Schmidt-Röger/Blank : Hundeverhalten

Das Buch „Hundeverhalten“ mit dem Untertitel „Körpersprache und Ausdrucksweise erkennen und verstehen“ haben Heike Schmidt-Röger und Susanne Blank geschrieben.
Susanne Blank ist lange Jahre Hundetrainerin und Heike Schmidt-Röger ist Journalistin, Autorin, Fotografin und Hundehalterin.

Im Buch wird in Wort und Bild erklärt was Hundeverhalten bedeutet. Wie erkennt man es? Wie kann man darauf reagieren und sollte man reagieren?
Zunächst erklären die Autorinnen was ist angeborenes Verhalten? Was ist rassetypisch? Was ist erlernt? Was beeinflusst das Verhalten?
Anhand von Fragebögen kann man in etwa abschätzen welchen Typ Hund man hat.

Die Autorinnen geben Tipps zu dazu wie reagiert man richtig, bezogen auf den Typ des Hundes, das Alter, etc. Mit einem Welpen muss man anders umgehen als mit einem ergrauten Veteranen.
Jagdhundverhalten ist anders als Hütehundverhalten, usw.

Spiel ist nicht gleich Spiel, manchmal ist man als Halter gefordert einzugreifen. Wie erkenne ich wann dieser Zeitpunkt gekommen ist? Diese und ganz viele andere Fragen, die man sich als Hundehalter stellt, werden beantwortet.
Manche Fragestellungen werden auch in Interviews von Hundeexperten, wie Udo Gansloßer, Günther Bloch, usw. beantwortet.

Aus meiner Sicht ist dieses Buch geeignet für Hundeanfänger, Welpenbesitzer und alle, die sich in das Thema Hundeverhalten einarbeiten wollen.

ISBN: 9783440149751

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Hilal Sezgin : Nichtstun ist keine Lösung

„Nichtstun ist keine Lösung – Politische Verantwortung in Zeiten des Umbruchs“ ist das Buch von Hilal Sezgin betitelt.
Hilal Sezgin ist Journalistin und hat Philosophie, Germanistik und Soziologie studiert.

Nichtstun ist für die Autorin nicht akzeptabel in Zeiten des Terrors, des Wiedererstarken der Rechten,etc.
Sie prangert auch, dass Nichtstun nicht geht angesichts der Tatsache, dass wir Produkte kaufen, die in Billiglohnländern hergestellt wurden.
Sezgin beschäftigt sich lang und breit mit dem Thema Gutmenschen.

Aber Idealismus kann auch schädlich seinfür den Einzelnen.
Die Autorin beschäftigt sich mit Termini, die in unserer Sprache verwendet werden. Sprache, die ihr oft nicht aussagekräftig genug ist, die Tatbestände verharmlost.

Mich persönlich hat das Buch nicht so besonders angesprochen, da sie das Thema sehr philosophisch angeht.
Politische Verantwortung übernehmen ist ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit. „Nichtstun ist keine Lösung“ ist wichtig, aus meiner Sicht zu wichtig für eine Abhandlung, die für mein Gefühl den Kern der Sache nicht deutlich genug erfasst, sondern das Ganze eher theoretisch, philosophisch abhandelt.
Ich hätte mir greifbare, praktische Ausführungen gewünscht, bin enttäuscht.

ISBN: 9783832198817

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Christoph Güsken : Das Wunder von Hiltrup

„Das Wunder von Hiltrup“ ist ein Krimi, der im Münsterland spielt. Geschrieben hat ihn Christoph Güsken, den ich bislang als Krimiautor nicht auf dem Schirm hatte, das wird sich ändern.

Die Hiltruper Kanalinsel liegt im Dortmund-Ems-Kanal. Das erleichterte mir die örtliche Einordnung des Geschehens.

Malina Kerssenbrock, 4.Klässerin, soll auf dem Schulweg eine schöne Frau erschienen sein, die neben sich einen Heiligenschein hatte. So entstand „Das Wunder von Hiltrup“.
An der Stelle der Erscheinung wurde eine Kapelle gebaut.

Und dann entsteht etwas ganz Ungewöhnliches, vor allem wenn man bedenkt, dass es im streng katholischen Münsterland ist. Es wird „Pope City“ gebaut, ein katholischer Freizeitpark.
Das Bistum Münster hat investiert und hofft auf Gewinn. Passt das zu einem Bistum? Vergnügen und Kapelle nebeneinander. Erscheinung und Vergnügen?
Ich kam ins Grübeln. Und nicht nur ich.

Niklas de Jong war mal Polizist und ehemals auch Kollege von Küppers, der nun auch nicht mehr bei der Polizei ist und als Privatdetektiv in Everswinkel arbeitet.
Küppers will verreisen und de Jong, der auf einem Hausboot wohnt, vertritt ihn. Kann ja nicht viel Arbeit bedeuten im beschaulichen Münsterland.
Ja könnte man meinen, aber es kommt eine Leiche dazwischen. Eine Leiche, die schon gar nicht mehr da ist.
Mickie Kelzenberg, ein Mitschüler von de Jong, ist mittlerweile Musiker, hat eine Band und hat eine Radiooper mit dem Titel „Tod macht blau“ geschrieben.
Weiter kommt Mickie zunächst nicht mit seiner Recherche, denn Mickie wird als Leiche entsorgt.

Es gibt auch  eine mysteriöse Gesellschaft „GSO-Gesellschaft für Selbstoptimierung“ mit Sitz im Langstrumph-Haus.
Pater Monk spielt eine Rolle, Catweazle auch. Den kennen wir doch woanders her.
Der Schauspieler Pinkwart alias Hauptkommissar Rilke (im Krimi) stirbt und es gibt noch mehr Leichen.
Wo ist bloß der Zusammenhang? De Jong grübelt genauso wie der Polizist Merzenich.

Mehr verrate ich nicht.

Christoph Güsken ist es gelungen einen Krimi zu schreiben, der spannend ist, aber auch oft zum Schmunzeln verführt, wenn man sich die Typen, die er beschreibt, vorstellt.
Skurile Gestalten tummeln sich im Krimi.
Wie kommt es zu den Morden? Wer ist der Mörder? Wo ist der Schlüssel, um die Geheimnisse zu lüften?
De Jong auf Wegen und Abwegen. Wir Leser können ihn begleiten.
Es ist ein Krimi der etwas anderen Art. Mir hat er gut gefallen.

ISBN: 9783954413836
Via amazon können Sie das Buch hier bestellen.

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Geißler/Drax: Brotbackbuch Nr.3

„Brotbackbuch Nr.3“ mit dem Thema „Backen mit Vollkorn und alten Getreidesorten“ hat Lutz Geißler zusammen mit Monika Drax geschrieben.

Lutz Geißler ist bekannt durch seinen Plötzblog auf dem er sich mit dem Thema Brot backen beschäftigt.
Ich habe den Newsletter abonniert, da ich gerne Brot backe und immer gute Tipps bekomme, und darin dieses neue Buch entdeckt.
Monika Drax, die Co-Autorin, ist Müllermeisterin.

Los geht es im Buch mit einer Ein- und Anleitung zum Brot backen generell. Somit können auch Einsteiger ins Thema  mit den Rezepten etwas anfangen.
Es wird z.B. das benötigte Zubehör vorgestellt, generelle Begriffe erklärt, man erfährt was Sauerteig ist, wie er gemacht wird,. Ein Glossar ermöglicht ein Nachschlagen, wenn im Rezept ein unbekannter Begriff auftaucht.

Dann geht es schon los mit den Rezepten.
Geißler gibt im Brotbackbuch grundsätzlich an in der Infoleiste wie hoch der Zeitbedarf, Teigmenge, usw. ist. Meist aufgeteilt nach: Zubereitungszeit am Backtag, Teigmenge, Teigtemperatur, die Zeiten der verschiedenen Garen, Backtemperatut, Backzeit, etc.
Was mir persönlich hier gut gefallen würde, wäre eine Gesamtzeit in Tagen, damit man planen kann wann man beginnen muss. So rechnet man halt.
Dann hat man im Rezept die Zutatenlisten für die verschiedenen Bestandteile des Hauptteiges, wie Vorteig, Autolyseteig, Sauerteig, Brühstück, etc.
Dazu die Zubereitungshinweise, auch Tipps welches Mehl man am besten nimmt. Ich muss nun erst mal Mehl Tipo 0 holen, um das Ciabatta zu backen.
Oft gibt es ergänzende Tipps.
Auf den Fotos sieht man wie das Backstück aussehen soll.

Ca. die Hälfte des Brotbackbuches macht das Kapitel Grundlagen aus, das ich persönlich entbehrlich finde.
Ich suche tolle Backrezepte, höchstens noch die Mehlsorten. Wie aber was gemahlen wird, interessiert mich nicht. Aus meiner Sicht hätte man dafür ein separates Buch erstellen können.

Toll sind die Bezugsquellen, da habe ich neue Tipps bekommen.

Die Brote, die ich in der kurzen Zeit gemacht habe, sind lecker.
Aus den anderen Büchern des Autors, die ich habe, weiß ich, dass man seine Rezepte gut nachbacken kann.

ISBN: 9783818600068

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Buchmesse Frankfurt 12.10.2017

Donnerstag 12.10.2017

Am Donnerstag hatte ich das Glück mehrere Autoren zu einem Gespräch zu treffen .

Los ging es mit Elli H.Radinger. Elli Radinger und ihre Bücher kenne ich nun bereits viele Jahre und es ist immer große Freude und Inspiration sie zu treffen. Danke Elli, dass es Dich gibt und  danke für Dein Vertrauen.
Elli ist Wolfsexpertin, Naturforscherin und Buchautorin.

Elli H.Radinger liebt die Wölfe, sie ist stets im Kampf mit den Pro’s und Contra’s zu dem Thema.
Sie kann aus persönlichen Erfahrungen mit Wölfen berichten nicht aufgrund grauer Theorie. Elli hat viel positive Erfahrungen gemacht mit Wölfen,wie auch Konflikte erlebt.

Elli war lange Jahre als Freilandforscherin im Yellowstone-Nationalpark und hat die Wölfe beobachtet, quasi auch mit ihnen gelebt.
Mir ist stets aus dem Buch „Minnesota Winter“ der Autorin im Gedächtnis, wie mitreissend sie von ihrem „Frühstücksfreund“ so will ich ihn mal nennen, berichtet. Ein Wolf, der, wenn sie morgen am Rand des Sees saß in ihrer Nähe war.

Im Moment ist sie gefragter denn je, da das Thema Wölfe gerade hochkocht.
Da werden mal eben im Nationalpark Bayerischer Wald Wölfe aus dem Gehege gelassen, mittlerweile vermutet man ja, dass es Sabotage aus politischen Gründen war. Diese armen Tiere werden nun erschossen. Ihnen wird zum Verhängnis, dass sie an den Menschen gewöhnt sind. Auch das ist etwas, das die Wolfsforscherin aufregt.

Am 30.10.17 erscheint nun endlich das neue Buch von Elli H.Radinger
„Die Weisheit der Wölfe:Wie sie denken, planen, füreinander sorgen. Erstaunliches über das Tier, das dem Menschen am ähnlichsten ist“.
Ich habe beim Titel den Link zu Ellis Seite versteckt, wenn Sie sich schon mal das wundervolle Cover anschauen wollen oder sich einen kleinen Vorgeschmack gönnen möchten.
Die Wölfe sind das Tier, das dem Menschen am ähnlisten ist.
Vor 2 Jahren hat mir Elli von dem Projekt erzählt, 2 lange Jahre musste ich schweigen, nun ist es endlich da das neue Buch auf das ich warte. Ich werde über das Buch berichten sobald es erschienen und ich es gelesen habe (wird mich sicher wieder einige Stunden Schlaf kosten, da ich nicht aufhören kann).

Ich zitiere mal aus der Ankündigung zu „Die Weisheit der Wölfe“ von der Homepage der Autorin:
„Liebe deine Familie, sorge für die, die dir anvertraut sind, gib niemals auf und hör nie auf zu spielen – das sind die Prinzipien der Wölfe.“
Prinzipien, die wir Menschen uns vielleicht zu unseren eigenen machen sollten.
Was mich sehr beeindruckt hat, ist das globale Interesse am Thema Wolf. Das Buch wird in 10 Sprachen in 11 Ländern erscheinen.

Gerade habe ich das Go bekommen noch auf einen TV-Auftritt von Elli H.Radinger hinweisen zu dürfen:
Elli H.Radinger ist am 7.11.17 bei Markus Lanz in der Sendungen, es wird sicher spannend zu sehen und zu hören was Elli zu berichten hat.

Elli H.Radinger ist aber nicht nur Wolfsforscherin und Autorin, nein sie ist auch ein Mensch, der Prioritäten hat. Im Moment ist das Thema Wolfsbeobachtung quasi auf Eis gelegt, da ihre Hündin mittlerweile 12 Jahre alt. Die Zeit, die ihr verbleibt – hoffentlich noch lange – will Elli bei ihr sein, sie auch beim Sterben begleiten.
Das ist das was Elli ausmacht und wofür ich sie, neben ihrem enormen Wissen, schätze, ihre Liebe zu Mensch und Tier und ihre Verlässlichkeit.

Ich habe dabei noch kurz den Autor Lars Simon kennengelernt, der dazu kam.

Mit Frank Behrendt war ich locker verabredet un des hat geklappt mit einem Treffen.
Am 16.10. erscheint Franks neues Buch „Die Winnetou-Strategie: Werde zum Häuptling deines Lebens“. Er berichtete, dass sein Vater den Grundstein zum Titel gelegt hat zu dem Buch, dass dem Vater gewidmet ist. Er hat Frank immer Helden als Vorbild gezeigt wie Winnetou und Han Solo.
Ich bin gespannt auf das Buch.

Weiter ging es zur Kochshow von Christian Henze, dessen neues Buch „So kocht man heute“ ich bereits rezensiert habe (hier zu finden) und das mir gut gefällt.
Henze zeigt wie flott man einen Lachs zubereiten kann, Kaiserschmarrn und einen Salat.
Man merkt, dass der Koch die Show aus dem Fernsehen gewohnt ist. Er gab Tipps wie man ohne grossen Aufwand kochen kann.
Eins hat mich ganz massiv gestört, und zwar, dass er mehrfach Dinge mit einem Löffel probiert hat und diesen Löffel zum Rühren verwendet hat. Das ist für mich ein NoGo.

Dann stand ein Interviewtermin an, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Ich habe bei dtv Dora Heldt getroffen.
Ich mag die Bücher von Dora Heldt, es sind Bücher zum Entspannen und auch die Krimis, die sie jetzt schreibt, sind herrlich.
Die Krimis habe ich bereits gelesen und rezensiert, „Böse Leute“ und „Wir sind die Guten„. In den Krimis verbindet die Autorin Syltfeeling und eine spannende Krimihandlung.

Mich interessierte wie Dora Heldt zum Schreiben kam. Nach der Tätigkeit als Buchhändlerin wurde sie Verlagsvertreterin, ein Saisongeschäft, in dem es anstrengende und auch langweiligere Phasen gibt. Um die weniger spannenden Phasen auszufüllen, fing Dora Heldt an zu schreiben.
Und wie kam zu den Krimis? wollte ich wissen. Eine solche Erklärung hätte ich nie vermutet, es liegt an Ihrer Arbeitsweise. Ein Literaturagent sagte Dora Heldt sie könne keinen Krimi schreiben, so wie sie arbeiten würde. Sie wollte das Gegenteuil beweisen, denn Krimi schreiben heisst ganz strukturiert zu arbeiten. Man muss immer den roten Faden sehen, darf nichts vergessen, muss dran bleiben. Das ist normalerweise nicht ihr Ding.
Toll, dass die Autorin dies bewiesen hat, ich finde die Krimis Klasse, bitte weitermachen.

Oft erschien es mir in Verfilmungen von Dora Heldt’s Büchern so als seien sie nicht ganz am Buch orientiert, darum kam mir die Frage, ob sie auf das Schreiben des Drehbuches Einfluß nimmt, was sie verneint. Die Erklärung dazu, man könne Drehbuch schreiben in Kursen erlernen, dazu fehlt die Zeit, etc. und da sie es nie gelernt hat, hält sich die Autorin ganz raus.

Oft schreibt sie auf Sylt. Mir war bei „Wir sind die Guten“ aufgefallen, dass ich das Gefühl hatte, Unterschiede zu merken zu manch anderm Buch und mehr „Inselfeeling“ zu verspüren, daher kam meine Frage danach.

Was mir sehr gut gefällt an Dora Heldt ist, dass für sie Autorin kein Beruf ist, sondern sie auch weiterhin teilweise in ihrem alten Beruf arbeitet und das Schreiben eher Berufung ist.
Ganz herzlichen Dank an Dora Heldt für dieses offene Gespräch. Die Autorin steht mit beiden Beinen im Leben und ist sehr sympathisch.

Im Anschluß bin ich zu einem Gespräch in der Reihe „Politik trifft Autor“ mit Hülya Özkan und Thorsten Schäfer-Gümbel gegangen.
Hülya Özkan schreibt die Krimis „Mord in Istanbul“ und hat zuletzt „In Erdogans Visier“ geschrieben das mir sehr gut gefällt.
Erschreckend finde ich wie weit man nun für Dreharbeiten für „Mord in Istanbul“ ausweichen muss. Zunächst wurde in Istanbul gedreht, dann aus Sichergründen in Izmir und da es in der Türkei zu unsicher ist, muss man nun nach Thailand ausweichen.
Ein sehr interessantes Gespräch über die Deutschtürken und Erdogans Einfluß, über Erdogans wirklichen und vermeintlichen Einfluß in Deutschland, wie kam es zu dem Wandel von Erdogan? Ist es ein Wandel oder war es von Anfang Berechnung? Es wurde durchaus kontrovers diskutiert.

Zu guter Letzt auf der Buchmesse habe ich mich Alexandra Schwarting zu einem Gespräch über ihre weiteren Projekte und die Arbeit im Selfpublishing-Bereich unterhalten. Es wird wohl dieses Jahr, wenn alles glatt läuft noch ein neues Buch geben und dann in 2018 Band 3 ihrer Serie.
Toi,toi,toi Alex, dass alles so läuft wie es geplant ist.

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Buchmesse Frankfurt 11.10.2017

Mittwoch 11.10.2017

Erst einmal stand mein üblicher Walk durch die Halle 3.0 an, zum Eingewöhnen.
In Ruhe an den Ständen vorbeischlendern, einen ersten Überblick verschaffen, in Büchern stöbern war angesagt.

Ein sehr nettes und informatives Gespräch hatte ich mit den Damen von TreTorri, Frau Schlötterer und Frau Jansen, u.A. habe ich einige Dinge über deren Chef Ralf Frenzel erfahren, seinen Werdegang, etc. Mir ist nun klar woher die Ausrichtung des Verlages in Richtung Wein und gutes Essen kommt.
Angefangen mit Lehre zum Koch, dann Ausbildung zum Restaurantfachmann in der Ente vom Lehel unter Wodarz, Sommelier und dann über verschiedene Stationen, die immer mit der Liebe zum Kochen und zum Wein verbunden waren, hin zu seiner heutigen Berufung als Verleger bei TreTorri.

„Frenzels Weinschule“ wurde genau zur Buchmesse fertig. Die habe ich mir natürlich angeschaut. Ein herrliches Buch, tolle Fotos, Texte, die die Liebe zum Wein verspüren lassen.
Solide Beschreibungen wonach der jeweilige Jahrgang eines bestimmten Weines schmeckt. Nicht, wie es heute oft der Fall ist, Sprüche wie „schmeckt nach Wiese bei Sonnenaufgang“ und ähnliche, die ich zuletzt hörte, sondern solide Aromenbeschreibungen und tolle, ansprechende Fotos.

Bei Trödeln traf ich dann ungeplant auf Andreas Wagner, Krimiautor aus Leidenschaft und auch einer der Besitzer vom Weingut Wagner in Essenheim, deren Weine ich sehr schätze. Meine persönlichen Lieblinge sind Jean Riesling trocken und Emilie. Es ergab sich ein Gespräch über den neuen Krimi des Winzers und Autors.
Nun stand noch ein Termin in meinem Terminkalender, die Weinverkostung der Wagner-Weine am Nachmittag am emons-Stand.

Um 12:00 h hatte ich im Rahmen der Reihe „Autoren im Gespräch mit der SZ!“ ein Gespräch von Ulrich Wickert und Franziska Augstein (SZ) auf dem Plan zum Thema „Frankreich muss man lieben, ums es zu verstehen“

Der Titel des Gespräches ist der Titel des Buches von Ulrich Wickert, das im September erschienen ist.
Ulrich Wickert als grosser Frankreichkenner, er hat lange dort als Korrespondent gelebt und hat auch heute noch einen Wohnsitz dort, nahm Stellung zu Franzosen und ihrer Denkweise.
Was ist von Macron zu halten?
Warum ist auch heute noch teilweise das deutsch-französische Verhälrtnis zerrüttet? Wieso wird soviel demonstriert und gestreikt im Gastland der diesjährigen Buchmesse und vieles mehr.


Ein sehr informativer und mitreißender Talk, den ich erleben dürfte.

Es folgte ein Gespräch mit Edouard Louis auf der Bühne.

Um 13:00 h der nächste Termin, den ich im Plan hatte.
Gourmet-Talk mit dem Kritiker Jürgen Dollase, dem Verleger Ralf Frenzel und Ulrich Wickert, moderiert von Martin Maria Schwarz.


Die Herren diskutierten über den Unterschied der deutschen und der französischen Küche.
Die Produktkultur in Frankreich wird beleuchtet, der Stellenwert des Essens und der Gastronomie in beiden Ländern, die Wertschätzung der Gastronomie und des Essens generell in beiden Ländern.
So berichtete Ralf Frenzel, dass in Frankreich, den USA und Großbritannien die Köche Produkte in einer ganz anderen, viel besseren Qualität, bekommen als in Deutschland.
Spannend fand ich auch die Anmerkungen, dass z.B. Rotwein in Frankreich deshalb qualitativ oft besser ist als in Deutschland, da die Reben älter sind. Das war mir nicht bewusst.

Am Mittwoch stand dann noch ein Gespräch mit Gabriele Engelke, der Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Christian-Verlag, an. Danke Gabriele für den Einblick auf die kommenden Neuerscheinungen.

Und zu guter Letzt die Weinverkostung der leckeren Weine vom Weingut Wagner bei Andreas Wagner.

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DUMONT direkt Florenz

„Dumont direkt Florenz“ ist ein kompakter Stadtführer, der von Michaela Namuth geschrieben wurde.

Das Cover zeigt einen Teil der Silhouette der Stadt.

Im Inneneinband des Stadtführers findet man eine Karte mit den Highlights des Autors unter dem Titel „15 x Florenz direkt erleben.“
Der Bogen wird hier gespannt von Oltrarno über Santa Maria Novella bis zur Ponte Vecchio..

Im Stadtführer lernt man Florenz von den unterschiedlichsten Seiten kennen.
In der Rubrik „Das Beste zu Beginn“ findet man zu verschiedenen Themen etwas, egal ob Picknick im Park, Florenz im Regen, alles im Fluss, usw.
Weiter geht es mit „Das ist Florenz“, Florenz in Zahlen, „Was ist wo?“, in den Augenblicken typische Augenblicke im Foto mit kleinen Texten, ja und dann los und Florenz entdecken.

Die 15 Punkte aus der Karte im Einband gilt es zu sehen, zu erfahren, kennenzulernen und dabei auch die Lebensart in Florenz zu entdecken.
Natürlich fehlen danach auch die Kultur, Museen, Kirchen, Paläste,etc nicht.
Florenz ist eine Stadt mit vielen Gesichtern. Geprägt von Kultur aber auch Märkte gibt es zu entdecken, Ecken etwas abseits vom Tourismus.
Im Rückeinband findet man eine Karte mit Cityplan, Zentrum, Fiesole, Florenz und Toskana – für grössere Ausflüge.
Es ist alles bereit, um einen oder mehrere Tage in Florenz und Umgebung zu planen.

Aus meiner Sicht ist es der Autorin gelungen einen kompakten Führer für Florenz-Anfänger zu schreiben.

ISBN: 9783770183333
Bei amazon können Sie den Reiseführer gleich hier bestellen.

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Dora Heldt : Wir sind die Guten

Nach „Böse Leute„, dem ersten Sylt-Krimi von Dora Heldt, ist nun der neue Krimi „Wir sind die Guten“ da.

Dora Heldt lässt wieder Maren Thiele, Polizeiobermeisterin, ihrem nicht gerade beliebten Chef Runge  auch Anna von der Kripo Flensburg mitspielen.
Und, na klar, auch die „Rentner-Ermittler“ sind dabei, allen voran Karl Sönnigsen. Er war lange Kriminalhauptkommissar und der Vorgänger von Runge.
Onno Thiele, der Vater von Maren, der mit Helga angebandelt hat, gehört dazu. Zur Rentnergang gehören auch noch Charlotte und Inge. Man kennt sich vom Chor.
Inge ist mit Walter verheiratet und ihr Bruder Walter mit Charlotte.
Sie sehen es bleibt in der Familie.

Dann ist da noch Rike, Marens beste Freundin und Robert, Marens Freund, der 10 Jahre jünger ist als sie und in Hamburg lebt.

Inge und Charlotte haben eine Putzhilfe, Sabine Schäfer. Davon dürfen ihre Männer nichts wissen. Sabine wohnt im Keller von Wilma und die Wohnung ist nicht angemeldet.
Eines Tages wird Sabine vermisst. Wilma will nicht auffliegen wegen der illegalen Wohnung und bittet Helga, dass diese Karl und Onno um Hilfe bittet bei der Ermittlung.

Und was ist mit Corinna, die tot sein soll?
Eine Leiche am Roten Kliff in Kampen spielt eine Rolle. Ebenso die Freunde Kai Kruse, der ein Haus auf Sylt hat, Dirk Nowak und Alexander von der Heyde.

Ein Toter, eine Vermisste, ganz schön viel auf einmal denkt sich die Truppe um Karl.
Maren ermittelt im Fall des Leichenfundes.

Die Truppe um Karl ermittelt auch, aber anders als die Polizei dies kann und in beiden Fällen.

Ein rätselhaftes Foto einer jungen Frau sorgt für Aufsehens. Wie ist die Gärtnerei Tiedemann darin verwickelt? Diese ist in Altmannshausen Nähe Oldesloe.
Welche Rolle spielt Wolf Bertram?

Diese Fragen werden Sie sich stellen, wenn Sie dieses spannende und zugleich amüsante Buch lesen.
Verraten werde ich es nicht.
Nur soviel, es erwarten Sie 506 Seiten im Buch und eine Story, die es sich zu lesen lohnt.

Dora Heldt ist es gelungen, einen spannenden Krimi zu schreiben, in dem vieles anders scheint als es ist.
Werden da etwa Tote lebendig?
Auch hat Dora Heldt es verstanden, viel Sylter Lebensart einzubauen, man merkt, dass die Autorin ihre Heimat liebt.
Die Personen sind herrlich beschrieben mit ihren Macken und ihren liebenswerten Seiten.
Man fühlt sich als Leser als sei man Teil der Handlung.

Eintauchen in die Geschichte lohnt sich.

ISBN: 9783423261494
Bestellen können Sie das Buch gleich bei amazon hier.

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Christian Henze : So kocht man heute!

Christian Henze hat mit „So kocht man heute – Die große Kochschule“ ein Kochbuch herausgegeben, das sowohl Grundlagen, wie auch Basisrezepte und tolle Rezepte für alle Geschmäcker enthält.

Wie oft hört man heute, dass jemand z.B. Rouladen nicht mehr kochen kann, sich aber nach den Gerichten der Kindheit sehnt.
Viele haben in dieser schnelllebigen Zeit, in der Fast Food in manch einem Haushalt angesagt ist, das Kochen nie richtig gelernt.
Christian Henze hat in diesem Buch die Grundlagen zusammengefasst.

Henze beginnt mit mehreren grundlegenden Kapiteln:
– Techniken
– Fonds und Saucen
– Suppen
– Dips, Dressings und Würzsaucen
– Basic – Rezepte und – Techniken
– Süße Basics

Ich nehme mal den Schmorbraten als Beispiel. Es ist zunächst der Zeitaufwand angegeben, also Zubereitungs- und Schmorzeit 3 Stunden, Marinierzeit 2 Tage (das ist dann wirklich ein Braten, der zerfällt und traumhaft schmeckt).
Eine detaillierte Zutatenliste erleichtert den Einkauf und die Zubereitung ist Schritt-für-Schritt beschrieben und zusätzlich bebildert.
Die Anleitung ist so gemacht, dass man mit ein wenig Übung auch andere Braten auf eine ähnliche Art und Weise machen kann.
Auch für Dinge, wie Bratenjus, Fisch filetieren, etc. gibt es diese Basisanleitungen.

Bei den Fonds und Saucen erlernt man wie man Fischfond, Geflügelbrühe, etc. herstellt.
Ergänzt werden die Anleitungen von Profitipps des Autors, teils auch im Rezeptbaukasten Tipps von Henze wozu man das jeweilige Produkt nutzen kann.
Selbst Bratkartoffeln, schnelle Salatsaucen, etc, findet man im Buch von Christian Henze.

Im Rezeptteil kann man dann das Gelernte einüben. Christian Henze bietet zu verschiedenen Themen verständlich beschriebene Rezepte unterteilt in folgende Kapitel:
– Frühstück, Brot & Snacks to go – von Müsli über Pancakes zu Omelett, Lachs-Croissant, Wraps, etc.
– Deutsche Klassiker – Haumannskost für Gourmets – Feldsalat, wie ich ihn liebe mit Speck, Suppen, Brathhähnchen, Kaiserschmarrn, etc.
– Feuer frei – BBQ und Grillen – lauwarmer Pasta – Salat, Zitronengras-Garnelen-Spieße, Fisch in Pergament…
– Faszination Burger – mein Favorit Big-Alpin-Burger
– Mediterranes: Die Mittelmeerküche – Tapas, Gnocchi, Papardelle al ragù, etc.
– Asien – eine kulinarische Rundreise -Frühlingsrollen mit Shrimps, Teriyaki-Lachs, Peking-Ente lassen einem beim Betrachten schon Hunger verspüren
– Orientalische Gewürzküche – 1001 Nacht – Orangen-Fenchel-Salat mit Granatapfel – herrlich
– Vegan & Vegetarisch – der gebratene Spargel hört sich toll an, ich muss auf nächstes Jahr warten, wenn Spargelzeit ist.

Christian Henze ist es gelungen ein Buch zu erstellen, dass für alle geeignet ist, die gerne kochen lernen möchten oder auch schon kochen und noch den ein oder anderen Tipp mitnehmen möchten und auf alle Fälle in einem Buch viele tolle Rezepte entdecken wollen.

ISBN: 9783959611138
Wenn Sie das Buch bei amazon bestellen möchten, können Sie das gleich hier machen.

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Ruthe: Best of Shit Happens

Die Cartoons von Ralph Ruthe haben Kultstatus. Nun hat Ruthe seine Top-Cartoon aus der Reihe „Shit Happens!“ in einem Band zusammengefasst.
Auf 240 Seiten finden Ruthe – Fans die Highlights von Ruthe.

Egal ob das Smartphone meldet „14 Tote in Abwesenheit“, ein Zebra schäumt, Mobiliar entsorgt wird, Inselwitze nicht erwünscht sind, Wolf und Schaf eine Krise haben, alles ist herrlich gezeichnet und mit Texten unterlegt.

Was kann man zu Ruthe-Cartoons mehr sagen, als Buch nehmen, aufschlagen, betrachten und herzhaft lachen.

Das Buch ist sehr schön aufgemacht und auch gut als Geschenk für Ruthe-Fans geeignet.

ISBN: 9783830334705
Bestellen können Sie das Buch via amazon hier.

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