Keßler, Rabsch, Mandíc . Erfolgreiche Websites

Die Autoren dieses 968 Seiten starken Werkes aus dem Rheinwerk-Verlag sind Profis in ihrem Bereich.

Esther Keßler (Düweke) ist Online Marketing Officer bei topbonus. Sie ist dort zuständig für die Online-Marketing-Kampagnen.
Stefan Rabsch ist bei ebay für die Suchmaschinenoptimierung, usw. der Profi.
Mirko Mandíc arbeitet bei der Agentur Yourposition in der Schweiz.

Die Themen des Buches sind das Alltagsgeschäft der Autoren.
Das merkt man als Leser. Es ist keine graue Theorie, die man lesen darf, sondern ein strukturiertes Heranführen an die Themen.
Aufgeteilt ist das Mammutwerk in
Grundlagen, Kundengewinnung und Marketing.

Man lernt dabei, dass man für jedwede Website, egal ob Homepage oder Blog eine Strategie braucht. Was ist online-PR? Wie bindet man Google Ad-Words ein? Was bringt mir SEO?
Von der Analyse bis zum Newsletter gibt es Tipps. Auch findet man aktuelle Links, genaue Anleitungen. Das Pro und Contra verschiedener Anbieter wird behandelt.
Von klaren Handlungsanweisungen bis hin zu Denksanstössen, dieses Buch bietet es.

Ich habe ja keine Homepage sondern blogge und ich konnte ganz viele Tipps mitnehmen. Das Buch ist nun mit vielen Markierungen und Fähnchen versehen und es wartet viel Arbeit auf mich.
Aber es macht Spaß mit dem Buch zu arbeiten.

Arbeiten ist das Stichwort. Für mein Empfinden macht es Sinn das Buch einmal zu lesen und dann gezielt damit zu arbeiten. Ab an den PC und die Dinge, die man sich markiert hat, abarbeiten.

Das Buch eignet sich auch hervorragend jederzeit als Nachschlagewerk. Durch die klare Struktur findet man mit Hilfe des Inhaltsverzeichnisses und des Registers schnell was man sucht.

Auch, wenn man der Umfang des Buches zuerst erschreckt hat, bin ich nun froh, dass ich es habe.

Mein Fazit: ein sehr hilfreiches Buch für alle, die eine Website , egal ob Homepage oder ein Blog haben oder erstellen wollen. Es liest sich gut, keine trockene Theorie und viele Abbildungen ergänzen den Text.

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Günter Ogger : Die Diktatur der Moral

Günter Ogger ist Wirtschaftsjournalist und Schriftsteller.

Sein neues Buch handelt von der „Diktatur der Moral“. Der Untertitel „Wie „das Gute“ unsere Gesellschaft blockiert“ verrät schon um was es geht.
Die Moral steht uns halt oft im Weg.
Schon im Vorwort zieht der Autor Vergleiche von der heutigen Zeit zu vergangenen „Der Shitstorm ersetzt das Femegericht im Mittelalter. Und wie damals werden Kreuzzüge geführt gegen Modemarken, die ihre Klamotten in Billiglohnländern nähen lassen…..“

Er führt vor deutlich vor Augen wie weit wir mit der oft übertriebenen Moral gekommen sind, was man dadurch verliert.

Ein Beispiel, das Günter Ogger anführt ist die Tatsache, dass Otto Beisheim 2005 dem Gymnasium eine sehr großzügige Spende zukommen lassen wollte, dafür sollte das Gymnasium seinen Namen trage.
Diese Spende in Höhe von 10 Mill. Euro kam nie zustande. Beisheim war in jungen Jahren (bei Kriegsende war er 21), Mitglied der Waffen-SS. Das führte dazu, dass die Schulgemeinschaft eine genaue Darlegung des potenziellen Spenders forderte was er genau bei der Waffen-SS gemacht habe.
Die Folge, Beisheim zog das Angebot zurück, der Schule kamen die 10 Mill. Euro nicht zugute.
Da fragt man sich schon, ob das verhältnismässig ist. Was hätte eine Schule alles mit dieser Summe für die Schüler erreichen können.

Ebenso endlose Diskussion über Themen wie den Sarotti-Mohr, der jetzt weiß ist. Den Mohrenkopf, den man in Deutschland besser so nicht nennt. Ich war gerade in Basel auf einem Kongress, da gab es Mohrenköpfe und ich schreibe das, weil es als Name drauf stand. Und, wenn man dann Menschen anderer Hautfarbe fragt, ob sie die Bezeichnung stört, erntet man nicht selten nur Lacher.

Und ich bin gerne Fußgänger, muss nicht Fußgängerin sein, haben die Gender-Vertreter keine anderen Probleme als Ampelmännchen, etc.

Ogger nimmt auch ganz zu Recht das Thema Wulff, dass von einem Zeitungsredakteur hoch gekocht wurde, unter die Lupe.
Zur Anklage hat es nicht gereicht, ausser in einem Fall. Aber vorverutreilt war Christian Wulff ja schon.
Das die ganze rechtliche Aufklärung über 2 Mill. Euro gekostet hat, interessiert niemanden.

Der Hype um die vegane Küche oder vegetarische Kost ist ungebremst, meist aus moralischen Gründen. Aber der ökologische Schden durch die Sojagewinnung zählt da nicht. In Brasilien sind über 1 Mill. Hektar Regenwald abgeholzt worden.

Noch so ein Beispiel des Autors ist die moderne Überwachungstechnik. Sie zahlen noch mit Bargeld, geht gar nicht, man kann ja ihr Profil nicht ständig nachvollziehen. Ich schalte das Handy, wenn ich nicht beruflich unterwegs meist aus. Ich bin nicht zu orten.

Doppelte Moral in der Politik, Wowereit tritt lange nicht zurück, obwohl er maßgeblich am Debakel über den Berliner Flughafen beteiligt war.
Man misst mit zweierlei Maß.

Günter Ogger legt in ganz vielen Bereichen unseres Lebens den Finger in die Wunde.
Exakte Recherche und Belege, das ist die Grundlage für dieses Buch.

Nach dem Lesen sieht man noch klarer wo Geld verschwendet wird, wie die Heuchelei unser Leben und den Staat beeinflussen.
Wie Medien manipulieren. Welche Macht hat die Moral heute??? Das ist die zentrale Frage des Buches und die Auswirkungen dieser Macht.
Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Dirk Louis, Peter Müller : Windows 10 Tipps & Tricks

Dirk Louis und Peter Müller sind Windows-Profis.
Sie haben dieses Buch mit Tipps und Tricks geschrieben für Windows-Umsteiger.
Für einen Windows – Einsteiger ist dieses Buch nicht gedacht und aus meiner Sicht auch nicht geeignet.
Ich muss da auch der Zeile auf dem Einband „Am Bild erklärt und auch für Einsteiger leicht nachvollziehbar“ widersprechen, ein Buch für Neueinsteiger ist es aus meiner Sicht nicht.

Da ist die Homepage des Verlages doch deutlich besser in der Unterteilung.

Wer sich nicht sicher ist zu welchem Windows 10 er greifen soll, sollte mal hier schauen. Ich finde die Unterteilung der Bücher je nach Wissenstand und Lesertyp sehr hilfreich.

Das Buch von Louis und Müller erklärt Schritt für Schritt wie man vorgehen muss. Oft wird auch unterteilt nach Desktop-PC und Tablet, nach Umstieg von Windows 7 oder 8.
Man wird als Leser an die wichtigsten Stellen des Programms geführt.
Vielfach zeigen Screenshots genau worauf es ankommt.

Auch kann man das Buch einfach als Nachschlagewerk nutzen, wenn man mal wieder festhängt.
Unterteilt das Buch nämlich in mehrere Kapitel und Unterkapitel:

1. Crashkurs Windows – der reicht zum ersten Einstieg
2. Windows geschickt bedienen
3. Dateien und Ordner besser im Griff
4. Windows schneller machen
5. Online mit Browser und Apps
6. E-Mail, OneDrive, Skype
7. Fotos, Musik, Videos und Karten
8. Ihr ganz persönliches Windos
9. Schützen Sie Ihren Computer
10. Windows mit mehreren Benutzern
11. Auch Windows braucht Pflege
12. Fehlersuche und Reparatur

Schon an den Überschriften der Kapiteln kann man erkennen, dass hier an alles gedacht wurde was man benötigt, um den Umstieg auf Windows 10 flott zu bewältigen.
Alles ist gut verständlich beschrieben.
Dieses Buch ist so eine Art Selbstlern – Kurs für Windows 10 – Einsteiger.

Das Preis – Leistungs – Verhältnis ist auch total in Ordnung.

Für mein Gefühl kann jeder mit Windows – Vorkenntnissen damit den Einstieg in Windows 10 schnell bewältigen.

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Gundula Fuchsberger : Blacky

Joachim Fuchsberger, genannt Blacky, verstarb im September 2014.

In diesem Buch mit dem Untertitel „Erinnerungen an einen Gentleman“, das seine Frau Gundula herausgegeben hat, kommt Joachim Fuchsberger zu Wort und enge Freunde von ihm.
Das Buch ist ein Erinnerungsbuch.

Mich haben im Vorwort von Frau Fuchsberger ihre Worte „Ich war immer als seine „Copilotin“ sehr glücklich, wir gingen durch alle Höhen und Tiefen.
Wir schlugen immer wieder neue Wege ein, und das machte unser Leben so interessant und abwechslungsreich.“ sehr berührt.

Mit dem Buch will sie den Freunden danken, die mit Rat und Tat und in Gedanken für sie und ihren Mann da waren.

Entstanden ist ein bemerkenswertes Buch, in dem der Leser diesen grossen Schauspieler, Showmaster und Autor von einer anderen Seite kennenlernt.

Schon das erste Zitat von Joachim Fuchsberger zeigt, dass er auch als Mensch ein ganz Grosser war “ Bis auf den Krieg habe ich nie etwas getan, woran ich nicht Freude hatte.“

Im Kapitel „Man muss zu Lebzeiten leben“ erklärt Blacky genau was er damit meint und er hat so recht.
Seine Frau Gundula nennt er liebevoll und mit Respekt seine Regierung. In jeder seiner Zeilen wird klar, wieviel er ihr verdankt,neben einer wundervollen Familie auch beruflich.

Im Buch kann man Blacky begleiten von seinen Anfängen bis kurz vor dem Tod.
Egal ob es um Dokumentarfilme, Edgar Wallace, Shows, das Theater geht, man lernt den Menschen hinter dieser Rolle kennen.
Dazu tragen auch die Freunde der Fuchsbergers bei, die zu Wort kommen.
Es sind Markus Lanz, Frank Elstner, Jan Josef Liefers, Nina Ruge, Andreas Graf von Faber-Castell, Dieter Pröttel, Oliver Kalkofe, Sandra Maischberger und Ralf Bauer.

Ergänzt werden die Texte durch Fotos, einen Überblick über das Leben von Joachim Fuchsberger, der Filmografie, Blackys Büchern und reichhaltigen Quellenangaben.

Meine erste virtuelle Begegnung mit Joachim Fuchsberger waren die Edgar Wallace-Filme.

Wer, wie ich noch einmal etwas mehr über den Menschen Blacky Fuchsberger erfahren will, sollte das Buch lesen.
Es ist wunderbar geschrieben und geht zu Herzen.

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Heike Borufka – Udo Scheu : Tatort Frankfurt

Heike Borufka ist Gerichtsreporterin, Udo Scheu ist der frühere Landespolizeipräsident.
Beide haben im Laufe ihrer beruflichen Laufbahn viele Prozesse in Frankfurt erlebt.
Für dieses Buch haben die Autoren jede Menge Akten gewälzt. Akten von aufsehenerregenden Fällen.

Sie schildern in dem Buch Fälle, die in und um Frankfurt herum geschehen sind.
Anhand der Fälle lernt der Leser Örtlichkeiten näher und aus einer ganz anderen Perspektive kennen. Aus der Perspektive des Verbrechens erlebt man ein Nobelbordell, ebenso wie die A66, den Stadtwald und den Osthafen und viele Orte mehr.

Neben der reinen Beschreibung der Tat, Vornamen wurden beibehalten, sonstige Namen geändert, wird auch der Tatort zu einem Hauptbestandteil des Kapitels.
Oft wird die Geschichte des Täters bereits ab der Kindheit aufgearbeitet. Man lernt die Hintergründe der Tat kennen, die Motive werden beleuchtet, der Täter als Mensch dargestellt.

Dies ist kein Krimi im eigentlichen Sinne, kein Krimi der Extraklasse wie von Udo Scheu gewohnt, sondern eher Tatsachenberichte angereichert mit Hintergrundinformationen und ein Heranführen an den Tatort als Ort.

Von schaurig bis amüsant ist alles dabei.

Mir hat es gefallen, obwohl es manchmal etwas langatmig ist.

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Tony Husband : Mach´s gut mein Sohn!

Tony Husband ist Cartoonist. Er wurde für seine Arbeit mit mehr als 15 bedeutenden Preisen ausgezeichnet.
Ron Husband der Vater von Tony erkrankt an Demenz. Eine Diagnose, die sein Leben und das Leben seiner Familie verändert.

Das Buch, das mit den letzten Worten von Ron Husband, der an Demenz leidet, an seinen Sohn Tony Husband beginnt „Mach´s gut mein Sohn“, enthält die autobiographische Geschichte von Ron Husband und seiner fortschreitenden Demenz.
Tony Husband, der Zeichner, hat das Buch liebevoll illustriert. In seine Zeichnungen sind Situationen eingeflossen, die für seinen Vater wichtig waren in der Zeit des mentalen Abschieds.
Der Hund Lossie, der stets ein treuer Begleiter von Ron war, dessen Anwesenheit ihm gut tat.
Die Erinnerungen ans Golfspiel, sein liebgewordene Hobby. Und viele Szenen mehr aus Rons Leben, aus seinen Erinnerungen im Dialog mit Tony.

Der Übergang zur Betreuung durch einen Pflegedienst ebenso wie die unvermeidbare Unterbringung im Heim ohne den geliebten Hund.
Die Sorge um Lossie, der bei Tony einzieht.
Tony Husband hat hervorragend die Mimik seines Vaters eingefangen. Die Mimik, die starr wird im Laufe der Zeit, freudlos.

Da meine Mutter an Alzheimer erkrankt war, kann ich so gut nachvollziehen was Tony erlebt hat., dessen Vater eine vaskuläre Demenz hatte.

Den Dialog zwischen Tony und seinem Vater verfolgen, erleben wir Ron noch einzelne Erinnerungen wach rufen kann geht sehr ans Herz.

Das Buch ist für mein Empfinden sehr gut geeignet für alle Angehörigen und Freunde von Demenz-Kranken, für Personen, die beruflich mit der Thematik zu tuen haben und für jeden Leser, der dieses langsame Abschiednehmen zwischen Tony und Ron erleben möchte.

Tony Husband hat die Geschichte seines Vaters und dessen Demenz liebevoll in Bild und Wort aufgezeichnet.
Eine Geschichte, die bedrückend ist, aber auch wachrüttelt was wichtig ist für den Erkrankten aber auch für die Familie.

Ich kann das Buch nur empfehlen, es zeigt das wirkliche Leben der Kranken.

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Ganten / Niehaus : Die Gesundheitsformel

Prof.Dr.Detlev Ganten ist Facharzt für Pharmakologie und molekulare Medizin. Bekannt ist er für seine Herz-Kreislaufforschung. Er ist Vorsitzender des Stiftungsrates der Charité.

Jochen Niehaus ist Arzt und tätig als Redaktionsleiter von Focus Gesundheit.

Beide Autoren sind erfahren auf dem Gebiet der Evolutionsmedizin.
Dieses Buch mit dem Untertitel „Die großen Zivilisationskrankheiten verstehen und verhindern“ ist mit Hilfe vieler Medizin- und Wissenschaftsjournalisten und Mediziner entstanden.

Gesundheit als Formel, das klingt zunächst einmal provokativ, aber es gibt sie die Gesundheitsformel und sie ist einfach.
„Gesundheit ist eine Funktion (f) der Biologie unseres Körpers, äußerer Faktoren unserer Umwelt sowie unseres Verhaltens und Lebensstils in dieser Umwelt“
Ja und man kann vieles davon messen, z.B. den Blutdruck, das Körpergewicht, Alter, Klima, usw. alles Faktoren der Umwelt und Lebensstils, die sowohl messbar wie auch grösstenteils beeinflussbar sind.

Wenn man sich das vergegenwärtigt kann man ganz leicht nachvollziehen was die Autoren mit der Gesundheitsformel sagen wollen.

Unser Körper wurde nun evolutionsgeschichtlich nun mal nicht für den aufrechten Gang, sitzende Tätigkeiten, etc. gemacht.
Viele Einflüsse, die wir beeinflussen können oder auch als gegeben hinnehmen müssen, beeinflussen unsere Gesundheit.
Vieles können wir aber verändern, wenn es uns bewusst ist und wir es ändern wollen.

Man kann Treppen hinauf laufen, Aufzug ist kein Muss.
Sonnenmilch kann man nutzen, um das Hautkrebsrisiko zu minimieren.

Es lassen sich viele Beispiele finden.

Die Autoren haben es in ihrem Buch verstanden zu Themen wie Krebs, Diabetes, Arthrose, Gicht und vielen Erkrankungen mehr, zunächst einmal aufzuzeigen wie es bedingt durch die Evolution dazu kommt. Es folgen immer sehr gut verständliche Erklärungen, z.B. bei Krebs was eine Mutation ist. Oft werden diese Erklärungen durch Grafiken veranschaulicht. Klare Worte fehlen nicht , z.B. bei Lungenkrebs der Hinweis, dass die beste Prävention nun mal das Nichtrauchen ist. Und immer wird für die jeweilige Erkrankung die Gesundheitsformel ins Feld geführt mit spezifischen Erklärungen genau für diese Erkrankung.

Das Buch bietet auf diese Art und Weise für den Laien verständliche Erklärungen zu den großen Zivilisationskrankheiten, gibt Hinweise auf Noxen, denen man sich aussetzen oder aber entziehen kann, ebenso Hinweise zur Prävention oder ganz einfach auch nur zu gesundem Verhalten.

Mein Fazit: ein hervorragend recherchiertes und gut verständliches Buch zum Thema Gesundheit. Jeder, der sich dafür interessiert, warum er z.B. Rückenschmerzen hat, was er dagegen tuen kann und welche Tipps es allgemein gibt, um die Gesundheit möglichst lange zu behalten und kleinen Wehwehchen entgegen zu wirken, sollte das Buch lesen.

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Axel Petermann : Der Profiler

Die Homepage von Axel Petermann beginnt mit dem Statement „Live is stranger than fiction“.
Wie wahr.

Der Autor war lange Leiter einer Mordkommission, er hat mehr als 1000 unnatürliche Todesfälle bearbeitet.
Seit 1980 gibt es auch in Deutschland die operative Fallanalyse. Fälschlicherweise wird oft der amerikanische Begriff Profiler benutzt, richtig ist laut BKA Fallanalytiker.

Petermann begann 2000 damit in Bremen die Dienststelle „Operative Fallanalyse“ aufzubauen.

In diesem Buch berichtet Axel Petermann anhand mehrerer Fälle von seiner Arbeit. Er schildert Fälle, die ihn beeindruckt und lange beschäftigt haben.
Als Fallanalytiker sieht er nicht nur das Geschehen, den Mord, sondern die Umstände drum herum.
Es ist nicht immer so einfach wie es scheint. Die schnelle Lösung muss nicht die richtige sein.

Lange hat sich Axel Petermann jeweils mit dem vermutlichen Täter, dem Opfer, dem jeweiligen Umfeld und den Angehörigen beschäftigt.
Der Autor hat sich mit der Gerichtsmedizin ebenso beschäftigt wie mit der Pathologie.
Alle Aspekte eines Falles werden beleuchtet bis ins kleinste Detail.

Selbst Fälle, die unaufklärbar schienen, konnten gelöst werden.

Man merkt beim Lesen des Buches von der ersten bis zur letzten Seite, dass Axel Petermann für seinen Beruf brennt und dabei ganz Mensch geblieben ist.
Er ist ein empathischer Mensch, dem auch Fälle „unter die Haut gehen“, ohne dass er die Professionalität verliert. Der Autor geht behutsam mit Angehörigen der OPfer um, aber auch klar genug, um in der Lösung des Falles weiterzukommen.

Der Autor hat das Buch so geschrieben, dass man die Schritte der Fallanalyse nachvollziehen kann. Ebenso gewährt er Einblick in seine Gedankengänge und seine Emotionen.
Es ist erschreckend zu erleben wie grausam Täter sein können.
Wie Petermann auf seiner Internetseite schreibt „Live is stranger than fiction“, er konnte es oft erleben wie grausam die Realität sein kann.

Ein Buch das schonungslos wachrüttelt wie entsetzlich Menschen sein können. Das Buch klärt aber auch auf was die Polizei heute schon leisten kann und leistet, damit diese Verbrecher ihrer Strafe zugeführt werden können.
Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Jürgen Todenhöfer : Inside IS

Wer Jürgen Todenhöfer und seine Bücher kennt, weiß, dass er den Islam verteidigt wo er nur kann.
Nicht die Religion und die demokratischen Muslime sind die Gewalttäter, sondern Radikale, Terroristen.

Im Post zur Lesung in Frankfurt habe ich dies auch mit Zitaten von Jürgen Todenhöfer belegt.

Das Buch ist erschreckend und spannend zugleich.

Ich will nicht die Einstellung des Autors Jürgen Todenhöfer (JT) ins Visier nehmen. Das steht mir auch nicht zu. JT polarisiert, das ist klar. Für ihn sind die westlichen Staaten, allen voran die USA, schuldig.

Er, sein Sohn und ein Begleiter waren 10 Tage im Islamischen Staat. Todenhöfer schildert die langen Vorbereitungen. Lange vor dem Besuch wurden Interviews per Skype geführt.
Letztendlich verließ sich die Gruppe auf die Zusage des Kalifen, dass sie wieder lebend heim kämen.
Mutig sind die 3 Männer dann in den Islamischen Staat gereist. Sie sind wieder zurück gekommen, haben für ihre Sache Todesängste ausgestanden und Torturen auf sich genommen.

JT ist es aber wichtig aufzuklären, auch gerade junge Menschen, die in den IS wollen in guter Absicht, will er aufrütteln was dahinter steckt.

Dieser Staat, der, mit im Verhältnis wenigen Kämpfern, grosse Landstriche seiner Herrschaft unterworfen hat. Mit Kämpfern für die ein Menschenleben nichts wert ist.
Schonungslos schildert JT wie diese Männer vorgehen.
Oft sind die treibenden Kräfte Europäer.
Mit einem der bekanntesten IS-Kämpfer, der aus Solingen stammt, hat Jürgen Todenhöfer ein langes Interview geführt. Wenn man diesen Teil des Buches liest, kann es einem schlecht werden. Ein junger Mann, der anbietet auch mal so nebenbei zur Demonstration seiner Macht einen Menschen umzubringen.c2efb36825394cb89994e8b2c8ecd4ab

Nach aussen erlebt die Gruppe natürlich, dass man ihnen den Islamischen Staat als rechtlich einwandfreien Staat präsentiert. Man hat dort eine Gesundheitsfürsorge, Kranke werden versorgt, Polizei, etc. alles ist da.
Die Gräueltaten werden oft verschwiegen oder aber herausgestellt als Taten im Sinne von Allah.
Der Koran wird vorgeschoben, obwohl dieser im eigentlichen Sinne Frieden predigt.

Das große Anliegen des Autors ist die Tatsache, dass der Koran und der Islam mit diesem Islamischen Staat und seinen Machenschaften nichts zu tuen hat.

Mein Fazit: ein lesenswertes Buch. Beim Thema bleibt es nicht aus, dass es stellenweise grausam ist. Dieses Buch bringt die Wahrheit über den IS dem Leser schonungslos nahe.

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Bernhard Mackowiak : Die Erforschung der Exoplaneten

Der Autor Bernhard Mackowiak ist Wissenschaftsjournalist und ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Astronomie.

In diesem Buch hat er sich einem Thema angenommen, das immer wieder im Gespräch ist.
Gibt es Planeten ausserhalb unseres Sonnensystems, die um andere Sterne kreisen?

Diese Frage ist immer wieder aktuell, immer wieder kommen wilde Theorien auf, sie Inhalt von Science Fiction Filmen.
Mackowiak fasst sehr gut verständlich, auch für Laien, zusammen was es zum Thema gibt.
Zunächst erklärt der Autor die Begriffe, die mit dem Thema zusammenhängen, wie Spektralanalyse, Transitmethode, habitable Zone, usw. Alles böhmische Dörfer, das waren sie für mich auch, bevor ich dieses Buch gelesen habe. Der Autor schafft es aus einem Fragezeichen im Kopf, wenn man diesen Begriff hört, ein Aha zu machen.

Danach beschreibt er in übersichtlichen Kapiteln die Fiktion, die Geschichte der ersten Exoplanetenentdeckung, über die Steckbriefe einzelner Planeten, kann man auf Exoplaneten leben?, was kann man von der Exoplanetenforschung noch erwarten, was können Amateurforscher tuen?

Das Thema hat mich nur interessiert, ich hatte davon bislang keine Ahnung, verstehe aber, nachdem ich das Buch gelesen habe, zumindest worum es geht und die Grundlagen.
Die Oberflächentemperatur der Sonne kenne ich nun genauso wie Fraunhofer´sche Linien.

Bernhard Mackowiak hat es verstanden eine komplexe Materie für Laien verständlich aufzubereiten. Viele Grafiken und Fotos machen das Lesen spannend und helfen beim Verstehen.
Ein sehr lesenswertes Buch.

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