Buchmesse Frankfurt 12.10.2017

Donnerstag 12.10.2017

Am Donnerstag hatte ich das Glück mehrere Autoren zu einem Gespräch zu treffen .

Los ging es mit Elli H.Radinger. Elli Radinger und ihre Bücher kenne ich nun bereits viele Jahre und es ist immer große Freude und Inspiration sie zu treffen. Danke Elli, dass es Dich gibt und  danke für Dein Vertrauen.
Elli ist Wolfsexpertin, Naturforscherin und Buchautorin.

Elli H.Radinger liebt die Wölfe, sie ist stets im Kampf mit den Pro’s und Contra’s zu dem Thema.
Sie kann aus persönlichen Erfahrungen mit Wölfen berichten nicht aufgrund grauer Theorie. Elli hat viel positive Erfahrungen gemacht mit Wölfen,wie auch Konflikte erlebt.

Elli war lange Jahre als Freilandforscherin im Yellowstone-Nationalpark und hat die Wölfe beobachtet, quasi auch mit ihnen gelebt.
Mir ist stets aus dem Buch „Minnesota Winter“ der Autorin im Gedächtnis, wie mitreissend sie von ihrem „Frühstücksfreund“ so will ich ihn mal nennen, berichtet. Ein Wolf, der, wenn sie morgen am Rand des Sees saß in ihrer Nähe war.

Im Moment ist sie gefragter denn je, da das Thema Wölfe gerade hochkocht.
Da werden mal eben im Nationalpark Bayerischer Wald Wölfe aus dem Gehege gelassen, mittlerweile vermutet man ja, dass es Sabotage aus politischen Gründen war. Diese armen Tiere werden nun erschossen. Ihnen wird zum Verhängnis, dass sie an den Menschen gewöhnt sind. Auch das ist etwas, das die Wolfsforscherin aufregt.

Am 30.10.17 erscheint nun endlich das neue Buch von Elli H.Radinger
„Die Weisheit der Wölfe:Wie sie denken, planen, füreinander sorgen. Erstaunliches über das Tier, das dem Menschen am ähnlichsten ist“.
Ich habe beim Titel den Link zu Ellis Seite versteckt, wenn Sie sich schon mal das wundervolle Cover anschauen wollen oder sich einen kleinen Vorgeschmack gönnen möchten.
Die Wölfe sind das Tier, das dem Menschen am ähnlisten ist.
Vor 2 Jahren hat mir Elli von dem Projekt erzählt, 2 lange Jahre musste ich schweigen, nun ist es endlich da das neue Buch auf das ich warte. Ich werde über das Buch berichten sobald es erschienen und ich es gelesen habe (wird mich sicher wieder einige Stunden Schlaf kosten, da ich nicht aufhören kann).

Ich zitiere mal aus der Ankündigung zu „Die Weisheit der Wölfe“ von der Homepage der Autorin:
„Liebe deine Familie, sorge für die, die dir anvertraut sind, gib niemals auf und hör nie auf zu spielen – das sind die Prinzipien der Wölfe.“
Prinzipien, die wir Menschen uns vielleicht zu unseren eigenen machen sollten.
Was mich sehr beeindruckt hat, ist das globale Interesse am Thema Wolf. Das Buch wird in 10 Sprachen in 11 Ländern erscheinen.

Gerade habe ich das Go bekommen noch auf einen TV-Auftritt von Elli H.Radinger hinweisen zu dürfen:
Elli H.Radinger ist am 7.11.17 bei Markus Lanz in der Sendungen, es wird sicher spannend zu sehen und zu hören was Elli zu berichten hat.

Elli H.Radinger ist aber nicht nur Wolfsforscherin und Autorin, nein sie ist auch ein Mensch, der Prioritäten hat. Im Moment ist das Thema Wolfsbeobachtung quasi auf Eis gelegt, da ihre Hündin mittlerweile 12 Jahre alt. Die Zeit, die ihr verbleibt – hoffentlich noch lange – will Elli bei ihr sein, sie auch beim Sterben begleiten.
Das ist das was Elli ausmacht und wofür ich sie, neben ihrem enormen Wissen, schätze, ihre Liebe zu Mensch und Tier und ihre Verlässlichkeit.

Ich habe dabei noch kurz den Autor Lars Simon kennengelernt, der dazu kam.

Mit Frank Behrendt war ich locker verabredet un des hat geklappt mit einem Treffen.
Am 16.10. erscheint Franks neues Buch „Die Winnetou-Strategie: Werde zum Häuptling deines Lebens“. Er berichtete, dass sein Vater den Grundstein zum Titel gelegt hat zu dem Buch, dass dem Vater gewidmet ist. Er hat Frank immer Helden als Vorbild gezeigt wie Winnetou und Han Solo.
Ich bin gespannt auf das Buch.

Weiter ging es zur Kochshow von Christian Henze, dessen neues Buch „So kocht man heute“ ich bereits rezensiert habe (hier zu finden) und das mir gut gefällt.
Henze zeigt wie flott man einen Lachs zubereiten kann, Kaiserschmarrn und einen Salat.
Man merkt, dass der Koch die Show aus dem Fernsehen gewohnt ist. Er gab Tipps wie man ohne grossen Aufwand kochen kann.
Eins hat mich ganz massiv gestört, und zwar, dass er mehrfach Dinge mit einem Löffel probiert hat und diesen Löffel zum Rühren verwendet hat. Das ist für mich ein NoGo.

Dann stand ein Interviewtermin an, auf den ich mich sehr gefreut hatte. Ich habe bei dtv Dora Heldt getroffen.
Ich mag die Bücher von Dora Heldt, es sind Bücher zum Entspannen und auch die Krimis, die sie jetzt schreibt, sind herrlich.
Die Krimis habe ich bereits gelesen und rezensiert, „Böse Leute“ und „Wir sind die Guten„. In den Krimis verbindet die Autorin Syltfeeling und eine spannende Krimihandlung.

Mich interessierte wie Dora Heldt zum Schreiben kam. Nach der Tätigkeit als Buchhändlerin wurde sie Verlagsvertreterin, ein Saisongeschäft, in dem es anstrengende und auch langweiligere Phasen gibt. Um die weniger spannenden Phasen auszufüllen, fing Dora Heldt an zu schreiben.
Und wie kam zu den Krimis? wollte ich wissen. Eine solche Erklärung hätte ich nie vermutet, es liegt an Ihrer Arbeitsweise. Ein Literaturagent sagte Dora Heldt sie könne keinen Krimi schreiben, so wie sie arbeiten würde. Sie wollte das Gegenteuil beweisen, denn Krimi schreiben heisst ganz strukturiert zu arbeiten. Man muss immer den roten Faden sehen, darf nichts vergessen, muss dran bleiben. Das ist normalerweise nicht ihr Ding.
Toll, dass die Autorin dies bewiesen hat, ich finde die Krimis Klasse, bitte weitermachen.

Oft erschien es mir in Verfilmungen von Dora Heldt’s Büchern so als seien sie nicht ganz am Buch orientiert, darum kam mir die Frage, ob sie auf das Schreiben des Drehbuches Einfluß nimmt, was sie verneint. Die Erklärung dazu, man könne Drehbuch schreiben in Kursen erlernen, dazu fehlt die Zeit, etc. und da sie es nie gelernt hat, hält sich die Autorin ganz raus.

Oft schreibt sie auf Sylt. Mir war bei „Wir sind die Guten“ aufgefallen, dass ich das Gefühl hatte, Unterschiede zu merken zu manch anderm Buch und mehr „Inselfeeling“ zu verspüren, daher kam meine Frage danach.

Was mir sehr gut gefällt an Dora Heldt ist, dass für sie Autorin kein Beruf ist, sondern sie auch weiterhin teilweise in ihrem alten Beruf arbeitet und das Schreiben eher Berufung ist.
Ganz herzlichen Dank an Dora Heldt für dieses offene Gespräch. Die Autorin steht mit beiden Beinen im Leben und ist sehr sympathisch.

Im Anschluß bin ich zu einem Gespräch in der Reihe „Politik trifft Autor“ mit Hülya Özkan und Thorsten Schäfer-Gümbel gegangen.
Hülya Özkan schreibt die Krimis „Mord in Istanbul“ und hat zuletzt „In Erdogans Visier“ geschrieben das mir sehr gut gefällt.
Erschreckend finde ich wie weit man nun für Dreharbeiten für „Mord in Istanbul“ ausweichen muss. Zunächst wurde in Istanbul gedreht, dann aus Sichergründen in Izmir und da es in der Türkei zu unsicher ist, muss man nun nach Thailand ausweichen.
Ein sehr interessantes Gespräch über die Deutschtürken und Erdogans Einfluß, über Erdogans wirklichen und vermeintlichen Einfluß in Deutschland, wie kam es zu dem Wandel von Erdogan? Ist es ein Wandel oder war es von Anfang Berechnung? Es wurde durchaus kontrovers diskutiert.

Zu guter Letzt auf der Buchmesse habe ich mich Alexandra Schwarting zu einem Gespräch über ihre weiteren Projekte und die Arbeit im Selfpublishing-Bereich unterhalten. Es wird wohl dieses Jahr, wenn alles glatt läuft noch ein neues Buch geben und dann in 2018 Band 3 ihrer Serie.
Toi,toi,toi Alex, dass alles so läuft wie es geplant ist.

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Buchmesse Frankfurt 11.10.2017

Mittwoch 11.10.2017

Erst einmal stand mein üblicher Walk durch die Halle 3.0 an, zum Eingewöhnen.
In Ruhe an den Ständen vorbeischlendern, einen ersten Überblick verschaffen, in Büchern stöbern war angesagt.

Ein sehr nettes und informatives Gespräch hatte ich mit den Damen von TreTorri, Frau Schlötterer und Frau Jansen, u.A. habe ich einige Dinge über deren Chef Ralf Frenzel erfahren, seinen Werdegang, etc. Mir ist nun klar woher die Ausrichtung des Verlages in Richtung Wein und gutes Essen kommt.
Angefangen mit Lehre zum Koch, dann Ausbildung zum Restaurantfachmann in der Ente vom Lehel unter Wodarz, Sommelier und dann über verschiedene Stationen, die immer mit der Liebe zum Kochen und zum Wein verbunden waren, hin zu seiner heutigen Berufung als Verleger bei TreTorri.

„Frenzels Weinschule“ wurde genau zur Buchmesse fertig. Die habe ich mir natürlich angeschaut. Ein herrliches Buch, tolle Fotos, Texte, die die Liebe zum Wein verspüren lassen.
Solide Beschreibungen wonach der jeweilige Jahrgang eines bestimmten Weines schmeckt. Nicht, wie es heute oft der Fall ist, Sprüche wie „schmeckt nach Wiese bei Sonnenaufgang“ und ähnliche, die ich zuletzt hörte, sondern solide Aromenbeschreibungen und tolle, ansprechende Fotos.

Bei Trödeln traf ich dann ungeplant auf Andreas Wagner, Krimiautor aus Leidenschaft und auch einer der Besitzer vom Weingut Wagner in Essenheim, deren Weine ich sehr schätze. Meine persönlichen Lieblinge sind Jean Riesling trocken und Emilie. Es ergab sich ein Gespräch über den neuen Krimi des Winzers und Autors.
Nun stand noch ein Termin in meinem Terminkalender, die Weinverkostung der Wagner-Weine am Nachmittag am emons-Stand.

Um 12:00 h hatte ich im Rahmen der Reihe „Autoren im Gespräch mit der SZ!“ ein Gespräch von Ulrich Wickert und Franziska Augstein (SZ) auf dem Plan zum Thema „Frankreich muss man lieben, ums es zu verstehen“

Der Titel des Gespräches ist der Titel des Buches von Ulrich Wickert, das im September erschienen ist.
Ulrich Wickert als grosser Frankreichkenner, er hat lange dort als Korrespondent gelebt und hat auch heute noch einen Wohnsitz dort, nahm Stellung zu Franzosen und ihrer Denkweise.
Was ist von Macron zu halten?
Warum ist auch heute noch teilweise das deutsch-französische Verhälrtnis zerrüttet? Wieso wird soviel demonstriert und gestreikt im Gastland der diesjährigen Buchmesse und vieles mehr.


Ein sehr informativer und mitreißender Talk, den ich erleben dürfte.

Es folgte ein Gespräch mit Edouard Louis auf der Bühne.

Um 13:00 h der nächste Termin, den ich im Plan hatte.
Gourmet-Talk mit dem Kritiker Jürgen Dollase, dem Verleger Ralf Frenzel und Ulrich Wickert, moderiert von Martin Maria Schwarz.


Die Herren diskutierten über den Unterschied der deutschen und der französischen Küche.
Die Produktkultur in Frankreich wird beleuchtet, der Stellenwert des Essens und der Gastronomie in beiden Ländern, die Wertschätzung der Gastronomie und des Essens generell in beiden Ländern.
So berichtete Ralf Frenzel, dass in Frankreich, den USA und Großbritannien die Köche Produkte in einer ganz anderen, viel besseren Qualität, bekommen als in Deutschland.
Spannend fand ich auch die Anmerkungen, dass z.B. Rotwein in Frankreich deshalb qualitativ oft besser ist als in Deutschland, da die Reben älter sind. Das war mir nicht bewusst.

Am Mittwoch stand dann noch ein Gespräch mit Gabriele Engelke, der Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Christian-Verlag, an. Danke Gabriele für den Einblick auf die kommenden Neuerscheinungen.

Und zu guter Letzt die Weinverkostung der leckeren Weine vom Weingut Wagner bei Andreas Wagner.

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Frankfurter Buchmesse 16.10.2015

Nachdem der Stau nicht ganz so heftig war wie am Vortag, hatte ich erst einmal Zeit über die Buchmesse zu trödeln und mir neue Bücher anzuschauen.

Mit Frau Maier von Mairdumont hatte ich ein sehr informatives und nettes Gespräch über die weitere Ausrichtung des Verlages, über Blogger, Rezensionen, neue Projekte und vieles mehr.
Danke dafür.


Na klar habe ich mir auch an diesem Stand Bücher angesehen, es gab viel zu entdecken.

Auf der Fläche von „Vorwärts“ Autoren und Politiker im Gespräch, konnte ich zunächst Manuela Schwesig erleben. Das Gespräch sollte über das Buch „Muslim Girls“ gehen.
Die Autorin Sineb El Masrar war aber ausgefallen.
So ging es nun mit der Moderatorin um das Leben der Flüchtlinge in Deutschland, Fragen aus dem Publikum wurden beantwortet.
Auch fragten Zuschauer wo sie sich melden könnten, um z.B. Deutschunterricht zu geben.
Frau Schwesig begrüsste die Ideen und half mit Anlaufadressen.

Dann ging es ins Lesezelt zu Corinne Hofmann, die berichtete über ihr Buch „Das Mädchen mit dem Giraffenhals“. Mehr zum Gespräch hier.

Bloggertreffen standen an.

Und noch mal ein Ausflug zur Vowärts-Fläche.
Ulrich Wickert im Gespräch mit Doris Ahnen über sein neues Buch “ Das Schloss in der Normandie“.
Interessant war es zu hören, dass zwar die Sachbücher des Autors ins Französische übersetzt werden, aber nicht die Krimis.
In seinen Krimis greift Ulrich Wickert auch „heiße Eisen“ an. In diesem 6.Krimi geht es um Korruption und Frauenhandel. Höchste Kreise sind in diese Vorgänge verwickelt und auch Journalisten. Da Wickerts Krimihandlung immer reale Ursprünge haben, Zitate ohne Namensnennung verwendet werden, wundert es nicht, dass man über diese Bücher nichts in Frankreich hört.
Er schildert in den Krimis auch klar das französiche Gesellschaftbild, nämlich eine Klassengesellschaft.

Die Idee zum Krimi kam dem Autor bei einer Veranstaltung bei der sich nur langweilte. Er hatte die Idee ihm fiel ein Plot ein und los ging es.
Krimis wollte er schon schreiben bevor er Journalist wurde.

Doris Ahnen erzählte, dass sie begeisterte Krimileserin ist. Es begann mit Frauenkrimis.
Im Gespräch mit Ulrich Wickert erzählt sie auch, dass die Gesellschaft mehr sensibilisiert ist für Mädchen-und Frauenhandel. Sie verweist auf die Initiative von Schwester Lea Ackermann SOLWODI, die sich für Frauen in Not einsetzt.

Ulrich Wickert erzählt noch von den Unterschieden zwischen deutschen und französichen Politikern und vieles mehr.
Es war eine sehr informative Veranstaltung.

Aurélie Bastian stellte ihr neues Buch „Französisch kochen“ vor. Es gab auch Häppchen zum Probieren.

Danach bin ich noch zu Thomas Gottschalks Vorstellung seiner Autobiographie „Herbstblond„, die ich ja bereits gelesen und rezeniert habe.
Er wollte nicht richtig lesen. lieber was erzählen. Das liegt ihm deutlich mehr.
Thomas Gottschalk steht dazu, dass die Art Unterhaltungssendungen, die er gemacht hat, nicht mehr lange existieren.
Wie in Kindertagen, eine große Samstagabend-Show und die Familie sitzt vor dem Fernseher, das geht nicht mehr.
Die Familie wie zu seiner und seiner Zuschauer Kinder- und Jugendzeit existiert nicht mehr.

Ein wenig hat er aus dem Buch doch gelesen. Hat erzählt wie es war eine Lesung in seiner alten Schule zu machen.
Klar er hat auch, wie gewohnt, lockere Sprüche drauf gehabt, aber man konnte auch dabei eine nachdenkliche Seite des Entertainers erleben.

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Frankfurter Buchmesse Mittwoch 14.10.2015

Nicht wie so oft auf der Frankfurter Buchmesse, erwartete die Besucher Sonne, nein diesmal gab es Regen und teilweise auch Schnee.
An manchen Messeständen geriet das Programm durcheinander, da die Autoren nicht durch den wetterbedingten Stau kamen.

Mein Programm war gefüllt. Unter anderem mit 2 Interviews.
Getroffen habe ich Elli H. Radinger und Guido Cantz, der auch sein neues Buch vorstellte.

Danke auch an Frau Jessika Lübbe von Bastei Lübbe für das nette Gespräch.
Am Stand stellten diverse Autoren ihre Bücher vor. Unter Ihnen auch Maite Kelly, die mir vor die Linse kam.
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Mein Tag begann mit einer Lesung im Lesezelt von Thomas Friess, der aus seinem Buch „wer nichts zu verbergen hat, kann dennoch verlieren..“ vorlas und darüber sprach.
Das Buch ist laut Autor ein NSA-Krimi. Der Autor ist Insider in der Datenbranche und will durch seinen Krimi warnen vor allzu viel Sorglosigkeit im Umgang mit seinen Daten im Netz.
Das Anliegen begrüsse ich sehr. Die Passagen aus dem Buch und das was der Autor sonst zum besten gab, haben mich nicht wirklich überzeugt. Für mein Empfinden war das zuviel Lobhudelei in eigener Sache.

Bei Spiegel live war Julia Klöckner, die CDU-Politikerin zu Gast bei Spiegel-Chefredaktuer Klaus Brinkbäumer.
Das Gespräch begann mit den Lesevorlieben von Frau Klöckner und endete mit der Politik.
Kurz wurde über das Buch von Julia Klöckner : Zutrauen gesprochen, ein Buch bei dem kurzfristige Änderungen vor dem Erscheinungstermin wegen geänderter politischer Bedingungen nötig wurden.

Frau Klöckner liest Bücher zum Entspannen am liebsten im Bett oder auf der Couch, sie schätzt Ringelnatz, Philip Roth und Kästner.
Roth findet sie spannend, er arbeitet seine Biographie und seinen jüdischen Hintergrund in den Büchern ab, Kästners Reisegeschichten schätzt sie.

Als nächstes Buch hat sie sich „Altes Land“ vorgenommen.
Als Kind liebte sie die 3 Fragezeichen.
Einladen zum Dinner würde sie die Autoren Juli Zeh, Rafik Shami und Murakami.

Sie äussert sich deutlich zur Flüchtlingspolitik, bei der Deutschland schon weiter sein könnte, wenn der Bundesrat nicht rot-grün dominiert sei, zur Kanzlerin, zu Sigmar Gabriel.
Ich hätte länger zuhören können. Dies war meine erste Begegnung mit dieser Politikerin, die auch deutlich machte, warum ihr Privatleben nicht in der Öffentlichkeit stattfindet, nämlich, um ihre Familie zu schützen.
Hut ab.

Na klar musste ich auch beim Stand des deutschen Fotobuch-Preises 2015 vorbeischauen und entdecke auch ein von mir hochgeschätzes Buch aus dem Rheinwerk-Verlag.

Meine Rezension zu „Schwarzweiß-Fotografie. Die Große Fotoschule“ hier.

Zu guter Letzt ging es nach einem Schlendern über die Messe noch zu Harper Collins, die in Deutschland neu anfangen.
Der CEO war anwesend.

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Elli H. Radinger Gespräch auf der Frankfurter Buchmesse 14.10.2015

Gestern hatte ich die Ehre Elli H. Radinger in Frankfurt auf der Buchmesse für ein Gespräch treffen zu dürfen.

Elli ist Fachjournalistin. Sie beschäftigt sich lange schon mit Wölfen und auch Hunden.

Urheber © tanja.askani/Fishing4

Urheber
© tanja.askani/Fishing4

Gespräche mit ihr sind immer auch ein persönlicher Gewinn.
Die Autorin liebt die Wölfe. Wir alle können froh sein, dass es wieder Wölfe in diesem Land gibt. Leider gibt es auch andere Interessen, die dazu führen, dass Wölfe verteufelt werden.

Bereits Anfang des Jahres hat Elli zusammen mit Günther Bloch – beide machen Freilandforschung zum Thema Wolf – ein kleines aber sehr lesenswertes Buch geschrieben.
„Der Wolf ist zurück, was mache ich wenn…“ mehr dazu hier.

 

 

 

Am 5.Mai 2016 findet der „Wetzlarer Wolfstag“ statt.
Zusammen mit Günther Bloch geht es um die Themen Wolf und Hunde.
Die Themen sind:
»Der Mensch-Hund-Code – selbstbewusst durch den Dschungel der Hundeszene«
„Erste Daten von Begegnungen Mensch-Wolf (mit und ohne Hunde) auf kurze Distanz“
Meine Anmeldung ist raus.

„Der Mensch-Hund-Code.Selbstbewusst durch den Dschungel der Hundeszene.“ wird auch das neue Buch von Elli Radinger und Günter Bloch heissen, das im Frühjahr 2016 erscheinen wird.
„Und hierum geht es (Klappentext):
– Detailwissen zum Zusammenleben von Mensch und Hund
– Neueste Erkenntnisse zum Verhalten von Hunden
Als Rudeltiere wollen Hunde wissen, wie sie sich am Menschen orientieren können. Der Mensch wiederum möchte verstehen, wie sein vierbeiniger Freund „tickt“ und ist bereit, zahlreiche Trainingsmethoden auszuprobieren – meist ohne Erfolg. Doch wie findet der Hundehalter einen zuverlässigen Weg im Umgang mit seinem Hund?“
(entnommen dem Newsletter von Elli H.Radinger)

Pünktlich zur Weihnachtszeit hat Elli H.Radinger ein neues Buch herausgegeben.

Der Winterwolf : Weihnachtsanthologie , meine Rezension finden Sie hier.
Das Buch gefällt mir sehr gut, es ist bezaubernd, im wahrsten Sinne des Wortes. Es hat mich in seinen Bann gezogen.

Auch die weiteren Projekte von Elli klingen spannend, sind aber noch Verschlußsache. Ich werde zu gegebener Zeit berichten.
Danke liebe Elli für Dein Vertrauen.

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Frankfurter Buchmesse 2014, 2.Tag 10.10.2014

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Am Freitag ging es früh los nach Frankfurt, es sollte ein langer und ereignisreicher Tag werden.
Viele Termine waren im Kalender.

Ein Treffen bei Randomhouse mit Autoren machte den Anfang. Dort war es recht voll, die Gespräche fielen kurz aus.

Dann Vorstellung des neuen Buches „Tod und Tofu“ beim kbv-Verlag.
Präsentiert wurde das Buch von Elke Pistor als Herausgeberin, einigen Ihrer Mitautoren und Ralf Kramp vom Verlag.

„Tod und Tofu“ ist ein recht provokativer Titel für einen Krimi. Elke Pistor erklärte wie es dazu kam.
Nicht etwa, dass nur die Bio-Fraktion geschrieben hat oder diese verunglimpft werden soll. Nein und die Fleischesser, Vegetarier und Veganer sollen auch nicht angegriffen werden.
Der Hintergrund ist, dass wir alle „kompostierbar“ sind nach unserem Ableben.

Humorvoll hat Elke Pistor das Buch vorgestellt und dann noch „brav“ die Fragen  von Ralf Kramp beantwortet.
Und es gab, na klar, auch Tofu als Häppchen. Chemisch sah es aus oder Elke :-))))??
Danke auch an Elke Pistor und Ralf Kramp für das nette Gespräch.

Ich freue mich auf das Buch, die Rezension folgt auf diesem Blog.

Dann schnell zu Sutton, wo ich mit Elke Schwab verabredet war.
Leider hatten wir nur kurz Zeit für ein Gespräch, da Elke Verspätung hatte, die Franzosen hatten schuld :-)))))
Nett war es Deinen neuen Krimi „Pleiten,Pech und Leichen“ kennenzulernen. Das Lesen kommt noch und die Rezension.

Der nächste Termin in meinem Kalender war bei Droemer Knaur die Buchpräsentation von
Alexander Horn.
Im Interview mit Margarete v,on Schwarzkopf berichtete Alexander Horn, der Leiter der Abteilung operative Fallanalyse bei  der Kriminalpolizei ist und z.B. an den Ermittlungen in der NSU-Fällen beteiligt war über seine Beweggründe dieses  Buch zu schreiben und über seine Arbeit, die mit den einschlägigen Fernsehserien so gar nichts gemein hat.
Alexander Horn hat das Buch „Die Logik der Tat“ geschrieben.
Ich bin sehr gespannt, es wartet darauf gelesen zu werden. 
Meine Rezension dann auch auf diesem Blog.

Beim Vielflieger-Stand war ich mit Petra Samani von http://buchblinzler.blogspot.de/
verabredet. Es war nett. Der Messe-Mayer kam auch dazu

Zum Abschluß Happy Hour bei Randomhouse mit Horst Lichter, mein Lieblingskoch.

Er stellte im Gespräch mit Kester Schlenz (Stern) sein Buch , erschienen bei Mosaik,
„Hier bin ich Mensch, Geschichten, die vom Leben erzählen“ vor.

Launig wie immer, ging es um die Intention, die zum Buch führte.
Er erzählte von den Besuchen in Gaststätten, Restaurants, etc. bei der Recherche zum Buch.

Auch seine Erfahrungen zum Thema 3-Sterne-Restaurant und/oder Molekularküche, hat er seinen Zuhörern nicht vorenthalten.

Als Horst Lichter das erste Mal in dem 3 Sterne Restaurant essen war und die Vorspeise gebracht wurde, dachte er es sei nur der Teller dafür und dieser sei nicht ordentlich gespült. Also wurde flugs der Klecks am Tellerrand mit der Serviette weg geputzt.
Es kam wie es kommen musste, die Vorspeise war in der Serviette  anstatt im Magen.
Ich hätte Horst Lichter stundenlang zuhören kann.

Das Buch habe ich gerade gelesen, es ist herrlich, die Rezension ist zu finden unter
http://localhost/wordpress1/?p=141.

Auch immer wieder beeindruckend, dass Horst Lichter Mensch geblieben ist. Er verschenkte nach dem Interview das erste seiner Bücher an ein kleines Mädchen, dem er ganz liebevoll die Scheu nahm zur Bühne zu kommen.

Danke Horst für den Tagesabschluß.

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Frankfurt Buchmesse 2014, mein erster Tag am 9.10.14

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Nachdem ich 2013 nur die Chance hatte am Samstag die Buchmesse zu besuchen und völlig geschafft war, als ich heimkam, habe ich dieses Jahr gleich 2 Tage eingeplant.
Zunächst ging es los mit einer Buchvorstellung, die ich eingeplant hatte.
Um 10 Uhr im Lesezelt das Pressegespräch des Ch.Links Verlages, vorgestellt wurde das Buch 
Geheimprojekt Pullach ; Von der NS-Mustersiedlung zur Zentrale des BND
Auf dem Podium die beiden Autoren Susanne Meinl, Bodo Hechlhammer, als Moderator Dr.Christoph Links und als Zeitzeugen Rainer Schulte Strathaus und      Hans-Henning Crome.

Das Buch handelt der BND-Zentrale in Pullach, die zuerst NS-Mustersiedlung war. Ist das unvorstellbar?? Hätte ich vermutet, nachdem ich aber diesem Gespräch folgen konnte, ist Vieles klarer.
Eigentlich bin ich gar nicht so an Geschichte interessiert,aber diese Veranstaltung mit den eindrucksvollen Schilderungen von Herrn Schulte Strathaus, dessen Vater Kulturreferent bei Rudolf Heß war, und der in Pullach aufgewachsen ist, und den Ausführungen von Herrn Crome vom BND, der mit der Aufdeckung der Zusammenhänge der „Organistaion Gehlen“ mit der NS, etc. beauftragt war.
Diese beiden Zeitzeugen haben so mitreißend berichtet, dass ich dieses Buch nun lesen werde. Eine Rezension folgt.
Dann folgte ein Gang durch die Hallen.
Nette Gespräche an den Ständen haben sich ergeben mit Verlagsmitarbeitern und anderen Bloggern.
Auf der Gourmet Gallery habe ich  mir zeitweise die Vorstellung von Johann Lafers neuem Buch angeschaut.

Der Lachs hat gut geschmeckt. Es war nett gemacht. Es mag an mir liegen, aber Johann Lafer ist von seiner Art her nun mal nicht mein Favorit unter den Köchen.
Das hat aber nichts mit dem Buch zu tuen.
Das kenne ich nicht.
Danach ab zum Aufbau-Verlag, wo Elli H.Radinger anzutreffen war, um ihr neues Buch
„Der Wolf am Fenster, eine Weihnachtsgeschichte“ zu signieren.
Danke Elli für das nette Gespräch. Es war schön zu erleben wie Du für die Wölfe und auch Deine Bücher „brennst“.
Die Bücher sind irgendwie oft die „Babys“ der Autoren.

Irgendwann ging es dann heim, um mich für den Freitag zu erholen, der folgte dann mit vielen Terminen.

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