Spohn : Bäume und ihre Bewohner

Margot und Roland Spohn sind Biologen und Autoren.
Sie haben schon eine ganze Reihe Naturführer geschrieben.

„Bäume und ihre Bewohner“ trägt den Untertitel „Der Naturführer zum reichen Leben an Bäumen und Sträuchern“.
Die Autoren haben mit viel Sachkenntnis und gleichzeitig gut verständlich das Leben an Bäumen und Sträuchern beschrieben und auch liebevoll mit tollen Fotos versehen.
Ich wusste gar nicht wie viele Bewohner Bäume haben.
Alle findet man im Buch wieder : Vögel, Säugetiere, Käfer, Schmetterlinge, Wanzen, Zikaden, Pflanzenläuse, Hautflügler, Fliegen und Mücken, Webspinnen und Weberknechte, Milben, Pilze, Flechten, Moose, Mikroorganismen, usw.

Es gibt viel zu entdecken.
Die Autoren geben Beobachtungstipps für die unterschiedlichen Lebensräume, von Gehölz über Wurzel, Blätter, Blüten, Früchte, Samen, Gallen, Rinde, Holz, Tunnel, etc.
Mir war nicht klar wie unterschiedlich diese Lebensräume und damit die Bewohner sind.

Als Leser erhält man Informationen über Gehölze und ihre Eigenarten, über die Art der Bewohner, was kommt wo vor, wie sieht es aus, aber auch Antwort auf Fragen wie „Wie kommt der Wurm in den Apfel?“.

Ein sehr lesenswertes Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert.
Geeignet ist es für alle Altersstufen, solange man sich den Sinn für unsere Umwelt und die wundervolle Natur noch behalten hat.

ISBN :9783258079509

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Andreas Kieling : Im Bann der Bären

Eins vorweg, ich schätze Andreas Kieling und seine Arbeit sehr.
Das war für mich Anlass dieses Buch mit dem Untertitel „Mein Leben in Alaska“ zu lesen. Ich habe es genossen dieses Buch zu lesen.
Auf der Buchmesse in Frankfurt 2015 war Andreas Kieling zu Gast zum neuen Buch, zu sehen hier.

Bereits im Vorwort beschreibt Andreas Kieling warum er Alaska so liebt, ein Land in dem er 25 Jahre lang sehr häufig und lange war.

Alaska ist groß, der Autor hat es bereist von Nord nach Süd und von West nach Ost. Unter grossen Strapazen hat er alleine und teilweise auch mit seiner Familie, dieses Land erkundet. Die wunderbare Natur und die vor allem die Tierwelt hat Andreas Kieling beschrieben und fotografiert.

Das Buch ist eine Fundgrube für Naturliebhaber, für Tierliebhaber, für Alaskaliebhaber, für alle, die nach Alaska reisen wollen, denn dazu gibt es viele Tipps und auch für alle Menschen, die, so wie ich, einfach in wunderschönen, mitreißenden Erzählungen mit dazu passenden Fotos schwelgen möchten.

Da Alaska soviel bietet, hat der Autor das Buch in Kapitel unterteilt, die der geographischen Aufteilung folgen:
– Yukon River
– Denali – Nationalpark
– Glacier Bay
– Kanada – Hudson Bay
– Aleuten
– Aleuten II
– Brooks Range und North Slope
– Yukon River II
– Anhang : Leben und überleben in Alaskas Wildnis.

Andreas Kieling kannte Alaska 1991 nur aus Büchern, hauptäschlich von Jack London. Alaska das Land der Goldgräber, aber auch der Bären, der Berge, der Inuits.
Im Buch bringt uns der Autor dieses Land nahe. Aber nicht aus der Sicht des üblichen Touristen, sondern aus der Sicht eines Abenteurers und Naturfreundes, der er nun einmal ist. Kaum eine Strapaze war zu groß, kaum ein Risiko hat er ausgelassen.
Man kann den Autor begleiten auf seinen Reisen durch Alaska, man lernt viel über die Tiere, die dort leben. Bären, die ihn mal eben zum „Babysitter“ gemacht haben. Aber auch den Zwiespalt in der Familie lernt man kennen. Erik und Andreas die Abenteurer, die wohl am Liebsten umsiedeln würden nach Alaska, Birgit und Thore, denen die Wildnis nicht gerade ans Herz gewachsen ist.

Man lernt, dass Grizzlys Gummi mögen, Kuchen ist auch ok.

Das Buch ist reich an Fotos und da kommt ein Kritikpunkt von meiner Seite. Ich hätte tolle Aufnahmen erwartet. Von den Motiven her sind sie das auch. Aber leider sind einige Fotos technisch nicht so gut abgebildet. Häufiger findet man unscharfe Fotos, pixelige, auf alle Fälle denen die grosse Abbildung nicht gut tut. Das ist sehr schade.
Allerdings erklärt es sich dadurch, dass die Anfänge der Alaska-Zeit noch eher im Analogzeitalter lagen. Ja und digitalisierte Analogfotos sind nun mal qualitativ nicht gerade top.

Mein Fazit: wer Andreas Kieling auf seinen Reisen begleiten will, ist hier genau richtig. Wer nur tolle Fotos sehen will, wird enttäuscht sein. Mir gefallen aus technischen Aspekten heraus manche Fotos gar nicht, da bin ich vom Autor andere Qualität gewöhnt. Die Motive finde ich aber sehr schön.

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Elli H.Radinger/ Günther Bloch : Der Wolf ist zurück

Die beiden Autoren Elli H.Radinger und Günther Bloch sind Wolfsexperten und zwar nicht selbst ernannte, sondern sie sind es wirklich.

Elli H.Radinger ist Fachjournalistin und Autorin. Ihre Schwerpunkte sind die Wölfe und auch Hunde. Nach Gehegestudien in den USA beobachtet Elli H.Radinger seit 1995 Wölfe im Yellowstone-Nationalpark. Wenn es ihre Zeit zulässt beobachtet sie auch im kanadischen Banff-Nationalpark gemeinsam mit Günther Bloch dort die Wölfe.

Günther Bloch leitet bis heute die Bow Valley Wolf Behavior Observation Study, die Langzeitverhaltenbeoachtungen an Rocky Mountain Timberwölfen macht. Bloch lebt auch am Rande der Rocky Mountains.

Beide Autoren machen seit 25 Jahren Freilandbeobachtungen und sind auch lebenden Wölfen in vielen Situationen begegnet.

Die Wölfe halten auch in Deutschland Einzug zum Glück.
Das Buch trägt den Untertitel „Was mache ich wenn…?“ Haben wir uns schon mal die Frage gestellt was dann zu tuen ist.
Es ranken sich so viele Mythen rund um den Wolf. Zum einen wird er verklärt dargestellt, zum anderen verteufelt.
Beides entspricht nicht der Realität. Wenn dieses wundervolle Tier dann plötzlich vor einem steht, weiß man eben nicht was man machen soll. Rein intuitives Handeln ist sicher nicht immer erfolgversprechend.

Die Autoren räumen auf mit Legenden rund um den Wolf und sein Verhalten. Es gibt weder den bösen Wolf, den wir aus den Märchen kennen, noch ist er ein Kuscheltier.
Fakt ist ganz sicher, der Wolf will dem Menschen nichts tuen, wenn der Mensch sich richtig verhält.

Die Autoren schaffen es auf 63 Seiten kompakt die wichtigsten Informationen dem Leser zu vermitteln.
Man lernt die rechtlichen Grundlagen genauso kennen, wir konkrete Verhaltenstipps. Egal, ob man nun Fotograf ist und einen Wolf entdeckt hat oder Mantrailer und mit dem Hund auf einen Wolf trifft.
Ob man ihm begegnet in der Umgebung seines Hauses oder im Wald, Elli H.Radinger und Günther Bloch haben Tipps parat wie man sich verhalten soll und zwar zum Schutze des Menschen genauso wie zum Schutze des Wolfes.

Das Buch dient der Aufklärung zum Thema „Wolf“ und beinhaltet neben Stellungnahmen der Autoren zum Wolf und seinem Verhalten genauso wie zu dem was selbst ernannte Wolfsexperten verbreiten, auch ganz konkrete zu Alltagsfragen, die den beiden gestellt wurden.
Auch findet man, wenn man sich weiter informieren möchte, Quellenangaben, Links für weitere Infos und auch Adressen wo man spezielle Zäune zur Wolfsabwehr beziehen kann.

Mein Fazit: dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden für alle Verantwortlichen in den Gemeinden, für Jäger, Hundehalter, Bewohner von Gegenden, in denen es weder Wölfe gibt, Politiker, die meinen sie wüssten etwas zu dem Thema und ansonsten ist es für jeden geeignet, der sich ganz objektiv zum Thema informieren möchte.

Die beiden Autoren und viele weitere Informationen zu ihrer Arbeit findet man unter

Elli H.Radinger

Günther H.Bloch

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Seggewiße/Wymann : Schmetterlinge entdecken, beobachten, bestimmen

Edelgard Seggewiße ist Autorin und Naturbeobachterin und begeistert sich seit vielen Jahren für Schmetterlinge. Hans-Peter Wymann ist Lehrer, wissenschaftlicher Zeichner und illustriert Schmetterlinge.

Die beiden Autoren haben ein Buch geschrieben zu den 160 häufigsten tagaktiven Schmetterlingsarten Mitteleuropas.

Nach einer allgemeinen Einführung ins Thema und einem ausführlichen Inhaltsverzeichnis geht es an den Bestimmungsteil.
160 Schmetterlinge werden in detaillierten Porträts vorgestellt.
Oft geschieht dies mit Zeichnung und Foto, ab und an auch nur mit einem von beiden.
Man findet den gebräuchlichen Namen genauso wie die lateinische Bezeichnung.
Vorkommen, Falter, Raupe, Flugzeit, teilweise Nahrung, und Merkmale,usw. werden exakt beschrieben, sodass man Schmetterlinge, die man sieht und selten kennt, nun endlich einordnen kann.

Oft sehe ich unterwegs Schmetterlinge und habe so gar keine Ahnung welcher das ist, das Buch hilft nun bei der Bestimmung.
Aber das Buch, naja schön und gut, es ist wirklich hervorragend gemacht, aber habe ich das immer mit? Na klar nicht, aber auch hier gibt es Hilfe. Zum Buch gibt es eine Smartphone-App. Die Bestimmung ist also auch unterwegs möglich.

Mein Fazit: ein sehr gutes Buch zum Thema Schmetterlinge, das es dem Leser ermöglicht diese genau zu bestimmen. Es ist für Naturbegeisterte genauso geeignet wie für Familien oder auch Fotografen, die immer mal wieder Schmetterlinge fotografieren und diese dann nicht zuordnen können.

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Dreyer : Der Kosmos-Waldführer

Der Kosmos-Waldführer bietet wieder einmal bewährte Kosmos-Qualität im Bereich der Naturführer.

Von Flechten über Moose, Bäume. Blütenpflanzen, Gräser und vieles mehr spannt sich der Bogen im Pflanzenreich.
Im Tierreich werden uns Lesern die Säugetiere genauso fundiert nahe gebracht wie die Insekten, Spinnen, Schnecken usw.
Angeordnet sind die einzelnen Arten nach ihrer Verwandschaft.

Der Waldführer enthält auch viele allgemeine Informationen zum Thema Wald. Wir lernen den Wald des 21.Jahrhunderts kennen, berühmte europäische Wälder, Ökologie und Klimaveränderungen werden auch nicht ausser Acht gelassen.

Im Bestimmungsteil geht es dann an die einzelne Pflanze, das einzelne Tier.
Jede vorgestellte Pflanzen- oder Tierart wird vorgestellt mit einem Foto, sodass man sie bei einem Waldspaziergang auch zuordnen kann. Es folgt der Name in Deutsch, der botanische Name, die Gattung, die exakte Beschreibung des Aussehens, das Vorkommen und Erläuterungen

Der Waldführer hat eine abwaschbaren Einband, wichtig, wenn man ihn mit „Waldfingern“ angefasst hat. Er hat ein rucksacktaugliches Format und ist sehr übersichtlich durch Farbmarkierungen unterteilt.
Ich kann den Kosmos Waldführern nur empfehlen. Ist geeignet für jeden, der an der ihn umgebenden Natur interessiert ist und auch besonders für Familien mit Kindern. Man kann dann endlich die übliche Frage „Was ist das?“ beantworten.

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Ineichen, Klausnitzer, Ruckstruhl : Stadtfauna

Das Buch ist sehr gut gemacht.

Es hat einen abwischbaren Einband, was ich sehr hilfreich finde, wenn man es unterwegs mit hatte.

Man findet 600 Tierarten, die sich in Städten aufhalten.
Mit so vielen hätte ich nicht gerechnet.

Neben allgemeinen Informationen zum Thema, findet man die einzelnen Arten und dazu jeweils einzelne in einer Art Porträt mit Foto mit Beschreibung und Foto vorgestellt.

Die Gruppen, die vorgestellt werden, sind:
– Schwämme, Moostierchen, Nesseltiere, Würmer und Bärtierchen
– Weichtiere
– Krebstiere
– Spinnentiere
– Tausendfüßer
– Insekten
– Fische
– Amphibien
– Reptilien
– Vögel
– Säugetiere.

Klar kennt man Maulwurf und Ohrwurm, aber die weiße Fliege als Beispiel, war mir nicht bekannt.

Ich habe bewusst das Buch mit in den Wald, ins Feld mit auf Spaziergänge genommen und ganz viele neue Tiere entdeckt, die unser Leben begleiten.

Ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die sich für das Thema interessieren.

Ineichen, Stefan (Hrsg.) / Ruckstuhl, Max (Hrsg.) / Klausnitzer, Bernhard (Hrsg.)
Stadtfauna

600 Tierarten unserer Städte
ISBN: 978-3-258-07723-9

1. Auflage 2012
434 Seiten, über 650 Farbfotos, 8 Tabellen
kartoniert, 13,8 x 21 cm, 762 g
Haupt Verlag
CHF 18.90 (UVP) / EUR 14.99 (D) / EUR 15.50 (A)

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Spohn: Blumen und ihre Bewohner

Margot und Roland Spohn sind Biologen. Roland Spohn beschäftigst sich ausserdem mit dem Thema Naturfotografie.
Auch malt er Bilder zu biologischen Themen.
Die Beiden haben schon eine ganze Reihe Bücher im Bereich der Natur publiziert. Man findet diese unter

Das Buch widmet sich dem Thema Blumen und zwar Gartenpflanzen genauso wie Wildpflanzen.
Die Autoren beginnen, ganz systematisch, zunächst damit die Blume als Lebensraum vorzustellen. Dann führt den Leser der Weg über die Bewohner der Blumen, die sich von Insekten bis hin zu Mirkoorgansimen erstecken. Diese extreme Vielfalt ist einem gar nicht so bewusst. Die Kontaktmöglichkeiten von Blume und Besucher werden beleuchtet, von Kurzbesuchen, wie bei Bienen bis hin zur Symbiose.

Das grösste Kapitel beleuchtet dann konkret 80 Blütenpflanzen. Pflanzen, die man meist aus einem Alltag kennt, wie Brennnessel, aber auch Lilien. Auch unbekanntere Pflanzen werden vorgestellt. Ein bunter Strauß an Blumen wird hier gebunden.

Mir ist beim Lesen des Buches klar geworden wie unachtsam ich durch die Natur wandere. Viele Bewohner waren mir nicht bekannt, ich habe sie nie bewusst wahrgenommen.
Viele kannte ich, konnte sie aber nicht benennen und einordnen. Und das geht sicher nicht nur mir so.

Angereichert wird der Text mit erklärenden Zeichungen und Fotos.

Mein Fazit: Ein Naturführer für alle, die gerne mit offenen Augen ihre Umwelt wahrnehmen. Für Naturliebhaber, Naturfotografen, Familien sehr gut geeignet. Gut verständlich und kompetent geschrieben.

ISBN: 978-3-258-07905-9

1. Auflage 2015
304 Seiten, 300 Fotos, 65 Zeichnungen
Flexibroschur, 15,5 x 22,5 cm, 768 g
Haupt Verlag

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Unsere Welt ohne Insekten: Ein Teil der Natur verschwindet Gebundene Ausgabe – von Mario Markus (Autor)

Mario Markus ist Physiker. Er hat am Max-Planck-Institut gearbeitet in verschiedenen Bereichen.

Er lebt auch in Chile und hat sich auch dort der Insekten angenommen.
Dem Interview am Ende des Buches ist zu entnehmen, dass Markus schon immer ein unruhiger Geist war, der sich nicht nur mit einer Disziplin beschäftigen wollte.

Dieses Buch ist ein Appell sich auch mit den Insekten zu beschäftigen. Auch diese Tiere sind ein Teil unserer Umwelt. Ich gebe zu nicht immer geliebte Zeitgenossen. Ich hasse zum Beispiel Spinnen und doch haben mich die Schilderungen des Autors dazu fasziniert.
Mir war nicht bewusst, dass es reißfeste Spinnenfäden gibt, die dreimal mehr Bewegungsenergie aufnehmen können als Kevlar, aus dem schusssichere Westen hergestellt werden. Mich hat das beeindruckt.

Die Natur hat auch im Bereich dieser kleinen Tiere soviel wunderbare Dinge auf Lager, dass man diese nutzbar machen müsste. Erstaunlich finde ich auch, dass es unterschiedliche Eigenschaften der Produkte der Insekten gibt, je nachdem, ob sie in der Natur in ihrem Lebensraum leben oder in Gefangenschaft.

Ich sehe, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, die Insekten mit anderen Augen, bewundere immer mehr was die Natur so zu bieten hat. Bislang waren bei mir halt Schmetterling schön und Bienen nützlich und mehr habe ich mich mit diesen Tieren nicht groß beschäftigt.
Mario Markus hat es geschafft, dass ich nun über Insekten nachdenke. Außerdem stellt man als Leser erschrocken fest wieviel Insekten es schon gar nicht mehr gibt. Gehen Sie uns nur voraus?

Was richten wir an mit der Schädlingsbekämpfung? Gibt es auch andere Wege? Auch diese Themen greift der Autor auf. Das Buch ist auch ein Appell das Aussterben der Insekten zu verhindern, ihren Nutzen zu erkennen und eine friedliche Coexistenz zu gewährleisten.

Weiterführende Links kann man entweder per QR-Code abrufen oder über Links.

Mein Fazit: ein lesenswertes Buch zum Thema Insekten, das wachrüttelt. Ein kleines Manko ist, dass wenig Hinweise drin sind was jeder von uns tuen kann, um diese Tiere zu erhalten. Es sind eher globale Hilfestellungen.

 ISBN: 978-3-440-14336-0

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Torgeier Berge,Berit Helberg: Tinni und Sniffer – Eine abenteuerliche Freundschaft

Berit Helberg (Autorin) und Torgeir Berge (Fotograf) haben ein wundervolles Buch geschrieben über die  Freundschaft zwischen Torgeiers Schäferhündin Tinni und Sniffer dem kleinen Fuchs.

Nachdem ich den Film
https://www.youtube.com/watch?v=UsonkMMiErg
über diese beiden wundervollen Tiere gesehen hatte, musste ich auch das Buch lesen.

Es ist genauso wundervoll wie der Film.
Auf einem Waldspaziergang begegnen Torgeir und Tinni einem kleinen lebendigen Bündel, das sich als Fuchswelpe entpuppt.

Immer wieder begegnen die beiden dem jungen Fuchs. Torgeir legt dem Fuchs, der offensichtlich alleine ist, Futter aus, um sein Überleben zu gewährleisten.
Tinni und der kleine „Sniffer“ wie Torgeir ihn benennt, kommen sich immer näher.
Es entwickert sich eine wundervolle Freundschaft.
Dieses Buch beschreibt ganz viele Episoden aus dem gemeinsamen Weg von Tinni und Sniffer so, als die hätten diese das Buch geschrieben.

Dieser gemeinsame Weg dauert etwa ein Jahr, dann trifft man sich seltener und Sniffer, der ja ein Wildtier ist, geht seinen eigenen Weg.
Ergänzt wird die Geschichte mit einem Kapitel über das was Füchse ausmacht, was sie wirklich sind, eben keine Haustiere.

Eine Geschichte über eine Tierfreundschaft mit wundervollen Tierfotos.
Genau richtig für alle, die Tiere lieben und auch für Kinder, denen man die Thematik nahebringen will.

http://www.unimedica.de/Tinni-Sniffer-Torgeir-Berge-Berit-Helberg/b16751

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