Florian Willet : Mir nach, ich folge Euch!

Florian Willet, der Autor des Buches “ Mir nach, ich folge Euch! Wie uns Parteien über den Tisch ziehen“, ist Jurist, Ökonom und Kommunikationspsychologe.

Im Vorwort erwähnt der Verleger ein Zitat eines Wirtschaftsmenschen „Führung bedeutet, den Mitarbeiter so über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibung als Nestwärme empfindet.“
Das Buch von Willet ist eine Abrechnung mit der Ära Merkel. Über die Politik der Ära schreibt er „Eine zirkuläre Politik der Kanzlerin, die nur von einem Motiv getrieben scheint: Machterhalt.“

Das Buch zeigt die Mechanismen der Macht auf. Gibt es recht und links oder/und liberal und konservativ?
In 7 Jahrzehnten BRD gibt es Sicht des Autors immer nur kleine Veränderungen.
Er demonstriert an Beispielen, wie der in Hessen immer noch in der Landesverfassung existierenden Todesstrafe, das sich einige unsinnige Dinge halten, durch andere Gesetze, Verordnungen, etc. aber ausgehebelt werden. Keiner räumt richtig auf.

Anhand vieler Fälle belegt der Autor, dass sich in der Regierung viele Dinge nur um den Machterhalt drehen. Man will keinem auf die Füße treten, da ja Wähler verloren gehen würden. Er spricht Politikern jegliche Moral ab.

Aus meiner Sicht ein Buch, das zum Nachdenken anregt, Schlüsse muss man selber ziehen.

ISBN: 9783960790457

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Dirk Bockmühl : Keim daheim

Prof.Dirk Bockmühl, der Autor des Buches “ Keim daheim “ ist an der Hochschule Rhein-Waal zuständig für Hygiene und Mikrobiologie. Keime bestimmen seinen beruflichen Alltag.
Keim ist ja ein Oberbegriff, der oft belegt ist mit einer Hysterie vor den Keimen.

Eine sterile Welt völlig ohne Keime würde uns nicht gut bekommen. Prof.Bockmühl beschäftigt sich im Buch mit Bakterien, Pilzen und Viren.
Was wäre das Leben ohne sie, es gäbe keinen Joghurt, kein Bier, kein Brot, usw.
Schimmelpilze können schädlich sein auf der einen Seite aber auch nützlich. Schimmelkäse gäbe es ohne sie nicht.
Penicillin ohne Pilz ist auch nicht denkbar.

Im Buch räumt Prof.Bockmühl mit generalisierten Vorurteilen auf und gibt jede Menge Tipps wie man sich vor schädlichen Keimen schützen kann.
Unterteilt ist das Buch in 3 Teile:
– Teil 1 Die unsichtbare Welt um uns
– Teil 2 Eine mikrobiologische Hausführung
– Teil 3 Ein Blick aus der Haustür
und zum Schluß – Der Keim-Knigge.

Der Autor erklärt auch die Namensgebung der Bakterien, warum heißen Kokken so??

Herrlich ist seine Art zu schreiben, immer mit einem gehörigen Schuß Humor. Wir lieben den Eiskaffee bei 28 Grad und auch die Bakterien haben ihre Wohlfühltemperatur.
Im Buch gibt es eine „mikrobielle Bandenkriminalität“, der Biofilm ist die Keim-WG, usw.

Er erläutert welche Maßnahmen wir gegen schädliche Keime einleiten können und warum, von Konservierung über Temperatur hin zu Hygiene, etc.
Sehr einleuchtend und viele Dinge erklärend ist der „Sinnersche Kreis“.
Und dazu jede Menge praxisrelevante Tipps, z.B. warum man Vollwaschmittel nehmen soll und bei 60 Grad waschen soll, zumindest bestimmte Wäsche und vieles mehr.

Mein Fazit: Dieses ist ein sehr praxisbezogenes Buch, das von einem Experten allgemein verständlich geschrieben ist und ganz viele Tipps für das Leben und den Umgang mit den Keimen liefert.

ISBN: 9783426277591

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Mayer / Schwegler : Welcher Baum ist das ?

Joachim Mayer und Heinz-Werner Schwegler haben dieses neue Bestimmungsbuch „Welcher Baum ist das?“ verfasst.

Im vorderen Einband kann man eine Seite ausklappen, das ist praktisch, denn so hat man die Symbole und Abkürzungen, die im Buch verwendet werden, immer gleich zur Hand.
Die Bestimmung wird mit Hilfe von Farbcodes erleichtert. So sieht man auf einen Blick zu welcher Kategorie der Baum gehört.
Bei den Nadelgehölzen ist es leicht, da gibt es eine große Kategorie, aber die Laubgehölze erschweren die Zuordnung.
4 Kategorien findet man dort, je nach Wuchs und Blattform werden diese unterteilt.

Im Buch begegnen einem beim Lesen Namen, die ich bislang nie gelesen habe. Blätter können quirlständig sein oder gegenständig. Aber schnell sieht man auf den Zeichnungen was gemeint ist.
Im Einband geht es weiter mit den Blüten, deren Form man zuordnen muss, den Blättern und den wichtigsten Bestimmungsmerkmalen, die sich bei den Farbcodes wiederfinden.

Zu Beginn des Buches wird dann genau erklärt wie man vorgeht beim Bestimmen. Einmal muss man sich die Systematik klarmachen, dann ist es einfach, da alles strukturiert aufgebaut ist.
Die botanischen Namen lernt man kennen, die Systematik der Pflanzenfamilien, und ich habe schon wieder neue Dinge entdeckt, es gibt Gefässpflanzen.

Den Hauptteil des Buches nehmen dann Fotos ein auf der rechten Seite jeweils und links dann die Erklärungen von Kennzeichen über Blütezeit, Vorkommen, usw.
So hat man zu jedem Baum oder Strauch eine Art Steckbrief und das für ca. 600 Bäume.

Im Anhang gibt es noch die Möglichkeit der Bestimmung über die Borke, die Winterknospe und vieles mehr.

Es macht Spaß mit dem Buch im Wald loszuziehen und sich bewusst die Bäume anzusehen und einzuordnen. Das Buch ist verständlich geschrieben. Man kann ungeheuer viel entdecken.

ISBN: 9783440159767

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Dennis Rühmer : Synology NAS Die praktische Anleitung

„Synology NAS – Die praktische Anleitung“ von Dennis Rühmer war meine Rettung.

Ein Synology NAS hatte ich mir angeschafft, um eine regelmässige Datensicherung machen zu können.
Bis zur Installation der Software war ich gekommen, aber so richtig ans Laufen bekam ich es nicht, bis ich es mit Hilfe des Buches geschafft habe.
Dieses Buch ist für Einsteiger geeignet das kann ich bestätigen. Ich hatte vom Thema vorher gar keine Ahnung.

Ich kann das Buch empfehlen bereits beim Plan ein Synology NAS anzuschaffen. Es hilft schon bei den grundlegenden Überlegungen vor dem Kauf.
Ein NAS für alle gibt es nicht. Das hängt von vielen Faktoren ab welches man braucht. Die verschiedenen Serien werden vorgestellt, schnell hat man die richtige gefunden.
Vor allem erklärt der Autor alles allgemeinverständlich ohne Technik-Kauderwelsch.

Es geht dann weiter mit der Auswahl der Festplatten.
Ich habe nach dem Kapitel zum RAID-Verbund wieder von vorne angefangen mein NAS einzurichten, da es Sinn macht mit dem Verbund zu arbeiten.

Ja und dann geht es an das Einrichten, Festplatten einbauen geht leicht, Betriebssystem drauf und einrichten.
Alles ist mit einfach, mit vielen Tipps und Bildern wie es aussieht, beschrieben.

Bei mir werden noch einige Dinge folgen, die im Buch auch sehr gut erklärt sind, wie die Einbindung im Netzwerk, Cloud & Co. Das wollte ich gar nicht, aber je mehr ich im Buch lese, umso mehr erschliesst sich mir der Sinn.

Ich kann diese sehr strukturierte Anleitung nur empfehlen. Letztendlich erschliessen sich so viele Möglichkeiten, wenn man ein Synology NAS mit Hilfe des Buches einrichtet nach und nach, die man sonst als Einsteiger nie genutzt hätte.

ISBN: 9783842104198

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Hefele / Hüsler : Geisterhäuser verlassene Orte in den Alpen

“ Geisterhäuser – verlassene Orte in den Alpen “ heisst der wundervolle Bildband von Stefan Hefele und Eugen E. Hüsler.

Stefan Hefele ist Abenteuer- und Landschaftsfotograf. Seine Fotos findet man in GEO und National Geographic.
Ihn faszinieren Lost Places, die Geisterhäuser und vieles mehr was verlassen wurde in den Alpen.
Eugen E.Hüsler kennt die Alpen sehr gut.
Mit Hilfe der Dokumentation der verlassenen Orte und der Geisterhäuser möchten sie die Vergangenheit sichtbar machen.
Vergangenheit und Gegenwart gehören zusammen.

Auf der ersten Seite des Buches findet man ein sehr passendes Zitat von Friedrich von Schiller „Zu Trümmern wird alles gehn, was wir bedächtig bauten.“
Wie wahr, viele wundervolle Bauten, Wohnhäuser, Strassen, usw. sind heute Trümmer, Ruinen, Denkmäler, Erinnerungen an vergangene Zeiten.
Lost Places haben einen morbiden Charme, den Stefan Hefele hervorragend in Szene gesetzt hat.

Mir gefällt auch die Aufteilung des Bildbandes sehr gut, die zu den Alpen und dem Leben in den Alpen passt:
– Zauber des Vergänglichen, mit einem tollen Text, der deutlich macht was Vergänglichkeit bedeutet, Pflanzen sterben aus, wenn man nicht vorsorgt, Ötzi taucht auf, eine Sprungschanze zerfällt
– Lebensadern – die Ponte Vecchio, um den Verkehr zu ermöglichen, ein Stausee, um die Wasserversorgung zu sichern, historische Pfade…
– Bauernwelt – das karge Leben der Bergbauern, geblieben sind oft Geisterhäuser, auch ganze Dörfer sind fast vollständig verschwunden
– Eingebunkert – in den Alpen gibt es noch Überbleibsel alter Festungen, auch alte Bunker, den französischen Alpenwall…
– Arbeitswelten – ich hätte keine verfallenen Fabriken in den Alpen erwartet, die hier wundervoll dokumentiert sind, man sieht verlassene Schulen, Kraftwerk, usw.
– Spielwelten – die Ruine einer olympischen Bobbahn, neben alter Bäderkultur, die Ruine eines 5-Sterne-Hotels und ein Spukschloss
– Verblichener Glanz – alte Villen, Palazzi, wunderschöne Treppenhäuser, etc..

Es ist den Autoren gelungen einen Bildband zu schaffen, der die ganze Spannbreite der Geisterhäuser und verlassenen Orte der Alpen dokumentiert.
Dabei sieht man auch die unterschiedlichen Baustile der Epochen genauso wie der geographischen Gegenden. Süditalien hatte eine andere Architektur, wie Österreich, Deutschland, etc.
Auch dies hat der Fotograf hervorragend eingefangen.

Mein Fazit: In diesem wundervollen Bildband wurde fotografisch und auch per Text, eine vergangene Zeit eingefangen und dargestellt. Eine Zeit, die das Leben in den Alpen wiederspiegelt mit dem Prunk der Reichen und Schönen, den sportlichen Seiten des Lebens und auch mit dem Leben der Bewohner, die nicht so betucht waren.
Auch ein tolles Geschenk für alle, die sich für diese Themen und für Lost Places interessieren.

ISBN: 9783734311031

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Marion Hogl : Digitale Fotografie

“ Marion Hogl: Digitale Fotografie “ ist eine „Fotoschule für Technik, Bildgestaltung und Motive“.

Fotografie ist mehr als nur Knipsen und mancher Anfänger ist völlig frustriert und überfordert.
Im Internet sieht man tolle Fotos, alles scheint soooo einfach. Die Werbeversprechen der Smartphone – und Kamerahersteller suggerieren, dass man nur das nötige Equipment braucht und schon gelingen perfekte Fotos.

Aber, weit gefehlt. Ich erinnere mich immer wieder an den Spruch eines Workshopleiters, der nichts an Wahrheit eingebüsst hat, seit der Zeit der Analog – Kameras, mit denen ich die ersten Fotos gemacht habe: „Das Foto macht nicht die Kamera, sondern der Mensch dahinter“.

Und ohne Grundlagenwissen geht es aus meiner Sicht auch nicht.
Losziehen, Kamera kaufen, Akku laden und draufhalten, das ist sinnlos.
Zunächst muss man sich mal klar werden welche Kamera man benötigt. Und genau da steigt das Buch ein.

Im Vorwort „Lieber fotografieren als nur knipsen“, das die Autorin mit einem Zitat von Ansel Adams „Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute.“ beginnt, erklärt Marion Hogl grundlegende Dinge zur Fotografie. Und sie hilft auch dabei das Buch zu lesen.
Wie oft lese ich die Frage, was das ist, wenn ein Foto mit EXIF-Daten gepostet wird.
EXIF-Daten sind für Anfänger nun mal böhmische Dörfer, das vergisst man oft.
Diese werden im Infokasten auf Seite 21 gut verständlich erklärt.

Dann geht es im ersten Teil des Buches, dem Part „Technik“ mit „Die digitale Kamera“ los.
Ich finde dieses Kapitel bereits als Hilfe zur Kaufentscheidung wichtig und gut.
Im Kapitel werden grundlegende Unterscheidungsmerkmale erklärt wie
– Sucher oder Display
– Sensortypen, Sensorgröße und Cropfaktor, je nach Einsatzgebiet kann eine Berücksichtigung entscheidend sein für den Kauf der richtigen Kamera
– WLAN und NFC
– oder das Fotohandy? oder plus Handy mit passenden Apps
– Kompaktkamera
– Bridgekamera
– Systemkamera
– Spiegelreflexkamera
– Actionkamera
– Mittelformatkamera
Das ist jede Menge Wissen, das man durchaus schon vor dem Kauf der Kamera lesen sollte.

Danach folgen ganz viele Kapitel zur Fotografie. Von Zubehör über Objektive, Blitzen über Motive, Bildkomposition, Menschen oder Tiere fotografieren und ganz viel mehr.

Die Autorin führt den Leser von den ersten Schritten bis hin zur Actionfotografie.
Die Texte sind verständlich geschrieben, mit Fotos und Screenshots versehen und mit ganz vielen Tipps.
Die Kapitel bauen aufeinander auf und man kann sich auf seinem Weg zu tollen Fotos lange vom Buch begleiten lassen.

Wenn Sie nun detailliert wissen möchten, was Sie erwartet, schauen Sie auf die Seite des Verlages. Dort finden Sie eine Leseprobe und das komplette Inhaltsverzeichnis. Anhand dessen können Sie entscheiden, ob das Buch für Sie richtig ist.

ISBN: 9783842103245

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Dalai Lama , Desmond Tutu , Douglas Abrams : Das Buch der Freude

Erzbischof Desmond Tutu und der Dalai Lama waren schon lange freundschaftlich verbunden.
Sie sind Brüder im Geiste.

Sie hatten ein gemeinsames Ziel. Sie wollten ein gemeinsames Buch zum Thema Freude herausgeben.
Das Buch soll zu mehr Freude und Lebensglück einladen.

Das Motto der beiden ist, dass man seine Zukunft selbst bestimmt, jeden Tag aufs Neue. Für die Freude im Leben muss und kann man selber sorgen.

Der Wunsch wurde Wirklichkeit. Douglas Abrams hat die beiden Großen der Geschichte bei dem Plan als Autor unterstützt.
1 Woche haben sie sich getroffen.
Der Dalai Lama und Desmond Tutu hatten Abrams gebeten als Erzähler zu fungieren im Buch.

1 Jahr Vorbereitungszeit steckte im Projekt “ Das Buch der Freude „, dann trafen die 3 sich in Dharamsala.
Es gab sehr berührende Augenblicke. Abrams schildert wie er diese beiden Männer erlebt hat.
Jeder der beiden betrachtet den anderen als seinen „schelmischen Bruder im Geiste“.

Im Buch finden sich die Lehren des Dalai Lama und die von Erzbischof Tutu zum Thema Freude , wissenschaftliche Erkenntnisse zur Freude und der für mich faszinierendste Teil beinhaltet die Schilderungen von Douglas Abrams wie er die Woche mit dem Dalai Lama und Erzbischof Desmond Tutu erlebt hat.

Im Anhang findet man Übungen zur Freude von den Autoren.

Schliessen möchte ich mit einem Zitat des Dalai Lama „Die Quelle des Glücks liegt in uns selbst“.
Dieses sagt alles über die Art des Buches.

Das Buch ist sehr gut lesbar. Man kann empfinden wie es in dieser Woche zuging und bekommt ganz viele Inspirationen für sein eigenes Leben und Denken.

ISBN: 9783778782651

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Prinzessin Märtha Louise , Elisabeth Nordeng : Hochsensibel geboren

Prinzessin Märtha Louise, die norwegische Prinzessin, und ihre Freundin Elisabeth Nordeng sind hochsensibel.

Im Buch schildern beide abwechselnd, angefangen von der Kindheit bis heute, wie es ihnen mit der Tatsache hochsensibel zu sein, geht.
Es ist ein sehr persönlicher Bericht.
Märtha Louise schildert sehr offen wie sie in der Schule nicht immer freundlich behandelt wurde, welche Probleme es in der Ehe geben kann, wenn man hochsensibel ist.

Was ist überhaupt mit einem Menschen, der hochsensibel ist? Man empfindet anders, hört mehr als andere Menschen, viele Dinge des Alltags belasten einen. Ich höre Dinge, die meine Familie nicht wahrnimmt, Gerüche sind oft ganz schlimm für mich. Genau das schildern die beiden Autorinnen auch.

Man unterscheidet zwischen intro – und extrovertierten Hochsensiblen, und es auch Hochsensible, die den Nervenkitzel brauchen, die HSS = High Sensation Seeker, dazu zählt Prinzessin Märtha Louise.

Hochsensible Menschen sind aufgrund der Eindrücke, die auf sie einprasseln, viel schneller im Alltag ausgelaugt. Auch dies schildern die beiden Frauen.

Irgendwann gehen die 2 das Thema „hochsensibel“ beruflich an, sie planen eine „Selbstentwicklungsschule“. Und sie verwirklichen den Traum auch.
Wie es ihnen damit geht, was sie dort machen, kann man im Buch lesen.

Ihren privaten und auch beruflichen Weg schildern die beiden hochsensiblen Frauen sehr offen mit Höhen und Tiefen.
Sie wollen Mut machen, dass man, wenn man hochsensibel ist, lernen muss damit umzugehen und die auch die Schwäche in eine Stärke umwandeln kann.
Herrlich, wenn man sich wiedererkennt, ich kenne auch die Auszeiten beim Weg auf die Toilette, wenn es mal wieder zuviel wird.

Auch Übungen findet man im Buch.

Aus meiner Sicht ist das Buch für jeden geeignet, der hochsensibel ist, auch für Partner von hochsensiblen Menschen, für Lehrer und Co., die sich womöglich gar nicht damit auskennen und nicht nachvollziehen können wie es hochsensiblen Menschen geht und warum manchmal einfach alles zuviel ist.

Das Buch hat mir gut gefallen, den Part mit den Engeln, usw., den die beiden beschreiten, ist nicht mein Ding, der wäre für mich entbehrlich gewesen.

ISBN: 9783442222384

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Sabine Drasnin : Computer für Senioren

“ Computer für Senioren – Die Anleitung in Bildern“ ist das neue Buch von Sabine Drasnin zu Windows 10.
Viele werden es kennen, die ältere Generation fängt an und will mailen, Fotos bearbeiten, mit der Verwandeschaft skypen und vieles mehr.
So leicht, wie es einem selber fällt, geht das aber nicht, da die Grundlagenkenntnisse fehlen. Und älter ist  durchaus mal knapp über 60.

Für einen solchen Fall habe ich als Geschenk ein Buch gesucht, das ganz früh anfängt. Ein Buch, dass für Senioren geeignet ist, verständlich und einfach eingeschrieben ist.
Jemand, der gerade in Rente ist und nun mitmachen will, beim Mailen, surfen, usw. und Hilfe braucht, da ja nicht genau dann, wenn er Fragen hat, jemand des berufstätigen Umfelds greifbar ist, sollte Hilfe bekommen in Form eines Buches bekommen.

Mir gefällt das Buch “ Computer für Senioren “ sehr gut, da es den Anfänger da abholt wo er steht und das geht schon los bei der Überlegung Notebook oder PC. Hilfe so viele Anschlüsse, welcher Stecker kommt wo hin und was wird da eingesteckt?
Genau da beginnt das Buch für Senioren, es wird gegenüber gestellt welche Kriterien für die Entscheidung Netbook, Ultrabook, Notebook, Laptop oder PC einziehen soll.
Auch die Anschlüsse, Laufwerke und Co. werden erklärt, damit man erst einmal den eigenen Bedarf festlegen kann und danach erst die Kaufentscheidung trifft.
Toll finde ich die vielen Bilder und die Erläuterungen auch für die simpelsten Dinge, nämlich Computer erst einmal einschalten bevor man arbeiten will.
Simpel ist vieles, aber es kann vergessen werden, Selbstverständlichkeiten für einen selber und eine Hürde für einen älteren Neuling. Den Fall hatte ich schon, so nach dem Motto „Bildschirm schwarz, der PC ist kaputt“ , was war Kabel nicht drin und PC nicht angeschaltet.

Das Buch ist in mehrere aufeinander aufbauende Kapitel unterteilt:
– PC oder Notebook
– Erste Schritte mit dem Computer
– Am Bildschirm zurechtfinden
– Internet zu Hause und unterwegs incl. Anschluss an den Router
– E – Mails schreiben
– Fotos sortieren und bearbeiten
– Texte schreiben
– Rechnen mit dem Computer
– Dateien und Ordner verwalten
– Spezielle Einstellungen vornehmen
– Zusätzliche Geräte verwenden
– Für Sicherheit sorgen
– Probleme lösen.

Es gibt in den Kapiteln viele praktische Tipps, z.B. auch alternativen Browser statt Edge nutzen, Einkaufen im Internet, Skypen, Adressbuchpflege, usw.
Was mich etwas stört ist die Tatsache, dass bzgl. Schreiben und Rechnen/Tabellen nur auf Office eingegangen wird, das man kaufen muss. Ich hätte einen Hinweis auf das kostenlose Open Office begrüsst, da viele Senioren diese Programme weniger nutzen werden und die kostenfreie Variante oft ausreichend ist.
Zumindest habe ich keinen Hinweis gefunden in den beiden Kapiteln.

Mein Fazit: ein sehr gutes Handbuch, das es Senioren und anderen Computer-Anfängern ermöglicht sich schnell und unkompliziert einzuarbeiten. Aus meiner Sicht ist es ein Buch, das durchaus schon vor dem Kauf Sinn macht, um die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

ISBN: 9783842104884

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Daan Schoonhoven : Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie

Das “ Praxisbuch außergewöhnliche Naturfotografie “ ist von Daan Schoonhoven vor Kurzem herausgegeben worden.
Ich schätze seine Bücher sehr, da die, die ich bislang kenne und auch dieses, Artikel verschiedener Fotografen enthalten.
Man bekommt also zum jeweiligen Thema Tipps aus verschiedenen Blickwinkeln.

Gleich vorweg, dies ist ein Buch zum Thema Naturfotografie, dessen Fotos mich größtenteils faszinieren.
Das Lesen war zunächst einmal zweitrangig, so toll sind die Fotos.
Mittlerweile habe ich das Buch komplett gelesen , viel gelernt und tolle Ideen bekommen.

Viele der Projekte, die in 73 Workshops gezeigt werden, werde ich nie realisieren können oder auch nicht realisieren wollen.
Trotzdem habe ich aus fast jedem Workshop, den der jeweilige Fotograf selber beschrieben hat, etwas für mich mitgenommen.
„The Wave“ oder das Polarlicht werde ich nicht fotografieren.
Die Zeit für die Fuchswelpen werde ich erst im Rentenalter haben,  aber Ideen habe ich jede Menge bekommen.
Auch Ideen, wenn es um die Realisation eines Projektes geht, die man auch für andere Projekte nutzen kann.

Dass ich dem Igel Katzenfutter auf einen Stamm oder etwas Ähnliches lege, um ihn an einen bestimmten Platz zu gewöhnen, Kamera griffbereit und dann warten, das kann ich im Garten.
Faszinierend die Pilze von Johan van der Wielen (Titelfoto), die an dunklen Tagen eher gut zu fotografieren sind mit einem Wassersprüher, der hilft die Milchstraße zu simulieren. Es sind oft die Kleinigkeiten, die den besonderen Reiz eines Fotos ausmachen.

Auch die „Kühe verkehrt herum“ eigentlich simpel, aber die Idee muss man erst mal haben.

Das Buch bietet jede Menge Ideen, die man nicht 1 : 1 nachstellen muss, aber man kann Teile daraus auch für andere Motive nutzen.
Die Fotografen haben sehr gut beschrieben wie ihre Gedankengänge waren, die zum Foto führten, welches Equipment man benötigt und vieles mehr.
Aus meiner Sicht ist es ein Buch, dass nicht so geschrieben ist, dass man Schritt-für-Schritt-Anleitungen bekommt, deshalb finde ich auch die Bezeichnung „Foto-Workshops“ eher irreführend, sondern  man begleitet quasi den Fotografen bei der Entstehung des Fotos von der Planung bis zum Endergebnis. Dabei lernt man u.A. etwas über die Gewohnheiten des fotografierten Tieres und ähnliche Dinge.

Mein Fazit: Wer ein Buch erwartet, dass er in die Hand nimmt, um eine genaue Anleitung zu erhalten, wie und wo er genau dieses Foto schießen kann, der ist hier falsch.
Wer aber Ideen bekommen möchte, um sich weiterzuentwickeln in der Naturfotografie was sein fotografisches Schaffen angeht, der bekommt jede Tipps.

ISBN: 9783864905346

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