Petra Pfeifer : Auf Schnupperkurs Mit dem Hund unterwegs in Hoch- und Maintaunus

Die Autorin Petra Pfeifer, Jahrgang 1967, ist in Frankfurt am Main aufgewachsen. Sie kennt die Gegend über die sie schreibt ganz genau.
Das merkt man diesem tollen Führer auf jeder Seite an.

Die Autorin ist Journalistin, unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Sie lebt nebst ihrem Hund Merlin im Hochtaunus.

Dieses Buch ist laut Autorin ein „Gassi-Führer“, für mich ist es mehr. Es ist ein ganz tolles Buch für Hundeleute, das mit ganz viel Liebe zum Hund und zur Gegend geschrieben wurde.
In den Beschreibungen von Petra Pfeifer merkt man, dass es bei den Spaziergängen in Hoch- und Maintaunus um das gemeinsame Erleben mit Merlin geht.
Dem Hund soll es gut gehen und nicht Frauchen sucht sich eine schicke Location, wie man es in manch anderem Führer findet.

Dies erklärt wahrscheinlich auch warum dieses Buch mehr ist als eine Aneinanderreihung einzelner Wege.
Es bietet einen „kleinen Knigge“, in dem die Autorin aus ihrer Sicht Tipps zu einem Spaziergang mit Hundebegegnungen, Feldern, Teichen,Naturschutzgebieten, etc, gibt.
Sie nimmt Stellung zum Thema Chip beim Hund. Bietet Adressen von Tierärzten, Tierpensionen und Tierheimen in der Gegend und noch einige andere nützliche Dinge.

Den Hauptteil des Buches nehmen sehr detailliert beschriebene Wanderungen und Spaziergänge ein.
Detailliert dahingehend, dass man den Ausgangspunkt gut auffindbar beschrieben bekommt, unter den „Fakten im Überblick“ die Kategorien „kurz und knapp“ stichwortartige Infos zur Beschaffenheit des Weges bietet, unter Wasserlauf erfährt man, ob einer da ist und welche Art, unter Spielkameraden die Hundedichte, die man erwarten kann und unter „Begegnung der anderen Art“ andere mögliche Tierarten.

Petra Pfeifer lässt bei den Schilderungen auch nicht ihre Erfahrungen aus, in welcher Richtung ein Weg besser zu gehen ist, wo Hunde auf jeden Fall anzuleinen sind, wo man parken kann, usw.
Auch erprobte Einkehrmöglichkeiten fehlen nicht.

Wir haben eine ganze Menge Tipps bekommen, die wir ausprobieren werden.
Das Format des Buches ist auch absolut rucksacktauglich.

Mien Fazit: ein lohnenswertes Buches für jeden Hundehalter im Hochtaunus und Rhein-Main-Gebiet, der mal neue Ecken erkunden möchte.

Auf Schnupperkurs | Frankfurter Allgemeiner Buch

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Bergisches Land – die kühne Gegend: 66 Lieblingsplätze und 11 Promis Broschiert – 12. März 2014 von Martin Beils (Autor), Kristina Hellwig (Autor)

Die Autoren Martin Beils und Kristina Hellwig sind beide Journalisten und kennen das Bergische Land sehr gut.

Dieses Buch geht um 66 Lieblingsplätze und 11 Promis.

Es ist witzig zu erfahren wer alles aus dem Bergischen Land stammt und wo die Wurzeln liegen.
Von Veronica Ferres über „Alberich“ aus dem Münsteraner Tatort, usw. ranken sich die kurzen Einblicke in die Kindheit der Promis bis zur heutigen Zeit.

Den Hauptteil des Buches nehmen aber die sehr detaillierten Schilderungen der 66 Lieblingsplätze ein.
Man merkt, dass die Autoren die Plätze wirklich sehr gerne mögen, sie gut kennen.
Vom langen Lulatsch, dem Zuckerhut, ist der nicht in Rio?, über das Christkind geht die Reise.

In Kindertagen war ich mehrfach in der Gegend, aber ich habe ganz viel neue Ideen bekommen, die man für Ausflüge nutzen kann oder auch für einen Kurzurlaub.

Die Reise erstreckt sich in mehreren Kapiteln vom

–  bergischen Städtedreieck über
– das Niederbergische
– Rhein-Berg und Leverkusen
– das Oberbergische bis zum
– Bergischer Rhein-Sieg-Kreis.

Man findet als Leser bekannte Ziele wie das Neandertal mit seiner Geschichte, die Wuppertaler Schwebebahn ebenso wie eine Pferdemetzgerei, einen Skulpturenpark, Denkmäler, die Römer, Wandermöglichkeiten und vieles mehr.

Es ist erstaunlich was dieser Landstrich alles zu bieten hat.

Fotos gibt es auch zu fast jedem Teil, teils mit Links und konkreten Anschriften.

Einen Wermutstropfen, gegenüber manch anderen Büchern aus dieser Reihe, gibt es aber auch.
Es sind sehr schöne Fotos enthalten, aber leider auch einige, die zwar ein schönes Motiv zeigen, aber schlecht bearbeitet oder fotografiert wurden.
Ich finde das sehr schade, da die Motive es verdient hätten besser fotografiert zu werden.

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Bergisches Land - die kühne Gegend

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Hochgefühl im Berchtesgadener Land [Broschiert] Christoph Merker (Autor)

Der Autor Christoph Merker wurde in Niederbayern geboren.
Er hat Bildhauerei und Schreinerei in Berchtesgaden gelernt. Später studierte er in Salzburg Philosophie und Kunstgeschichte.
Dies alles erklärt warum das Buch mit ganz viel Liebe zu der Ecke und gleichzeitig mit einem grossen Sachverstand geschrieben wurde.

Der Untertitel des Buches lautet „von Bergen, Kühen und Menschen“, dem wird das Buch gerecht, aber es liefert noch viel mehr. Nämlich die Möglichkeit viele kulturelle Kleinode zu entdecken.
Der Kirchenliebhaber wird mit Hilfe des Führers ebenso seinen Urlaub bereichern können wie der Lokfan oder der Naturliebhaber.

Städte, Dörfer, Berge vieles gibt es zu erforschen und zu besuchen. Vom Gradierwerk in Bad Reichenhall bis hin zum Obersalzberg führt der Reigen der Sehenswürdigkeiten. Von der Alm bis zum Skigebiet und dem Märchenwald für die kleinen Familienmitglieder kann man den Tag verplanen.

Christoph Merker hat ein Buch geschrieben für den Urlaub der ganzen Familie. Hier findet jeder etwas was er sehen möchte. Schöne Bilder und teilweise weiterführende Links ergänzen den Text.

Das Buch macht Lust darauf, mal wieder einen Urlaub in der Gegend um Berchtesgaden zu verbringen und ich vermute, dass auch Einheimische noch so manche Ecke neu entdecken können.

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Hochgefühl im Berchtesgadener Land

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Taunus und Rheingau: 25 Tageswanderungen und Wochenendtouren (Outdoor Regional) [Broschiert] Andrea Preschl (Autor)

Dieses Buch wurde von Andrea Preschl geschrieben. Die Autorin arbeitet als Kamerafrau beim Hessischen Rundfunk und in ihrer Freizeit leitet sie Wanderungen für Menschen mit Hund.
Sie kennt die Gegend um Franfurt, also den Taunus und die Rheingauer Ecke sehr gut und man merkt dem Buch an, dass sie weiß wovon sie schreibt.

Der Führer mit 25 Tageswanderungen und Wochenendtouren verspricht Tipps für Wanderer mit Kindern, Buggy und/oder Hund. Das hat mich zunächst einmal verwundert.
Aber beim Lesen wurde mir klar, dass ja die Bedürfnisse dieser Zielgruppen durchaus unterschiedlich sind.
Und es gibt auch z.B. Familien oder Gruppen, die mehrere Bedürfnisse zugleich haben.
Übrigens ist das Buch auch für GPS-Liebhaber geeignet.

Die Wanderungen sind in verschiedene Kategorien unterteilt
– Familien mit Kindern von geeignet über gut geeeignet bis sehr gut geeignet
– mit Buggy und geländegängigem Kinderwagen begehbar, gut begehbar und sehr gut begehbar
– mit Hund von geeignet über gut geeignet bis sehr gut geeignet

die nächste Unterteilung erfolgt nach Schwierigkeitsgraden von
– grün leichter bis anspruchsvoller Spaziergang
– gelb leichte bis mittelschwere Wanderung bis
– rot anspruchsvolle bis schwierige Wanderung.

Durch die Kombination der Unterteilungen kann sich nun jeder, der diesen Führer nutzt, seine Tour zusammenstellen.

Touren findet man im Hochtaunus, Vordertaunus, Hintertaunus und Rheingau.

Alleine das Lesen macht schon Spaß.

Im Inhaltsverzeichnis gibt es zu jeder Tour perfekte Untertitel zusätzlich zu den Piktogrammen der Kategorien, man findet die „Tour für Geocacher und solche, die es werden wolen“ beenso wie die „Tour für geschichtsinteressierte Wanderfreunde“ und viele mehr.

Die Touren selbst sind perfekt beschrieben, vom allgemeinen Überblick, über Länge, zu überwindende Höhenmeter, Einkehrmöglichkeiten, Parkmöglichkeiten, Markierungen, Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel im „Vorspann“, hin zu der detailliert beschriebenen Tour mit Höhenkarte, Wanderkarte, meist geschichtlichen Anmerkungen, was ich besonders toll finde, ein wenig Kultur beim Wandern schadet nicht, bis hin zu schönen Fotos.

Zudem hat der Führer genau das Format, das er in die Jackentasche oder den Rucksack passt und immer zur Hand ist.

Wir haben auch Teilabschnitte ausprobiert und es klappt hervorragend sich auch nur kleinere Spaziergänge rauszuchen.

Danke an die Autorin für diesen wunderschönen Führer, er macht Lust darauf die Wanderschuhe anzuziehen und eine Tour zu machen. Selten habe ich einen so liebevoll gemachten Führer in der Hand gehabt und vor allem keinen, der auch die Bedürfnisse von Hundeleuten abdeckt.


 

 

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FRED & OTTO unterwegs auf Sylt: Inselführer für Hunde [Broschiert] Holger Wetzel (Autor), Mike Meinert (Autor)

Eins vorweg, dieses Buch ist kein Reiseführer und will es auch nicht sein.
Es ist ein Inselführer für Hunde und ihre Halter und zwar egal ob Insulaner oder Tourist.

Holger Wetzel und Mike Meinert sind häufiger mit ihrem Hund Albert auf Sylt gewesen.
Sie kamen während ihrer Urlaub mit vielen Menschen ins Gespräch über Hunde auf der Insel, Hunde von Einheimischen und von Touristen.
Daraus wurde die Idee geboren einen Inselführer für Hunde zu schreiben.

Für mein Empfinden ist dies absolut gelungen.
Die Autoren schreiben in ihrem Vorwort „Mit „Fred & Otto unterwegs auf Sylt“ ist ein Inselführer für Hunde entstanden, der Lust macht, ihn durchzublättern, ihn mit an den Strand und auch zu Hause jederzeit wieder in die Hände zu nehmen.“
Diesem Anspruch wird das Buch ganz und gar gerecht. Als Reiseführer für den Rucksack ist das Buch nicht gedacht und nicht geeignet, dafür ist es auch zu schwer.

Dsa Buch stellt wirklich alle Anreisemöglichkeiten nach Sylt vor: per Zug, dem Autozug, Flugzeug und auch Fähre. Hier fehlt nichts.
Auch die Mobilität auf der Insel wird genau bsechrieben.

Fred & Otto stellen Geschäfte für Hundesachen vor, Restaurants, Wanderwege, das Tierheim und seine Entstehungsgeschichte, die Tierärztin, geben Tipps für die Bestellung von Futter und Leckereien wie Hundetrüffel auch ausserhalb von Sylt. Hundetraining ist ein anderes Thema. Die Rangerin berichtet was sie von Hundehaltern auf der Insel erwartet und was ihr Job bedeutet.
Es gibt Beschäftigungstipps für Hunde, das Hundestudio wird vorgestellt und vieles mehr.
Auch Sylter Politiker nehmen Stellung zum Thema Hund auf der Insel.

Man lernt Sylter und ihre Hunde kennen. Tolle Fotos stellen die Einwohner vor.

Im Buch findet man auch zu allgemeinen Hundethemen Artikel, wie: welchen Hund soll ich mir anschaffen ( Welpe aus dem Handel, vom Züchter, Hund aus dem Tierheim, aus dem Ausland) und was bedeutet es überhaupt, wenn ich mein Leben um einen Hund bereichere.

Die Tierärztin stellt sich dem immer kontrovers diskutierten Thema der Kastration.
Die verschiedenen Möglichkeiten der Fütterung von Trockenfutter über Nassfutter bis hin zum Barfen werden beleuchtet. Zum Barfen gibt es dann sogar einen Tipp wie man das im Sylturlaub organisieren kann.

Eine Blindenführhündin wird vorgestellt.

Der Bogen spannt sich dann bis zu dem Moment an dem wir unseren Hund verabschieden müssen und ihn den Weg über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Hierzu geht es auch um Tierbestattungen, ein Thema das man leider nicht erst angehen kann, wenn der Hund bereits verstorben ist. Damit sollte man sich schon eher beschäftigen.

Die Artikel werden begleitet von schönen und stimmungsvollen Fotos.

Wir kennen Sylt von vielen Aufenthalten mit und ohne Hunde. Beim Lesen dieses Buches haben wir ganz viel neue Dinge entdeckt auf der Insel und auch viele Tipps bekommen mit Links, die das Leben mit Hund bereichern.

Die Eismanufaktur kannten wir noch nicht, die wird dann beim nächsten Urlaub erkundet. Birte Petersen habe ich bislang nur mit Blumen in Verbidnung gebracht, wir werden die Hundesachen anschauen gehen.
Und Vieles mehr gibt es noch zu entdecken.

Die Autoren haben, na klar, auch nicht die Standarddinge für Hundehalter, wie Hundestrände, Freilaufflächen, usw. vergessen. Aber das versteht sich für einen Hundeführer ja auch von selbst. Darauf weise ich nur der Vollständigkeit halber drauf hin.
Auf der beiliegenden grossen Karte sind die meisten Tipps gekennzeichnet. Das macht es für Hunde und ihre Menschen beim ersten Besuch auf der Insel leichter alles zu finden.

Alle Themen werden mit grossem Einfühlungsvermögen und mit ganz viel Liebe zum Hund und bestens recherchiert im Buch zusammengefasst.

Im Buch finden sich auch Rabattcoupons einzelner Händler.
Auch Werbung ist im Buch vorhanden, die muss man halt hinnehmen. Ich nehme an sonst wäre das Buch teurer geworden.
Mit der Werbung stimmt dann auch das Preis-Leistungs-Verhältnis bei diesem Führer.

Mein Fazit: Das Buch ist ein gelungenes Werk für Menschen mit Hund, die Sylt besuchen, dort leben oder sich auch nur über die Insel erkundigen wollen und vielleicht noch überlegen ob sie mit ihrem Hund hinreisen wollen. Nach dem Lesen wollen Sie ganz bestimmt die Insel erkunden.
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Sauerland macht lustig [Broschiert] Maike Förster (Autor)

Die Autorin Maike Förster wurde in Hemer geboren. Sie ist Lokalredakteurin in Lüdenscheid und freiberufliche Autorin und lebt im Sauerland.
Man merkt dem Buch an, dass die Autorin im Sauerland aufgewachsen und dort lebt.

Der Untertitel des Buches lautet „für Wanderfreudige und Wissensdurstige“, er trifft genau was das Buch ausmacht.
Das Buch macht einfach Lust auf Urlaub im Sauerland. Sicher werden aber auch Sauerländer oder Zugezogene im Buch noch viel entdecken können.

Maike Förster hat ihr Buch in Kapitel entsprechend den verschiedenen Regionen des Sauerlandes
– Olpe und Umgebung
– Das Hochsauerland
– Der Märkische Kreis
– Rund um Soest

Obwohl ich schon einmal im Sauerland in Urlaub war, war mir bislang gar nicht bewusst welche Fläche das Sauerland umfasst.
Die Autorin zeigt dies mit großer Ortskenntnis im Buch.

Zu jeder beschriebenen „Sehenswürdigkeit“ findet sich ein passendes Foto. Dies ist mit einem Link und einer navitauglichen Adresse versehen, sodass man gleich alles zur Hand hat, um sich näher zu informieren oder auch direkt hinzufahren.

Für jeden Leser wird es etwas zu entdecken geben, die Tipps gehen von Natur (Seen, Felsenmeer, Parks, usw.) über Museen, Städten, Kirchen bis hin zu Hofläden.
Klein und Groß werden hier fündig.

Man kann anhand dieses Buches ganze Urlaube planen oder auch Tagesausflüge.
Der Leser lernt ganz viel kennen über das Sauerland und seine Einwohner. Geschildert wird Geschichtliches und auch Aktuelles.

Ich habe viel entdeckt was Lust macht wieder einmal ins Sauerland zu fahren.
Von Höhlen über Ateliers hin zu Käse und Whisky.
Bakelit sagte mir als Name etwas, ich wusste aber weder, dass er in grosser Menge im Sauerland hergestellt wird, noch wozu man ihn überall verwendet.
Weihnachtsmärkte und Kirchen gilt es zu erkunden. Wandermöglichkeiten und Cafés.

Liebevoll hat die Autorin auch die Sauerländer beschrieben. „Schweigen ist Gold“ so beschreibt Sie ihre Landsleute. Aber gleichzeitig macht das Buch auch neugierig auf diese vielleicht nach außen hin etwas knorrigen Menschen.

Mein Fazit: ein Buch das Lust macht das Sauerland und seine ganz unterschiedlichen Seiten zu entdecken für Touristen und Einheimische gleichermaßen geeignet.
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Sauerland macht lustig

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Bettina Latt : Sylt mit Hund

Bettina Latt lebt in der Nähe von Celle. Sie ist im Bereich der Immobilienverwaltung tätig und gibt ausserdem Schnüffelkurse für Hunde.
Ihre Urlaube verbringt sie meist in ihrem Haus auf Fehmarn und war auch schon mal auf Sylt.

Ich hatte mich gefreut, endlich ein Sylt – Führer für Hundeurlaube. Wir waren schon oft auf Sylt mit und ohne Hunde.
Um es gleich vorweg zu nehmen: ich wurde enttäuscht.

Dieses Buch mit dem Titel „Sylt mit Hund – ein Inselführer“ wird seinem Titel nur gerecht, wenn ein Leser, der das erste Mal mit Hund nach Sylt fährt, ihn liest. Nur dieser Leser wird davon profitieren.
Die Autorin schildert ihren Sylturlaub aus der Sicht ihres Hundes Carlos.

Sehr gut gemacht und auch hilfreich ist gleich am Anfang die Karte mit den Hundestränden.
Dann geht es los mit der Anreise und auch gleich mit den Fehlern, der laut Buch „Sylt-Shuttel“ heißt Sylt-Shuttle.
Da auch der Link hierzu falsch ist, wird der Leser auch nicht bei der Homepage für den Autozug, der ihn auf die Insel bringt, ankommen.
Korrekt ist http://www.syltshuttle.de/syltshuttle-de/start/.

Leider springt die Autorin auch in ihrem Text immer hin her, da geht es zum Einkaufen in den Sansibar-Outlet-Laden, plötzlich ist sie beim Wasser der Sylt-Quelle, dann wieder beim Outlet.
So unstruktiert geht es meist weiter.
Schöner wäre es, wen die Autorin ihre Gedanken zu Ende geführt und auch komplett niedergeschrieben hätte.

Manche Tipps sind auch sehr verwirrend. Ein Beispiel ist die „Kleine Teestube“ in Keitum, die wirklich entzückend ist. Sie wird als Tipp für den Hundeurlaub empfohlen, dann kommt aber „Es empfiehlt sich aber, vorab zu klären, ob wir Hunde mit in die „Teestube“ oder zu „Fisch Fiete“ dürfen!“ und unter Geheimtipp und in der Liste der hundefreundlichen Cafes wird dann auch die kleine Teestube genannt. Da frage ich mich als Leserin schon ob die Autorin weiß was sie schreibt und welchen Nutzen ich daraus ziehen soll.
Wir sind oft mit Hund dort gewesen.

Ebenso auf S.74 „Der Strandübergang „Sturmhaube“ in Kampen ist einer der beiden offiziellen Hundestrände des Ortes.“ Der Strandübergang führt zum Hundestrand, das wäre korrekt.

In der Art und Weise findet man schon mehrere Schnitzer im Buch.
Die Schrift im Buch ist sehr groß gewählt.
Mir erscheint es so, dass der Text für eine Broschüre gereicht hätte, wenn man die wirklichen nutzbringenden Tipps aufgeführt hätte.
Angereichert ist der Text mit Fotos der Autorin oft mit ihrem Hund als Motiv.

Zum Schluß gibt es noch eine gute Übersicht der Hundestrände, wo beschrieben ist für die einzelnen Orte wo diese liegen, ein Verzeichnis der Tierärzte, von Restaurants und Geschäften.

Mein Fazit: Dieses kleine Buch ist geeignet für absolute Syltneulinge, die am Anfang eine Liste möchten nach der sie vorgehen können beim Hundeurlaub. Alle Hundeurlauber, die schon mal auf Sylt waren, werden die Lokale wohl schon kennen, neue Tipps sind nicht dabei und es gibt ja auch noch viel mehr hundetaugliche Restaurants und Ecken auf der Insel.

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Viel Meer – Nordfriesische Inseln und Halligen: 66 Lieblingsplätze und 11 Ausflüge [Broschiert] Andrea Reidt (Autor)

Die Autorin Andrea Reidt ist Journalistin und hat die Nordfriesichen Inseln in ihren Ferien, die sie jedes Jahr dort verbringt, kennengelernt und lieben gelernt. Dsa merkt man als Leser auf jeder Seite des Buches.

Zusätzliche Informationen hat sie sich für dieses Buch bei Einheimischen und Ortskundigen geholt.
Wie sachkundig das Buch geschrieben ist, kann ich letztendlich nur an Sylt festmachen. Die Insel kenne ich von vielen Aufenthalten gut genug, um das beurteilen zu können.

Zunächst gibt es von der Autorin Informationen zum Wattenmeer ganz allgemein. Diese sind kurz und sehr informativ.
Zu Sylt hat die Journalistin viel zusammengetragen. Infos abseits des üblichen Trubels findet man genauso wie Hinweise aus der Geschichte der Insel.
Thomas Mann wird zitiert. Die Geschichte des Listlands wird sehr einprägsam geschildert, die mir so gar nicht bewusst war.
Beim nächsten Urlaub werde ich mir die Orgel in St.Jürgen/List anschauen. Kirchenbesichtigungen stehen auf Sylt sonst nicht auf unserem Programm. Aber das Buch regt mich dazu an.

Andrea Reidt hat einen Reiseführer geschaffen mit stimmungsvollen Bildern und Fotos, tollen Links und einfühlsamen Texten, die Lust auf mehr machen.
Beim Lesen des Buches kommt so eine gewisse Wehmut hoch und die Lust gleich mal wieder auf die Nordfriesischen Inseln zu fahren.

Leider muss ich noch ein wenig auf den nächsten Sylt-Urlaub warten.
Und sicher werden wir auch mal Urlaub auf einer der anderen Inseln buchen, die wir bislang noch nicht erkundet haben. Die Autorin hat die Atmosphäre auf allen beschriebenen Inseln so gut rübergebracht, dass man Lust bekommt zu reisen.

Die Abwechslung zwischen Gemälden und Fotos ist sehr gut gelungen so wie das ganze Buch.
Ein Reiseführer abseits der üblichen Führer, der sich lohnt.

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Viel Meer - Nordfriesische Inseln und Halligen

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Nechybas Wien: 33 Lieblingsspaziergänge und 11 Genusstipps [Broschiert] Gerhard Loibelsberger (Autor)

Der Autor Gerhard Loibelsberger lässt den Leser das Wien um 1900 aus der Sicht von Joseph Maria Nechyba, dem Inspektor aus seinen Kriminalromanen, entdecken und zieht Parallelen zum Wien im 21.Jahrhundert.

Mal ein ganz anderer Ansatz eines Reiseführers. Mir persönlich gefällt diese ungewöhnliche Art sehr gut.
Ich kenne Wien nicht und möchte mich auf einen Besuch dort vorbereiten, darum kann ich die Relevanz der beschriebenen Spaziergänge und Genusstipps nicht beurteilen.
Das Buch liest sich sehr gut.
Ansprechende Fotos machen Lust darauf die Stadt zu erkunden und kleine Karten erleichtern die Suche nach dem Weg.

Aufgeteilt ist das Buch in die Kapitel
– Innere Stadt
– die ehemaligen Vorstädte
– der grüne Rand

Als Leser lernt man, wo man noch einen Pferdefleischer findet, natürlich auch wo die grossen Sehenswürdigkeiten zu finden sind und viel Wissenswertes zu diesen.

Loibelsberger teilt die Kapitel in 33 Spaziergänge auf und bei jedem Spaziergang kann viele Kleinigkeiten in Wien endecken. Ebenso gibt es jeweils Einkehrtipps und z.B. die Anschriften der Museen mit Öffnungszeiten und URL.

Dieses Buch ist also kein normaler Reiseführer, sondern eine Art Lesebuch, das auf einen Besuch in der Stadt einstimmt und dann beim Besuch eine große Hilfe ist, um auch abseits vom Getümmel die eine oder andere Ecke zu entdecken.

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Münchner Schmankerl: 66 Lieblingsplätze und 11 Biergärten [Broschiert] Daniela Schetar (Autor), Friedrich Köthe (Autor)

Das Buch aus meiner Lieblingsreihe „Lieblingsplätze“ musste her. Ich bin beruflich viel in München und habe so nach und nach die Stadt erkundet.

In diesem Buch bekommt man ganz viele Tipps zu den Münchner Sehenswürdigkeiten und auch die Lieblingscafes, Brauhäuser , etc fehlen nicht.
Angereichert wird das Ganze mit schönen Fotos.
Mit dem Buch in der Hand kann man als Tourist sehr gut die Stadt erkunden und entdeckt das eine oder andere Eckchen, das man in den üblichen Reiseführern nicht findet.

Meinem Gefühl nach hat der Einheimische hier nicht soviel zu entdecken. Andere Bücher dieser Reihe bieten da mehr Geheimtipps. Allerdings bekomt sicher auch der Münchner oder Münchenkenner noch einiges an neuem Hintergrundwissen zu vielen Lieblingsplätzen.

Das Buch ist aber rundum betrachtens- und lesenswert für Touristen und Münchenliebhaber.

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