Dr.Schubert : Bewegung zum Glück!

„Bewegung zum Glück! – Für immer gesund,vital und beweglich“ ist der Titel des Buches von Dr.med.Dietmar Schubert.
Dr.Schubert hat eine Praxis für Allgemein – und Sportmedizin im schwäbischen Ehingen.

„Bewegung zum Glück!“, der Titel des Buches sagt schon viel über den Inhalt des Buches aus.
Aber halt, es ist kein Fitnessbuch, kein Buch für Sportler. Nein Dr.Schubert hat ein Buch für Menschen wie Du und ich geschrieben, Menschen, die sich eben nicht immer fit fühlen.
Menschen, die oft müde sind, ausgelaugt, sind die Patienten von Dr.Schubert und ihnen vermittelt er den Weg aus dieser Situation.

Es gibt genügend Zeitschriften zum Thema Fitness, die aber eher frustrieren als motivieren, denn so knackig wie die Models darin ist man nicht.
Man ist ein Durchschnittsmensch, oft noch beruflich an – und eingespannt und dann soll ich noch Sport machen. Wo soll ich die Zeit her nehmen? Auf Sportstudio habe ich keine Lust.
Geht es Ihnen auch so?

Genau für diese Menschen ist das Buch geschrieben.
Zitat aus dem Vorwort “ In diesem Buch lernen Sie einen radikal anderen Ansatz kennen als in gängigen Ratgebern. Er beruht auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Rolle der Muskulatur für Lebensenergie und Lebensglück.“
Grosse Versprechungen, wird das Buch sie halten? habe ich mich gefragt.

Es hält sie. Dr.Schuberts Ansatz besteht darin, dass man kein Sportprogramm absolviert, sondern kleine Veränderungen in den Alltag einbaut. Für Couch-Potatoes ist schon eine Kniebeuge viel.
Kleine Änderung im Bereich der Ernährung können viel bewirken. Nein keine Diät, keine Angst.
Auch gibt es im Buch von Dr.Schubert keine Vorschriften wie ich meine Bewegung ändern soll. Aber Ideen liefert der Autor.
Mir gefällt sein Konzept zu hinterfragen welche Art der Bewegung man in der Kindheit geliebt hat und darauf aufzubauen.
Bei mir passt das auch. Wir sind viel gewandert, ich war in der Natur unterwegs und auch heute geniesse ich es mit den Hunden in den Wald oder durch Felder zu gehen.

Der Autor regt dazu an, was den eigenen Körper und unseren Umgang mit ihm angeht, quasi die Reset-Taste zu drücken, alles auf Anfang und noch mal neu starten.
Simple Tipps gibt er. Ein Beispiel zum Thema Zucker. Dr. Schubert verbietet Schokolade nicht, er regt an einen kleinen Schritt zu machen und dunkle Schokolade zu essen statt Milchschokolade. Danach hat man nicht noch mehr Lust auf Schoki, wie es bei Vollmilchschokolade oft ist.
„Sie sind nicht das Opfer ihres Körpers, sondern Sie bestimmen über ihren Körper….“ lautet eine Aussage des Autors. Und er hat ja Recht.

Beispiele zeigen wie man aus so manch einer Falle im Alltag entkommt. Ein der Beispiele das mich beeindruckt hat, ist die Geschichte „Rollator oder Rennrad? Eine Frage der Entscheidung“.

Dr.Schubert liefert im Buch auch Übungen, nicht viele, aber gut nachvollziehbare.
Wer sich mal anschauen möchte, was der Autor so an Übungen parat hat, kann ja mal in seinem YouTube-Channel vorbeischauen.

Aus meiner Sicht ist das Buch „Bewegung zum Glück“ empfehlenswert für alle, die mit kleinen Änderungen im Alltag fitter werden wollen.
Das Buch ist allgemeinverständlich geschrieben.

ISBN: 9783990600047
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Ruthe, Barth : Hunde! Das macht der sonst nie

„Hunde ! Das macht er sonst nie“ ein Buch zum Lachen aber auch zum Nachdenken.

Ralph Ruthe ist einer der bekanntesten Cartoonisten in Deutschland. Er ist verantwortlich für die wundervollen Cartoons im Buch.
Markus Barth ist Autor. Unter anderem schreibt er für die „heute-show“ und „Ladykracher“. Jetzt können Sie sicher schon erahnen, was Sie textlich erwartet.

Texte und Bilder, die einen als Leser und Betrachter zum herzlichen Lachen animieren, in denen aber auch oft jede Menge Wahrheit ist, sind im Buch zu finden.
Laut gelacht habe ich bei den beiden Tagebucheinträgen, einmal vom Landhund, einmal vom Stadthund. Herrlich und so wahr.
Ein Beispiel vom Stadthund :
„19 Uhr : Abendessen. Herrchen stellt mir das restliche Nassfutter hin. Ist aber an den Rändern schon leicht eingetrocknet. Also wieder hinlegen und Wangen einziehen…“
Ich kenne das, einer unserer Hunde ist auch sehr erfinderisch, wenn es etwas gibt was er nicht mag.

Herrlich die „10 Kommandos , die viel zu selten trainiert werden“.
Und die Krönung ist die Waldorf-Hundeschule.

Viele Zeilen kommen mir bekannt vor, teils aus eigener Erfahrung, teils aus dem was man draussen erlebt mit anderen Hunden.
Markus Barth muss Hundeerfahrung haben, denn er legt den Finger in die Wunde. Ich sehe auch die Hunde vor mir, die ein Tagesprogramm haben wie ein Manager, die mit dem rosa Schleifchen im Haar und was mir sonst beim Lesen einfiel.

Ein Buch für alle Hundehalter und Trainer, die mal herzhaft lachen wollen und eine Empfehlung für alle, die sich den ersten Hund holen wollen.
Denkt aber darüber nach, was der Autor sagen will mit seinen Texten.
Als Geschenk auch sehr gut geeignet.

ISBN: 9783830334507
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Bloch / Radinger : Der Wolf kehrt zurück

„Der Wolf kehrt zurück“ ist das neue Buch von Günther Bloch und Elli H.Radinger, den einzigsten deutschen Wolf – Freilandforschern.
Das Buch trägt den Untertitel „Mensch und Wolf in Koexistenz?“ und diesem Titel wird das Buch absolut gerecht.

Eigentlich könnte ich meine Buchbesprechung mit einem Zitat aus dem Vorwort, das Dr.Dorit Urd Feddersen-Petersen geschrieben hat, beenden, mache ich natürlich nicht.
„Dieses Buch besticht durch Fakten und den immensem Kenntnisreichtum seiner Autoren, denen ein überaus praktikables Handbuch zum Leben mit Wölfen in Deutschland gelungen ist.“
Recht hat sie.

Der Wolf ist schon da, was ein Glück. Der Wolf gehört einfach dazu, um ein Gleichgewicht in der Natur zu gewährleisten.

Die Autoren sind beide lange Jahre in der Wolfsforschung als Freilandforscher tätig.
Günther Bloch, der nach seiner Tätigkeit als Hundetrainer und Experte für Hunde, in die Canidenforschung ging, zunächst zum Thema freilebende Hunde arbeitete (Pizza-Hunde als Stichwort) und 1998 – 2014 in Kanada die Beobachtung der Bowtal-Wolf-Familie durchgeführt hat ist einer der Wolfsexperten überhaupt.
Elli H.Radinger ist Fachjournalistin und verbringt viel Zeit mit der Wolfsbeobachtung im Yellowstone-Nationalpark. Auch sie ist eine angesehene Wolfsexpertin.
Die beiden durfte ich zuletzt 2016 beim Wolfstag in Wetzlar erleben und viel von ihnen lernen.

Das Buch der beiden Autoren soll helfen das Leben mit dem Wolf in Deutschland für beide Seiten erträglich zu gestalten.
Der Wolf ist doch nicht mehr der Bösewicht wie in Rotkäppchen, aber doch sind eine ganze Reihe Menschen ängstlich, wenn es um den Wolf geht.

Eins ist sicher klar, es gibt nicht <strong>den</strong> Wolf, genauso wie es nicht <strong>den</strong> Menschen gibt. Auch das Verhalten des jeweiligen Wolfes ist von vielen Faktoren abhängig, sei es Alter, Lebensumfeld, Erfahrungen, Charakter, usw.
Aber es gibt grundsätzliche Überlegungen und Tipps zum Thema Koexistenz Mensch-Wolf und diese haben Günter Bloch und Elli Radinger auf sehr gut verständliche Art und Weise, strukturiert und hilfreich in ihrem Buch zusammengefasst.

Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Willkommen Wolf- auf leisen Pfoten
– Die Rolle der Medien und der Sprache
SOKO Wolf – im Dienst der Wissenschaft
Herdenschutz – Übergriffe auf Nutztiere
– Wolf und Jäger – ein ambivalentes Verhältnis
– Angst vorm Wolf? – Wie gefährlich ist er wirklich?
– Begegnung Wolf und Mensch
– Konfliktpotenzial „Problemwolf
– Wolfstourismus
Wolfspolitik – Wege zum Zusammenleben
– Service – Wissenswertes für Wolfsfreunde

Im Buch erfährt man als Leser grundsätzliche Dinge, wie z.B., dass der Wolf normalerweise sein Revier hat und dort bleibt, wie er sich meist verhält, was tue ich bei einer Begegnung mit einem Wolf, wenn ich alleine bin, mit Hund, mit Pferd, etc. Da erinnere ich mich an den Wolfstag und den Tipp von Günther Bloch man solle hampeln und sich groß machen wie ein Flugzeugeinweiser, ein Bild, das mir im Kopf geblieben ist.
Aber man lernt noch viel mehr.
Ich finde es interessant zu erfahren, dass es mehrere Institute/Einrichtungen gibt, die Daten zu den Wölfen in Deutschland sammeln oder auch dabei helfen, festzustellen ob nun ein Wolf oder ein Wolfshund gesichtet wurde.

Auch der Fall „Kurti“ , der sogenannte Problemwolf, der abgeschossen wurde, wird detailliert behandelt. Soweit hätte es gar nicht kommen müssen, man hat nicht versucht den Wolf zu vergrämen, nicht auf den Experten gehört, etc.
Im Buch wird anhand dieses Wolfes genau erklärt was Hysterie auslösen kann und wie man mit Vernunft und Sachverstand hätte handeln können.

Die Autoren verschweigen auch keinesfalls, dass Wölfe auch Nutztiere töten. Nein, das passiert möglicherweise. Aber man kann als Nutztierhalter vorbeugen und hierzu bekommt man die Anleitungen im Buch, incl. der genauen Zäune, etc. Angegeben sind detailliert Stromstärke, Dicke des Zaunes, welcher Lärm,etc.
Auch ist Herdenschutzhund nicht gleich Herdenschutzhund, und auch hierfür findet man Referenzen und Hinweise wie man den geeigneten Hund/Züchter findet.

Als Leser lernen wir was notwendig ist, um das Leben von Mensch und Wolf in Koexistenz möglich zu machen und wozu wir Wölfe brauchen.
Aus meiner Sicht sollte dieses Handbuch Pflichtlektüre sein für alle verantwortlichen Politiker und Sachbearbeiter, aber auch für Journalisten, die über Wölfe schreiben, für Verantwortliche in Jagd – und Bauernverbänden, etc..
Lesenswert ist es für jeden, der sich mit dem Thema beschäftigen möchte, aus meiner Sicht auch für Lehrer und Erzieher, um nicht ein falsches Bild zu vermitteln aus Unwissenheit heraus.
Man findet im Serviceteil auch jede Menge Informationsquellen und Anlaufstellen, wenn man sich für Wölfe interessiert.

Günther Bloch und Elli H.Radinger haben es mal wieder verstanden ein sehr gut verständliches und hilfreiches Buch zu schreiben.
Wer stets auf dem neuesten Stand zum Thema Wolf bleiben möchte, dem kann ich den von mir sehr geschätzen monatlichen Newsletter zum Thema Wolf empfehlen, den man hier kostenlos abonnieren kann.

ISBN: 9783440154045
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Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie – Rheinwerk-Verlag

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist ein neues Buch aus der Reihe „Die Fotoschule in Bildern“ des Rheinwerk-Verlages.

Die Fotoschule zur Tierfotografie ist von 3 Fotografen geschrieben worden. Da ja jeder Fotograf andere Schwerpunkte hat und anders arbeitet, finde ich dieses Konzept sehr hilfreich für den Leser.
Die Autoren sind:
Julia Poker ist von Beruf Mediengestalterin, seit vielen Jahren ist ihre Leidenschaft die Haustierfotografie
Lambert Heil ist Zoopädagoge in Hellabrunn/München und Veranstalter von Natur- und Fotoreisen, er fotografiert im Zoo und Wildlife
und
Joachim Wimmer ist Umweltingenieur und begeisterter Naturfotograf.

Alleine die Auswahl der Fotografen zeigt schon, wie auch das Titelbild des Buches, dass das Buch eine große Spannbreite der Tierfotografie abdeckt. Egal ob nun Haustiere wie Hund, Katze, Pferde, Wildtiere, Zoofotografie, Vögel, man findet Tipps und wundervolle Beispeilfotos im Buch.

Das Buch zur Tierfotografie ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Im Gehege oder Zoo
– Wild und ungezähmt
– In der Dämmerung und Nacht
– Klein und flink
– In der Kinderstube
– Action!
– Beste Freunde
– Abstraktionen
– Exkurse.

In den Exkursen bekommt man als Leser jedes Mal eine kompakte, sehr detaillierte und strukturierte Anleitung zu einem Thema. Exemplarisch möchte ich dies an der Schwarz-Weiss-Fotografie erklären.
Lambert Heil erklärt uns Lesern welche Bilder aus seiner Sicht für S/W geeignet sind und warum. Beispiele verdeutlichen dies. Das beste Beispiel findet man schon vor dem Exkurs auf Seite 21. Der Ausdruck des Affen im S/W ist dermassen aussagekräftig, da hätte die Farbe die Aussagekraft des Fotos nur verwässern können.
Im Exkurs findet man ganz viele Tipps, z.B. farbig fotografieren und dann digital S/W entwickeln, arbeiten mit Farbkanälen, etc.
In dieser Art und Weise sind alle Exkurse gestaltet, kurz, knapp und knackig.

Die einzelnen Kapitel bieten viele Tipps für das reine Fotografieren, aber auch Dinge wie welches Equipment in welcher Situation.  Zeit für den Objektivwechsel hat man in der Tierfotografie normalerweise nicht. Da bleibt nur vorher überlegen welches Obejktiv richtig ist oder mit 2 Kameras arbeiten, dieses Thema kommt zur Sprache, ebenso wie packe ich richtig für eine längere Tour, was bewirken Blende, Brennweite, was kann ich mit Beschnitt am PC erreichen. Wie verschwinden Zäune, wie fotografiere ich durch Glas? und viele andere Themen.

Was mir am Buch besonders gefällt, ist, dass die Autoren uns Lesern und Betrachtern auch die jeweiligen Tiere und ihre Verhaltensweisen nahe bringen.
Wenn ich weiß wie das jeweilige Fotoobjekt tickt kann ich entsprechend planen, um ein möglichst gelungenes Foto zu bekommen.
Es gibt Wildtiere, die bekommt man nur ganz früh vor die Linse, andere in der Dämmerung. Zootier ist etwas anderes als Wildlife oder Haustier.
Je eher ich es schaffe vorherzusehen wie das Verhalten sein könnte, je besser wird mein Foto, weil z.B. mein Standort richtig ist, etc.
Sich bei der Fütterung im Zoo in die Meute der Wartenden zu stellen, wenn ich keine Chance auf die erste Reihe habe, sinnlos.
Oder, wie ich es erlebt habe, im Bayerischen Wald bei der Wolfsfütterung zufällig vorbei kommen, wenn schon etliche Fotografen ewig warten, sinnlos.

Im Kapitel „In der Dämmerung und Nacht“ habe ich viele Anregungen bekommen wie lohnenswert es sein kann, einfach mal zu ungewohnten Zeiten zum Fotografieren aufzubrechen.
Bei den Fotos findet man die Aufnahmedaten, so kann man sich durchaus auch an Hand dieser an ähnliche Situationen herantasten.

Falls Sie sich erst einmal einen Eindruck vom Buch verschaffen wollen, so finden Sie das ausführliche Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe hier.

Sollten  Sie für unterwegs auch das e-book bevorzugen, so können Sie dies für 5 € nachträglich bekommen. Alle Infos dazu gibt es im Buch. Wie ich finde, eine tolle Möglichkeit. Oft habe ich im Urlaub die Zeit mal wieder ein Thema genauer anzugehen, aber das Buch will ich nicht mitnehmen, da ist top ein e-book zusätzlich zu haben.

„Die Fotoschule in Bildern Tierfotografie“ ist schon für Einsteiger ins Thema geeignet, aber auch jemand, der schon länger Tiere fotografiert, profitiert vom Buch.

ISBN: 9783836242509
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Sháá Wasmund : Do Less, Get More

Sháá Wasmund hat ein Buch geschrieben, das ein Arbeitsbuch ist. „Do Less, Get More – Warum weniger mehr ist“, heisst das Buch der Autorin.
Sháá Wasmund ist Absolventin der London School of Economics, sie ist heute eine bekannte Vortragsrednerin.

Wer zu diesem Buch greift, kennt das Problem, man steht unter Druck. Zeitdruck und Leistungsdruck belasten einen, man kommt sich vor wie ein Dampfdrucktopf bei dem der Deckel sich nicht öffnen lässt.
Gesund ist das nicht. Dem Privatleben schadet diese Situation, die viele von uns kennen, auch.
Stress komplett vermeiden, das ist eine Illusion. Ihn aber in die richtigen Bahnen lenken, steuerbar machen, dazu ermutigt Sháá Wasmund in ihrem Buch. Sie gibt Anleitungen, verdeutlicht wo das Problem liegt.

Selber kam die Autorin ans Denken, als ihr Lebensgefährte starb und sie den Verlust verdrängte, indem sie immer mehr arbeitete.
Der Satz ihres Sohnes „Mama, immer hast du so viel zu tuen.“ machte Sháá Wasmund bewusst was ablief. Sie begann nachzudenken was wirklich wichtig ist im Leben.

Das Buch soll ein Weckruf sein, dass jeder sein Lebensglück selber gestalten kann und muss.
Die Autorin nennt es die Weniger-ist-mehr-Haltung, diese Haltung, die den Unterschied macht, der Weg zum glücklicheren Leben.

Im Buch ermutigt sie dazu diesen Weg zu gehen. Die Werkzeuge dazu, Filtern, Zurückschneiden, Prioritäten setzen und Fokussieren, liefert Wasmund. Es in unserem Alltag umsetzen müssen wir selber.

Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt:
– Wann ist das Leben nur so kompliziert geworden?
– Worum es wirklich geht
– Ein Weniger-ist mehr-Leben
– Weniger tun, mehr erreichen.

Ein Zitat von Da Vinci, das ich im Buch gefunden habe, sagt alles „Einfachheit ist die höchste Stufe der Vollendung“.

Das Buch liefert zum einen Denkanstösse, aber auch klare Anweisungen wie man etwas ändern kann. Dabei helfen Listen, Fragen, Tipps, Übungen und sehr gut verständliche Texte. Dazu findet der Leser Buchempfehlungen, wenn man tiefer in die Materie eintauchen möchte.
Auch optisch ist das Buch gut gemacht, wichtige Dinge, werden hervorgehoben, man findet die Übungen sofort.
Tipps für Apps, die das Leben vereinfachen, findet man im Buch.

Der Autorin ist es gelungen, mich als Leser zum Nachdenken anzuregen. Oft habe ich, mit einem Block bewaffnet, da gesessen und ihre Fragen beantwortet, mir Notizen gemacht, usw.
Häufig genug habe ich gehört, dass Glaubenssätze mich daran hindern mich zu entfalten. Aber man muss sich das immer wieder selber bewusst machen und umsetzen.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der „Unter Dampf“ steht und etwas dagegen tuen will. Hier bekommt man klare Handlungsanweisungen, die einen weiter bringen auf dem Weg Dampf abzulassen.

ISBN: 9783423261531
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Kloster Eberbach – Das Lesebuch

„Kloster Eberbach – Das Lesebuch“ ist gerade im TRETORRI – Verlag erschienen.

Kloster Eberbach, diese wundervolle Anlage, fasziniert mich, seit ich hier in der Gegend lebe.
Das Kloster liegt eingebettet in die Weinberge des Rheingaus, oberhalb des Rheins an einem Hang.
Wenn man dort ist, wird man als Besucher gleich gefangen genommen von der Atmosphäre. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Als nun der TRETORRI – Verlag dieses Buch herausgegeben hat, das „Kloster Eberbach – Das Lesebuch“ heisst, war ich gespannt. Das Lesebuch, was soll mir das sagen. Man kennt ja von ähnlichen Locations Bildbände, auch mal etwas über die Geschichte, aber Lesebuch? Lesebuch erinnerte mich gleich an die Schule. Lernen und Kloster Eberbach????
Wahrlich, ich habe in dem Buch viel gelernt oder wieder aufgefrischt mit vielen detaillierten und sehr gut geschriebenen Informationen.
Es ist toll aufgemacht, 2 lange Abende hat mich das Buch gefesselt, ich musste einfach weiterlesen.

Kloster Eberbach wird aus vielen Blickwinkeln betrachtet im Buch.
Man lernt die Stiftung kennen, die dafür sorgt, dass Kloster Eberbach erhalten bleibt.
Die Historie vom Zisterzienserkloster über die leidvolle Geschichte in der Nazizeit bis heute bietet dem Leser sehr viel unterschiedliche Einblicke.
Auch die Geschichte der Zisterzienser im Allgemeinen und besonders in Eberbach wird beleuchtet.
Den Weinbau, hier besonders der Steinberg, die wundervolle Architektur und letztendlich das Weingut, das weit über Kloster Eberbach hinausgeht, lernt man kennen.

Vermutlich begann es 1134 mit der Idee zur Gründung Eberbachs, als Bernhard von Clairvaux zu Gesprächen in Mainz weilte.
Eberbach sollte im Kisselbachtal entstehen. Dort fand man ideale Voraussetzungen für ein Kloster.
Kloster Eberbach hatte letztendlich im 13. Jahrhundert 20 Grangien und 8 Stadthöfe und eigene Schiffe.
Die Geschichte des Klosters und der Klostergemeinschaft ist im Buch detailliert beschrieben und es ist erstaunlich wie groß der Orden damals in seiner Bedeutung war.
Diverse Kriege machten dem Kloster zu schaffen und letztendlich führte 1803 die Säkularisation zum Untergang der Klostergemeinschaft.
Danach war Kloster Eberbach Gefängnis und später war der Eichberg, die Psychiatrie mit ihrer nicht gerade ruhmvollen Geschichte im 3.Reich, dort angesiedelt.

Bis heute führt das Buch durch die Geschichte von Kloster Eberbach, das mittlerweile Kulisse für Filme wie „Der Name der Rose“ oder „Game oft Thrones“ war.
Heute ist das Kloster ein Ort für Konzerte, Kulturveranstaltungen, aber auch Tagungen,usw.

Mich hat das Buch daran erinnert, das ich viel zu lange nicht mehr dort war. Spaziergänge rund um Kloster Eberbach lassen einen eintauchen in die wundervolle Atmosphäre, Besichtigungen sowieso.

Die stimmungsvollen Fotos im Buch zeigen dem Betrachter wie schön es dort ist.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch ein Muss für alle Eberbach-Liebhaber und besonders geeignet für alle Leser, die Kloster Eberbach entdecken wollen. Nach dem Lesen wollen Sie garantiert dorthin fahren und es persönlich besuchen.

ISBN: 9783960330059
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Charlie Dombrow : Fotografie Lost Places

Charlie Dombrow ist Fotograf im Bereich der Werbefotografie und Location Scout.

Auch Lost Places haben es ihm angetan, oft geben sie ja auch einen guten Hintergrund für Werbeaufnahmen ab. Tolle Fotos aus dem Bereich findet man auf der Homepage des Autors.

Das Buch „Fotografie Lost Places“ führt den Leser und Betrachter in oft verborgene Welten.
Der Autor schreibt bereits im Vorwort, dass er bei der Auswahl, der im Buch vorgestellten Locations, nicht alle tollen Lost Places aufführen kann. Viele davon kann man aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich machen, oft ist es verboten zu fotografieren.

Im Buch lässt uns der Autor teilhaben an seinen Gedanken zum Thema „Lost Places“. Wie wunderbar ist oft der Charme eines alten maroden Gebäudes und wie entsetzlich wäre ein Renovierung, besonders, wenn sie nicht richtig gemacht würde.

Dann geht es los in die verschiedenen Bereiche des Buches.

Es ist unterteilt in mehrere Kapitel:
– Vergessene Welten
– Begegnungen im No-Go-Land
– Lex Urbex
– Gut gerüstet ins Abenteuer
– Urbex Bootcamp
– Orte der Erinnerung
– Sagenwelten
– Vergessene orte
– Urbexexpeditionen
– Leben im Lost Place
– Das kleine Einmaleins
– HDR-Sandwiches
– Pixelpolitur
– Jäger der verlorenen Schätze.
Die Überschriften zeigen schon was man als Leser und Betrachter im Buch alles geboten bekommt.
Neben ganz vielen sehr guten und stimmungsvollen Fotos von Lost Places über das geeignete Equipment hin zu Bearbeitungsprogrammen, stürzenden Linien, wie finde ich beeindruckende Lost Places? oder auch alte Bäume, die als Kulisse für Shootings dienen könnten? bis hin zu vielen Links zu weiterführenden Seiten.

Im Buch habe ich ein Foto entdeckt, das ein altes Hotel zeigt. Ich hielt es zunächst für eine Postkarte aus alten Zeiten. Weit gefehlt, der Autor zeigt man Beispiel wie man aus einer normalen Aufnahme ein solches Foto macht. Er gibt im Buch ganz viel Denkanstösse zum Thema Lost Places, wie schaffe ich es auf Fotos den Charme des morbiden Baus rüber zu bringen, wie fange ich die Szene ein, wie kann ich in der Bildbearbeitung eine recht nichtssagende Aufnahme mit der Simulation z.B. einer Nachtaufnahme, zu einem wahren Kunstwerk machen.

Es fehlen im Buch auch nicht Tipps, dass man als Urbexer besser nicht alleine losgeht, da es immer Gefahren mit sich bringt, wenn man Lost Places betritt.

Das Buch von Charlie Dombrow zum Thema „Lost Places“ ist eine Augenweide und der Autor hat es im Buch geschafft neben den Fotos, die den Charme der Location abbilden, auch ganz viele Tipps (auch für Einsteiger verständlich) zu geben, von fotografischen bis hin zu rechtlichen.

ISBN: 9783645605144
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Katja Porsch : Wenn dir das Leben in den Hintern tritt, tritt zurück

Katja Porsch beschreibt in „Wenn dir das Leben in den Hintern tritt, tritt zurück“ den Weg zum Erfolg.

Wieder so ein Buch mit Erfolgsgeheimnissen, die dann doch nichts bringen. Das könnte man denken. Oft ist es so, jemand, der die Höhen des Lebens miterlebt hat, aber nie die wirklichen Tiefen, schreibt über sein vermeintliches Glück und gibt jede Menge Tipps.
Wie viele so genannter Keynote – Speaker habe ich schon erlebt, bei denen ich dachte „Was soll ich davon mitnehmen?“.
Da auch Katja Porsch eine dieser hochgelobten Keynote – Speaker ist, bin ich entsprechend skeptisch an das Buch gegangen, obwohl schon mal eins anders ist, nämlich ihre Vita.

Mich hat das Buch begeistert. Katja Porsch ist anders als die gewohnten Speaker. Sie hat, wenn man sich mit ihrer Vita beschäftigt oder einfach nur ihr Vorwort liest.
Beeindruckt hat mich zu Beginn des Buches das Geleitwort von Katja Porsch´s Mutter, die schreibt “ Nichts konnte mich aus der Bahn werfen, meinen eigenen Weg zu gehen. Und das Gleiche habe ich mir auch für dich gewünscht.“
Nach dem Lesen des Buches kann ich nur sagen, der Wunsch ist wohl in Erfüllung gegangen.

Katja Porsch hat im Leben, und so alt ist gar nicht, schon jede Menge hinter sich. Von der Top – Verkäuferin im Immobilienbusiness über die Selbstständigkeit bis hin zu 2 Pleiten.
Vom Porsche in jungen Jahren bis hin zur Kündigung der Wohnung, weil kein Geld für die Miete da war.
Wer war in dieser Zeit für sie da? Die Freunde, nein, aber ihre Mutter, die an Katja Porsch geglaubt hat und ihr Kraft gab.

Katja Porsch zeigt in ihrem Buch, dass es keine Frage der Herkunft ist, ob man im Leben erfolgreich ist, sondern alleine eine Frage des eigenen Willens.
Der Satz „Mein Leben ist meine Verantwortung“ ist die Devise von Katja Porsch. Nur ich bin für mein Leben und meine Erfolg verantwortlich. Das sollte unser Credo werden, wenn wir erfolgreich sein wollen.
Dazu passt dann auch der Titel des Buches. Ja und das Leben gibt einem doch häufiger einen Tritt in den Hintern, oder?

Katja Porsch legt im Buch gleich mit grundsätzlichen Überlegungen an, den Meinungen zum Thema Erfolg.
Gibt es Schnittmengen, Dinge, die bei den meisten erfolgreichen Menschen gleich sind.
Wie lernen Kinder? Wie erreichen sie ihr Ziel? Es lohnt sich darüber nachzudenken.

Und es ist auch wichtig an sich zu glauben.
Ein Zitat aus dem Buch „Erfolgreiche Menschen warten nicht bis es zu spät ist, sondern holen sich den Erfolg, den sie haben wollen.“
Recht hat Katja Porsch, aber im Alltag ist das nicht selbstverständlich.

Katja Porsch schreibt in einem gut verständlichen, recht lockeren Stil und mit vielen Beispielen wie man sein Leben ändern kann.
In Kapitel 5 gibt es dann unter Überschrift „Tritt zurück – jetzt“ recht konkrete Tipps wie man zurück tritt.
Sie wollen ihren Erfolg, dann ist das Kapitel sehr hilfreich. Es gibt klare „Handlungsanweisungen“ und auch einen Link zu weiterführenden Übungen, etc.
Der Weg zum Erfolg ist kein Zuckerschlecken, sondern harte Arbeit.

Dieses Buch ist aus meiner Sicht sehr hilfreich, auch um sich klar zu werden, was einem gerade im Weg steht, um zu erkennen, dass jeder erfolgreich sein kann und wo kleine Stellschrauben für das eigene Leben sind.

ISBN: 9783903090811
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Katja Seidel : Astrofotografie

Katja Seidel hat mit „Astrofotografie – Spektakuläre Bilder ohne Spezialausrüstung“ ein Buch geschrieben, das sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene beim Thema Astrofotografie geeignet ist.
Katja Seidel ist hauptberuflich als IT – Beraterin tätig. Da sie dem Beruf am Tage nachgeht, steht dieser ihrer Leidenschaft, der Astrofotografie, nichts im Wege.

Astrofotografie verbinde ich mit aufwendigem Equipment. Nachdem ich dieses Buch zum Thema gelesen habe, sehe ich das anders.
Wobei die Autorin das Thema Astrofotografie weit fasst. Auch die blaue Stunde nimmt einen großen Raum ein, was mich sehr gefreut hat. Ich habe hierzu viele Tipps schon ausprobiert.

Zunächst beschreibt Katja Seidel was sie mit ihrem Buch möchte, welchen Fragestellungen man sich bei der Astrofotografie stellen muss, welchen Herausforderungen, für die die Autorin Hilfestellungen gibt. Es sind viele Faktoren, die ein Foto beeinflussen, angefangen von der Bildkomposition, die Uhrzeit, die Jahreszeit, Standort, Lichtsmog, usw.

Die Autorin stellt auch jede Menge Zusatzmaterial und Übungen zur Verfügung, die Downloadmöglichkeit findet man auf Seite 16 des Buches.

Angesprochen haben mich die vielen Tipps im Buch, z.B. eine Tabelle welches Equipment ich in welchem Monat für welches Projekt benötige und es überhaupt möglich ist. Ein Beispiel Deep Sky Anfang des Jahres eingeschränkt möglich, ab August sehr gut.

Dann geht es los mit den Kapiteln:- Auf zu den Sternen
Teil I Grundkurs Astrofotografie
– Die richtige Ausrüstung
– Astronomie für Fotografen
– Fototechniken für das Fotografieren bei Nacht
Teil II Fotografische Projekte
– Blaue Stunde
– Leuchtende Nachtwolken
– Mond
– Milchstraße
– Polarlichter
– Startrails
– Meteore
– Mondfinsternis
– Zeitrafferfotografie
Teil III
– weiterführendes Equipment
– Internationale Raumstation ISS
– Deep-Sky-Fotografie
– Kometen

Sie können schon an den Überschriften sehen wie vielfältig das Buch ist.
Sollten Sie nun das detaillierte Inhaltsverzeichnis suchen oder erst einmal schauen wollen, ob Ihnen Katja Seidels Art zu schreiben liegt, so können Sie hier beim Verlag die Leseprobe finden.

Alleine das Anschauen der Fotos macht schon grossen Spaß. Katja Seidel hat stets Brennweite, Blende, Belichtungszeit, ISO, Aufnahmedatum und Uhrzeit dazu notiert, sodass man selber überlegen kann, wie man eine ähnliche Aufnahmesituation plant.
Sie gibt ganz viele „Bastelanleitungen“, z.B. Heizelemente für das Objektiv, um ein Beschlagen zu verhindern, etc.
Im Buch findet man dazu nützliche Links zu Wetterseiten und anderen ergänzende Seiten, dazu Apps, Tipps für Lampen, damit man nicht im Dunkeln steht und die Einstellungen an der Kamera nicht vornehmen kann, Software – Empfehlungen, und  ganz viele Hinweise, um zu gelungenen Aufnahmen zu kommen. Auch Buchtipps gibt es von der Autorin.

Das Buch kann ich jedem empfehlen, der sich in das Thema Astrofotografie einarbeiten will und nicht erst grosse Anschaffungen tätigen möchte.
Mich wird es in den nächsten Urlaub begleiten. Da habe ich viel Zeit zum Ausprobieren.

ISBN: 9783836242523
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Stephan Harbort : Killerfrauen

„Killerfrauen“ ist das neue Buch von Stephan Harbort.
Stephan Harbort ist Kriminalhauptkommissar und leitet in Düsseldorf ein Krimininalkommissariat. Er ist Experte für Serienmorde.

Killerfrauen, damit sind Serienmörderinnen gemeint.
Im Vorwort des Buches weist der Autor darauf hin, dass Frauen an „Mord und Totschlag“, laut BKA – Statistik, nur einen Anteil von 12 % haben.
Aber auch Frauen können zur Serienmörderin werden.

Stephan Harbort schildert die Vorgehensweise von 7 Serienmörderinnen. Es sind echte Fälle , klar Namen, Ort, etc. wurden verändert. Aber die grausamen Taten sind Realität.
Frauen, deren Taten man einfach nicht nachvollziehen kann, z.B. die Morde an den eigenen Kindern, die Morde an Patienten, usw., lernt man im Buch kennen.

Der Autor beschreibt zum einen wie die Polizei der Serienmörderin auf die Schliche kam, sie entlarvte und zum anderen auch die Hintergründe und die Vorgehensweise der Täterin bei den Morden.
Für zarte Nerven ist das Buch nichts.

Als Leser bekommt man einen Eindruck davon wie Frauen ticken, die  Serienmorde begehen. Man lernt ihre Motive kennen, ihre Eigeneinschätzung und vieles mehr.
Eine Krankenschwester, die behauptet den Willen des Patienten zu befolgen, den sie tötet, schildert im Interview mit dem Autor wie sie sich gefühlt hat. Harbort konfrontiert sie mit den Aussagen ihrer Kollegen, ihres Umfeldes, die Reaktionen sind nicht nachvollziehbar. Was diese Frau nicht hat, ist ein Unrechtsbewusstsein.

Es ist erschreckend zu lesen, wie die Serienmörderinnen, meist im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte, ihre Taten planen und auch noch für richtig halten.

Dem Autor ist es gelungen, uns Lesern einen Einblick in die Arbeit der Polizei in diesen Fällen zu geben, aber auch einen Einblick in das „Seelenleben“ der Mörderinnen.
Harbort schreibt sehr mitreißend und auch gut verständlich.

Mich hat das Gelesene mit Entsetzen zurück gelassen und mit der Frage „Sind dies noch Menschen?“ – zumindest im moralischen Sinne.

Im Buch findet man auch Statistiken zum Thema.

Mein Fazit: ein Buch bei dem ich oft schlucken musste und das nicht mal eben so zu lesen ist, aber ein sehr gutes Buch.

ISBN: 9783426788660
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