Dora Heldt: Im Grunde ist alles ganz einfach

Dora Heldt schreibt alle 2 Wochen eine Kolumne in der „Für Sie“.
Was lag näher als diese Kolumnen auch in einem Buch zusammenzufassen.

Dora Heldt beschäftigt sich in ihren Kolumnen mit „Alltagsfragen“ von Frauen, nicht immer ganz ernst gemeint und einfach herrlich zu lesen.
Fragen wie „Warum macht Smalltalk auf Partys eigentlich immer so langsam im Kopf?“, die berühmte Suche nach der richtigen Handtasche, wie schmeckt Kindheit?, aber auch der Stress im Urlaub, usw., sind Themen, die Dora Heldt beschäftigen.

Dieses Buch ist herrlich zum Entspannen. Es hat mich auf einer langen Zugfahrt begleitet und unterhalten.
Und wieder erkannt habe ich mich auch, bei „Vorbereitung ist alles“, ich schaue mir vor wichtigen Terminen auch den Fahrweg, die Zeiten, etc, genau an, habe Stress beim Koffer packen, etc.
In vielen Kolumnen im Buch wird sich die Leserin wiedererkennen. Es sind Alltagsgeschichten, oft geschrieben mit einem Augenzwinkern und einer gehörigen Portion Humor.

Das Buch kann ich empfehlen, wenn man mal wieder etwas lesen möchte, bei dem man abschalten kann, sich ab und an oder auch öfter wiedererkennen will und erkennen mag, dass es anderen genauso geht.
Herzhaft lachen erwünscht und erlaubt.

ISBN: 9783423216449
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Levend Seyhan: Kalter Cappuccino

Levend Seyhan hat mit „Kalter Cappuccino“ ein Buch mit „18 Kurz- und Kürzestgeschichten“ geschrieben.
Da ich vom astikos – Verlag gerfagt wurde, ob ich eins ihrer Bücher lesen und besprechen würde, es alles junge Autoren sind, habe ich zugesagt und mir
„Kalter Cappuccino“ ausgesucht.
Mir erschien das Buch lesenswert. Beschrieben wurde der Inhalt mit „Das Leben zwischen heißer Leidenschaft und kaltem Cappuccino hält einige Anekdoten bereit“.

Leider muss ich sagen, dass ich nach dem Lesen des Buches enttäuscht bin.
Versprochen wurden Anekdoten, klar es sind wenige dabei.
Aber offensichtlich haben der Autor und ich unterschiedliche Auffassungen was eine Anekdote ist.
Für mich aber eine Geschichte, die Richtung Fantasy abgleitet, keine Anekdote.
Beispiel: ein Selbstmörder sieht nach seinem Tod Dinge, die vorher geschahen.

Auch ansonsten sind die Geschichten doch oft surreal anmutend. Die Beschreibung eines Sturzes auf einer Rolltreppe wird auf eine Art und Weise beschrieben, die abstösst.
Diese Art der Ausdrucksweise zieht sich durch das Buch, z.B. “ ..Daraufhin löste er den Griff seiner Hand und ließ sein Herz, das sie nicht hatte nehmen wollen, auf den Boden fallen. Er brauchte es nicht mehr.“

Ich habe tapfer durchgehalten und das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gelesen.

Mein Fazit: mir persönlich gefällt es nicht.

ISBN: 9783946196082

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