Meike Bosch : Bäume am Blatt erkennen

„Bäume am Blatt erkennen“ wurde von Meike Bosch geschrieben.
Meike Bosch hat Biologie mit dem Schwerpunkt Botanik studiert. Vorher war sie Schreinerin. Holz und somit also auch Bäume standen schon immer Mittelpunkt ihres Interesses.

Im vorliegenden Buch über die Bäume und wie man sie am Blatt erkennt, findet man 64 Laub- und Nadelbäume.
Das Buch ist nicht, wie der Titel vermuten lässt, ein reines Buch zur Bestimmung welchen Baum ich nun vor mir habe, es ist viel mehr.
Zunächst gibt die Autorin eine allgemeine Einführung zu den Bäumen, die uns so im Umfeld begegnen.
Erst danach findet man, unterteilt in Laubbäume und Nadelbäume, die64  Bäume, die beschrieben werden.

Die Blätter werden in Originalgrösse gezeigt, ich finde das toll. Oft hat man ein Blatt in der Hand, aber zu welchem Baum es gehört, ist ein Fragezeichen im Kopf, ich bin keine Botanikerin.
Da es ja bei Laubbäumen grosse und kleine Blätter gibt, hat die Autorin diese nochmals unterteilt nach der Größe ihrer Blätter: kleiner als 10 cm, 10-15 cm und größer als 15 cm.
Schnell hat man die richtige Kategorie, kann das Blatt neben das Buch legen und durch die Übereinstimmung den Baum identifizieren.

Zum jeweiligen Baum erfährt man etwas über die Früchte, die Blätter, Besonderheiten der Baum ist als Zeichnung abgebildet. Eine Rundum-Kurzinfo zu 64 Bäumen bietet dieses kleine Buch.

Ich betone bewusst dieses „kleine“. Das Format des Buches ist so, dass man in einer Tasche oder im Rucksack mitnehmen kann auf einer Wanderung oder auch, wie es bei mir passiert, auf einer Fototour.

Ich bin begeistert von diesem Handbuch im „Mitnahmeformat“
Es ist geeignet für alle Naturliebhaber, Naturfotografen, Lehrer und Erzieher,für Familien, einfach für alle, die ein Herz für unsere Natur haben und mehr wollen als nur schauen.

ISBN: 9783440152645
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Sonntag/Wagner : Systemfehler

Martin Sonntag und Saskia Wagner haben in „Systemfehler“ ganz aktuelle Cartoons zusammengestellt. Wer herzhaft lachen will und dabei auch nachdenken zulässt, ist hier richtig.

Die politische Lage ist gerade teilweise katastrophal.
Nazis meinen sich äussern zu müssen, ein Unternehmer wird Präsident und will die Welt regieren. Thermomix in aller Munde.
Haben die Reichsbürger eine Berechtigung, wie werden wir sie los?
Snowden als Whistleblower bringt viele Dinge an den Tag, man ist Veganer oder Vegetarier, weil es chic ist oder aus Überzeugung.
Systemfehler gibt es genug.

Solch verrückte Zeiten sind ein Eldorado für Cartoonisten.

Martin Sonntag und Saskia Wagner haben als Herausgeber Cartoons zur Weltlage von mehreren Cartoonisten als Buch herausgegeben.
Wer mal herzhaft lachen will, obwohl es oft eher Anlass gibt traurig zu sein, der ist hier richtig. Denkt immer dran „Lachen ist gesund“.
Das Buch „Systemfehler“ ist ganz aktuell, jeder bekommt sein Fett weg, ob Martin Schulz oder Donald Trump, Tagesgeschehen ist angesagt.

Ein Beispiel zu Trump, das verdeutlichen soll, wie herrlich die meisten Cartoons sind.
Trump „Wir müssen wieder Kriege gewinnen!“
sein Gegenüber „Natürlich! Äh – dachten Sie an die laufenden oder sollen wir ein paar neue anfangen?“
Das Beispiel zeigt, aus meiner Sicht, besonders gut, dass die Cartoonisten den Finger in die Wunde legen, den Systemfehler anprangern, und man trotzdem Spaß haben kann  beim Lesen und Betrachten des Buches.

ISBN: 9783830334804
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Dumont Bildatlas Rhön

Der „Dumont Bildatlas Rhön“ verbindet einen Reiseführer mit einem Bildband.

Sehr schöne Fotos von Georg Knoll erwarten den Leser und Betrachter.
Mit den stimmungsvollen Fotos in diesem Buch ist es ihm gelungen das Flair der jeweiligen Location in seinen Bildern einzufangen.
Egal ob Fachwerkhäuser in Schmalkalden, die Orangerie in Fulda, die Rhönschafe, Winterlandschaft auf der Wasserkuppe oder eine Burgruine, tolle Impressionen erwarten den Betrachter.
Alleine beim Anschauen der Fotos sieht man schon wie vielfältig die Rhön ist.
Laut Titelseite: „Wandern, Wellness & Festspielglanz“ findet man in der Rhön. Bad Hersfeld ist ja für seine Festspiele bekannt, Wandern kann man an ganz vielen Orten in der Rhön und Kurorte mit Bädern findet man auch.

Rita Henss ist die Autorin des Bildatlas. Sie hat bereits die Texte zu mehreren Reiseführern, die ich habe, beigesteuert und ich schätze ihre Art zu schreiben.
Gut recherchierte Artikel, persönliche Tipps und ungewöhnliche Einsichten in die Gegend werden dem Leser geboten.

Unterteilt ist der Bildatlas in mehrere große Kapitel
– Impressionen
– Fulda und Umgebung – Residenzstadt, Rhönschaf, Barockschloss Fasanerie, Altstadt, Wallfahrtsziel,
– Wasserkuppe und Umgebung – Moor, Fliegerdenkmal, Kletterfelsen, Gleitschirmfliegen, Segelflug und mehr
– Bad Hersfeld und Umgebung – Burgen, Festspiele, Wein, Wandern, Barfußpfad erwarten den Leser
– Bayerische Rhön – von dem Weinland in Hammelburg bis Bad Kissingen nach Bad Brückenau
– Thüringische Rhön – Meiningen, Gradierwerk in Bad Salzungen, Wanderungen, usw.
– Best of.. – mit Baumhotel und Heuherberge, Moor und Weinberg, Lammfell,usw.

Die Rubrik „DuMont Aktiv“ ist aussergewöhnlich und einfach super. Ob Fulda kulinarisch entdecken, Tandemflug, Kanutour, Radtour oder Wanderung, man kann viel erleben.
Auch sonst bietet der Dumont Bildatlas viele Informationen.

Spezialitäten lernen sie genauso kennen wie Burgen und Schlösser.
Straßenkarten erleichtern die Orientierung. Die Empfehlungen der Autorin sind sehr gut ausgesucht, egal ob sehenswert, Museen, Kultur, Umgebung, alles passt.
Egal ob Sie nun einen Tagesausflug planen oder einen Urlaub oder Kulturtour, das Buch bietet für jeden etwas.

Der Bildatlas ist aus meiner Sicht gelungen.

ISBN: 9783770193806
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Tomasson : Sylter Intrigen

Ben Kryst Tomasson hat „Sylter Intrigen“ geschrieben.
Ben Kryst Tomasson ist Germanist und Pädagoge (M.A.) und promovierter Diplom-Psychologe, arbeitet aber mittlerweile als Autor.
Seiner Ausbildung ist sicher zuzuschreiben, dass man in „Sylter Intrigen“ mehr findet als einen Krimi, der auf Sylt spielt und das Flair der Insel einfängt.

Karolina Dahl, von der Abteilung 5 für operativen Einsatz und Ermittlungsunterstützung des LKA Schleswig-Holstein, wird von ihrem Chef Ole Lund nach Sylt geschickt.
Sie soll undercover ermitteln.
Ein grosser Kreditkartenbetrug ist der Gegenstand der Ermittlungen. Im Delikatessenmarkt von Alexander Freund ist der Ausgangspunkt des Betrugs.
Offiziell ist Karolina die Schriftstellerin Kari Blom und recherchiert das 2.Mal auf Sylt. Sie wird in den Laden von Alexander Freund eingeschleust und arbeitet an der Kasse.

Bereits bei ihrem ersten Undercover – Einsatz auf Sylt hat sie die Kommissare Jonas Voss und Hannah Behrends der Sylter Polizei kennengelernt, die ihre wahre Identität nicht kennen.
Auch dieses Mal wird Karolina mit ihnen zu tuen haben, mehr als ihr lieb ist.
Kari Blom schlüpft bei ihrer Vermieterin vom letzten Mal unter, die ihr das Gartenhaus anbietet.
Im Delikatessenmarkt lernt sie Elmar Bruns kennen, den Marktleiter von „Delikatessen-Freund“, einen unangenehmen Zeitgenossen.

Mehr verrate ich nicht. Aus der Ermittlung zum Kreditkartenbetrug gerät Karolina in einen Mordfall, wird selber verdächtigt, ein Häkelclub spielt eine Rolle und vieles mehr.

Das Buch ist einfach toll. Dem Autor ist es gelungen eine spannende Handlung mit einem Hauch Sylt, Liebe, Angst, usw. zu verquicken. Nichts ist wie es scheint.
Die Personen sind gelungene Charaktere. Der Autor hat es verstanden den handelnden Personen Leben einzuhauchen. Man sieht sie quasi vor sich, erlebt mit, wie sie denken und fühlen.

Ein lesenswerter Krimi nicht nur für Syltfans, wie mich.

ISBN: 9783746633138
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Hämangiosarkom Hund Erfahrungsbericht

Ich möchte über unsere Erfahrungen berichten, da ein Hämangiosarkom sicher oft nicht erkannt wird und sehr bösartig ist.

Lucky hatte so um Weihnachten Erbrechen, Ursache völlig unklar. Wir sind dann zu unseren Tierärztinnen gegangen. Bei der Untersuchung wurde eine Verhärtung im Bauchraum als Tastbefund festgestellt.
2 Tage danach Ultraschall,  Frau Dr.Köhler, von der Praxis Dres. Meyer & Zacherl in Mainz, fand „das Ding“, wie es zunächst tituliert wurde, auf der Niere, Durchmesser fast 6 cm.
Sie empfahl uns schnellstens eine Termin in der Tierklinik Hofheim zu machen, bitte in der Onkologie. Es könnte ein Abszeß sein aber auch ein Tumor, dann vermutlich ein Hämangiosarkom, das sei ein extrem aggressiver Tumor.

Schnell bekamen wir einen Termin bei Frau Dr.Kühnel, die gleich einen Ultraschall machte vom Ding. Sie machte uns schon nicht allzu große Hoffnung. Endgültig sollte das MRT zeigen was dahinter steckt. Es sah alles nach einem Hämangiosarkom aus. Wir haben Lucky operieren lassen, um zu verhindern, dass der Tumor platzt und er elendig innerlich verblutet.
Befund : Hämangiosarkom auf der Niere, anfängliche Metastasierung der Niere. Lunge und Milz noch frei von Metastasen.
Frau Dr.Kühnel hat uns excellent beraten, hat uns die Wahl gelassen was wir möchten.

Angeraten wurde von der Tierklinik eine Chemotherapie. Prognose: die bringt 3-4 Wochen zusätzliches Leben.
Da ich schon beim Menschen ein Problem damit habe, wenn man eine Therapie mit Nebenwirkungen, und sei es nur die psychische Belastung, macht ohne, dass ein grosser Überlebensvorteil mit garantiertem lebenswerten Leben, gemacht werden soll, umso mehr habe ich das beim Tier.

Nachdem wir mit Frau Dr.Köhler den Befund besprochen haben, war klar, dass wir Lucky nicht mehr therapieren lassen.
Eine maximale Lebenserwartung von 3 Monaten wurde von der Tierklinik und der Haustierärztin prognostiziert.

Wir sind nun 4 Monate weiter, Lucky hat abgenommen, wird müder, aber er hat noch Unfug im Kopf. Er liebt Streicheleinheiten, je mehr desto lieber, ist soweit fit, wird verwöhnt.
Schmerzmittel liegen bereit, um ihn akut zu versorgen, wenn es ihm schlechter geht. Noch tobt er mit seinem Halbbruder und freut sich des Lebens.
Es ist alles organisiert, von der Euthanasie bis zur Einäscherung.

Ich bin sehr froh, dass wir die Entscheidung genau so getroffen haben.
Und ich freue mich, dass wir ihn erlösen lassen können, wenn die Reise über die Regenbogenbrücke ansteht. Tiere darf man ja gehen lassen, wenn die Zeit gekommen ist.

Sollte also jemand die Diagnose Hämangiosarkom bekommen beim Hund, gut überlegen was man tut. Es ist ein extrem aggressiver Tumor. Viel Lebenszeit gewinnt man nicht durch eine Chemotherapie. Und immer fragen für wen gewinne ich die Zeit?

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Marco Polo Flandern

Flandern, eine wundervolle Ecke von Belgien, die immer eine Reise wert ist. Ich war schon mehrfach da, es lohnt sich die Gegend zu erkunden.
Dabei hilft der Marco Polo Flandern – Antwerpen, Brügge, Gent“

Die Marco Polo Reiseführer haben ein neues Gesicht bekommen.
Rein optisch finde ich sie zeitgemässer und ansprechender.

Was ich hilfreich finde, ist die Tatsache, dass die Marco Polos nun eine Touren-App haben, die zu den Erlebnis-Touren die Offline-Karten hat und die Navigation ermöglicht.
Es werden auch die empfohlenen Aktivitäten, Genuß-, Kultur – und Shoppingtipps auf dem Weg der Tour angezeigt.
Der Online-Update-Service bietet zusätzlich zum Buch nicht nur Termine und Updates, sondern auch Änderungen von Öffnungszeiten, etc.
Auch dies herunterladbar oder als PDF zum Ausdrucken. Ein toller zusätzlicher Service.

Den Marco Polo Reiseführer Flandern hat Sven-Claude Bettinger geschrieben.
Der Autor ist aus dem Saarland, lebt in Brüssel und arbeitet für Rundfunkanstalten.

Im Einband geht es los mit den Marco Polo Highlights.
Was mich irritiert ist die Tatsache, dass das Buch „Flandern – Antwerpen, Brügge, Gent“ als Titel hat und dann Brüssel auftaucht bei den Highlights.
Wenn ich das nicht völlig falsch sehe, so gehört Brüssel nicht zu Flandern, ist aber komplett davon umgeben. In sofern passt Brüssel aus meiner Sicht nicht in den Reiseführer. Zumal Brüssel bei den Karten der Städte auch nicht auftaucht im separaten Plan.

Die Best of.. mit „Tolle Orte zum Nulltarif“, Typisch Flandern, den Regenwetteraktivitäten, usw. bieten einen ersten Überblick und Entspannung ist auch angesagt..
Danach geht es weiter mit „Entdecken Sie Flandern!“, man erfährt dies und das über die Gegend , die Geschichte, die Küste, die Obstgegend, die Kulturregion, etc.
Ergänzt wird der Text durch wunderschöne Fotos.

Unterteilt ist der neue Marco Polo Reiseführer in die Kapitel:
– Insider-Tipps
– Best Of
– Auftakt
– Im Trend
– Fakten, Menschen, News
– Essen und Trinken
– Einkaufen
– Brügge und Westflandern
– Gent und Ostflandern
– Flämisch – Brabant
– Antwerpen
– Limburg
– Erlebnistouren
– Sport und Wellness
– Mit Kindern unterwegs
– Events, Feste & Mehr
– Links, Blogs, Apps & Co. – eine tolle Rubrik mit weiterführenden Tipps, auch super für die Vorbereitung.
– Praktische Hinweise
– Sprachführer
– Reiseatlas
– Bloss Nicht! – diese Seite kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen, die Tipps sind wirklich gut.

Im Buch finden Sie, wie Sie sehen, so ziemlich alles was man für Reisevorbereitung und vor Ort braucht.
Man hat alles zusammen Shoppingtipps, Restaurants, Übernachtungstipps, Natur, Stadtbesichtigungen und vieles mehr.

Toll ist der separate Plan zum Mitnehmen.

Alles in allem muss ich sagen, ich schätze Marco Polo-Reiseführer sehr. Ob Brüssel nun hier hingehört sei dahin gestellt. Man hätte es auch meiner Sicht besser weg gelassen, dazu gibt es genügend tolle Führer und wäre umfangreicher auf Antwerpen, Brügge und Gent eingegangen.

Toll ist auch das weiterhin kompakte Format, er passt in den Rucksack, aber auch in eine grössere Handtasche und auch in die Jackentasche.

ISBN: 9783829727532
Bestellen können Sie den Reiseführer hier.

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Angélique Mundt : Erste Hilfe für die Seele

Angélique Mundt, die Autorin von „Erste Hilfe für die Seele“ ist Diplom – Psychologin und Psychotherapeutin in Hamburg.
Neben der Arbeit in ihrer Praxis, wo sie als Verhaltenstherapeutin tätig ist, ist sie seit 2009 ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam (KIT) des DRK Hamburg tätig.
Kriseninterventionsteams arbeiten da wo die Seele Hilfe braucht in Krisensituationen.

Auf der Seite des KIT kann man sehen welch enorme Arbeit die Ehrenamtlichen dort leisten. Der Film auf der Seite gewährt erste Einblicke.

„Erste Hilfe für die Seele“ leisten Angélique Mundt und ihre Mitstreiter in absoluten Grenzsituationen des Lebens.
Meist werden sie von der Polizei angefordert. Sie begleiten Polizisten beim Überbringen von Todesnachrichten, bei schweren Unfällen betreuen sie traumatisierte Beteiligte, Angehörige von Selbstmördern werden betreut, etc.

Dabei kommen die ehrenamtlichen Helfer auch an die Grenzen der eigenen Seele.

Die Autorin schildert im Buch vielfältige Fälle. Man kann sie als Leser begleiten im Einsatz, der nicht immer leicht ist.
Ich hatte bislang keine Vorstellung was diese Menschen leisten, um Schaden an der Seele anderer zu vermeiden oder zu minimieren.

Mundt gerät in Situationen, denen sie nicht gewachsen scheint, die ihr so nie begegnet sind und schier unlösbar scheinen. Und doch findet sie und das Team eine Lösung.
Beeindruckend schildert sie u.A. die Geschehnisse in einer muslimischen Großfamilie, die Tochter ist tot. Rachegefühle kommen bei den Familienangehörigen auf, die älteren Frauen kollabieren vor lauter Schmerz, das Familiengefühge droht auseinander zu fallen. Und niemand hatte darüber nachgedacht, dass eine Notärztin benötigt wurde, da die alten Frauen einen Mann nicht akzeptieren.
Kreativität ist gefragt und Vertrauen aller Helfenden untereinander, um eine Lösung zu finden.

Aber auch eine Begleitung in die Rechtsmedizin, um Abschied von der toten Tochter zu nehmen, dies vorbereiten, damit der schlimmste Anblick erspart bleibt, gehört zu den Aufgaben und vieles mehr.

Mich hat das Buch sehr beeindruckt und ich frage mich immer noch, wie man so viel Seelenschmerz aushält. Die Autorin ist zwar Profi als Psychologin, aber diese Situationen neben der Arbeit in der Praxis zu leisten, dafür kann ich ihr und anderen Menschen, die in KITs arbeiten, nur meinen ganzen Respekt zollen.
Mein Eindruck ist, dass dies die „leisen“ Helfer sind, die man so gar nicht wahrnimmt. Polizei, Notarzt, das ist das was man in Krisensituationen kennt.

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen schonungslosen und ehrlichen Eindruck in die Arbeit der Menschen, die im Erste – Hilfe – Einsatz für die Seele da sind, gewinnen möchte.
Danke, dass es Euch gibt. Mich hat das Buch tief berührt.

Quelle: Randomhouse

ISBN: 9783442714742
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#Bahncheck 23.1. + 26.1.17

Ich muss gestehen, ich fahre lieber Auto.
Aber es gibt Strecken, die sind mit dem Auto einfach nur nervig und anstregend.
vom 23.1.17 – 26.1.17 ist mal wieder Tagung in München angesagt.
Das heisst für mich früh aufstehen.

Gebucht habe ich für die Hinfahrt ICE 991 Abfahrt Mainz 5:40 h Ankunft München planmässig   9:27 h Fahrzeit 3:47 h.
Für die Rückfahrt habe ich              ICE 1522 Abfahrt München 16:18 h Ankunft Mainz  planmässig 20:50 h Fahrzeit 4:32 h.

Was mir da zunächst schon auffällt ist die Zeitdifferenz von 45 Minuten, die Rückfahrt trotz Direktverbindung länger dauert.
Dazu ist nun schon längere Zeit der Aufzug Gleis 4/5 auf dem Mainzer Hbf. ausser Betrieb. Das heisst Koffer schleppen bei der Hinfahrt, die Rolltreppe fährt nämlich nur von unten nach oben.
Für Behinderte gibt es bei bahn.de den Hinweis, dass man ggf. umbuchen soll.
Aus meiner Sicht eine Zumutung für viele Menschen.

Ich werde berichten, ob die Zeiten eingehalten wurden.

So und nun der Abgleich zum IST-Zustand beider Fahrten.
Am 26.1.16 wurde umgebucht auf

München Hbf ab 15:28 14 ICE 514 Intercity-Express Richtung: Dortmund Hbf
Mannheim Hbf an 18:28 3
Umsteigezeit 11 Min.

Mannheim Hbf ab 18:39 2 IC 2318 Intercity Richtung: Dortmund Hbf
Mainz Hbf an 19:18 3a/b

Ich war früher am Bahnhof in München und freute mich deutlich eher zuhause anzukommen, weit gefehlt.

Aber der Reihe nach:
Die Hinfahrt verlief rein zeitlich gut, nur 6 Minuten Verspätung bei der Ankunft.
Aber es war mal wieder Katastrophe Bahn, ich ziehe bei Bahnfahrten das Unheil magisch an.
Mein Platz wäre gleich an der Tür des Großraumwagens gewesen. Glücklicherweise konnte ich noch einen Platz mehr in der Mitte des Wagens am Gang bekommen.
Denn die Tür der Großraumwagens wollte nicht so ganz. Sie öffnete sich nicht komplett, man musste nachdrücken.
Das wäre ja kein Problem gewesen. Aber die Tür schloß gar nicht nach dem eine Zugbegleiterin dran war.
Wir haben und dann beschwert, da es kalt war, besonders bei Halt am Bahnhof (Aussentemperatur ca – 9 Grad) es zog gewaltig.
Die Antwort war, die Tür würde nicht automatisch öffnen und es sei dem Zugpersonal zu lästig diese händisch aufzudrücken, also habe man sie verriegelt.
Proteste brachten nichts.
Es haben fast alle Fahrgäste gefroren, da ständig Durchzug war.
Der Endeffekt waren dann erst einmal schon abends Halsschmerzen.

Aber es kam noch schlimmer:
Rückfahrt ab München hätte glatt laufen können und lief auch bis Stuttgart.
Dort stiegen wahre Menschenmassen ein. Warum weiss ich nicht. Alle Gänge verstopft. Irgendwann kam dann die Ansage, dass sich der Zugchef weigere mit einem solch vollen Zug zu fahren, alle, die keine Platzreservierung hätten, sollten aussteigen. Das haben nur wenige Reisende gemacht.
2.Aufforderung.
Mit ca. 20 Minuten Verspätung, Menschen auf dem Boden sitzend, Türen und Gänge versperrt, und entsprechend aufgeheizte Stimmung ging es Richtung Mannheim.
Ich musste mich an den Ausgang durch kämpfen.
Und, na klar, Anschlusszug weg, der danach auch. Das hat dann bedeutet ca 30 Minuten in der Kälte zu warten.Ankunft in Mainz statt 19:18 h dann 20:38 h.

Irgendwie schaffe ich es immer wieder, dass eine Bahnfahrt zur Tagung und nach Hause mit grossem Frust und Ärger endet.

Warum ist die Autobahn auf der Strecke nur keine Alternative?
Beim nächsten Mal versuchen wir mal in Fahrgemeinschaft wieder mit dem Auto zu fahren.
Eine Kollegin, die noch weiter nach Bad Kreuznach musste, kam erst 95 Minuten später als an geplant.

Einen einzigen positiven Aspekt gab es im Abgleich zum Plan. Die Rolltreppe war in Betrieb auf dem Hinweg und ich musste nicht mit dem schweren Koffer die Treppe nehmen. Ein schwacher Trost.

Service liefert die DB nicht.

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Die Fotoschule in Bildern – Makrofotografie

„Die Fotoschule in Bildern – Makrofotografie“ aus dem Rheinwerk – Verlag wurde von mehreren Autoren geschrieben.

Eileen Hafke beschäftigt sich hauptsächlich mit Makrofotografie und der, auch kreativen, Bildbearbeitung.
Manfred Huszar hat einen Fotoblog, macht Makro – Workshops und war als Lehrgangsleiter im Bereich der Berufsfotografie tätig.
Sandra Malz ist Naturfotografin und hat ihren Schwerpunkt in der Makrofotografie.

Drei Autoren, das verspricht eine Vielfalt an Ideen. Denn, wie immer in der Fotografie, jeder macht andere Fotos, setzt andere Schwerpunkte.
In diesem Buch findet man eine ganze Menge wundervolle Makrofotos.

Zu jedem Foto hat der jeweilige Fotograf einen Text mit Tipps geschrieben. Egal, ob es um den besten Aufnahmezeitpunkt geht, das Equipment, spezielle Tipps für das jeweilige Aufnahmeobjekt, etc. quasi „wie mache ein Foto, das dem gezeigten nahe kommt ?“ es wird detailliert beschrieben.
Dazu findet man dann immer die technischen Daten: Kamera, Brennweite, Blende, ISO, Belichtungszeit, wurde ein Stativ verwendet?.
Unter Bearbeitung erfährt man was gemacht wurde und auch der Fotograf wird genannt.

Man findet im Buch bewegte und statische Objekte. Für die bewegten braucht man schon etwas Erfahrung, für Anfänger sind statische einfacher.
Ebenso gibt es Outdoor – und Indoor – Fotografie.

Aufgeteilt ist das Buch in die Kapitel:
– Im eigenen Garten
– Auf der Wiese
– Im Wald
– Am und im Wasser
– Im Schmetterlingshaus
– In den Morgenstunden
– In der Abenddämmerung
– Makromotive im Winter
– Im Heimstudio
– Exkurse.

Wer sich nun das ausführliche Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe anschauen möchte, findet diese hier.

Das Buch ist aus meiner Sicht für Einsteiger ins Thema sehr gut geeignet.
Fortgeschrittene können Ideen mitnehmen, tolle Fotos anschauen oder auch weiterführende Tipps bekommen.

Quelle: Rheinwerk-Verlag

ISBN : 9783836242844
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