Wolfgang Rau: Recht für Fotografen

Fotorecht, kaum ein Thema wird so heiß diskutiert unter allen Fotografen.
Wolfgang Rau bringt mit der 3.Auflage seines Ratgebers „Recht für Fotografen – Der Ratgeber für den fotografischen Alltag“ Licht ins Dunkel.

Wolfgang Rau ist ehrenamtlich Präsident und Justitiar des Deutschen Verbandes für Fotografie (DVF) und auch aktiv als Anwalt tätig.
Im Buch führt er uns Fotografen in allgemein verständlichen Kapiteln durch den Dschungel des Fotorecht.
Nicht umsonst wird dieses Buch auch vom Deutschen Verband für Fotografie e.V. empfohlen.
Dort kennt man die Fallstricke, die im Alltag lauern.

Welche Gesetze betreffen uns überhaupt? Was fällt unter Fotorecht? Es sind mehr Gesetze als ich dachte.
Klar spontan fällt einem das Urheberrecht ein, das ja auch gerne mal geändert wird.
Heute gibt es ja immer mehr Fotos, die mit Hilfe von Multicoptern entstehen. Auch dieses neue Rechtsfeld ist im Buch enthalten.

Der Autor hat seine Ausführungen in mehrere Kapitel unterteilt, die, aus meiner Sicht, gut strukturiert sind. Jeder hat andere Foto – Schwerpunkte und benötigt manche Dinge nicht, die kann man auslassen. Z.B. braucht ein reiner Architekturfotograf sich nicht mit Tierfotografie beschäftigen.

Es gibt folgende Kapitel, die alle nochmals unterteilt sind:
– Urheberrecht
– Natur, Architektur, Sachen und Tiere
– Menschen
– Foto- und Bildrecht im Internet
– Multicopter
– Rechte schützen
– Vertragsrecht
– Gewerblich fotografieren
– Foto – und Bildrecht in Österreich und der Schweiz.

Im Anhang findet man noch eine, aus meiner Sicht, sehr hilfreiche „Liste kritischer Motive“.

Als besonderen Service für die Leser des Buches hat der Autor auch zum Thema Fotorecht noch Links angegeben und zwar zu den aktuellsten Gesetzen und zu : Musterverträge, DB-Fotogenehmigung, BMVI-Flyer zur neuen Drohnenverordnung (danke für diesen Service).

Um die Orientierung im Text zu erleichtern, hat Wolfgang Rau einzelne Passagen mit Zeichen versehen, die signalisieren, dass hier ein Merksatz, ein Gesetz, ein Beispiel oder ein Tipp steht.

Um ein paar Beispiele zu geben wie praxisnah das Buch ist, möchte ich exemplarisch nennen, in der Kategorie Foto- und Bildrecht im Internet: Die Bedingungen von Flickr, Facebook, Instagram (mit dem Hinweis – „Tochter von Facebook“), Pinterest,YouTube, Google+, Twitter, LinkedIn. Die verschiedenen Formen von Lizensen und vieles mehr.

Für mich, ich fotografiere gerne in Zoos, sehr hilfreich, der Hinweis wo ich herausfinden kann,was fotografisch in welchem Zoo erlaubt ist.

Ich habe sehr viel gelernt beim Lesen des Buches und weiß nun genau, dass ich ein Nachschlagewerk im Regal habe, wenn ich mal wieder unsicher bin, was darf ich zeigen was nicht, was fotografieren was nicht.

Wer nun nicht weiß, ob das Buch etwas für ihn ist, ob alles drin ist was man sucht, kann auf dieser Verlagsseite schauen.
Man findet eine Leseprobe und ein komplettes Inhaltsverzeichnis.

Mein Fazit: als juristischer Laie konnte ich die Ausführungen des Autors sehr gut verstehen. Es ist ihm gelungen die sehr umfassenden Gebiete des Fotorechts gut verständlich zusammenzufassen.
Ein tolles Handbuch zum Fotorecht für Hobby- und Profifotografen.

ISBN: 9783836245272
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Erfahrungen mit Saal-Digital Fotobuch

Saal – Digital hatte eine Aktion gestartet und zu einem Fotobuch – Test aufgerufen.
Ich wollte ohnehin, aus einem eher traurigen Anlass – einer unserer Hunde wird aufgrund eines Tumrors nicht mehr lange bei uns sein -, ein Album mit Erinnerungsfotos gestalten.
Und ich hatte Glück und bekam die Chance ein Fotobuch bei Saal-Digital zu erstellen und zu testen wie der Ablauf und das Ergebnis ist.

Der Ablauf ist einfach und man hat vielfältige Wahlmöglichkeiten. Ich habe mich entschieden für ein Hardcover unwattiert mit einem matten Einband und glänzenden Innenseiten.
Die Software, die man benötigt, ist schnell geladen und lässt sich quasi intuitiv bedienen.
Angefangen habe ich mit der Möglichkeit die Fotos, die ich nehmen wollte, auszuwählen. Das würde ich in Zukunft nicht mehr machen.
Für mich war es schlussendlich die bessere Lösung in dem Bereich der Software, in dem man für die einzelnen Seiten die Layouts aussucht, die Bilder aus den Ordnern auf der Festplatte zu suchen.
Da muss aber jeder schauen wie er es machen will. Es ist sicherlich ein Unterschied, ob man, wie ich, aus 7 Jahren immer chronologisch nach Alter Bilder zusammenstellen will und mit dem Layout der Seiten variieren will oder einen Urlaub hat und daraus ein Fotobuch erstellen will.
Die Seiten sind flott erstellt, man kann probieren was wohin passt, wie man sich die Komposition vorstellt. Texte können eingefügt werden, Fotos beschnitten werden,Farben gewählt werden usw.
Die Variationsmöglichkeiten sind groß. Man kann sich ganz individuell, je nach Geschmack, ein Fotobuch zusammenstellen oder auch schon auf Vorlagen zu verschiedenen Themen zugreifen.

Aus meiner Sicht sollte selbst ein Anfänger es schaffen mit der Software ein Fotobuch zu erstellen, dass ihm gefällt.

Am Ende wird alles hoch geladen und ich habe gespannt gewartet, wie lange die Lieferung dauert und wie das Ergebnis aussieht.
Ich war ganz erstaunt, dass nach wenigen Tagen schon die Post von saal-digital kam. Das Fotobuch kam sehr stabil und gut verpackt bei uns an. Das habe ich bei Wettbewerbern schon anders erlebt.
Das Fotobuch ist sehr gut gedruckt, schön stabil und gut verarbeitet.
Bislang ist das Fotobuch von saal-digital unter den Fotobüchern, die ich schon bei verschiedenen Anbietern erstellt habe, qualitativ das Beste.

Ich hänge Beispielfotos an, die Unschärfe der einzelnen Fotos liegt nicht am Fotobuch, da sind sie genauso wie sie auf meinem Bildschirm zu sehen waren, sondern am Abfotografieren für die Beispielfotos und der Komprimierung.

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Melanie Derks: Google Nik Collection

„Google Nik Collection – Kreative Bildlooks mit den Nik-Filtern“ wurde von Melanie Derks geschrieben. Sie ist Fotografin und Dozentin für Fotografie.

Die Google Nik Collection ist mittlerweile kostenlos zu erhalten. Die Nik Collection wird als Plugin genutzt.
Ich habe bereits eine CD zu Google Nik Collection vom Rheinwerk-Verlag, die sehr hilfreich ist, denn nicht alle Funktionen der Software sind selbsterklärend.
Ich arbeite sehr gerne mit Büchern, die kann ich beim Arbeiten neben den Bildschirm legen und immer wieder nachschauen.

Melanie Derks hat ihr Buch, in Anlehnung an die Bestandteile der Nik Collection, unterteilt in mehrere Kapitel.
– Einführung, hier erklärt sie wie man das Plugin aufspielt und die grundlegende Nutzung, bei mir läuft es hervorragend in Photoshop Lightroom, auch Tastaturkürzel findet man hier
– DFine – zuständig für das Thema Rauschen
– Viveza 2
– HDR Effex Pro 2
– Analog Efex Pro 2
– Color Efex Pro 4 – hier geht es um Nutzung von Filtern
– Silver Efex Pro 2 – ermöglicht Schwarz-Weiß-Bilder
– Sharpener Pro 3.

Die Autorin bietet in den Kapiteln Beispielbilder, Screenshots und Erläuterungen. Im Allgemeinen ist alles gut verständlich erklärt, allerdings habe ich teilweise Probleme bei ihren Erklärungen was einzelne Bilder angeht.Derks erklärt, aus meiner Sicht, nicht immer komplett nachvollziehbar bei Vorher-Nachher-Bildern wie sie zum Nachher kommt. Das fiel mir an mehreren Stellen auf.

Wer sich zunächst einmal anschauen möchte, ob ihm die Art wie das Buch gemacht ist gefällt, kann in die Leseprobe auf der Verlagsseite schauen.

Mein Fazit: ein sehr hilfreiches Buch zum Thema Google Nik Collection,in dem bei den Beschreibungen der Schritte an manchen Stellen die Erläuterung deutlicher hätte sein können.
ISBN: 9783836243995
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Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie – Rheinwerk-Verlag

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist ein neues Buch aus der Reihe „Die Fotoschule in Bildern“ des Rheinwerk-Verlages.

Die Fotoschule zur Tierfotografie ist von 3 Fotografen geschrieben worden. Da ja jeder Fotograf andere Schwerpunkte hat und anders arbeitet, finde ich dieses Konzept sehr hilfreich für den Leser.
Die Autoren sind:
Julia Poker ist von Beruf Mediengestalterin, seit vielen Jahren ist ihre Leidenschaft die Haustierfotografie
Lambert Heil ist Zoopädagoge in Hellabrunn/München und Veranstalter von Natur- und Fotoreisen, er fotografiert im Zoo und Wildlife
und
Joachim Wimmer ist Umweltingenieur und begeisterter Naturfotograf.

Alleine die Auswahl der Fotografen zeigt schon, wie auch das Titelbild des Buches, dass das Buch eine große Spannbreite der Tierfotografie abdeckt. Egal ob nun Haustiere wie Hund, Katze, Pferde, Wildtiere, Zoofotografie, Vögel, man findet Tipps und wundervolle Beispeilfotos im Buch.

Das Buch zur Tierfotografie ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Im Gehege oder Zoo
– Wild und ungezähmt
– In der Dämmerung und Nacht
– Klein und flink
– In der Kinderstube
– Action!
– Beste Freunde
– Abstraktionen
– Exkurse.

In den Exkursen bekommt man als Leser jedes Mal eine kompakte, sehr detaillierte und strukturierte Anleitung zu einem Thema. Exemplarisch möchte ich dies an der Schwarz-Weiss-Fotografie erklären.
Lambert Heil erklärt uns Lesern welche Bilder aus seiner Sicht für S/W geeignet sind und warum. Beispiele verdeutlichen dies. Das beste Beispiel findet man schon vor dem Exkurs auf Seite 21. Der Ausdruck des Affen im S/W ist dermassen aussagekräftig, da hätte die Farbe die Aussagekraft des Fotos nur verwässern können.
Im Exkurs findet man ganz viele Tipps, z.B. farbig fotografieren und dann digital S/W entwickeln, arbeiten mit Farbkanälen, etc.
In dieser Art und Weise sind alle Exkurse gestaltet, kurz, knapp und knackig.

Die einzelnen Kapitel bieten viele Tipps für das reine Fotografieren, aber auch Dinge wie welches Equipment in welcher Situation.  Zeit für den Objektivwechsel hat man in der Tierfotografie normalerweise nicht. Da bleibt nur vorher überlegen welches Obejktiv richtig ist oder mit 2 Kameras arbeiten, dieses Thema kommt zur Sprache, ebenso wie packe ich richtig für eine längere Tour, was bewirken Blende, Brennweite, was kann ich mit Beschnitt am PC erreichen. Wie verschwinden Zäune, wie fotografiere ich durch Glas? und viele andere Themen.

Was mir am Buch besonders gefällt, ist, dass die Autoren uns Lesern und Betrachtern auch die jeweiligen Tiere und ihre Verhaltensweisen nahe bringen.
Wenn ich weiß wie das jeweilige Fotoobjekt tickt kann ich entsprechend planen, um ein möglichst gelungenes Foto zu bekommen.
Es gibt Wildtiere, die bekommt man nur ganz früh vor die Linse, andere in der Dämmerung. Zootier ist etwas anderes als Wildlife oder Haustier.
Je eher ich es schaffe vorherzusehen wie das Verhalten sein könnte, je besser wird mein Foto, weil z.B. mein Standort richtig ist, etc.
Sich bei der Fütterung im Zoo in die Meute der Wartenden zu stellen, wenn ich keine Chance auf die erste Reihe habe, sinnlos.
Oder, wie ich es erlebt habe, im Bayerischen Wald bei der Wolfsfütterung zufällig vorbei kommen, wenn schon etliche Fotografen ewig warten, sinnlos.

Im Kapitel „In der Dämmerung und Nacht“ habe ich viele Anregungen bekommen wie lohnenswert es sein kann, einfach mal zu ungewohnten Zeiten zum Fotografieren aufzubrechen.
Bei den Fotos findet man die Aufnahmedaten, so kann man sich durchaus auch an Hand dieser an ähnliche Situationen herantasten.

Falls Sie sich erst einmal einen Eindruck vom Buch verschaffen wollen, so finden Sie das ausführliche Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe hier.

Sollten  Sie für unterwegs auch das e-book bevorzugen, so können Sie dies für 5 € nachträglich bekommen. Alle Infos dazu gibt es im Buch. Wie ich finde, eine tolle Möglichkeit. Oft habe ich im Urlaub die Zeit mal wieder ein Thema genauer anzugehen, aber das Buch will ich nicht mitnehmen, da ist top ein e-book zusätzlich zu haben.

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist schon für Einsteiger ins Thema geeignet, aber auch jemand, der schon länger Tiere fotografiert, profitiert vom Buch.

ISBN: 9783836242509
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Charlie Dombrow : Fotografie Lost Places

Charlie Dombrow ist Fotograf im Bereich der Werbefotografie und Location Scout.

Auch Lost Places haben es ihm angetan, oft geben sie ja auch einen guten Hintergrund für Werbeaufnahmen ab. Tolle Fotos aus dem Bereich findet man auf der Homepage des Autors.

Das Buch „Fotografie Lost Places“ führt den Leser und Betrachter in oft verborgene Welten.
Der Autor schreibt bereits im Vorwort, dass er bei der Auswahl, der im Buch vorgestellten Locations, nicht alle tollen Lost Places aufführen kann. Viele davon kann man aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich machen, oft ist es verboten zu fotografieren.

Im Buch lässt uns der Autor teilhaben an seinen Gedanken zum Thema „Lost Places“. Wie wunderbar ist oft der Charme eines alten maroden Gebäudes und wie entsetzlich wäre ein Renovierung, besonders, wenn sie nicht richtig gemacht würde.

Dann geht es los in die verschiedenen Bereiche des Buches.

Es ist unterteilt in mehrere Kapitel:
– Vergessene Welten
– Begegnungen im No-Go-Land
– Lex Urbex
– Gut gerüstet ins Abenteuer
– Urbex Bootcamp
– Orte der Erinnerung
– Sagenwelten
– Vergessene orte
– Urbexexpeditionen
– Leben im Lost Place
– Das kleine Einmaleins
– HDR-Sandwiches
– Pixelpolitur
– Jäger der verlorenen Schätze.
Die Überschriften zeigen schon was man als Leser und Betrachter im Buch alles geboten bekommt.
Neben ganz vielen sehr guten und stimmungsvollen Fotos von Lost Places über das geeignete Equipment hin zu Bearbeitungsprogrammen, stürzenden Linien, wie finde ich beeindruckende Lost Places? oder auch alte Bäume, die als Kulisse für Shootings dienen könnten? bis hin zu vielen Links zu weiterführenden Seiten.

Im Buch habe ich ein Foto entdeckt, das ein altes Hotel zeigt. Ich hielt es zunächst für eine Postkarte aus alten Zeiten. Weit gefehlt, der Autor zeigt man Beispiel wie man aus einer normalen Aufnahme ein solches Foto macht. Er gibt im Buch ganz viel Denkanstösse zum Thema Lost Places, wie schaffe ich es auf Fotos den Charme des morbiden Baus rüber zu bringen, wie fange ich die Szene ein, wie kann ich in der Bildbearbeitung eine recht nichtssagende Aufnahme mit der Simulation z.B. einer Nachtaufnahme, zu einem wahren Kunstwerk machen.

Es fehlen im Buch auch nicht Tipps, dass man als Urbexer besser nicht alleine losgeht, da es immer Gefahren mit sich bringt, wenn man Lost Places betritt.

Das Buch von Charlie Dombrow zum Thema „Lost Places“ ist eine Augenweide und der Autor hat es im Buch geschafft neben den Fotos, die den Charme der Location abbilden, auch ganz viele Tipps (auch für Einsteiger verständlich) zu geben, von fotografischen bis hin zu rechtlichen.

ISBN: 9783645605144
Bestellen können Sie das Buch hier.

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