Charlie Dombrow : Fotografie Lost Places

Charlie Dombrow ist Fotograf im Bereich der Werbefotografie und Location Scout.

Auch Lost Places haben es ihm angetan, oft geben sie ja auch einen guten Hintergrund für Werbeaufnahmen ab. Tolle Fotos aus dem Bereich findet man auf der Homepage des Autors.

Das Buch „Fotografie Lost Places“ führt den Leser und Betrachter in oft verborgene Welten.
Der Autor schreibt bereits im Vorwort, dass er bei der Auswahl, der im Buch vorgestellten Locations, nicht alle tollen Lost Places aufführen kann. Viele davon kann man aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich machen, oft ist es verboten zu fotografieren.

Im Buch lässt uns der Autor teilhaben an seinen Gedanken zum Thema „Lost Places“. Wie wunderbar ist oft der Charme eines alten maroden Gebäudes und wie entsetzlich wäre ein Renovierung, besonders, wenn sie nicht richtig gemacht würde.

Dann geht es los in die verschiedenen Bereiche des Buches.

Es ist unterteilt in mehrere Kapitel:
– Vergessene Welten
– Begegnungen im No-Go-Land
– Lex Urbex
– Gut gerüstet ins Abenteuer
– Urbex Bootcamp
– Orte der Erinnerung
– Sagenwelten
– Vergessene orte
– Urbexexpeditionen
– Leben im Lost Place
– Das kleine Einmaleins
– HDR-Sandwiches
– Pixelpolitur
– Jäger der verlorenen Schätze.
Die Überschriften zeigen schon was man als Leser und Betrachter im Buch alles geboten bekommt.
Neben ganz vielen sehr guten und stimmungsvollen Fotos von Lost Places über das geeignete Equipment hin zu Bearbeitungsprogrammen, stürzenden Linien, wie finde ich beeindruckende Lost Places? oder auch alte Bäume, die als Kulisse für Shootings dienen könnten? bis hin zu vielen Links zu weiterführenden Seiten.

Im Buch habe ich ein Foto entdeckt, das ein altes Hotel zeigt. Ich hielt es zunächst für eine Postkarte aus alten Zeiten. Weit gefehlt, der Autor zeigt man Beispiel wie man aus einer normalen Aufnahme ein solches Foto macht. Er gibt im Buch ganz viel Denkanstösse zum Thema Lost Places, wie schaffe ich es auf Fotos den Charme des morbiden Baus rüber zu bringen, wie fange ich die Szene ein, wie kann ich in der Bildbearbeitung eine recht nichtssagende Aufnahme mit der Simulation z.B. einer Nachtaufnahme, zu einem wahren Kunstwerk machen.

Es fehlen im Buch auch nicht Tipps, dass man als Urbexer besser nicht alleine losgeht, da es immer Gefahren mit sich bringt, wenn man Lost Places betritt.

Das Buch von Charlie Dombrow zum Thema „Lost Places“ ist eine Augenweide und der Autor hat es im Buch geschafft neben den Fotos, die den Charme der Location abbilden, auch ganz viele Tipps (auch für Einsteiger verständlich) zu geben, von fotografischen bis hin zu rechtlichen.

ISBN: 9783645605144
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Katja Porsch : Wenn dir das Leben in den Hintern tritt, tritt zurück

Katja Porsch beschreibt in „Wenn dir das Leben in den Hintern tritt, tritt zurück“ den Weg zum Erfolg.

Wieder so ein Buch mit Erfolgsgeheimnissen, die dann doch nichts bringen. Das könnte man denken. Oft ist es so, jemand, der die Höhen des Lebens miterlebt hat, aber nie die wirklichen Tiefen, schreibt über sein vermeintliches Glück und gibt jede Menge Tipps.
Wie viele so genannter Keynote – Speaker habe ich schon erlebt, bei denen ich dachte „Was soll ich davon mitnehmen?“.
Da auch Katja Porsch eine dieser hochgelobten Keynote – Speaker ist, bin ich entsprechend skeptisch an das Buch gegangen, obwohl schon mal eins anders ist, nämlich ihre Vita.

Mich hat das Buch begeistert. Katja Porsch ist anders als die gewohnten Speaker. Sie hat, wenn man sich mit ihrer Vita beschäftigt oder einfach nur ihr Vorwort liest.
Beeindruckt hat mich zu Beginn des Buches das Geleitwort von Katja Porsch´s Mutter, die schreibt “ Nichts konnte mich aus der Bahn werfen, meinen eigenen Weg zu gehen. Und das Gleiche habe ich mir auch für dich gewünscht.“
Nach dem Lesen des Buches kann ich nur sagen, der Wunsch ist wohl in Erfüllung gegangen.

Katja Porsch hat im Leben, und so alt ist gar nicht, schon jede Menge hinter sich. Von der Top – Verkäuferin im Immobilienbusiness über die Selbstständigkeit bis hin zu 2 Pleiten.
Vom Porsche in jungen Jahren bis hin zur Kündigung der Wohnung, weil kein Geld für die Miete da war.
Wer war in dieser Zeit für sie da? Die Freunde, nein, aber ihre Mutter, die an Katja Porsch geglaubt hat und ihr Kraft gab.

Katja Porsch zeigt in ihrem Buch, dass es keine Frage der Herkunft ist, ob man im Leben erfolgreich ist, sondern alleine eine Frage des eigenen Willens.
Der Satz „Mein Leben ist meine Verantwortung“ ist die Devise von Katja Porsch. Nur ich bin für mein Leben und meine Erfolg verantwortlich. Das sollte unser Credo werden, wenn wir erfolgreich sein wollen.
Dazu passt dann auch der Titel des Buches. Ja und das Leben gibt einem doch häufiger einen Tritt in den Hintern, oder?

Katja Porsch legt im Buch gleich mit grundsätzlichen Überlegungen an, den Meinungen zum Thema Erfolg.
Gibt es Schnittmengen, Dinge, die bei den meisten erfolgreichen Menschen gleich sind.
Wie lernen Kinder? Wie erreichen sie ihr Ziel? Es lohnt sich darüber nachzudenken.

Und es ist auch wichtig an sich zu glauben.
Ein Zitat aus dem Buch „Erfolgreiche Menschen warten nicht bis es zu spät ist, sondern holen sich den Erfolg, den sie haben wollen.“
Recht hat Katja Porsch, aber im Alltag ist das nicht selbstverständlich.

Katja Porsch schreibt in einem gut verständlichen, recht lockeren Stil und mit vielen Beispielen wie man sein Leben ändern kann.
In Kapitel 5 gibt es dann unter Überschrift „Tritt zurück – jetzt“ recht konkrete Tipps wie man zurück tritt.
Sie wollen ihren Erfolg, dann ist das Kapitel sehr hilfreich. Es gibt klare „Handlungsanweisungen“ und auch einen Link zu weiterführenden Übungen, etc.
Der Weg zum Erfolg ist kein Zuckerschlecken, sondern harte Arbeit.

Dieses Buch ist aus meiner Sicht sehr hilfreich, auch um sich klar zu werden, was einem gerade im Weg steht, um zu erkennen, dass jeder erfolgreich sein kann und wo kleine Stellschrauben für das eigene Leben sind.

ISBN: 9783903090811
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Katja Seidel : Astrofotografie

Katja Seidel hat mit „Astrofotografie – Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung“ ein Buch geschrieben, das sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene beim Thema Astrofotografie geeignet ist.
Katja Seidel ist hauptberuflich als IT – Beraterin tätig. Da sie dem Beruf am Tage nachgeht, steht dieser ihrer Leidenschaft, der Astrofotografie, nichts im Wege.

Astrofotografie verbinde ich mit aufwendigem Equipment. Nachdem ich dieses Buch zum Thema gelesen habe, sehe ich das anders.
Wobei die Autorin das Thema Astrofotografie weit fasst. Auch die blaue Stunde nimmt einen großen Raum ein, was mich sehr gefreut hat. Ich habe hierzu viele Tipps schon ausprobiert.

Zunächst beschreibt Katja Seidel was sie mit ihrem Buch möchte, welchen Fragestellungen man sich bei der Astrofotografie stellen muss, welchen Herausforderungen, für die die Autorin Hilfestellungen gibt. Es sind viele Faktoren, die ein Foto beeinflussen, angefangen von der Bildkomposition, die Uhrzeit, die Jahreszeit, Standort, Lichtsmog, usw.

Die Autorin stellt auch jede Menge Zusatzmaterial und Übungen zur Verfügung, die Downloadmöglichkeit findet man auf Seite 16 des Buches.

Angesprochen haben mich die vielen Tipps im Buch, z.B. eine Tabelle welches Equipment ich in welchem Monat für welches Projekt benötige und es überhaupt möglich ist. Ein Beispiel Deep Sky Anfang des Jahres eingeschränkt möglich, ab August sehr gut.

Dann geht es los mit den Kapiteln:- Auf zu den Sternen
Teil I Grundkurs Astrofotografie
– Die richtige Ausrüstung
– Astronomie für Fotografen
– Fototechniken für das Fotografieren bei Nacht
Teil II Fotografische Projekte
– Blaue Stunde
– Leuchtende Nachtwolken
– Mond
– Milchstraße
– Polarlichter
– Startrails
– Meteore
– Mondfinsternis
– Zeitrafferfotografie
Teil III
– weiterführendes Equipment
– Internationale Raumstation ISS
– Deep-Sky-Fotografie
– Kometen

Sie können schon an den Überschriften sehen wie vielfältig das Buch ist.
Sollten Sie nun das detaillierte Inhaltsverzeichnis suchen oder erst einmal schauen wollen, ob Ihnen Katja Seidels Art zu schreiben liegt, so können Sie hier beim Verlag die Leseprobe finden.

Alleine das Anschauen der Fotos macht schon grossen Spaß. Katja Seidel hat stets Brennweite, Blende, Belichtungszeit, ISO, Aufnahmedatum und Uhrzeit dazu notiert, sodass man selber überlegen kann, wie man eine ähnliche Aufnahmesituation plant.
Sie gibt ganz viele „Bastelanleitungen“, z.B. Heizelemente für das Objektiv, um ein Beschlagen zu verhindern, etc.
Im Buch findet man dazu nützliche Links zu Wetterseiten und anderen ergänzende Seiten, dazu Apps, Tipps für Lampen, damit man nicht im Dunkeln steht und die Einstellungen an der Kamera nicht vornehmen kann, Software – Empfehlungen, und  ganz viele Hinweise, um zu gelungenen Aufnahmen zu kommen. Auch Buchtipps gibt es von der Autorin.

Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich in das Thema Astrofotografie einarbeiten will und nicht erst grosse Anschaffungen tätigen möchte.
Mich wird es in den nächsten Urlaub begleiten. Da habe ich viel Zeit zum Ausprobieren.

ISBN: 9783836242523
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Stephan Harbort : Killerfrauen

„Killerfrauen“ ist das neue Buch von Stephan Harbort.
Stephan Harbort ist Kriminalhauptkommissar und leitet in Düsseldorf ein Krimininalkommissariat. Er ist Experte für Serienmorde.

Killerfrauen, damit sind Serienmörderinnen gemeint.
Im Vorwort des Buches weist der Autor darauf hin, dass Frauen an „Mord und Totschlag“, laut BKA – Statistik, nur einen Anteil von 12 % haben.
Aber auch Frauen können zur Serienmörderin werden.

Stephan Harbort schildert die Vorgehensweise von 7 Serienmörderinnen. Es sind echte Fälle , klar Namen, Ort, etc. wurden verändert. Aber die grausamen Taten sind Realität.
Frauen, deren Taten man einfach nicht nachvollziehen kann, z.B. die Morde an den eigenen Kindern, die Morde an Patienten, usw., lernt man im Buch kennen.

Der Autor beschreibt zum einen wie die Polizei der Serienmörderin auf die Schliche kam, sie entlarvte und zum anderen auch die Hintergründe und die Vorgehensweise der Täterin bei den Morden.
Für zarte Nerven ist das Buch nichts.

Als Leser bekommt man einen Eindruck davon wie Frauen ticken, die  Serienmorde begehen. Man lernt ihre Motive kennen, ihre Eigeneinschätzung und vieles mehr.
Eine Krankenschwester, die behauptet den Willen des Patienten zu befolgen, den sie tötet, schildert im Interview mit dem Autor wie sie sich gefühlt hat. Harbort konfrontiert sie mit den Aussagen ihrer Kollegen, ihres Umfeldes, die Reaktionen sind nicht nachvollziehbar. Was diese Frau nicht hat, ist ein Unrechtsbewusstsein.

Es ist erschreckend zu lesen, wie die Serienmörderinnen, meist im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte, ihre Taten planen und auch noch für richtig halten.

Dem Autor ist es gelungen, uns Lesern einen Einblick in die Arbeit der Polizei in diesen Fällen zu geben, aber auch einen Einblick in das „Seelenleben“ der Mörderinnen.
Harbort schreibt sehr mitreißend und auch gut verständlich.

Mich hat das Gelesene mit Entsetzen zurück gelassen und mit der Frage „Sind dies noch Menschen?“ – zumindest im moralischen Sinne.

Im Buch findet man auch Statistiken zum Thema.

Mein Fazit: ein Buch bei dem ich oft schlucken musste und das nicht mal eben so zu lesen ist, aber ein sehr gutes Buch.

ISBN: 9783426788660
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Bekoff, Pierce : Sind Tiere die besseren Menschen

Marc Bekoff und Jessica Pierce haben das Buch „Sind Tiere die beseren Menschen?“ geschrieben.

Marc Bekoff ist emeritierter Professor der Ökologie und Evolutionsbiologie an der Universität von Colorado (USA).
Jessica Pierce ist Philosophin und arbeitet als Professorin an der Universität von Colorado im Bereich Gesundheit und Bioethik.

Die Autoren beschreiben im Buch, dass Tiere quasi eine Seite haben, die sie dem Menschen ähnlich macht. Sind sie am Ende die besseren Menschen?
Tiere kennen Empathie, können trauern, sich freuen, kooperieren, es gibt so etwas wie Moral, usw.
Jeder, der ein Tier hat und mit Tieren lebt, kann das wohl bestätigen. Oft erlebe ich bei unseren Hunden und anderen Tieren, dass sie etwas füreinander und auch für die Menschen, mit denen sie leben, empfinden.
Wenn es einem nicht gut geht, sind die nah bei einem. Sie versuchen zu trösten, etc.

Marc Bekoff hat diese Verhaltensweisen der Tiere lange erforscht. Auf einer Dinnerparty hat er Jessica Pierce kennengelernt und so kam es zu dem gemeinsamen Buch.

Die beiden Autoren schildern an ganz vielen Beispielen, dass Tiere eine Seele haben, sie trauern, von Elefanten kennt man das gut. Auch andere Gefühle sind teils sehr gut erforscht.
Raben und Schweine sind ja schon länger als kluge Tiere bekannt.
Die tierischen Gefühle sind oft den menschlichen sehr ähnlich.

Bekoff schildert auch, was er z.B. von Jane Goodall und anderen Forschern gelernt hat.

Die Autoren haben ihr Buch gut strukturiert. Mehrere Kapitel lassen uns Leser eintauchen in die Verhaltensweisen und Gefühlswelt der Tiere:
– Moral im Tierreich
– Grundlagen für Gerechtigkeit im Tierreich
– Kooperation
– Empathie
– Gerechtigkeit
– das Unbehagen mit der tierischen Moral.

Marc Bekoff und Jessica Pierce haben aus ganz vielen Quellen und eigener Forschung zusammengetragen was derzeit Stand der Wissenschaft zum Thema ist.
Sie schreiben sehr gut verständlich, man muss kein Wissenschaftler sein, um das Buch zu verstehen.
Nach dem Lesen des Buches weiß man, was man oft schon vermutet hat, die Tiere sind uns Menschen sehr ähnlich.

Falls Sie sich erst das ausführliche Inhaltsverzeichnis anschauen wollen oder eine Leseprobe suchen, so finden Sie diese hier.

Mein Fazit: ein lesenswertes Buch für alle, die sich für Tiere interessieren oder auch mit Tieren arbeiten.

Quelle: Kosmos-Verlag

EAN: 9783440156513
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Michael Altenhofer : Auf den Punkt – 52 Impulse zum Glücklichsein

Michael Altenhofer hat mit „Auf den Punkt – 52 Impulse zum Glücklichsein“, sein 2.“Auf den Punkt“ – Buch geschrieben.

Michael Altenhofer ist Unternehmer in Österreich, dazu Kolumnist und gewohnt seine Ideen zu verbreiten in Seminaren und Vorträgen.
Jede Woche erscheint die Kolumne des Autors in der „Krone bunt“ einer österreichischen Zeitung.

Glücklichsein, wer will das nicht. Gelingt es immer? Nein aus meiner Sicht wahrhaftig nicht.
Aber erstrebenswert ist der Zustand des Glücklichseins schon. Oft sind da Hindernisse und wie umgehe ich die ?

Tipps dazu hat Michael Altenhofer in seinem Buch parat.
Der Autor schreibt auf eine lockere Art und Weise. Die Kapitel sind kurz und regen zum Umdenken an.
An jedem Tag kann das ,was mich glücklich macht, etwas anderes sein. Deshalb findet man 52 Impulse im Buch für jede Woche einen.

Los geht es mit „Inventur im Kopf?“ oh ja, die ist nötig.
Der Autor regt dazu an eine Inventarliste anzulegen und dann zu sehen wo das Entrümpeln losgehen kann. Den Keller räumen wir ja auch auf, warum also nicht auch unseren Kopf?
Im Prinzip einfach, aber man muss quasi den „Tritt in..“ bekommen es tuen.

Michael Altenhofer rät uns in den Baumarkt zu gehen, um zu trainieren wie man lösungsorientiert handelt.
Wir lernen die Krallen einzuziehen, die Blickrichtung gilt es zu beachten ( beim Autofahren fahre ich sonst auch ins Feld), warten soll ich lernen ( kann ich das?), usw.
Im Buch bekommt man als Leser kurz und knapp, aus meiner Sicht, leicht umsetzbare Tipps. Nur umsetzen muss man sie selber.
Sie haben ja 52 Impulse zur Auswahl, machen Sie es wie ich, fangen Sie mit dem an, was für Sie am leichtesten umzusetzen ist.

Mir hat das Buch und die Art des Autors, uns Leser quasi per Buch zu coachen, gefallen.

ISBN: 9783990600023
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Regine Heuser : Zoo!

„Zoo! Die neue Fotoschule – Fotografieren im Zoo mal ganz anders“ ist von Regine Heuser, eine der bekanntesten Tierfotografen in Deutschland, geschrieben worden.

Regine Heuser und ihre Art zu fotografieren, habe ich durch ihre Hundefotos kennengelernt.
Fast täglich sehe ich, selber Hundebesitzerin, auf facebook tolle Fotos von der Autorin.

Da ich immer wieder mal selber noch Tipps für das Tüpfelchen auf dem i suche, was das Fotografieren im Zoo angeht, habe ich „Zoo!“ nun vom Anfang bis zum Ende gelesen und viele Dinge probiert, allerdings bislang nur Wildlife.

Schon mal vorweg: aus meiner Sicht ist das Buch sehr gut für Einsteiger in die Tierfotografie bzw. Zoofotografie geeignet.
Aber selbst, wenn man schon lange fotografiert, oft mit einem anderen Schwerpunkt, so wie ich, profitiert man vom Buch.

Fotografieren im Zoo ist eine Herausforderung. Es gilt Zäune optisch zu überwinden, man will durch Glasscheiben fotografieren, das Equipment sollte sich noch tragen lassen, Tiere bleiben nicht auf Kommando stehen, usw.

Regine Heuser hat, um den Leser quasi an die Hand zu nehmen, das Buch wie eine Art Zoofotografie – Workshop aufgebaut.
Sie ist nicht selber dabei, um einem über die Schulter zu schauen, aber das Buch kann durchaus auch ein Begleiter sein gerade für Einsteiger, die häufiger etwas nachschauen müssen.

Die Autorin hat ihr Buch zur Zoofotografie sehr strukturiert aufgebaut und in mehrere Kapitel unterteilt:
– Zootiere fotografieren – welche Kamera, Kamerapflege, Equipment
– Richtig belichten – weg von der Automatik, Histogramm, Belichtungsmessung und viele Tipps
– Richtig scharf stellen
– Blick für das Tier – wie finde ich meinen Stil, den richtigen Moment, ranzoomen, hin zur manuellen Einstellung, sind die Themen
– Besondere Lichtsituationen – Bildwirkung ist tageszeitabhängig, Licht und Schatten, usw.
– Tropenhaus und Voliere – wie fotografiert man durch Glas?
– Wildlife – Kurzausflug
– Schnelle Bildbearbeitung – hier stellt Regine Heuser ihren persönlichen Workflow vor ( incl. Monitorkalibrierung, Fotos für Web und Druck, zuschneiden, etc.)

Regine Heuser hat das Buch so aufgebaut, dass es immer Texte zum Thema gibt, Tipps oft hervorgehoben sind und Randbemerkungen in Schreibschrift sind. Screenshots, EXIF – Daten und häufig Beispiele für richtig und falsch ergänzen das Ganze.
Vor allem findet man jede Menge tolle Fotos, die Ideen liefern für eigene Tierfotos.

Als Einsteiger kann man sich also erst einmal mit den Einstellungen vertraut machen, die die Autorin benutzt und sich dann ran machen und ausprobieren was in der momentanen Situation gerade richtig ist und den gewünschten Effekt bringt.

Mein Fazit:
Aus meiner Sicht ist es Regine Heuser gelungen, im Buch den Leser, gerade auch den Einsteiger, an die Hand zu nehmen und ihn durch das Thema Zoofotografie hindurch zu führen.
Schritt-für-Schritt kann man sich und seine Fotos nun weiterentwickeln.
Ein tolles Buch.

ISBN: 9783645603874
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Constanze Köpp : aufgeräumt denken

Constanze Köpp hat nach ihrem Buch „aufgeräumt leben“ von dem ich Gutes gelesen und gehört hatte, nun „aufgeräumt denken“ geschrieben.

Erwartet hatte ich, dass Köpp ein richtig gutes Buch zum Thema schreiben würde. Neue Tipps, wie ich den Kopf frei bekomme, wenn mal wieder alles zuviel ist hatte ich erhofft.
Leider bin ich enttäuscht.
Neue Tipps gibt es aus meiner Sicht in dem Buch nicht.

Die üblichen wie Prioritätenlisten, Happy Food, etc, sind enthalten.

Ich kann gar nicht viel zum Buch schreiben, ausser, dass ich nach dem Lesen den Eindruck habe, dass es eine Art Selbsttherapie der Autorin ist, ein Verarbeiten eigener Konflikt, etc.
Man erfährt mehr über die Probleme der Autorin in Bezug auf Beziehung und ähnliche Themen als das ich Tipps bekommen hätte, die ich noch nicht gekannt hätte.

Das Buch habe ich mehrfach angefangen und wieder weg gelegt, letztendlich habe ich es von der ersten bis zur letzten Seite gelesen, um mir ein Bild zu machen. Geändert hat es nichts.
Schade.

ISBN: 9783426788387
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Lingenfelter : Der Engel an meiner Seite

Mike Lingenfelter hat mit Hilfe von David Frei die wahre Geschichte von sich und  Dakota, seinem Golden Retriever, aufgeschrieben.

Mike Lingenfelter ist Ingenieur und der Besitzer von Dakota, der liebevoll Cody genannt wurde.
David Frei ist lange Jahre Co-Moderator der Hundeshow Westminster Kennel Club des Fernsehsenders USA Network.

Dakota ist ein Golden Retriever, ein ganz besonderer Hund für Mike.
Mike, der Ingenieur ist und sich hauptsächlich mit der Planung und der Bauleitung von Kommunikations – und Kontrollsystemen für Flughäfen und Transportmittel beschäftigt, hat bereits 2 Herzinfarkte und eine Herzoperation hinter sich. Als Folge hat Mike eine instabile Angina pectoris, die mit schweren Anfällen einhergeht.
Der stressige Job hat ihn krank gemacht. Die Erkrankungen haben ihn ausgebremst.
Daraus resultiert eine schwere Depression.

Da Mike so weit ist, dass er sich mit Selbstmordgedanken trägt, geht er zu der Psychiaterin Dr.Atta. Diese empfiehlt ihm einen Therapiehund.
Mike sträubt sich, er und seine Frau haben doch schon Abbey, die Golden Retriever – Hündin. Nur eignet sich diese Hündin nicht als Therapiehündin.

Es dauert, aber Mike willigt ein und bekommt schließlich Daktota als Therapiehund.
Cody ist ein Engel auf 4 Pfoten. Er und Mike können bald nicht ohne den anderen.
Dakota wacht über sein Herrchen, spürt jeden Angina Pectoris – Anfall früh genug, um Mike zu warnen.

Dakota wird offizieller Begleithund.

Mike kann wieder arbeiten, engagiert sich für Begleithunde, usw.
Und dann wird Cody sehr krank, Krebs. Gemeinsam kämpfen die beiden.

Lesen Sie selber wie wundervoll die Geschchichte von Mike und Dakota ist.
Beide stehen füreinander ein.

Es werden Lösungen gefunden für Geschehnisse, die unüberwindbar scheinen.

Nicht nur Hundeleute werden dieses Buch mit Tränen in den Augen oder zumindest tiefer Betroffenheit lesen.

Es ist eine wahre Geschichte, wenn mir persönlich auch der Part mit der Tierkommunikatorin etwas seltsam vorkommt.

Was ich aus eigenem Erleben mit einem unserer Golden Retriever aber weiss, ist, wie sensibel diese Hunde sind. Auch Lucky weiß bereits oft schon vor uns, wenn etwas passiert. Wir haben schon mehrfach Situationen gehabt, in denen er uns gezeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist und wir konnten es nicht einordnen.

Es ist ein Buch das zu Herzen geht, das aber gleichzeitig auch aufzeigt wie wichtig Therapie – und Begleithunde sind.

ISBN: 9783926388957
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Stephen Moss : Eine Erde – viele Welten

Stephen Moss ist Naturforscher, Autor und Naturfilmproduzent.
Gemeinsam mit der BBC hat das ZDF unter dem Titel „Terra X Eine Erde – viele Welten“ eine sechsteilige Naturdokumentation erstellt, die einfach wundervoll ist.
Damit es nicht nur bei den Filmen bleibt, in denen 3 Jahre harte Arbeit stecken, und die man sich hier anschauen kann, hat Stephen Moss dieses Begleitbuch geschrieben.

Die Serie und auch das Buch zeigen aussergewöhnliche Lebensräume und auch Lebewesen. Entstanden ist ein Buch, das beeindruckende Fotos beinhaltet und wundervolle ergänzende Texte.
Das Vorwort hat kein geringerer als Sir David Frederic Attenborough geschrieben, der grosse Tierfilmer und Naturforscher. Alleine diese Tatsache zeigt, wie hochwertig das Buch ist.
Attenborough beschreibt mitreißend die Geschichte der Naturfilme, von den Anfängen bis hin zu „Planet Earth II“ wie „Eine Erde – viele Welten“ im englischen BBC – Film heisst.

Das vorliegende Buch ist ein Dokument wie es im Moment auf unserer Erde aussieht.
Wenn man die Themen verfolgt, so muss man feststellen, dass erschreckenderweise viele der Tiere, die hier noch wundervoll dokumentiert sind, in ihrem Bestand bedroht sind, nicht zuletzt durch Wilderer. Ich denke da an die Elefanten und die Nashörner.

Unterteilt ist das Buch in mehrere Kapitel, wie auch die Filme themenorientiert sind:
– Dschungel
– Gebirge
– Wüsten
– Graslandschaften
– Inseln
– Städte
es schliessen sich noch
– Geschichten an.

Die Fotos, die enthalten sind, zeigen Szenen, in denen wir die Tiere dieser Erde erleben können in ihrem Alltag.
Beeindruckende Bilder z.B. in einer Bildstrecke unter der Überschrift „Wettlauf ums Überleben“, in der mehrere Löwen eine Giraffe jagen. Eine Löwin im Sprung an den Hals der Giraffe und die Gegenwehr der Giraffe sind festgehalten.
Aber auch Zwergmäuse, Drachen – nein es ist ein Komodowaran, der auf den ersten Blick an einen Drachen erinnert, gilt es zu bewundern.

Im Buch kann man viel lernen über die unterschiedlichen Lebensräume auf dieser Erde.
Es lohnt sich das Buch aufmerksam zu lesen, wenn ich auch gestehen muss, erst einmal habe ich mir die wundervollen Fotos angeschaut, danach ging es ans Lesen.

Mein Fazit: dies ist ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen darf, wenn man sich für die Natur, für Tiere und deren Lebensräume interessiert.
Naturliebhaber werden das Buch lieben.

Ich mache das normalerweise nicht, aber mir liegt ein Projekt am Herzen, das Kampf gegen die Wilderer unterstützt, für die Nashörner, darum der Hinweis auf „Rettet das Nashorn„, da ich weiß das das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird, zum Schutz der Tiere.

Quelle:Bruckmann – Verlag

ISBN: 9783954162338
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