Anne Heintze : Auf viele Arten anders

Anne Heintze, die jahrelange Erfahrung mitbringt aus ihrer Tätigkeit als Coach und als Trainerin im Bereich der Hochsensiblen und außergewöhnlich begabten Menschen, hat dieses neue Buch für die Multitalente geschrieben. Anne ist selbst eines der Multitalente mit bewegtem Lebenslauf. Sie weiß wovon sie schreibt.

Nach ihrem ersten Buch „Außergewöhnlich normal“ legt Anne Heintze hiermit nun ihr 2.Buch für die bunten Zebras, wie sie die Scanner-Persönlichkeiten nennt, vor.
Die Scanner-Persönlichkeit sind Vielbegabte, Multitalente im besten Sinne.
Das Leben als buntes Zebra ist nicht immer einfach.

Anne Heintze gibt in ihrem Buch jede Menge Tipps, sie hat Tests integriert, an denen man erst einmal abchecken kann, ob man selbst ein solches Multitalent ist.
Fallbeispiele zeigen wie es Menschen ergangen ist, die diese Gabe entdeckt und angenommen haben. Und es ist eine Gabe.
Auch Übungen sind im Buch.

Und vor allem hat die Autorin es auch in diesem Buch wieder einmal geschafft, den betroffenen Lesern klar zu machen, dass sie völlig normal sind.
Wir bunten Zebras sind nun mal nur ein wenig anders als die „Normalos“, die Haflinger,, wie Anne Heintze sie liebevoll bezeichnet.
Bunte Zebras ticken etwas anders, im Kopf schwirren soviel Ideen herum und man muss erst lernen damit umzugehen, Struktur ins Leben bringen, Selbstmanagement betreiben.

Ein Zitat von Da Vinci, der auch ein Vielbegabter war, beschreibt genau was zu tuen ist:
„Im Bett herumzuliegen, hat noch niemanden zu etwas gebracht. Du musst aufstehen und weiterarbeiten, weitere Erfahrungen sammeln und aus Rückschlägen lernen.“
Da Vinci war einer der ganz großen Vielbegabten, denken Sie einfach mal selber nach was er alles geleistet hat, Stichwort : Technik, Malerei….
Anne Heintze nimmt seine Tagebucheintragungen als Beispiele dafür, dass es nur der eigene Antrieb schaffen kann, aus einem Menschen, der sich vielleicht überfordert fühlt, mit seinen vielen Ideen nicht klar kommt, einen selbstbewussten zufriedenen Menschen zu machen.

Klar hat man eine Neigung alles zu probieren, hinwerfen und wieder an die nächste Idee.
Das Buch hilft dabei sich aufzurappeln und das eigene Leben in die Hand zu nehmen.
Man erfährt was Bauchhirn und Kopfhirn miteinander zu tuen haben, wie wir lernen beide zu nutzen.
Sie lernen das Hochstapler-Syndrom kennen und vieles mehr.

Man kann das Buch quasi als Beratung durch Anne Heintze nehmen und Schritt für Schritt danach vorgehen oder einmal durchlesen und sich dann rauspicken was man gerade benötigt.
So habe ich es jetzt gemacht und auch schon mit dem ersten Buch.
Und ein Tipp von mir, auch für Partner ist es interessant das Buch zu lesen, um zu erfahren wie wir uns fühlen, warum wir ab und an genervt sind.

Quelle: Randomhouse

Quelle: Randomhouse

ISBN: 9783424201161
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Peter Wohlleben : Das Seelenleben der Tiere

Peter Wohlleben ist Förster in der Eifel, genauer in Hümmel im Kreis Adenau.
Viel habe ich über sein erstes Buch „Das geheime Leben der Bäume“ gehört, gelesen habe ich es noch nicht. Das werde ich aber nach der Lektüre des neuen Buches von Peter Wohlleben definitiv nachholen.

Peter Wohlleben ist durch seinen Beruf als Förster mit der Natur, egal ob Flora oder Tierwelt, bestens vertraut.
Daneben kann der Autor auch Haustiere, wie Hund und Pferd beobachten. Ebenso hat Wohlleben die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Tier und Seele, einfliessen lassen.

Jeder der ein Tier hat, weiß, dass Tiere ein Seelenleben haben. Bei unseren Vierbeinern kann man sehr genau den Zustand der seelischen Verfassung ablesen.

Wohlleben berichtet auch von Schleimpilzen, halt werden Sie vielleicht jetzt denken, die ist im falschen Buch. Das dachte ich auch zuerst, dann habe ich die Erklärung von Peter Wohlleben gelesen.
Die Wissenschaft rückt die Pilze nun eher Richtung Tiere und weg von den Pflanzen.
So gibt es einen Schleimpilz (Physarum polycephalum), der Haferflocken mag. Ja und die würde eine Pflanze wohl eher nicht verspeisen.
Und eben dieser Schleimpilz schafft es in einem Labyrinth den Ausgang zu finden, an dem Haferflocken liegen. Er braucht zwar lange, aber er kann sich orientieren, faszinierend.

Aber zurück den Tieren, das Tiere eine Seele haben und unterschiedlich „ticken“ kann jeder feststellen, der mehrere Tiere einer Art hat.
Unsere Hunde sind Halbgeschwister und unterschiedlicher könnten sie nicht sein. Es trifft dabei ein Sensibelchen mit Sturkopf auf einen schnell zu beeindruckenden eher aufgeregten Hund.
Aber in vielen Dingen sind sie sich einig.

Und, um beim Hundebeispiel zu bleiben, Peter Wohllebens hat auch mutig ein Reh und einen Hirsch verjagt. Ja und dann greift das Hirschkalb an. Das ist Mut, die Mutter ist weggelaufen, die hätte ja ihr Kind verteidigen müssen.
Ein anderes Beispiel des Autors ist die Krähe, die jeden Morgen an der Pferdeweide wartet.
Tauben können in einer Studie 725 verschiedene Darstellungen unterscheiden.
Können Tiere denken, am Ende noch logisch denken?
Schweine kann man antrainieren auf ihren dreisilbigen Namen zu reagieren. Das ist doch kein Reflex.

Und Mitgefühl gibt es allemal bei Tieren. Hundehalter können das sicher bestätigen. Es geht einem schlecht und der Hund leidet mit. Man schimpft mit ihm und er geht „in Sack und Asche“.
Die Liste ließe sich erweitern.

Peter Wohlleben hat es verstanden ein Buch zu schreiben, das man kaum aus der Hand legen kann.
Ein Buch, das faszinierend und lehrreich zugleich ist. Peter Wohlleben lässt den Leser ganz tief eintauchen in die heimische Tierwelt.
Er bringt uns die Verhaltensweisen der Tiere in unserer Umgebung nahe, egal ob Haus- oder Wildtier. Wir lernen den bewussten als auch den emotionalen Anteil des Tierlebens kennen.
Ich werde jetzt die Krähen mit ganz anderen Augen sehen, nicht mehr nur als den Schreihals auf der Wiese.

Faszinierend.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für die Natur im Allgemeinen, für Tiere und unsere faszinierende Umwelt interessiert.

Quelle: Randomhouse

Quelle: Randomhouse

ISBN: 9783453280823
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Stephan Harbort : Der klare Blick

„Der klare Blick „, ein Titel, der auf den ersten Blick nicht erkennen lässt um was es im Buch geht.
Der Untertitel hilft dann weiter „Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen.“
Stephan Harbort ist Kriminalhauptkommissar, er leitet in Düsseldorf ein Kriminalkommissariat.
Nebenbei berät er z.B. für Fernsehproduktionen, etc.

Jeder Täter hat sein Profil, seine eigene Vorgehensweise. Aber auch z.B. der Chef hat seine Vorgehensweise.
Was liegt näher als die Methoden des Profilers auch im Alltag anzuwenden.
Aber wir können ja nun nicht alle eine Ausbildung bei der Polizei machen.

Da hilft uns Lesern Stephan Harbort mit seinem Wissen.
In mehreren Kapiteln schildert er uns anhand von Kriminalfällen Menschen und deren Verhalten, wie sie auch im Alltag vorkommen können.
Zunächst bekommt man den Fall geschildert mit Augenmerk auf den Täter, dann geht es an die Analyse.
Man lernt die verschiedenen Schritte der Fallanalyse kennen, egal ob nun Hypothesenbildung, operative Fallanalyse, Typologien, Signaturen, proaktive Strategie und Lügen.

Und am Ende der Kapitel dann jeweils eine Checkliste.
Nachdem man nun das Buch komplett gelesen hat, hat man Checklisten zur Hand für:
– Hypothesenbildung
– Fallanalyse
– Kriminalpsychologische Bewertung des Untreueverhaltens
– Berufswahl
– proaktive Strategie
– Lügen.

Ergänzt wird das Ganze durch weiterführende Tipps des Autors.

Als Krimiliebhaberin fand ich es spannend die Fälle aus Sicht des Polizisten zu lesen. Danach dann das exakte Vorgehen des Profilers, wie man nun zum Täter kommt.
Und als Nebeneffekt dann zu lernen wie ich das Ganze im Alltag verwenden kann.
Alleine das Bewusstmachen wie man vorgehen soll, Checklisten abarbeiten, sehr strukturiert an eine Sache rangehen, dies hilft schon in vielen Alltagssituationen, die verfahren erscheinen.
Ein sehr lesenswertes Buch für jeden, der bereit ist sich auf neue Ideen einzulassen.

Quelle Droemer Knaur

Quelle Droemer Knaur

ISBN: 9783426787625
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K.Anders Ericsson / Robert Pool : TOP

K.Anders Ericsson ist 1947 geboren. Er arbeitet als Professor der Psychologie an der Florida State University.
Seine Studien zum Thema Talent oder Lernen, sind hochangesehen.
Robert Pool ist ein angesehener Wissenschaftsredakteur, er schreibt für Nature, Science, usw.

Ericsson und Pool haben, basierend auf den Forschungsergebnissen von K.Anders Ericsson das Buch „TOP“ mit dem Untertitel „Die neue Wissenschaft vom bewussten Lernen“ geschrieben.
Landläufig herrscht ja die Meinung vor, dass Musiker wie Mozart, Wissenschaftler wie Albert Einstein und sogar Spitzenfußballer wie Lionel Messi, aufgrund ihres Talents ihre überragenden Leistungen erbracht haben.
Das dem nicht so ist hat Ericsson bewiesen. Seine Botschaft macht Mut, Mut, dass es jeder schaffen kann, grosse Leistungen zu erbringen, wenn er nur genug lernt.

Lernen erinnert an Schule und stupides Lernen. Hat es was gebracht? Oft nicht.
Auch heute geht es mir noch so, Dinge hinter denen ich keinen Sinn erkenne, die mich nicht interessieren, kann ich schlecht lernen.
Wenn ich Feuer und Flamme bin, geht es viel besser.
Und genau darum geht es, wenn wir die nötige Motivation und damit auch Leistungsbereitschaft haben, können auch wir zu richtig guten Leistungen kommen.

Die Methode, die Ericsson empfiehlt, ist das bewusste Lernen (deliberate practice).
Unser Gehirn und auch Körper können viel mehr leisten als wir ihm abverlangen. Wir müssen es nur schaffen ihnen diese Leistung auch abzufordern.
Ericsson schildert seine Forschungsergebisse sehr gut verständlcih. Den Leser erwartet kein Fachchinesisch.

Ich fand es beeindruckend zu lesen wie man mittels MRT den Hypocampus bei Londoner Taxifahrern gescannt hat, um zu sehen, wie sich das Gehirn verändert, wenn man lernt.
Oder Schachspieler, die blind spielen, wobei es nur um ein effizientes chiffrieren von z.B.Positionen auf dem Schachbrett geht.

Der Großteil des bewussten Lernens macht die mentale Reräsentation aus. Keine Angst, der Autor eklärt genau um was es geht.
Der Autor gibt uns im Laufe des Buchs jede Menge Tipps wie auch wir Leser das effizientere Lernen erlernen können.

Die Theorie besagt, dass man etwa 10.000 Stunden lang geübt haben muss, damit man etwas beherrscht. Stimmt nicht so ganz, es kommt auch auf das richtige Lernen an.

Egal ob es um Lauftraining, um Singen, Geistesleistung oder was auch immer geht, Ericsson hat Beispiele und Tipps parat.
„Jeder kann sich verbessern, vorausgesetzt er wendet die richtige Methode an.“

Dieses Buch ist aus meiner Sicht geeignet für alle, die weiterkommen wollen, auf welchem Gebiet auch immer. Und es müsste Pflichlektüre werden für alle Lehrenden, Trainer, etc.

Quelle:Pattloch

Quelle:Pattloch

ISBN: 9783629130792
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Werner Bartens : Empathie

Werner Bartens hat das Buch „Empathie“ mit den Untertiteln “ die Macht des Mitgefühls“ „Weshalb einfühlsame Menschen gesund und glücklich sind“ geschrieben.

Empathie scheint mir persönlich im Moment ebenso wie Resilienz in Mode zu sein.
Dr.Werner Bartens ist Mediziner, arbeitet aber seit 1997 als Autor und Journalist.
Aufgrund seiner Vita bin ich davon ausgegangen, dass ich hier ein Buch eines kompetenten Autors lesen könnte.

Eins vorweg, ich habe mich schwer getan das Buch zu lesen. Dies nicht etwa, weil es schwierig zu lesen ist, sondern weil es streckenweise einfach nur langweilig ist.
Der Schreibstil des Autors ist geprägt von Redundanz in diesem Buch.

Das Buch beginnt damit erst einmal verständlich darzustellen was Empathie ist und das erklärt Bartens sehr gut verständlich.
Dann geht es in die Details. Zusammenhänge wie Depression und Endorphine, Resilienz, „Gähnen steckt an“, was ist bei Mensch und Tier gleich, über Frans de Waals „egoistische Besorgtheit“, liefert der Autor viele gute Denkanstösse.

Wenn Werner Bartens dies kurz und knapp gemacht hätte, wäre das Buch gut, aber auch nur halb so dick. Stattdessen verstrickt sich der Autor in Wiederholungen und teils auch Widersprüche.

Sehr schade, das Thema hat Potenzial für ein richtig gutes Buch, ich hätte das dem Autor auch zugetraut.
So habe ich über ein halbes Jahr gebraucht, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Es war mühsam.

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ISBN: 9783426276518

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Harro Albrecht : Schmerz

Der Autor Dr.med.Harro Albrecht ist nicht nur Mediziner und Wissenschaftsjournalist, nein er ist auch schon lange selber Patient.
Er hat sich dem, wahrlich nicht einfachen Thema, „Schmerz“ angenommen. in einem youtube Video kann man ihn dazu erleben.

Das Buch von Harro Albrecht zum Thema Schmerz, trägt den Untertitel „Eine Befreiungsgeschichte“.
Kaum ein Symptom bewegt die medizinische Fachwelt und auch die Laienpresse so sehr wie der Schmerz.

Der Autor hat wegen eines Herzklappenfehlers 3 Operationen am offenen Herzen hinter sich.
Schmerz ist ja eigentlich nur ein Symptom, ein Warnsignal des Körpers, das den Menschen darauf aufmerksam machen soll, Achtung hier stimmt etwas nicht.
Es ist genau der Punkt an dem eine Regung des Körpers, eine Empfindung, ein Nervensignal oder wie auch immer man es einordnen will, auf die Psyche trifft.

Wer von uns kennt es nicht selber, man ist unterschiedlich schmerzempfindlich. Ich kann das bei mir zumindest feststellen, Schmerz stört mich unterschiedlich intensiv.
Je nach Tagesverfassung, wenn ich ohnehin schon gestresst bin und dann noch Kopfschmerzen, geht gar nicht.
Im Urlaub, naja, da nervt es weniger.

Im Buch verdeutlicht der Autor was Schmerz ist, warum man forschungsmässig und bei der Entwicklung von Arzneimitteln nicht unbedingt weiter kommt.
Das Buch ist ganz ausdrücklich, das betont der Autor, kein Ratgeber.
Wer also ein Buch zum Thema Schmerz sucht und meint er findet nun Tipps, die er anwendet und weg ist der Schmerz, der ist hier vollkommen falsch.
Harro Albrecht beleuchtet das Thema von vielen Seiten.
Egal ob es nun um die Forschung geht, um die Entwicklung von Arzneimitteln, den Missbrauch von Schmerzmitteln, Nebenwirkungen von Schmerzmitteln, verschiedene Therapieformen, etc., Harro Albrecht klärt auf mit einem wissenschaftlichen Hintergrund.
Er zitiert auch aus ganz vielen Quellen, aus denen man sich auch weitere Informationen holen kann.

Aber der Autor versäumt auch nicht, zu erklären weshalb wir den Schmerz brauchen. Was er ist, nämlich nur ein Signal des Körpers.
Stellen Sie sich mal vor Sie packen auf eine heiße Herdplatte und haben kein Schmerzempfinden. Mehr muss ich doch nicht sagen oder?
Es gibt Menschen, die genetisch bedingt, keinen Schmerz empfinden, auch darüber wird im Buch berichtet.
Auch über die Seite dieses Gendefekts, dass die Erforschung nämlich auch nicht weiterhilft Schmerz zu bekämpfen, was man vermutet hatte.

Es gibt so viele Zusammenhänge mit dem Schmerz, die der Autor aufführt und an die man nicht gleich denkt, wenn man im Thema nicht drin ist.
Einige Beispiele:
– oft wird als Chemotherapie bei Krebs Cisplatin eingesetzt, der Tumor soll bekämpft werden und damit auch der Tumorschmerz, leider ist aber Schmerz eine häufige Cisplatin-Nebenwirkung
– Coxibe wurden als die neuen Wunderwaffen gegen Schmerzen angesehen, aber die Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauferkrankungen stiegen an
– Paracetamol wird als recht harmlos angesehen, aber über 4 Tage und in höheren Dosen kann es auch tödlich wirken oder zumindest toxisch
( nicht ganz umsonst wurde die Anzahl der Tabletten/Packung reduziert, die freiverkäuflich sind, in GB gab es Suizide damit)
– Opiode sind Segen und Fluch zugleich, Stichwort : Abhängigkeit, Überdosierung
Die Liste liesse sich fortsetzen.

Auch positive Beispiele gibt es, z.B. die multimodalen Ansätze, wie sie im Schmerzzentrum Mainz schon länger praktiziert werden.

Der Autor klärt auch auf was der Unterschied zwischen Akutschmerz und chronischem Schmerz (über 6 Monate) ist.

Aus meiner Sicht ein durch und durch lesenswertes Buch zum Thema Schmerz. Es ist gut verständlich geschrieben, auch medizinische Laien können es lesen.
Ein Muss für alle, die beruflich mit dem Thema Schmerz zu tuen haben. Es gibt wenige so gut recherchierte Abhandlungen zum Thema.

Quelle: Droemer Knaur

Quelle: Droemer Knaur

ISBN: 9783629130389
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Susanne Moeberg : Ja, ich spüre mehr!

Susanne Moeberg ist Autorin und hochsensibel.
Sie coacht Menschen mit Hochsensibilität.

Hochsensibilität ist Fluch und Segen zugleich.
Man sollte es als Segen annehmen, es lebt sich dann leichter.

Die Autorin möchte mit ihrem Buch erreichen, dass Menschen mit Hochsensibiltät sich so annehmen wie sie sind.
Das Buch fordert zum Mitmachen auf. Vom Selbsttest über das Entdecken der Dinge, die einen persönlich am meisten betreffen hin zum entwicklen von Strategien um mit Belastungen umzugehen.
Die Autorin möchte die Leser coachen und gibt viele Tipps aus der Praxis.

Susanne Moeberg hat das Buch unterteilt in 3 große Kapitel:
– Hochsensibilität verstehen
– Die eigene Sensibilität erforschen
– Seien Sie gut zu ihrer Sensibilität.

Das Buch ist nicht nur für Menschen mit Hochsensibilität geschrieben, sondern laut Autorin
„Es wendet sich aber auch an diejenigen, die nicht persönlich betroffen sind, jedoch neugierig darauf sind, hochsensible Menschen zu verstehen-z.B. ihren Partner, ihr Kind, ihre Eltern, Kollegen, Klienten, Chef, Schüler, Patienten, Nachbarn..“
Das ist aus meiner Sicht etwas weit gegriffen. Da ich selber hochsensibel bin, denke ich, dass ich es beurteilen kann.
Partner, etc, das nahe Umfeld, na klar, die wissen das, aber Chef, Kollegen, Nachbarn warum sollte ich mit denen darüber reden?

Ich persönlich sehe es so, man sollte als Mensch mit Hochsensibilität kein Drama draus machen, sondern lernen damit umzugehen.
Dazu gibt die Autorin auch ganz viele Tipps. Jeder Betroffene muss selber entdecken was zu ihm passt und was ihm hilft.
Viele Dinge kann ich beeinflussen, wie auch die Autorin rät. Aber z.B.helle Töne, muss ich ertragen lernen.

Mir gefällt die Art der Autorin zu schreiben, ihre Tipps. Für Neulinge gibt es tolle Hilfen, um erst einmal zu entdecken was einem persönlich am meisten zu schaffen macht.

Was mich sehr gestört hat im Buch, ist das Wechseln der Schriftarten. Diese verschnörkelte Schrift, die mich an Sütterlin erinnert, hat mich genervt und ist schwer lesbar aus meiner Sicht.
Auch die grell-grünen Kästchen erleichtern das Lesen nicht gerade.
Der Einband ist sehr verspielt.
Ich finde es schade, dass manche Ratgeber für Hochsensible so verspielt daher kommen.
Ich mag eher das rein Sachliche und ich gehe davon aus, dass es nicht nur mir allein so geht.

Mein Fazit: ein Buch, das inhaltlich sehr gut ist. Besonders gut geeignet für Menschen, die ganz frisch wissen, dass sie hochsensibel sind. Ein Lese- und Arbeitsbuch zugleich.
Schnörkelloser hätte es mir noch besser gefallen.

Quelle : Homepage der Autorin

Quelle : Homepage der Autorin

ISBN: 9783958030442
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Carsten Stark : Füße gut, alles gut

Carsten Stark ist Heilpraktiker. Er hat die Fusskartographie entwickelt.

Die These von Carsten Stark, ist, dass die Füße nicht nur selber Probleme machen können sondern, dass sich diese Probleme im Körper an anderer Stelle manifestieren können.
Der Autor plädiert fürs Barfußgehen.
Stark postuliert einen Zusammenhang zwischen Barfußgehen und
– der Blutzirkulation
– den koordinativen Fähigkeiten
– der taktilen Wahrnehmung
– dem Stoffwechsel
– der Funktion von Herz und Lunge
– der Funktion des Lymphsystems
– der Bildung von HDL
– den Harnsäurewerten
– der Struktur der Fußknochen
– der Ausschüttung von Wachstumshormonen
– der Wirbelsäulenmuskulatur
– der Beweglichkeit von Gelenken

Der Autor teilt den Fuß in 7 Zonen ein. Bereits in der Rückseite des vorderen Einbands, kann man eine Übersicht dieser Fußzonen finden.
Ihnen sind, und das ist sehr praktisch, die entsprechenden Seiten im Buch zugeordnet.
Man kann also gleich dort einsteigen wo man Probleme hat am Fuß, wenn man nicht gleich das ganze Buch lesen will.
Obwohl, dick ist das Buch nicht und ich würde empfehlen, dass Sie vorne anfangen, sonst verstehen Sie viele Dinge nicht.

Carsten Stark hat das Buch sehr logisch aufgebaut und in mehrere Kapitel untergliedert:
– Füße im Fokus
– Wie wir unsere Füße quälen
– Die Füße verstehen
– Barfuß – mehr als nur ein Trend
– So sorgen Sie gut für Ihre Füße!
– Ergänzende Therapien
– Die sieben Fußzonen.

Der Autor beschreibt detailliert was den Fuß ausmacht, was ihn verändert, selbst die einzelnen Schuhtypen werden beleuchtet.
Auch erklärt er, auch anhand von Zeichnungen und Fotos, was krank machen kann im Bereich der Füße.

Für mich völlig einleuchtend sind Zusammenhänge zwischen Gangbild und Wirbelsäule, Knie, etc.
Andere Zusammenhänge erschliessen sich mir im Moment noch nicht.

Im Buch gibt es jede Menge Übungen, die zu einem natürlichen Barfußgehen führen, wenn man sie nur regelmässig macht.
Es fällt gar nicht so leicht mit dem Vor – oder dem Mittelfuß loszugehen. Aber es geht, man muss sich nur kontrollieren.

Mein Fazit: Ich habe durch das Buch viele Denkanstösse bekommen. Werde jetzt so nach und nach versuchen möglichst viel in den Alltag zu integrieren und schauen, ob sich manche Symptome bessern.

Quelle : Randomhouse

Quelle : Randomhouse

ISBN: 9783517089867
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Dr.med.Mirriam Prieß : Resilienz

Dr.med.Mirriam Prieß ist Medizinerin. Ihre Promotion hat sie im Bereich der Psychosomatik gemacht.
Die Autorin arbeitet hauptäschlich im Bereich Stress, Ängste, Depressionen und Burnout.
Sie weiß aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Tätigkeit, wie wichtig es ist, innere Stärke zu beweisen.

Das Buch von Mirriam Prieß „Resilienz“ trägt den Untertitel „Das Geheimnis innerer Stärke“.
Resilienz kommt von dem lateinischen Wort resilire was soviel bedeutet wie abprallen. Mit Resilienz ist psychische Widerstandstandsfähigkeit gemeint.
Die bekommt man nicht in die Wiege gelegt, sondern die muss man entwickeln.
Im Kindesalter hilft das Elternhaus, später muss man selber etwas dafür tuen.

Mirriam Prieß hilft mit ihrem den Lesern erst einmal ein Bewusstsein für das Resilienz zu wecken.
Sie erklärt allgemein verständlich was Resilienz bedeutet, welche Rolle das Elternhaus spielt, was man später selber tuen kann und ein Hindernis auf dem Weg sein kann.

Die Autorin hat das Buch in mehrere große Kapitel unterteilt:
– Der Dialog – hier geht es um Beziehung, den inneren und den äußeren Dialog, usw.
– Das Elternhaus – die Atmosphäre, vorgeburtlich, etc.
– Was hindert uns daran, resilient zu werden? – Innere Realitäten, Ängste, Täter und Opfer
– Wege in die Resilienz – Authentizität, Krisenbewältigung..

Und ein 12-Punkte-Selbsttest „Wie resilient bin ich?“ ist auch im Buch.

Zum Thema Dialog hat mich ein Zitat angerührt, das kurz ist und doch sehr viel aussagt:
„Grundlage für Gesundheit und psychische Widerstandskraft ist der Dialog. Wenn Sie mit sich, Ihrem Umfeld und dem Leben im Dialog stehen, dann sind Sie nicht nur weit von einem Burn-Out entfernt, sondern Sie besitzen auch das Fundament für Resilienz.“
Hört sich leicht an, oder?
Ist es aber nicht.

Wenn man das Buch vom Anfang bis zum Ende liest, werden einem so viele Hürden bewusst, die man nehmen muss.
Der Hürdenlauf lohnt sich aber.
Die Autorin hilft ja auch dabei.

Sie hat das Thema sehr strukturiert aufgearbeitet.
Jeder bekommt Tipps und Hilfen an die Hand, egal in welcher Lebenssituation man sich gerade befindet.
Denkanstösse und Erklärungen liefert Mirriam Prieß uns Lesern in Hülle und Fülle.

Es lohnt sich das Buch zu lesen, selbst, wenn man bei Test feststellt, dass man selber stabil ist, viel Widerstandskraft hat.
Mein Fazit: das Buch ist geeignet für alle, die sich für das Thema interessieren, für Leser, die beruflich mit Patienten mit Burn-Out, etc. zu tuen haben und für Burn-Out-Betroffene, Depressive, etc.

Quelle:randomhouse

Quelle:randomhouse

ISBN: 978-3517093680
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Robert Klaßen : Office 2016 Der umfassende Ratgeber

Robert Klaßen ist Trainer und Fachbuchautor u.a. im Bereich Software.

Das Buch „Office 2016 Der umfassende Ratgeber“ bringt ca. 2,5 kg auf die Waage und auf 1134 Seiten die geballte Office-Information.
Auf der dazugehörigen Seite von Vierfarben finden Sie das komplette Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe.
Schauen Sie rein, wenn Sie unsicher sind, ob das Buch Ihnen das bietet was Sie suchen. Sie werden nicht enttäuscht sein.

Dieses Standardwerk liefert zu Word, Excel, PowerPoint, Outlook und OneNote alles was man benötigt, um optimal mit diesen Programmen arbeiten zu können.
Das Buch ist so aufgebaut, dass ein völliger Office – Neuling ein Nachschlagewerk hat, in dem er quasi an die Hand genommen wird auf dem Weg durch den Dschungel des Programms, und der Fortgeschrittene hat ein hervorragendes Nachschlagewerk.

Ich arbeite schon lange mit Office, mal mehr mal weniger intensiv. Und auch ich konnte ganz viele Tipps entdecken, die ich in meinen Ablauf implementieren werde, um mir die Arbeit zu erleichtern.

Vor allem ist ja bei jeder Office-Version wieder irgendetwas anders, das man neu entdecken muss. Das geht mit dem Buch sehr schnell.
Robert Klaßen hat dieses Buch für alle Office-Versionen geschrieben.
Er erklärt auch für alle Versionen die wichtigsten Dinge.

Der Autor geht so vor, dass er systematisch etwas erklärt, anhand von Screenshots genau die Einstellungen zeigt und in den „Info-Kästen“ nochmals Zusatzinformationen gibt.

Sehr hilfreich finde ich die Tastaturkürzel im Überblick für alle Programme.
Im Anhang findet man jede Menge Links zu weiterführenden Seiten.
Und auf der Seite des Verlages gibt es die zum Buch gehörenden Übungsdateien, auf die der Autor im Text verweist.

Das Buch zu Office 2016 ist ein Arbeitsbuch, das man immer wieder zur Hand nehmen kann und als Nachschlagewerk benutzen kann.
Man schreibt nicht jeden Tag einen Artikel mit mehreren Spalten, etc. und ich vergesse dann auch mal wieder wie es geht.
Darum ist mir das Buch des Autors zur jeweils genutzten Office-Version ein lieb gewordenes Buch geworden.

ISBN 978-3-8421-0196-8
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Quelle:Vierfarben

Quelle:Vierfarben

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