Löckenhoff : Dogwalk

„Dogwalk“ mit dem Untertitel „Gemeinsam unterwegs – Ideen für eine glückliche Mensch-Hund-Beziehung“ wurde von Ursula Löckenhoff geschrieben.

Die Autorin, die mit Pferd und Hunden aufgewachsen ist, hat sich lange Jahre neben ihrem Beruf als Grafikerin im Tierschutz engagiert.
2009 hat sie eine Ausbildung zur Hundephysiotherapeutin gemacht und seit 2010 betreibt sie ein Hundehotel. Sie hat ihre Leidenschaft, das Zusammenleben mit Hunden, zum Beruf gemacht.
Ursula Löckenhoff hat das Dogwalk-Konzept entwickelt, mit dem Sie eine Möglichkeit beschreibt, Hunde ohne Leckerlies zu führen.

Der Titel des Buches „Dogwalk“ mag zu Missverständnissen führen. Es ist kein Gassi-Trainings-Buch, sondern ein Buch zum Konzept der Autorin.
Und der Dogwalk beginnt schon vor dem Spaziergang draussen. Wenn der Hund im Haus keine Beziehung zu seinem Führer hat, so kann es auch draussen nicht funktionieren.
Folgerichtig baut die Autorin  im Buch Schritt-für-Schritt ihre Anleitung zu einer glücklichen Mensch-Hund-Beziehung auf.

Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt:
– Kommunizieren und eine Einheit bilden: Kontaktaufnahme, Körpersprache, Einsatz der Stimme, Augenkontakt, Arbeit mit der Leine
– Jeder Walk beginnt im Haus: Hunde ruhen, Regeln und Rituale, sinnvolles Zubehör, entspannt unterwegs
– Auf der Strasse und in der Stadt
– Der Wald – ein echtes Abenteuer
– Auf der Wiese – verführerische Weite
– Im Wasser – völlig losgelöst, u.A. den Hund ans Wasser heranführen
– Nach dem Walk ist vor dem Walk – von Duschen, abtrocknen bis Massage

Im Serviceteil findet man weiterführende Literatur.

Der Autorin ist es gelungen, teils auch durch Bilder, die zeigen was sie meint, wie sie es macht, uns Lesern ihr Konzept des Miteinander von Mensch und Hund zu vermitteln. Dabei ist es egal ob man einen oder mehrere Hunde hat. Infos für Mehrhundehalter sind immer wieder eingeschoben. Im Fazit findet man grundlegende zusammenfassende Statements.
Mir gefällt auch die Rubrik …auf einen Blick“. Dort hat Lückenhoff stichpunktartig die wichtigsten Punkte einer Aktion aufgeführt, die z.B.  bei „Ableinen und „GO“ auf einen Blick“ noch durch eine Bildstrecke ergänzt werden.

Ursula Löckenhoff hat die Themen, die man im Alltag mit dem Hund benötigt, gut verständlich und nachvollziehbar beschrieben.
Das Buch ist aus meiner Sicht auch für Hundeanfänger geeignet.

ISBN: 9783440153598
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Ruthe, Barth : Hunde! Das macht der sonst nie

„Hunde ! Das macht er sonst nie“ ein Buch zum Lachen aber auch zum Nachdenken.

Ralph Ruthe ist einer der bekanntesten Cartoonisten in Deutschland. Er ist verantwortlich für die wundervollen Cartoons im Buch.
Markus Barth ist Autor. Unter anderem schreibt er für die „heute-show“ und „Ladykracher“. Jetzt können Sie sicher schon erahnen, was Sie textlich erwartet.

Texte und Bilder, die einen als Leser und Betrachter zum herzlichen Lachen animieren, in denen aber auch oft jede Menge Wahrheit ist, sind im Buch zu finden.
Laut gelacht habe ich bei den beiden Tagebucheinträgen, einmal vom Landhund, einmal vom Stadthund. Herrlich und so wahr.
Ein Beispiel vom Stadthund :
„19 Uhr : Abendessen. Herrchen stellt mir das restliche Nassfutter hin. Ist aber an den Rändern schon leicht eingetrocknet. Also wieder hinlegen und Wangen einziehen…“
Ich kenne das, einer unserer Hunde ist auch sehr erfinderisch, wenn es etwas gibt was er nicht mag.

Herrlich die „10 Kommandos , die viel zu selten trainiert werden“.
Und die Krönung ist die Waldorf-Hundeschule.

Viele Zeilen kommen mir bekannt vor, teils aus eigener Erfahrung, teils aus dem was man draussen erlebt mit anderen Hunden.
Markus Barth muss Hundeerfahrung haben, denn er legt den Finger in die Wunde. Ich sehe auch die Hunde vor mir, die ein Tagesprogramm haben wie ein Manager, die mit dem rosa Schleifchen im Haar und was mir sonst beim Lesen einfiel.

Ein Buch für alle Hundehalter und Trainer, die mal herzhaft lachen wollen und eine Empfehlung für alle, die sich den ersten Hund holen wollen.
Denkt aber darüber nach, was der Autor sagen will mit seinen Texten.
Als Geschenk auch sehr gut geeignet.

ISBN: 9783830334507
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Bekoff, Pierce : Sind Tiere die besseren Menschen

Marc Bekoff und Jessica Pierce haben das Buch „Sind Tiere die beseren Menschen?“ geschrieben.

Marc Bekoff ist emeritierter Professor der Ökologie und Evolutionsbiologie an der Universität von Colorado (USA).
Jessica Pierce ist Philosophin und arbeitet als Professorin an der Universität von Colorado im Bereich Gesundheit und Bioethik.

Die Autoren beschreiben im Buch, dass Tiere quasi eine Seite haben, die sie dem Menschen ähnlich macht. Sind sie am Ende die besseren Menschen?
Tiere kennen Empathie, können trauern, sich freuen, kooperieren, es gibt so etwas wie Moral, usw.
Jeder, der ein Tier hat und mit Tieren lebt, kann das wohl bestätigen. Oft erlebe ich bei unseren Hunden und anderen Tieren, dass sie etwas füreinander und auch für die Menschen, mit denen sie leben, empfinden.
Wenn es einem nicht gut geht, sind die nah bei einem. Sie versuchen zu trösten, etc.

Marc Bekoff hat diese Verhaltensweisen der Tiere lange erforscht. Auf einer Dinnerparty hat er Jessica Pierce kennengelernt und so kam es zu dem gemeinsamen Buch.

Die beiden Autoren schildern an ganz vielen Beispielen, dass Tiere eine Seele haben, sie trauern, von Elefanten kennt man das gut. Auch andere Gefühle sind teils sehr gut erforscht.
Raben und Schweine sind ja schon länger als kluge Tiere bekannt.
Die tierischen Gefühle sind oft den menschlichen sehr ähnlich.

Bekoff schildert auch, was er z.B. von Jane Goodall und anderen Forschern gelernt hat.

Die Autoren haben ihr Buch gut strukturiert. Mehrere Kapitel lassen uns Leser eintauchen in die Verhaltensweisen und Gefühlswelt der Tiere:
– Moral im Tierreich
– Grundlagen für Gerechtigkeit im Tierreich
– Kooperation
– Empathie
– Gerechtigkeit
– das Unbehagen mit der tierischen Moral.

Marc Bekoff und Jessica Pierce haben aus ganz vielen Quellen und eigener Forschung zusammengetragen was derzeit Stand der Wissenschaft zum Thema ist.
Sie schreiben sehr gut verständlich, man muss kein Wissenschaftler sein, um das Buch zu verstehen.
Nach dem Lesen des Buches weiß man, was man oft schon vermutet hat, die Tiere sind uns Menschen sehr ähnlich.

Falls Sie sich erst das ausführliche Inhaltsverzeichnis anschauen wollen oder eine Leseprobe suchen, so finden Sie diese hier.

Mein Fazit: ein lesenswertes Buch für alle, die sich für Tiere interessieren oder auch mit Tieren arbeiten.

Quelle: Kosmos-Verlag

EAN: 9783440156513
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Lingenfelter : Der Engel an meiner Seite

Mike Lingenfelter hat mit Hilfe von David Frei die wahre Geschichte von sich und  Dakota, seinem Golden Retriever, aufgeschrieben.

Mike Lingenfelter ist Ingenieur und der Besitzer von Dakota, der liebevoll Cody genannt wurde.
David Frei ist lange Jahre Co-Moderator der Hundeshow Westminster Kennel Club des Fernsehsenders USA Network.

Dakota ist ein Golden Retriever, ein ganz besonderer Hund für Mike.
Mike, der Ingenieur ist und sich hauptsächlich mit der Planung und der Bauleitung von Kommunikations – und Kontrollsystemen für Flughäfen und Transportmittel beschäftigt, hat bereits 2 Herzinfarkte und eine Herzoperation hinter sich. Als Folge hat Mike eine instabile Angina pectoris, die mit schweren Anfällen einhergeht.
Der stressige Job hat ihn krank gemacht. Die Erkrankungen haben ihn ausgebremst.
Daraus resultiert eine schwere Depression.

Da Mike so weit ist, dass er sich mit Selbstmordgedanken trägt, geht er zu der Psychiaterin Dr.Atta. Diese empfiehlt ihm einen Therapiehund.
Mike sträubt sich, er und seine Frau haben doch schon Abbey, die Golden Retriever – Hündin. Nur eignet sich diese Hündin nicht als Therapiehündin.

Es dauert, aber Mike willigt ein und bekommt schließlich Daktota als Therapiehund.
Cody ist ein Engel auf 4 Pfoten. Er und Mike können bald nicht ohne den anderen.
Dakota wacht über sein Herrchen, spürt jeden Angina Pectoris – Anfall früh genug, um Mike zu warnen.

Dakota wird offizieller Begleithund.

Mike kann wieder arbeiten, engagiert sich für Begleithunde, usw.
Und dann wird Cody sehr krank, Krebs. Gemeinsam kämpfen die beiden.

Lesen Sie selber wie wundervoll die Geschchichte von Mike und Dakota ist.
Beide stehen füreinander ein.

Es werden Lösungen gefunden für Geschehnisse, die unüberwindbar scheinen.

Nicht nur Hundeleute werden dieses Buch mit Tränen in den Augen oder zumindest tiefer Betroffenheit lesen.

Es ist eine wahre Geschichte, wenn mir persönlich auch der Part mit der Tierkommunikatorin etwas seltsam vorkommt.

Was ich aus eigenem Erleben mit einem unserer Golden Retriever aber weiss, ist, wie sensibel diese Hunde sind. Auch Lucky weiß bereits oft schon vor uns, wenn etwas passiert. Wir haben schon mehrfach Situationen gehabt, in denen er uns gezeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist und wir konnten es nicht einordnen.

Es ist ein Buch das zu Herzen geht, das aber gleichzeitig auch aufzeigt wie wichtig Therapie – und Begleithunde sind.

ISBN: 9783926388957
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Jeanette Przygoda : An lockerer Leine

Jeanette Przygoda ist Hundetrainerin in Köln.
Aus ihrem beruflichen Alltag kennt sie das Problem, das wohl jeder Hundehalter kennt, sehr gut, die Leinenführigkeit.

Gerade kämpfe ich wieder selber damit. Ich bin lange ausgefallen, weil ich den Fuß gebrochen hatte, und nun muss ich wieder neu ran. Bei Anjo scheint der Speicher für „ordentlich an der Leine gehen bei Frauchen“ gelöscht zu sein.

Bei Welpen gilt es strukturiert die Leinenführigkeit aufzubauen und immer wieder dran zu arbeiten. Bei älteren Hunden gilt es das Thema als Dauerbrenner auf dem Schirm zu haben.
In ihrem vorliegenden Ratgeber „An lockerer Leine – Der leichte Weg zum leinenführigen Hund“ hat die Autorin von Beginn an das Training zusammengestellt.

Bereits im vorderen Einband geht es los mit den Dingen, die man braucht. Vom richtigen Halsband bis hin zu den Leinen hat sie kurz und knapp die Utensilien beschrieben.
Was mir sonst noch nicht aufgefallen ist, sie nimmt Stellung zur Länge der Schleppleine in Bezug auf die Größe des Hundes.

Danach geht es, reich bebildert, los mit den einzelnen Stufen des Trainings.
Und es beginnt nicht etwa damit, dass man gleich losgeht, sondern, was man sonst oft vermisst, damit, dass man die Aufmerksamkeit des Hundes braucht.
Przygoda arbeitet nicht mit Leckerlies, sondern über Körpersprache und sie legt auch im Buch immer wieder Wert auf die Körpersprache, die in der jeweiligen Situation erforderlich ist.

Unterteilt ist das Training in mehrere Kapitel:
– Training vorbereiten
– Der Weg zum leinenführigen Hund
– Friedlich an der Leine
– Service.

Jedes Kapitel besteht aus einzelnen Unterkapiteln mit Tipps, konkreten Übungen , usw.

Anhand der Bilder kann man genau sehen was die Trainerin meint. Beim Weg abschneiden, z.B. ist im Text erklärt in welchem Winkel man gehen soll, welches Bein was macht, etc. und passend dazu das Foto. Auch die möglichen Reaktionen des Hundes und was man dann macht, werden behandelt.

Was ich für besonders erwähnenswert halte, da es selten ist, es gibt auch einige spezielle Parts für Rollstuhlfahrer, toll.

Im Kapitel Service findet man weiterführende Literatur.

Mir gefällt das Buch sehr gut. Es ist geeignet für Ersthundebesitzer und alle, die mal wieder am Thema Leinenführigkeit arbeiten wollen oder müssen und eine Auffrischung für das brauchen, was sie im Training gelernt haben, oder einfach eine andere Methode, da die gewohnte nicht mehr funktioniert.
Ich gehe gerade auch mal einen etwas anderen Weg mit Hilfe des Buches, der Effekt, Hund verwirrt und aufmerksam.

Quelle: Kosmos-Verlag

ISBN: 9783440151327
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Kurt Kotrschal : Hund & Mensch

„Hund & Mensch – Das Geheimnis unserer Seelenverwandschaft“ ist das neueste Buch von Kurt Kotrschal.
Es ist erschienen im Brandstätter – Verlag, den ich bislang nicht kannte.

Prof.Kurt Kotrschal ist Leiter und Gründer des WSC.
Er forscht zusammen mit den beiden anderen Leiterinnen und Gründerinnen Friederike Range und Dr.Zsófia Virànyi am Wolfsforschungszenrum, WSC, im Wildpark Ernstbrunn in Österreich.

Im WSC wird geforscht zu den geistigen und kooperativen Potenzialen von Hunden und Wölfen und ihren Beziehungen zu Menschen.
Das Team des WSC ist weltweit führend bei diesen Themen. Nur in Ungarn wird, meines Wissens,  auch wissenschaftlich zum Thema Mensch – Hund gearbeitet.

Sicher muss man zum Thema Wölfe gewisse Abstriche machen und somit auch zu den Vergleichen im Buch zwischen Hund und Wolf.
Die Forschung in Ernstbrunn wird an Gehegewölfen gemacht nicht im Freiland. Inwieweit die Ergebnisse denen der Freilandforschung entsprechen, sei dahingestellt.
Freilandforschungsergebnisse findet man in Büchern von Elli H.Radinger und Günther Bloch ( 2017 kommt ein neues Buch dazu).

Dies nur als Bemerkung, da Prof.Kotrschal im Buch häufiger das Hundeverhalten mit dem Wolfsverhalten vergleicht.

Ich beschränke mich in meiner Beurteilung auf den Inhalt, der dem Titel „Hund & Mensch“ entspricht.
Die Mensch- Hund- Beziehung hat das Team vom WSC intensiv erforscht. Kurt Kotrschal hat die Ergebnisse in diesem Buch sehr gut dokumentiert.
Der Autor schreibt allgemein verständlich.

Hundehalter werden vieles schon aus dem Alltag kennen, manche Erkenntnisse sind neu.
Und jeder Hundemensch wird bestätigen, dass es eine Seelenverwandtschaft zwischen dem Hund und seine Menschen gibt.

Ich finde das Buch ausgesprochen interessant. Es gibt so viele Dinge in der Literatur zur Hundeerziehung, die sich oft ändern, je nachdem welche Strömung nun gerade mal wieder etwas schreibt.
Wissenschaftlich fundiert ist das beileibe nicht immer.
Darum ist es, aus meiner Sicht, umso wichtiger, dass Wissenschaftler zum Thema ihre neuesten Erkenntnisse mit uns Hundehaltern, Trainern oder sonst am Thema Interessierten teilen zum Wohle der Hunde.
Das ist in diesem Buch geschehen. Kurt Kotrschal berichtet zu den unterschiedlichsten Aspekten der Hund – Mensch – Beziehung. Diese ist sehr vielschichtig.
Ein tolles Buch.

Quelle : Brandstätter Verlag

Quelle : Brandstätter Verlag

ISBN: 9783710600548
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Heike Schmidt – Röger : Was denkt mein Hund?

„Was denkt mein Hund? Hundeverhalten auf einen Blick“ hat Heike-Schmidt – Röger ihr Hundebuch genannt.
Heike Schmidt – Röger ist Fotografin, Journalistin und hat selber schon viele Jahre Hunde.
Was lag näher als ein ungewöhnliches Buch zu erstellen?

Keine Sorge Text gibt es auch im Buch, aber es ist ein Foto – Ratgeber.
Eigentlich logisch oder? Sprechen kann die Fellnase nicht, wenn sie es auch versucht mit Lauten.
Wie sollen wir Hundehalter ihre Gedanken lesen?
Na klar, durch Beobachtung. Im Laufe der Zeit kann man dann den eigenen Hund schon „lesen“.

Entscheidend im Alltag mit einem Vierbeiner ist es aber oft, dass man auch andere Hunde  lesen kann.
Und was machen Hundeanfänger,? Die haben die langjährige Erfahrung noch nicht.
Und gerade Menschen, die wissen, dass bald ein Hund einzieht oder deren Alltag erst seit kurzer Zeit durch einen Hund bereichert wird, kann ich diesen Ratgeber nur wärmestens empfehlen.

Die Autorin hat ihren Ratgeber unterteilt in mehrere Kapitel:
– Typisch Hund
– Hund & Hund
– Hund & Mensch
und dazu kommt noch ein Serviceteil.

Typisch Hund beginn mit einem Mops. Das ist eine Rasse, die ich oft schlecht lesen kann. Die typische Schnauze fehlt. Hochgezogene Lefzen als Warnsignal fehlen meinen Jungs dann auch.
Auch solche Besonderheiten gilt es als Hundehalter zu bedenken.

Gerade für Welpenbesitzer sind alleine in diesem Kapitel, aus meiner Sicht, jede Menge Tipps drin, was man machen sollte und was der kleine Vierbeiner erleben sollte, z.B. ein Mensch, der an Krücken geht.
Das hat mich an die Welpenrunden erinnert bei der Hundeakademie, die damals oft von Susanne Blank geleitet wurden.
Erst am Ende des Buches beim „Dank“ habe ich dann gelesen, dass Susanne beratend für das Buch zur Seite stand, neben anderen Experten.
Der Kuchen ist auch nicht gerade die optimale Mahlzeit für den Hund, auch, wenn er es anders sieht, wie man auf Seite 21 sehen kann.

In Kapitel 2 geht es dann weiter mit der Kommunikation Hund – Hund und es ist schon wichtig, wenn man unterscheiden kann, was ist Spiel und wann wird es ernst.
Und die Kommunikation Hund – Mensch ist nicht weniger entscheidend für den Alltag.

Heike Schmidt – Röger hat ganz viele Fotos, die ja bekanntlich mehr sagen, als 1000 Worte, im Buch veröffentlicht und dazu kurze und prägnante erläuternde Texte geschrieben.
Das Buch ist toll gemacht.

Mein Fazit: Dieses Buch sollte quasi ein Muss sein für jeden Hundeanfänger und für Welpenbesitzer erst recht. Es ist für mein Empfinden sehr hilfreich.

Quelle : Kosmos-Verlag

Quelle : Kosmos-Verlag

ISBN: 9783440151303
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Michael Frey Dodillet : Herrchentrubel

Michael Frey Dodillet ist Werbetexter, Hundehalter, Blogger und Autor.
Zur Familie Dodillet gehören Wiki und Luna.

Das vorliegende Buch ist das 3. aus der Reihe rund um das Leben mit  der Hündin Luna, der Diva, und mit Wiki, einem Terriermischling.
Ich kenne die beiden ersten Bücher nicht, werde dieses „Vergehen“ aber definitiv ausbügeln.

Luna groß und launisch, Wiki klein, wendig, mit ADHS, Terrier eben, bringen das Leben von Herrchen Michael Frey Dodillet gewaltig durcheinander.
Dabei sind in diesem Buch „die turbulenten Zeiten“ schon vorbei.
Ja eigentlich, aber den Hunden hat das wohl keiner gesagt.

Luna, die andere Hunde nicht so gern mag, und Wiki mit Beuteagression sind eine Herausforderung für Dodillet.
Immerhin ist das Blog geschlossen, da, Stand 28.8.16: „Blog geschlossen.Hund perfekt.“
Ob das so bleibt? frage ich mal provokativ, wär schade für die Leser.

Dodillet schildert in erfrischender Art und Weise wie anstrengend das Leben mit den Fellnasen so sein kann.
Ich garantiere jedem Hundehalter, irgendwo findet man sich wieder.

Die Erlebnisse mit Luna und Wiki sind so realitätsnah geschildert, dass man mitfiebern kann. Butterkotze mal wieder? Heute keine Leckerlies?
Festhalten wie Nadin Matthews? Bringt das heute was? Krauses im Vortrag….

Obwohl der Autor alles witzig schreibt, ist ganz viel Realität und Wahrheit drin. Von Verzweiflung, weil nichts klappt, bis hin zur Feststellung, dass man selber sich ändern muss.
Wattebauschwerfen sinnlos, Leckerlies helfen begrenzt, klare Ansagen sind gefragt, herrlich wie der Weg des Herrchens ist.

Es macht grossen Spaß das Buch zu lesen und nett verpackt, bekommt der Hundehalter viele Denkanstösse.
Man ertappt sich dabei, dass man viele „Fehler“ auch macht. Frei nach dem Motto „Nobody is perfect“.
Und Fellnasen nutzen das nun mal aus.

Ein herrliches Buch, man kann herzhaft lachen.

Quelle: randomhouse

Quelle: randomhouse

ISBN: 9783453200876
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Claudia Toll: Kommt nicht gibt’s nicht

Claudia Toll ist Fachjournalistin und Autorin. Sie ist erfahrene Hundehalterin und hält Workshops ab.

Eins vorweg, das Versprechen vom Titel des Buches „Kommt nicht – gibt’s nicht , so klappt der Rückruf bei jedem Hund“ ist etwas hoch gegriffen.
Es ist sicher realistischer von „bei fast jedem Hund“ zu sprechen.
Wir haben ein sehr dickfälliges Exemplar und üben immer wieder. 100 % ist da nicht.

Claudia Toll hat sehr verständlich und anschaulich beschrieben was Herankommen bedeutet und wie man es trainiert.
Sie erklärt was Herankommen bedeutet, immer kommen, egal in welcher Situation.
Es ist eine Sache der Mensch-Hund-Beziehung.
Toll hat auch Erfahrungsberichte ins Buch einfliessen lassen.

Sie baut Schritt-für-Schritt das Training im Buch auf.
Angefangen von den Grundlagen, das Thema Geschirr oder Halsband, welche Belohnung, usw.
Tipps und Regeln ergänzen den Text genauso wie Fotos, die zeigen was gemeint ist.

Das Üben mit der Schleppleine, wie wird es aufgebaut, worauf ist zu achten, all das beschreibt die Autorin sehr gut und strukturiert.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die schon zeigen wie alles aufeinander aufbaut, wie der Weg zum Erfolg verläuft:
– Nichts weiter als Herankommen
– Lernmethoden und Lernschritte
– Orientierung am Menschen
– Junghund und erwachsener Hund
Im Serviceteil dann weiterführende Lektüre und nützliche Adressen.

Ein Unterpunkt ist „Der Hund kommt nicht?“, bis auf das Laufen mit Packtasche kennen wir alles. Das ist noch einen Versuch wert bei unserem Dickkopf.
Und danach schreibt Claudia Toll dann „Leine lebenslang“. Dabei gibt sie zu, dass es eben Hunde gibt, die nicht ohne Leine gehen können.
Und diese Ausnahmen wird es immer geben. 100 % Garantie aufs Herankommen gibt es nicht.

Aber die Hoffnung sollte man nie aufgeben. Unser dickköpfiger Hund findet mittlerweile Leckerlies spannend, dafür ist er 7 Jahre alt geworden.
Auf die Altersweisheit kann man also auch noch hoffen.

Mein Fazit: Claudia Toll hat ein sehr gut verständliches und strukturiertes Buch zum Thema Rückruf geschrieben. 100 % Garantie, dass es klappt kann sie aber auch nicht geben.
Gerade für Welpenbesitzer ein sehr hilfreiches Buch und für Ersthundebesitzer, die einen älteren Hund bekommen. Eine gute Ergänzung zum Training in der Hundeschule.
Für alle anderen Fellnasenbesitzer eine gute Auffrischung und Erinnerung, dass man ständig üben muss und Anleitungen dafür.

Quelle:Kosmos

Quelle:Kosmos

ISBN: 9783440148723
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Antje Hachmann : Arschlochhund

Das Buch “ Arschlochhund “ von Antje Hachmann wurde mir als Rezensionsexemplar angeboten, es sei ein sehr erfolgreiches witziges Hundebuch.
Da ich sehr gerne jede Art von Hundebüchern lese, habe ich das gerne angenommen.

Nun geht es an die Besprechung und ich bin zwiegespalten. Mir war nicht bewusst, das habe ich erst nach dem Lesen aus anderen Besprechungen erfahren, dass die Autorin hier nur gesammelt hat, was in den meisten Fällen schon auf einer entsprechenden Facebookseite steht.

Witzig ist das Buch ja, aber eher Richtung derb.
Die Autorin tituliert ihre “ Arschlochhunde “ als Gelenkbus, Todesstern, Galgo des Grauens, Killerdackel und Radarohren-Kessi.
Nun gut, so würde ich unsere Fellnasen nicht nennen. Da hat jeder andere Vorstellungen.

Sie schildert Eigenheiten ihrer Hunde und anderer Hunde und man erkennt die eigenen Hunde und welche, denen man regelmässig begegnet, wieder.

Ja und ich finde Rudelstellung,  Tea-Cup-Hunde, usw. nicht gut. Von den Einstellungen sind wir nicht weit auseinander.
Lachen konnte ich schon, aber insgesamt ist mir die Sprache der Autorin zu heftig, zu vulgär.
Laut amazon-Seite „Vor krampfartigen Lachanfällen und sonstigen Nebenwirkungen sei dabei allerdings ausdrücklich gewarnt!“
Das kann ich nun nicht bestätigen. Lachen ja, teils lächeln, mehr nicht.

Was mir gefallen hat ist der Grösse 34-Hund, der ist bei uns bislang die Fußhupe. Wer kennt sie nicht, die Minis, die meinen große Hunde ankläffen zu müssen. So ein weisser Westi ist nun mal der „Erzfeind“ unserer Hunde und damit sind kleine weiße Hunde Feindgebiet.

Grammatikalisch und rein von der Rechtschreibung her, sind schon einige Fehler im Buch. Mich stört so etwas.

Mein Fazit: man nimmt als Leser mit, dass die eigenen Hunde ganz normal sind, das andere Hunde ähnliche Macken haben. Das wusste ich vorher.

Und ich bin nicht alleine mit meiner Meinung, auch ein Magazin hat sich entsprechend geäussert, siehe hier.

Wer das Buch “ Arschlochhund „selber beurteilen will, möge es tuen, bestellen kann man es hier.

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