Kilian Schönberger: Waldwelten

Wald im Großformat gibt es zu bestaunen in „Waldwelten“ von Kilian Schönberger.
Kilian Schönberger ist Geograf und Fotograf. Diese Kombination aus 2 Berufen hat sicher zu diesem wundervollen Buch beigetragen.
Wald aus ganz ungewöhlichen Perspektiven betrachtet, erwartet den Betrachter in diesem Werk.
Texte gibt es zu den Fotos auch, diese stammen von Viktoria Urmersbach.

Eins vorweg, das Buch ist groß und schwer, also erst einmal hinsetzen und dann das Buch auf den Schoß legen und Fotos geniessen.

Schönberger hat die Fotos, die uns verschiedene Wälder näher bringen, in mehrere Kapitel unterteilt, Kapitel, die mal nicht geographisch unterteilt sind, sondern nach ganz anderen Kriterien:
– Vorwort, in dem man die Leidenschaft des Fotografen spürt. Und vor dem Vorwort erst mal tolle Fotos
– Seelenlandschaft und Sehnsuchtsort – Der Mensch und sein Wald
– Zukunftswald – Zurück zur Natur
– Vom Urwald zum Kulturwald
– Waldvielfalt – Zwischen Küste und Gebirge
– Waldwissen und Waldwunder
– Grenzenloses Walderlebnis
– Besondere Wälder in der Mitte Europas.

Auf einer Karte sind die deutschen Wälder, aus denen die Fotos stammen, eingezeichnet. Vom Norden bis zum Süden, vom Westen bis zum Osten, egal ob der Darsswald, die Eifel, der Spreewald oder das Voralpenland, Wald in seiner Vielfalt ist im Buch zu bestaunen.
Eins meiner Lieblingsfotos aus dem Buch ist schon vor dem Vorwort zu finden „Linienspiel“.
Es ist faszinierend wie es Kilian Schönberger gelungen sein Ziel, die Magie des Waldes einzufangen, zu erreichen.

Bei den frostigen Fantasiegestalten fühlt man sich gleich als betrachte man bei Eiseskälte knorrige Bäume.
Im Ahrtal treffen Weinreben auf Wald. Auch die Pölking-Kiefer, Fotobegeisterten bekannt, fehlt nicht.
Die „schwimmende Insel“ am Buhlbachsee hat mich ich auch total in ihren Bann gezogen. Diesen Moment der Spiegelung einzufangen, wie lange hat der Fotograf wohl dafür gebraucht, wieviel Fotos gemacht?, das frage ich mich.

Die Texte sind gut und regen zum Nachdenken an, für mich sind sie aber völlig in den Hintergrund gerückt. Die Fotos sind zu faszinierend, als dass ich Texte bräuchte.

Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der sich für den Wald, Naturfotografie oder die Natur insgesamt interessiert.
Es ist ein tolles Werk.

ISBN: 9783954162291

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Elli H.Radinger : Die Weisheit der Wölfe

„Die Weisheit der Wölfe: Wie sie denken, planen, füreinander sorgen. Erstaunliches über das Tier, das dem Menschen am ähnlichsten ist“ ist das neue Buch von Elli H.Radinger.

Elli H.Radinger ist die deutsche Wolfsexpertin schlechthin.
Sie ist Freilandforscherin und hat viele Jahre die Wölfe im Yellowstone – Nationalpark in ihrem natürlichen Umfeld beobachtet.
Wen wundert es, freilebende Wölfe verhalten sich anders als Gehegewölfe.

Im Buch lernt man zunächst einmal die Autorin und ihren Werdegang kennen. Los geht es mit „Wie ich einen Wolf küsste und süchtig wurde“. Da ich Elli H.Radinger persönlich kennengelernt habe, kann ich bestätigen, dass Wölfe ein Suchtfaktor für sie sind.

Der Tätigkeit als Rechtsanwältin überdrüssig zog es die naturbegeisterte Autorin zu ihren Lieblingstieren, den Wölfen in den USA.
In Deutschland Wölfe erforschen geht nun mal nicht.
Elli H.Radinger bewarb sich um ein Verhaltenspraktikum bei dem Wolfsforschungsgehege Wolf Park in den USA.
Die große Herausforderung war es, dass der Leitwolf über die Einstellung entscheiden musste.
Ein Wolf als Personalchef, wie geht das? habe ich mich gefragt. Im Buch erfahren Sie wie Imbo das macht.

Übrigens Imbo hat Elli eingestellt und das ist gut so, sonst gäbe es dieses berührende Buch nicht.

Berührend ist das Buch wahrhaftig.
Die Autorin schildert ihre 3 1.Male, die die besondere Beziehung von Elli H.Radinger zu den Wölfen geprägt haben:
der 1. Wolfskuss von Imbo
der 1. wilde Wolf
der 1. deutsche Wolf.

Elli H.Radinger schildert einfühlsam und zugleich mitreißend die Arbeit als Wolfsfreilandforscherin. Es ist wahrlich oft harte Arbeit, bei – 30 Grad und auch anderen widrigen Bedingungen.
Aber die Liebe zu den Wölfen und die Erlebnisse mit ihnen wiegen das auf.

Nach dem Praktikum, der „Lehrzeit“ im Wolfsforschungsgehege führt der Weg die Forscherin weiter nach Minnesota ans International Wolf Center und ab 1995 zum Yellowstone-Wolfsprojekt in die Feldforschung.

Im Buch erfährt man als Leser wie Wölfe wirklich sind. Keine blutrünstigen Mörder wie man sie in den Märchen erlebt oder in Schlagzeilen leider heute wieder.
Der Wolf ist dem Menschen ähnlicher als wir denken, das habe ich aus dem Buch gelernt.
Elli H. Radinger beschreibt wie das Familienleben der Wölfe ist, wieviel Verantwortung sie füreinander tragen.
Berührt war ich von der „Altenpflege“ im Wolfsrudel.
Wölfe sind Tiere deren Harmoniebedürfnis sehr ausgeprägt ist, auch das habe ich gelernt.

Ja und Wölfe sind bei Thema Feminismus, im positiven Sinne, oft weiter als wir Menschen und das ganz ohne Frauenquote.
Viel können wir von den Wölfen lernen. Ich kann Sie nur ermuntern das Buch zu lesen, es macht nachdenklich und regt dazu an das eigene Leben und Tuen zu überdenken.

Aber die Autorin verschweigt auch nicht die Problematik, die gerade in Deutschland in Bezug auf die Wölfe da ist. Wir sind das Leben mit den Wölfen und den Umgang mit ihnen nicht mehr gewohnt.
Elli H.Radinger gibt viele Tipps, schildert auch an einem Beispiel, dass ein Wolf sogar Herdenschutz bedeuten kann, er muss nur lernen, dass das Schaf „beisst“.
Zu dem Thema kann ich auch das Buch von Elli H.Radinger und Günther Bloch empfehlen „Der Wolf kehrt zurück“ meine Rezension dazu finden Sie hier.

Elli H.Radinger hat dieses Buch mit einem enormen Hintergrundwissen, der Liebe zu den Wölfen, aber auch der Sachlichkeit der Juristin, wenn sie auch immer wieder ins Schwärmen gerät, geschrieben.
Die Kapitel beginnen immer einem passenden Zitat, egal ob von Antoine de Saint-Exupéry, Haniel Long, und vielen anderen Autoren. Dazu passende, aussagekräftige Überschriften und stimmungsvolle Fotos der Wölfe.
Aus meiner Sicht ist dieses Buch sehr gut geeignet für den Unterricht, wenn man mal wirklich wissen will, wie dieser, meist zu Unrecht, gefürchtete Wolf, wirklich ist.
Aber auch Verantwortlichen in Wolfsregionen kann ich es nur empfehlen und allen Wolfs- und Naturliebhabern sowieso.
Mich persönlich hat das Buch be – und gerührt.

ISBN: 9783453280939
Über amazon können Sie das Buch hier bestellen.

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Bloch / Radinger : Der Wolf kehrt zurück

„Der Wolf kehrt zurück“ ist das neue Buch von Günther Bloch und Elli H.Radinger, den einzigsten deutschen Wolf – Freilandforschern.
Das Buch trägt den Untertitel „Mensch und Wolf in Koexistenz?“ und diesem Titel wird das Buch absolut gerecht.

Eigentlich könnte ich meine Buchbesprechung mit einem Zitat aus dem Vorwort, das Dr.Dorit Urd Feddersen-Petersen geschrieben hat, beenden, mache ich natürlich nicht.
„Dieses Buch besticht durch Fakten und den immensem Kenntnisreichtum seiner Autoren, denen ein überaus praktikables Handbuch zum Leben mit Wölfen in Deutschland gelungen ist.“
Recht hat sie.

Der Wolf ist schon da, was ein Glück. Der Wolf gehört einfach dazu, um ein Gleichgewicht in der Natur zu gewährleisten.

Die Autoren sind beide lange Jahre in der Wolfsforschung als Freilandforscher tätig.
Günther Bloch, der nach seiner Tätigkeit als Hundetrainer und Experte für Hunde, in die Canidenforschung ging, zunächst zum Thema freilebende Hunde arbeitete (Pizza-Hunde als Stichwort) und 1998 – 2014 in Kanada die Beobachtung der Bowtal-Wolf-Familie durchgeführt hat ist einer der Wolfsexperten überhaupt.
Elli H.Radinger ist Fachjournalistin und verbringt viel Zeit mit der Wolfsbeobachtung im Yellowstone-Nationalpark. Auch sie ist eine angesehene Wolfsexpertin.
Die beiden durfte ich zuletzt 2016 beim Wolfstag in Wetzlar erleben und viel von ihnen lernen.

Das Buch der beiden Autoren soll helfen das Leben mit dem Wolf in Deutschland für beide Seiten erträglich zu gestalten.
Der Wolf ist doch nicht mehr der Bösewicht wie in Rotkäppchen, aber doch sind eine ganze Reihe Menschen ängstlich, wenn es um den Wolf geht.

Eins ist sicher klar, es gibt nicht <strong>den</strong> Wolf, genauso wie es nicht <strong>den</strong> Menschen gibt. Auch das Verhalten des jeweiligen Wolfes ist von vielen Faktoren abhängig, sei es Alter, Lebensumfeld, Erfahrungen, Charakter, usw.
Aber es gibt grundsätzliche Überlegungen und Tipps zum Thema Koexistenz Mensch-Wolf und diese haben Günter Bloch und Elli Radinger auf sehr gut verständliche Art und Weise, strukturiert und hilfreich in ihrem Buch zusammengefasst.

Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Willkommen Wolf- auf leisen Pfoten
– Die Rolle der Medien und der Sprache
SOKO Wolf – im Dienst der Wissenschaft
Herdenschutz – Übergriffe auf Nutztiere
– Wolf und Jäger – ein ambivalentes Verhältnis
– Angst vorm Wolf? – Wie gefährlich ist er wirklich?
– Begegnung Wolf und Mensch
– Konfliktpotenzial „Problemwolf
– Wolfstourismus
Wolfspolitik – Wege zum Zusammenleben
– Service – Wissenswertes für Wolfsfreunde

Im Buch erfährt man als Leser grundsätzliche Dinge, wie z.B., dass der Wolf normalerweise sein Revier hat und dort bleibt, wie er sich meist verhält, was tue ich bei einer Begegnung mit einem Wolf, wenn ich alleine bin, mit Hund, mit Pferd, etc. Da erinnere ich mich an den Wolfstag und den Tipp von Günther Bloch man solle hampeln und sich groß machen wie ein Flugzeugeinweiser, ein Bild, das mir im Kopf geblieben ist.
Aber man lernt noch viel mehr.
Ich finde es interessant zu erfahren, dass es mehrere Institute/Einrichtungen gibt, die Daten zu den Wölfen in Deutschland sammeln oder auch dabei helfen, festzustellen ob nun ein Wolf oder ein Wolfshund gesichtet wurde.

Auch der Fall „Kurti“ , der sogenannte Problemwolf, der abgeschossen wurde, wird detailliert behandelt. Soweit hätte es gar nicht kommen müssen, man hat nicht versucht den Wolf zu vergrämen, nicht auf den Experten gehört, etc.
Im Buch wird anhand dieses Wolfes genau erklärt was Hysterie auslösen kann und wie man mit Vernunft und Sachverstand hätte handeln können.

Die Autoren verschweigen auch keinesfalls, dass Wölfe auch Nutztiere töten. Nein, das passiert möglicherweise. Aber man kann als Nutztierhalter vorbeugen und hierzu bekommt man die Anleitungen im Buch, incl. der genauen Zäune, etc. Angegeben sind detailliert Stromstärke, Dicke des Zaunes, welcher Lärm,etc.
Auch ist Herdenschutzhund nicht gleich Herdenschutzhund, und auch hierfür findet man Referenzen und Hinweise wie man den geeigneten Hund/Züchter findet.

Als Leser lernen wir was notwendig ist, um das Leben von Mensch und Wolf in Koexistenz möglich zu machen und wozu wir Wölfe brauchen.
Aus meiner Sicht sollte dieses Handbuch Pflichtlektüre sein für alle verantwortlichen Politiker und Sachbearbeiter, aber auch für Journalisten, die über Wölfe schreiben, für Verantwortliche in Jagd – und Bauernverbänden, etc..
Lesenswert ist es für jeden, der sich mit dem Thema beschäftigen möchte, aus meiner Sicht auch für Lehrer und Erzieher, um nicht ein falsches Bild zu vermitteln aus Unwissenheit heraus.
Man findet im Serviceteil auch jede Menge Informationsquellen und Anlaufstellen, wenn man sich für Wölfe interessiert.

Günther Bloch und Elli H.Radinger haben es mal wieder verstanden ein sehr gut verständliches und hilfreiches Buch zu schreiben.
Wer stets auf dem neuesten Stand zum Thema Wolf bleiben möchte, dem kann ich den von mir sehr geschätzen monatlichen Newsletter zum Thema Wolf empfehlen, den man hier kostenlos abonnieren kann.

ISBN: 9783440154045
Bestellen können Sie das Buch hier.

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Stephen Moss : Eine Erde – viele Welten

Stephen Moss ist Naturforscher, Autor und Naturfilmproduzent.
Gemeinsam mit der BBC hat das ZDF unter dem Titel „Terra X Eine Erde – viele Welten“ eine sechsteilige Naturdokumentation erstellt, die einfach wundervoll ist.
Damit es nicht nur bei den Filmen bleibt, in denen 3 Jahre harte Arbeit stecken, und die man sich hier anschauen kann, hat Stephen Moss dieses Begleitbuch geschrieben.

Die Serie und auch das Buch zeigen aussergewöhnliche Lebensräume und auch Lebewesen. Entstanden ist ein Buch, das beeindruckende Fotos beinhaltet und wundervolle ergänzende Texte.
Das Vorwort hat kein geringerer als Sir David Frederic Attenborough geschrieben, der grosse Tierfilmer und Naturforscher. Alleine diese Tatsache zeigt, wie hochwertig das Buch ist.
Attenborough beschreibt mitreißend die Geschichte der Naturfilme, von den Anfängen bis hin zu „Planet Earth II“ wie „Eine Erde – viele Welten“ im englischen BBC – Film heisst.

Das vorliegende Buch ist ein Dokument wie es im Moment auf unserer Erde aussieht.
Wenn man die Themen verfolgt, so muss man feststellen, dass erschreckenderweise viele der Tiere, die hier noch wundervoll dokumentiert sind, in ihrem Bestand bedroht sind, nicht zuletzt durch Wilderer. Ich denke da an die Elefanten und die Nashörner.

Unterteilt ist das Buch in mehrere Kapitel, wie auch die Filme themenorientiert sind:
– Dschungel
– Gebirge
– Wüsten
– Graslandschaften
– Inseln
– Städte
es schliessen sich noch
– Geschichten an.

Die Fotos, die enthalten sind, zeigen Szenen, in denen wir die Tiere dieser Erde erleben können in ihrem Alltag.
Beeindruckende Bilder z.B. in einer Bildstrecke unter der Überschrift „Wettlauf ums Überleben“, in der mehrere Löwen eine Giraffe jagen. Eine Löwin im Sprung an den Hals der Giraffe und die Gegenwehr der Giraffe sind festgehalten.
Aber auch Zwergmäuse, Drachen – nein es ist ein Komodowaran, der auf den ersten Blick an einen Drachen erinnert, gilt es zu bewundern.

Im Buch kann man viel lernen über die unterschiedlichen Lebensräume auf dieser Erde.
Es lohnt sich das Buch aufmerksam zu lesen, wenn ich auch gestehen muss, erst einmal habe ich mir die wundervollen Fotos angeschaut, danach ging es ans Lesen.

Mein Fazit: dies ist ein Buch, das in keinem Haushalt fehlen darf, wenn man sich für die Natur, für Tiere und deren Lebensräume interessiert.
Naturliebhaber werden das Buch lieben.

Ich mache das normalerweise nicht, aber mir liegt ein Projekt am Herzen, das Kampf gegen die Wilderer unterstützt, für die Nashörner, darum der Hinweis auf „Rettet das Nashorn„, da ich weiß das das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird, zum Schutz der Tiere.

Quelle:Bruckmann – Verlag

ISBN: 9783954162338
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Lydia Möcklinghoff : Ich glaub, mein Puma pfeift

Lydia Möcklinghoff hat in ihrem Buch „Ich glaub, mein Puma pfeift – Als Forscherin im reichsten Tierparadies der Welt“ auf wundervolle Art und Weise uns Lesern die Welt einer Naturforscherin nahe gebracht.

Lydia Möcklinghoff ist Biologin, sie liebt Köln und das Kölsch und am meisten liebt sie Ameisenbären.
Ja richtig gelesen, Ameisenbären oder es um es korrekt zu schreiben der große Ameisenbär hat es ihr angetan. Er ist der Forschungsschwerpunkt von Lydia Möcklinghoff.
Ihre Promotion hat sie über ihn geschrieben und auch heute ist er ihr „Forschungstier“. Dazu berichtet sie auch auf ihrem Blog.

Möcklinghoff hat eine erfrischende Art zu schreiben. Sie schreibt mit einer gehörigen Portion Humor über ihre Forschungsaktivitäten.
Ein Kapitel trägt den Untertitel „Vergnügliche Massenveranstaltung in meinem Bett“ Und nein, damit sind nicht viele Männer gemeint sondern Bettwanzen.

Wer also mal lesen will wie heftig das Leben einer Forscherin ist aber auch wieviel Spaß es macht, der ist hier genau richtig.
Eine eigentlich trockene Materie wie der Ameisnenbär wird locker aufgearbeitet.
Man hat neben dem Kennenlernen der Tätigkeit von Lydia Möcklinghoff auch den Menschen hinter der Forscherin und ganz viel Neuigkeiten zu den Ameisenbären und dem Leben in Brasilien.
Man begleitet sie zur „Pink Tour“ genauso wie in die Kölschkneipe.

Ein tolles Buch.

Quelle: Bastei – Lübbe

ISBN: 9783404608614
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Hefele/Hüsler : Alpenwelten

Stefan Hefele ist Abenteuer- und Landschaftsfotograf. Auf seiner Homepage schreibt er, dass Fotografie für ihn eine Sprache ist. Und wahrlich seine Bilder transportieren eine Botschaft.

Eugen Eduard Hüsler, geboren in Zürich, hat schon viele Reiseführer und Wanderführer veröffentlicht.

Gemeinsam haben Stefan Hefele und Eugen E. Hüsler diesen faszinierenden und umfangreichen Bildband über die Alpen erschaffen.
Das Buch ist riesig und zwar sowohl vom Format her ( 29,5 x 37,5 cm), von der Menge an meist grossformatigen Fotos (etwa 200) und vom Inhalt.
Zu schwer für die Küchenwaage ist das Buch. So umfangreich ist es.

Gewaltig auch der Inhalt.
Das Buch zeigt uns Betrachter die Alpen in Ihrer Vielfalt, wie ich sie noch nicht wahrgenommen habe.
Das Buch „Alpenwelten“ trägt den Untertitel „Eine Reise durch unberührte Landschaften“ und es nimmt einen mit auf eine Reise  zu beeindruckenden Alpengipfeln genauso wie in faszinierende Schluchten und Täler.
Egal ob See oder Gipfel, weite Landschaft oder knorrige Bäume, die Fotos sind beeindruckend.
Aber nicht nur die Fotos sind beeindruckend, sondern auch die Texte.
Texte,die uns die Alpen in ihrer Schönheit nahe bringen, aber auch genauso die Risiken, wie etwa den Klimawandel.

Es ist den Verfassern des Buches „Alpenwelten“ gelungen, mich mit ihrem Buch in die Welt der Alpen eintauchen zu lassen auf eine ganz andere Art als bei Wanderungen.
Man erfährt als Leser sehr viel über die Alpen und taucht zugleich ein in die Landschaft.

Das Buch vermittelt in nicht allzu langen Texten ein enormes Hintergrundwissen zu den Alpen, zu Fauna und Flora und vielem mehr.
Hervorragend hat Eugen E.Hülser Zitate von z.B. Rilke, Geschichten und sein grosses Wissen über die Alpen einfliessen lassen.
Stets unaufdringlich und doch nachhaltig lernt man als Leser etwas über diese Gegend.

Stefan Hefele ist es mit seine faszinierenden Fotos gelungen, uns Betrachtern die Alpen in ihrer ganzen Schönheit nahezubringen.

Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt, die Ihnen zeigen, das das Thema „Alpenwelten“ in seiner ganzen Breite enthalten ist:
– Mythos Alpen
– Im Südwesten der Alpen
– Die Schweiz
– Die Bayerischen Alpen
– Tirol und Voralberg
– Im Osten der Alpen
– Die Dolomiten
– Der Süden
dazu noch
– Making Of , eine Alpen-Übersichtskarte und ein detailliertes Register.

Ich konnte mich kaum entscheiden welche Fotos meine Favoriten sind.
Das Foto auf S.27, das zeigt wie die Gewalt des Wassers die Welt gestalten kann und S.92/93 zu eben diesem Thema sind meine Nr.1.

Ein Zitat von Rilke, das im Buch steht, sagt soviel aus, das ich es hier einfügen möchte.
Rainer Maria Rilke: „Ich lerne sehen, ja, ich fange an. Es geht noch schlecht. Aber ich will die Zeit ausnutzen.“
Die Auswahl dieses Zitates zeigt, hoffe ich, schon wie sorgfältig und mit viel Liebe zu den Alpen und der Thematik dieses Buch gemacht wurde.

2 Warnungen möchte ich Ihnen noch mit auf den Weg geben:
– viel Zeit einplanen, wenn Sie dieses Buch anfangen. Man kann es nicht weglegen
– gemütlich und stabil hinsetzen, das Buch ist schwer.

Ich kann das Buch nur jedem Foto – und Naturliebhaber empfehlen und Alpenfans sowieso.

Quelle: Bruckmann-Verlag

Quelle: Bruckmann-Verlag

ISBN: 9783734309267
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Bergmann/Klaus: Spuren und Zeichen der Vögel Mitteleuropas

Prof.Dr.Hans-Heiner Bergmann ist Ornithologe und Verhaltensforscher.
Dr.rer.nat Siegfried Klaus ist Biologe. Er leitete das Referat „Artenschutz, Vogelschutzwarte Seebach“ und ist heute ehrenamtlich im Naturschutz tätig.

Die Autoren Bergmann und Klaus haben sich schon viele Jahre mit Vögeln befasst.
Im Buch „Spuren und Zeichen der Vögel Mitteleuropas“ mit dem Untertitel „Entdecken-Lesen-Zuordnen“ geben sie uns Lesern Hilfestellungen.
Hilfe dazu, wie ich erkenne welcher Vogel in meiner Umgebung ist oder war..

Wer sich für die Natur interessiert und gerne auch mal wandert, am Meer ist, einen Spaziergang macht, der hat es sicher schon erlebt. Man findet Spuren, Federn, etc. und weiß nicht welcher Vogel dies hinterlassen hat.
Diese Rätsel zu entschlüsseln, dabei hilft das Buch.

Die Autoren beginnen mit allgemeinen Ausführungen.
Spuren und Zeichen findet man auf dem Boden, an Bäumen, im Sand, es gilt sie auch zu sehen.
Z.B. hätte ich den Kiefernzapfen am Baum nicht einem Specht zugeordnet. Auch die Lochreihen an der Zirbelkiefern hätte ich nicht beachtet, usw.
Wir lernen Fußspuren kennen, ebenso wie Hack- und Kratzspuren und vieles mehr.
Die Herren Bergmann und Klaus machen uns Leser vertraut mit der Bergung von Spuren, mit der Änderung von Spuren im Jahresverlauf und danach geht es in den umfangreichen Artenteil.

Egal ob Enten, Schwalben, Greifvögel, Eisvögel, etc., eine grosse Vielfalt an Vögeln erwartet einen im Buch.
Systematisch lernt der Leser diese kennen. Der Vogel wird beschrieben und seine Spuren auch und dazu immer die passenden Fotos des Tieres, teils Flugbilder und der Spuren.

Danach folgen Lebensräume und die dazugehörigen Vögel, Fußspuren als Foto mit Bezeichnung des zugehörigen Vogels quasi als Suchmöglichkeiten und viele nützliche Tipps findet man im Buch.

Das Buch ist strukturiert und sehr gut verständlich verfasst.
Ich kann es nur jedem Naturliebhaber empfehlen. Auch Fotografen, die sich dem Thema Vögel widmen, bekommen ein tolles Nachschlagewerk an die Hand.
Ein empfehlenswertes Naturbuch.
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ISBN: 9783891047910
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Kieling,Schönberger: Sehnsucht Wald

„Sehnsucht Wald – Geheimnisvolle Lebensräume in Deutschland“ ist ein Gemeinschaftswerk von Andreas Kieling und Kilian Schönberger.

Andreas Kieling ist sicher fast jedem Naturliebhaber bekannt sein. Er ist seit 1990 als Naturfotograf und Dokumentarfilmer in der ganzen Welt unterwegs.
Obwohl er viel rumgekommen ist, hat er sich ein Herz für die Schönheit der deutschen Natur bewahrt.

Kilian Schönberger ist Diplom-Geograf und arbeitet als Architektur- und Landschaftsfotograf. Er hat einen Teil der Bilder beigesteuert.

Bereits im Vorwort erklärt Andreas Kieling woher die Liebe zum Wald kommt: „Im Wald finde ich die Erinnerungen die Empfindungen meiner Kindheit wieder. Vom Wald habe ich viel gelernt, er hat mich geprägt, und bis heute zieht er mich in seinen Bann.“
Kilian Schönberger vergleicht in seinem Vorwort den Wald mit einem Zauberreich.

Die Faszination, die der Wald auf die beiden  Autoren ausübt, spürt man im ganzen Buch.

Unterteilt ist das Buch in 10 Kapitel, die sich zum einen an den 4 Jahreszeiten orientieren, dazu kommen noch die Rubriken Bergwälder, Bayerischer Wald, Rothaargebirge, Norddeutsche Wälder, Mein Lieblingsbaum und Holunderkücherl.

Wundervolle Landschafts- und Tierfotos haben mich beim Betrachten und Lesen des Buches ständig schwärmen lassen.
Man erfährt als Leser auch sehr viel Interessantes.
Mich hat erstaunt, dass man bei den Murmeltieren an den Pfiffen quasi hören kann was los ist. Von Andreas Kieling habe ich gelernt, dass ein Doppelpfiff heißt „Ein Feind kommt auf 4 Pfoten“ und ein einzelner Pfiff „Feind lauert in der Luft“.
Egal ob die Situation des Problembären Bruno, eine Buche am Ende ihrer Lebensphase, passende Gedichte zu Fotos, die Gewohnheiten von Wildkatzen und ihrem Nachwuchs, der Lieblingsbaum von Andreas Kieling in der Colbitz-Letzlinger Heide oder das Rezept für Holunderkücherl, dieses Buch rund um den Wald in Deutschland bietet für jeden Naturliebhaber etwas.

Waldbewohner lernen wir Leser intensiv kennen, egal ob nun Tiere oder Pflanzen und Bäume.
Man kann eintauchen in wundervolle Landschaften.

Obwohl ich den Niederrhein gut kenne, auch die Gegend um Erkelenz, so kannte ich die Hasenglöckchen noch nicht.
Die wilden Narzissen im Hohen Venn sind wundervoll eingefangen. Jeder kann Neues entdecken bei der Vielfalt, die das Buch bietet.

Der Bayerische Wald wäre schon ein eigenes Buch wert, aber das Kapitel bietet schon viele Einblicke auch in das Wildfreigehege.

Andreas Kieling und Kilian Schönberger ist es gelungen ein Buch zu erstellen, das sehens- und lesenswert ist.
Ich kann es nur empfehlen.

Quelle: www.verlagshaus.de

Quelle: www.verlagshaus.de

ISBN: 9783866904774
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Hutter : Heimat des Weines

Claus-Peter Hutter ist Präsident der Stiftung NatureLife-International und Leiter der Umweltakademie des Landes Baden-Württemberg.
Er setzt sich schon lange für die Bewahrung der Weinberglandschaften ein und für die landschaftsökologische Inwertsetzung flurbereinigter Rebgebiete.

Der Wein ist in Deutschland ein Kulturgut.
In 13 sehr unterschiedlichen Weinanbaugebieten werden diverse Rebsorten angebaut. All dies lässt uns der Autor Claus-Peter Hutter im Buch entdecken.

Bereits im Vorwort merkt man, dass dem Autor der Wein und die Weinberge am Herzen liegen.
„..überall, wo Weinberge bewirtschaftet und ehemalige Rebflächen als wertvolle Lebensräume gepflegt werden, ist rund 2000 Jahre zurückreichende Kulturgeschichte spürbar und an vielen Orten lebendige Natur erlebbar.“
Dieser Satz des Autors hat mich beeindruckt.

Ich lebe in Mainz, Rheinhessen und der Rheingau liegen vor der Haustür. Oft führen uns Spaziergänge in den Wingert (Weinberg). Lieblingsweingüter hat man auch.
Aber so richtig mit der Geschichte des Weinbaus habe ich mich nie beschäftigt.
Die Weinbaugebiete als Kulturland hat mir der Autor nun nahe gebracht. Das Neumagener Römer-Weinschiff finde ich sehr faszinierend.
Die sehr gut verständlichen Texte des Autors, die jede Menge Informationen zum Thema Wein, aber auch Weinbau und Geschichte liefern, werden ergänzt durch stimmungsvolle Fotos.

Kurz und knapp ermöglicht Hutter einen Einblick in den weltweiten Weinbau.

Den Hauptteil des Buches nehmen die Vorstellungen der einzelnen deutschen Weinbaugebiete ein:
– Franken
– Saale-Unstrut
– Sachsen
– Württemberg
– Baden
– Pfalz
– Nahe
– Mosel, Saar und Ruwer
– Ahr
– Rheingau
– Mittelrhein
– Rheinhessen
– Hessische Bergstraße.
Dazu erfahren wir Leser etwas über die Weinbaunachbarn und die Rebsorten werden detailliert vorgestellt.

Claus-Peter Hutter beschreibt zu jedem Gebiet das Typische. Bei Franken fehlt der Bocksbeutel ebensowenig wie die Raddampfer in Sachsen, die Steilhänge, Schloß Hambach, usw.
Jede Region bietet andere Rebsorten, kulturelle Highlights, Begleitpflanzen, Weinbergsbewohner, wie z.B. Schmetterlinge oder Vögel, Kräuter, etc.
Auch die Geschichte ist jedes Mal eine andere.

In einer Art Steckbrief erfährt man das Wichtigste zur Region: Geografie/Klima, Geologie/Böden, Weinbauregionen, wichtigste Rebsorten, Naturhighlights, kulturelle Highlights und Links zu weiterführenden Informationen, auch touristisch.

Das Buch hat mich angeregt auch mal Weine aus Rebsorten zu probieren, die ich bislang noch nicht getrunken habe. Man hat ja meist „Standardweine“.
Mein Fazit: ein sehens- und lesenswertes Buch nicht nur für Weinliebhaber, das aufgrund seiner Aufmachung auch gut als Geschenk geeignet ist.

Quelle: Kosmos-Verlag

Quelle: Kosmos-Verlag

ISBN: 978-3-440-14604-0
Bestellen können Sie das Buch gleich hier.
Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Axel Gomille : Deutschlands wilde Wölfe

Axel Gomille, der Autor des Buches „Deutschlands wilde Wölfe“, ist Biologe, Naturfotograf und Naturfilmer und hat beim ZDF eine Ausbildung als Redakteur gemacht.
Hauptsächlich macht er Filme für das ZDF, aber er stellt auch seine Fotos aus.
Er hat das grosse Privileg Leidenschaft und Beruf verbinden zu können.

„Deutschlands wilde Wölfe“ ein Buch das beginnt mit dem Statement „Wölfe haben gezeigt, dass sie mit uns leben können. Nun müssen wir zeigen, ob wir mit ihnen leben wollen.“
Wie wahr, wieviel Ungereimtheiten gibt es zum Thema Wölfe.
Unbegründete Ängste aus Unwissenheit, Anlocken auch aus  Unwissenheit und sich dann wundern, warum ein auf den Menschen geprägter Wolf zu nahe kommt.
Axel Gomille räumt in diesem Buch auf mit den „Märchen“ rund um den Wolf. Weg vom Glauben, dass Wölfe eine Gefahr darstellen, hin zum Verständnis des Wolfes und Wölfe als das sehen was sie sind, nämlich tolle Tiere, das ist das Anliegen des Autors.
Der Autor besucht seit 2009 deutsche Wolfsgebiete, er hat über Wölfe in Dokumentationen berichtet.
Dieses Buch ist entstanden in Kooperation mit den Biologinnen Ilka Reinhardt und Gesa Kluth vom „LUPUS-Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland“.

Aus meiner Sicht ist dieses wundervolle Buch sehr strukturiert aufgebaut.
Es beginnt mit dem Mythos Wolf. Wer kennt nicht „Rotkäppchen und der böse Wolf“? Das Märchen, in dem der Wolf als böse dargestellt wird.
Zum Mythos gehören aber auch positive Mythen, wie der Gründungsmythos von Rom. Es überwiegen aber leider die negativen Mythen.

Axel Gomille hat sein Buch unterteilt in mehrere Kapitel,, die aufeinander aufbauen und dem Leser den Wolf in Deutschland nahebringen
– Mythos Wolf
– Sie sind wieder da!
– Wolfsforschung
– Wolfssommer
– In den Sümpfen
– Leben mit Wölfen
– Noch mehr Wölfe, mit den weiterführenden Informationen.

Wer sich mit bislang mit dem Thema Wölfe noch nicht auseinandergesetzt hat, dem mag ein Foto wie auf Seite 14-15 bedrohlich erscheinen.
Wölfe, die kämpfen? Nein das ist normal, sieht bei unseren Hunden nicht anders aus und die sind „harmlose“ Golden Retriever.
Gomillle berichtet darüber, dass sich Wölfe auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz aufhalten und hat ein wundervolles Foto der Wolfswelpen parat.
Truppenübungsplätze sind ganz entscheidend dafür, dass wir in Deutschland wieder Wölfe erleben können.

Fundiert beschreibt Gomille wie sich Wölfe verhalten.
Und er gibt auch Tipps wie man sich als Mensch verhalten soll, wenn man einem Wolf begegnet und zwar alleine und mit Hunden.
Und dies deckt sich mit dem was Elli H.Radinger und Günther Bloch, die Freilandforscher zum Thema Wölfe, auf dem Wolfstag in Wetzlar auch empfohlen haben.
Die beiden bringen auch in 2017 ein Buch heraus „Der Wolf kehrt zurück“, das wieder aus der Forschersicht das Thema global beleuchtet.

Axel Gomille ist es mit diesem Buch, das ja zum grossen Teil ein Bildband ist, geschafft ganz viele wundervolle Fotos mit toll recherchierten und fundierten Texten zu verbinden und über die Wölfe in Deutschland zu berichten und zu informieren.
Ich kann das Buch nur allen Naturliebhabern, Wolfsfreunden und Fotofans empfehlen.
Wie gerne würde ich dem Autor bei der Tierfotografie mal über die Schulter schauen.

Quelle: Verlagshaus 24

Quelle: Verlagshaus 24

ISBN: 9783954161478
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